Erde

Erde

Hardback
4.5122

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Description

Was, wenn die Schuld bestimmt, wer wir sind? – John Boynes »Die Elemente«

Eigentlich hat Evan Keogh alles. Als gefeierter Fußballprofi lebt er ein glanzvolles Leben in der Londoner High Society. Ein Leben, von dem viele träumen. Doch dann muss er sich vor Gericht in einem Missbrauchsskandal verantworten. Und der Prozess fördert in Evan zutage, was er am liebsten längst vergessen hätte: die eigene Vergangenheit. Er realisiert, dass er vor Jahren nicht nur vor der Enge seiner Heimatinsel geflohen ist, sondern vor sich selbst...

»Erde« erzählt die Geschichte eines einsamen Jungen, der von seinem Ruhm nichts wissen will, und den die Ansprüche anderer zu einem Menschen gemacht haben, den er selbst nicht ausstehen kann.

»Absolut fesselnd« Sunday Independent

»Erde« ist Teil 2 von John Boynes großem Erzählprojekt »Die Elemente«.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
160
Price
18.50 €

Author Description

John Boyne, geboren 1971 in Dublin, ist einer der renommiertesten zeitgenössischen Autoren Irlands. Seine Bücher wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit seinem Roman »Der Junge im gestreiften Pyjama«, der weltweit zum Bestseller wurde und von der Kritik als »ein kleines Wunder« (The Guardian) gefeiert wurde. Zuletzt erschien von ihm das in zahlreiche Sprachen übersetzte Quartett »Die Elemente«.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
26%
0%
N/A
N/A
83%
N/A
89%
71%
N/A
9%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
56%
63%
44%
45%

Pace

Fast100%
Slow0%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple50%
Complex0%
Moderate50%
Bildhaft (100%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

41
All
5

"Die Erde war nun mal ein Teil von mir. Ihr Gefühl auf der Haut. Ihr Geschmack im Mund." Die Fortsetzung von "Wasser" hat es wirklich in sich. Ein bisschen erinnert es mich an "Ein wenig Leben". Ein Pageturner mit emotionaler Wucht, der mir noch besser gefallen hat, wie der erste Teil der Reihe.

5

Erde - das zweite Element

Wow, die Reihe ist so krass. Nachdem ich schon "Wasser" verschlungen habe, musste ich gleich den nächsten Teil lesen. John Boyne hat es wieder geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Die Geschichte von Evan, der im ersten Teil als Nebenfigur die Insel verlässt, ist unheimlich intensiv. Es schmerzt geradezu, wie sein Leben weiter verläuft - bis zum Gerichtsprozess. Wieder einmal schenkt Boyne seinen Leser:innen nichts, beschreibt präzise, empathisch und treffsicher. Die Figuren sind intensiv, authentisch, nahbar und gleichzeitig verachtenswert. Ich weiß gar nicht wie ich das in Worte fassen soll. Grandios!

5

Eine Nacht kann einen Menschen zerstören!

John Boynes zweiter Roman aus der Elemente Tetralogie handelt von Evan und Robbie zwei jungen Profifussballern, die eine junge Frau vergewaltigt haben sollen. Der vermeintliche Vergewaltiger Robbie wurde beim Geschlechtsakt von seinem Freund Evan gefilmt. Der Roman handelt zum Einen von der Gerichtsverhandlung vor dem Geschworenengericht und und zum Anderen episodisch von der Lebensgeschichte von Evan, der auf einer sehr kleinen irischen Insel mit 400 Einwohnern aufgewachsen ist. Aufgrund seiner Homosexualität ist er als Jugendlicher von der Insel geflohen, nachdem er versuchte seinen besten Freund zu verführen und diese ihn abgewiesen / schwer emotional verletzt hat. Die 2 zentralen Themen des Romans sind Schuld/Unschuld sowie Lüge/Wahrheit. Von der ersten Seite an, hat mich der Roman tief bewegt und gefesselt. John Boyne ist es gelungen, einer meiner neuen Liebingsautoren 2026 zu werden.

5

Wie sehr kann ein Leben in die falsche Richtung laufen?

„Erde“ ist der zweite von vier Romanen des irischen Schriftstellers John Boyne, welche aber problemlos unabhängig voneinander gelesen werden können. Diesmal begleiten wir Evan, welcher zum Ende des ersten Bandes die Insel verlassen hat, um seinen Traum zu verwirklichen und Maler zu werden. Aber meistens ist das Leben einfach nicht fair und so beginnt das ganze mit einem Vergewaltigungsprozess vor Gericht, wo Evan und sein Freund Robbie angeklagt sind. Beide beteuern hartnäckig ihre Unschuld. Im Laufe der Prozesstage, erfahren wir durch Rückblenden wie Evan zu dem wurde, der er nun ist: ein junger Mann, der sich nach Liebe sehnt, aber immer wieder zurückgewiesen oder ausgenutzt wurde, vor allem von den Menschen, die ihm am Herzen lagen. Und so kann man nachvollziehen, dass er sich einen Panzer angelegt hat und man das Gefühl bekommt, dass die Menschen ihm egal sind. Am Ende stellt sich die Frage, wie weit darf ein Mensch gehen, um geliebt zu werden?

5

"E" der A-Z Challenge "Im Traum träumte ich von der modrigen grauen Erde auf der Insel und ihrem süßlichen Duft, nachdem es geregnet hatte. Eine doppelte Entfremdung von einem Ort, an den ich niemals zurückkehren werde." Im zweiten Teil der Reihe begegnet uns Evan, der im ersten Teil eher eine Nebenrolle gespielt hat. Er flieht aus seinem alten Leben, verlässt die verhasste Insel und sucht sein Glück. Seinen Traum von der Malerei zu leben muss er sehr schnell begraben, sein Talent ist eindeutig das Fussballspielen. Er schafft es Profispieler zu werden und es entsteht eine komplizierte und verhängnisvolle Beziehung zu seinem Mannschaftskollegen Robbie. John Boyne schafft es, ein Porträt zu zeichnen, das seinen Charakter, seine Verwirrung, seine Wünsche und Ängste einfängt. Manches bleibt unausgesprochen und bekommt vielleicht gerade dadurch diese besondere Intensität. Auf jeden Fall gibt's eine Leseempfehlung von mir für diesen kraftvollen zweiten Teil ⭐

4.5

Packend!

Der zweite Teil erzählt die Geschichte von Evan, den wir im ersten Teil schon kurz kennenlernen. Eine bedrückende Geschichte, die einen nicht mehr loslässt. Bin sehr gespannt auf den dritten Teil.

5

Uff.

„Erde“ konfrontiert mit Themen wie sexualisierte Gewalt, Homosexualität, Schuldumkehr und gesellschaftlicher Kälte. Boyne zeigt, wie schnell Opfer zu Tätern werden – und wie einsam es ist, in einer Welt voller Vorurteile einfach man selbst sein zu wollen. Dieses Buch hat mich so wütend gemacht. Erde ist schmerzhaft, unbequem und emotional fordernd. Und genau deshalb bleibt es. Noch lange nach der letzten Seite.

5

Wow! Auch der zweite Teil der Elemente Reihe hat mich absolut gefesselt. Sehr eindrucksvoll! Ich kann die Bücher sehr empfehlen und freue mich auf Teil 3.

5

Erschütterndes Porträt über Männlichkeit, Gruppenzwang und die Last der unterlassenen Hilfeleistung

John Boynes zweiter Teil seiner Elementen-Saga hat mich völlig unvorbereitet getroffen. Während man im ersten Band „Wasser“ noch das Gefühl hatte, mit der Protagonistin mitschwingen zu können, zieht einen „Erde“ so richtig in den Schlamm. Das Buch ist einklassiger Justiz-Thriller und eine Darstellung der menschlichen Feigheit. Wir begleiten einen jungen Mann, der eigentlich nur Blumen pflanzen, Künstler werden und Fußball spielen wollte. Aber wir sind gezwungen zu schauen, wie er aus Angst sich zu outen, zum anzurösten wird… nicht durch aktives Handeln, sondern durch sein entsetzliches Schweigen. Er wird mit ein paar Fussballkollegen beschuldigt, ein junges Mädchen vergewaltigt zu haben…. Was mich am meisten zerrissen hat, ist dass Menschen leider stumm daneben zuschauen können, wenn das Leben eines anderen vollkommen zerstört wird. Ich habe noch nie so viel Wut am Ende eines Buches gefühlt. John Boyne ist echt ein Meister der Gefühle. Und das zweite Band ist definitiv stärker als das erste. Bin jetzt auf die letzen beiden Bänder gespannt.

5

Das erste Buch ist schon heftig, aber dieses ist noch härter. Wie nah man der Hauptfigur ist und wie verstörend die Erlebnisse von Evan begreifbar werden, obwohl Boyne explizite Szenen auslässt , ist hohe Schreibkunst.

5

Hörbuch. 2. Teil. Es geht um Schuld und Sühne, um schicksalhafte Verflechtungen und Verfehlungen, um Missbrauch, Liebe und Scham.

5

Schockierend - und dabei nicht aus der Hand zu legen

Auch Band 2 der Elemente-Reihe beschäftigt sich mit Schuld. Sogartig baut sich alles rund um einen Vergewaltigungsprozess auf. Wir begegnen den Protagonisten aus Band 1 in nun anderen Rollen. Ich fand es schwierig und zugleich spannend, die rein männliche Sicht bzw. die Sicht des Angeklagten zu lesen. Wenn ich euch für ein Buch aus rein weiblicher Sicht interessiert, das sogar noch mehr unter die Haut geht, dann lest „Prima Facie“. „Erde“ lässt kein Schubladendenken zu. Es zwingt uns Leser, uns mit der Schuldfrage auseinanderzusetzen und ließ mich so viel Mitgefühl für Evan empfinden, als würde ich ihn persönlich kennen. Das war meisterhaft gemacht. Keine leichte Kost aber große Leseempfehlung!

4

Auch das zweite Buch dieser Reihe lässt mich sprachlos zurück. Wie kann man so sein? Wie kann man mit so einer Schuld leben? Das letzte Drittel des Buches besitzt die meiste Spannung. Die nächsten beiden Bücher dieser Reihe liegen schon bereit.

4.5

Wortgewaltig, obszön, erschaudernd Dies wären die 3 ersten Worte, die mir zu diesem gelungenen Roman einfallen. Teil 2 der Reihe, den man aber unabhängig lesen kann. Trotz der relativ wenigen Seiten ist man sofort drin in der Geschichte, ganz nah beim Protagonisten und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Für mich ein Lesehilight 2025!

5

„Nichts verschwindet. Nichts wird vergessen. Alles, was wir heutzutage sagen oder tun, bleibt uns für immer erhalten.“

Dieser Roman … hat mich völlig überrascht. 📖 Im Zentrum steht Evan, ein junger Fußballstar, dessen Leben plötzlich vor Gericht landet, als er in einem hochkarätigen Missbrauchsprozess beschuldigt wird. Während der Verhandlung blickt Evan nicht nur auf die schockierenden Ereignisse dieser Nacht zurück, sondern auch auf seine Kindheit auf der Insel, seine inneren Konflikte und die Erwartungen, die andere an ihn hatten.  Das Buch ist emotional intensiv, mit einer Mischung aus Ruhm, Schuld und Selbstfindung, und regt dazu an, darüber nachzudenken, wie sehr unsere Vergangenheit und äußere Erwartungen uns formen. 🕰️ Ein nachdenklicher, kraftvoll geschriebener Roman über Identität, Verantwortung und die Frage, ob man der Mensch geworden ist, der man sein wollte. Es ist eines dieser Bücher, das einen leise verändert, ohne dass man es zuerst merkt. 📚

„Nichts verschwindet. Nichts wird vergessen. Alles, was wir heutzutage sagen oder tun, bleibt uns für immer erhalten.“
5

2. Teil der Elementereihe

ein junger Mann ist angeklagt, ein Vergewaltigungsprozess und wir verfolgen in Rückblicken sein Leben, bis es dazu kam. 160 Seiten nur, aber keine zu wenig um tief in die Erzählung einzutauchen. Eine Geschichte die berührt, alle Figuren klar gezeichnet und wieder so gut erzählt, John Boyne kann es einfach!

4.5

Eigentlich sollten die Elemente unsere Beschützer sein, aber sie können uns genauso gut verschlingen

Diese Geschichte scheint die Geschichte eines privilegierten, reichen Jungen zu sein, dem sein Talent in die Wiege gelegt wurde. Doch eigentlich ist es die Geschichte von Einsamkeit, unerfüllten Träumen und ein Leben voller Fremdbestimmung. Während wir im der Gegenwart einen Gerichtsprozess erleben, verfolgen wir in der Vergangenheit die einzelnen kleinen und großen Wendemomente, die darauf hingeführt haben. Der Kloß, der sich dabei in meinem Hals gebildet hat will auch nach dem Lesen nicht weg gehen und zwingt einen dazu Nachzudenken. Definitiv ein Buch das nachhallt.

5

Sternebewertung fiktiv

Mit „Erde“, dem zweiten Band der Elemente-Reihe, legt John Boyne einen Roman vor, der deutlich härter, politischer und emotional fordernder ist als der Auftakt. Im Zentrum stehen zwei sehr unterschiedliche Familien, verbunden durch ein Ereignis, das alles verändert. Zwei junge Männer, beide Studenten, beide Söhne gegensätzlicher sozialer Welten. Robbie stammt aus einer wohlhabenden Familie, ist charismatisch, beliebt, ein klassischer Mädchenschwarm. Evan hingegen wächst bodenständig auf, ist sensibel, schwul aber nicht geoutet und kämpft mit den Erwartungen seiner Familie, insbesondere seines Vaters. Sein Wunsch, Maler zu werden, kollidiert mit einem Talent, das andere für ihn bestimmt haben, nämlich Fußball. Beiden wird vorgeworfen, an einer schweren Tat beteiligt gewesen zu sein. Robbie soll ein Mädchen vergewaltigt haben, Evan sie gefilmt. Im Gerichtssaal treffen nicht nur zwei Angeklagte aufeinander, sondern zwei Familien, zwei Weltbilder und zwei Formen von Macht. John Boyne entfaltet die Geschichte konsequent aus verschiedenen Perspektiven und zeigt, wie Schuld, Verantwortung, Loyalität und Verdrängung funktionieren, privat wie gesellschaftlich. Der Roman verhandelt sexuelle Gewalt und Missbrauch mit großer Klarheit. Dabei geht es nicht nur um das betroffene Mädchen, sondern auch um Evan, um emotionale Gewalt, um das Nicht-Erfüllen familiärer Erwartungen, um unterdrückte Identität und beschädigten Selbstwert. Um Demütigung und auch den Drang seine Sexualität im geheimen auszuleben. Der Autor zeigt eindrücklich, wie Machtstrukturen nicht nur Frauen, sondern auch Männer zerstören können. Was „Erde“ besonders stark macht, ist der psychologische Tiefgang. John Boyne seziert die inneren Konflikte seiner Figuren präzise und schonungslos. Gefühle wie Scham, Angst, Selbsthass und der verzweifelte Wunsch nach Anerkennung stehen im Mittelpunkt. Der Roman zwingt zur Auseinandersetzung, lässt keine einfachen Antworten zu. Auch der zweite Band der Reihe hat mich überzeugt. „Erde“ ist ein intensiver, unbequemer und sehr gelungener Roman über Schuld, Identität und Selbstwert aber auch sehr fordernd.

4

Auch der zweite Teil ist sehr gut geschrieben, wobei, auch sehr durchschaubar!

Auch der zweite Teil ist sehr gut geschrieben, wobei, auch sehr durchschaubar!
4

Teil 2 der "Die Elemente" Reihe...

Und wieder bin ich beeindruckt wie John Boyne es schafft auf knapp 160 Seiten eine so eindringliche Geschichte zu schreiben.

Teil 2 der "Die Elemente" Reihe...
5

"Erde" - Elemente-Reihe, Band 2 Dieses Buch hat mich nicht einfach nur berührt - es hat mich erschüttert. "Erde" ist ein Sturm aus Schmerz, Wahrheit und Hoffnung, der sich leise in die Seele gräbt und dort Spuren hinterlässt Evan, der eigentlich Maler werden wollte, findet sich in einer Welt wieder, die ihn zwingt, zu kämpfen - gegen Gewalt, gegen Vorurteile, gegen sich selbst. Seine Geschichte ist roh, ehrlich und voller gebrochener Träume. Und doch liegt zwischen all dem Dunkel ein zarter Schimmer von Licht John Boyne scheut sich nicht schwere Themen wie Vergewaltigung, Gewalt, Homosexualität und gesellschaftliche Denunzierung anzusprechen. Er zeigt, wie leicht Opfer zu Lügnern gemacht werden - und wie schwer es ist, in einer Welt voller Vorurteile einfach nur man selbst zu sein. "Erde" ist keine leichte Lektüre, aber eine notwendige. Ein Buch, das man nicht einfach liest sondern fühlt. Und wenn man die letzte Seite schließt, bleibt man still zurück - nachdenklich, bewegt, dankbar.

4.5

"Erde" von John Boyne, erschienen 2025 im Piper Verlag. Aus dem Englischen übersetzt von Nicolai von Schweder-Schreiner, 160 Seiten. "Ich war in Schlamm und Dreck aufgewachsen, also tauchte dieses Element auch ungewollt mehr wieder auf meinen Leinwänden auf. Die Erde war in mal ein Teil von mir. Ihr Gefühl auf der Haut. Ihr Geschmack im Mund." Im zweiten Buch der vierteiligen Elemente-Reihe begegnen wir wieder Evan Keogh, der bereits in Teil 1 "Wasser" eine Rolle spielte. Diesmal ist Evan der Hauptprotagonist und steht als gefeierter Fußball-Star mit seinem Freund und Fußballmitspieler Robbie vor Gericht. Robbie ist der Vergewaltigung einer Frau angeklagt, Evan der Beihilfe. Was genau geschah, lässt sich nur noch anhand der Aussagen vor Gericht zurück verfolgen, da Evans Handy, mit dem er die Tat gefilmt haben soll und Licht ins Dunkel bringen könnte, spurlos verschwunden ist. Die Beziehung zwischen Evan und Robbie ist selbst eine komplexe Verstrickung zwischen Begehren und Abhängigkeit, was darüber hinaus erschwerend hinzu kommt. Schließlich scheint es auf Evans Aussage anzukommen, die für den Ausgang der Verhandlung entscheidend sein könnte... Im zweiten Teil der Elemente Reihe wird Evans Entwicklung seit seinem Weggang von der Insel im ersten Buch sequenzenhaft dargestellt. Die einzelnen Kapitel wechseln sich zwischen der Gegenwart, in der die Gerichtsverhandlung beschrieben wird und den Ereignissen der Vergangenheit ab, so dass diese sich nach und nach zu einem Puzzle zusammenfügen. Wie bereits im ersten Teil sind auch hier Schuld und Mittäterschaft die zentralen Themen. Der Begriff "Erde" durchzieht den Roman, steht metaphorisch für Evans Situation und beschreibt gleichzeitig den Geruch, den er wahrnimmt in bestimmten Situationen, die an seine Vergangenheit erinnern. Noch mehr als "Wasser" hat mich "Erde" fassungslos zurück gelassen. Die Handlung hatte eine stark erschütternde Wirkung auf mich und der Protagonist Evan ist so facettenreich gezeichnet, dass sich während des Lesens viele Emotionen abwechselten, wie ich das selten bei einem Buch wahrgenommen habe. Eine klare Leseempfehlung meinerseits für alle, die sich mit dem Thema Missbrauch und Mittäterschaft auseinandersetzen möchten und eine emotional fordernde Lektüre nicht scheuen.

4.5

Erde

Teil 2 der Elemente Reihe ist noch besser! Hier spielt eine Randfigur aus Teil 1 die Hauptrolle und wieder geht es um (Mit) Schuld und Eigenverantwortung. Darum seinen eigenen Weg zu finden. Grandios erzählt! Ich bin nun sehr gespannt auf den 3. Teil!

…und ich dachte der erste Teil sei schon super, aber der zweite Teil ist einfach nur grandios! Unglaublich welche Wendungen und Verknüpfungen hier zum Vorschein kommen, man zittert und fiebert mit und erfährt erst ganz zum Schluss die ganze Wahrheit. Einfach toll, an einem Tag durch gelesen.

5

Schuld, die nachwirkt

John Boyne gelingt mit Erde erneut ein eindringliches Stück Literatur über Schuld und ihre langen Schatten. Wie schon in Wasser entfaltet sich die Geschichte mit einer klaren, unaufgeregten Sprache, die gerade dadurch ihre Wirkung entfaltet. Die Figuren sind nicht überzeichnet, sondern bleiben nahbar und glaubwürdig, was die emotionale Bindung beim Lesen umso stärker macht. Besonders überzeugend ist, wie Boyne die einzelnen Bücher miteinander verwebt.. Die Gerichtsszene sticht dabei hervor, weil sie gleichermaßen nüchtern erzählt und doch erschütternd ist. Ein Buch , das sich schnell lesen lässt, aber lange nachhallt.

4.5

Ich fand das Buch zwar nicht so gut wie „Wasser“ aber wirklich um Welten besser als „Feuer“. Das Thema Schuld wird gut dargestellt, jedoch geht es in den 3 Büchern immer um Vergewaltigungen als Schuld. Zwar völlig unterschiedliche Szenarien aber trotzdem das Thema. Schreibstil ist gut und leicht zu lesen. Mag im allgemeinen die Geschichten.

5

Das zweite Buch aus dem Zyklus Elemente hat mir ausgesprochen gut gefallen. Düstere, schwermütig, triste und emotional schwer verdaulich. Es werden Themen der Gewalt, Identitänssuche, Unglück und Homosexualität betrachtet. Schwere Lektüre in einer angenehm zu Lesenden Sprache.

5

Nach den ersten Seiten war ich gefangen in der so dichten, erschütternden, heftigen Geschichte, die mir beim Lesen den Atem genommen hat. Ich war erschüttert von den Schilderungen im Gerichtssaal, habe mitgelitten mit der Leere von Evan, die sich durch nichts füllen lässt, dessen Sehnsucht nach Liebe so groß ist, dass er alles in ihr verliert. Mich hat die Geschichte tief berührt und sie schwingt noch immer nach. Eine große Leseempfehlung.

5

Noch besser als Wasser

Sehr tiefgreifend und emotional aufwühlend. Es werden extreme Themen angesprochen. Spannend bis zum Schluss mit einigen Wendungen.

5

Erde“ – Der zweite Band der Reihe „Die Elemente

„Erde“ ist der zweite Band der Reihe Die Elemente und ich finde ihn hervorragend gelungen. Besonders beeindruckt hat mich, wie lebendig der Protagonist wirkt – seine Gedanken und Gefühle sind so authentisch beschrieben, dass man sich ihm sehr nahe fühlt. Die Handlung behandelt ein schwieriges und trauriges Thema, das jedoch sensibel und eindrucksvoll umgesetzt wurde. Trotz der emotionalen Tiefe bleibt die Geschichte kurz und bündig und kommt direkt auf den Punkt, ohne unnötige Längen. Ein bewegendes und stark geschriebenes Buch, das noch lange nachwirkt.

5

Teil 2 der Elemente-Reihe von John Boyne. Teil 1 fand ich schon erschütternd, aber Teil 2 hat mich noch mehr getroffen. Das Thema, das sich durch alle Bücher der Reihe zieht, ist Schuld. In unterschiedlichsten Formen. Die Bücher hängen lose zusammen. Alle Teile bisher sind sehr gut geschrieben und aufgebaut. Aber definitiv keine leichte Kost.

5

Wut & Fassungslosigkeit ✨5/5✨

TW / CW : Vergewaltigung Vorab - solltet ihr vorhaben die „Elemente Reihe“ von John Boyne zu lesen, würde ich Euch raten die richtige Reihenfolge einzuhalten. Die Bücher ergeben auch einzeln Sinn, bauen aber aufeinander auf bzw. begegnen wir den jeweiligen Protagonist:innen in den anderen Büchern. • Wasser • Erde • Feuer • Luft • Ich habe nicht erwartet, dass ich so aufgewühlt zurück bleibe. 160 Seiten die mich mit ihrer Wortgewalt & Inhalt sprachlos, wütend & traurig zurück lassen. Da es auch hier wieder viel um die Frage der Schuld & die Auseinandersetzung damit geht, begleiten wir als Leser:in hauptsächlich die Täter in einem Vergewaltigungsprozess. Wie geht unsere Gesellschaft mit toxischer Männlichkeit, Homophobie & Opfern um? Warum sind Frauen oft immer noch „selber Schuld“ wenn ihnen Gewalt widerfährt? Und wie viel Verständnis haben wir für gescheiterte Existenzen? Wie viel Vergebung können wir akzeptieren & tolerieren? Anspruchsvoll. Aber auch hier wieder 100% zu empfehlen.

5

Ein bedrückendes, aber unglaublich wichtiges Buch, das lange nachhallt und zum Nachdenken zwingt. 🌍📖

Erde von John Boyne ist kein leichtes Buch, aber genau das macht es so bedeutend. Die Geschichte ist bedrückend und wirft einen intensiven Blick auf Schuld, Verantwortung und menschliche Abgründe, ohne dabei die Perspektive der Opfer aus den Augen zu verlieren. Genau diese Balance hat mich besonders beeindruckt. 💭📖 Schon der erste Teil der Reihe hat mich überzeugt, aber auch dieser zweite Band steht dem in nichts nach. Die Art, wie Boyne mit Bildern arbeitet, vor allem rund um das Motiv der Erde, ist unglaublich stark. Der Geruch von Erde, die Bedeutung dahinter und die wiederkehrenden Elemente schaffen eine Atmosphäre, die einen nicht mehr loslässt. Diese Bilder bleiben im Kopf und wirken lange nach. Das Buch ist nicht besonders lang und lässt sich gut zwischendurch lesen, aber emotional ist es alles andere als leicht. Es ist schwer, teilweise belastend und genau deshalb so wichtig. Für mich ein sehr gutes und beeindruckendes Buch, das ich definitiv weiterempfehlen kann. Und ich bin jetzt schon gespannt auf den nächsten Teil der Reihe. 📚✨

4

Besser als Teil 1 Wasser

Nachdem ich vom 1. Teil der Reihe eher enttäuscht war, weil alles stark an der Oberfläche gehalten wurde und man von den Gedanken und Hintergründen kaum was erfahren hat, hat mich dieser Teil schon eher überzeugt. Dennoch bin ich der Meinung, dass hier wie auch im 1. Teil die Bücher mindestens doppelt so umfangreich sein sollten, um den Themen den Raum zu geben, die sie verdienen und brauchen.

5

Ein Geschichte die tief bewegt und bleibt

4

Starker 2. Teil der Reihe

Ich fand den Auftakt der Reihe mit “Wasser” schon echt packend, “Erde” toppt das aber noch mal. Evan hat als gefeierter Fußballprofi eigentlich alles. Als ein Missbrauchsskandal seine Karriere überschattet, muss er sich allerdings seiner Vergangenheit und vor allem sich selbst stellen. Dabei wird nach und nach klar, wie er zu einem Menschen geworden ist, den er selbst nicht leiden kann. Ich kann das Hörbuch sehr empfehlen. Der Sprecher war unfassbar gut!

5

Hat mir noch viel besser gefallen als der erste Band. Wirklich eine großartige und starke Erzählung mit erschütternden Wendungen.

5

Mit Erde setzt John Boyne seine Romanreihe eindrucksvoll fort und beweist erneut sein außergewöhnliches erzählerisches Talent. Der Roman begleitet die Leserinnen und Leser auf einer emotionalen Reise, in deren Mittelpunkt eine tiefgründige Hauptfigur steht, die sich mit Schuld, Verantwortung, Liebe und den Konsequenzen vergangener Entscheidungen auseinandersetzen muss. Boyne versteht es meisterhaft, innere Konflikte darzustellen und diese mit gesellschaftlichen Themen zu verweben, ohne dabei belehrend zu wirken. Der Inhalt entfaltet sich ruhig, aber intensiv: Schritt für Schritt werden Lebensstationen und Schicksalsschläge offenbart, die zum Nachdenken anregen und lange nachwirken. Besonders beeindruckend ist die psychologische Tiefe der Figuren sowie die klare, eindringliche Sprache, mit der Boyne große Gefühle und moralische Fragen greifbar macht. Im Vergleich zum ersten Teil hat mir Erde sogar noch besser gefallen. Die Geschichte wirkt reifer, emotional dichter und in sich noch stimmiger. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt,wirklich super, super, super geschrieben. Nach diesem starken zweiten Band bin ich nun unglaublich gespannt auf den dritten Teil und darauf, wie John Boyne diese außergewöhnliche Reihe weiterführen wird. Ein absolut lesenswertes Buch, das lange im Gedächtnis bleibt.

5

Spannend bis zur letzten Seite, hat mir noch besser gefallen als "Wasser".

5

Schuldig?!

Ein Junge gefangen in einem Leben voller toxischer Beziehungen, Fremdbestimmung und Ablehnung. Was ist normal? Was muss ein Mensch ertragen, um zu überleben? Was KANN er ertragen bis er und seine Träume zerbrechen? Und was ist Liebe und ihr Wert? Auf wenige Seiten konfrontiert "Erde" den Leser mit einer unbequemen Geschichte über Evan, einen jungen Mann dessen Leben immer von anderen kontrolliert wurde, einen privilegierte Freund dessen Entscheidungen keine Konzequenzen für ihn hatten und einer Studentin, deren Leben sich nach der Begegnung mit den Beiden komplett veränderte. Ein kurzweiliges Buch, das einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt.

5

Auch im zweiten Band der Elemente-Reihe widmet sich Boyne erneut dem Thema Schuld. Auf nur 160 Seiten entfaltet sich eine weitere eindringliche Geschichte, die von Anfang an spannend ist und gleichzeitig erschüttert. Der Roman ist fesselnd erzählt und kaum aus der Hand zu legen. Die intensive Thematik macht das Buch jedoch nichts für schwache Nerven. Wie schon im ersten Teil überzeugt auch dieser Band durch eine eindrucksvolle Sprache und eine dichte Erzählweise. Wieder einmal unfassbar gut geschrieben und mit großer emotionaler Wirkung.

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