Drei Tage im Schnee

Drei Tage im Schnee

Hardback
3.8375

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Description

Eine Geschichte über den Mut, auf die eigene Stimme zu hören. Und darüber, wie wir den Menschen finden, der wir werden wollten, als wir klein waren.

Hannah führt ein turbulentes Großstadtleben. Sie hetzt von einem Termin zum nächsten und verbringt ihre Tage damit, auf Dinge zu reagieren, die von außen auf sie einströmen, findet kaum Zeit für sich selbst. Um abzuschalten, mietet sie sich für ein paar Tage ein kleines Holzhaus an einem See, eingebettet in weiß verschneite Natur. Plötzlich taucht dort ein Kind in einem roten Schneeanzug auf: die kleine Sophie. Die beiden freunden sich an.

Während sie in der entrückten Winterwelt Iglus bauen und Schneeengel machen, kommt Hannah so allerlei in den Kopf, was sie längst verloren glaubte: alte Freundschaften, vergessene Sehnsüchte und Talente. Etwas verschiebt sich und alles ordnet sich neu an. Allmählich beginnt Hannah, ihr Leben und die Welt in einem neuen Licht zu sehen: bunt und echt wie in ihrer eigenen Kindheit.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
176
Price
20.60 €

Author Description

Ina Bhatter hat Journalistik, Romanistik und Internationale Beziehungen in Leipzig und Paris studiert und beim Radio und in den Pressestellen verschiedener Unternehmen gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Berlin.

Characteristics

3 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
32%
39%
3%
11%
13%
16%
45%
74%
18%
56%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
61%
63%
80%
49%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple33%
Complex0%
Moderate67%
Bildhaft (100%)

Posts

97
All
4.5

Plädoyer für Entschleunigung

Ina Bhatters "3 Tage im Schnee" ist ein Roman der leisen Zwischentöne, ein Plädoyer für Entschleunigung und der Suche nach kindlicher Leichtigkeit. Hannah lebt in einer hektischen Großstadt, getrieben in und durch ihren Beruf. Ihren Erschöpfungszustand erkennend gönnt sie sich 3 Tage Auszeit in einem Ferienhaus in verschneiter Natur am See. Dort begegnet sie der kleinen Sophie, die die kindliche Unbeschwerheit in Hannahs Leben zurückbringt. Sie malen Schneeengel, erschaffen ein Schneeeinhorn, bauen ein Iglu und trinken gemeinsam heiße Schokolade. Hannah beginnt durch die kindlichen Augen Sophies ihr eigenes Leben zu reflektieren. Dabei bleibt ungewiss, ob Sophie real existiert oder die innere, kindliche Stimme Hannahs ist. Neue Erkenntnisse bringt die Autorin nicht; an der ein oder anderen Stelle hätte es etwas tiefgründiger sein können. Aber für mich liegt die Stärke in den Zwischentönen. Das Buch lädt ein, sich der eigenen inneren Stimme (wieder) bewusst zu werden, auch einen gewissen Grad an Unbekümmertheit wiederzuentdecken, sich Auszeiten von der hektischen (Arbeits-)Welt zu nehmen, zu entschleunigen, Achtsamkeit gegenüber dem Selbst zu üben und die Schönheit in den kleinen Dingen zu erkennen.

4.5

Vom Sinn des Lebens und der Hektik im Alltag

Hannah lebt in der Großstadt und hetzt regelrecht durch ihren Alltag. Um dem zu entfliehen, reist sie für drei Tage in ein kleines Häuschen am See und findet sich in einer winterlichen Schneelandschaft wieder. Dort lernt sie die kleine Sophie kennen und entdeckt viele Dinge, von denen sie dachte, dass sie sie verloren hatte. Iglus bauen, Schneeengel machen und schon bald beginnt sie, ihr Leben zu überdenken. ❄️ Eine sehr schöne Geschichte über das Kind in uns und wie wir es wiederfinden können.

4

Hannah nimmt sich eine Auszeit vom stressigen Großstadtleben und zieht sich für ein paar Tage in eine verschneite Hütte zurück. Dort begegnet sie der kleinen Sophie und durch die gemeinsame Zeit im Schnee beginnt sie, über ihr Leben, alte Wünsche und das Wesentliche neu nachzudenken. Eine schöne Geschichte für zwischendurch. "Wer entschied denn, ob wir zu still, zu laut, zu abwartend, zu forsch, zu schnell oder zu langsam waren? Oder anders gedacht: Wie langweilig wäre bitte unsere Welt, wenn wir alle gleich wären? Alle normal, was auch immer das war?" "Vielleicht, dachte ich, war das Glück deshalb so schwer zu fassen, weil es für jeden etwas anderes bedeutete. Weil alle ihr eigenes inneres Leuchten finden mussten." "Die Pflanzen zogen sich zurück, warfen alles ab, was Ballast war, und verbargen ihre zarten Knospen und Triebe, bis der Frühling kam. So überstanden sie die kargen Wintermonate und sammelten Kraft für ein neues Jahr, um umso prächtiger zu blühen, Früchte zu tragen und zu gedeihen. Nur für uns Menschen gab es, so schien es, keinen Winter mehr."

2

Werde es jetzt bei der Hälfte abbrechen. Gibt mir „Das Café am Rande der Welt“ Vibes und das finde ich zum gähnen 🥱 Hier wird nichts erzählt, was man nicht schon haufenweise so oder so ähnlich gelesen hat.

5

Berührende Geschichte über die Reise zu sich selbst

Also mal gleich vorweg, es ist ein absolut berührendes Buch. Es hat mich von der ersten Seite an in seinem Bann. Hannah steckt in einer Sinnkrise und hinterfragt gerade ihr Leben. Und so zieht sie sich in die Einsamkeit zurück. Ihr Domizil für die nächsten drei Tage ist ein abgelegenes Holzhaus an einem See. Es beginnt zu schneien und die Welt um sie herum wird zu einer Winterlandschaft. Alles wird still und ruhig und sie hat endlich Zeit , ihren Gedanken Lauf zu lassen. Dann ist da auf einmal Sophie, ein kleines Mädchen. Sie ist wie aus dem Nichts aufgetaucht. Zwischen den Beiden entsteht ein ganz besonderes Verhältnis. Mit ihrer kindlichen Logik bringt Sophie Hannah immer wieder zum Nachdenken und dazu Dinge einfach mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Gemeinsam haben sie Spaß im Schnee, gemütliche Momente bei heißem Kakao am Kamin und führen sehr tiefgründige Gespräche. Der Schreibstil ist absolut vereinnahmend und man versinkt in der Geschichte, aber auch im Setting. Ich würde zu gerne auch einmal in einem solchen Holzhaus im Winter ein paar Tage verbringen. Das Buch vermittelt beim Lesen ein warmes, hyggeliges Gefühl. Es hat mich total entschleunigt. Aber es gibt auch Denkanstöße. Hannah konnte ich sehr gut verstehen. Sie möchte so gerne etwas in ihrem Leben ändern, aber die Stimme in ihrem Kopf findet immer wieder Argumente, warum dieses und jenes nicht geht oder funktionieren kann. Sie will raus aus der Tretmühle, dem Stress und der Hektik im Job. Aber sie muss zuerst einen mentalen Zusammenbruch erleiden, um mit der Auszeit einen ersten Schritt zu tun. In diesen drei besonderen Tagen macht sie eine starke Entwicklung durch. Kindheitserinnerungen kommen hoch und sie denkt darüber nach, was sie sich als Kind für ihr Leben gewünscht hat und wer sie sein wollte. Aber auch vergrabene Schuldgefühle bahnen sich ihren Weg. Die kleine Sophie ist irgendwie eine magische Gestalt. So unvermittelt sie auftaucht, so plötzlich ist sie auch wieder verschwunden. Sie schafft es immer wieder, die komplizierten und oft negativen Gedanken von Hannah in eine Richtung zu lenken, die Hannah zu neuen Erkenntnissen bringt. Sie kam mir gar nicht wie ein kleines Mädchen vor, eher wie eine weise alte Frau. Sophie sieht die Welt in bunten Farben. Für sie haben Wochentage, Monate oder auch Zahlen bestimmte Farben. Diese Eigenschaft nennt man übrigens Synästhesie. Es ist eine neurologisch bedingte seltene Eigenschaft. Hannah erinnert sich daran, dass auch sie die Welt so gesehen hat. Aber über die Jahre ist das bei ihr verloren gegangen, bzw. sie hat es verdrängt. Bei mir wurden viele Kindheitserinnerungen geweckt, die ich genau wie die Protagonistin Hannah, irgendwo ganz tief vergraben hatte. Die kleine Sophie hat auch bei mir die richtigen Knöpfe gedrückt, zu reflektieren, was im Leben zählt. So eine kleine Sophie kann man sich eigentlich nur an seiner Seite wünschen. Ich habe ein Wohlfühlbuch gelesen, welches Denkanstöße gibt. Ich empfehle es von Herzen.

Berührende Geschichte über die Reise zu sich selbst
4

"Nun stand ich am Fenster des Holzhauses, das ich mir für drei Tage gemietet hatte, blickte auf den bleigrauen See und auf den Schneeregen, den der Wind gegen die Fensterscheibe wehte, und dachte mir, dass es um mich herum genauso aussah wie in mir drinnen." "Vielleicht musste ich erst lernen, die Grautöne zu schätzen, um wieder all die Farben zu sehen, die ich in meinem Leben so sehr vermisste? Und vielleicht war genau dieses Grau das, was wir gerade am meisten brauchten: die Lösung in einer Welt, in der wir alles so gerne schwarz oder weiß hätten und so schwer akzeptieren konnten, dass zwischen Richtig und Falsch manchmal ein sehr schmaler Grat liegt." Die überarbeitete und gestresste Hannah nimmt sich ein paar Tage Auszeit und fährt in ein kleines Häuschen am See. Ihr Leben wird von der Arbeit und der ständigen Verfügbarkeit beherrscht. Sie versucht immer es jedem recht zu machen und geht selbst dabei verloren. Durch die zufällige Begegnung mit der kleinen Sophie, mit der sie ein "Schneinhorn" baut, Schnee-Engel macht und heiße weiße Schokolade trinkt, bekommen plötzlich Tage wieder Farben. Hannah möchte ihr Leben ändern und geht auf die Suche nach dem unbeschwerten Kind in sich, das sie einmal war. Ich habe dieses Buch als Lebensratgeber wahrgenommen, verpackt in eine schöne Geschichte. So manches Mal habe ich mich in den Gedanken von Hannah wiedererkannt und auch ein paar Anstösse mitgenommen

4

Was zählt im Leben?

Hannah braucht eine kleine Auszeit von ihrem anstrengenden Großstadtleben und mietet sich in einem kleinen Haus ein, das idyllisch an einem See gelegen ist. Dort findet sie in der malerischen Winterwelt Ruhe und zu sich selbst. Dabei hilft ihr die Bekanntschaft eines kleinen Mädchens, das plötzlich vor ihrem Häuschen auftaucht und mit kindlichen Freude die Wunder der Natur im Winter entdeckt. Zwischen beiden entwickelt sich eine zarte Verbindung, die auch Hannah ihre Umwelt und die Freuden von gemeinsamen Erlebnissen genießen lassen. Beim Malen, Schneemänner und – engel bauen und dem Genuss heißer Schokolade kommen Kindheitserinnerung in Hannah hoch, die ihre im anstrengenden Großstadtleben überdeckten inneren Werte ganz langsam wieder aufdeckt und so ihren Blick auf das Wichtige im Leben lenken lässt. Eine schöne Geschichte, die perfekt in die kalte Winterzeit passt und die ich gerne gelesen habe. Eine Empfehlung zur Entschleunigung – am besten mit heißer Schokolade und Kuscheldecke an einem kalten Nachmittag auf der Couch

4.5

Ein ruhiger Roman über den stressigen Alltag von Erwachsenen und was wir von Kindern lernen können

Die Geschichte erinnert die Erwachsenen auf eine ruhige Weise daran, was wirklich wichtig im Leben ist und zeigt auf, wie wir die unbedarfte Einstellung als Kind verloren haben und als Erwachsener versuchen, äußere Erwartungen zu erfüllen, anstatt den eigenen Träumen hinterher zu jagen. Wir arbeiten zu viel, können nicht abschalten und im Moment leben, sind gestresst, haben keine Zeit für die schönen Dinge, lassen Freundschaften auslaufen und wissen nicht, wie wir sie wieder aufleben lassen können. Wir haben die Einfachheit und Klarheit der Kindheit abgelegt und merken es erst, wenn wir Zeit mit einem Kind verbringen, uns mit ihm unterhalten und es in seinem Tun beobachten. Diese kurze Geschichte zeigt uns, woran wir uns erinnern müssen und was wir uns von Kindern abschauen sollten, um wieder zufriedener mit unserem Leben zu werden. Ich habe mich von der Erzählperspektive angesprochen gefühlt und habe mir vieles im Buch markiert, was ich nochmal auf mich wirken lassen möchte. Aufgrund der Fülle an Ratschlägen auf diesen wenigen Seiten hatte ich beim Lesen manchmal das Gefühl, als ob es sich um eine Zusammenfassung und Aneinanderreihung vieler Ratgeber handelt, hier wäre es vielleicht hilfreich gewesen, dazwischen noch etwas mehr Handlung einzubauen, um das Verhältnis ausgewogener zu gestalten. Davon abgesehen hat mir das Buch sehr gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der den Status Quo seines Lebens betrachten möchte und bereit ist, über Veränderungen nachzudenken.

4

Kurzweilig aber schön

Ich habe das Buch an einem ruhigen Sonntag ziemlich in einem Rutsch durchgelesen. An sehr vielen Stellen habe ich mich wieder erkannt aber och denke so geht es einigen. Es ist auch einfach eine hektische Zeit. Das Buch lässt einen das innere Kind suchen und drüber nachdenken was man sich alles hat nehmen lassen während des erwachsen werden. Für mich war es wieder eine kleine Erinnerung sich selbst nicht zu ernst zu nehmen und einfach auch mal Spaß haben, auch wenn es die ToDo Liste eigentlich nicht zulässt.

4

Der Klappentext von „Drei Tage im Schnee“ klingt nach einer entschleunigenden, kurzweiligen Story, die ich während der doch eher hektischen Weihnachtszeit als Reziexemplar lesen durfte. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, ich konnte das Buch problemlos an einem Rutsch lesen, auch weil die Kapitel zusätzlich recht kurz gehalten waren. Hannah entflieht ihrem von Stress geprägten Alltag und findet sich alleine in einer Hütte mitten im Schnee wieder. Dort begegnet ihr ein kleines Mädchen namens Sophie, die ihr zeigt, wie ihre von Grautönen durchzogene Welt wieder bunt werden kann. Hannah hinterfragt Vieles aus ihrem Leben, von beruflichen Entscheidungen, über Freundschaften und Hobbys. Es fällt leicht, sich in die Gedankenwelt von Hannah hineinzuversetzen, und ich kann mit auch gut vorstellen, dass sich sicherlich viele Leute in der Geschichte wiederfinden würden. Viele von uns haben im Laufe des Erwachsenseins vergessen, auch mal wieder "nur" Kind zu sein inmitten des Alltagstress. Einfach mal das machen, worauf man Lust hat, sei es spontan einen Schneeengel machen oder die Wartezeit an der Bushaltestelle nicht mit dem Handy in der Hand zu verbringen, sondern die Umgebung zu beobachten, selbst wenn es nur die Ameisen sind, die man beim Krabbeln beobachtet. Vielleicht braucht jeder von uns eine Sophie in seinem Leben. Und besonders eine der vielen Fragen, die sich Hannah stellt, fand ich richtig interessant: Ist die sogenannte "Me Time" wirklich Selbstfürsorge oder eher Selbstoptimierung, wenn wir Friseurtermine oder Nagelstudiobesuche etc. in diese hineinstopfen und Anti-Falten-Cremes auftragen? "Drei Tage im Schnee" liest sich wie ein winterliches Pendant zu Büchern wie "Das Café am Rande der Welt" und ist eine schöne Geschichte, die zum Nachdenken und Innehalten anregt. Ich persönlich konnte hier Einiges für mich mitnehmen.

4

Zauberhafte Geschichte über das Leben❤️

5

Sehr schönes, ruhiges Buch. Sollte zum Nachdenken anregen, was eigentlich in unserem Leben wichtig ist.

2

Drei Tage im Schnee war für mich insgesamt ein solides Buch, aber leider keines, das mich wirklich begeistern konnte. Die Geschichte war durchaus angenehm zu lesen und hatte ihre ruhigen, atmosphärischen Momente, trotzdem hat mir etwas gefehlt, das mich wirklich emotional gepackt hätte. Während des Lesens hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Handlung zwar interessant angelegt ist, sich aber nicht vollständig entfaltet. Einige Entwicklungen wirkten für mich etwas vorhersehbar, und ich habe mir stellenweise gewünscht, dass die Figuren noch mehr Tiefe bekommen oder dass bestimmte Konflikte stärker ausgearbeitet werden. Das Buch ist definitiv nicht schlecht und lässt sich gut lesen, aber es gehört für mich eher zu den Geschichten, die „okay“ sind, ohne lange nachzuwirken. Insgesamt eine solide Lektüre für zwischendurch, die jedoch nicht ganz das Potenzial ausschöpft, das in der Grundidee steckt.

5

Drei Tage im Schnee" , drei Tage mit Hannah in einer urigen Holzhütte mit Blick auf See und verschneitem Wald. Drei Tage voller Ruhe, Spaziergängen, heissem und leckeren Kakao, herzhaften, selbstgemachten Brotzeiten, die nicht nur gut dufteten sondern auch wunderbar schmeckten. Drei Tage in denen ich Hannah kennen, ihre Gedanken und Wünsche verstehen lernte sowie ihr und ihrem inneren Kind zuhörte. Drei Tage, die Hannah langsam aber immer bewusster durch ihre Kindheitserinnerungen veränderten. Drei Tage, die Hannah dringend brauchte, um zu sich selbst zu finden und in denen ich ihr dabei zuschauen konnte, wie sich ganz langsam ein wenig Glück in ihr Herz schlich und ihr ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Drei Tage mit entspannter, wohliger Lesezeit für mein Herz und einer Seele voller achtsamer Lebenskleinigkeiten. Meine Leseempfehlung, nicht nur für die kältere Jahreszeit, für jeden Tag, für hoffentlich noch ganz viele Leser*innen.

1

nein danke

große strelecky vibes.

4

Ein kleines Wohlfühlbuch. Hannah nimmt sich eine Auszeit für drei Tage vom Alltag und hat sich eine sbgelegene Hütte an einem See gemietet. Dort lernt sie die kleine Sophie kennen. Sophie lässt sie an ihre Kindheit, Wünsche und Ziele erinnern und stellt fässt, dass sie nicht wirklich viel dsvon in ihrem Leben umgesetzt hat.

4

Ein Wintermärchen voller Klarheit und Wärme

Schon auf den ersten Seiten habe ich mich in der Hauptfigur Hannah wiedergefunden. Ihre Beschreibung des strukturierten, durchgetakteten Großstadtlebens kam mir sehr vertraut vor. Vielleicht war es genau deswegen so nachvollziehbar, dass sie sich nach einer Auszeit sehnte. Nach einem Ort, an dem sie einfach nur atmen und zur Ruhe kommen konnte. Während des gesamten Buches konnte ich mich immer wieder in Hannahs Gedankenwelt hineinversetzen. Ihre inneren Fragen, ihre Zweifel, aber auch die Momente des Staunens und Erinnerns. Die Geschichte hat mir die Augen geöffnet, wie sehr wir Erwachsenen im Alltag von Ängsten, Regeln und festgefahrenen Strukturen bestimmt sind. Oft hindert uns genau das daran, spontane Entscheidungen zu treffen, die uns eigentlich guttun würden. Mit knapp 170 Seiten ist „Drei Tage im Schnee“ ein schmales Buch, das man in einem Zug lesen kann. Und dennoch steckt so viel Inhalt und Tiefe darin, dass es mich nicht nur während des Lesens bewegt hat, sondern sicher auch darüber hinaus noch in mir nachklingen wird. Besonders die Erinnerung daran, wie wichtig es ist, ganz im Moment zu sein, nehme ich mit. Interessanterweise habe ich sogar während der Lektüre gemerkt, wie meine Gedanken manchmal zur Arbeit oder zu To-do-Listen abgeschweift sind, genau in diesen Augenblicken hat mich das Buch auf sanfte Weise daran erinnert, zurückzukehren und im Hier und Jetzt zu bleiben. Besonders gelungen fand ich, wie Ina Bhatter die Schneelandschaft beschrieben hat. Die Bilder, die durch ihre Worte entstanden sind, wirkten authentisch, fast so, als wäre man selbst in dieser stillen, weißen Winterwelt unterwegs. Die Gemütlichkeit des kleinen Holzhauses, das Zusammensein mit Sophie, das Spielen im Schnee, all das hat sie so eindrücklich vermittelt, dass ich beim Lesen selbst dieses Gefühl von Wärme und Geborgenheit gespürt habe.

4

Hannah lebt ein Leben im Dauerlauf. Großstadt, Termine, To do Listen, sie funktioniert. Um einmal kurz auszubrechen, mietet sie sich für ein paar Tage ein kleines Holzhaus an einem verschneiten See. Dort begegnet sie der kleinen Sophie im roten Schneeanzug. Zwischen Schneeengeln, Iglus und stillen Wintermomenten beginnt Hannah sich zu erinnern. An alte Träume, vergessene Sehnsüchte und daran, wie sich das Leben früher angefühlt hat. Leicht, bunt und echt. Dieses Buch erzählt nichts grundsätzlich Neues und genau das macht es so wirkungsvoll. Wir Erwachsenen haben verlernt, die Welt mit Kinderaugen zu sehen. Es schneit und wir denken an Stau, Termine und nasse Schuhe. Als Kinder hätten wir gejubelt. Funktionieren. Optimieren. Höher, schneller, besser. Selbst die eigenen Wünsche sind oft nur noch Erwartungen anderer, die wir übernommen haben. Ob Körper, Karriere oder Lebensentwurf, alles wird bewertet, verglichen, verbessert. Dieses kleine Buch hält einen kurz an. Nicht mit großen Weisheiten, sondern mit leisen Fragen. Was will ich eigentlich? Und was davon mache ich wirklich für mich, nicht für andere? Kurz, ruhig, schön geschrieben. Ein bisschen klischeehaft, ja. Aber genau richtig für den Jahresanfang. Eine Geschichte, die nachhallt und einen daran erinnert, mal nachzudenken wer man eigentlich ist oder sein möchte. Besonders als Hörbuch eine sehr schöne, entschleunigende Begleitung. ♥️

4

Schönes kleines, warmes , liebevolles Buch. Es gibt dem Leser durchaus Impulse, das wichtigste im Leben wieder intensiver zu betrachten und drauf Acht zu geben. Schön zulegen in dieser turbulenten Zeit. Zu empfehlen und auch gut als Geschenk für liebe Menschen

5

Ich fand das ein wundervolles Buch um uns alle mal wieder runterzuholen. Diese hektische Welt macht uns alle so müde. Zu allem und jedem muss man eine Meinung oder Haltung haben. Hier schafft es ein Kind wieder im Moment zu leben. Eine schöne Geschenkidee für ausgelaugte Menschen.

5

Unfassbar schön und tiefgründig, hat mich sehr berührt.

Selten hat mich ein Buch so sehr beeindruckt wie dieses! Bei dem Titel wusste ich ehrlich gesagt überhaupt nicht, was mich erwartet, ich bin also sehr ahnungslos in die Geschichte gestartet. Und wirklich schon nach ein paar Seiten war ich soo positiv überrascht. Einfach toll! Wir folgen Hannah auf ein verlängertes Wochenende aufs Land in den Schnee, wo Hannah auf Sophie trifft, ein kleines Mädchen, das dort wohnt. Durch Sophie wird Hannah bewusst, wie unterschiedlich das Leben für Kinder und für Erwachsene ist und wie sich die Sichtweisen mit dem Alter verändern. Sophie ist kreativ, immer positiv und macht sich keine Sorgen über das, was andere von ihr denken. Hannah geht es genau andersherum und bewundert die kleinen Sophie und beschließt, ihrem Leben ein wenig die kindliche Freiheit zurückzugeben. Das Buch vermittelt so wichtige Botschaften und hat fast schon Züge eines Ratgebers, finde ich🙈 Dass wir als Erwachsene viel zu sehr damit beschäftigt sind, perfekt zu sein, alles zu erreichen und anderen zu gefallen. Dabei vergessen wir, im Moment zu leben, anstatt andauernd über die Zukunft oder die Vergangenheit nachzudenken. Dabei ist das Jetzt doch, was zählt. Die Hauptperson Hannah versucht, ihr Leben ein wenig zu ändern: ein bisschen mehr gute Laune in ihren Alltag zu bringen und dankbar zu sein, dafür, was sie hat. Ich finde, das ist so toll beschrieben und die Freundschaft von Hannah und Sophie ist ganz besonders! Das Buch vermittelt eine so ruhige, angenehme Stimmung, und die Schreibweise fand ich super. "Drei Tage im Schnee" hat mir wirklich so unfassbar gut gefallen, so viel Weisheit und Ruhe in einem so kurzen Buch. Am liebsten würde ich es allen empfehlen, "drei Tage im Schnee" ist auf jeden Fall ein must-read! Gerade jetzt in der Winterzeit passt es total gut, und es regt an, nochmal das beste aus dem letzten Monat des Jahres rauszuholen... oder ein paar gute Vorsätze fürs nächste Jahr zu fassen!!🤗🤗

3

Eine Reise zurück zu sich selbst „Uns Erwachsenen wäre deutlich mehr geholfen, wenn wir nicht so schnell vergessen würden, wie es war, ein Kind zu sein.“ (S. 5) Hannah ist 30 Jahre alt, beruflich erfolgreich und erschöpft von ihrem übervollen Alltag. Die Stimmen in ihrem Kopf sind laut, die Gedanken drehen sich in Endlosschleifen, alles fühlt sich nach zu viel an. Um wieder zu sich zu finden, mietet sie sich für drei Tage ein kleines Holzhäuschen am See, das langsam im Schnee versinkt. Doch statt der erhofften Stille und Entlastung erlebt sie zunächst das Gegenteil: Die Ruhe gibt den störenden Gedanken und Gefühlen noch mehr Raum. Dann taucht plötzlich ein kleines Mädchen auf. Sophie baut mit Hannah Schneefiguren und ein Iglu, überredet sie zu Schneeengeln, Spaziergängen und heißer Schokolade. Vor allem aber erinnert Sophie sie daran, im Moment zu leben. Stück für Stück entdeckt Hannah die Freude am Einfachen wieder – und den Genuss, einfach da zu sein. „Drei Tage im Schnee“ von Ina Bhatter ist ein stilles, philosophisches Buch über Selbsterkenntnis, Achtsamkeit und die Grenzen der Selbstoptimierung. Der Text besteht größtenteils aus Hannahs Gedanken und inneren Dialogen, in denen Sophie ihr Spiegel und Lehrerin wird. Eine klare Genrezuordnung fällt mir schwer. Es liest sich weniger wie ein klassischer Roman, sondern eher wie eine literarische Reflexion über das Zurückfinden zum eigenen inneren Kind und den Mut, das Leben wieder bewusst zu genießen.

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4

Richtig schönes Buch zum nachdenken ❤️

3

Das Buch war zwar schon nett zu lesen, aber ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, hier wurde ein Ratgeber zum Roman verpackt. Mir waren das zu viele Lebensweisheiten (obwohl alle gut waren) und die Figuren blieben sehr distanziert .

4

Ein absolutes Wohlfühlbuch für die kalten Tage. Unbedingte Empfehlung!

Handlung: Hannah lebt gefühlt nur für ihre Arbeit und hetzt von einem Meeting zum anderen. Zudem hat sie ständig diese Stimme im Kopf, die ihr einredet, dass es „besser“ oder „schneller“ oder „anders“ geht und sie nie „genug“ ist. Nun nimmt sie sich endlich eine kleine Auszeit. Sie mietet sich ein Holzhaus in einer verschneiten Wintergegend in der Hoffnung zur Ruhe zu kommen und die Stimme nicht mehr so laut zu hören. Sie lernt die kleine Sophie kennen, die ihr aufzeigt wie Kinder die Welt sehen und wie man an kleinen Dingen ganz viel Freude haben kann. Hannah erinnert sich wieder an den Menschen, der sie war als sie 6 Jahre alt war und welche Träume sie gehabt hatte. Fazit: Schnapp dir einen Kakao und ab unter die Kuscheldecke! Jetzt kommt ein Wohlfühlbuch! Für mich eine sehr sanft erzählte Geschichte, die auf eine ganz besondere Art zum Lesen einlädt. Es hat mir sehr gefallen zu lesen, wie ein kleines Mädchen einer erwachsenen Frau hilft die Welt ganz anders zu betrachten und sich an ihre Kindheitsträume zu erinnern. Ich habe mir aus dem Buch mitgenommen, dass man sich bewusst Zeit für die wichtigen Dinge im Leben nehmen und sich Auszeiten und Ruhephasen schaffen sollte. Auch das Thema Kindheitsträume: Nur weil man erwachsen ist, heißt es nicht, dass man sie nicht mehr haben darf oder sie nicht weiter verfolgen sollte. Wenn sie noch bestehen - versuch‘s! UND wichtig: Glaub nicht alles, was dir deine innere Stimme Negatives erzählt. Du bist genug. Danke Ina Bhatter für dieses Buch!

Ein absolutes Wohlfühlbuch für die kalten Tage. 
Unbedingte Empfehlung!
4

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.

"Wenn ich Schneeengel mache, dann mache ich Schneeengel. Wenn ich esse, dann esse ich. Und wenn ich renne, dann rennen ich." Mit "Drei Tage im Schnee" möchte uns Ina Bhatter daran erinnern, dass das Leben zum Leben da ist. Das wir wieder an uns selbst denken, auf unsere innere Stimme hören und wieder daran denken, wer wir sein wollten, als wir klein waren. "Und nach und nach, in all den Jahren, waren sie allmählich verblasst, die Farben und Muster, die meinen Zahlen, Wochentagen und Monaten anhafteten." Hannah musste sich unbedingt mal eine Auszeit von ihrem stressigen und durchorganisierten Alltag nehmen. Ein Wochenende in einem kleinen Häuschen inmitten einer verschneiten Winterwelt scheint ihr da optimal. Als sie dort auf die kleine Sophie trifft und sich mit ihr anfreundet, Schneeengel macht und heiße weiße Schokolade trinkt, erinnert sie sich allmählich an all die Dinge, die ihr früher einmal so viel Spaß gemacht haben ... Beim Lesen dieses kleinen Büchleins fühlte ich mich fortwährend ertappt. Wie viel leichter und leuchtender könnte das Leben sein, wenn ich einfach mal zufrieden mit mir wäre und nicht immer so kritisch. Wenn ich nicht ständig versuchen würde es anderen Recht zu machen oder deren Erwartungen zu erfüllen. Ina Bhatter versucht uns daran zu erinnern, unsere kindlichen Wünsche und Träume nie aus den Augen zu verlieren und mehr mit dem Herzen zu denken, statt alles zu zerdenken. Und vor allem: mehr im Hier und Jetzt zu leben - den Moment zu genießen und nicht schon mit dem Kopf bei der nächsten Aufgabe oder dem nächsten Termin zu sein. Besonders gut gefallen hat mir das Bild mit dem Glas, den Steinen, dem Kies und dem Sand. Wenn ihr das Buch lest, versteht ihr was ich meine. "Drei Tage im Schnee" ist eine schöne Geschichte, die gerade auch wegen der zarten Freundschaft zwischen Hannah und Sophie das Herz wärmt.

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.
4

Ein sehr entzückender und richtig lieber Roman, der einem zum Nachdenken anregt! Richtig toll für zwischendurch. Hab das Buch sehr gerne gelesen.

3.5

Leicht zu lesen, schwer zu glauben

„Drei Tage im Schnee“ lebt von seinem klaren, reduzierten Setting – und genau das hat für mich sehr gut funktioniert. Die winterliche Isolation, die Ruhe, dieses Herausgelöst-Sein aus dem Alltag: Die Geschichte ist leicht, flüssig und sehr unterhaltsam erzählt. Man hat schlicht Spaß beim Lesen. Was für mich jedoch etwas hakte, ist die Geschwindigkeit der inneren Entwicklung der Protagonistin. Innerhalb von nur drei Tagen – und auf gerade einmal rund 160 Seiten – passiert sehr viel Erkenntnisarbeit. Jahrelange Gedankenmuster lösen sich auf einmal auf, Verhaltensweisen ändern sich, neue Klarheit stellt sich ein. Das ging mir stellenweise einfach zu schnell und wirkt teils eher wie ein Lebensratgeber. Das geht etwas auf Kosten der Authentizität des Romans, weil echte Veränderung meist widersprüchlicher, langsamer und unordentlicher verläuft. Mit mehr Raum für Zweifel, Umwege und leise Entwicklung hätte mich das Buch noch stärker abgeholt und vollends überzeugt.

Leicht zu lesen, schwer zu glauben
4.5

Sehr schönes Buch! Regt zum Nachdenken an!

5

Kleine Auszeit zu sich selbst

Ina Bhatter hat einen tollen kurzen Roman über die wirklich wichtigen Dinge im Leben geschrieben. Die erwachsene gestresste Hannah, welche eine dreitägige Auszeit vom Leben braucht, trifft in der völligen Abgeschiedenheit auf die kleine Sophie, die sie wieder darin erinnert wie "leben" geht. Einfach nur schön geschrieben und lässt einen wieder ein paar Dinge im eigenen Leben überdenken.

4

„Drei Tage im Schnee“ ist ein schöner, kurzweiliger Roman, der daran erinnert, wie leicht man im Erwachsenenleben seine Träume und Leidenschaften aus den Augen verliert. Zwischen Alltag, Verpflichtungen und Erwartungen vergisst man schnell, sich selbst Raum zu geben. Auch wenn die Botschaft für mich nicht völlig neu war, hat mich die Geschichte dennoch berührt. Sie führt einem ruhig und unaufdringlich vor Augen, wie wichtig es ist, innezuhalten, sich Pausen zu gönnen und wieder auf das zu hören, was einem wirklich wichtig ist. Gerade diese leise, nachdenkliche Art macht den Roman zu einer angenehmen und lohnenden Lektüre für zwischendurch.

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4

Ein ruhiges, wohliges Buch – perfekt für dunkle, kalte Tage, an denen man sich mit einer Decke und einer Geschichte zurückziehen möchte. Die verschneite Atmosphäre schafft eine besondere Nähe und lädt zum Innehalten ein. Normalerweise sind Bücher, die sich stark mit dem Sinn des Lebens beschäftigen und überwiegend aus inneren Monologen bestehen, nicht ganz mein Fall. Doch hier gelingt es dem Autor, diese Schwere aufzulockern. Besonders das Mädchen bringt Leichtigkeit, Wärme und Menschlichkeit in die Geschichte und verleiht ihr eine angenehme Balance. Gerade dadurch wird einem bewusst, dass diese kritische Stimme im Kopf, die zweifelt, hinterfragt und manchmal auch verunsichert, etwas zutiefst Menschliches ist. Das Buch erinnert daran, dass man mit diesen Gedanken nicht allein ist – und genau das macht es so tröstlich. Ein stilles, nachdenkliches Buch, das berührt, ohne zu erdrücken.

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5

Die Farben des Schnees

Passend zum Jahreswechsel und den grauen, kalten Monaten bringt Ina Bhatter mit ihrem poetischen Selbstfindungsroman „Drei Tage im Schnee“ Licht in die Dunkelheit und erzählt die berührende Geschichte von Hannah. Nachdem sich im Leben der Mittdreißigerin immer mehr Unzufriedenheit breit macht, mietet sie sich für drei Tage in eine kleine, an einem See gelegene, Hütte auf dem Land ein, um dort dem geschäftigen Großstadtleben zu entfliehen. Inmitten der idyllischen, schneebedeckten Landschaft lernt Hannah die kleine Sophie kennen und mit ihr, einen Weg zurück zu sich selbst zu finden. Da ich einfach mal so richtig faul sein wollte, habe ich zu der wunderschön eingesprochenen Hörbuchversion von „Drei Tage im Schnee“ gegriffen, völlig die Zeit vergessen und das Buch in einem Rutsch durchgehört. Bei vielen Selbstfindungsromanen habe ich Eindruck, das mit Macht eine Botschaft verkündet werden soll und sie dadurch irgendwie erzwungen wirken. Das war bei diesem Buch überraschenderweise überhaupt nicht der Fall. Während die Autorin eine wirklich stimmungsvolle, berührende Geschichte erzählt, erinnert sie den Leser nicht nur daran was im Leben wirklich zählt, sondern auch daran, wie wichtig Ruhephasen und eigene Auszeiten sind. Zudem konnte ich mich in den Erinnerungen, an die Träume und Wünsche der kindlichen Hannah, die im Laufe des Lebens in Vergessenheit geraten sind, absolut wiederfinden und in ihnen Inspiration finden. Und die Motivation manche Dinge in Zukunft wieder mit anderen Augen zu betrachten. Fazit: Ein wirklich schönes und stimmungsvolles, kluges Buch zum runterkommen, erinnern, nachdenken.. und einfach zum Wohlfühlen! Ein Buch, das ich sicherlich auch dieses Jahr noch, an Menschen die mir wichtig sind, zu Weihnachten verschenken werde.

Warmherziges, zeitloses Debüt um die Suche nach Heilung, Klarheit und Findung der inneren Ruhe und Stärke in uns.

✨Leseempfehlung!✨ VON DER SUCHE NACH DEM LEUCHTEN IN UNS Zur Autorin: INA BHATTER hat Journalistik, Romanistik und Internationale Beziehungen in Leipzig und Paris studiert und beim Radio und in den Pressestellen verschiedener Unternehmen gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Berlin. »Drei Tage im Schnee« ist ihr erstes Buch. Mein Leseeindruck: Wir lernen die junge Frau Hannah kennen, die sich eine Auszeit in aller Abgeschiedenheit auferlegt. Ein kleines Mädchen gesellt sich zu ihr und begleitet sie durch die Tage, zeigt ihr durch ihr kindliches Sein den Weg zurück zur Einfachheit und sich selbst, ihren Werten. Ich mochte das Buch, die Erzählweise Bhattners, ihren klaren, flüssigen, angenehmen Schreibstil. Mit eindrucksvollen Sätzen und Bildern, leicht philosophisch angehaucht und gewisser Tiefe, lässt sie den Leser eintauchen in diese anrührende Geschichte über Werte, Selbstfindung, vergessene Sehnsüchte, verborgene Talente und Freundschaften. Hannah beginnt ihr Leben wieder in einem anderen Licht zu sehen, das bunte Licht ihrer eigenen Kindheit, wiedergefunden durch die kleine, süße Sophie. Fazit: Im Hinblick auf die bevorstehende besinnliche Advents- und Winterzeit empfehle ich sehr gerne dieses warmherzige, zeitlose Debüt um die Suche nach Heilung, Klarheit und Findung der inneren Ruhe und Stärke in uns. Eure, Claudia Folge mir gerne auch auf Instagram und Facebook für weitere gute, ausführlichere Leseeindrücke, Empfehlungen, Inspirationen Ich freue mich über dein Teilen, Liken, Speichern, Kommentieren

Warmherziges, zeitloses Debüt um die Suche nach Heilung, Klarheit und Findung der inneren Ruhe und Stärke in uns.

Hannah lebt ein hektisches Leben. Sie wohnt in einer Großstadt, arbeitet viel und in ihrer Freizeit erholt sie sich vom stressigen Job. Zeit für Dinge, die Spaß machen, gibt es nicht. Sie beschließt drei Tage in einem Holzhaus an einem See zu verbringen, um sich wieder spüren zu können. Dort trifft sie auf das Mädchen Sophie. Sie hat so viel Lebensfreude in sich, so viel Liebe und Leidenschaft. In dieser wunderschönen Schneelandschaft nähern sich die Beiden an, genießen den Schnee, bauen ein Schneinhorn und leben einfach, ohne sich Sorgen zu machen. So wird Hannah dazu inspiriert über ihr Leben nachzudenken, was sie eigentlich gern macht und warum sie ihre Träume aufgeben hat. Ein ruhiger, besonnener Roman, der uns zum Nachdenken animiert. Das Setting in der verschneiten Winterlandschaft ist einfach toll, dazu noch dieses kleine, einfache Holzhaus. Das verschafft einem schon beim Lesen eine unheimliche Ruhe. Hier hat Hannah Zeit nachzudenken. Die Sprache ist ganz klar und unaufgeregt. Schafft insgesamt eine stille, nachdenkliche Atmosphäre. Die Weisheiten, die uns hier mitgegeben werden, sind jetzt nicht neu. Es bereitet aber Freude zu lesen wie Sophie ihre Welt wahrnimmt und erlebt. Das haben wir Erwachsenen oft vergessen. Ob es jetzt realistisch ist, dass sich die Beiden in der kurzen Zeit so anfreunden, darüber lässt sich sicher auch streiten. Es ist ein Selbstfindungsbuch. Da ist vielleicht manchmal die Plausibilität der Geschichte nicht ganz so entscheidend. Insgesamt ein charmantes Buch für einen Nachmittag im Winter, das uns versucht zu helfen, wenn wir uns selbst nicht mehr wahrnehmen. Für alle Leser, die solche Bücher mögen, eine Empfehlung.

3

⭐️⭐️⭐️ Lebensratgeber in Romanform

Drei Tage im Schnee kommt trotz der nur 170 Seiten in einer sehr schönen Aufmachung als Hardcover mit Lesebändchen daher. Eine hochwertige Ausstattung, die somit bestens als Geschenk geeignet ist. Die Geschichte eignet sich sicherlich auch als Weihnachtsgeschenk, denn sie greift Fragen nach dem Sinn oder Unsinn des Lebens in unserer modernen Arbeitswelt und die Besinnung auf das "innere Kind" auf. Für mich persönlich muss ich jedoch sagen, hat mir die Geschichte keinen Mehrwert gebracht. Sie enthält hinreichend bekannte Denkanstöße und auch die Beispiele wie die Geschichte von dem mit Steinen und Sand gefüllten Glas las ich nicht zum ersten Mal. Das Buch ist ein Lebensratgeber, der in eine Romanform gegossen wurde - wer so etwas mag, wird definitiv seine Freude daran haben. Auch wenn man sich noch nie mit Fragen von Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung beschäftigt hat, kann man aus dem Buch vieles mitnehmen. Für Personen, die mit dem Thema vertraut sind, wird es wahrscheinlich keine neuen Erkenntnisse bringen. Für mich war es einfach eine schön erzählte Geschichte für die Winter- und Weihnachtszeit.

⭐️⭐️⭐️ Lebensratgeber in Romanform
5

Zwischen Winterstille und Selbstfindung

Ein ruhiges, berührendes Buch und eines meiner Lese-Highlights 2025. Hannah flieht vor dem Alltag, begegnet einem Kind und findet im Winter zurück zu sich selbst.

5

Es schneit an einem abgelegenen Haus am See, in das sich eine vom Alltagsstress erschöpfte Frau für ein verlängertes Wochenende zurückgezogen hat. In der Stille der Natur, mit einem Buch und einem Glas Wein vor dem Kamin, hofft sie zur Ruhe zu kommen und den Kopf frei zu bekommen. Tatsächlich gelingt ihr das auch – allerdings auf unerwartete Weise: durch die Begegnung mit der kleinen Sophie. Die Autorin erschafft in diesem kurzen, besonderen Roman eine atmosphärisch dichte Szenerie, in die man sich mühelos hineinversetzen kann. Das gemütliche Haus, der leise fallende Schnee und die abgeschiedene Natur verströmen eine wohltuende Ruhe, die beim Lesen spürbar wird. Auch die beiden Hauptfiguren sind feinfühlig und vielschichtig gezeichnet – sympathisch, glaubwürdig und auf ihre Weise tiefgründig. Ihr Zusammenspiel wirkt authentisch und berührend. Die Kontraste zwischen den erwachsenen Sorgen der Frau und der unbeschwerten Sichtweise des Kindes machen deutlich, wie nebensächlich viele unserer Alltagsprobleme sind – und erinnern uns daran, worauf es im Leben wirklich ankommt. Ein toller und bedeutsamer Roman!

3.5

Der Winter neigt sich dem Ende zu und doch habe ich es erst jetzt geschafft, das Hypebuch des letzten Herbstprogramms “Drei Tage im Schnee” von Ina Bhatter zu lesen. Wahrscheinlich hätte ich es gar nicht gelesen, wäre es mir nicht überraschend zugeschickt worden. Bei der ersten Recherche zu dem Buch dachte ich an Lebenshilfe-Ratgeber in Romanform wie die von Paulo Coelho. Aber jeder möchte ja auf irgendeine Weise sein Leben optimieren und raus aus dem Hamsterrad Alltag. Zudem kommt die Autorin wirklich sehr sympathisch rüber und ein erneuter Wintereinbruch im Februar hat jetzt dazu geführt, dass ich zu diesem schmalen, sehr schön gestalteten Büchlein gegriffen habe. Atmosphäre ist schließlich alles, ne? Im Roman geht es um wenig anderes als um die Städterin Hannah, die an einem nicht genannten Ort auf dem Land drei Tage im Schnee verbringt - ein verlängertes Wochenende. Sie mietet sich für die Zeit als Selbstversorgerin ein Häuschen an einem See und ist komplett vom Winterzauber umgeben. Ja, es ist so idyllisch, wie es klingt. Sie denkt über ihr Leben nach und währenddessen trifft sie die kleine Sophie, von der wir bis zum Ende nicht erfahren werden, ob sie ihrer Fantasie entsprungen oder ein reales Kind aus Fleisch und Blut ist. Das hat mich ein wenig gestört, dass das Geheimnis um Sophie nicht aufgelöst wird. Magischer Realismus ist ja okay, aber ich mag es nicht, in der Unwissenheit darüber gelassen zu werden. So kann ich die Begegnung zwischen Sophie und ihrem kindlichen Alter Ego (denn das ist sie für mich und auch laut der vergleichenden Beobachtungen, die Hannah macht) nicht richtig einschätzen. Andere Figuren kommen nicht als handelnde Personen im Plot vor. Es ist also ein ziemlich internalisiertes Drama, dem wir hier beiwohnen. Hannah fragt sich in a nutshell: Kann es das schon gewesen sein? Ist sie mit Mitte 30 (Single und kinderlos), dazu verdammt, ein Leben als einsame Workaholikerin zu führen? Zwar in sicheren Verhältnissen, aber nicht wirklich glücklich und frei. Ist sie die Erwachsene, die sie als Kind zu werden hoffte? Ich denke mit diesen Fragen können sich viele identifizieren, deswegen ist das Buch auch so erfolgreich - es spricht einfach fast jeden an. Und aus diesem Grund wird man auch nichts falsch machen, wenn man das Buch verschenkt oder selbst liest. Aber das Ganze hat natürlich auch eine Kehrseite. In Bayern gibt es so ein Sprichwort: “Everybodys Darling is everybodys Depp.” Ja, mir ist das alles zu lieblich, zu allgemein. Die Protagonistin und das Kind haben beliebte Allerweltsnamen aus den Top-10-Listen, die Knud Bielefeld in seinem Leben schon zigfach analysiert und gelesen hat: Hannah und Sophie. Hannah hat eine Persönlichkeit, die einfach 0815 ist. No shame, aber ich will lieber etwas über Leute lesen, die anders sind. Aber Hannah ist nicht anders, sie ist eine weiße Hetera mit gutem Bürojob, der plötzlich einfällt wie gerne sie mal gelesen und geschrieben hat und die sich schon mal mit ihrer besten Freundin wegen eines Mannes gestritten hat. Aber Moment, sie hat doch Synästhesie! Ja, das stimmt, sie hat Synästhesie und das wirkt, als wäre der Autorin auch eingefallen, dass sie sonst zu langweilig ist, also haben wir ihr diese besonders charmante neurologische Besonderheit mitgegeben. Ich finde das wirkt hier leider sehr aufgesetzt. Schade. Ich finde es auch schade, dass der durchaus vorhandene Humor der Autorin nur zaghaft angewandt wird, zum Ende hin musste ich nämlich doch noch schmunzeln, ich sage nur “Aktenzeichen XY”. Und die Gerichte, die Hannah so kocht, wollte ich gerne sofort nachkochen - der Roman hat Kochbuchpotenzial! Man kann eigentlich nichts Schlechtes über dieses Buch sagen und ich komme mir hier schon schlecht vor, weil ich wieder meine echte Meinung sage. Aber it is what it is. Die Autorin ist wirklich super sympathisch und das Buch an sich nicht verkehrt, nur fehlt mir hier das gewisse Etwas und das ist nicht, dass der Dienstag (oder war es ein anderer Tag) für Hannah grau mit schwarzen Punkten ist oder dass statt eines Schneemannes ein Schneeinhorn gebaut wird.

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3.5

Ein herzerwärmendes Winterbuch mit vielen kleingrossen Wahrheiten. Der Schreibstil und die Hörbuchstimme gingen absolut Hand in Hand. Gespickt mit kleinen Lebensweisheiten und verpackten Ratschlägen begleiten wir die Protagonistin und ihre kleine neue Freundin, und betrachten die Welt mal wieder mit Kinderaugen. Hat richtig gut getan und perfekt für die aktuelle Jahreszeit.

4

Hannah begibt sich für drei Tage in eine kleine wohlige Hütte im Winter nach Dänemark. Sie flieht vor ihrem stressigen und anstrengenden Leben und findet wieder Freude darin, nachdem ihr die kleine Sophie zeigt, was eigentlich wichtig im Leben ist.

„Drei Tage im Schnee“ ist ein stiller, atmosphärischer Roman über Überforderung, Selbstfürsorge und die Frage, wie man inmitten eines lauten Alltags wieder zur eigenen inneren Stimme findet. Ina Bhatter erzählt die Geschichte von Hannah, einer Frau Mitte dreißig, die im beruflichen und sozialen Hamsterrad feststeckt. Nach außen läuft ihr Leben scheinbar perfekt – gute Wohnung, solider Job, funktionierender Freundeskreis. Doch innerlich ist sie ausgebrannt, getrieben von Erwartungen, die sie nie hinterfragt hat, und einem inneren Kritiker, der ihr keine Ruhe lässt. Der spontane Rückzug in eine abgelegene Holzhütte wird zum Wendepunkt. Die winterliche Einsamkeit nutzt Bhatter als stimmungsvolles Setting: Die Natur ist nicht bloß Kulisse, sondern Resonanzraum. Zwischen vereisten Baumkronen, knirschendem Schnee und schweigenden Stunden wirkt Hannahs ruheloser Geist zunächst fehl am Platz. Doch gerade in dieser Stille beginnt sie, Gedanken zuzulassen, die im Alltag keinen Platz finden. Mit dem Auftauchen der kleinen Sophie – einem Mädchen in rotem Schneeanzug, das ebenso rätselhaft wie erfrischend wirkt – erhält der Roman eine zärtliche Leichtigkeit. Die Begegnung ist glaubhaft und berührend, ohne ins Fantastische oder Sentimentale abzudriften. Sophie konfrontiert Hannah nicht bewusst, sondern durch kindliche Einfachheit: durch Fragen, durch gemeinsames Spielen, durch Momente, die längst verloren geglaubte Facetten in Hannah freilegen. Alte Freundschaften, unterdrückte Wünsche, vergessene Talente – all das steigt wieder an die Oberfläche. Bhatters Sprache ist klar, ruhig und oft poetisch. Sie beobachtet präzise, ohne auszuschmücken, und schafft es dennoch, eine warme, winterliche Atmosphäre zu erzeugen, in die man sich gern hineinfallen lässt. Man merkt dem Text an, dass er aus einer Haltung echter Empathie herausgeschrieben wurde: für jene Menschen, die funktionieren, anstatt zu leben; für jene, die verlernt haben, auf sich selbst zu hören. Die Handlung verläuft stellenweise vorhersehbar, aber gerade das passt zur Art der Geschichte. Es geht weniger um überraschende Wendungen als um innere Bewegungen, um das langsame Wiederfinden der eigenen Mitte. Wer selbst schon mit Erschöpfung, Perfektionsdruck oder Selbstzweifeln gerungen hat, wird sich an vielen Stellen wiederfinden. „Drei Tage im Schnee“ ist ein sanfter, wohltuender Roman über Selbstfindung, der gerade durch seine Ruhe wirkt. Er erinnert daran, wie kostbar Stille sein kann und wie wichtig es ist, sich von Erwartungen zu lösen, die nicht die eigenen sind. Ein Buch, das man am besten mit einer warmen Decke, einer Tasse Tee und der Bereitschaft liest, ein wenig auch in die eigene Kindheit zurückzureisen. Ideal als Winterlektüre – und als liebevolles Geschenk für Menschen, die sich selbst zu selten eine Pause gönnen.

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4.5

Unsere Protagonistin Hannah führt ein turbulentes Leben in der Großstadt. Sie macht es jedem recht, ist für alle da. Nur nicht für sich selbst. Sie verliert sich nach und nach ohne es wirklich zu realisieren. Sie mietet sich für ein paar Tage ein Holzhaus am See, mitten im Winter. Um zur Ruhe zu kommen. Um ein bisschen abzuschalten. Auch hier merkt sie wieder wie schwer es ihr fällt, nicht die Emails zu checken. Als das kleine Mädchen Sophie auftaucht und glücklich und frohlockend den Schnee genießt, versucht sich Hannah etwas zu entspannen. Sie versucht sich die Leichtigkeit von Sophie abzuschauen. Die beiden führen tolle Gespräche, geben Denkanstöße und zeigen auf, was wirklich wichtig ist. Sophie zeigt Hannah wie sich das Leben aus der Perspektive eines Kindes anfühlt,und möchte ihr wieder diese "Leichtigkeit" vor Augen führen. Ich habe die 176 Seiten mit ganz viel Wärme im Herzen gelesen. Die Zeilen haben mich glücklich gemacht, mich innehalten lassen, und auf Ideen gebracht. Ich habe mich Hannah sehr verbunden gefühlt, denn auch ich habe so ein Leben geführt. Die Atmosphäre wurde so gut beschrieben, das urige Holzhaus mitten am See, rundherum Massen an Schnee. Die eisige Kälte und das Aufwärmen mit einer Tasse weißen Schokolade am Kamin. Die Autorin hat hier ein wunderbares Buch geschrieben, zum innehalten und wohlfühlen. Mir hat einfach dieses Gefühl beim Lesen gefallen. Es war cozy und entspannt! Ich kann es allen empfehlen,die es sich gerne mal gemütlich machen und Achtsamkeit praktizieren wollen🫶🏻 Auch eine tolle Geschenkidee!! Es gibt Denkanstöße und vielleicht sogar ein Umdenken 🥰 ⭐⭐⭐⭐,5 | 5 Sternen

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5

Zitat: "Uns Erwachsenen wäre deutlich mehr geholfen, wenn wir nicht so schnell vergessen würden, wie es war, ein Kind zu sein"

Dieses Buch schreibt eine Frau namens Hannah aus der Ich- Perspektive. Am Anfang redet sie davon, dass sie am liebsten das Mädchen namens Sophie aufsuchen möchte, aber sie nicht wisse, wie und ob sie das Mädchen wieder finden würde. Da es vielleicht einem anderen Menschen auch so gehen kann und auch andere über die Begegnung mit Sophie lernen kann, hat Hannah beschlossen, die Begegnung aufzuschreiben. Sie erzählt davon, dass sie Sophie kennengelernt hat, wie es ihr nicht so gut gegangen ist. Man erfährt auch, wie es der Berufstätigen am Anfang der 3 Tage gebuchten Erholung in der Natur schwer gefallen ist und wie es ihr davor noch ergangen ist. In den kurzen Kapiteln erfährt die lesende Person mehr über die Begegnung und was Hannah von dem Mädchen gelernt hat. Schöne Ideen wie zum Beispiel im Schnee Schneeengel machen, was man auch wieder als Erwachsene machen kann, um wieder wie Kinder glücklich sein und Spaß wie Freude haben.

4

Ein Winter­wochenende mit Wirkung

Wenn der Blick durch ein frostiges Fenster fällt, öffnet sich oft mehr als nur die Landschaft: eine Einladung, langsamer zu werden. Ina Bhatter schafft mit Drei Tage im Schnee genau diese Einladung. Hannah flieht aus dem Großstadtlärm in eine kleine Holzhütte am See und begegnet dort dem Mädchen Sophie im roten Schneeanzug. Ihre gemeinsamen Tage sind Poesie aus knirschendem Schnee, Rückblicken und leisen Entdeckungen. Bilder von Iglus bauen, dampfendem Kakao und flackerndem Ofenlicht verweben sich zu kleinen, berührenden Szenen. Ich habe beim Lesen oft gestoppt, um den Moment zu halten. Die Stärke des Romans liegt in seiner Stimmung: leise, warm und behutsam. Bhatter verzichtet auf große Plot-Explosionen und setzt stattdessen auf feine Details und psychologisches Feingefühl. Genau das macht das Buch zu einem schönen Begleiter an frostigen Abenden. Ein Wermutstropfen ist das Ende, das mir etwas zu flott erscheint; die Rückkehr in den Alltag könnte nachklingen und sich noch nachhaltiger entfalten. Dennoch bleibt die zentrale Botschaft präsent: den Mut zu finden, der eigenen Stimme zuzuhören. Für Leser, die Ruhe und Reflexion suchen, ist dieses Buch ein wohltuender kleiner Fund — kein dramatisches Meisterwerk, aber eine einfühlsame Einladung zur Neuorientierung.

Ein Winter­wochenende mit Wirkung
5

"Wer entschied denn, ob wir zu still, zu laut, zu abwartend, zu forsch, zu schnell oder zu langsam waren? Oder anders gedacht: Wie langweilig wäre bitte unsere Welt, wenn wir alle gleich wären? Alle normal, was auch immer das war?" "Vielleicht, dachte ich, war das Glück deshalb so schwer zu fassen, weil es für jeden etwas anderes bedeutete. Weil alle ihr eigenes inneres Leuchten finden mussten." Hannah, eine junge Frau von 33,5 Jahren, nimmt sich eine Auszeit in einem kleinen Häuschen an einem See, um vor ihrem hektischen Alltag zu fliehen. In dieser wunderschönen Winterwelt, begegnet sie der kleinen Sophie, die in ihr den Wunsch auslöst auch wieder nach ihrem inneren Kind zu suchen... 🌠 Mich hat dieses Buch unglaublich tief berührt, da es viele Ähnlichkeiten zwischen Hannah und mir gibt und ihre Selbstzweifel so zu meinen eigenen passen 🙈 wie schnell verliert man sein inneres Kind, sobald man "erwachsen" ist, oder den Weg, den man als Kind gehen wollte, wenn man groß ist. Was wolltest du früher werden, wenn du mal groß bist? Und hast du dieses Ziel erreicht? Wann hast du das letzte mal etwas mit Leidenschaft gemacht? Wann hast du das letzte mal über etwas wirklich gestaunt? Für Kinder scheint noch alles möglich zu sein. Sie sehen die Welt mit einer Leichtigkeit, die uns irgendwie abhanden kommt, wenn wir älter werden. Unsere Prioritäten verschieben sich von Spaß zu Pflicht, wir vergessen, dass das Leben Spaß macht und was Glück für jeden einzelnen wirklich bedeutet. Wir stecken fest im Alltag und werden geformt von den Meinungen anderer. Die Autorin versucht uns mit dieser kurzen Geschichte auf optimistische und warmherzige Weise Mut zu machen, auf die eigene innere Stimme zu hören und vllt mal wieder auf die Suche nach unserem inneren Kind zu gehen 😊📚 Eine wirklich schöne Geschichte, die mich sehr berührt hat 📚😊 Leseempfehlung geht raus!

3

Nett, aber mehr auch nicht.

Es gibt einige Bücher in die Richtung: Fokus auf die wichtigen Dinge legen. Auch dieses Buch reiht sich hier ein, sicher auch mit einer netten Geschichte und schönem Setting. Aber alles bleibt an der Oberfläche, Themen werden nur angekratzt und damit schon gelöst! Auch der ein oder andere Kalenderspruch darf nicht fehlen.

3

🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📝 Rezension 📚 Buchgeschenk #dreitageimschnee #InaBhatter #Roman #kiwiverlag ❓️Warum wollte ich das Buch lesen? Wenn die Adventszeit beginnt, wünsche ich mir Geschichten, die mich umarmen, die mich innehalten lassen, die mich runterholen. Drei Tage im Schnee versprach genau das. Wärme, ein Hauch Winterzauber und ein tiefer Blick in das, was wirklich zählt. Deshalb wanderte es auf meine Wunschliste und wurde glücklicherweise erfüllt. 🔎 Worum geht’s? Hannah lebt in einem Karussell aus Verpflichtungen, das sich schneller und schneller dreht. Termine, Erwartungen, ständiges Funktionieren, Zeit für sich selbst bleibt kaum. Um Luft zu holen, bucht sie ein paar Tage in einem verschneiten Häuschen am See. Dort begegnet sie Sophie, einem kleinen Mädchen im roten Schneeanzug. Gemeinsam stapfen sie durch den Schnee, bauen Iglus, lachen, hören in sich hinein. Sophie hilft Hannah, das zu erinnern, was sie verloren glaubte. Kindheitsträume, Talente, Sehnsüchte und die eigene Stimme. 🧠 Meine Meinung: Ich konnte mich in Hannah sofort wiederfinden. Ihr inneres Ausgebranntsein, die Angst, sich selbst irgendwo im Alltag verschluckt zu haben, all das kam mir erschreckend bekannt vor. Die ruhige, winterliche Atmosphäre, die leise Melancholie und die vielen kleinen Denkanstöße haben mich gerade in dieser Jahreszeit tief berührt. Besonders die Metapher des Glases hat sich in mir festgesetzt: Erst die großen Steine, die wichtigen Dinge ins Leben lassen. Der Rest findet schon seinen Platz in den Zwischenräumen. Ein Gedanke, der so simpel klingt, aber im Alltag so leicht untergeht. Sophie war für mich das Herz der Geschichte. Ihre kindliche Lebensfreude, dieses reine Staunen über die kleinen Dinge. Sie war wie ein kleiner Lichtfunke, der die Dunkelheit in Hannahs Gedanken erhellt. In meiner Vorstellung war sie ein Engel, unabhängig davon, ob sie nun real war oder als Symbol fungierte. Doch so sehr mich der Anfang verzaubert hat, so sehr musste ich feststellen, dass dieser Zauber im Verlauf langsam verblasste. Viele Gedanken wiederholten sich, die innere Erkenntnisreise kreiste letzten Endes immer wieder um dasselbe. Was mich zu Beginn tief bewegt hat, fühlte sich später etwas stagnierend an. Fast so, als bliebe die Geschichte stehen, während ich als Leserin längst weitergehen wollte. Das tat mir besonders leid, weil der Grundgedanke so schön und wichtig ist. Die Geschichte verliert nicht an Wert, aber meine emotionale Verbindung wurde gegen Ende leiser. Nicht zerstört, nur gedimmt. ✅️ Fazit: Eine stille, berührende Wintererzählung, die uns daran erinnert, auf unsere innere Stimme zu vertrauen und das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren. Der Anfang voller Wärme und Erkenntnis, das Ende etwas zu wiederholend, aber insgesamt schön zum Durchatmen.7

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Eine Frau nimmt sich in einer verschneiten Hütte eine Auszeit vom stressigen Alltag. Durch die Begegnung mit einem Mädchen beginnt sie, ihr Hamsterrad infrage zu stellen. „Die Gedanken an die Arbeit lachten sich scheckig, zeigten mir insgeheim den Vogel und machten sich demonstrativ breit in meinem Kopf.“ Das Problem der Protagonistin wird schnell klar: Es fällt ihr schwer, sich auf die Zeit allein einzulassen. Da kommt das neunmalkluge Kind wie gerufen – es erinnert sie daran, wie es geht, einfach in den Tag hineinzuleben. Vieles spielt sich in ihrem Kopf ab, vor allem kreisen ihre Gedanken um all die Ratgeber, die zu Achtsamkeit und Selbstliebe aufrufen. Das Buch ist also ein Prosatext, der psychologische Tipps neu verpackt. Damit verflog für mich der anfängliche Zauber der unberührten Winterlandschaft, weil die Erzählung zunehmend wie ein Abarbeiten von Empfehlungen wirkte. Als Roman wirkt es zu konstruiert, als Ratgeber funktioniert es aber auch nicht – die Erkenntnisse bleiben im Text versteckt und sind nicht wirklich zur eigenen Anwendung gedacht. „Drei Tage im Schnee“ lässt sich flüssig lesen und verfolgt eine ansprechende Grundidee, die für mich jedoch nur bedingt aufgeht.

4.5

Eine wunderschöne Geschichte..

..die zum Nachdenken anregt. Das eigene Leben reflektieren, Dinge die man im Alltag tut zu hinterfragen …. Wo liegt der Sinn im Leben. Warum sind Erwachsene so furchtbar erwachsen? Und wann haben wir verlernt das zu leben was wir lieben? Wo ist unser inneres Kind….? Ich mochte die Geschichte sehr und nehme viel für mich mit, vllt schaffe auch ich es endlich , eines meiner vielen (bisher leeren) Notizbücher endlich zu füllen! Das Cover fand ich übrigens unglaublich gelungen. Und die süße kleine Applikation auf dem Hardcover selbst war einfach toll. Abgerundet mit dem goldenen Lederband ein wahrlich schönes ! Buch !

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