Kirmes im Kopf

Kirmes im Kopf

Paperback
4.4556

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Description

Lange fragte sich Angelina Boerger: Bin ich einfach chaotisch oder steckt mehr dahinter? Mit Ende 20 erhält sie die Diagnose AD(H)S im Erwachsenenalter – eine Erleichterung, denn endlich hat die „Kirmes im Kopf“ einen Namen.

Rund 2,5 Millionen Erwachsene in Deutschland sind von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) betroffen – doch viele wissen es nicht. Denn die Symptome bei Erwachsenen unterscheiden sich von denen in der Kindheit, und das Klischee des „Zappelphilipps“ greift längst zu kurz. Aber warum wissen wir über ADHS bei Erwachsenen so wenig? Warum ist der Weg zur Diagnose so lang? Und warum bleibt AD(H)S bei Frauen oft unerkannt?

In „Kirmes im Kopf“ beantwortet Angelina Boerger diese Fragen, entlarvt gängige Vorurteile und teilt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse. Gleichzeitig erzählt sie mit Humor aus ihrem Alltag – von Lernkrisen, Vergesslichkeit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen, kreativen Ideen und dem Auf und Ab der Emotionen .

Für alle, die mehr über AD(H)S im Erwachsenenalter erfahren wollen – ob Betroffene, Angehörige oder Interessierte. Das Gehirn von Menschen mit AD(H)S tickt etwas anders – aber wer sagt eigentlich, dass das etwas Schlechtes ist?

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Memoirs
Format
Paperback
Pages
304
Price
18.50 €

Author Description

Angelina Boerger, geboren 1991, ist Wissenschaftsjournalistin und arbeitete für verschiedene »funk«-Formate und den WDR. Mit Ende zwanzig erhielt sie die Diagnose AD(H)S. Seitdem betreibt sie online und offline Aufklärungsarbeit zu den Themen mentale Gesundheit, AD(H)S im Erwachsenenalter und Neurodiversität. Ihr erstes Buch »Kirmes im Kopf« stand mehr als dreißig Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Posts

111
All
4.5

Kurzweilig und informativ

Bewertung: Highlight Das erste Buch, das ich über ADHS im Erwachsenenalter gelesen bzw. gehört habe, da die Diagnose im engsten Angehörigenkreis im Raum steht. Ich kannte Angelina Boerger noch aus ihrer Zeit bei Mädelsabende und war daher auf ihr Buch gespannt. Sie hat es selber eingesprochen, was ich sehr gelungen finde. Das Buch ist eine angenehme Mischung aus wissenschaftlichen Fakten und Wissen und ihren persönlichen Anekdoten, wobei mir die Anekdoten teilweise zu viel waren. Für mich war es sehr viel Neues und ich habe einiges mitgenommen. Für mich sehr erschreckend war das Thema der Komorbiditäten und der verkürzten Lebenserwartung. Sehr gut gefallen hat mir ihre gesellschaftliche Kritik bzw. ihr Appell an eine größere Inklusion und Zusammenhalt. Ich persönlich freue mich immer, wenn in Sachbüchern gegendert wird und möchte es daher positiv hervorheben. Allgemein würde ich das Buch allen empfehlen, ob ADHSler*in, Angehörige*r, Fachpersonal oder „nur“ am Thema interessiert.

3.5

Ich beschäftige mich seit einigen Monaten mit dem Thema ADHS, vorwiegend bei Kindern. Dabei sind mir aber auch einige Bücher in Bezug auf Erwachsene über den Weg gelaufen und dieses wollte ich nun hören. Es ist eine Mischung aus Erfahrungsbericht und viel Theorie bzw. Studien zu dem Thema. Manchmal war es mir dann auch etwas zu viel Fachsimpelei, aber trotzdem sehr aufschlussreich und authentisch.

4

🎡 🎢 🧠

Insgesamt hat mir das (Hör-)buch sehr gut gefallen, es war interessant und erkenntnisreich für mich. Auch den Titel und das Cover finde ich total liebevoll und passend gewählt! Besonders gefallen hat mir das erste Kapitel, in dem man mehr über den medizinischen Hintergrund und den aktuellen Forschungsstand von AD(H)S erfährt. Einige sehr interessante Informationen über das Medikament Ritalin waren auch dabei. Interessant war auch das umfangreiche Plädoyer/der Ausblick am Ende des Buches, auch wenn es sich vom eigentlichen Thema etwas entfernte. Generell konnte ich die Struktur des Buches bzw. die Anordnung der Kapitel nicht immer zu 100% nachvollziehen. Im Laufe des Buches gab es darüber hinaus ein paar Anekdoten, mit denen ich nicht ganz so viel anfangen konnte oder die etwas langatmig waren, auch wenn im Nachhinein meistens doch noch der Bezug zu AD(H)S ersichtlich wurde. Positiv zum Abschluss möchte ich aber noch erwähnen, dass die Hörbuchversion von der Autorin selbst eingesprochen wurde - was manchmal ziemlich daneben gehen kann - hier jedoch sehr gut gelungen ist und angenehm anzuhören war! 4/5 ⭐️

3.5

Informativ und erkenntnisreich!

Angelina Boerger, selbst ADHSlerin, informiert mit diesem Buch zum Spektrum von ADHS. Dabei schildert sie sowohl die Geschichte der ADHS, angefangen beim Zappelphilipp im Struwwelpeter bis hin zu aktuellen Forschungsständen. Dabei geht sie auch auf verschiedene Faktoren ein, die ADHS möglicherweise begünstigen und erklärt, welche Prozesse sich in den Gehirnen von ADHSler*innen abspielen. Dabei geht sie auch auf die verschiedenen Komorbiditäten wie Substanzmittelmissbrauch, Depressionen und Hochsensibilität ein. Sie erläutert ihren Weg zur Diagnose und wie diese ihr Leben grundsätzlich verändert hat. Das Buch ist ein Plädoyer für einen inklusive Umgang mit neurodivergenten Personen. Mir hat das Buch gut gefallen. Allerdings fand ich die gesellschaftspolitischen Diskurse etwas langatmig, obwohl ich natürlich deren Bedeutung verstehe. An diesen Stellen hatte das Buch ein paar Längen. Für Menschen, die vermuten, dass sie selbst oder Personen aus dem Umfeld ADHSler*innen sind, ist das Buch auf dem Weg zu einer Diagnose sicherlich sehr hilfreich und ein guter Ratgeber.

5

'Deshalb sage ich es an dieser Stelle, wie es ist: Ohne Menschen, die Verständnis haben, Rücksicht nehmen und mich aktiv unterstützen, wäre ich unglaublich aufgeschmissen.'

Dieses Buch ist einfach alles! 🥺 Es hat mich sehr oft zum weinen gebracht, denn ich habe selbst erst im Erwachsenenalter meine Diagnose ADHS bekommen und Angelina Boerger spricht mir aus der Seele! Und ich dachte immer nur: Ja, ja und nochmals ja!!! 🥺🧡🔥 Würde ich gerne jeder Person in meinem Umfeld das Buch an den Kopf schmeißen und sagen: LIES ES, DANN VERSTEHST DU MICH?!? Ja! 🧡 Kann ich die Leute dazu zwingen? Nein. Werden sie es mir zur Liebe und um sich allgemein was Neurodiversität betrifft, damit auseinander setzen? Wahrscheinlich auch nicht.😮‍💨 Und das ist so schade! Denn diese Buch ist für ALLE Menschen. Egal ob du selbst mit dem Thema zu tun hast, wei du ADHS hast, Leute im Umfeld hast die ADHS haben oder GAR NICHTS damit zu tun hast. LIES ES trotzdem‼️ Denn es enthält soooo viel mehr als das Thema ADHS. Es ist eine Botschaft die wichtig für alle Menschen da draußen ist! Und Angelina Boerger bringt es super auf den Punkt! Es ist unglaublich viel Quellenarbeit geleistet worden, viel eigenes Wissen und Wissen von anderen Menschen die selbst mit dem Thema in Berührung stehen. Das hat dieses Buch so perfekt für mich gemacht! Zudem möchte ich darauf hinweisen, dass in diesem Buch klipp und klar gegendert wird. Ich weiß, dass es Menschen gibt die sich damit schwer tun. Deswegen hief ein super Tipp: Aufgrund meiner ADHS, fällt es mir bei Sachbüchern leichter dem Text zu folgen, wenn ich sie lese und dabei das Hörbuch dazu höre (Bei Audible z. B. kann man die Geschwindigkeit der sprechenden Person erhöhen und so dem eigenen Lesetempo anpassen). Und dann ist es viel einfacher in die 'Gendersprache'/ den Schreibstil zu kommen. Ich finde, dass Angelina Boerger gerade zum Ende hin, sehr gut aufgreift, wieso ihre Texte so geschrieben sind wie sie sind. Und eins darf man auch bitte nicht vergessen. Die Autor:in hat selbst ADHS und ich finde, dass ihr Buch dafür wirklich sehr stark aufgebaut/strukturiert ist und das längst nicht alles war, was man hätte über ADHS erzählen können. Dafür Hut ab, wie hier die (für die Autor:in) wichtigsten Aspekte für Menschen die ADHS haben, es vermuten oder auch nicht haben aufgegriffen werden, sodass alle daraus etwas mitnehmen können. Das war für mich kein Buch, was ich in einem Rutsch durchlesen konnte. Denn durch den persönlichen Bezug, hat es mich manchmal echt 'mitgenommen'. Aber bis zur letzten Seite hat sie eine so unglaublich große Message, dass ich es jedem Menschen ans Herz legen kann. Denn entweder.. .. findet man sich selbst etwas wieder. .. man kann Menschen im eigenen Umfeld mehr nachvollziehen. ... man bildet sich weiter. ... man setzt sich mit dem Thema mentale Gesundheit (privat und beruflich) auseinander. ... Oder man lernt etwas über den Umgang mit Menschen und wie es nicht zu laufen hat. Und DAS sollte jede Person auf der Welt mitnehmen. Wenn jede Person nur ein bisschen davon im Kopf behält und dadurch anders durch die Welt laufen kann, ist das mehr als jetzt! Danke für dieses wertvolle und tolle Buch! 🧡

'Deshalb sage ich es an dieser Stelle, wie es ist: Ohne Menschen, die Verständnis haben, Rücksicht nehmen und mich aktiv unterstützen, wäre ich unglaublich aufgeschmissen.'
4.5

Ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema AD(H)S, da es in unserer Familie mehrere Fälle gibt. In dem Zuge bin ich auf den Instagram-Kanal von Angelina Boerger @kirmesimkopf gestoßen, in dem sie von ihrem täglichen Struggle berichtet und über das Thema aufklärt. Das Gleiche macht ihr vor einem Jahr erschienenes Buch, in einer sehr sympathischen herzlichen Art. Der Inhalt ist eine Mischung aus Alltagsanekdoten und Hintergrundwissen, wobei die Forschung definitiv erst am Anfang ist. Das Buch sollte jede*r gelesen haben, der/die mit Menschen zu tun hat, da 100%ig im Familien-, Freundes- oder Kolleg*innenkreis Betroffene sind😊.

4.5

Mir hat das Buch echt gut gefallen, weil ich dadurch noch mehr Einblicke bekommen hab und die Komplexität noch mehr verstanden habe.

5

Absolut erhellend und wirklich gut erklärt. Aus privaten Gründen befasse ich mich gerade vermehrt mit dem Thema ADHS und bin somit auf dieses Buch aufmerksam geworden. Es war wirklich jede einzelne Minute wert und kann es nur empfehlen.

5

Unterhaltsam, kurzweilig und vollgepackt mit interessantem Wissen zum Thema ADHS

In dem Buch Kirmes im Kopf beschreibt die Autorin Angelina Boerger ihren langwierigen Weg zur ADHS Diagnose und teilt gleichzeitig ihr erlangtes Wissen zu dem umfassenden Thema mit den Lesenden, da es zum Zeitpunkt ihrer Recherchen kaum deutsche Plattformen mit Informationen und Vernetzungsmöglichkeiten gab und sie somit das Thema für die breite Bevölkerung zugänglicher machen möchte. Der Fokus liegt vor allem auf der Diagnose bei Frauen und im Erwachsenenalter, weil es hier noch viel Aufklärungs- und Forschungsbedarf gibt, denn meistens wird ADHS bei Jungen im Kindesalter diagnostiziert und erst jetzt wird immer offensichtlicher, dass diese Diagnose auch im Erwachsenenalter fortbestehen kann und dass Frauen oft andere Merkmale für eine Diagnose aufweisen als Männer. Das Buch ist einerseits sehr unterhaltsam und kurzweilig geschrieben und andererseits mit viel Wissen gespickt. So hat man nicht das Gefühl, ein trockenes Sachbuch zu lesen, sondern es fühlt sich mehr an wie ein Gespräch mit einer guten Freundin, die ihr gewonnenes Wissen und ihre Erfahrungen mit einem teilt. Dabei ist es egal, ob der Lesende selbst betroffen ist, ein Angehöriger einer betroffenen Person ist oder jemand, der bisher keinen Bezug zu diesem Thema hatte, es ist für jeden informativ und interessant gestaltet. Das Hörbuch hat die Autorin selbst eingelesen und man kann ihrer angenehmen Stimme gut folgen. Ich kann sowohl das Buch als auch das Hörbuch allen empfehlen, die sich mit dem Thema ADHS beschäftigen möchten.

4.5

Sollte jeder gelesen haben!

Die Thematik wird von Angelina sooo gut verpackt und rübergebracht ohne das es trotz vieler Fakten und Statistiken zu langweilig wird. Der Mix aus Fakten und eigenen Erfahrungen ist perfekt und erklärt ADHS sehr realitätsnah.🤓

5

Macht alles so viel Sinn !

Ich wollte mich schon länger mit dem Thema auseinandersetzen da ich das Gefühl habe einige Anzeichen dafür zu haben. Das Buch hat mir echt Mut gemacht und es ist so toll und verständlich geschrieben. Kann es jeden empfehlen der mehr darüber wissen will !

4

Angelina Boerger vermittelt in dem Buch Wissenswertes über ADHS.

Angelina Boerger ist Journalistin und wurde spät mit ADHS diagnostiziert. Sie hat online mit "Kirmes im Kopf" eine eigene Community aufgebaut. Das Buch bewegt sich zwischen Sachbuch und persönlichen Anekdoten. Es ist niederschwellig geschrieben und versucht, gängige Probleme von ADHS zu vermitteln. Es achtet auf ein inklusive Herangehen an das Thema. Allerdings kann es mit den Sachbücher zu ADHS nicht mithalten. Auch im autobiographischen Bereich gibt es einige Bücher, die einen besseren Einblick geben. Wer zum ersten Mal mit dem Thema zu tun hat, für den ist das Buch empfehlenswert.

4.5

"Ich habe nur noch einen einzigen Gedanken. ICH habe ADHS." Dieses Zitat aus dem Hörbuch kann ich 1:1 auf mich übertragen und ich muss zugeben, dass es mich etwas aus dem Gleichgewicht bringt. Doch zunächst, worum geht es bei "Kirmes im Kopf"? Die Autorin Angelina Boerger klärt auf ganz besondere Weise über ADHS auf. Zunächst erklärt sie auf verständliche Weise worum es bei ADHS geht. Sie spricht mögliche Ursachen an, erklärt, wie umfangreich eine Diagnosestellung vor allem im Erwachsenenalter ist. Auch medikamentöse Therapiemethoden bleiben nicht unerwähnt. Wer glaubt, hier handelt es sich um ein trockenes Sachbuch für Betroffene, der irrt sich. Die Autorin gibt tiefe Einblicke in ihren Alltag, in ihr Leben mit ADHS, bzw. den Weg bis zur Diagnose. Das Ganze macht sie auf eine humorvolle Art. Obwohl ich das ein oder andere Mal laut lachen musste, blieb mir an anderer Stelle das Lachen im Halse stecken, denn ich musste feststellen, Angelina beschreibt haargenau mich. •Konzentrationsprobleme, •Ablenkbarkeit, •Aufschieberitis, •Verzetteln, •Chaos im Kopf, •innere Unruhe, •ständig in Bewegung, •häufige Änderung der Körperhaltung,.... Ich werde mich wohl in nächster Zeit näher mit dem Thema auseinandersetzen.... Dieses Buch oder Hörbuch empfehle ich wirklich jedem. Jeder sollte über ADHS Bescheid wissen. Dass es nicht immer nur der klassische Zappelphilipp ist, sondern dass es sehr unterschiedliche Ausprägungen gibt. Fazit: Von mir gibt es eine klare Lese oder Hörempfehlung

4.5

Bis vor kurzem habe ich mich noch nie wirklich mit dem Thema AD(H)S beschäftigt und war selbst voller Zappelphilipp-Vorurteile. Nun, da es auch in meiner Familie diagnostiziert wurde, beschäftige ich mich viel mit dem Thema, besonders bei Frauen und Mädchen. Angelina Borger gibt mit ihrem Buch einen interessanten und übersichtlichen Einblick in die Thematik und beschreibt gleichzeitig ihre individuellen Erfahrungen. Vieles erkennt man wieder, einiges ist komplett neu und das beweist die Einzigartigkeit jeder Person. Ein sehr wichtiges und empfehlenswertes Buch, um sich einzulesen und aufzuklären. Für Menschen mit AD(H)S, genauso wie für Angehörige.

4

Kurzweilig und sehr informativ

Nachdem ich mehrfach den Verdacht einer ADHS hatte, habe ich angefangen, mich mit dem Thema auseinander zu setzen und bin auf dieses Buch gestossen. Die Autorin kenne ich noch aus ihrer Zeit beim Magazin "Mädelsabende" auf Instagram. Nachdem ich das Buch durch habe, habe ich einige weitere Recherchen zu der Thematik angestellt und werde mich selber testen lassen.

5

Ich wünsche mir, dass jeder, der einen oder mehrere Menschen mit ADHS in seinem Umfeld hat, dieses Buch liest. Es erklärt so vieles so gut und hilft sicher dem einen oder anderen sein Gegenüber ein bisschen besser zu verstehen. Fühle mich sehr gesehen. ❤️

5

Ob selber betroffen oder AD(H)S im Familien- Freundeskreis vorhanden: Lesen!!! Absolut wichtiges Buch.

5

Ein großartiges Buch, das einem ganzheitlichen Ansatz folgt und auch Mehrfachdiskriminierungen und Ausprägungen der ADHS durch (fehlende) Privilegien betrachtet. Dieses Buch ist meiner Meinung nach für alle Menschen interessant, die selbst ADHS haben, die Menschen in ihrem Umkreis haben, die ADHS haben oder, die sich unsicher sind, ob sie selbst ADHS haben könnten. Das folgende Zitat ist mir sehr im Kopf geblieben und diese Worte treffen den Nagel auf den Kopf, wenn es um Label geht und “wieso man jetzt soetwas braucht”. "Leider leben wir immer noch in einer Zeit, in der Vielfältigkeit nicht von jedem Menschen als natürlich oder normal angesehen und akzeptiert wird. Stattdessen werden die Unterschiede genutzt, um sich voneinander abzugrenzen und eine Begründung zu haben, wieso der eine mehr Rechte und mehr Wert hat als der andere. Ein Begriff wie 'Neurodivergent' entsteht erst dadurch, dass bspw. Menschen mit Autismus und ADHS immer wieder gesagt bekommen 'you can't sit with us', 'Du gehörst nicht zu uns.' Und was passiert, wenn man sich nirgendwo zugehörig fühlt und an vielen Stellen abgewiesen wird? Man gründet zwangsläufig irgendwann seinen eigenen Club. Das lässt sich übrigens auf viele andere marginalisierte Gruppen übertragen. Wie oft hört man Menschen sagen: 'Wieso müssen wir denn jetzt die Menschen in schwarz und weiß einteilen?', 'Wieso hängen überall Regenbogenflaggen?', 'Wieso muss mein Kind bei der Sendung mit der Maus etwas über Transmenschen erfahren?' und 'Wieso moderiert hier eine Person mit Kopftuch?' Weil das nun mal die Realität ist und, weil es nötig ist, möchte ich diesen Leuten entgegenschreien. Diese Gruppen, die sich trotz ähnlicher Erfahrungen natürlich nicht als eine homogene Masse definieren lassen, sind Teil unserer Gesellschaft und erleben seit jeher Ausgrenzung, Anfeindung und Schlimmeres. Deshalb sehe ich solche Labels sogar als zwingend notwendig an, da es sich um eine positive Selbstbezeichnung handelt. Es hat einfach niemand das Recht von Außen zu bestimmen, ob ein Club oder ein Safe Space, der durch die Diskriminierungserfahrung oder ähnliches entstanden ist, existieren darf, welchen Regeln er folgt, wie er heißt oder wer dazu gehören darf. Diese Labels dienen außerdem dazu, dass bestimmte Menschen und der gesellschaftliche Umgang mit ihnen sichtbarer werden, dass sie eine Stimme haben und diese einsetzen, um auch ein Stück vom Kuchen abzubekommen, das ihnen genauso wie allen anderen zusteht. *Unterm Strich geht es nur darum, gerecht zu teilen und wenn vorher eine Gruppe alles hatte, fühlt sich teilen halt nunmal so an, als würde man etwas verlieren, aber nur weil es vorher halt eben nicht gerecht verteilt war und sich etwas womöglich sogar durch gewaltsame Unterdrückung und systematische Stigmatiisierung angeeignet wurde.* Ja, diese Umverteilung ist ein zäher und ziemlich nervenaufreibender Prozess für uns alle, aber man darf nicht vergessen, dass man so ja auch was dazugewinnt, nämlich Gerechtigkeit und sichtbare Vielfalt und dass diese existiert und eingefordert werden darf, lässt sich nicht leugen, egal wie sehr man die Augen und Ohren davor verschließen mag.”

3.5

Interessanter Einblick in das Thema ADHS, aber an vielen Stellen sehr langatmig.

4.5

Ein Buch, dass mich zum Nachdenken angeregt hat und aus dem ich einige Dinge mitgenommen habe. 💭

Angelina Boerger erzählt im Buch zumeist kurzweilig über AD(H)S im Erwachsenenalter. Dabei nutzt sie sowohl wissenschaftliche Fakten, als auch eigene Geschichten aus ihrem Leben, was das Ganze für den Leser unterhaltsam gestaltet. Das Buch ist eine Empfehlung für alle die mit AD(H)S Kontakt in ihrem beruflichen oder privaten Alltag haben und für alle die einfach neugierig und wissbegierig sind.

Ein Buch, dass mich zum Nachdenken angeregt hat und aus dem ich einige Dinge mitgenommen habe. 💭
5

Ein großartiges Buch über ADHS. Es ist unterhaltsam und lehrreich. Auch wenn ich mich schon gut mit ADHS auskenne, gab es doch echte Aha-Momente immer wieder.

5

Ein sehr interessantes, informatives und auch bewegendes Buch. Die Autorin erzählt hier viel über sich und wie sie zu ihrer Diagnose kam und danach und vor allem, wie sie sich selbst gefunden hat und anderen damit Mut gemacht hat. Vor allem hat sie sich selbst und anderen Mut gemacht, sich mehr mit dem Thema ADHS zu befassen und das sich mehr Leute mit dem Thema auseinandersetzen.

5

Hätte dieses Buch gerne schon vor 10 Jahren gehabt als meine Tochter diagnostiziert wurde.

4

So wichtig...

Angelina Boerger @kirmesimkopf fühlte sich schon immer, als würde sie einfach irgendwie ein bisschen anders ticken, als wäre bei ihr einfach irgendwas anders als bei den meisten anderen Menschen. Mit 29 Jahren bekommt sie dann die Diagnose: Sie hat ADHS. Doch was ist dieses ADHS eigentlich? Haben das nicht nur Kinder, ist das nicht nur eine Erfindung der Pharma-Lobby und haben wir nicht alle ein bisschen ADHS (Spoiler: NEIN!)? Warum werden besonders Frauen oft erst spät diagnostiziert? Was macht AD(H)S mit Betroffenen, deren Alltag, ihren Beziehung und vor allem mit ihrer Psyche? Auf all diese Fragen gibt Angelina Boerger in ihrem Buch Antworten und vor allem liefert sie sehr persönliche Eindrücke in den Kopf und das Leben einer ADHS-lerin. Sie zeigt, wie es ist, wenn der Kopf einfach niemals Ruhe gibt und ununterbrochen feuert, wie es sich anfühlt, für ganz alltägliche Aufgaben wesentlich mehr Energie aufwenden zu müssen und immer das Gefühl zu haben, trotzdem nicht mithalten zu können, auszubrennen. Sie erzählt Geschichten zum Schmunzeln, denn ja, es ist zwischendurch auch einfach lustig, was man mit so einem Gehirn erlebt, sie berichtet aber auch von der Scham, der Verunsicherung, dem verminderten Selbstwertgefühl und den teils schweren und langfristigen Folgen, die ADHS für Betroffene haben kann. "Wir entwickeln einen Perfektionismus, der von außen gelobt wird und den wir jetzt ständig erfüllen müssen, damit die Anerkennung nicht schwindet. Wir tun alles, um nicht als Hochstapler*innen enttarnt zu werden. Wir brennen still und leise aus, obwohl in uns das Feuer lichterloh brennt, verbrennen uns in Vorhaben und Verantwortungen, und nicht selten stürzt dieses Kartenhaus irgendwann über uns zusammen." S. 172. Das Buch richtet sich vor allem an Betroffene und Menschen, die bei sich selbst eine ADHS vermuten, an Angehörige, Freund*innen und Partner*innen von diesen Menschen, da es ihnen sicher helfen kann, zu verstehen, wie es in so einem Kopf aussieht und ganz allgemein an Interessierte, die wissen möchten, was es mit dieser "Trenddiagnose" (Achtung Ironie) auf sich hat. "Kirmes im Kopf" zu lesen, war für mich aus verschiedenen Gründen sehr bereichernd. Es ist so wichtig, dass auf das Thema ADHS bei Erwachsenen aufmerksam gemacht wird und Angelina trägt zusammen mit vielen anderen Blogger*innen und Aktivist*innen mit ihrem Account und nun auch mit dem Buch dazu bei, Aufklärungsarbeit zu leisten, Menschen zu erreichen und zu zeigen: das Klischee vom Zappelphilipp ist veraltet, nicht alle Menschen mit ADHS sind Kinder und diese Störung hat Folgen. Es ist wichtig, dass das Stigma verschwindet, damit Betroffene offen sprechen können und ihre Umgebung ihnen Verständnis und Rücksicht entgegenbringen kann. Das geht aber nur, wenn möglichst viele Menschen wissen, wie es in ADHS-Gehirnen aussieht und was das für Folgen für die Betroffenen hat. Ich wünsche mir sehr, dass Angelinas Erfolg und der ihres Buches anhält, dass sie weiterhin eine riesengroße Öffentlichkeit erreicht und sensibilisiert. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen "Kirmes im Kopf" lesen. Danke für deine Arbeit, Angelina. Danke an den @kiwiverlag für die Bereitstellung eine Rezensionsexemplars.

So wichtig...
4

Für besseres Verständnis über ADHS.

Habe es als Hörbuch gehört. Der Mix aus Fachwissen und die persönliche Geschichte/ Meinung hat mir gut gefallen. Es hilft für sich selbst ein besseres Verständnis für sich selbst zu haben und sich der Akzeptanz anzunähern, wie man ist, mit all seinen Eigenschaften, da vieles einfach doch "typisch ADHS" ist und dann auch weniger schlimm 🙂 und ich fands toll zu erkennen, wie viel ich schon an mir gearbeitet habe, dass viele "typische Symptome" auch durch zig Tools, angeeignetes Wissen, Disziplin, Verständnis, Eigenmotivation, Dranbleiben und auch Umsetzung besser werden kann und auch besser geworden ist man definitiv nicht im "so bin ich eben" sich rausreden kann (die negativen Eigenschaften).

3

Am Anfang cool, dann nur noch mimimi

Tatsächlich begann das Buch ganz gut, mit wissenschaftlichen Ausführungen und Erklärungen, warum das ADHS Gehirn anders funktioniert als "normale". So oft habe ich mich plötzlich verstanden gefühlt und wieder gefunden. Und mehrfach kam der AHA-Effekt auf. Ab der Hälfte driftete das Buch dann aber immer weiter ins Suhlen der eigenen Problematik ab mit prägnanten Beispielen ihres Partners, wo irgendwann auch ein Punkt erreicht ist, wo man kein Verständnis mehr erwarten kann. ADHS ist eine Erklärung, aber keine Ausrede. Und die Autorin scheint auch nicht merklich etwas ändern zu wollen, sondern lebt frei nach dem Motto "Ich bin halt so, hab Mitleid mit mir, dafür dass ich mich teilweise absolut kacke verhalte. Achja und schrei mich nicht an, egal was ich anstelle, das ist unfair." Ich kann die Einstellung zu diesem Verhalten absolut nicht teilen, mich macht es nur wahnsinnig aggressiv. Lösungen werden einem auch nicht an die Hand gegeben, wovon ich mir definitiv mehr erhofft hatte. Als dann irgendwann auch nur noch Instagram-Beiträge als wissenschaftliche Grundlage irgendwelcher Statistiken genannt wurden, hab ich nicht mehr wirklich zugehört. Für die erste Hälfte gibt's 4 Sterne, für die zweite Hälfte - 1.

4.5

Ein wirklich gutes Buch! Mit tollen Ansätzen und Beispielen aus dem alltäglichen Leben!

Also dieses Buch hat mir wirklich die Augen geöffnet! Ich fand die Mischung aus Wissenschaft und Anekdoten der Autorin perfekt. Es erklärt einem nicht nur die Endeckung der Krankheit sondern eben genauso wie es sich im Alltag äußert. Es geht um Diagnostik, genau so wie die Behandlungsmöglichkeiten. Gegen Ende war es für mich etwas langatmig, weil es allgemeiner um psychische „Erkrankungen“ und das ICD System, aver das waren nur ein paar Seiten. Ansonsten war es wirklich gut geschrieben und ich kann es nur jedem empfehlen, egal ob man AD(H)S hat, den Verdacht geht oder nichts damit am Hut hat. Am Ende des Buches kann man eine ganze Menge Menschen ein großes Stück besser verstehen! ☺️

Ein wirklich gutes Buch! Mit tollen Ansätzen und Beispielen aus dem alltäglichen Leben!
5

Große Empfehlung!

Bevor ich das Buch gelesen habe, war ich tatsächlich bei einer ihrer Vorlesungen. Ich mochte das Buch gern. Von Fachwissen bis eigene Erfahrungen ist hier alles gut vertreten und man bekommt einen tollen Überblick über ADHS. Ich empfehle das Buch nicht nur Menschen, die (den Verdacht auf) ADHS haben, sondern auch Menschen, die sich mehr mit dem Thema auseinandersetzen setzen möchten (und vielleicht Menschen mit ADHS) ein bisschen besser verstehen möchten :)

5

Sehr informativ und selbstreflektierend geschrieben.

Das erste Buch zum Thema ADHS das ich abgeschlossen habe. Ich habe für mich viele Informationen raus ziehen können, auch wenn sehr viele Aspekte daraus nicht neu sind. Für mich noch einmal ein Anreiz mich selbst zu überdenken und etwas liebevoller mit mir selbst umzugehen.

5

Wow

Das Buch hat mir so so viel gegeben, und geholfen! Ich habe mich in einigen Punkten wiedererkannt, und Dinge verstanden die ich vorher an mir nicht verstanden habe. Bin super danke, für das Buch 🫶🏼

5

Sehr gutes Buch!

Es hat eine sehr gute Mischung aus gut rechechiertem Fachwissen und persönlicher Erfahrung. Ich konnte in diesem Buch viel über mich selber und die Diagnose lernen. Hatte einige Aha-Momente und bin sehr dankbar dafür. Ich habe Dinge begriffen, die mir nie so bewusst waren, aber jetzt so viel Sinn ergeben. Es hat mich persönlich sehr berührt. Es ist super für alle Menschen, die die Diagnose ADHS haben, den Verdacht haben oder im Diagnoseprozess sins, aber genau so gut für ihre Familien, Freunde oder einfach nur Interessierte. Ohne viel Fachchinesisch gut erklärt und leicht zu verstehen. Vielen Dank für dieses Buch. Es hat mir sehr gut getan.

5

Am Anfang des Buches beschreibt Angelina Boerger sich selbst und ihren Weg bis zur Diagnose ADHS. Wie sie damit umgeht. Wie ihr Umfeld damit umgeht. Sie gibt Einblicke in ihr Leben und teilt ihre Erfahrungen. Gibt Tipps für Betroffene und Angehörige und obwohl ich vieles schon wusste, hab ich das ein oder andere Wissen noch mitnehmen können. Zum Ende des Buches wird es dann mehr wissenschaftlich, aber auch das sehr informativ und verständlich aufbereitet. Ein Buch sowohl für Betroffene als auch für Angehörige und/oder Freunde, um zu verstehen, dass ein ADHS-Gehirn anders tickt.

5

Unglaublich gut!

Ich kann nur jedem dieses Buch ans Herz legen! Es ist überaus verständlich und trotzdem interessant und spannend geschrieben. Jeder, der vermutet ADHS zu haben, schon diagnostiziert ist oder in seinem Umfeld jemanden hat, auf den das zutrifft, sollte das Buch lesen, da es einen umfassenden Einblick in die Funktionsweise eine ADHS-Gehirns gibt und den Alltag der Menschen, die ein solches besitzen.

5

Sehr interessante Lektüre zu ADHS im Erwachsenenalter. Ich habe viel gelernt.

4

So ein wichtiges Buch! Super Informativ, einfühlsam, vielseitig. Ich habe so viel lernen dürfen und ganz viel für mich mitgenommen. Gegen Ende wurde es mit leider etwas zu wissenschaftlich und hat sich dadurch gezogen. Im Rest des Buches wurden diese Passagen immer wieder aufgelockert, aber am Ende war es wahrscheinlich auch nicht mehr anders möglich. Große Leseempfehlung!

4

Ich habe nach einem Buch gesucht, das mir möglichst viele Informationen zum Thema AD(H)S leicht zugänglich präsentiert und „Kirmes im Kopf“ war da genau die richtige Wahl. Angelina Boerger bereitet die Informationen rund um das Thema nicht nur sachlich auf und beachtet dabei die bisherigen wissenschaftlichen Errungenschaften, sie liefert uns mit persönlichen Geschichten aus dem Alltag und einer Prise Humor auch eine nachvollziehbare und anschauliche Darstellung in der man sich gesehen fühlt. Wer mehr über AD(H)S im Erwachsenenalter erfahren möchte - ob selbst betroffen oder nicht - ist mit diesem Buch super bedient!

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3

Gut für den Einstieg ins ADHS Thema

Gutes Buch für den Einstieg in das ADHS Thema. War mir zwischendrin nur etwas zusammengewürfelt von den Bezügen her. Konnte aber ein paar neue Erkenntnisse mitnehmen.

4

Angelina Boerger ist (unter anderem) Aktivistin für die Aufklärung über ADHS auf den sozialen Medien. In ihrem kürzlich erschienenen Buch beschreibt sie sehr biografisch ihren Weg zur Diagnose aber auch ihr Leben mit ADHS. Dabei klärt sie über den aktuellen wissenschaftlichen Stand auf und webt diese Informationen sehr verständlich und sympathisch ein. Sie schaut dabei auch nach links und rechts und weist im Bezug auf ADHS auf gesellschaftliche und medizinische Ungerechtigkeiten hin. Das Buch ist empfehlenswert für Menschen, die noch wenig über die Thematik wissen und sich darüber informieren möchten. Bestimmt ist es ein hilfreiches Buch für Partner bzw. Partnerinnen oder Freunde bzw. Freundinnen von Personen mit ADHS.

4

Interessanter Einstieg in das Thema

Mich hat das Thema interessiert, da ich häufig das Gefühl habe, vor allem vom „H“ bei der ADHS betroffen zu sein. 😅 Die Thematik und die verschiedenen Ausprägungen werden interessant erläutert und es wird deutlich, dass Selbstdiagnosen („Ich bin auch immer so schusselig“ oder „ich schiebe auch immer alles auf“) nicht zielführend sind. Um sich im Alltag, Job etc. auf betroffenen Menschen einstellen zu können, oder um für sich selbst Behandlungsmöglichkeiten herauszufinden, war es ein interessanter Einstieg. Zeitweise waren mir die Kapitel etwas zu lang (wenn man nicht selbst die Diagnose erhalten hat). 🎡🧠💭

4

Interessant für Einsteiger*innen ins Thema

Ich habe mich zuvor nicht tiefergehend mit dem Thema auseinandergesetzt und empfand es als passend. Dennoch an manchen Stellen schwer zu folgen- ich hatte öfter das Gefühl, ich muss das Buch weglegen, weil die Informationen nur so auf mich einprasselten, teilweise sogar im gleichen Kapitel kam ich gar nicht mehr hinterher. Es sind so viele Informationen, dass ich jetzt - am Ende - gar nicht mehr sagen kann, was ich zu Beginn gelesen habe. Was hängen bleibt: Die Geschichte der Autorin und: mehr gemeinsam, in allen Facetten.

5

Bitte alle lesen, danke.

5

Viel aktuelles Wissen (Stand 2023) von einer Autorin die selbst spät festgestellt hat, halt das bin ich.

Sehr harmonisch, liebevoll erklärt. Erzählt oft von ihrer Sicht. Hat eine beträchtliche Quellenangabe und Instagram Accounts über Adhs,mentale Gesundheit und mehr

Viel aktuelles Wissen (Stand 2023) von einer Autorin die selbst spät festgestellt hat, halt das bin ich.
5

5/5⭐️ Ein sehr informatives Buch für alle mit ADHS, alle die noch auf eine Diagnose warten (me) und die, die Menschen mit ADHS in ihrem Umfeld haben oder sich für das Thema interessieren. Trotz der vielen wissenschaftlichen Informationen hat einem Angelina Boerger mit Humor und vielen persönlichen Geschichten das komplexe Thema ADHS gut verdaulich näher gebracht. Da das Thema ADHS auch heute noch mit vielen Vorurteilen behaftet ist, bin ich froh, dass solche Bücher das Thema offen an die Gesellschaft bringen und dazu anregen, sich über die eigenen Vorurteile (auch gegenüber anderen psychischengesellschaftlichen Themen) Gedanken zu machen.

4.5

Gut recherchiert und geschrieben

Im beruflichen Kontext bin ich schon häufig mit der Diagnose AD(H)S konfrontiert gewesen. Allerdings handelte es sich dabei immer um Kinder. Dass diese Kinder irgendwann groß werden und die Einschränkungen durch AD(H)S dann nicht weg sind, darüber wurden sich lange keine Gedanken gemacht. Angelina Boerger hat sich aufgrund einer eigenen Diagnose dem Thema angenommen und es in diesem Buch verarbeitet, analysiert, und Schlüsse gezogen. Immer schon hatte sie den Eindruck, dass sie irgendwie anders ist als andere. Sie sprach zu schnell und zu laut, verzettelt sich ständig, verpasst Haltestellen und vergisst Termine. „Immer passiert mir so was“ist ein klassischer Satz, den auch ich kenne. Die Vermeidungsstrategien und die soziale Isolierung, die das mit sich bringen kann, sind nicht von der Hand zu weisen. Nun sind einzelne „Symptome“ kein Beweis dafür, dass man selber auch unter dieser Störung leidet. Die Summe macht es. Das das hat Boerger sehr deutlich gemacht. Sie betont auch, dass sie keine Expertin auf dem Gebiet ist nur weil sie selber die Diagnose hat. Aber ich habe sofort gemerkt, dass die Recherche Arbeit, die sie geleistet hat, enorm ist. Dabei macht sie sich natürlich auch Gedanken darüber, wie unsere Gesellschaft damit umgeht und ob nicht die Idee, der Neurodiversität viel intensiver Einzug halten muss. Ich mag den Blumenstrauß Vergleich sehr☺️💐 Das hier ist also kein Nachschlagewerk für Menschen, die mutmaßen, sondern eine allumfassende Stellungnahme für ein differenzierter Bild, nicht nur von AD(H)S. Frau Boerger versucht immer alle ins Boot zu holen. Und das schafft sie kurzweilig, indem sie viele Beispiele aus ihrem Alltag unterbringt. Sie ist kein unbeschriebenes Blatt. Sie arbeitet für den WDR im Radio oder @funk und ist durch @maedelsabende bekannt. Somit hat sie es natürlich leicht, ihre Erkenntnisse weiterzugeben. Das sei ihr gegönnt. Ich finde das Buch rundum gut zu lesen. Ein paar neue Sichtweisen sind inklusive! Nur das Ende, das letzte Kapitel, wurde mir ein ganz klein wenig zu pathetisch, aber ich denke, wenn man so ein Buch geschrieben hat, setzt sich automatisch das Gefühl ein man könnte die Welt besser machen. Das ja auch sehr schön!

5

Wow!

Wow, das habe ich wirklich gebraucht! Angelina Boerger schreibt so unglaublich machbar aber auch sehr informativ! Ich fühle mich gesehen, obwohl ich mich selbst am Anfang meiner Reise befinde. Danke Angelina!! 🙏🏻

Wow!
5

Super Aufklärung für alle ob mit oder ohne Diagnose!

5

Absolut tolles Hörbuch

Ich liebe dieses Hörbuch. Ich finde Klasse, dass die Autorin es selbst eingesprochen hat, so wirkt es eher wie ein Tagebuch. Sie spricht von ihren persönlichen Erfahrungen, ihren Problemen und ihrem eigenen Weg damit umzugehen. Sie spricht aber auch von Fakten die bisher mit ADHS einher gehen, den Erkenntnissen die es mit den Jahren gegeben hat und auch über die Dinge, die früher nicht selbstverständlich waren. Sie gibt einem einen Blick in die Diagnose und auch Tipps für den Alltag. Sie zeigt auf, wie vielseitig ADHS ist und, dass nicht jeder automatisch die gleichen Probleme hat, es aber dennoch auch diverse Gemeinsamkeiten gibt. Ich danke der Autorin für dieses unfassbar gute Buch, ihre Recherchearbeit und ich danke ihr für das Vertrauen über ihre eigenen Erfahrungen so öffentlich zu sprechen. Jeder der sich mit der Thematik Mal intensiver befassen möchte unabhängig von einer möglichen Diagnose sollte sich dieses Hörbuch oder Buch besorgen. Es ist in meinen Augen auch gut für Angehörige und weitere Menschen geeignet, die das Thema ADHS gerne besser verstehen wollen.

5

So ein wichtiges Buch! Um ein Verständnis für ADHS im Erwachsenenalter zu entwickeln, sollte man mit diesem (Hör)Buch anfangen.

2.5

Sehr langatmig

Zuerst einmal möchte ich betonen, dass in diesem Buch sehr viele gute und interessante Infos enthalten sind darüber, was ADHS überhaupt ist und wie es im Gehirn entsteht. Das betone ich deshalb, weil im Folgenden direkt meine Minuspunkte kommen: Leider war der Schreibstil sehr langatmig und ich hatte das Gefühl, die Autorin kam nicht zum Punkt, da ihre Erzählungen zT sehr ausschweifend waren; besonders in der 2. Hälfte. Was mich aber sehr abgeschreckt und dafür gesorgt hat, dass ich das Buch 1 Jahr lang abgebrochen habe war das ewige gegendere. Ich habe selbst ADHS und neige daher dazu, über solche *Sternchen zu stolpern. Ich nehme mal ein Beispiel aus Seite 124: "Denn um einen der begehrten Sitze zu ergattern, muss in den meisten Fällen ein*e andere*r Therapeut*in seinen/ihren Sitz verkaufen, und erst dann können sich andere Kolleg*innen darauf bewerben." Oder Seite 282:"In jede*m von euch steckt ein*e Expert*in. Niemand kann euch besser, als Ihr selbst, und kein*e Ärzt*in, kein*e Therapeut*in und kein Coach [...]" SCHRECKLICH! Wie oft musste ich diese Art von Sätzen lesen, bis ich die endlich in meinen Kopf bekommen habe. Das Buch will über ADHS aufklären, darüber, dass ADHSler inkludiert werden sollen, exkludiert diese aber mit diesem Buch, weil wir ohnehin schon Schwierigkeiten haben uns aufs Lesen zu konzentrieren und dann noch haufenweise solcher *Sterne in den Weg gelegt bekommen. Daher bin ich an der Stelle leider nicht gewillt mehr als 2,5 Sterne in der Bewertung da zu lassen, denn das und der langatmige Schreibstil waren eine echte Tortur und ich bin heilfroh durch zu sein mit diesem Buch.

3

Haaarrrrrrr, KiWi hat einfach kein gutes Lektorat. Das ist echt traurig. Ich schwanke zwischen zwei und drei Sternen. Das Buch hat einige sehr starke Passagen. Zwei Mal sind mir die Tränen gekommen, weil ich mich so verstanden und gesehen gefühlt habe und so glücklich war, Verhaltensmuster, die ich mein Leben lang als persönliches Versagen angesehen habe, beschrieben zu sehen und eine (mögliche) Erklärung dafür zu bekommen, die ohne die gängigen Klischees von Faulheit und Verwirrtheit auskommt. Diese Abschnitte haben mir wahnsinnig geholfen, sanfter und entspannter mit mir selbst umzugehen und dadurch einige Dauer-Baustellen für mich aufzulösen. Andererseits ist der Text über weite Teile kaum lesbar. Er ist all over the place, will viel zu viel, reißt darum die meisten Aspekte nur an und stellt zwischen den einzelnen Kapiteln und Themen keinen sinnvollen Bezug her. Ich kann mich nicht erinnern, bei einem nicht-fiktionalen Text sooft den Kontext nicht begriffen zu haben. Das war richtig anstrengend. Ich habe mir dann irgendwann damit beholfen, „Kirmes im Kopf“ als Text-Sammlung statt als zusammenhängendes Werk zu betrachten. Ich bezweifle aber, dass das so gewollt ist und vermute auch, dass ich unter anderem deshalb so lange daran geknuspert habe. Außerdem enthält der Text irrsinnige Satz-Monster, die die Autorin offensichtlich nicht im Griff hat - teilweise mit zu vielen Füllwörtern („… obwohl dem Verhalten möglicherweise zum Beispiel eigentlich…“

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