Sehr gutes Buch!
Absolut tolles Hörbuch
Ich liebe dieses Hörbuch. Ich finde Klasse, dass die Autorin es selbst eingesprochen hat, so wirkt es eher wie ein Tagebuch. Sie spricht von ihren persönlichen Erfahrungen, ihren Problemen und ihrem eigenen Weg damit umzugehen. Sie spricht aber auch von Fakten die bisher mit ADHS einher gehen, den Erkenntnissen die es mit den Jahren gegeben hat und auch über die Dinge, die früher nicht selbstverständlich waren. Sie gibt einem einen Blick in die Diagnose und auch Tipps für den Alltag. Sie zeigt auf, wie vielseitig ADHS ist und, dass nicht jeder automatisch die gleichen Probleme hat, es aber dennoch auch diverse Gemeinsamkeiten gibt. Ich danke der Autorin für dieses unfassbar gute Buch, ihre Recherchearbeit und ich danke ihr für das Vertrauen über ihre eigenen Erfahrungen so öffentlich zu sprechen. Jeder der sich mit der Thematik Mal intensiver befassen möchte unabhängig von einer möglichen Diagnose sollte sich dieses Hörbuch oder Buch besorgen. Es ist in meinen Augen auch gut für Angehörige und weitere Menschen geeignet, die das Thema ADHS gerne besser verstehen wollen.
Wow
Das Buch hat mir so so viel gegeben, und geholfen! Ich habe mich in einigen Punkten wiedererkannt, und Dinge verstanden die ich vorher an mir nicht verstanden habe. Bin super danke, für das Buch 🫶🏼
Sollte jeder gelesen haben!
Die Thematik wird von Angelina sooo gut verpackt und rübergebracht ohne das es trotz vieler Fakten und Statistiken zu langweilig wird. Der Mix aus Fakten und eigenen Erfahrungen ist perfekt und erklärt ADHS sehr realitätsnah.🤓
🎡🧠 „Kirmes im Kopf“ – und plötzlich ergibt so vieles Sinn.
Das Buch Kirmes im Kopf von Angelina Boerger hat mich wirklich positiv überrascht. Obwohl ich selbst nicht von ADHS betroffen bin, fand ich das Thema schon länger spannend. Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch eine YouTuberin – und ich bin wirklich froh, dass ich es gelesen habe. 📚✨ Beim Lesen habe ich gemerkt, wie wenig ich eigentlich über ADHS im Erwachsenenalter wusste. Das Buch ist unglaublich interessant und informativ, gleichzeitig aber sehr locker und humorvoll geschrieben. Dadurch fühlt es sich nie trocken oder zu wissenschaftlich an und lässt sich richtig angenehm lesen. 😊 Besonders schön fand ich, wie persönliche Erfahrungen mit Wissen über ADHS verbunden werden. Man bekommt dadurch einen sehr authentischen Einblick und versteht viele Dinge plötzlich viel besser. 💡 Ich würde dieses Buch nicht nur Menschen mit ADHS empfehlen, sondern auch Freund*innen, Familie oder generell allen, die sich für das Thema interessieren. Es hilft definitiv dabei, mehr Verständnis für Betroffene zu entwickeln. 💛 📖 Ein informatives, ehrliches und gleichzeitig unterhaltsames Buch, das mir wirklich im Kopf geblieben ist.
Kurzweilig und informativ
Bewertung: Highlight Das erste Buch, das ich über ADHS im Erwachsenenalter gelesen bzw. gehört habe, da die Diagnose im engsten Angehörigenkreis im Raum steht. Ich kannte Angelina Boerger noch aus ihrer Zeit bei Mädelsabende und war daher auf ihr Buch gespannt. Sie hat es selber eingesprochen, was ich sehr gelungen finde. Das Buch ist eine angenehme Mischung aus wissenschaftlichen Fakten und Wissen und ihren persönlichen Anekdoten, wobei mir die Anekdoten teilweise zu viel waren. Für mich war es sehr viel Neues und ich habe einiges mitgenommen. Für mich sehr erschreckend war das Thema der Komorbiditäten und der verkürzten Lebenserwartung. Sehr gut gefallen hat mir ihre gesellschaftliche Kritik bzw. ihr Appell an eine größere Inklusion und Zusammenhalt. Ich persönlich freue mich immer, wenn in Sachbüchern gegendert wird und möchte es daher positiv hervorheben. Allgemein würde ich das Buch allen empfehlen, ob ADHSler*in, Angehörige*r, Fachpersonal oder „nur“ am Thema interessiert.
Ein wichtiges Buch für die Aufklärung von AD(H)S!
Alles in allem fand ich besonders die letzten Kapitel unglaublich wertvoll. Es ist so wichtig, mit den Vorurteilen auf dem Gebiet aufzuräumen. Gerade Kapitel 9, in dem es über ADHS als vermeintliche Krankheit, Behinderung, das „neue Normal“ geht, um Neurodiversität, Hochsensibilität, Kategorien und dem Unterschied von privilegiert sowie weniger privilegiert aufwachsenden Kindern (und dessen Auswirkungen auf ADHS), fand ich äußert wichtig und spannend. Mit manchen Dingen wurde ich nicht so warm, besonders, wenn die Autorin ihre eigene Geschichte erzählt hat. Aber unterm Strich ist es ein sehr wichtiges Werk.
Mir hat das Buch echt gut gefallen, weil ich dadurch noch mehr Einblicke bekommen hab und die Komplexität noch mehr verstanden habe.
Eines der besten ADHS-Bücher, die ich je gelesen habe!
Sonst habe ich immer Bücher gelesen, die von Psychiater*innen oder Therapeut*innen oder so geschrieben wurden, die natürlich definitiv einen spezialisierten Blick auf das Ganze haben. Aber ich fand es sehr angenehm alles auch mal aus der Perspektive einer ADHS-lerin zu hören, die selbst auch von ihren eigenen Erfahrungen berichten kann und diese unglaublich gut erklärt. Man fühlt sich wirklich verstanden, wenn man das liest. Ganz anders, als in anderen Ratgebern.
Bitte alle lesen, danke.
Am Anfang cool, dann nur noch mimimi
Tatsächlich begann das Buch ganz gut, mit wissenschaftlichen Ausführungen und Erklärungen, warum das ADHS Gehirn anders funktioniert als "normale". So oft habe ich mich plötzlich verstanden gefühlt und wieder gefunden. Und mehrfach kam der AHA-Effekt auf. Ab der Hälfte driftete das Buch dann aber immer weiter ins Suhlen der eigenen Problematik ab mit prägnanten Beispielen ihres Partners, wo irgendwann auch ein Punkt erreicht ist, wo man kein Verständnis mehr erwarten kann. ADHS ist eine Erklärung, aber keine Ausrede. Und die Autorin scheint auch nicht merklich etwas ändern zu wollen, sondern lebt frei nach dem Motto "Ich bin halt so, hab Mitleid mit mir, dafür dass ich mich teilweise absolut kacke verhalte. Achja und schrei mich nicht an, egal was ich anstelle, das ist unfair." Ich kann die Einstellung zu diesem Verhalten absolut nicht teilen, mich macht es nur wahnsinnig aggressiv. Lösungen werden einem auch nicht an die Hand gegeben, wovon ich mir definitiv mehr erhofft hatte. Als dann irgendwann auch nur noch Instagram-Beiträge als wissenschaftliche Grundlage irgendwelcher Statistiken genannt wurden, hab ich nicht mehr wirklich zugehört. Für die erste Hälfte gibt's 4 Sterne, für die zweite Hälfte - 1.
🎡 🎢 🧠
Insgesamt hat mir das (Hör-)buch sehr gut gefallen, es war interessant und erkenntnisreich für mich. Auch den Titel und das Cover finde ich total liebevoll und passend gewählt! Besonders gefallen hat mir das erste Kapitel, in dem man mehr über den medizinischen Hintergrund und den aktuellen Forschungsstand von AD(H)S erfährt. Einige sehr interessante Informationen über das Medikament Ritalin waren auch dabei. Interessant war auch das umfangreiche Plädoyer/der Ausblick am Ende des Buches, auch wenn es sich vom eigentlichen Thema etwas entfernte. Generell konnte ich die Struktur des Buches bzw. die Anordnung der Kapitel nicht immer zu 100% nachvollziehen. Im Laufe des Buches gab es darüber hinaus ein paar Anekdoten, mit denen ich nicht ganz so viel anfangen konnte oder die etwas langatmig waren, auch wenn im Nachhinein meistens doch noch der Bezug zu AD(H)S ersichtlich wurde. Positiv zum Abschluss möchte ich aber noch erwähnen, dass die Hörbuchversion von der Autorin selbst eingesprochen wurde - was manchmal ziemlich daneben gehen kann - hier jedoch sehr gut gelungen ist und angenehm anzuhören war! 4/5 ⭐️
Ich beschäftige mich seit einigen Monaten mit dem Thema ADHS, vorwiegend bei Kindern. Dabei sind mir aber auch einige Bücher in Bezug auf Erwachsene über den Weg gelaufen und dieses wollte ich nun hören. Es ist eine Mischung aus Erfahrungsbericht und viel Theorie bzw. Studien zu dem Thema. Manchmal war es mir dann auch etwas zu viel Fachsimpelei, aber trotzdem sehr aufschlussreich und authentisch.
Mein erstes Buch zum Thema Adhs. Ich habe mir das Buch geholt, weil ich die Vermutung habe, selbst adhs zu haben. Soviele Punkte, die angesprochen werden, mit denen icb mich voll und ganz identifizieren kann. Dieses Buch hat mich einfach bestärkt, den Weg zu einer Diagnose zu gehen, egal wie lange es dauert.
Ich fühle mich als ADHS’lerin so verstanden mit dem was Angelina beschreibt. Wer mehr über ADHS erfahren möchte, sollte es lesen und versteht so all die anders tickenden Gehirne vielleicht etwas besser.
Ganz toll🥹
Es hat mir persönlich total weitergeholfen und ich fühle mich verstanden. Für mich eine 9/10, weil sich das Ende dann doch ein wenig gezogen hat😅 Ansonsten top!
Absolut erhellend und wirklich gut erklärt. Aus privaten Gründen befasse ich mich gerade vermehrt mit dem Thema ADHS und bin somit auf dieses Buch aufmerksam geworden. Es war wirklich jede einzelne Minute wert und kann es nur empfehlen.
Ich fühlte mich so verstanden.
Ich habe das Buch an einem Stück verschlungen. Und was soll ich groß sagen, außer: in einem Monat habe ich meinen Termin zur Diagnostik und ich bin so aufgeregt. Angelinas Worte haben mich gestärkt und irgendwie fühle ich mich viel mehr bei mir selbst. Ich bin gespannt auf die Zukunft in der ich hoffentlich schaffe mehr Frieden mit mir selbst zu schließen. :)
Die Autorin hält was sie verspricht!
Angelina Boerger hat ein durchaus persönliches Buch zu ihrer Geschichte und ihrem Lernprozess geschrieben. Man merkt deutlich wie viel Mühe und Gedanken in diesem Buch stecken. Sprachlich wird darauf geachtet alle miteinbeziehen und das Buch abwechslungsreich zu gestellten. Daher ist mir das lesen hier leicht gefallen. Sie untermauert ihre Erfahrungen durch Theorie auf die sie in ihrer Recherche gestoßen ist, sowie Gedankenanstöße zu weiteren Themen. Es st voll mit Wissen, doch erschlägt einen nicht. Zusätzlich halte ich es für sympathisch wie sie ihre eigene Recherche und das Thema reflektiert. Sie zeigt aktiv auf welche Aspekte vertieft werden müssen und durch welchen Filter ihre Erfahrung einzuschätzen ist.
Sehr informativ
Informatives Buch über ADHS von einer Autorin, die selbst ADHSlerin ist.

AD(H)S ist mehr als der "Zappelphilipp"
Durch den Podcast von @friedeundsue (Friede, hör doch mal, Sue) bin ich letztes Jahr zum ersten Mal auf dieses Buch aufmerksam geworden. Leider hab ich auch ein Siebhirn und wenn ich ein (Hör)Buch nicht direkt auf eine Liste packe, ist es weg - bis es mir wieder vor die Füße fällt. In diesem Fall wurde es mir von Spotify vorgeschlagen und ich habe es direkt meiner Bibliothek hinzugefügt. Es geht um AD(H)S im Erwachsenenalter. Bis zum Podcast fand ich das zwar spannend, aber nicht interessant genug um mich mehr damit zu beschäftigen. Durch den Podcast und den Erzählungen von @franciskafriede und @diesueschauerin hab ich aber dann gemerkt, dass viele Erfahrungen sich mit meinen stark ähneln. Ich werde da jetzt nicht ins Detail gehen, weil es ja um dieses Buch hier geht ;) @angelina.catarina berichtet über ihre eigenen Erfahrungen, wie sie ihre Diagnose bekommen hat und wie ihr Leben damit läuft. Aber auch, wie AD(H)S das Leben von Menschen und auch Wirtschaft beeinflusst. Dabei wird auch klar, dass man nicht direkt AD(H)S haben muss, wenn man Symptome hat. Auch, dass AD(H)S im Erwachsenenalter oft belächelt und nicht ernst genommen wird; was auch dazu führt, dass es schlimmer wird oder nicht richtig behandelt wird. Auch, wie breit gefächert die Spektren sind. Für mich ist "Kirmes im Kopf" die perfekte Mischung aus eigenen Erfahrungen der Autorin und vielen Fakten in verschiedenen Bereichen, die AD(H)S beeinflusst. Mir hat es auch sehr gefallen, wie es eingesprochen wurde - man merkt, dass man aufklären will und das nicht von oben herab.
important important important! perfect mix of medical studies and personal story’s and emotions!!!
Danke für diesen Schmaus!
Mit Verdacht das ich betroffen bin, habe ich mir dieses Schmankerl gegönnt und habe es inhaliert! Ihr persönlichen Geschichten, waren quasi meine eigenen und ich habe mich so gut in die Sutorin hineinversetzen können! Nett zu lesen, moderner Schreibstil & viel Humor mit drin, dennoch sehr informativ und mir persönlich hat es geholfen, mich selbst zu finden. BTW: ich hab wirklich ADHS 😄 nach dem Buch habe ich mich diagnostizieren lassen.
Große Empfehlung!
Bevor ich das Buch gelesen habe, war ich tatsächlich bei einer ihrer Vorlesungen. Ich mochte das Buch gern. Von Fachwissen bis eigene Erfahrungen ist hier alles gut vertreten und man bekommt einen tollen Überblick über ADHS. Ich empfehle das Buch nicht nur Menschen, die (den Verdacht auf) ADHS haben, sondern auch Menschen, die sich mehr mit dem Thema auseinandersetzen setzen möchten (und vielleicht Menschen mit ADHS) ein bisschen besser verstehen möchten :)
Ich habe es inhaliert. Die Erfahrungen + Studien-Balance war perfekt. Wenn ich dachte „noch mehr Studien kann man doch gar nicht finden“ kamen doch noch mehr. 5/5 Sterne, am liebsten noch mehr
Ein empfehlenswertes Buch für alle, die sich fundiert über ADHS informieren möchten. Es bietet nicht nur ausführliche, wissenschaftlich belegte Quellen, sondern ist trotz seines fachlichen Anspruchs angenehm zu lesen. Das Buch beleuchtet zudem gesellschaftliche Problematiken rund um ADHS und trägt zu einem besseren Verständnis und mehr Aufklärung bei.

Viel aktuelles Wissen (Stand 2023) von einer Autorin die selbst spät festgestellt hat, halt das bin ich.
Sehr harmonisch, liebevoll erklärt. Erzählt oft von ihrer Sicht. Hat eine beträchtliche Quellenangabe und Instagram Accounts über Adhs,mentale Gesundheit und mehr
Ich glaube, das dieses Buch sehr wichtig ist und für viele ein Grundbaustein sein kann, um sich selbst besser zu verstehen oder zu erkennen, das sie nicht alleine mit der Bewältigung im Alltag umgehen müssen. Es wurden viele wichtige Sachen angesprochen, aber viele Sachen auch nur kurz angerissen und nicht weiter ausformuliert, was ich sehr schade finde.
Interessanter Einblick in das Thema ADHS, aber an vielen Stellen sehr langatmig.
Sehr eindrücklich
Dieses Buch bin ich. Ich bin dieses Buch.
Gut für den Einstieg ins ADHS Thema
Gutes Buch für den Einstieg in das ADHS Thema. War mir zwischendrin nur etwas zusammengewürfelt von den Bezügen her. Konnte aber ein paar neue Erkenntnisse mitnehmen.
Viel gelernt, war kurzweilig und sehr interessant.
Super interessant auch wenn man neurodivergent ist!
Im Job und auch Familie ist das Thema „ADHS und Hochsensibilität“ ein Thema. Das Buch von Angelina Boerger gibt einen super Einblick in das Thema und sensibilisiert. Ein Lese-MUSS für alle, die mehr über ADHS und Co. erfahren wollen!
Vielfältiger Überblick zum Thema ADHS (im Erwachsenenalter) - sehr zu empfehlen ⭐️
Ein wirklich umfangreich informatives Buch zum Thema ADHS (im Erwachsenenalter). Es werden nicht nur wirklich interessante, sachliche Informationen (auch zum aktuellen Forschungsstand) gegeben, sondern auch das Erleben im Alltag, Bewältigungsstrategien und die Resonanzen in der Gesellschaft zu diesem Thema aufgegriffen. Der Aufbau des Buches sowie der Schreibstil haben mir gut gefallen! Fazit: Nur zu empfehlen ☺️
Tolles Buch, informativ und sensibel
5/5⭐️ Ein sehr informatives Buch für alle mit ADHS, alle die noch auf eine Diagnose warten (me) und die, die Menschen mit ADHS in ihrem Umfeld haben oder sich für das Thema interessieren. Trotz der vielen wissenschaftlichen Informationen hat einem Angelina Boerger mit Humor und vielen persönlichen Geschichten das komplexe Thema ADHS gut verdaulich näher gebracht. Da das Thema ADHS auch heute noch mit vielen Vorurteilen behaftet ist, bin ich froh, dass solche Bücher das Thema offen an die Gesellschaft bringen und dazu anregen, sich über die eigenen Vorurteile (auch gegenüber anderen psychischengesellschaftlichen Themen) Gedanken zu machen.

Ich habe nach einem Buch gesucht, das mir möglichst viele Informationen zum Thema AD(H)S leicht zugänglich präsentiert und „Kirmes im Kopf“ war da genau die richtige Wahl. Angelina Boerger bereitet die Informationen rund um das Thema nicht nur sachlich auf und beachtet dabei die bisherigen wissenschaftlichen Errungenschaften, sie liefert uns mit persönlichen Geschichten aus dem Alltag und einer Prise Humor auch eine nachvollziehbare und anschauliche Darstellung in der man sich gesehen fühlt. Wer mehr über AD(H)S im Erwachsenenalter erfahren möchte - ob selbst betroffen oder nicht - ist mit diesem Buch super bedient!
Informativ und erkenntnisreich!
Angelina Boerger, selbst ADHSlerin, informiert mit diesem Buch zum Spektrum von ADHS. Dabei schildert sie sowohl die Geschichte der ADHS, angefangen beim Zappelphilipp im Struwwelpeter bis hin zu aktuellen Forschungsständen. Dabei geht sie auch auf verschiedene Faktoren ein, die ADHS möglicherweise begünstigen und erklärt, welche Prozesse sich in den Gehirnen von ADHSler*innen abspielen. Dabei geht sie auch auf die verschiedenen Komorbiditäten wie Substanzmittelmissbrauch, Depressionen und Hochsensibilität ein. Sie erläutert ihren Weg zur Diagnose und wie diese ihr Leben grundsätzlich verändert hat. Das Buch ist ein Plädoyer für einen inklusive Umgang mit neurodivergenten Personen. Mir hat das Buch gut gefallen. Allerdings fand ich die gesellschaftspolitischen Diskurse etwas langatmig, obwohl ich natürlich deren Bedeutung verstehe. An diesen Stellen hatte das Buch ein paar Längen. Für Menschen, die vermuten, dass sie selbst oder Personen aus dem Umfeld ADHSler*innen sind, ist das Buch auf dem Weg zu einer Diagnose sicherlich sehr hilfreich und ein guter Ratgeber.
Unterhaltsam, kurzweilig und vollgepackt mit interessantem Wissen zum Thema ADHS
In dem Buch Kirmes im Kopf beschreibt die Autorin Angelina Boerger ihren langwierigen Weg zur ADHS Diagnose und teilt gleichzeitig ihr erlangtes Wissen zu dem umfassenden Thema mit den Lesenden, da es zum Zeitpunkt ihrer Recherchen kaum deutsche Plattformen mit Informationen und Vernetzungsmöglichkeiten gab und sie somit das Thema für die breite Bevölkerung zugänglicher machen möchte. Der Fokus liegt vor allem auf der Diagnose bei Frauen und im Erwachsenenalter, weil es hier noch viel Aufklärungs- und Forschungsbedarf gibt, denn meistens wird ADHS bei Jungen im Kindesalter diagnostiziert und erst jetzt wird immer offensichtlicher, dass diese Diagnose auch im Erwachsenenalter fortbestehen kann und dass Frauen oft andere Merkmale für eine Diagnose aufweisen als Männer. Das Buch ist einerseits sehr unterhaltsam und kurzweilig geschrieben und andererseits mit viel Wissen gespickt. So hat man nicht das Gefühl, ein trockenes Sachbuch zu lesen, sondern es fühlt sich mehr an wie ein Gespräch mit einer guten Freundin, die ihr gewonnenes Wissen und ihre Erfahrungen mit einem teilt. Dabei ist es egal, ob der Lesende selbst betroffen ist, ein Angehöriger einer betroffenen Person ist oder jemand, der bisher keinen Bezug zu diesem Thema hatte, es ist für jeden informativ und interessant gestaltet. Das Hörbuch hat die Autorin selbst eingelesen und man kann ihrer angenehmen Stimme gut folgen. Ich kann sowohl das Buch als auch das Hörbuch allen empfehlen, die sich mit dem Thema ADHS beschäftigen möchten.
Interessanter Einstieg in das Thema
Mich hat das Thema interessiert, da ich häufig das Gefühl habe, vor allem vom „H“ bei der ADHS betroffen zu sein. 😅 Die Thematik und die verschiedenen Ausprägungen werden interessant erläutert und es wird deutlich, dass Selbstdiagnosen („Ich bin auch immer so schusselig“ oder „ich schiebe auch immer alles auf“) nicht zielführend sind. Um sich im Alltag, Job etc. auf betroffenen Menschen einstellen zu können, oder um für sich selbst Behandlungsmöglichkeiten herauszufinden, war es ein interessanter Einstieg. Zeitweise waren mir die Kapitel etwas zu lang (wenn man nicht selbst die Diagnose erhalten hat). 🎡🧠💭
Ein großartiges Buch, das einem ganzheitlichen Ansatz folgt und auch Mehrfachdiskriminierungen und Ausprägungen der ADHS durch (fehlende) Privilegien betrachtet. Dieses Buch ist meiner Meinung nach für alle Menschen interessant, die selbst ADHS haben, die Menschen in ihrem Umkreis haben, die ADHS haben oder, die sich unsicher sind, ob sie selbst ADHS haben könnten. Das folgende Zitat ist mir sehr im Kopf geblieben und diese Worte treffen den Nagel auf den Kopf, wenn es um Label geht und “wieso man jetzt soetwas braucht”. "Leider leben wir immer noch in einer Zeit, in der Vielfältigkeit nicht von jedem Menschen als natürlich oder normal angesehen und akzeptiert wird. Stattdessen werden die Unterschiede genutzt, um sich voneinander abzugrenzen und eine Begründung zu haben, wieso der eine mehr Rechte und mehr Wert hat als der andere. Ein Begriff wie 'Neurodivergent' entsteht erst dadurch, dass bspw. Menschen mit Autismus und ADHS immer wieder gesagt bekommen 'you can't sit with us', 'Du gehörst nicht zu uns.' Und was passiert, wenn man sich nirgendwo zugehörig fühlt und an vielen Stellen abgewiesen wird? Man gründet zwangsläufig irgendwann seinen eigenen Club. Das lässt sich übrigens auf viele andere marginalisierte Gruppen übertragen. Wie oft hört man Menschen sagen: 'Wieso müssen wir denn jetzt die Menschen in schwarz und weiß einteilen?', 'Wieso hängen überall Regenbogenflaggen?', 'Wieso muss mein Kind bei der Sendung mit der Maus etwas über Transmenschen erfahren?' und 'Wieso moderiert hier eine Person mit Kopftuch?' Weil das nun mal die Realität ist und, weil es nötig ist, möchte ich diesen Leuten entgegenschreien. Diese Gruppen, die sich trotz ähnlicher Erfahrungen natürlich nicht als eine homogene Masse definieren lassen, sind Teil unserer Gesellschaft und erleben seit jeher Ausgrenzung, Anfeindung und Schlimmeres. Deshalb sehe ich solche Labels sogar als zwingend notwendig an, da es sich um eine positive Selbstbezeichnung handelt. Es hat einfach niemand das Recht von Außen zu bestimmen, ob ein Club oder ein Safe Space, der durch die Diskriminierungserfahrung oder ähnliches entstanden ist, existieren darf, welchen Regeln er folgt, wie er heißt oder wer dazu gehören darf. Diese Labels dienen außerdem dazu, dass bestimmte Menschen und der gesellschaftliche Umgang mit ihnen sichtbarer werden, dass sie eine Stimme haben und diese einsetzen, um auch ein Stück vom Kuchen abzubekommen, das ihnen genauso wie allen anderen zusteht. *Unterm Strich geht es nur darum, gerecht zu teilen und wenn vorher eine Gruppe alles hatte, fühlt sich teilen halt nunmal so an, als würde man etwas verlieren, aber nur weil es vorher halt eben nicht gerecht verteilt war und sich etwas womöglich sogar durch gewaltsame Unterdrückung und systematische Stigmatiisierung angeeignet wurde.* Ja, diese Umverteilung ist ein zäher und ziemlich nervenaufreibender Prozess für uns alle, aber man darf nicht vergessen, dass man so ja auch was dazugewinnt, nämlich Gerechtigkeit und sichtbare Vielfalt und dass diese existiert und eingefordert werden darf, lässt sich nicht leugen, egal wie sehr man die Augen und Ohren davor verschließen mag.”
Interessant für Einsteiger*innen ins Thema
Ich habe mich zuvor nicht tiefergehend mit dem Thema auseinandergesetzt und empfand es als passend. Dennoch an manchen Stellen schwer zu folgen- ich hatte öfter das Gefühl, ich muss das Buch weglegen, weil die Informationen nur so auf mich einprasselten, teilweise sogar im gleichen Kapitel kam ich gar nicht mehr hinterher. Es sind so viele Informationen, dass ich jetzt - am Ende - gar nicht mehr sagen kann, was ich zu Beginn gelesen habe. Was hängen bleibt: Die Geschichte der Autorin und: mehr gemeinsam, in allen Facetten.

'Deshalb sage ich es an dieser Stelle, wie es ist: Ohne Menschen, die Verständnis haben, Rücksicht nehmen und mich aktiv unterstützen, wäre ich unglaublich aufgeschmissen.'
Dieses Buch ist einfach alles! 🥺 Es hat mich sehr oft zum weinen gebracht, denn ich habe selbst erst im Erwachsenenalter meine Diagnose ADHS bekommen und Angelina Boerger spricht mir aus der Seele! Und ich dachte immer nur: Ja, ja und nochmals ja!!! 🥺🧡🔥 Würde ich gerne jeder Person in meinem Umfeld das Buch an den Kopf schmeißen und sagen: LIES ES, DANN VERSTEHST DU MICH?!? Ja! 🧡 Kann ich die Leute dazu zwingen? Nein. Werden sie es mir zur Liebe und um sich allgemein was Neurodiversität betrifft, damit auseinander setzen? Wahrscheinlich auch nicht.😮💨 Und das ist so schade! Denn diese Buch ist für ALLE Menschen. Egal ob du selbst mit dem Thema zu tun hast, wei du ADHS hast, Leute im Umfeld hast die ADHS haben oder GAR NICHTS damit zu tun hast. LIES ES trotzdem‼️ Denn es enthält soooo viel mehr als das Thema ADHS. Es ist eine Botschaft die wichtig für alle Menschen da draußen ist! Und Angelina Boerger bringt es super auf den Punkt! Es ist unglaublich viel Quellenarbeit geleistet worden, viel eigenes Wissen und Wissen von anderen Menschen die selbst mit dem Thema in Berührung stehen. Das hat dieses Buch so perfekt für mich gemacht! Zudem möchte ich darauf hinweisen, dass in diesem Buch klipp und klar gegendert wird. Ich weiß, dass es Menschen gibt die sich damit schwer tun. Deswegen hief ein super Tipp: Aufgrund meiner ADHS, fällt es mir bei Sachbüchern leichter dem Text zu folgen, wenn ich sie lese und dabei das Hörbuch dazu höre (Bei Audible z. B. kann man die Geschwindigkeit der sprechenden Person erhöhen und so dem eigenen Lesetempo anpassen). Und dann ist es viel einfacher in die 'Gendersprache'/ den Schreibstil zu kommen. Ich finde, dass Angelina Boerger gerade zum Ende hin, sehr gut aufgreift, wieso ihre Texte so geschrieben sind wie sie sind. Und eins darf man auch bitte nicht vergessen. Die Autor:in hat selbst ADHS und ich finde, dass ihr Buch dafür wirklich sehr stark aufgebaut/strukturiert ist und das längst nicht alles war, was man hätte über ADHS erzählen können. Dafür Hut ab, wie hier die (für die Autor:in) wichtigsten Aspekte für Menschen die ADHS haben, es vermuten oder auch nicht haben aufgegriffen werden, sodass alle daraus etwas mitnehmen können. Das war für mich kein Buch, was ich in einem Rutsch durchlesen konnte. Denn durch den persönlichen Bezug, hat es mich manchmal echt 'mitgenommen'. Aber bis zur letzten Seite hat sie eine so unglaublich große Message, dass ich es jedem Menschen ans Herz legen kann. Denn entweder.. .. findet man sich selbst etwas wieder. .. man kann Menschen im eigenen Umfeld mehr nachvollziehen. ... man bildet sich weiter. ... man setzt sich mit dem Thema mentale Gesundheit (privat und beruflich) auseinander. ... Oder man lernt etwas über den Umgang mit Menschen und wie es nicht zu laufen hat. Und DAS sollte jede Person auf der Welt mitnehmen. Wenn jede Person nur ein bisschen davon im Kopf behält und dadurch anders durch die Welt laufen kann, ist das mehr als jetzt! Danke für dieses wertvolle und tolle Buch! 🧡
Ich glaube, das dieses Buch sehr wichtig ist und für viele ein Grundbaustein sein kann, um sich selbst besser zu verstehen oder zu erkennen, das sie nicht alleine mit der Bewältigung im Alltag umgehen müssen. Es wurden viele wichtige Sachen angesprochen, aber viele Sachen auch nur kurz angerissen und nicht weiter ausformuliert, was ich sehr schade finde.
Sehr langatmig
Zuerst einmal möchte ich betonen, dass in diesem Buch sehr viele gute und interessante Infos enthalten sind darüber, was ADHS überhaupt ist und wie es im Gehirn entsteht. Das betone ich deshalb, weil im Folgenden direkt meine Minuspunkte kommen: Leider war der Schreibstil sehr langatmig und ich hatte das Gefühl, die Autorin kam nicht zum Punkt, da ihre Erzählungen zT sehr ausschweifend waren; besonders in der 2. Hälfte. Was mich aber sehr abgeschreckt und dafür gesorgt hat, dass ich das Buch 1 Jahr lang abgebrochen habe war das ewige gegendere. Ich habe selbst ADHS und neige daher dazu, über solche *Sternchen zu stolpern. Ich nehme mal ein Beispiel aus Seite 124: "Denn um einen der begehrten Sitze zu ergattern, muss in den meisten Fällen ein*e andere*r Therapeut*in seinen/ihren Sitz verkaufen, und erst dann können sich andere Kolleg*innen darauf bewerben." Oder Seite 282:"In jede*m von euch steckt ein*e Expert*in. Niemand kann euch besser, als Ihr selbst, und kein*e Ärzt*in, kein*e Therapeut*in und kein Coach [...]" SCHRECKLICH! Wie oft musste ich diese Art von Sätzen lesen, bis ich die endlich in meinen Kopf bekommen habe. Das Buch will über ADHS aufklären, darüber, dass ADHSler inkludiert werden sollen, exkludiert diese aber mit diesem Buch, weil wir ohnehin schon Schwierigkeiten haben uns aufs Lesen zu konzentrieren und dann noch haufenweise solcher *Sterne in den Weg gelegt bekommen. Daher bin ich an der Stelle leider nicht gewillt mehr als 2,5 Sterne in der Bewertung da zu lassen, denn das und der langatmige Schreibstil waren eine echte Tortur und ich bin heilfroh durch zu sein mit diesem Buch.
Hätte dieses Buch gerne schon vor 10 Jahren gehabt als meine Tochter diagnostiziert wurde.
Sehr gutes Buch!
Es hat eine sehr gute Mischung aus gut rechechiertem Fachwissen und persönlicher Erfahrung. Ich konnte in diesem Buch viel über mich selber und die Diagnose lernen. Hatte einige Aha-Momente und bin sehr dankbar dafür. Ich habe Dinge begriffen, die mir nie so bewusst waren, aber jetzt so viel Sinn ergeben. Es hat mich persönlich sehr berührt. Es ist super für alle Menschen, die die Diagnose ADHS haben, den Verdacht haben oder im Diagnoseprozess sins, aber genau so gut für ihre Familien, Freunde oder einfach nur Interessierte. Ohne viel Fachchinesisch gut erklärt und leicht zu verstehen. Vielen Dank für dieses Buch. Es hat mir sehr gut getan.
An sich ein guter Ratgeber / Autobiographie über ADHS / ADS mit einer angenehmen Abwechslung zwischen Fachwissen und persönlichen Erfahrungen. Ich als ADSLerin fühle mich in vielen Punkten verstanden. Und musste über viele Situationen schmunzeln, die mir schon zu genüge selbst passiert sind. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, daß nicht Betroffene auch Freude mit diesem Buch haben können. Leider habe ich mich mit manch Textpassagen wirklich schwer getan. -Da manche Sätze ENORM lang sind. Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört. Hier hat die Autorin selbst eingesprochen und mir hat es sehr gut gefallen. Eine angenehme Stimme mit klarer Aussprache.
















































