Ich habe das Buch an einem ruhigen Sonntag ziemlich in einem Rutsch durchgelesen. An sehr vielen Stellen habe ich mich wieder erkannt aber och denke so geht es einigen. Es ist auch einfach eine hektische Zeit.
Das Buch lässt einen das innere Kind suchen und drüber nachdenken was man sich alles hat nehmen lassen während des erwachsen werden. Für mich war es wieder eine kleine Erinnerung sich selbst nicht zu ernst zu nehmen und einfach auch mal Spaß haben, auch wenn es die ToDo Liste eigentlich nicht zulässt.
Ina Bhatters "3 Tage im Schnee" ist ein Roman der leisen Zwischentöne, ein Plädoyer für Entschleunigung und der Suche nach kindlicher Leichtigkeit.
Hannah lebt in einer hektischen Großstadt, getrieben in und durch ihren Beruf. Ihren Erschöpfungszustand erkennend gönnt sie sich 3 Tage Auszeit in einem Ferienhaus in verschneiter Natur am See. Dort begegnet sie der kleinen Sophie, die die kindliche Unbeschwerheit in Hannahs Leben zurückbringt. Sie malen Schneeengel, erschaffen ein Schneeeinhorn, bauen ein Iglu und trinken gemeinsam heiße Schokolade. Hannah beginnt durch die kindlichen Augen Sophies ihr eigenes Leben zu reflektieren. Dabei bleibt ungewiss, ob Sophie real existiert oder die innere, kindliche Stimme Hannahs ist.
Neue Erkenntnisse bringt die Autorin nicht; an der ein oder anderen Stelle hätte es etwas tiefgründiger sein können. Aber für mich liegt die Stärke in den Zwischentönen. Das Buch lädt ein, sich der eigenen inneren Stimme (wieder) bewusst zu werden, auch einen gewissen Grad an Unbekümmertheit wiederzuentdecken, sich Auszeiten von der hektischen (Arbeits-)Welt zu nehmen, zu entschleunigen, Achtsamkeit gegenüber dem Selbst zu üben und die Schönheit in den kleinen Dingen zu erkennen.
Hannah lebt in der Großstadt und hetzt regelrecht durch ihren Alltag. Um dem zu entfliehen, reist sie für drei Tage in ein kleines Häuschen am See und findet sich in einer winterlichen Schneelandschaft wieder. Dort lernt sie die kleine Sophie kennen und entdeckt viele Dinge, von denen sie dachte, dass sie sie verloren hatte. Iglus bauen, Schneeengel machen und schon bald beginnt sie, ihr Leben zu überdenken. ❄️
Eine sehr schöne Geschichte über das Kind in uns und wie wir es wiederfinden können.
Berührende Geschichte über die Reise zu sich selbst
Also mal gleich vorweg, es ist ein absolut berührendes Buch. Es hat mich von der ersten Seite an in seinem Bann.
Hannah steckt in einer Sinnkrise und hinterfragt gerade ihr Leben. Und so zieht sie sich in die Einsamkeit zurück. Ihr Domizil für die nächsten drei Tage ist ein abgelegenes Holzhaus an einem See. Es beginnt zu schneien und die Welt um sie herum wird zu einer Winterlandschaft. Alles wird still und ruhig und sie hat endlich Zeit , ihren Gedanken Lauf zu lassen. Dann ist da auf einmal Sophie, ein kleines Mädchen. Sie ist wie aus dem Nichts aufgetaucht. Zwischen den Beiden entsteht ein ganz besonderes Verhältnis. Mit ihrer kindlichen Logik bringt Sophie Hannah immer wieder zum Nachdenken und dazu Dinge einfach mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Gemeinsam haben sie Spaß im Schnee, gemütliche Momente bei heißem Kakao am Kamin und führen sehr tiefgründige Gespräche.
Der Schreibstil ist absolut vereinnahmend und man versinkt in der Geschichte, aber auch im Setting. Ich würde zu gerne auch einmal in einem solchen Holzhaus im Winter ein paar Tage verbringen.
Das Buch vermittelt beim Lesen ein warmes, hyggeliges Gefühl. Es hat mich total entschleunigt. Aber es gibt auch Denkanstöße.
Hannah konnte ich sehr gut verstehen. Sie möchte so gerne etwas in ihrem Leben ändern, aber die Stimme in ihrem Kopf findet immer wieder Argumente, warum dieses und jenes nicht geht oder funktionieren kann. Sie will raus aus der Tretmühle, dem Stress und der Hektik im Job. Aber sie muss zuerst einen mentalen Zusammenbruch erleiden, um mit der Auszeit einen ersten Schritt zu tun. In diesen drei besonderen Tagen macht sie eine starke Entwicklung durch. Kindheitserinnerungen kommen hoch und sie denkt darüber nach, was sie sich als Kind für ihr Leben gewünscht hat und wer sie sein wollte. Aber auch vergrabene Schuldgefühle bahnen sich ihren Weg.
Die kleine Sophie ist irgendwie eine magische Gestalt. So unvermittelt sie auftaucht, so plötzlich ist sie auch wieder verschwunden. Sie schafft es immer wieder, die komplizierten und oft negativen Gedanken von Hannah in eine Richtung zu lenken, die Hannah zu neuen Erkenntnissen bringt. Sie kam mir gar nicht wie ein kleines Mädchen vor, eher wie eine weise alte Frau. Sophie sieht die Welt in bunten Farben. Für sie haben Wochentage, Monate oder auch Zahlen bestimmte Farben. Diese Eigenschaft nennt man übrigens Synästhesie. Es ist eine neurologisch bedingte seltene Eigenschaft. Hannah erinnert sich daran, dass auch sie die Welt so gesehen hat. Aber über die Jahre ist das bei ihr verloren gegangen, bzw. sie hat es verdrängt.
Bei mir wurden viele Kindheitserinnerungen geweckt, die ich genau wie die Protagonistin Hannah, irgendwo ganz tief vergraben hatte. Die kleine Sophie hat auch bei mir die richtigen Knöpfe gedrückt, zu reflektieren, was im Leben zählt. So eine kleine Sophie kann man sich eigentlich nur an seiner Seite wünschen.
Ich habe ein Wohlfühlbuch gelesen, welches Denkanstöße gibt. Ich empfehle es von Herzen.
„Drei Tage im Schnee“ ist ein schöner, kurzweiliger Roman, der daran erinnert, wie leicht man im Erwachsenenleben seine Träume und Leidenschaften aus den Augen verliert. Zwischen Alltag, Verpflichtungen und Erwartungen vergisst man schnell, sich selbst Raum zu geben. Auch wenn die Botschaft für mich nicht völlig neu war, hat mich die Geschichte dennoch berührt. Sie führt einem ruhig und unaufdringlich vor Augen, wie wichtig es ist, innezuhalten, sich Pausen zu gönnen und wieder auf das zu hören, was einem wirklich wichtig ist. Gerade diese leise, nachdenkliche Art macht den Roman zu einer angenehmen und lohnenden Lektüre für zwischendurch.
Drei Tage im Schnee war für mich insgesamt ein solides Buch, aber leider keines, das mich wirklich begeistern konnte. Die Geschichte war durchaus angenehm zu lesen und hatte ihre ruhigen, atmosphärischen Momente, trotzdem hat mir etwas gefehlt, das mich wirklich emotional gepackt hätte.
Während des Lesens hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Handlung zwar interessant angelegt ist, sich aber nicht vollständig entfaltet. Einige Entwicklungen wirkten für mich etwas vorhersehbar, und ich habe mir stellenweise gewünscht, dass die Figuren noch mehr Tiefe bekommen oder dass bestimmte Konflikte stärker ausgearbeitet werden.
Das Buch ist definitiv nicht schlecht und lässt sich gut lesen, aber es gehört für mich eher zu den Geschichten, die „okay“ sind, ohne lange nachzuwirken. Insgesamt eine solide Lektüre für zwischendurch, die jedoch nicht ganz das Potenzial ausschöpft, das in der Grundidee steckt.
Werde es jetzt bei der Hälfte abbrechen.
Gibt mir „Das Café am Rande der Welt“ Vibes und das finde ich zum gähnen 🥱
Hier wird nichts erzählt, was man nicht schon haufenweise so oder so ähnlich gelesen hat.
Ein ruhiger Roman über den stressigen Alltag von Erwachsenen und was wir von Kindern lernen können
Die Geschichte erinnert die Erwachsenen auf eine ruhige Weise daran, was wirklich wichtig im Leben ist und zeigt auf, wie wir die unbedarfte Einstellung als Kind verloren haben und als Erwachsener versuchen, äußere Erwartungen zu erfüllen, anstatt den eigenen Träumen hinterher zu jagen. Wir arbeiten zu viel, können nicht abschalten und im Moment leben, sind gestresst, haben keine Zeit für die schönen Dinge, lassen Freundschaften auslaufen und wissen nicht, wie wir sie wieder aufleben lassen können. Wir haben die Einfachheit und Klarheit der Kindheit abgelegt und merken es erst, wenn wir Zeit mit einem Kind verbringen, uns mit ihm unterhalten und es in seinem Tun beobachten. Diese kurze Geschichte zeigt uns, woran wir uns erinnern müssen und was wir uns von Kindern abschauen sollten, um wieder zufriedener mit unserem Leben zu werden. Ich habe mich von der Erzählperspektive angesprochen gefühlt und habe mir vieles im Buch markiert, was ich nochmal auf mich wirken lassen möchte. Aufgrund der Fülle an Ratschlägen auf diesen wenigen Seiten hatte ich beim Lesen manchmal das Gefühl, als ob es sich um eine Zusammenfassung und Aneinanderreihung vieler Ratgeber handelt, hier wäre es vielleicht hilfreich gewesen, dazwischen noch etwas mehr Handlung einzubauen, um das Verhältnis ausgewogener zu gestalten. Davon abgesehen hat mir das Buch sehr gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der den Status Quo seines Lebens betrachten möchte und bereit ist, über Veränderungen nachzudenken.
Hannah nimmt sich eine Auszeit vom stressigen Großstadtleben und zieht sich für ein paar Tage in eine verschneite Hütte zurück. Dort begegnet sie der kleinen Sophie und durch die gemeinsame Zeit im Schnee beginnt sie, über ihr Leben, alte Wünsche und das Wesentliche neu nachzudenken.
Eine schöne Geschichte für zwischendurch.
"Wer entschied denn, ob wir zu still, zu laut, zu abwartend, zu forsch, zu schnell oder zu langsam waren? Oder anders gedacht: Wie langweilig wäre bitte unsere Welt, wenn wir alle gleich wären? Alle normal, was auch immer das war?"
"Vielleicht, dachte ich, war das Glück deshalb so schwer zu fassen, weil es für jeden etwas anderes bedeutete. Weil alle ihr eigenes inneres Leuchten finden mussten."
"Die Pflanzen zogen sich zurück, warfen alles ab, was Ballast war, und verbargen ihre zarten Knospen und Triebe, bis der Frühling kam. So überstanden sie die kargen Wintermonate und sammelten Kraft für ein neues Jahr, um umso prächtiger zu blühen, Früchte zu tragen und zu gedeihen. Nur für uns Menschen gab es, so schien es, keinen Winter mehr."
Der Winter neigt sich dem Ende zu und doch habe ich es erst jetzt geschafft, das Hypebuch des letzten Herbstprogramms “Drei Tage im Schnee” von Ina Bhatter zu lesen. Wahrscheinlich hätte ich es gar nicht gelesen, wäre es mir nicht überraschend zugeschickt worden. Bei der ersten Recherche zu dem Buch dachte ich an Lebenshilfe-Ratgeber in Romanform wie die von Paulo Coelho. Aber jeder möchte ja auf irgendeine Weise sein Leben optimieren und raus aus dem Hamsterrad Alltag. Zudem kommt die Autorin wirklich sehr sympathisch rüber und ein erneuter Wintereinbruch im Februar hat jetzt dazu geführt, dass ich zu diesem schmalen, sehr schön gestalteten Büchlein gegriffen habe. Atmosphäre ist schließlich alles, ne?
Im Roman geht es um wenig anderes als um die Städterin Hannah, die an einem nicht genannten Ort auf dem Land drei Tage im Schnee verbringt - ein verlängertes Wochenende. Sie mietet sich für die Zeit als Selbstversorgerin ein Häuschen an einem See und ist komplett vom Winterzauber umgeben. Ja, es ist so idyllisch, wie es klingt. Sie denkt über ihr Leben nach und währenddessen trifft sie die kleine Sophie, von der wir bis zum Ende nicht erfahren werden, ob sie ihrer Fantasie entsprungen oder ein reales Kind aus Fleisch und Blut ist. Das hat mich ein wenig gestört, dass das Geheimnis um Sophie nicht aufgelöst wird. Magischer Realismus ist ja okay, aber ich mag es nicht, in der Unwissenheit darüber gelassen zu werden. So kann ich die Begegnung zwischen Sophie und ihrem kindlichen Alter Ego (denn das ist sie für mich und auch laut der vergleichenden Beobachtungen, die Hannah macht) nicht richtig einschätzen. Andere Figuren kommen nicht als handelnde Personen im Plot vor. Es ist also ein ziemlich internalisiertes Drama, dem wir hier beiwohnen.
Hannah fragt sich in a nutshell: Kann es das schon gewesen sein? Ist sie mit Mitte 30 (Single und kinderlos), dazu verdammt, ein Leben als einsame Workaholikerin zu führen? Zwar in sicheren Verhältnissen, aber nicht wirklich glücklich und frei. Ist sie die Erwachsene, die sie als Kind zu werden hoffte?
Ich denke mit diesen Fragen können sich viele identifizieren, deswegen ist das Buch auch so erfolgreich - es spricht einfach fast jeden an. Und aus diesem Grund wird man auch nichts falsch machen, wenn man das Buch verschenkt oder selbst liest. Aber das Ganze hat natürlich auch eine Kehrseite. In Bayern gibt es so ein Sprichwort: “Everybodys Darling is everybodys Depp.” Ja, mir ist das alles zu lieblich, zu allgemein. Die Protagonistin und das Kind haben beliebte Allerweltsnamen aus den Top-10-Listen, die Knud Bielefeld in seinem Leben schon zigfach analysiert und gelesen hat: Hannah und Sophie. Hannah hat eine Persönlichkeit, die einfach 0815 ist. No shame, aber ich will lieber etwas über Leute lesen, die anders sind. Aber Hannah ist nicht anders, sie ist eine weiße Hetera mit gutem Bürojob, der plötzlich einfällt wie gerne sie mal gelesen und geschrieben hat und die sich schon mal mit ihrer besten Freundin wegen eines Mannes gestritten hat. Aber Moment, sie hat doch Synästhesie! Ja, das stimmt, sie hat Synästhesie und das wirkt, als wäre der Autorin auch eingefallen, dass sie sonst zu langweilig ist, also haben wir ihr diese besonders charmante neurologische Besonderheit mitgegeben. Ich finde das wirkt hier leider sehr aufgesetzt. Schade.
Ich finde es auch schade, dass der durchaus vorhandene Humor der Autorin nur zaghaft angewandt wird, zum Ende hin musste ich nämlich doch noch schmunzeln, ich sage nur “Aktenzeichen XY”. Und die Gerichte, die Hannah so kocht, wollte ich gerne sofort nachkochen - der Roman hat Kochbuchpotenzial!
Man kann eigentlich nichts Schlechtes über dieses Buch sagen und ich komme mir hier schon schlecht vor, weil ich wieder meine echte Meinung sage. Aber it is what it is. Die Autorin ist wirklich super sympathisch und das Buch an sich nicht verkehrt, nur fehlt mir hier das gewisse Etwas und das ist nicht, dass der Dienstag (oder war es ein anderer Tag) für Hannah grau mit schwarzen Punkten ist oder dass statt eines Schneemannes ein Schneeinhorn gebaut wird.
Hannah begibt sich für drei Tage in eine kleine wohlige Hütte im Winter nach Dänemark. Sie flieht vor ihrem stressigen und anstrengenden Leben und findet wieder Freude darin, nachdem ihr die kleine Sophie zeigt, was eigentlich wichtig im Leben ist.
Frau im Ferienhaus trifft auf lebenskluges Mädchen. Nett!
Das Buch besticht durch ein schönes Cover. Ich mag das dunkle blau in Verbindung mit der Goldschrift. Besonders ansprechend finde ich das kleine Lesebändchen. So benötigt man kein Lesezeichen.
Das Buch erinnert mich ein bisschen an "25 letzte Sommer" von Stephan Schäfer.
Hannah nimmt sich eine dreitägige Auszeit in einem abgelegenen Ferienhaus. Es ist Winter. Sie trifft auf Sophie. Die Kleine zwingt Hannah durch ihre kindlichen Fragen, über das Leben nachzudenken.
Das Buch hat 170 Seiten und mir gefällt der einfache und trotzdem bildhafte Sprachstil. Es entstehen keine langweiligen Längen, obwohl im Buch eigentlich gar nicht so viel passiert. Ich habe es sehr gerne gelesen, weil es sich locker und flüssig aufbaut.
Die Message des Buches kommt klar rüber. Im Grunde stellt sich Hannah tiefe Lebensfragen, die auch den Leser dazu auffordern, sich damit zu befassen. Wenn er es tut, wird er bestimmt so manche Einsicht für sein eigenes Leben gewinnen.
Warum nur 4 Sterne?
Ich gebe dem Buch eine Kaufempfehlung. Es eignet sich auch sehr gut, um es zu verschenken. Für mich hat dann aber doch ein wenig "Würze" gefehlt. Ein paar Kanten an den beiden Charakteren vielleicht. Ein wenig Rebellion oder ein kleiner Konflikt. Es war mir ein bisschen zu glatt und ich glaube nicht, dass es ein Buch ist, an dass ich mich lange erinnern werde. Es fehlte ein wenig der Biss, etwas Reibung. Das Setting im Schnee ist das einzige, was wirklich "anders" war und mir dadurch in Erinnerung bleiben wird.
In der Danksagung merkt man deutlich, dass das Buch ein echtes Herzensthema von der Autorin war. Ein bemerkenswertes Debut, trotz der kleinen Kritikpunkte.
Für mich war dieses Buch genau das Richtige zur richtigen Zeit ☺️
Ich habe es während eines Aufenthalts in einem AirBnB gelesen, draußen lag Schnee – passender hätte die Atmosphäre kaum sein können.
Ich habe mir bewusst eine kleine Offline-Auszeit gegönnt, und dieses Buch hat mich dabei begleitet und mir immer wieder kleine Denkanstöße mitgegeben. Es ist nicht extrem tiefgründig, regt aber dennoch zum Nachdenken und Grübeln an. Gleichzeitig bleibt es eine leichte, angenehme Lektüre, die sich sehr gut und flüssig lesen lässt. ☺️
Hab dieses kleine Bildchen inspiriert von dem Buch beim hören gemalt und hatte so ein paar sehr gemütliche Stunden 😌 Das Buch gibt viele gute Denkanstöße, die für mich zwar nicht neu, aber als Erinnerung trotzdem schön waren. Die „Geschichte“ um Sophie herum, wie die Protagonistin also an diesen Lebensstil- und Gedankenwechsel gekommen ist, fand ich jedoch etwas sehr konstruiert und unrealistisch. Trotzdem ein ganz warmes, gut tuendes Buch für mich.
Du möchtest über einige Entscheidungen als Erwachsener nachdenken und diese hinterfragen? Dann ist das Buch ein guter Startpunkt!
Ich wünsche Dir viel Spaß!
Hannah braucht eine kleine Auszeit von ihrem anstrengenden Großstadtleben und mietet sich in einem kleinen Haus ein, das idyllisch an einem See gelegen ist. Dort findet sie in der malerischen Winterwelt Ruhe und zu sich selbst. Dabei hilft ihr die Bekanntschaft eines kleinen Mädchens, das plötzlich vor ihrem Häuschen auftaucht und mit kindlichen Freude die Wunder der Natur im Winter entdeckt.
Zwischen beiden entwickelt sich eine zarte Verbindung, die auch Hannah ihre Umwelt und die Freuden von gemeinsamen Erlebnissen genießen lassen. Beim Malen, Schneemänner und – engel bauen und dem Genuss heißer Schokolade kommen Kindheitserinnerung in Hannah hoch, die ihre im anstrengenden Großstadtleben überdeckten inneren Werte ganz langsam wieder aufdeckt und so ihren Blick auf das Wichtige im Leben lenken lässt.
Eine schöne Geschichte, die perfekt in die kalte Winterzeit passt und die ich gerne gelesen habe. Eine Empfehlung zur Entschleunigung – am besten mit heißer Schokolade und Kuscheldecke an einem kalten Nachmittag auf der Couch
Ich habe etwas anderes erwartet. Denke nicht, dass die Erkenntnisse des Buchs für jemanden neu sind, aber vielleicht ist das auch nur in meinem Umfeld so. Ab und zu ist das Buch schon sehr belehrend 😬
Ein ruhiges, wohliges Buch – perfekt für dunkle, kalte Tage, an denen man sich mit einer Decke und einer Geschichte zurückziehen möchte. Die verschneite Atmosphäre schafft eine besondere Nähe und lädt zum Innehalten ein.
Normalerweise sind Bücher, die sich stark mit dem Sinn des Lebens beschäftigen und überwiegend aus inneren Monologen bestehen, nicht ganz mein Fall. Doch hier gelingt es dem Autor, diese Schwere aufzulockern. Besonders das Mädchen bringt Leichtigkeit, Wärme und Menschlichkeit in die Geschichte und verleiht ihr eine angenehme Balance.
Gerade dadurch wird einem bewusst, dass diese kritische Stimme im Kopf, die zweifelt, hinterfragt und manchmal auch verunsichert, etwas zutiefst Menschliches ist. Das Buch erinnert daran, dass man mit diesen Gedanken nicht allein ist – und genau das macht es so tröstlich.
Ein stilles, nachdenkliches Buch, das berührt, ohne zu erdrücken.
Toll. Comfy content für schwere Zeiten. Es hat mir ganz viel Geborgenheit, kindliche Unbeschwertheit und Sicherheit gegeben. Und mir bewusst werden lassen, in welchen doch so starren Denkmustern man drin steckt, die gar nicht aus einem selbst heraus kommen. Wie Gesellschaft einen formt. Das Buch hilft, sich wieder auf die wirklich wichtigen Dinge zu besinnen. Und wie einfach es sein kann. Danke dafür!
Ein absolutes Wohlfühlbuch für die kalten Tage.
Unbedingte Empfehlung!
Handlung:
Hannah lebt gefühlt nur für ihre Arbeit und hetzt von einem Meeting zum anderen.
Zudem hat sie ständig diese Stimme im Kopf, die ihr einredet, dass es „besser“ oder „schneller“ oder „anders“ geht und sie nie „genug“ ist.
Nun nimmt sie sich endlich eine kleine Auszeit. Sie mietet sich ein Holzhaus in einer verschneiten Wintergegend in der Hoffnung zur Ruhe zu kommen und die Stimme nicht mehr so laut zu hören. Sie lernt die kleine Sophie kennen, die ihr aufzeigt wie Kinder die Welt sehen und wie man an kleinen Dingen ganz viel Freude haben kann. Hannah erinnert sich wieder an den Menschen, der sie war als sie 6 Jahre alt war und welche Träume sie gehabt hatte.
Fazit:
Schnapp dir einen Kakao und ab unter die Kuscheldecke! Jetzt kommt ein Wohlfühlbuch!
Für mich eine sehr sanft erzählte Geschichte, die auf eine ganz besondere Art zum Lesen einlädt. Es hat mir sehr gefallen zu lesen, wie ein kleines Mädchen einer erwachsenen Frau hilft die Welt ganz anders zu betrachten und sich an ihre Kindheitsträume zu erinnern.
Ich habe mir aus dem Buch mitgenommen, dass man sich bewusst Zeit für die wichtigen Dinge im Leben nehmen und sich Auszeiten und Ruhephasen schaffen sollte. Auch das Thema Kindheitsträume: Nur weil man erwachsen ist, heißt es nicht, dass man sie nicht mehr haben darf oder sie nicht weiter verfolgen sollte. Wenn sie noch bestehen - versuch‘s!
UND wichtig: Glaub nicht alles, was dir deine innere Stimme Negatives erzählt. Du bist genug.
Danke Ina Bhatter für dieses Buch!
Drei Tage im Schnee erzählt die Geschichte der gestressten Protagonistin Hannah, die dem hektischen Alltag entflohen ist und sich eine Auszeit in einer abgelegenen Holzhütte in verschneiter Natur nimmt. Dort trifft sie auf das aufgeweckte Mädchen Sophie im roten Schneeanzug. Durch gemeinsame Erlebnisse im Schnee – vom Iglu-Bauen bis zum Kakao am Kamin – beginnt Hannah, sich an vergessene Träume und ihre kindliche Lebensfreude zu erinnern.
Die Erzählung punktet mit einer ruhigen, stimmungsvollen Atmosphäre und regt zum Nachdenken über das eigene Leben, innere Wünsche und den Mut zur Veränderung an. Der Schreibstil ist schlicht, aber eindringlich, und viele Leser empfinden das Buch als wohltuende Lektüre für die kalte Jahreszeit.
Fazit: Ein gefühlvoller, entschleunigender Roman über Selbstfindung, Sehnsucht und die Rückkehr zur eigenen Lebensfreude – perfekt für stille Lesemomente im Winter.
Lässt sich gut lesen und mir haben die kurzen Kapitel gefallen. Jedes Kapitel beinhaltet kleine Weisheiten und Anregungen. Insgesamt ist es ein nettes Buch, aber ziemlich unaufgeregt.
„Drei Tage im Schnee“ ist ein stiller, atmosphärischer Roman über Überforderung, Selbstfürsorge und die Frage, wie man inmitten eines lauten Alltags wieder zur eigenen inneren Stimme findet. Ina Bhatter erzählt die Geschichte von Hannah, einer Frau Mitte dreißig, die im beruflichen und sozialen Hamsterrad feststeckt. Nach außen läuft ihr Leben scheinbar perfekt – gute Wohnung, solider Job, funktionierender Freundeskreis. Doch innerlich ist sie ausgebrannt, getrieben von Erwartungen, die sie nie hinterfragt hat, und einem inneren Kritiker, der ihr keine Ruhe lässt.
Der spontane Rückzug in eine abgelegene Holzhütte wird zum Wendepunkt. Die winterliche Einsamkeit nutzt Bhatter als stimmungsvolles Setting: Die Natur ist nicht bloß Kulisse, sondern Resonanzraum. Zwischen vereisten Baumkronen, knirschendem Schnee und schweigenden Stunden wirkt Hannahs ruheloser Geist zunächst fehl am Platz. Doch gerade in dieser Stille beginnt sie, Gedanken zuzulassen, die im Alltag keinen Platz finden.
Mit dem Auftauchen der kleinen Sophie – einem Mädchen in rotem Schneeanzug, das ebenso rätselhaft wie erfrischend wirkt – erhält der Roman eine zärtliche Leichtigkeit. Die Begegnung ist glaubhaft und berührend, ohne ins Fantastische oder Sentimentale abzudriften. Sophie konfrontiert Hannah nicht bewusst, sondern durch kindliche Einfachheit: durch Fragen, durch gemeinsames Spielen, durch Momente, die längst verloren geglaubte Facetten in Hannah freilegen. Alte Freundschaften, unterdrückte Wünsche, vergessene Talente – all das steigt wieder an die Oberfläche.
Bhatters Sprache ist klar, ruhig und oft poetisch. Sie beobachtet präzise, ohne auszuschmücken, und schafft es dennoch, eine warme, winterliche Atmosphäre zu erzeugen, in die man sich gern hineinfallen lässt. Man merkt dem Text an, dass er aus einer Haltung echter Empathie herausgeschrieben wurde: für jene Menschen, die funktionieren, anstatt zu leben; für jene, die verlernt haben, auf sich selbst zu hören.
Die Handlung verläuft stellenweise vorhersehbar, aber gerade das passt zur Art der Geschichte. Es geht weniger um überraschende Wendungen als um innere Bewegungen, um das langsame Wiederfinden der eigenen Mitte. Wer selbst schon mit Erschöpfung, Perfektionsdruck oder Selbstzweifeln gerungen hat, wird sich an vielen Stellen wiederfinden.
„Drei Tage im Schnee“ ist ein sanfter, wohltuender Roman über Selbstfindung, der gerade durch seine Ruhe wirkt. Er erinnert daran, wie kostbar Stille sein kann und wie wichtig es ist, sich von Erwartungen zu lösen, die nicht die eigenen sind. Ein Buch, das man am besten mit einer warmen Decke, einer Tasse Tee und der Bereitschaft liest, ein wenig auch in die eigene Kindheit zurückzureisen. Ideal als Winterlektüre – und als liebevolles Geschenk für Menschen, die sich selbst zu selten eine Pause gönnen.
Einfach schön, cozy und identifizierbar mit der Protagonistin
Super Buch für zwischendurch, um den Fokus wieder auf sich und die Ziele des eigenen Lebens wieder aufleben zu lassen. Da das schnelllebige Leben mit lauter Ablenkungen uns manchmal vom Weg abbringt. Möchte ich nicht missen das Buch
Manchmal drängt sich ein Buch nicht auf sondern ist plötzlich da und „Drei Tage im Schnee“ war genau dieses Buch für mich. Die Protagonistin Hannah steckt vermutlich in vielen von uns: voller Terminkalender, die hektische Großstadt und die Erkenntnis, das das innere Kind nicht mehr so präsent in unserem Leben ist, wie wir dachten. Der Schreibstil ist sehr angenehm und warm. Man fühlt sich direkt eingeladen, es in einem Rutsch durch zu lesen. Ich kann aber auch die Kritik durchaus nachvollziehen. Für mich ging es an manchen Stellen viel zu schnell und in einem Tempo, welches ich nicht erwartet hatte. Hannah hat eine Erkenntnis nach der anderen und weiß plötzlich was in ihrem Leben falsch läuft, dabei rückt die eigentliche Geschichte leider in den Hintergrund und ihre persönlichen Erfahrungen bleiben nicht wirklich im Gedächtnis.
Im Großen um Ganzen ist es aber ein leichtes schönes Buch, welches zum Wohlfühlen und verweilen einlädt und den gewissen Hauch von Wintermagie mitbringt.
Joa. Dachte das wär ein Roman, es war eher ein seichtes esoterisches Self help book im Rahmen eines Romans. Mir war das Buch zu stumpf, zu offensichtlich und zu überladen mir Kalenderweisheiten.
Joa. Dachte das wär ein Roman, es war eher ein seichtes esoterisches Self help book im Rahmen eines Romans. Mir war das Buch zu stumpf, zu offensichtlich und zu überladen mir Kalenderweisheiten.
Der Klappentext von „Drei Tage im Schnee“ klingt nach einer entschleunigenden, kurzweiligen Story, die ich während der doch eher hektischen Weihnachtszeit als Reziexemplar lesen durfte.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, ich konnte das Buch problemlos an einem Rutsch lesen, auch weil die Kapitel zusätzlich recht kurz gehalten waren.
Hannah entflieht ihrem von Stress geprägten Alltag und findet sich alleine in einer Hütte mitten im Schnee wieder. Dort begegnet ihr ein kleines Mädchen namens Sophie, die ihr zeigt, wie ihre von Grautönen durchzogene Welt wieder bunt werden kann. Hannah hinterfragt Vieles aus ihrem Leben, von beruflichen Entscheidungen, über Freundschaften und Hobbys.
Es fällt leicht, sich in die Gedankenwelt von Hannah hineinzuversetzen, und ich kann mit auch gut vorstellen, dass sich sicherlich viele Leute in der Geschichte wiederfinden würden.
Viele von uns haben im Laufe des Erwachsenseins vergessen, auch mal wieder "nur" Kind zu sein inmitten des Alltagstress. Einfach mal das machen, worauf man Lust hat, sei es spontan einen Schneeengel machen oder die Wartezeit an der Bushaltestelle nicht mit dem Handy in der Hand zu verbringen, sondern die Umgebung zu beobachten, selbst wenn es nur die Ameisen sind, die man beim Krabbeln beobachtet. Vielleicht braucht jeder von uns eine Sophie in seinem Leben.
Und besonders eine der vielen Fragen, die sich Hannah stellt, fand ich richtig interessant: Ist die sogenannte "Me Time" wirklich Selbstfürsorge oder eher Selbstoptimierung, wenn wir Friseurtermine oder Nagelstudiobesuche etc. in diese hineinstopfen und Anti-Falten-Cremes auftragen?
"Drei Tage im Schnee" liest sich wie ein winterliches Pendant zu Büchern wie "Das Café am Rande der Welt" und ist eine schöne Geschichte, die zum Nachdenken und Innehalten anregt. Ich persönlich konnte hier Einiges für mich mitnehmen.
Ich habe das Buch gerne gelesen, aber ich denke, es wird keine tieferen Spuren bei mir hinterlassen. Mir kam es etwas konstruiert vor, so als wären Weisheiten aus einem Lebensratgeber für gestresste Workaholics in eine winterlichen Geschichte gepackt worden. Diese Geschichte ist sehr schön, so dass es durchaus eine angenehme Lektüre ist… aber für mich kratzt sie eher an der Oberfläche.
Hannah lebt ein Leben im Dauerlauf. Großstadt, Termine, To do Listen, sie funktioniert. Um einmal kurz auszubrechen, mietet sie sich für ein paar Tage ein kleines Holzhaus an einem verschneiten See.
Dort begegnet sie der kleinen Sophie im roten Schneeanzug.
Zwischen Schneeengeln, Iglus und stillen Wintermomenten beginnt Hannah sich zu erinnern. An alte Träume, vergessene Sehnsüchte und daran, wie sich das Leben früher angefühlt hat. Leicht, bunt und echt.
Dieses Buch erzählt nichts grundsätzlich Neues und genau das macht es so wirkungsvoll.
Wir Erwachsenen haben verlernt, die Welt mit Kinderaugen zu sehen.
Es schneit und wir denken an Stau, Termine und nasse Schuhe. Als Kinder hätten wir gejubelt.
Funktionieren.
Optimieren.
Höher, schneller, besser.
Selbst die eigenen Wünsche sind oft nur noch Erwartungen anderer, die wir übernommen haben.
Ob Körper, Karriere oder Lebensentwurf, alles wird bewertet, verglichen, verbessert.
Dieses kleine Buch hält einen kurz an.
Nicht mit großen Weisheiten, sondern mit leisen Fragen.
Was will ich eigentlich?
Und was davon mache ich wirklich für mich, nicht für andere?
Kurz, ruhig, schön geschrieben.
Ein bisschen klischeehaft, ja.
Aber genau richtig für den Jahresanfang.
Eine Geschichte, die nachhallt und einen daran erinnert, mal nachzudenken wer man eigentlich ist oder sein möchte.
Besonders als Hörbuch eine sehr schöne, entschleunigende Begleitung. ♥️
So darf es gerne weitergehen!
Mein erstes Buch im neuen Lesejahr hätte nicht passender starten können und dann gleich mit einem Debüt eine echte Punktlandung.
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Dieses Buch ist wundervoll lebensnah, voller Klarheit und Wärme. Schon nach wenigen Seiten hat es Erinnerungen an meine eigene Kindheit geweckt, an diese kindliche Unbeschwertheit, die man irgendwo auf dem Weg ins Erwachsenwerden verloren hat und hier für einen Moment wiederfindet.
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Ich habe mich schnell in der Hauptfigur Hannah wiedergefunden. Alles fühlte sich vertraut an, jede Zeile habe ich gespürt, die inneren Fragen, die Zweifel, aber auch diese leisen, kostbaren Momente des Staunens und Erinnerns. Es ist eines dieser Bücher, die nicht laut sein müssen, um tief zu berühren.
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Wenn das Leben eine Auszeit braucht, einen Ort zum Durchatmen und zur Ruhekommen, dann ist dieses Buch genau dieser Ort. Mit seinen knapp 170 Seiten ist es ein schmales Büchlein, aber eines mit enorm viel Inhalt und Tiefe und mitten ins Herz.
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Besonders die Schneelandschaft habe ich geliebt. Sie wirkte so authentisch, als wäre man selbst unterwegs in dieser stillen, weißen Winterwelt. Die Gemütlichkeit des kleinen Holzhauses, das Zusammensein mit Sophie, das Spielen im Schnee, war so wundervoll beschrieben, dass ich beim Lesen selbst dieses Gefühl von Wärme und Geborgenheit gespürt habe.
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"Drei Tage im Schnee" ist ein ruhiges, berührendes Buch zwischen Winterstille und Selbstfindung, das mich mit jeder Zeile abgeholt hat und noch lange nachklingt.
"Drei Tage im Schnee" ist ein Selbsthilfebuch in einer wunderschönen Geschichte verpackt. Ich konnte mich genau in die Erzählung hineinversetzen und mitträumen.
Ich markiere in wenigen Büchern - hier habe ich es getan und das bedeutet einiges!
Das Buch war zwar schon nett zu lesen, aber ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, hier wurde ein Ratgeber zum Roman verpackt. Mir waren das zu viele Lebensweisheiten (obwohl alle gut waren) und die Figuren blieben sehr distanziert .
5 Sterne Highlight/ 4 Sterne empfehlenswert/ 2,5 Sterne absolut okay
Kurzweilig, eine Erinnerung auf sich zu Achten und auf die kleinen Dinge im Leben, die es so wunderbar machen.
(Bekannte) Selbsthilfe schön verpackt
Das Buch enthält sehr schöne Gedanken und ist leicht zu lesen, teilweise aber auch etwas platt bzw. zu gewollt für meinen Geschmack. Insgesamt aber, besonders jetzt zur Weihnachtszeit, ein schönes Leseerlebnis.
Hannah hat eine schöne Wohnung und einen gut bezahlten Job. Dennoch kann sie nicht leugnen, dass sie sich immer unwohler und unbefriedigt fühlt in ihrem Alltag voller Arbeit, To Do’s und Selbstoptimierungen, mit all den Erwartungen, die auf sie einprasseln, sich verändern zu müssen um in die vorgegebene Welt zu passen. Wann hat sie zuletzt etwas aus reinem Spaß gemacht, ohne den Sinn dahinter abzuwägen, ohne die laute Stimme ihrer inneren Kritikerin? Es muss Jahre her sein. Um dem Alltag zu entfliehen und sich selber wieder annähern zu können, mietet Hanna für drei Tage ein Holzhäuschen an einem See mitten in der verschneiten Landschaft. Zusammen mit der kleinen Sophie, die ihr dort zufällig begegnet, erlebt Hanna unbeschwerte Momente. Momente die sie glaubte als Erwachsene für immer verloren zu haben. Hannah weckt zwischen Schneeengel machen, Schneinhörner und Iglus bauen und jeden Tag heiße Schokolade zu trinken mehr und mehr ihr inneres Kind, welches sie für immer verloren geglaubt hat.
Wer einen kleinen Lebensratgeber verpackt in einer winterlichen Geschichte sucht, ist mit diesem Buch richtig. Es regt zum Nachdenken an, gibt interessante Denkinputs und hält uns allgemein vor Augen, was in unserer hektischen, schnelllebigen Zeit verloren geht. Was wir an kleinen, schönen und unbezahlbaren Momenten verpassen, wenn wir in unseren Gedankentunneln feststecken. Es hält keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse in Sachen Entschleunigung oder dem Weg zur inneren Zufriedenheit bereit, dennoch ist es eine schöne, warme und herzliche Geschichte, die sehr gut in die aktuelle und hoffentlich etwas ruhigere Zeit zwischen den Jahren passt. Und ja, Schneeengel mache ich noch heute unglaublich gerne.
Ein ruhiges, berührendes Buch und eines meiner Lese-Highlights 2025. Hannah flieht vor dem Alltag, begegnet einem Kind und findet im Winter zurück zu sich selbst.
Es ist eine kurzweilige Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Ich habe mich beim Lesen sofort in dieser Winterlandschaft oder auch in der gemütlichen Hütte wiedergefunden. Ich habe das Buch sehr genossen und auch für mich ein, zwei Dinge gefunden, über die ich noch etwas länger nachdenken möchte.
Ina Bhatter hat einen tollen kurzen Roman über die wirklich wichtigen Dinge im Leben geschrieben.
Die erwachsene gestresste Hannah, welche eine dreitägige Auszeit vom Leben braucht, trifft in der völligen Abgeschiedenheit auf die kleine Sophie, die sie wieder darin erinnert wie "leben" geht.
Einfach nur schön geschrieben und lässt einen wieder ein paar Dinge im eigenen Leben überdenken.
Zitat: "Uns Erwachsenen wäre deutlich mehr geholfen, wenn wir nicht so schnell vergessen würden, wie es war, ein Kind zu sein"
Dieses Buch schreibt eine Frau namens Hannah aus der Ich- Perspektive. Am Anfang redet sie davon, dass sie am liebsten das Mädchen namens Sophie aufsuchen möchte, aber sie nicht wisse, wie und ob sie das Mädchen wieder finden würde. Da es vielleicht einem anderen Menschen auch so gehen kann und auch andere über die Begegnung mit Sophie lernen kann, hat Hannah beschlossen, die Begegnung aufzuschreiben. Sie erzählt davon, dass sie Sophie kennengelernt hat, wie es ihr nicht so gut gegangen ist. Man erfährt auch, wie es der Berufstätigen am Anfang der 3 Tage gebuchten Erholung in der Natur schwer gefallen ist und wie es ihr davor noch ergangen ist. In den kurzen Kapiteln erfährt die lesende Person mehr über die Begegnung und was Hannah von dem Mädchen gelernt hat.
Schöne Ideen wie zum Beispiel im Schnee Schneeengel machen, was man auch wieder als Erwachsene machen kann, um wieder wie Kinder glücklich sein und Spaß wie Freude haben.
Die Autorin platziert ihre beiden Protagonistinnen in ein richtiges Winter-Sehnsuchts-Setting. Eine Hütte am See, tief verschneite Landschaft, winterliche Stille. Da möchte ich am liebsten selbst meine Tasche packen und für ein paar Tage einziehen.
Die Ich-Erzählerin Hannah flieht für ein Wochenende vor ihrem stressigen Job in diese Idylle. Hier trifft sie auf die kleine Sophie, ein kontaktfreudiges und neugieriges Mädchen. Sophie bringt nicht nur ein bisschen Abwechslung und Spaß in Hannahs Tage. Ganz nebenbei stellt sie auch die richtigen Fragen, die Hannah zum Nachdenken über ihr Leben bringen.
Die kleinen und großen Dinge über die Sophie so nachzudenken beginnt, haben zwar teilweise etwas von Kalenderweisheiten, aber in diese schöne Geschichte eingebettet, kann ich das gut akzeptieren.
Wer also eine unaufgeregte, entschleunigende und besinnliche Geschichte sucht als Gegengewicht zu (vielleicht gerade besonders) hektischen Tagen, kann hier fündig werden.
Ich habe den Roman jedenfalls gerne gelesen.