Der Wüstenplanet
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Description
Herzog Leto, Oberhaupt des Hauses Atreides, erhält Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine lebensfeindliche und doch begehrte Welt, denn unter dem Sand liegt das Gewürz. Diese Droge, die man auf Arrakis im großen Stil abbaut, verleiht Menschen die Gabe, in die Zukunft zu sehen, und bildet damit die Grundlage der interstellaren Raumfahrt. Als Letos Armee in einen tödlichen Hinterhalt gerät und der Herzog fällt, flieht sein Sohn Paul in die Wüste und taucht bei Arrakis‘ Ureinwohnern, den Fremen, unter. Diese erkennen in ihm den lange vorhergesagten Messias, und Paul rüstet sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug …
Book Information
Author Description
Frank Herbert (1920-1986) wurde in Tacoma, Washington, geboren. Nach einem Journalismus-Studium arbeitete er unter anderem als Kameramann, Radiomoderator, Dozent und Austerntaucher, bevor 1955 sein Debütroman »The Dragon in the Sea« zur Fortsetzung in einem Science-Fiction-Magazin veröffentlicht wurde. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm schließlich Mitte der 1960er-Jahre mit seinem Roman »Der Wüstenplanet«, der sowohl mit dem Hugo Award als auch mit dem Nebula Award ausgezeichnet wurde. Bis heute gilt »Der Wüstenplanet« zusammen mit den Nachfolgeromanen als einzigartige literarische Weltenschöpfung, die jede Generation von Leser*innen neu für sich entdeckt.
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Das Fundament von Dune 🌌 -Aufstieg zur Macht
Der erste Band der Saga "Der Wüstenplanet" war für mich kein Buch, das man einfach nur liest, es erleben, würde es besser beschreiben. Es war ein extrem guter Einstieg um die Welt, das System und die Charaktere kennenzulernen. Es ist nicht zu schnell und nicht zu langsam geschrieben. Eher, genau an den richtigen Stellen ruhiger und dann wiederum sehr Aktiongeladen an anderer Stelle. Macht, Glaube, Schicksal/Profezeiung und wie Menschen unterschiedlich damit umgehen sind das Fundament von Dune. Die Geschichte rund um Paul Atreides hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Aber auch die unzähligen spannenden und facettenreichen anderen Charaktere überzeugen. Die Welt rund um das Dune Universum und vorallem vorrangig Arrakis hat mich extrem fasziniert! Arrakis wirkt nicht wie eine Kulisse für ein Buch, sondern wie ein lebendiger Ort mit eigener Geschichte, eigenen Regeln und Konsequenzen. Besonders die Verbindung aus Umwelt, Kultur und Überleben hat sich für mich unglaublich echt angefühlt. Ein gelungener Start, in eine Welt die man so schnell nicht vergisst. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Das große Spiel um Arrakis
Dune von Frank Herbert erzählt die Geschichte von Paul Atreides, dessen Familie die Kontrolle über den Wüstenplaneten Arrakis übernimmt. Arrakis ist der einzige Ort im Universum, an dem das wertvolle „Spice“ gewonnen werden kann – eine Substanz, die Macht, Handel und Raumfahrt ermöglicht. Nach einem Verrat flieht Paul mit seiner Mutter in die Wüste zu den Fremen, den Bewohnern von Arrakis. Dort wird er vom verfolgten Jungen zu einer religiösen und politischen Führungsfigur, während ein gewaltiger Kampf um das Spice und die Zukunft des Imperiums entbrennt. Die Bedeutung von Dune für die Science-Fiction ist enorm. Frank Herbert verband Politik, Religion, Ökologie und Machtkritik zu einer außergewöhnlich komplexen Welt und prägte damit das Genre nachhaltig. Und das ist nur der Beginn einer ganz großen Geschichte. Eins meiner absoluten Lieblingsbücher 🥰
Frank Herberts Opus Magnum ist kein bloßer Science Fiction Roman, sondern ein monolithisches Konstrukt aus Soziologie, Ökologie und Religionsgeschichte. Die Geschichte um den jungen Paul Atreides auf dem lebensfeindlichen Planeten Arrakis bricht mit den Space Opera Konventionen seiner Zeit und ersetzt Lasergefechte durch komplexe politische Intrigen und messianischen Fatalismus. Pro: Das Worldbuilding ist bis heute unerreicht. Herbert erschafft eine Zivilisation, die sich durch ihre Beschränkungen (das Fehlen von Computern) und ihre Anpassung an die Umwelt (die Destillanzüge) absolut glaubwürdig anfühlt. Die philosophische Tiefe und die ökologischen Warnungen sind heute aktueller denn je. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken zwingt, statt nur zu unterhalten. Contra: Die Erzählweise ist sperrig und stellenweise von einer fast arroganten Trockenheit. Herbert neigt zu langen inneren Monologen und einer distanzierten, fast klinischen Beobachtung seiner Charaktere, was den emotionalen Zugang erschwert. Zudem ist das Pacing im ersten Drittel extrem langsam; die schiere Menge an Fachbegriffen und die ausführliche Darstellung feudaler Strukturen verlangen vom Leser eine hohe Frustrationstoleranz. Fazit: Ein intellektuelles Schwergewicht, das den Leser fordert und oft absichtlich vor den Kopf stößt. Es ist kein Buch für den schnellen Konsum, sondern ein Monument, das man sich erarbeiten muss. Ein Meisterwerk der Gattung, das jedoch aufgrund seiner erzählerischen Härte und des Mangels an Leichtigkeit knapp an der Höchstwertung vorbeischrammt.

Von Sandwürmern und dem Überleben in der Wüste
Die Geschichte von Paul Atreides ist durchaus interessant. An sich hat mir das Buch ganz gut gefallen, aber die Geschichte war teilweise schon sehr lang gezogen. Trotzdem ist die Beschreibung des Planeten sehr gelungen und man kann sich Arrakis sehr bildlich vorstellen. Der Schreibstil hat mir leider auch nicht so ganz zugesagt, da man beim Lesen schon teils sehr konzentriert sein musste.
Es ist ein Werk voller Tiefe und Bedeutung, das mich zum Nachdenken angeregt hat, aber es hat mich auch oft frustriert zurückgelassen.
Als ich „Dune – Der Wüstenplanet“ von Frank Herbert gelesen habe, war ich von Anfang an beeindruckt von der schieren Größe und Tiefe der Welt, die der Autor erschaffen hat. Die Geschichte spielt auf dem Wüstenplaneten Arrakis, einem Ort voller Gefahren, Geheimnisse und politischer Intrigen. Herbert hat es geschafft, eine Welt zu kreieren, die sich lebendig und glaubwürdig anfühlt – mit ihren eigenen Kulturen, Religionen, Machtstrukturen und sogar einer durchdachten Ökologie. Doch so faszinierend diese Welt auch war, ich muss zugeben, dass mich das Buch immer wieder verwirrt und herausgefordert hat. Eines der größten Probleme für mich war die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird. Es gibt so viele Ansatzpunkte: politische Machtkämpfe zwischen Adelshäusern, religiöse Prophezeiungen, philosophische Überlegungen zur Menschheit und Überlebenskämpfe in der harschen Wüstenumgebung. Diese Themen werden oft gleichzeitig behandelt, und ich hatte manchmal das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Gerade wenn ich dachte, ich hätte die Handlung verstanden oder mich in einem bestimmten Erzählstrang zurechtgefunden, wechselte Herbert plötzlich die Perspektive oder führte neue Figuren und Ereignisse ein. Das hat mich oft aus dem Lesefluss gerissen. Die Vielzahl an Charakteren und Begriffen war ebenfalls eine Herausforderung. Die Namen der Figuren – von Paul Atreides über Baron Harkonnen bis hin zu Chani – sowie die vielen fremdartigen Begriffe wie „Melange“, „Bene Gesserit“ oder „Fremen“ haben mich anfangs regelrecht überfordert. Ich musste öfter innehalten und nachdenken: Wer war das noch mal? Was bedeutet dieses Wort? Manchmal habe ich sogar zurückgeblättert, um den Kontext besser zu verstehen. Das hat das Lesen für mich erschwert und dafür gesorgt, dass ich nicht so leicht in die Geschichte eintauchen konnte. Ein weiterer Punkt war die Struktur des Buches. Herbert springt oft zwischen verschiedenen Schauplätzen und Ereignissen hin und her. Manchmal fühlte es sich an, als würde ich mitten in einer Szene landen, ohne genau zu wissen, wie sie sich in das große Ganze einfügt. Dadurch fiel es mir schwer, einen klaren roten Faden zu erkennen. Es war fast so, als ob ich mehrere Geschichten gleichzeitig lesen würde – jede für sich interessant, aber zusammen manchmal überwältigend. Trotz dieser Schwierigkeiten möchte ich betonen, dass „Dune“ ein beeindruckendes Werk ist. Die Themen sind tiefgründig und zeitlos: Machtgier, ökologische Verantwortung, kulturelle Identität und der Kampf ums Überleben sind zentrale Elemente der Geschichte. Besonders Paul Atreides als Hauptfigur fand ich faszinierend – seine Entwicklung vom jungen Erben eines Adelshauses hin zu einer fast mythologischen Gestalt ist spannend mitzuerleben. Auch die Beschreibungen des Wüstenplaneten Arrakis haben mich beeindruckt: Die unbarmherzige Hitze, die riesigen Sandwürmer und die Kultur der Fremen wurden so lebendig dargestellt, dass ich sie mir bildlich vorstellen konnte. Dennoch bleibt mein Fazit gemischt: Ich bewundere Frank Herberts Ideenreichtum und seine Fähigkeit, eine so komplexe Welt zu erschaffen. Aber gleichzeitig empfand ich das Buch als schwierig zu lesen – nicht nur wegen der anspruchsvollen Sprache und Struktur, sondern auch wegen der vielen Handlungsstränge und Perspektivwechsel. Es ist definitiv kein Roman für zwischendurch oder für Leser*innen, die nach leichter Unterhaltung suchen. Vielmehr verlangt „Dune“ Geduld, Konzentration und den Willen, sich auf eine anspruchsvolle Lektüre einzulassen. Vielleicht werde ich es eines Tages noch einmal lesen – mit mehr Vorwissen über die Welt von Arrakis –, um all die Details besser zu verstehen. Doch beim ersten Lesen fühlte ich mich oft verloren in dieser faszinierenden, aber auch überwältigenden Wüstenwelt. verloren in dieser faszinierenden, aber auch überwältigenden Wüstenwelt.

"Möge dein Messer splittern und zerbrechen."
Liebe auf den 2. Blick. Tatsächlich fing ich Dune letztes Jahr schon einmal an und habe aus mir nicht mehr bekannten Gründen abgebrochen. Nachdem ich dieses Jahr den 2. Teil der Verfilmung von Denis Villeneuve im Kino sah, hatte ich jedoch wieder Blut geleckt; wollte unbedingt mehr über diese Welt erfahren. Ich wollte mehr Hintergründe. Mehr Infos. Und natürlich fand ich sie hier. Das gesamte Worldbuilding ist unglaublich reich und komplex: die Figuren, ihre Motive, die verschiedenen Häuser, Intrigen, Mythologien und Riten und die Verstrickung von allem ineinander; kurzum was Frank Herbert hier erschaffen hat, finde ich absolut beeindruckend - ja, episch. Zurecht wohl ein Klassiker in seinem Genre. Ich freue mich auf mehr...🤎 PS. Das Einzige, worüber ich nicht hinweg komme ist, dass 2 der wichtigsten Figuren neben so eindrucksvollen Science-Fiction Namen wie: "Glossu Rabban", "Feyd-Rautha", "Liet Kynes" oder "Gaius Helen Mohiam" einfach schlicht die Namen "Paul" und "Jessica" tragen.😅🤷♀️ vielleicht finde aber auch nur ich das irgendwie seltsam.
Ein riesiges Epos
Zur Geschichte: ich kann zuerst nur sagen WOW. Diese Geschichte ist so präzise aufgebaut mit den Intrigen, den Geheimnissen, der Religion, dwr Geographie und so weiter. Selten habe ich eine so gut aufgebaute Welt gelesen. Die Geschichte war ausserdem sehr spannend und äusserst komplex. Man musste sich etwas konzentrieren, um zu folgen. Gegen Ende wurde es etwas unübersichtlich wegen einiger Zeitsprüngen. Paul: Seine Verwandlung war phänomenal und auch gefährlich. Wie er sich trotzdem um seine Geliebte kümmerte, war schön mitanzusehen. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass man den Krieg, den er verhindern will, nicht aufhalten kann
With my knife ship and shatter
Einfach nur gewaltig. Frank Herbert hat keine Mühen gescheut und eine unglaubliche Welt voller Rätsel erschaffen. Auch wenn es sich etwas schwer liest ist es ein fesselndes Buch welches einen ein eine Welt voller Gefahren, uralter Religionen und skrupelloser Gegner führt.

Interessante Zukunftsvision die auf uns unbekannten Planeten spielt. Religion, Intrigen, Verrat aber auch Treue spielen eine wichtige Rolle. Alle Personen haben Charakter und man kann sich die Welt(en) sehr gut vorstellen. Allerdings haben die Hauptpersonen teilweise ziemlich komplizierte Gedanken.
Einfach Wow!
Mein erstes richtiges Science-Fiction Buch und ich fand es so toll. Für mich habe ich als Vorteil gesehen, dass ich die Filme schon kenne. Ansonsten wäre ich wahrscheinlich komplett verwirrt gewesen, da hier wirklich sehr viele Personen, Orte, Begriffe etc. vorkommen. Aber der Schreibstil ist so unglaublich gut und verständlich, trotz der Dicke des Buches zieht es sich an keiner Stelle. Der Autor hat es geschafft, dass sogar jedes politische Gespräch fesselnd war. Der Aufbau und die Komplexität dieser Welt ist sowieso unglaublich genial! Bin so gespannt auf die anderen Bände. 💕
Unfassbares Worldbuilding!
Eine ganz eigene Welt wird in diesem Buch erschaffen. Man kann es gar nicht ganz beschreiben, so etwas muss man mal gelesen haben. Jedoch konnte ich keine vollen 5 Sterne geben, da dieses ganze Buch recht sachlich aufgebaut ist. Wenig Charakter- und Beziehungstiefe, aber viel Politik, Diskussion und Religion.
Gut mit Längen
Sehr gutes Buch aber es hat Stellen, die sich ziehen. Es ist gut geschrieben und die Geschichte ist spannend. Ich persönlich habe relativ lange gebraucht um reinzukommen (ca. 100 Seiten) aber es hat sich dann auf jeden Fall gelohnt. Durch die vereinzelten Längen muss man sich ein bisschen durchbeißen, dafür wird man mit einer spannenden Story belohnt.
Ja, es sind 900 Seiten, aber es hätten gern mehr sein dürfen!
Es war häufig sehr anstrengend, besonders die Sprache, aber manchmal auch die Handlung. Nach 50 Seiten hätte ich fast abgebrochen. Ich habe es auf Englisch gelesen, habe aber über die deutsche Version ähnliches gehört. Aber es hat sich trotzdem sehr gelohnt, am Ball zu bleiben. Die zweite Hälfte hat mich so gepackt, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Die Welt, die Frank Herbert baut, ist so durchdacht, er hat ja wirklich alles zu ende gedacht. Die letzten 100 Seiten sind Appendix, die alleine nur das politische und ökonomische System erklären. Kaum vorstellbar, dass eine einzelne Person sich nicht nur Figuren und eine Handlung ausgedacht hat, sondern noch ein eigenes Universum, mit einer komplexen Religion und verschiedenen Völkern, die kulturell so unterschiedlich sind. Und dann hat jeder Charakter noch eine psychologische Tiefe. Und das Universum wird ja nicht erst im Buch aufgebaut, sondern eher so beschrieben, als gäbe es schon eine Vorgeschichte die schon in der Vergangenheit liegt. Die muss der Autor sich ja auch erstmal ausgedacht haben. Das Buch gibt nochmal mehr Einblicke als die Filme, wobei ich die Neuverfilmungen erstaunlich nah am Film finde.
„Das größte Zukunftsepos aller Zeiten“ - kein bisschen übertrieben 🙌🏻
Auch wenn man behaupten könnte, es mangelt an direkter Action, ist das absolut kein Problem. Bei der detaillierten Welt, den ausgeklügelten Kulturen und den Intrigen stört das absolut nicht. Die Seiten fliegen nur so davon, während wir Pauls Reise begleiten. Ein Muss für jeden, der Science-Fiction mag und auch für die meisten anderen eigentlich😅 Also es spricht nichts dagegen, Dune eine Lektüre zu geben👌🏻
„Eines Tages wird eine Legende geboren, die ganze Zivilisation hängt davon ab."
In diesem Sci-Fi Spektakel von Frank Herbert geht es um Paul Atreides, Prinz des Hauses Atreides, und den Konflikt mit dem Haus Harkonnen um den Wüstenplaneten Arrakis. Was sich hinter dem Buch verbirgt, ist ein durchdachter und höchst interessanter Science Fiction Epos, gepaart mit einer klugen Religionskritik. Frank Herberts Ansatz, eine Zukunftsvision zu gestalten, die sich weniger mit den technischen Entwicklungen, als viel mehr mit den politischen und religiösen auseinandersetzt, ist wirklich außergewöhnlich. Auch wenn ich zugeben muss, dass das Buch am Anfang recht sperrig ist und die ganze Welt sehr komplex und teilweise überfordernd sein kann. Das ist meiner Erfahrung nach jedoch ein allgemeines Fantasy/SciFi Problem, da erst einmal viel World Building betrieben werden muss, um rein zu finden. Aber vor allem die zweite Hälfte kann mit einem höheren Tempo und spannenderen Storylines punkten. Die Dune Filme von Denis Villeneuve will ich auch unbedingt allen ans Herz legen. Die Bilder und der Sound sind absolut gigantisch. Nächste Woche startet mit Dune: Prophecy eine HBO Serie auf Wow zu der Entstehung des Ordens der Bene Gesserit. Ich bin sehr gespannt inwiefern sie das Dune Universum bereichern kann. PS: die folgenden Bücher sollen sehr wild sein. Also wirklich nur für eingefleischte Fans. Das Erste ist aber für alle Sci-Fi Fans.
Das mehrfach verfilmte Epos „Dune“ von Frank Herbert beginnt im ersten Teil mit dem Untergang des Hauses Atreides, welcher auf dem namensgebenden Wüstenplaneten Arrakis stattfindet. Herzog Leto – Anführer des angesehenen Adelshauses Atreides – wird von dem präpotenten Imperator angewiesen, die Herrschaft über Arrakis zu übernehmen. Dieser ist die einzige Quelle der wertvollen Preziose „Spice“, welches auf dem Markt nahezu unbezahlbar ist, da sie Langlebigkeit und hellseherische Fähigkeiten ermöglicht. Ex abrupto, nachdem der Herzog, sein Sohn Paul und die Konkubine Lady Jessica jenen nahezu desolaten Boden betreten haben, wird das gesamte Unterfangen als perniziöse Falle dekuvriert. Das gesamte Haus soll mithilfe der antagonistischen Harkonnen ein für alle Mal vernichtet werden, da sich der Imperator durch den steigenden Einfluss Letos in seiner Position bedroht fühlt. Nachdem er ums Leben kommt, flüchten Paul - der sich als der mächtige Prophet „Kwisatz Haderach erweist - und seine Mutter Jessica in die Wüste. Letztere gehört dem alten Orden der Bene Gesserit an, einer Gruppe wahrsagerischer Frauen, die im Kern ihre eigenen obskuren Ziele verfolgen. Dort finden sie Obdach beim agitierenden und wilden Wüstenvolk. Im weiteren Verlauf manifestiert sich Pauls designierte Rolle und sein Einfluss auf das Volk potenziert sich immer weiter. Die gesamte Erzählung lebt von den komplexen Manipulationen und den darauffolgenden Enthüllungen; eine psychologische und anthropologische Quelle verschiedenster Gedankenspiele. Machtmissbrauch, Ethik sowie die Gefahr messianischer Führer werden fast schon spielerisch dargestellt - Themen, die man auch auf den aktuellen Zeitgeist applizieren kann und ihre Aktualität nicht verloren haben.

Ich muss gestehen, wenn ich den Film (aus den 80'er) nicht schon mal gesehen hätte, hätte ich wohl so einige Probleme mit diesem Roman gehabt. Auch wenn es nicht einfach zu lesen war, konnte mich dieser Roman in eine andere Welt entführen, in der es um den Kampf wertvoller Ressourcen, um Macht, Religion und Intrigen geht. Die Geschichte erschafft eine tolle Atmosphäre, auch wenn einiges skurril und langatmig war. Leider fand ich alle Personen in diesem Buch nicht wirklich greifend. Paul ist mir immer noch ein Rätsel. Meiner Meinung nach war er unberechenbar, fast schon gruselig und andererseits sehr geheimnisvoll und sanftmütig. Ich bin mir noch unschlüssig, ob ich die Reihe weiter lesen möchte. Band eins hat mir zwar gut gefallen, aber ich würde es nicht noch einmal lesen wollen. Im Moment reizt es mich nicht den nächsten Band anzufangen.
Für Science Fiction Fans sicher ein Volltreffer!
Der Sprecher hat eine angenehme Stimme und ich mochte auch seine Erzählweise. Allerdings fand ich die Geschichte selbst äußerst langatmig. Das Worldbuilding ist richtig gut und auch die Handlung ist interessant. Es wird jedoch wirklich sehr tiefgründig über Beweggründe und allgemeine philosophische Erwägungen berichtet, was auf mich zeitweise zu viel wirkte. Ich hab mitgenommen, dass Hörbücher mit 24 Stunden Dauer einfach nichts für mich sind. Wer aber High Science Fiction mag, wird diese Geschichte sehr mögen.
Der Wüstenplanet. Ich bin unsagbar begeistert. Das Buch ist locker 60 Jahre und doch so modern geschrieben. Ich dachte, ich les mal das Buch bevor ich den Film schaue. Vielleicht ist es ja gut. Und jaaa ich feier das Buch. Die Erzählperspektiven sind sehr dynamisch und dennoch gut nachvollziehbar. Die Charakterentwicklungen geschehen scheinbar stetig schnell und wirken trotzdem gut und nachvollziehbar angeordnet. Das Setting ist absolut stimmig so das ich das Gefühl bekommen habe, dann und wann den Sand um meine Füße und die Sonne auf der Haut zu spüren. Überragend ist die Inszenierung aller beteiligten Parteien und deren Planung und Durchführung ihrer Intrigen, Machtränke und Visionen. Man muss es gelesen haben.
Episch
Ich habe Dune als Hörbuch gehört und ich muss sagen: ich lieb's sehr. Ich habe die Filme vorher gesehen und schon unglaublich gemocht. Das Buch konnte mich aber tatsächlich noch mehr in seinen Bann ziehen. Ich liebe die Atmosphäre und die Komplexität dieser Geschichte einfach sehr. Das Buch bietet nochmal mehr Einblicke in die Welt und die Charaktere. Es gibt auch noch mehr Intrigen als in den Filmen. Außerdem liegt der Fokus nicht so sehr auf religiösen Aspekten, sondern auch auf politischen und wissenschaftlichen. Die Filme halten sich meiner Meinung nach sehr an die Romanvorlage, aber das Ende vom zweiten Film weicht doch stärker von der Romanvorlage ab. Ich bin sehr gespannt wie es in den kommenden Filmen und in den Büchern weitergeht. Ich kann jedenfalls wirklich nicht sagen, ob ich Bücher oder Filme besser finde. Ich liebe beide Arten diese wundervolle, tiefgründige Geschichte zu erzählen sehr.
Meisterwerk
Bevor ich ins Kino gegangen bin, um mir Denis Villeneuves Dune Part Two anzusehen, musste ich natürlich noch mal das Buch rereaden. Und ich liebs einfach. Ich kann stundenlang über die Themen und Motive dieses Buchs sprechen. Dune ist wirklich eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Ist es das beste Buch das je geschrieben wurde tho? Absolut nicht. Würde ich es uneingeschränkt jedem empfehlen? Absolut nicht. Es ist arschalt, kompliziert, hat eine nicht so moderne Erzählstruktur und auch einige Flaws. Vor allem ist es zeitweise wirklich, wirklich weird. Man kann das Buch auch nicht einfach so weglesen und als ich es das erste Mal gelesen habe, hat es Monate gedauert. Aber es ist verdammt gute Science Fiction, die das Genre und dutzende Filme (Star Wars, zum Beispiel) und Bücher inspiriert und geprägt hat. Das Buch ist aus den 1960ern und behandelt trotzdem Themen, die auch noch heute aktuell sind. Die Art wie wir uns die Zukunft vorstellen, sagt häufig mehr darüber aus wie wir unsere Gegenwart wahrnehmen. Herbert wirft in Dune drängende Fragen über Macht, Religion, Unterdrückung, Ökologie und Ausbeutung auf. Dazu kommt noch die alles überschattende Erkenntnis, dass der Protagonist einer Geschichte nicht immer der Held ist. SPOILER: Paul tötet in seinem heiligen Krieg 61 Milliarden Menschen, natürlich ist er nicht der Held in der Geschichte! Frank Herbert musste wirklich erst ein zweites Buch schreiben, damit Leute das begreifen.
Nachdem ich die Filme gesehen hab, musste ich endlich mal das Buch lesen. Und was soll ich sagen, es war ein Epos und es war ein grandioses Epos. Man hat noch mehr Dune bekommen als im Film, viel mehr von den Fremen, deren Kultur erfahren, die Welt an sich besser verstehen gelernt sodass der Film noch viel besser zu verstehen ist als davor. Mega Buch.
Mit Der Wüstenplanet hat Frank Herbert DEN Sci-Fi-Klassiker schlechthin geschrieben. Die Geschichte um Paul Atreides, der widerwillig zum Auserwählten, dem sogenannten "Kwisatz Haderach", wird, ist in all ihrer epischen Breite zeitlos. Dieses Buch kritisiert unverfroren und in aller Deutlichkeit, im Setting einer weit entfernten Zukunft, religiösen Fanatismus und dessen zerstörerische Kraft auf die menschliche Gesellschaft sowie ihre sozialen Strukturen. Herbert ist für die Science-Fiction das, was Tolkien für die Fantasy war: ein Pionier und seiner Zeit weit voraus.
Eine faszinierende Zukunftsvision, die mir im zweiten Lesedurchgang noch besser gefallen hat als im ersten.
„Einst haben die Menschen das Denken den Maschinen übertragen, in der Hoffnung, dass das sie befreien würde. Doch stattdessen ermöglichte es nur anderen Menschen mit Maschinen, sie zu versklaven.“ (S. 24) Das Haus Atreides erhält den Wüstenplaneten Arrakis als Lehen. Dessen Reichtum besteht im bewusstseinserweiternden „Gewürz“, das für die Raumfahrt benötigt wird und das ausschließlich auf diesem öden, trockenen, stürmischen, von riesigen Sandwürmern besiedelten Planeten vorkommt. Obwohl Herzog Leto Atreides die aufkommenden Schwierigkeiten wahrnimmt und einen Verrat ahnt, stellt er sich der Herausforderung und versucht mit Hilfe seiner Berater, ein Schlupfloch zu finden. Wie sehr er seine Gegner unterschätzt, wird ihm klar, als er von einem Verräter überwältigt wird und große Teile seiner gut ausgebildeten Truppen bei einem Überfall vernichtet werden. Seinem Sohn Paul und seiner Gefährtin Jessica gelingt die Flucht - doch nun müssen beide lernen, an diesem unwirtlichem Ort zu überleben. Ihr Weg führt sie zu den Fremen, einem Volk, das mit Wasserdisziplin die Wüste gemeistert hat und in Paul Atreides ihren Lisan al-Gaib, ihren Erlöser und Propheten, sieht… Die Handlung des Buches ist durchaus spannend - doch es gibt es zahlreiche weitere Aspekte, die das Buch wertvoll und lesenswert machen. Es geht u.a. um Politik und Staatskunst, Religion und Mythologie, die einende Macht von positiven Zukunftsvisionen, um Ökologie und planetare Grenzen. Klug ausgearbeitete Dialoge wechseln mit poetisch beschriebenen Landschaftsszenen. Und immer wieder erhält man dank des auktorialen Erzählers Einblick in die Innenwelt der Figuren. Zeit ist etwas, das in diesem Buch hin und wieder außer Kraft gesetzt wird, wenn Visionen und mögliche Zukünfte beschrieben werden oder auf das Wissen vergangener Generationen zurückgegriffen wird. „Es kam ihm vor, als ritte er auf der Welle der Zeit, mal im Tal, mal auf einem Kamm, und überall um ihn herum wogten weitere Wellen und zeigten und verbargen abwechselnd, was sich auf ihnen befand.“ (S. 489) So bin ich dankbar für dieses Leseerlebnis und freue mich auf die Fortsetzung.

Ganz viel Liebe.
Habe jetzt tatsächlich recht lange an diesem Buch gesessen, aber jede Seite genossen. Dune hat so viele Elemente, die ich liebe: politische Intrigen, verschiedene Adelshäuser spielen sich gegenseitig aus, religiösen Fanatiker und wunderbares world building. Werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.

Der Wüstenplanet von Frank Herbert übersetzt von Jakob Schmidt erschienen bei Heyne Verlag Klappentext: Wer das Gewürz kontrolliert, kontrolliert die Galaxis Herzog Leto, Oberhaupt des Hauses Atreides, erhält Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine lebensfeindliche und doch begehrte Welt, denn unter dem Sand liegt das Gewürz. Diese Droge, die man auf Arrakis im großen Stil abbaut, verleiht Menschen die Gabe, in die Zukunft zu sehen, und bildet damit die Grundlage der interstellaren Raumfahrt. Als Letos Armee in einen tödlichen Hinterhalt gerät und der Herzog fällt, flieht sein Sohn Paul in die Wüste und taucht bei Arrakis‘ Ureinwohnern, den Fremen, unter. Diese erkennen in ihm den lange vorhergesagten Messias, und Paul rüstet sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug … Meine Leseeindrücke: Der Wüstenplanet bietet so vieles, starke Charakterentwicklung, fantastische Handlungsstränge und ein bild- und sprachgewaltiger Weltenaufbau. Damit hat sich Band 1 des Sciene-Fiction-Epos den Platz meines Jahreshighlights gesichert. Für mich war einer der stärksten und wichtigsten Momente, als Paul zu einem Fremen wurde und den Sandwurm ritt. Es gibt in dem Roman so vieles zu entdecken, die großen Häuser, die Handelsgilde, die Bene Gesserit, das Volk der Fremen, das Geheimnis des Gewürzen. Ich könnte euch Stunden davon erzählen, aber erfahrt selbst was es mit der Wüstenmacht auf sich hat. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

Episch
Es hat ewig gedauert, aber am Schluss habe ich mir trotzdem gedacht: das hat sich gelohnt. Ich habe das Buch vor einem Jahr oder so gekauft, wegen dem Film, aber dann rumliegen lassen. Jetzt, bevor ich den zweiten gucke, wollte ich es endlich beenden. Ich kann es nicht besser beschreiben, als mit dem Wort „episch“. Das ist aber nicht nur positiv gemeint. Episch bedeutet auch lang, worldbuilding, weniger Action und der Plot im Hintergrund. Somit wird der ein oder andere hier also eine Probleme haben. Das Buch war für mich immer interessant, aber nicht unbedingt spaßig zu lesen. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt und besonders der zweite lässt sich wirklich Zeit…lasst euch da also nicht unterkriegen. Letztlich habe ich das Buch zugeschlagen und wollte direkt den zweiten Teil kaufen, denn das ist definitiv nicht „abgeschlossen“.
Ein episches Meisterwerk der Sci-Fi-Literatur
Dune ist einfach unglaublich. Die Welt von Arrakis ist extrem detailliert und fühlt sich lebendig an. Politik, Religion, Machtkämpfe und der Kampf ums Überleben greifen perfekt ineinander. Man merkt einfach sofort, wie durchdacht alles ist. Paul Atreides’ Entwicklung ist spannend und emotional erzählt, und die Themen rund um Schicksal, Verantwortung und Kontrolle haben viel Tiefe. Anfangs braucht man kurz, um reinzukommen, da einem viele neue Wörter und Begriffe bevorstehen, aber sobald man drin ist, will man das Buch nicht mehr weglegen. Für mich eines der besten Science-Fiction-Bücher überhaupt. Episch, intelligent und zeitlos. Absolute Leseempfehlung!

Langatmig, verwirrend, schwierig….
War leider garnicht meins! Ich habe Monate für dieses Buch gebraucht… nach der Hälfte bin ich auf das Hörbuch umgestiegen - das hat es kurzzeitig verbessert, aber trotzdem habe ich mich nur so hindurch gequält. 😐 Die Welt mag ja spannend sein und es ist auch sehr beeindruckend, sich das alles auszudenken, aber mir hat es vor allem der verworrene und viiieeeeel zu detaillierte Schreibstil, der sich an allem und jedem bis ins kleinste Detail aufhält, absolut verhagelt. Die Figuren waren mir dadurch komplett egal und bei den Handlungen konnte ich auch nicht mehr unterscheiden, was jetzt eigentlich wichtig ist und was nicht. Werde nicht weiterlesen und kann es leider auch nicht empfehlen! Bleibe hier lieber bei den Filmen, die mir im Gegensatz zum Buch wirklich gut gefallen haben. 🙈
Mir ist immer noch unbegreiflich, wie jemand so viel Fantasie haben kann um eine ganze Welt in diesem Ausmaß zu erschaffen. Der Wüstenplanet ist keine leichte Kost für zwischendurch, das muss man zugeben. Viel Politik, viele Charaktere bei denen man manchmal den Überblick verliert, Namen die sich Ähnlich sind und Wörter die man noch nie gehört hat. Aber dran bleiben lohnt sich hier wirklich! Irgendwann ist man gefangen in der Welt der Fremen, von Paul und Chani und dem Gewürz mit seinen Fähigkeiten.
Komplexer und politischer Klasssiker
Herzog Leto Atreides erhält Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine lebensfeindliche und doch begehrte Welt, denn unter dem Sand liegt das Gewürz. Diese Droge verleiht Menschen die Gabe, in die Zukunft zu sehen. Als Leto ermordet wird, flieht sein Sohn Paul in die Wüste und taucht bei den Fremen unter. Diese erkennen in ihm den lange vorhergesagten Messias, und Paul rüstet sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug ... Nachdem ich beschlossen habe mehr im SciFi Genre zu lesen führt natürlich kein Weg an diesem Zukunftsepos vorbei. Im Wüstenplanet hat Frank Herbert eine unglaublich komplexe Welt kreiert. Es gibt unterschiedlichste Völker, Religionen oder Sprachen. Diese Komplexität macht das Buch unglaublich spannend und man versinkt förmlich in der Geschichte. Allerdings musste ich mich beim Lesen konstant konzentrieren um der Story auch folgen zu können. Die Charaktere haben alle tiefe aber trotzdem wirken sie oft unnahbar. Dadurch habe ich zwar sehr bei der Gesamtstory weniger aber beim Schicksal einzelner Figuren mitgeliefert. Ein Klassiker des Genres das jeder SciFi Liebhaber kennen sollte. Durch die Komplexität aber nicht unbedingt als SciFi Beginner zu empfehlen.

Ein Sci-Fi Epos der Meisterklasse
Seit der ersten Seite lies mich dieses Buch und diese Welt nicht los. Es ist mein erstes Buch was ich angefangen habe weil ich die Filme so liebe. Und jetzt kann ich sagen. Die neuen Filme sind einfach Perfektion. Und dieses Buch lässt ein noch tiefer in die Welt eintauchen. Ich kann es jedem Sci-Fi Fan oder allgemein jedem empfehlen. Werde im Dezember dann die restlichen Bänder lesen

Gewissheit erscheint weniger als Ziel denn als Risiko
Dune - Der Wüstenplanet ist nicht bloß ein Sci-Fi-Buch von vielen, welches unterhalten will. Er hinterfragt, wie schnell Ordnung zur Rechtfertigung wird — und wie leicht sich der Sinn eines Systems ändern kann, wenn man dies nicht mehr hinterfragt. Zu Beginn fiel es mir allerdings schwer, in diesen Roman hineinzufinden. Die Vielzahl an Figuren, Beziehungen, Fraktionen und Funktionen erschlägt zunächst. Herbert verrät dem Leser recht wenig über die Funktion dieses Universums im Gesamten. Statt Erklärung gibt es Andeutungen, statt Übersicht nur eine Handvoll von Informationen, die dem Leser vor Augen führen, wie komplex und durchdacht diese Welt ist — ohne sie je vollständig zu durchschauen. Und genau das begann mich zu faszinieren. Die Zurückhaltung fordert Aufmerksamkeit ein und weckt den Wunsch, mehr verstehen zu wollen. Es schien mir, als wolle Herbert über Konflikte weniger erzählen als diskutieren. Mir fiel auf, wie schnell ich manche Details überflog — nicht weil sie unwichtig wirken, sondern gerade, weil sie so unspektakulär inszeniert waren („dem Vater — nichts“). Zwischen Politik, Religion und Ökologie entfaltet sich eine Welt von enormer Tiefe. Sie wirkt gigantisch, beinahe überwältigend. Diese Größe ist zugleich Stärke und Hürde. Dune liest sich nicht leicht, aber genau darin liegt seine Konsequenz. Sicher ist: Mit Dune eröffnet sich eine neue Ebene der Sci-Fi. Viele Spätwerke – von Star Wars bis Der Herr der Ringe – erscheinen hier zumindest mitzuschwingen. Die Vielsichtigkeit des Romans, wie: die imperiale Machtstruktur, die sadistische Brutalität der Harkonnen, die Unmenschlichkeit politischer Systeme — all das wird spürbar. Wahrscheinlich enthält das Buch noch weit mehr Konzepte, als ich beim Lesen überhaupt erfassen konnte. Besonders gefallen hat mir die Darstellung der inneren Gedanken der Figuren — es eröffnet neue Perspektiven, Intentionen und Kalkül. Diese Nähe zu den Gedanken ließ mich tiefer in die Thematik eintauchen. Allerdings fiel mir aufgrund der Gedankensprünge (an manchen Stellen) schwer zu fassen, wo eine Figur gerade steht — moralisch wie Narrativ. Zu Paul Atreides baute ich mit der Zeit eine spürbare Distanz auf. Seine Entwicklung erschien mir stellenweise zu schnell, seine Haltung zu aufdringlich. Sein ständiger Bezug auf den Kwisatz Haderach wirkt wie eine Selbstkrönung. Eingenommenheit, Überheblichkeit und Selbstüberschätzung liegen beieinander. Handelt es sich um ein Gefühl von Gerechtigkeit? Und wenn ja, wessen Gerechtigkeit ist das? Für mich wirkt es, als verliere er die Fassung und stiftet den Dschihad immer mehr an — den er doch eigentlich verhindern wollte. Blind folgt er seinen Visionen und rechtfertigt damit Entscheidungen, für die er keinen festen, ethischen Halt mehr findet. Zum Ende hin hatte ich gemischte Gefühle. Die Handlung ging teils sehr schnell — ich spreche hier vom Kampf vor der Verhandlung mit dem Imperator und dem Tod Vladimir Harkonnens. Die dominante Macht der Harkonnen wurde binnen weniger Seiten völlig niedergeschlagen, weshalb es so überrumpelnd und vor voreilig vorkam — so mein Eindruck. Zwar ergibt die Vorbereitung und der Aufbruch thematischen Sinn, aber irgendwie hatte ich einen epischeren und fesselnderen Abschluss erwartet. (Zugegebenermaßen wäre das auch nicht ganz gerecht, zumal noch fünf weitere Teile folgen). Sprachlich ist Dune kontrolliert und präzise. Herbert gelingt es, Zusammenhänge weitgehend deutlich zu machen, ohne sie zu vereinfachen – geschickter, als es den Verfilmungen gelingt. Thematisch bleibt der Roman weit zugänglicher als Villeneuves Filme, auch wenn diese visuell überwältigen. Nach meiner Erfahrung ist der Film (in seiner Tiefe) kaum wirklich nachvollziehbar, ohne das Buch je gelesen zu haben; erst danach ließ es sich mit vollem Genuss schauen. (Mit dem Soundtrack von Hans Zimmer im Hintergrund macht es das Lesen noch um einiges spannender!!). Was bleibt? In einer Zeit, in der komplexe Probleme nach einfache Antworten verlangen und Führung zunehmend mit Heilsversprechen, wirkt Dune weniger wie eine ferne Zukunftsvision als eine Verdichtung heutiger Mechanismen. Vor allem die Einsicht, dass große Erzählungen selten unschuldig sind. Paul erinnert in seiner Rolle an T. E. Lawrence — vom Außenseiter zum messianischen Führer einer Wüstenkultur (bis hin zum Genuss am Töten). Die Gewissheit „der Eine“ zu sein, erscheint weniger als Rettung, denn als Gefahr.

Anhänge Dune
Da es ein Reread ist bewerte ich hier die Anhänge, welche für mich neu waren. Ökologie von Arrakis: Aus dem Hauptroman kennt man eher Liet Kynes. Eigentlich hat sein Vater Pardot Kynes die Wüstenökologie etabliert. Es ist sehr interessant wie die Ökologen den Fremen die Bedeutung von Wasser näher brachten und wie sie mit der ersten künstlichen Vegetation auf dem Planeten begonnen haben. Anhang zu der Religion: Sehr umfangreich, sehr kompliziert aber trotzdem interessant. Mir hat der Kopf geraucht... Es geht um die Entwicklung der allumfassenden Religion des ganzen bekannten Universums. Anhang zu den Bene Gesserit: Ich fand es nicht zwingend nötig zu lesen. Es gibt nicht so viel neues. Immerhin gibt es ein eigenes Buch über die Bene Gesserit.
Etwas verwirrend, aber trotzdem gut
Irgendwie ist es mit mir und diesem Buch eine Hassliebe gewesen. Ich hatte es letztes Jahr schon mal angefangen und abgebrochen. Jetzt habe ich mich nochmal ran getraut und bin auch deutlich besser in die Geschichte gekommen. Es ist viel und doch wenig passiert. Für 700 Seiten war es vom Gefühl ziemlich wenig. Allerdings war ich zwischenzeitlich ein wenig verwirrt, weil mir manche Ereignisse zu schnell gegangen sind und ich nicht ganz mitgekommen bin. Ich habe ziemlich lange gebraucht, um durch das Buch zu kommen. Am Anfang habe ich nie wirklich viel am Stück gelesen, weil die Kapitel leider auch ziemlich lang sind. Ab der Mitte des Buches wurde es dann aber deutlich besser. Insgesamt hat mir die Geschichte bis auf ein paar Kleinigkeiten aber gut gefallen. Ich musste mich zu Anfang ein wenig auf das Ganze einlassen, aber dann habe ich angefangen, die Welt zu verstehen und werde den zweiten Teil auch noch lesen.
Funktioniert super als Beiwerk zu der Verfilmung von Villeneuve.
Das Worldbuilding ist mit Abstand das Beste, was ich im Sci-Fi kenne. Es verwundert nicht, dass die Filme aufgrund der zeitlichen Beschränkung auf viele Details verzichten (müssen). Allerdings holt Villeneuve mit seiner Interpretation tatsächlich mehr aus den Charakteren heraus, als es die Vorlage schafft.
Das hier braucht eigentlich keine Einführung, weil jeder Dune kennt, oder zumindest Sachen, die Dune erfunden hat. Quasi Star wars vor Star wars.
Ich habe das Buch nochmal gelesen, weil ich heute den neuen Film gucke. Ist echt wild, wie viele der Fantasy bzw science fiction Konvention von diesem Buch herkommen. Ich habe aber das Gefühl die Geschichte ist halt noch nicht vorbei. Ist eigentlich auch sehr offensichtlich, weil es noch ganz viele andere Bücher in der Reihe gibt. So die Geschichte von Paul hat gerade erst wirklich begonnen. Die Charaktere sind echt cool und echt sehr viele verschiedene Charaktere mit verschiedenen Motivationen, aber so liebenswürdig sind sie alle nicht wirklich. Alles im allem würde ich es auf jeden Fall empfehlen aber sei gewarnt, es ist halt etwas älter.
Eine faszinierende, jedoch zu sachlich erzählte Welt
Frank Herbert schafft es mit diesem ersten Roman ein beeindruckendes Universum zu kreieren. Die Figurenentwicklung von Paul zieht einen in den Bann. Auch die Charakterzeichnung der Nebenfiguren ist klasse. Allerdings brauchte es einige Seiten, ehe ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte. Zudem wurden die Szenen (besonders die spannenden) für meinen Geschmack zu sachlich beschrieben, sodass ich die Handlung als weniger fesselnd empfand.
Gelungene Umsetzung
Ein Freund von mir liegt mir seit Wochen in den Ohren ich solle doch unbedingt mal Dune lesen. Irgendwie kann ich mich nicht dazu aufraffen, zu viele andere Bücher warten. Aber neugierig darauf, worum es sich bei diesem Meisterwerk des SciFi handelt, bin ich schon. Glücklicherweise hat der Splitter Verlag eine gelungene Graphic Novel herausgebracht, die mich auf andere Art und Weise in die welt von Arrakis versinken lässt. Dabei handelt es sich um den 1. von vermutlich 3 Teilen, was in der Summe dann das erste Buch bildet. Herzog Leto I übernimmt die Verwaltung des Planeten Arrakis, auch bekannt unter dem Namen Dune. Er gehört dem Haus Artreides an. Sein Sohn Paul entstammt der Beziehung zu Letos Konkubine Jessica. Sie ist eine Bene Gesserit. Das ist insofern ungewöhnlich, dass diese gehalten sind, nur Töchter zu gebären. Feindlich gesonnen sind Ihnen die Harkonnen. Und diese Feindschaft kommt im Buch zum Tragen. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Ohne das Ursprungs Buch zu kennen, finde ich die Umsetzung sehr gelungen. Die grafische Darstellung ist von unterschiedlichen Künstlern umgesetzt worden. Cover, Vorsatzpapier und Deckblatt sind ästhetisch anspruchsvoll von einem anderen Künstler gestaltet als die im klassischen mehrfarbigen Comicstil gezeichnete Erzählung. So oder so bin ich sofort in die Geschichte versunken. Natürlich fehlt mir detailliertes Wissen, dass sicherlich im Roman vermittelt wird, aber im Internet wird man da recht schnell fündig, so dass ich Fragen beim Lesen schnell beantworten konnte und ein komplexes Bild von der Geschichte bekam. Sehr bereichernd empfinde ich das passende Vorwort dass uns direkt zu Anfang erklärt, wie nah die Graphic Novel am Buch ist. Am Ende stehen dann alle Verfasser mit einem kurzen Lebenslauf. Und wer sollte das nun lesen? Alle, die den Roman gelesen haben und ihr Wissen noch mal auffrischen wollen, alle die keine Zeit oder Lust haben, sich mit dem Roman auseinander zu setzen und alle, die die Filme gesehen haben ohne die Bücher zu kennen. Große Leseempfehlung für Liebhaber dieses Genres und Freunde hochwertiger Verarbeitung.
Description
Herzog Leto, Oberhaupt des Hauses Atreides, erhält Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine lebensfeindliche und doch begehrte Welt, denn unter dem Sand liegt das Gewürz. Diese Droge, die man auf Arrakis im großen Stil abbaut, verleiht Menschen die Gabe, in die Zukunft zu sehen, und bildet damit die Grundlage der interstellaren Raumfahrt. Als Letos Armee in einen tödlichen Hinterhalt gerät und der Herzog fällt, flieht sein Sohn Paul in die Wüste und taucht bei Arrakis‘ Ureinwohnern, den Fremen, unter. Diese erkennen in ihm den lange vorhergesagten Messias, und Paul rüstet sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug …
Book Information
Author Description
Frank Herbert (1920-1986) wurde in Tacoma, Washington, geboren. Nach einem Journalismus-Studium arbeitete er unter anderem als Kameramann, Radiomoderator, Dozent und Austerntaucher, bevor 1955 sein Debütroman »The Dragon in the Sea« zur Fortsetzung in einem Science-Fiction-Magazin veröffentlicht wurde. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm schließlich Mitte der 1960er-Jahre mit seinem Roman »Der Wüstenplanet«, der sowohl mit dem Hugo Award als auch mit dem Nebula Award ausgezeichnet wurde. Bis heute gilt »Der Wüstenplanet« zusammen mit den Nachfolgeromanen als einzigartige literarische Weltenschöpfung, die jede Generation von Leser*innen neu für sich entdeckt.
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Das Fundament von Dune 🌌 -Aufstieg zur Macht
Der erste Band der Saga "Der Wüstenplanet" war für mich kein Buch, das man einfach nur liest, es erleben, würde es besser beschreiben. Es war ein extrem guter Einstieg um die Welt, das System und die Charaktere kennenzulernen. Es ist nicht zu schnell und nicht zu langsam geschrieben. Eher, genau an den richtigen Stellen ruhiger und dann wiederum sehr Aktiongeladen an anderer Stelle. Macht, Glaube, Schicksal/Profezeiung und wie Menschen unterschiedlich damit umgehen sind das Fundament von Dune. Die Geschichte rund um Paul Atreides hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Aber auch die unzähligen spannenden und facettenreichen anderen Charaktere überzeugen. Die Welt rund um das Dune Universum und vorallem vorrangig Arrakis hat mich extrem fasziniert! Arrakis wirkt nicht wie eine Kulisse für ein Buch, sondern wie ein lebendiger Ort mit eigener Geschichte, eigenen Regeln und Konsequenzen. Besonders die Verbindung aus Umwelt, Kultur und Überleben hat sich für mich unglaublich echt angefühlt. Ein gelungener Start, in eine Welt die man so schnell nicht vergisst. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Das große Spiel um Arrakis
Dune von Frank Herbert erzählt die Geschichte von Paul Atreides, dessen Familie die Kontrolle über den Wüstenplaneten Arrakis übernimmt. Arrakis ist der einzige Ort im Universum, an dem das wertvolle „Spice“ gewonnen werden kann – eine Substanz, die Macht, Handel und Raumfahrt ermöglicht. Nach einem Verrat flieht Paul mit seiner Mutter in die Wüste zu den Fremen, den Bewohnern von Arrakis. Dort wird er vom verfolgten Jungen zu einer religiösen und politischen Führungsfigur, während ein gewaltiger Kampf um das Spice und die Zukunft des Imperiums entbrennt. Die Bedeutung von Dune für die Science-Fiction ist enorm. Frank Herbert verband Politik, Religion, Ökologie und Machtkritik zu einer außergewöhnlich komplexen Welt und prägte damit das Genre nachhaltig. Und das ist nur der Beginn einer ganz großen Geschichte. Eins meiner absoluten Lieblingsbücher 🥰
Frank Herberts Opus Magnum ist kein bloßer Science Fiction Roman, sondern ein monolithisches Konstrukt aus Soziologie, Ökologie und Religionsgeschichte. Die Geschichte um den jungen Paul Atreides auf dem lebensfeindlichen Planeten Arrakis bricht mit den Space Opera Konventionen seiner Zeit und ersetzt Lasergefechte durch komplexe politische Intrigen und messianischen Fatalismus. Pro: Das Worldbuilding ist bis heute unerreicht. Herbert erschafft eine Zivilisation, die sich durch ihre Beschränkungen (das Fehlen von Computern) und ihre Anpassung an die Umwelt (die Destillanzüge) absolut glaubwürdig anfühlt. Die philosophische Tiefe und die ökologischen Warnungen sind heute aktueller denn je. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken zwingt, statt nur zu unterhalten. Contra: Die Erzählweise ist sperrig und stellenweise von einer fast arroganten Trockenheit. Herbert neigt zu langen inneren Monologen und einer distanzierten, fast klinischen Beobachtung seiner Charaktere, was den emotionalen Zugang erschwert. Zudem ist das Pacing im ersten Drittel extrem langsam; die schiere Menge an Fachbegriffen und die ausführliche Darstellung feudaler Strukturen verlangen vom Leser eine hohe Frustrationstoleranz. Fazit: Ein intellektuelles Schwergewicht, das den Leser fordert und oft absichtlich vor den Kopf stößt. Es ist kein Buch für den schnellen Konsum, sondern ein Monument, das man sich erarbeiten muss. Ein Meisterwerk der Gattung, das jedoch aufgrund seiner erzählerischen Härte und des Mangels an Leichtigkeit knapp an der Höchstwertung vorbeischrammt.

Von Sandwürmern und dem Überleben in der Wüste
Die Geschichte von Paul Atreides ist durchaus interessant. An sich hat mir das Buch ganz gut gefallen, aber die Geschichte war teilweise schon sehr lang gezogen. Trotzdem ist die Beschreibung des Planeten sehr gelungen und man kann sich Arrakis sehr bildlich vorstellen. Der Schreibstil hat mir leider auch nicht so ganz zugesagt, da man beim Lesen schon teils sehr konzentriert sein musste.
Es ist ein Werk voller Tiefe und Bedeutung, das mich zum Nachdenken angeregt hat, aber es hat mich auch oft frustriert zurückgelassen.
Als ich „Dune – Der Wüstenplanet“ von Frank Herbert gelesen habe, war ich von Anfang an beeindruckt von der schieren Größe und Tiefe der Welt, die der Autor erschaffen hat. Die Geschichte spielt auf dem Wüstenplaneten Arrakis, einem Ort voller Gefahren, Geheimnisse und politischer Intrigen. Herbert hat es geschafft, eine Welt zu kreieren, die sich lebendig und glaubwürdig anfühlt – mit ihren eigenen Kulturen, Religionen, Machtstrukturen und sogar einer durchdachten Ökologie. Doch so faszinierend diese Welt auch war, ich muss zugeben, dass mich das Buch immer wieder verwirrt und herausgefordert hat. Eines der größten Probleme für mich war die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird. Es gibt so viele Ansatzpunkte: politische Machtkämpfe zwischen Adelshäusern, religiöse Prophezeiungen, philosophische Überlegungen zur Menschheit und Überlebenskämpfe in der harschen Wüstenumgebung. Diese Themen werden oft gleichzeitig behandelt, und ich hatte manchmal das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Gerade wenn ich dachte, ich hätte die Handlung verstanden oder mich in einem bestimmten Erzählstrang zurechtgefunden, wechselte Herbert plötzlich die Perspektive oder führte neue Figuren und Ereignisse ein. Das hat mich oft aus dem Lesefluss gerissen. Die Vielzahl an Charakteren und Begriffen war ebenfalls eine Herausforderung. Die Namen der Figuren – von Paul Atreides über Baron Harkonnen bis hin zu Chani – sowie die vielen fremdartigen Begriffe wie „Melange“, „Bene Gesserit“ oder „Fremen“ haben mich anfangs regelrecht überfordert. Ich musste öfter innehalten und nachdenken: Wer war das noch mal? Was bedeutet dieses Wort? Manchmal habe ich sogar zurückgeblättert, um den Kontext besser zu verstehen. Das hat das Lesen für mich erschwert und dafür gesorgt, dass ich nicht so leicht in die Geschichte eintauchen konnte. Ein weiterer Punkt war die Struktur des Buches. Herbert springt oft zwischen verschiedenen Schauplätzen und Ereignissen hin und her. Manchmal fühlte es sich an, als würde ich mitten in einer Szene landen, ohne genau zu wissen, wie sie sich in das große Ganze einfügt. Dadurch fiel es mir schwer, einen klaren roten Faden zu erkennen. Es war fast so, als ob ich mehrere Geschichten gleichzeitig lesen würde – jede für sich interessant, aber zusammen manchmal überwältigend. Trotz dieser Schwierigkeiten möchte ich betonen, dass „Dune“ ein beeindruckendes Werk ist. Die Themen sind tiefgründig und zeitlos: Machtgier, ökologische Verantwortung, kulturelle Identität und der Kampf ums Überleben sind zentrale Elemente der Geschichte. Besonders Paul Atreides als Hauptfigur fand ich faszinierend – seine Entwicklung vom jungen Erben eines Adelshauses hin zu einer fast mythologischen Gestalt ist spannend mitzuerleben. Auch die Beschreibungen des Wüstenplaneten Arrakis haben mich beeindruckt: Die unbarmherzige Hitze, die riesigen Sandwürmer und die Kultur der Fremen wurden so lebendig dargestellt, dass ich sie mir bildlich vorstellen konnte. Dennoch bleibt mein Fazit gemischt: Ich bewundere Frank Herberts Ideenreichtum und seine Fähigkeit, eine so komplexe Welt zu erschaffen. Aber gleichzeitig empfand ich das Buch als schwierig zu lesen – nicht nur wegen der anspruchsvollen Sprache und Struktur, sondern auch wegen der vielen Handlungsstränge und Perspektivwechsel. Es ist definitiv kein Roman für zwischendurch oder für Leser*innen, die nach leichter Unterhaltung suchen. Vielmehr verlangt „Dune“ Geduld, Konzentration und den Willen, sich auf eine anspruchsvolle Lektüre einzulassen. Vielleicht werde ich es eines Tages noch einmal lesen – mit mehr Vorwissen über die Welt von Arrakis –, um all die Details besser zu verstehen. Doch beim ersten Lesen fühlte ich mich oft verloren in dieser faszinierenden, aber auch überwältigenden Wüstenwelt. verloren in dieser faszinierenden, aber auch überwältigenden Wüstenwelt.

"Möge dein Messer splittern und zerbrechen."
Liebe auf den 2. Blick. Tatsächlich fing ich Dune letztes Jahr schon einmal an und habe aus mir nicht mehr bekannten Gründen abgebrochen. Nachdem ich dieses Jahr den 2. Teil der Verfilmung von Denis Villeneuve im Kino sah, hatte ich jedoch wieder Blut geleckt; wollte unbedingt mehr über diese Welt erfahren. Ich wollte mehr Hintergründe. Mehr Infos. Und natürlich fand ich sie hier. Das gesamte Worldbuilding ist unglaublich reich und komplex: die Figuren, ihre Motive, die verschiedenen Häuser, Intrigen, Mythologien und Riten und die Verstrickung von allem ineinander; kurzum was Frank Herbert hier erschaffen hat, finde ich absolut beeindruckend - ja, episch. Zurecht wohl ein Klassiker in seinem Genre. Ich freue mich auf mehr...🤎 PS. Das Einzige, worüber ich nicht hinweg komme ist, dass 2 der wichtigsten Figuren neben so eindrucksvollen Science-Fiction Namen wie: "Glossu Rabban", "Feyd-Rautha", "Liet Kynes" oder "Gaius Helen Mohiam" einfach schlicht die Namen "Paul" und "Jessica" tragen.😅🤷♀️ vielleicht finde aber auch nur ich das irgendwie seltsam.
Ein riesiges Epos
Zur Geschichte: ich kann zuerst nur sagen WOW. Diese Geschichte ist so präzise aufgebaut mit den Intrigen, den Geheimnissen, der Religion, dwr Geographie und so weiter. Selten habe ich eine so gut aufgebaute Welt gelesen. Die Geschichte war ausserdem sehr spannend und äusserst komplex. Man musste sich etwas konzentrieren, um zu folgen. Gegen Ende wurde es etwas unübersichtlich wegen einiger Zeitsprüngen. Paul: Seine Verwandlung war phänomenal und auch gefährlich. Wie er sich trotzdem um seine Geliebte kümmerte, war schön mitanzusehen. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass man den Krieg, den er verhindern will, nicht aufhalten kann
With my knife ship and shatter
Einfach nur gewaltig. Frank Herbert hat keine Mühen gescheut und eine unglaubliche Welt voller Rätsel erschaffen. Auch wenn es sich etwas schwer liest ist es ein fesselndes Buch welches einen ein eine Welt voller Gefahren, uralter Religionen und skrupelloser Gegner führt.

Interessante Zukunftsvision die auf uns unbekannten Planeten spielt. Religion, Intrigen, Verrat aber auch Treue spielen eine wichtige Rolle. Alle Personen haben Charakter und man kann sich die Welt(en) sehr gut vorstellen. Allerdings haben die Hauptpersonen teilweise ziemlich komplizierte Gedanken.
Einfach Wow!
Mein erstes richtiges Science-Fiction Buch und ich fand es so toll. Für mich habe ich als Vorteil gesehen, dass ich die Filme schon kenne. Ansonsten wäre ich wahrscheinlich komplett verwirrt gewesen, da hier wirklich sehr viele Personen, Orte, Begriffe etc. vorkommen. Aber der Schreibstil ist so unglaublich gut und verständlich, trotz der Dicke des Buches zieht es sich an keiner Stelle. Der Autor hat es geschafft, dass sogar jedes politische Gespräch fesselnd war. Der Aufbau und die Komplexität dieser Welt ist sowieso unglaublich genial! Bin so gespannt auf die anderen Bände. 💕
Unfassbares Worldbuilding!
Eine ganz eigene Welt wird in diesem Buch erschaffen. Man kann es gar nicht ganz beschreiben, so etwas muss man mal gelesen haben. Jedoch konnte ich keine vollen 5 Sterne geben, da dieses ganze Buch recht sachlich aufgebaut ist. Wenig Charakter- und Beziehungstiefe, aber viel Politik, Diskussion und Religion.
Gut mit Längen
Sehr gutes Buch aber es hat Stellen, die sich ziehen. Es ist gut geschrieben und die Geschichte ist spannend. Ich persönlich habe relativ lange gebraucht um reinzukommen (ca. 100 Seiten) aber es hat sich dann auf jeden Fall gelohnt. Durch die vereinzelten Längen muss man sich ein bisschen durchbeißen, dafür wird man mit einer spannenden Story belohnt.
Ja, es sind 900 Seiten, aber es hätten gern mehr sein dürfen!
Es war häufig sehr anstrengend, besonders die Sprache, aber manchmal auch die Handlung. Nach 50 Seiten hätte ich fast abgebrochen. Ich habe es auf Englisch gelesen, habe aber über die deutsche Version ähnliches gehört. Aber es hat sich trotzdem sehr gelohnt, am Ball zu bleiben. Die zweite Hälfte hat mich so gepackt, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Die Welt, die Frank Herbert baut, ist so durchdacht, er hat ja wirklich alles zu ende gedacht. Die letzten 100 Seiten sind Appendix, die alleine nur das politische und ökonomische System erklären. Kaum vorstellbar, dass eine einzelne Person sich nicht nur Figuren und eine Handlung ausgedacht hat, sondern noch ein eigenes Universum, mit einer komplexen Religion und verschiedenen Völkern, die kulturell so unterschiedlich sind. Und dann hat jeder Charakter noch eine psychologische Tiefe. Und das Universum wird ja nicht erst im Buch aufgebaut, sondern eher so beschrieben, als gäbe es schon eine Vorgeschichte die schon in der Vergangenheit liegt. Die muss der Autor sich ja auch erstmal ausgedacht haben. Das Buch gibt nochmal mehr Einblicke als die Filme, wobei ich die Neuverfilmungen erstaunlich nah am Film finde.
„Das größte Zukunftsepos aller Zeiten“ - kein bisschen übertrieben 🙌🏻
Auch wenn man behaupten könnte, es mangelt an direkter Action, ist das absolut kein Problem. Bei der detaillierten Welt, den ausgeklügelten Kulturen und den Intrigen stört das absolut nicht. Die Seiten fliegen nur so davon, während wir Pauls Reise begleiten. Ein Muss für jeden, der Science-Fiction mag und auch für die meisten anderen eigentlich😅 Also es spricht nichts dagegen, Dune eine Lektüre zu geben👌🏻
„Eines Tages wird eine Legende geboren, die ganze Zivilisation hängt davon ab."
In diesem Sci-Fi Spektakel von Frank Herbert geht es um Paul Atreides, Prinz des Hauses Atreides, und den Konflikt mit dem Haus Harkonnen um den Wüstenplaneten Arrakis. Was sich hinter dem Buch verbirgt, ist ein durchdachter und höchst interessanter Science Fiction Epos, gepaart mit einer klugen Religionskritik. Frank Herberts Ansatz, eine Zukunftsvision zu gestalten, die sich weniger mit den technischen Entwicklungen, als viel mehr mit den politischen und religiösen auseinandersetzt, ist wirklich außergewöhnlich. Auch wenn ich zugeben muss, dass das Buch am Anfang recht sperrig ist und die ganze Welt sehr komplex und teilweise überfordernd sein kann. Das ist meiner Erfahrung nach jedoch ein allgemeines Fantasy/SciFi Problem, da erst einmal viel World Building betrieben werden muss, um rein zu finden. Aber vor allem die zweite Hälfte kann mit einem höheren Tempo und spannenderen Storylines punkten. Die Dune Filme von Denis Villeneuve will ich auch unbedingt allen ans Herz legen. Die Bilder und der Sound sind absolut gigantisch. Nächste Woche startet mit Dune: Prophecy eine HBO Serie auf Wow zu der Entstehung des Ordens der Bene Gesserit. Ich bin sehr gespannt inwiefern sie das Dune Universum bereichern kann. PS: die folgenden Bücher sollen sehr wild sein. Also wirklich nur für eingefleischte Fans. Das Erste ist aber für alle Sci-Fi Fans.
Das mehrfach verfilmte Epos „Dune“ von Frank Herbert beginnt im ersten Teil mit dem Untergang des Hauses Atreides, welcher auf dem namensgebenden Wüstenplaneten Arrakis stattfindet. Herzog Leto – Anführer des angesehenen Adelshauses Atreides – wird von dem präpotenten Imperator angewiesen, die Herrschaft über Arrakis zu übernehmen. Dieser ist die einzige Quelle der wertvollen Preziose „Spice“, welches auf dem Markt nahezu unbezahlbar ist, da sie Langlebigkeit und hellseherische Fähigkeiten ermöglicht. Ex abrupto, nachdem der Herzog, sein Sohn Paul und die Konkubine Lady Jessica jenen nahezu desolaten Boden betreten haben, wird das gesamte Unterfangen als perniziöse Falle dekuvriert. Das gesamte Haus soll mithilfe der antagonistischen Harkonnen ein für alle Mal vernichtet werden, da sich der Imperator durch den steigenden Einfluss Letos in seiner Position bedroht fühlt. Nachdem er ums Leben kommt, flüchten Paul - der sich als der mächtige Prophet „Kwisatz Haderach erweist - und seine Mutter Jessica in die Wüste. Letztere gehört dem alten Orden der Bene Gesserit an, einer Gruppe wahrsagerischer Frauen, die im Kern ihre eigenen obskuren Ziele verfolgen. Dort finden sie Obdach beim agitierenden und wilden Wüstenvolk. Im weiteren Verlauf manifestiert sich Pauls designierte Rolle und sein Einfluss auf das Volk potenziert sich immer weiter. Die gesamte Erzählung lebt von den komplexen Manipulationen und den darauffolgenden Enthüllungen; eine psychologische und anthropologische Quelle verschiedenster Gedankenspiele. Machtmissbrauch, Ethik sowie die Gefahr messianischer Führer werden fast schon spielerisch dargestellt - Themen, die man auch auf den aktuellen Zeitgeist applizieren kann und ihre Aktualität nicht verloren haben.

Ich muss gestehen, wenn ich den Film (aus den 80'er) nicht schon mal gesehen hätte, hätte ich wohl so einige Probleme mit diesem Roman gehabt. Auch wenn es nicht einfach zu lesen war, konnte mich dieser Roman in eine andere Welt entführen, in der es um den Kampf wertvoller Ressourcen, um Macht, Religion und Intrigen geht. Die Geschichte erschafft eine tolle Atmosphäre, auch wenn einiges skurril und langatmig war. Leider fand ich alle Personen in diesem Buch nicht wirklich greifend. Paul ist mir immer noch ein Rätsel. Meiner Meinung nach war er unberechenbar, fast schon gruselig und andererseits sehr geheimnisvoll und sanftmütig. Ich bin mir noch unschlüssig, ob ich die Reihe weiter lesen möchte. Band eins hat mir zwar gut gefallen, aber ich würde es nicht noch einmal lesen wollen. Im Moment reizt es mich nicht den nächsten Band anzufangen.
Für Science Fiction Fans sicher ein Volltreffer!
Der Sprecher hat eine angenehme Stimme und ich mochte auch seine Erzählweise. Allerdings fand ich die Geschichte selbst äußerst langatmig. Das Worldbuilding ist richtig gut und auch die Handlung ist interessant. Es wird jedoch wirklich sehr tiefgründig über Beweggründe und allgemeine philosophische Erwägungen berichtet, was auf mich zeitweise zu viel wirkte. Ich hab mitgenommen, dass Hörbücher mit 24 Stunden Dauer einfach nichts für mich sind. Wer aber High Science Fiction mag, wird diese Geschichte sehr mögen.
Der Wüstenplanet. Ich bin unsagbar begeistert. Das Buch ist locker 60 Jahre und doch so modern geschrieben. Ich dachte, ich les mal das Buch bevor ich den Film schaue. Vielleicht ist es ja gut. Und jaaa ich feier das Buch. Die Erzählperspektiven sind sehr dynamisch und dennoch gut nachvollziehbar. Die Charakterentwicklungen geschehen scheinbar stetig schnell und wirken trotzdem gut und nachvollziehbar angeordnet. Das Setting ist absolut stimmig so das ich das Gefühl bekommen habe, dann und wann den Sand um meine Füße und die Sonne auf der Haut zu spüren. Überragend ist die Inszenierung aller beteiligten Parteien und deren Planung und Durchführung ihrer Intrigen, Machtränke und Visionen. Man muss es gelesen haben.
Episch
Ich habe Dune als Hörbuch gehört und ich muss sagen: ich lieb's sehr. Ich habe die Filme vorher gesehen und schon unglaublich gemocht. Das Buch konnte mich aber tatsächlich noch mehr in seinen Bann ziehen. Ich liebe die Atmosphäre und die Komplexität dieser Geschichte einfach sehr. Das Buch bietet nochmal mehr Einblicke in die Welt und die Charaktere. Es gibt auch noch mehr Intrigen als in den Filmen. Außerdem liegt der Fokus nicht so sehr auf religiösen Aspekten, sondern auch auf politischen und wissenschaftlichen. Die Filme halten sich meiner Meinung nach sehr an die Romanvorlage, aber das Ende vom zweiten Film weicht doch stärker von der Romanvorlage ab. Ich bin sehr gespannt wie es in den kommenden Filmen und in den Büchern weitergeht. Ich kann jedenfalls wirklich nicht sagen, ob ich Bücher oder Filme besser finde. Ich liebe beide Arten diese wundervolle, tiefgründige Geschichte zu erzählen sehr.
Meisterwerk
Bevor ich ins Kino gegangen bin, um mir Denis Villeneuves Dune Part Two anzusehen, musste ich natürlich noch mal das Buch rereaden. Und ich liebs einfach. Ich kann stundenlang über die Themen und Motive dieses Buchs sprechen. Dune ist wirklich eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Ist es das beste Buch das je geschrieben wurde tho? Absolut nicht. Würde ich es uneingeschränkt jedem empfehlen? Absolut nicht. Es ist arschalt, kompliziert, hat eine nicht so moderne Erzählstruktur und auch einige Flaws. Vor allem ist es zeitweise wirklich, wirklich weird. Man kann das Buch auch nicht einfach so weglesen und als ich es das erste Mal gelesen habe, hat es Monate gedauert. Aber es ist verdammt gute Science Fiction, die das Genre und dutzende Filme (Star Wars, zum Beispiel) und Bücher inspiriert und geprägt hat. Das Buch ist aus den 1960ern und behandelt trotzdem Themen, die auch noch heute aktuell sind. Die Art wie wir uns die Zukunft vorstellen, sagt häufig mehr darüber aus wie wir unsere Gegenwart wahrnehmen. Herbert wirft in Dune drängende Fragen über Macht, Religion, Unterdrückung, Ökologie und Ausbeutung auf. Dazu kommt noch die alles überschattende Erkenntnis, dass der Protagonist einer Geschichte nicht immer der Held ist. SPOILER: Paul tötet in seinem heiligen Krieg 61 Milliarden Menschen, natürlich ist er nicht der Held in der Geschichte! Frank Herbert musste wirklich erst ein zweites Buch schreiben, damit Leute das begreifen.
Nachdem ich die Filme gesehen hab, musste ich endlich mal das Buch lesen. Und was soll ich sagen, es war ein Epos und es war ein grandioses Epos. Man hat noch mehr Dune bekommen als im Film, viel mehr von den Fremen, deren Kultur erfahren, die Welt an sich besser verstehen gelernt sodass der Film noch viel besser zu verstehen ist als davor. Mega Buch.
Mit Der Wüstenplanet hat Frank Herbert DEN Sci-Fi-Klassiker schlechthin geschrieben. Die Geschichte um Paul Atreides, der widerwillig zum Auserwählten, dem sogenannten "Kwisatz Haderach", wird, ist in all ihrer epischen Breite zeitlos. Dieses Buch kritisiert unverfroren und in aller Deutlichkeit, im Setting einer weit entfernten Zukunft, religiösen Fanatismus und dessen zerstörerische Kraft auf die menschliche Gesellschaft sowie ihre sozialen Strukturen. Herbert ist für die Science-Fiction das, was Tolkien für die Fantasy war: ein Pionier und seiner Zeit weit voraus.
Eine faszinierende Zukunftsvision, die mir im zweiten Lesedurchgang noch besser gefallen hat als im ersten.
„Einst haben die Menschen das Denken den Maschinen übertragen, in der Hoffnung, dass das sie befreien würde. Doch stattdessen ermöglichte es nur anderen Menschen mit Maschinen, sie zu versklaven.“ (S. 24) Das Haus Atreides erhält den Wüstenplaneten Arrakis als Lehen. Dessen Reichtum besteht im bewusstseinserweiternden „Gewürz“, das für die Raumfahrt benötigt wird und das ausschließlich auf diesem öden, trockenen, stürmischen, von riesigen Sandwürmern besiedelten Planeten vorkommt. Obwohl Herzog Leto Atreides die aufkommenden Schwierigkeiten wahrnimmt und einen Verrat ahnt, stellt er sich der Herausforderung und versucht mit Hilfe seiner Berater, ein Schlupfloch zu finden. Wie sehr er seine Gegner unterschätzt, wird ihm klar, als er von einem Verräter überwältigt wird und große Teile seiner gut ausgebildeten Truppen bei einem Überfall vernichtet werden. Seinem Sohn Paul und seiner Gefährtin Jessica gelingt die Flucht - doch nun müssen beide lernen, an diesem unwirtlichem Ort zu überleben. Ihr Weg führt sie zu den Fremen, einem Volk, das mit Wasserdisziplin die Wüste gemeistert hat und in Paul Atreides ihren Lisan al-Gaib, ihren Erlöser und Propheten, sieht… Die Handlung des Buches ist durchaus spannend - doch es gibt es zahlreiche weitere Aspekte, die das Buch wertvoll und lesenswert machen. Es geht u.a. um Politik und Staatskunst, Religion und Mythologie, die einende Macht von positiven Zukunftsvisionen, um Ökologie und planetare Grenzen. Klug ausgearbeitete Dialoge wechseln mit poetisch beschriebenen Landschaftsszenen. Und immer wieder erhält man dank des auktorialen Erzählers Einblick in die Innenwelt der Figuren. Zeit ist etwas, das in diesem Buch hin und wieder außer Kraft gesetzt wird, wenn Visionen und mögliche Zukünfte beschrieben werden oder auf das Wissen vergangener Generationen zurückgegriffen wird. „Es kam ihm vor, als ritte er auf der Welle der Zeit, mal im Tal, mal auf einem Kamm, und überall um ihn herum wogten weitere Wellen und zeigten und verbargen abwechselnd, was sich auf ihnen befand.“ (S. 489) So bin ich dankbar für dieses Leseerlebnis und freue mich auf die Fortsetzung.

Ganz viel Liebe.
Habe jetzt tatsächlich recht lange an diesem Buch gesessen, aber jede Seite genossen. Dune hat so viele Elemente, die ich liebe: politische Intrigen, verschiedene Adelshäuser spielen sich gegenseitig aus, religiösen Fanatiker und wunderbares world building. Werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.

Der Wüstenplanet von Frank Herbert übersetzt von Jakob Schmidt erschienen bei Heyne Verlag Klappentext: Wer das Gewürz kontrolliert, kontrolliert die Galaxis Herzog Leto, Oberhaupt des Hauses Atreides, erhält Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine lebensfeindliche und doch begehrte Welt, denn unter dem Sand liegt das Gewürz. Diese Droge, die man auf Arrakis im großen Stil abbaut, verleiht Menschen die Gabe, in die Zukunft zu sehen, und bildet damit die Grundlage der interstellaren Raumfahrt. Als Letos Armee in einen tödlichen Hinterhalt gerät und der Herzog fällt, flieht sein Sohn Paul in die Wüste und taucht bei Arrakis‘ Ureinwohnern, den Fremen, unter. Diese erkennen in ihm den lange vorhergesagten Messias, und Paul rüstet sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug … Meine Leseeindrücke: Der Wüstenplanet bietet so vieles, starke Charakterentwicklung, fantastische Handlungsstränge und ein bild- und sprachgewaltiger Weltenaufbau. Damit hat sich Band 1 des Sciene-Fiction-Epos den Platz meines Jahreshighlights gesichert. Für mich war einer der stärksten und wichtigsten Momente, als Paul zu einem Fremen wurde und den Sandwurm ritt. Es gibt in dem Roman so vieles zu entdecken, die großen Häuser, die Handelsgilde, die Bene Gesserit, das Volk der Fremen, das Geheimnis des Gewürzen. Ich könnte euch Stunden davon erzählen, aber erfahrt selbst was es mit der Wüstenmacht auf sich hat. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

Episch
Es hat ewig gedauert, aber am Schluss habe ich mir trotzdem gedacht: das hat sich gelohnt. Ich habe das Buch vor einem Jahr oder so gekauft, wegen dem Film, aber dann rumliegen lassen. Jetzt, bevor ich den zweiten gucke, wollte ich es endlich beenden. Ich kann es nicht besser beschreiben, als mit dem Wort „episch“. Das ist aber nicht nur positiv gemeint. Episch bedeutet auch lang, worldbuilding, weniger Action und der Plot im Hintergrund. Somit wird der ein oder andere hier also eine Probleme haben. Das Buch war für mich immer interessant, aber nicht unbedingt spaßig zu lesen. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt und besonders der zweite lässt sich wirklich Zeit…lasst euch da also nicht unterkriegen. Letztlich habe ich das Buch zugeschlagen und wollte direkt den zweiten Teil kaufen, denn das ist definitiv nicht „abgeschlossen“.
Ein episches Meisterwerk der Sci-Fi-Literatur
Dune ist einfach unglaublich. Die Welt von Arrakis ist extrem detailliert und fühlt sich lebendig an. Politik, Religion, Machtkämpfe und der Kampf ums Überleben greifen perfekt ineinander. Man merkt einfach sofort, wie durchdacht alles ist. Paul Atreides’ Entwicklung ist spannend und emotional erzählt, und die Themen rund um Schicksal, Verantwortung und Kontrolle haben viel Tiefe. Anfangs braucht man kurz, um reinzukommen, da einem viele neue Wörter und Begriffe bevorstehen, aber sobald man drin ist, will man das Buch nicht mehr weglegen. Für mich eines der besten Science-Fiction-Bücher überhaupt. Episch, intelligent und zeitlos. Absolute Leseempfehlung!

Langatmig, verwirrend, schwierig….
War leider garnicht meins! Ich habe Monate für dieses Buch gebraucht… nach der Hälfte bin ich auf das Hörbuch umgestiegen - das hat es kurzzeitig verbessert, aber trotzdem habe ich mich nur so hindurch gequält. 😐 Die Welt mag ja spannend sein und es ist auch sehr beeindruckend, sich das alles auszudenken, aber mir hat es vor allem der verworrene und viiieeeeel zu detaillierte Schreibstil, der sich an allem und jedem bis ins kleinste Detail aufhält, absolut verhagelt. Die Figuren waren mir dadurch komplett egal und bei den Handlungen konnte ich auch nicht mehr unterscheiden, was jetzt eigentlich wichtig ist und was nicht. Werde nicht weiterlesen und kann es leider auch nicht empfehlen! Bleibe hier lieber bei den Filmen, die mir im Gegensatz zum Buch wirklich gut gefallen haben. 🙈
Mir ist immer noch unbegreiflich, wie jemand so viel Fantasie haben kann um eine ganze Welt in diesem Ausmaß zu erschaffen. Der Wüstenplanet ist keine leichte Kost für zwischendurch, das muss man zugeben. Viel Politik, viele Charaktere bei denen man manchmal den Überblick verliert, Namen die sich Ähnlich sind und Wörter die man noch nie gehört hat. Aber dran bleiben lohnt sich hier wirklich! Irgendwann ist man gefangen in der Welt der Fremen, von Paul und Chani und dem Gewürz mit seinen Fähigkeiten.
Komplexer und politischer Klasssiker
Herzog Leto Atreides erhält Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine lebensfeindliche und doch begehrte Welt, denn unter dem Sand liegt das Gewürz. Diese Droge verleiht Menschen die Gabe, in die Zukunft zu sehen. Als Leto ermordet wird, flieht sein Sohn Paul in die Wüste und taucht bei den Fremen unter. Diese erkennen in ihm den lange vorhergesagten Messias, und Paul rüstet sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug ... Nachdem ich beschlossen habe mehr im SciFi Genre zu lesen führt natürlich kein Weg an diesem Zukunftsepos vorbei. Im Wüstenplanet hat Frank Herbert eine unglaublich komplexe Welt kreiert. Es gibt unterschiedlichste Völker, Religionen oder Sprachen. Diese Komplexität macht das Buch unglaublich spannend und man versinkt förmlich in der Geschichte. Allerdings musste ich mich beim Lesen konstant konzentrieren um der Story auch folgen zu können. Die Charaktere haben alle tiefe aber trotzdem wirken sie oft unnahbar. Dadurch habe ich zwar sehr bei der Gesamtstory weniger aber beim Schicksal einzelner Figuren mitgeliefert. Ein Klassiker des Genres das jeder SciFi Liebhaber kennen sollte. Durch die Komplexität aber nicht unbedingt als SciFi Beginner zu empfehlen.

Ein Sci-Fi Epos der Meisterklasse
Seit der ersten Seite lies mich dieses Buch und diese Welt nicht los. Es ist mein erstes Buch was ich angefangen habe weil ich die Filme so liebe. Und jetzt kann ich sagen. Die neuen Filme sind einfach Perfektion. Und dieses Buch lässt ein noch tiefer in die Welt eintauchen. Ich kann es jedem Sci-Fi Fan oder allgemein jedem empfehlen. Werde im Dezember dann die restlichen Bänder lesen

Gewissheit erscheint weniger als Ziel denn als Risiko
Dune - Der Wüstenplanet ist nicht bloß ein Sci-Fi-Buch von vielen, welches unterhalten will. Er hinterfragt, wie schnell Ordnung zur Rechtfertigung wird — und wie leicht sich der Sinn eines Systems ändern kann, wenn man dies nicht mehr hinterfragt. Zu Beginn fiel es mir allerdings schwer, in diesen Roman hineinzufinden. Die Vielzahl an Figuren, Beziehungen, Fraktionen und Funktionen erschlägt zunächst. Herbert verrät dem Leser recht wenig über die Funktion dieses Universums im Gesamten. Statt Erklärung gibt es Andeutungen, statt Übersicht nur eine Handvoll von Informationen, die dem Leser vor Augen führen, wie komplex und durchdacht diese Welt ist — ohne sie je vollständig zu durchschauen. Und genau das begann mich zu faszinieren. Die Zurückhaltung fordert Aufmerksamkeit ein und weckt den Wunsch, mehr verstehen zu wollen. Es schien mir, als wolle Herbert über Konflikte weniger erzählen als diskutieren. Mir fiel auf, wie schnell ich manche Details überflog — nicht weil sie unwichtig wirken, sondern gerade, weil sie so unspektakulär inszeniert waren („dem Vater — nichts“). Zwischen Politik, Religion und Ökologie entfaltet sich eine Welt von enormer Tiefe. Sie wirkt gigantisch, beinahe überwältigend. Diese Größe ist zugleich Stärke und Hürde. Dune liest sich nicht leicht, aber genau darin liegt seine Konsequenz. Sicher ist: Mit Dune eröffnet sich eine neue Ebene der Sci-Fi. Viele Spätwerke – von Star Wars bis Der Herr der Ringe – erscheinen hier zumindest mitzuschwingen. Die Vielsichtigkeit des Romans, wie: die imperiale Machtstruktur, die sadistische Brutalität der Harkonnen, die Unmenschlichkeit politischer Systeme — all das wird spürbar. Wahrscheinlich enthält das Buch noch weit mehr Konzepte, als ich beim Lesen überhaupt erfassen konnte. Besonders gefallen hat mir die Darstellung der inneren Gedanken der Figuren — es eröffnet neue Perspektiven, Intentionen und Kalkül. Diese Nähe zu den Gedanken ließ mich tiefer in die Thematik eintauchen. Allerdings fiel mir aufgrund der Gedankensprünge (an manchen Stellen) schwer zu fassen, wo eine Figur gerade steht — moralisch wie Narrativ. Zu Paul Atreides baute ich mit der Zeit eine spürbare Distanz auf. Seine Entwicklung erschien mir stellenweise zu schnell, seine Haltung zu aufdringlich. Sein ständiger Bezug auf den Kwisatz Haderach wirkt wie eine Selbstkrönung. Eingenommenheit, Überheblichkeit und Selbstüberschätzung liegen beieinander. Handelt es sich um ein Gefühl von Gerechtigkeit? Und wenn ja, wessen Gerechtigkeit ist das? Für mich wirkt es, als verliere er die Fassung und stiftet den Dschihad immer mehr an — den er doch eigentlich verhindern wollte. Blind folgt er seinen Visionen und rechtfertigt damit Entscheidungen, für die er keinen festen, ethischen Halt mehr findet. Zum Ende hin hatte ich gemischte Gefühle. Die Handlung ging teils sehr schnell — ich spreche hier vom Kampf vor der Verhandlung mit dem Imperator und dem Tod Vladimir Harkonnens. Die dominante Macht der Harkonnen wurde binnen weniger Seiten völlig niedergeschlagen, weshalb es so überrumpelnd und vor voreilig vorkam — so mein Eindruck. Zwar ergibt die Vorbereitung und der Aufbruch thematischen Sinn, aber irgendwie hatte ich einen epischeren und fesselnderen Abschluss erwartet. (Zugegebenermaßen wäre das auch nicht ganz gerecht, zumal noch fünf weitere Teile folgen). Sprachlich ist Dune kontrolliert und präzise. Herbert gelingt es, Zusammenhänge weitgehend deutlich zu machen, ohne sie zu vereinfachen – geschickter, als es den Verfilmungen gelingt. Thematisch bleibt der Roman weit zugänglicher als Villeneuves Filme, auch wenn diese visuell überwältigen. Nach meiner Erfahrung ist der Film (in seiner Tiefe) kaum wirklich nachvollziehbar, ohne das Buch je gelesen zu haben; erst danach ließ es sich mit vollem Genuss schauen. (Mit dem Soundtrack von Hans Zimmer im Hintergrund macht es das Lesen noch um einiges spannender!!). Was bleibt? In einer Zeit, in der komplexe Probleme nach einfache Antworten verlangen und Führung zunehmend mit Heilsversprechen, wirkt Dune weniger wie eine ferne Zukunftsvision als eine Verdichtung heutiger Mechanismen. Vor allem die Einsicht, dass große Erzählungen selten unschuldig sind. Paul erinnert in seiner Rolle an T. E. Lawrence — vom Außenseiter zum messianischen Führer einer Wüstenkultur (bis hin zum Genuss am Töten). Die Gewissheit „der Eine“ zu sein, erscheint weniger als Rettung, denn als Gefahr.

Anhänge Dune
Da es ein Reread ist bewerte ich hier die Anhänge, welche für mich neu waren. Ökologie von Arrakis: Aus dem Hauptroman kennt man eher Liet Kynes. Eigentlich hat sein Vater Pardot Kynes die Wüstenökologie etabliert. Es ist sehr interessant wie die Ökologen den Fremen die Bedeutung von Wasser näher brachten und wie sie mit der ersten künstlichen Vegetation auf dem Planeten begonnen haben. Anhang zu der Religion: Sehr umfangreich, sehr kompliziert aber trotzdem interessant. Mir hat der Kopf geraucht... Es geht um die Entwicklung der allumfassenden Religion des ganzen bekannten Universums. Anhang zu den Bene Gesserit: Ich fand es nicht zwingend nötig zu lesen. Es gibt nicht so viel neues. Immerhin gibt es ein eigenes Buch über die Bene Gesserit.
Etwas verwirrend, aber trotzdem gut
Irgendwie ist es mit mir und diesem Buch eine Hassliebe gewesen. Ich hatte es letztes Jahr schon mal angefangen und abgebrochen. Jetzt habe ich mich nochmal ran getraut und bin auch deutlich besser in die Geschichte gekommen. Es ist viel und doch wenig passiert. Für 700 Seiten war es vom Gefühl ziemlich wenig. Allerdings war ich zwischenzeitlich ein wenig verwirrt, weil mir manche Ereignisse zu schnell gegangen sind und ich nicht ganz mitgekommen bin. Ich habe ziemlich lange gebraucht, um durch das Buch zu kommen. Am Anfang habe ich nie wirklich viel am Stück gelesen, weil die Kapitel leider auch ziemlich lang sind. Ab der Mitte des Buches wurde es dann aber deutlich besser. Insgesamt hat mir die Geschichte bis auf ein paar Kleinigkeiten aber gut gefallen. Ich musste mich zu Anfang ein wenig auf das Ganze einlassen, aber dann habe ich angefangen, die Welt zu verstehen und werde den zweiten Teil auch noch lesen.
Funktioniert super als Beiwerk zu der Verfilmung von Villeneuve.
Das Worldbuilding ist mit Abstand das Beste, was ich im Sci-Fi kenne. Es verwundert nicht, dass die Filme aufgrund der zeitlichen Beschränkung auf viele Details verzichten (müssen). Allerdings holt Villeneuve mit seiner Interpretation tatsächlich mehr aus den Charakteren heraus, als es die Vorlage schafft.
Das hier braucht eigentlich keine Einführung, weil jeder Dune kennt, oder zumindest Sachen, die Dune erfunden hat. Quasi Star wars vor Star wars.
Ich habe das Buch nochmal gelesen, weil ich heute den neuen Film gucke. Ist echt wild, wie viele der Fantasy bzw science fiction Konvention von diesem Buch herkommen. Ich habe aber das Gefühl die Geschichte ist halt noch nicht vorbei. Ist eigentlich auch sehr offensichtlich, weil es noch ganz viele andere Bücher in der Reihe gibt. So die Geschichte von Paul hat gerade erst wirklich begonnen. Die Charaktere sind echt cool und echt sehr viele verschiedene Charaktere mit verschiedenen Motivationen, aber so liebenswürdig sind sie alle nicht wirklich. Alles im allem würde ich es auf jeden Fall empfehlen aber sei gewarnt, es ist halt etwas älter.
Eine faszinierende, jedoch zu sachlich erzählte Welt
Frank Herbert schafft es mit diesem ersten Roman ein beeindruckendes Universum zu kreieren. Die Figurenentwicklung von Paul zieht einen in den Bann. Auch die Charakterzeichnung der Nebenfiguren ist klasse. Allerdings brauchte es einige Seiten, ehe ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte. Zudem wurden die Szenen (besonders die spannenden) für meinen Geschmack zu sachlich beschrieben, sodass ich die Handlung als weniger fesselnd empfand.
Gelungene Umsetzung
Ein Freund von mir liegt mir seit Wochen in den Ohren ich solle doch unbedingt mal Dune lesen. Irgendwie kann ich mich nicht dazu aufraffen, zu viele andere Bücher warten. Aber neugierig darauf, worum es sich bei diesem Meisterwerk des SciFi handelt, bin ich schon. Glücklicherweise hat der Splitter Verlag eine gelungene Graphic Novel herausgebracht, die mich auf andere Art und Weise in die welt von Arrakis versinken lässt. Dabei handelt es sich um den 1. von vermutlich 3 Teilen, was in der Summe dann das erste Buch bildet. Herzog Leto I übernimmt die Verwaltung des Planeten Arrakis, auch bekannt unter dem Namen Dune. Er gehört dem Haus Artreides an. Sein Sohn Paul entstammt der Beziehung zu Letos Konkubine Jessica. Sie ist eine Bene Gesserit. Das ist insofern ungewöhnlich, dass diese gehalten sind, nur Töchter zu gebären. Feindlich gesonnen sind Ihnen die Harkonnen. Und diese Feindschaft kommt im Buch zum Tragen. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Ohne das Ursprungs Buch zu kennen, finde ich die Umsetzung sehr gelungen. Die grafische Darstellung ist von unterschiedlichen Künstlern umgesetzt worden. Cover, Vorsatzpapier und Deckblatt sind ästhetisch anspruchsvoll von einem anderen Künstler gestaltet als die im klassischen mehrfarbigen Comicstil gezeichnete Erzählung. So oder so bin ich sofort in die Geschichte versunken. Natürlich fehlt mir detailliertes Wissen, dass sicherlich im Roman vermittelt wird, aber im Internet wird man da recht schnell fündig, so dass ich Fragen beim Lesen schnell beantworten konnte und ein komplexes Bild von der Geschichte bekam. Sehr bereichernd empfinde ich das passende Vorwort dass uns direkt zu Anfang erklärt, wie nah die Graphic Novel am Buch ist. Am Ende stehen dann alle Verfasser mit einem kurzen Lebenslauf. Und wer sollte das nun lesen? Alle, die den Roman gelesen haben und ihr Wissen noch mal auffrischen wollen, alle die keine Zeit oder Lust haben, sich mit dem Roman auseinander zu setzen und alle, die die Filme gesehen haben ohne die Bücher zu kennen. Große Leseempfehlung für Liebhaber dieses Genres und Freunde hochwertiger Verarbeitung.




















































