DUNKEL

DUNKEL

by Ragnar Jónasson·Book 1 of 4
Softcover
3.7599
SelbstmordIsland NoirPolizeiUrlaubslektüre

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Description

Eine junge Frau suchte Sicherheit, doch was sie fand, war der Tod…

Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, soll frühzeitig in Ruhestand gehen, um Platz für einen jüngeren Kollegen zu machen. Sie darf sich einen letzten Fall, einen cold case , aussuchen – und sie weiß sofort, für welchen sie sich entscheidet. Der Tod einer jungen Frau wirft während der Ermittlungen düstere Rätsel auf, und die Zeit, um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, rennt. Eine Wahrheit, für die Hulda ihr eigenes Leben riskiert …

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
384
Price
17.50 €

Author Description

Ragnar Jónasson, preisgekrönter und weltweit gefeierter isländischer Autor mit 5 Millionen verkauften Büchern weltweit, hat u.a. die SPIEGEL-Bestseller-HULDA-Serie und die Dark-Iceland-Serie verfasst. Seine Krimis erscheinen in 36 Ländern. Die »Times« hat seinen Krimi »DUNKEL« als einen der »100 besten Krimis seit 1945« ausgewählt. Außerdem ist Jónasson Mitbegründer des »Iceland Noir«, dem internationalen isländischen Krimifestival. Er lebt und arbeitet als Schriftsteller und Investmentbanker in der isländischen Hauptstadt und unterrichtet an der Universität Rechtswissenschaften. Zusätzlich ist er Vorstandsmitglied des Icelandic Symphony Orchestra.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
14%
6%
5%
4%
36%
24%
6%
52%
55%
18%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
41%
35%
17%
21%

Pace

Fast0%
Slow100%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Minimalistisch (100%)

Posts

102
All
3.5

Solide Story, einfach erzählt und angenehm zu lesen. Für mich mehr Krimi als Thriller.

Kommissarin Hulda, 64 Jahre alt, hat eigentlich noch ein paar Monate bis zu ihrer Pensionierung, vor der sie sich schon grault. Während aktueller Ermittlungen informiert ihr Chef sie darüber, dass Hulda von einem jüngeren Kollegen ersetzt wird und bereits in 2 Wochen freigestellt wird. Alle aktuellen Fälle wurden bereits an Kollegen übergeben, zum Zeitvertreib könne sich Hulda aber alte Fälle anschauen. Hulda, die so gar nicht frühzeitig in Rente gehen will, will es ihrem Vorgesetzten und den Kollegen nochmal zeigen und weiß sofort welchen Fall sie sich nochmal anschaut. Mit der Prüfung eines eigentlich abgeschlossenen Falls stellt sie die Arbeit eines Kollegen in Frage und unterstreicht ihr schlechtes Verhältnis zum Kollegium, das nur von Männern geführt wird, die sich gegenseitig stärken, aber wiederum keinen Draht zur Kommissarin Hulda haben und nicht wollen. Für die wohl einsamste Kommissarin Islands beginnen die wohl schwersten und gefährlichsten Tage ihrer Karriere. Statt wie bei meinem Exemplar auf dem Deckel auf Buchstaben zu verzichten und den Autor wegzulassen, hätten es gerne inhaltlich ein paar Worte weniger sein können. Einige Passagen waren mir einfach zu langatmig und langweilig. Auf einen der drei Erzählstränge hätte man meiner Meinung nach komplett verzichten können. Die Story ist insgesamt solide, die große Spannung und ein großer Knall bleiben aber aus. Trotz zäher Passagen liest sich das Buch einfach und gut, ich war schnell durch. Stark fand ich, dass die Protagonistin mal nicht die typische Ermittlerin war, sondern eben eine ältere Kommissarin mit Geheimnissen.

Solide Story, einfach erzählt und angenehm zu lesen. Für mich mehr Krimi als Thriller.
3

Leichte Kost für Zwischendurch! „Dunkel“ war für mich eher leichte Kost – mehr Krimi als Thriller. Der Schreibstil ist einfach gehalten und die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man gut vorankommt, auch wenn die Spannungskurve nicht allzu hoch ist. Den Täter konnte ich relativ schnell entlarven, und trotzdem hat mich das Ende überrascht. Allein dafür gibt es tatsächlich noch einen Stern mehr, als ich ursprünglich vergeben wollte. Alles in allem ein solides Buch, das sich gut für zwischendurch eignet.

0.5

Dunkel - leider ein ebenso finsteres Fazit von mir

Puh, ich war so ehrgeizig und habe mich bis 50% durchgekämpft. Ich hatte mich so darauf gefreut, endlich mal Island kennenzulernen. Ich kämpfe immer und gebe selten auf, aber hier musste ich wohl oder übel abbrechen. Sorry 🤷🏼‍♂️

Dunkel - leider ein ebenso finsteres Fazit von mir
4

Ein guter Krimi, der sich in einem Rutsch weg las. Wir lernen Hulda kennen, die kurz vor der Pensionierung bei der isländischen Polizei steht. Sie identifiziert sich so sehr mit ihrem Job, dass sie schockiert ist, als ihr Chef verkündet, sie möchte schon in 14 Tagen ihren Tisch räumen und ihren Ruhestand genießen. Allerdings darf sie noch einen Fall auswählen, in dem sie bis dahin ermitteln darf. Also schnappt sie sich einen Cold Case aus dem letzten Jahr und wir erleben eine leidenschaftliche Ermittlerin, die untypisch für sie, kein Fettnäpfchen auslässt… Ich mochte die verschiedenen Erzählstränge, die zu einem wurden und wurde von der ein oder anderen Wendung überrascht. Ich kann die Kritik an dem Buch nicht so ganz nachvollziehen. Zum Glück sind ja Geschmäcker verschieden 😊 der Schluss bringt mich dazu, auch Teil 2 zu lesen!

4

Mein erstes Buch von Ragnar Jonasson. Ich fand es gut und spannend und dieser Schluss. Gar nicht mit gerechnet. Bin auf Teil 2 gespannt .

2

Hier hatte ich mich auf rein auf das Cover und die Bewertungen darauf verlassen, klang auch nicht ganz so schlecht. Ich will auch hier den Autoren nicht bewerten, alle, die etwas schreiben und veröffentlichen, haben meinen größten Respekt. Viele mögen die Geschichte um Hulda, für mich war es ein 08/15 Krimi, dessen Story auch in einer seichten ZDF Vorabendserie spielen könnte.

4

Die isländische Kommissarin Hulda steht mit 64 Jahren kurz vor dem Ruhestand, den sie eigentlich gar nicht antreten möchte. Umso mehr fühlt sie sich vor den Kopf gestoßen, als ihr Chef ihr eröffnet, dass sie ihren Schreibtisch in zwei Wochen anstatt in einigen Monaten räumen soll, um Platz für den neuen Kollegen und ihren Ersatz zu machen. Doch ganz so leicht lässt sie sich nicht vor die Tür setzen. Sie möchte einen letzten Fall lösen - den Tod einer russischen Asylbewerberin, an einem einsamen Strand gefunden und von einem Kollegen als Selbstmord abgestempelt. Doch hat sich die junge Frau wirklich ins Meer gestürzt? Ich fand das Buch von vorne bis hinten richtig spannend und kann die schlechten Bewertungen gar nicht verstehen. Ich habe wirklich mit Hulda mitgefühlt und auf die Lösung des Falls hingefiebert.

4

Starke Ermittlerin

Da ich schon viele positive Stimmen zu der Reihe rund um die Ermittlerin Hulda gehört habe, begann ich, „Dunkel“ von Ragnar Jónasson, erschienen bei btb, zu lesen. Kurz zur Handlung: Hulda, 64 Jahre alt, soll innerhalb von zwei Wochen ihren Schreibtisch räumen, um Platz für einen jüngeren Kollegen zu machen. Verwitwet und ohne Familie tut sie sich schwer, diesen vorgezogenen Ruhestand zu akzeptieren. Deshalb ringt sie ihrem Chef noch weitere zwei Wochen ab, in denen sie einen Cold Case bearbeiten darf. Und so macht sie sich daran, herauszufinden, ob eine junge russische Einwanderin tatsächlich vor über einem Jahr an einem Selbstmord starb oder ob es nicht vielleicht doch Mord war. Meine Meinung: Für mich war dieser Thriller mehr ein Krimi, der, wie jeder isländische Krimi, vom Erzähltempo eher gemächlich ist. Ich konnte mich mit Huldas Gedankengängen identifizieren und spürte, wie überflüssig und aussortiert sie sich auf einmal fühlte. Der Autor gibt mir von Anfang an viel Einblick in das Privatleben und die Gefühlswelt von Hulda, was mir ausgesprochen gut gefiel. Schön stellte er dar, wie schwierig es für eine Frau ist, zumal auch noch eine ältere, sich in den patriarchalen Strukturen des Polizeidienstes zu behaupten. Hulda war nicht perfekt, und genau das machte sie für mich nahbar, denn auch ihr unterliefen Fehler. Die Gefahr, in die Hulda sich begab, ließ mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen, und ich konnte ihre Einsamkeit spüren. Dennoch hätte die Storyline rund um den Tod des Opfers etwas mehr Spannung und Zug vertragen, denn den großen Knall behielt der Autor bis zum Schluss zurück. Schön fand ich die kursiven Kapitel aus der Vergangenheit, deren Bezug zur Gegenwart sich erst nach und nach erschloss. Dank des flüssigen und guten Schreibstils des Autors las sich das Buch extrem gut und schnell. Die Kapitel waren kurz und knackig, sodass ich immer weiterlesen wollte. Für mich war „Dunkel“ ein düsterer, isländischer Krimi, den ich Fans skandinavischer Krimis gerne weiterempfehle, auch wenn ich mir ab und an mehr Zug im Spannungsbogen erhofft hätte. 4 von 5 Sternen. Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.

Starke Ermittlerin
2.5

Für Thriller-Anfänger geeignet

Leider blass und ohne jegliches Tempo. Grundsätzlich nicht verkehrt, aber viel zu oberflächlich und ohne Charakter. Ein Buch was man schnell vergisst. Für Einsteiger, die das Genre mal ausprobieren möchten, wäre es vielleicht etwas.

5

Ein spannender Krimi, den man kaum zur Seite legen kann mit einem schockierendem Ende.

4

Ein interessantes Ende sowie ein spannender Auftakt der Buchreihe 😉

Dunkel war von diesem Autor nicht mein erstes Buchs aber wusste ich, dass sein Schreibstil relativ gut zu lesen ist. Im Buch selbst oder besser gesagt in dieser Reihe des Buches geht es um die Polizei Kommissarin Hulda Hermannsdóttir, diese soll nun nach einem langen Dienst frühzeitig in den vollverdienten Ruhestand… 🤔 Bevor sie diesen jedoch antritt darf sie sich einen allerletzten Fall aussuchen und diesen versuchen zu lösen… dabei gerät sie an ein Rätsel voller Verrat und Intrigen auch innerhalb der Polizei… 🤫 Ob es der Kommissarin gelingen wird den letzten Fall aufzuklären lest ihr am besten selbst. Auch erfahrt ihr dann wieso weshalb warum ich dann für dieses Buch das eine Sternchen abziehen musste… 😝 Auf jeden Fall werde ich mich irgendwann in naher Zukunft an Band 2 rund um die Kommissarin Hulda Hermannsdóttir setzen. 🤓

3.5

War ein gutes Buch nur leider zwischendurch super langatmig u anstrengend. Gut für mal was leichteres für zwischendurch.

3.5

Ich wollte das Buch gerne lesen, da ich es so interessant finde, dass die Reihe rückwärts erzählt wird. Buch 1 ist quasi das Ende. Dunkel hat mir recht gut gefallen. Der Schreibstil ist einfach, es lässt sich schnell lesen und ich mochte die Protagonistin Hulda irgendwie. Leider war das Buch nur mäßig spannend. Ich würde es auch eher als Krimi bezeichnen, nicht als Thriller. Aber für den Urlaub oder so auf jeden Fall ganz nett.

2

Menschen mit Depressionen sollten dieses Buch meiden. Der Titrl passt. Es ist durchaus spannend und auch gut geschrieben, mir persönlich aber viel zu trist, düster und pessimistisch.

5

Eine sehr runde Sache, dieser erste Band der Reihe. Es stimmt, der eigentliche Fall ist gar nicht so spektakulär, aber er dient dazu, die Figur der Kommissarin zu zeichnen, und das ist dem Autor überaus gut gelungen! Das Ende ist in der Tat fulminant und vor allem unerwartet. Ich hatte das Buch in wenigen Stunden durch, das lag nicht nur an der Story, sondern auch an der wirklich guten Übersetzung! Warum da Thriller steht, weiß ich allerdings auch nicht. Vielleicht sollten aber Krimis mal wieder als das bezeichnet werden, was sie sind, nämlich Krimis. Thriller sind für mich was ganz anderes, wobei ich in letzter Zeit wirklich keinen gelesen habe, der die Bezeichnung verdient hätte.

3

Buch OK

Dafür das ich eigentlich Amerikanische Thriller lese hat mir das Buch ganz gut gefallen. Das erzähl Tempo danke ich angenehm langsam und das Buch war spannend geschrieben. Das Ende hingegen gefällt mir persönlich nicht so gut, aber dass ist ja Geschmackssache.

4

Dunkel – Ein stiller, atmosphärischer Krimi mit unerwartetem Finale

Der erste Band der Hulda-Reihe erzählt von Kommissarin Hulda Hermannsdóttir, die kurz vor der Pension noch einen alten Fall aufrollt: den Tod einer jungen Asylbewerberin. Atmosphärisch dicht, düster und von Islands Landschaft geprägt, lebt das Buch vor allem von der tiefgründigen Charakterzeichnung Huldas. Die Erzählweise mit Rückblenden und Perspektivwechseln sorgt für Spannung, das überraschende Ende bleibt im Gedächtnis. Stärken: starke, vielschichtige Protagonistin, atmosphärisches Setting, überraschendes Finale. Schwächen: langsames Tempo, weniger Action als klassische Thriller. ➡️ Fazit: Ein leiser, psychologisch starker Kriminalroman – ideal für Fans skandinavischer Krimis, die mehr Tiefe als Tempo suchen.

3

Hulda Hermannsdóttir ist Kommissarin bei der Polizei in Reykjavik und steht kurz vor der Pensionierung. Als eine der wenigen Frauen in ihrem Revier hatte sie gegenüber ihren männlichen Kollegen stets das Nachsehen. Wenige Monate vor ihrer Pensionierung wird sie auf uncharmante Art und Weise frühzeitig ihres Postens enthoben, um durch einen jungen Kollegen ersetzt zu werden. Zum Abschluss darf sie aber noch einen cold case ihrer Wahl bearbeiten. Hulda entscheidet sich für den Fall der Russin Elena, die vor einem Jahr tot aufgefunden wurde. Doch die Ermittlungen bringen auch Hulda in Gefahr. Aufgrund der vielen positiven Stimmen zu "Dunkel" war ich sehr gespannt auf das Buch. Das Cover ist auf jeden Fall ein Hingucker, schlicht gehalten und sehr passend zur Geschichte. Zu Beginn war es etwas ungewöhnlich, dass die einzelnen Kapitel sehr kurz gehalten und ständige Sprünge in den Handlungssträngen der einzelnen Protagonisten vollzogen wurden. Daran konnte ich mich aber schnell gewöhnen. Die Geschichte wurde sehr interessant erzählt und gerade Hulda sehr vielschichtig mit einer Menge Schicksalsschläge dargestellt. Leider hatte dieses Buch nichts von einem Thriller. Spannung wollte sich zumindest für mich nicht wirklich aufbauen, da es hauptsächlich um das Gefühlsleben Huldas ging. In der zweiten Hälfte begann die Geschichte dann so langsam an Fahrt aufzunehmen und endete in einer dann doch sehr packenden Auflösung des Mordfalls und einer sehr unerwarteten Wendung für Hulda. Doch trotz allem wurde das Genre für mich hier klar verfehlt und passt vielleicht besser in den Bereich der Krimis oder Romane. "Dunkel" ist auf jeden Fall jedem zu empfehlen, der gute Krimis mag. Wer aber auf fesselnde Spannung von Anfang an hofft, wird aber meiner Meinung nach enttäuscht.

3

Als Hulda Hermannsdóttir von der Kripo Reykjavik überraschend in den Ruhestand geschickt wird, bekommt sie noch zwei Wochen, in denen sie sich, um "sich zu beschäftigen", einen alten ungelösten Fall aussuchen darf. Sie wählt den Fall einer jungen Asylbewerberin, die ein Jahr zuvor tot in einer Bucht aufgefunden wurde. Der Fall wurde von einem weniger engagierten, jüngeren Kollegen schnell auf Eis gelegt, doch Hulda ahnt, dass es noch unentdeckte Spuren geben muss. Obwohl die Charakterwahl der älteren, einsamen Ermittlerin teils etwas bedrückend wirkt, war es teils auch erfrischend, eine andere Perspektive kennenzulernen. Hulda an sich entpuppt sich als erfahrene und vor allem ausgebuffte Ermittlerin, die die ein oder andere Überraschung bereithält. Der Schreibstil an sich war flüssig und hat mir sehr gut gefallen. Bisweilen ist die Stimmung etwas düster, doch mir persönlich hat das gut gefallen, weil es gut zur Geschichte passt. Der Fall selbst war nicht unbedingt etwas bahnbrechend Neues, blieb aber trotzdem angemessen spannend. Auch wenn der Täter bald abzusehen war, hielt das Ende noch eine Überraschung bereit. 'Dunkel' ist somit ein solider Krimi, der zwar nicht unbedingt innovativ ist, aber durch einen interessanten Hauptcharakter besticht und gute Unterhaltung bietet.

4

Eine Serie dessen Reihenfolge von hinten beginnt!

3.5

Solider Krimi

Als Island- und Thrillerfan musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Allerdings bin ich bereits mit nicht so hohen Erwartungen da rein gegangen. Und dafür muss ich sagen, fand ich das Buch echt kurzweilig. Man kommt super schnell durch die Kapitel durch, weil sie echt kurz sind und auch in der Story ist immer wieder etwas los. Leider muss ich dazu sagen, das ich das Buch eher als Krimi bezeichnen würde. Auch, dass es oftmals sehr viele Wiederholungen, vor allem in den Gedanken der Protagonistin, gab, fand ich jetzt nicht so spannend. Trotzdem hat mich das Ende überrascht.

2.5

Gemächlicher Krimi mit wenig Neuem aber großer Überraschung am Ende

Ein sehr gemächlich erzählter Krimi, der mich leider nie gross zu packen vermochte. Wäre es nicht mein Hörbuch zur Arbeit gewesen, ich hätte wohl nach der Hälfte das Buch abgebrochen. Schade ist, dass das Ende, und ich meine nicht die Auflösung des Falles, wirklich toll umd überraschend ist und es dem Buch gut getan hätte, wenigstens ein paar der vielen Fakten zu Kommissarin Hulda, bereits früher in die Story einzupacken, was das ganze interessanter gemacht hätte.

2.5

Mittelmaß und merkwürdig

Das Buch wurde total gehyped, überall lese ich super gute Kritiken. Aber ich kann mit dem Buch nicht viel anfangen. Es ist kein Thriller, an keiner Stelle hab ich Thrill gespürt. Und mit den Charakteren wurde ich nicht war warm. Auch die Protagonistin blieb sehr blass. Weder konnte ich mit ihr mitfühlen, noch war sie mir sympathisch . Und dabei ging es die ganze Zeit um sie. Sie stand im Vordergrund, weniger der Fall. Die Auflösung kam aus dem Nichts, aber nicht überraschend gut, eher so lazy writing. Der Hype kommt aus meiner Sicht durch das krasse Ende. Und ich will nicht spoilern, aber es wirklich anders. Das ist das einzige, wo ich jetzt sage: ich les die Trilogie, um zu schauen, ob und was sich der Autor dabei gedacht hat. Ich würde es gern empfehlen. Vielleicht macht es ja mit den anderen beiden Büchern Sinn. Lese-Soundtrack: Dreampop-playlist

3

Nicht ganz mein Geschmack

Der Thriller hat eigentlich alles, was man braucht: Eine interessante und sympathische Hauptfigur, die sich von der Masse abhebt, einen schönen Schreibstil, eine gelungene Atmosphäre und überraschende Wendungen. Auch die Rückblicke in die Kindheit der Ermittlerin und in die letzten Momente des Opfers haben mir gut gefallen und brachten Abwechslung rein. Trotzdem konnte mich der Thriller nicht so ganz abholen, woran das liegt, weiß ich auch nicht. Vielleicht lag es an der düsteren und hoffnungslosen Stimmung, die sich im ganzen Buch durchzieht. Gerade das Ende hat mich doch etwas sprachlos zurückgelassen. Für einen Thriller ließ einzig die Spannung etwas auf sich warten, da der Großteil der Handlung doch eher im gemächlichen Tempo erzählt wird. Da die Folgebände eine jüngere Hulda bei ihren Ermittlungen behandeln, bin ich zwar aufgrund dieses ungewöhnlichen Konzeptes neugierig, aber da es so viele Bücher gibt auf die ich gespannter bin, werde ich die Reihe wohl nicht weiterlesen.

Nicht ganz mein Geschmack
3

„Die einsamste Kommissarin Islands. Die riskanteste Ermittlung ihres Lebens. Die dunkelsten Schatten ihrer Vergangenheit.“

Puh! Keine Ahnung was ich von dem Buch halten soll… Es lies sich super lesen, ich flog nur so über die Seiten. Und es war auch sehr spannend. Vor allem als es um die Geheimnisse der Vergangenheit der Kommissarin Hulda gingen. Aber… naja … was für ein Ende …

„Die einsamste Kommissarin Islands. Die riskanteste Ermittlung ihres Lebens. Die dunkelsten Schatten ihrer Vergangenheit.“
5

Überraschend und spannend vom Anfang bis zum Ende!

5

Besser als ich erwartet habe

Ich habe vorher schon ein anderes Buch der Autorin gelesen & fand dieses dann in einem Bücherschrank. Anfangs habe ich es nur ausgesucht um es von meinem SuB zu befreien aber ich wurde sehr positiv überrascht! Hulda war mir doch sehr sympathisch & vor allem das Ende hat mich umgehauen. Damit habe ich nun echt nicht gerechnet. Band 2 wird also doch noch gelesen.

3

Gelungener Reihenauftakt, man möchte auf jeden Fall wissen wie es weiter geht! 3,5 Sterne

5

Ein guter Auftakt einer Krimireihe

Ein Pageturner, bei dem die Geschichte weder besonders unrealistisch noch extrem düster erscheint. Die Story wirkt klar und logisch, die Emotionen sind nachvollziehbar und die Spannung bleibt bis zum Ende aufrecht. Für mich ein gelungener Krimi und ich freue mich schon auf die weiteren Bände.

4

Ja. Das ist mal wieder ein richtiger Thriller! Man fliegt durch die Seiten und will einfach nur wissen was jetzt passiert und ob man mit seinen Vermutungen richtig liegt. Tja, und dann ist doch alles irgendwie anders als man dachte. Ich habe dieses Buch sehr genossen. Es verweben sich unterschiedliche Zeitstränge die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden. Ein wirklich gutes Buch, welches ich jedem Thrillerfan empfehlen kann.

5

Die grandiose/nahbare Vorstellung der Protagonistin Hulda gleicht den, für einen Thriller, mäßig spannenden Handlungsverlauf absolut aus!

4.5

Sehr gut!

Alles perfekt. Bewegend. Mitreißend. Man kann sich dir Charaktere sehr lebendig vorstellen. Für mich ist das Ende nicht wirklich genial, aber ich verstehe worauf der Autor hinauswollte.

5

Unerwartetes Ende in doppelter Hinsicht!!! Absolut lesenswert!!!!

1

Leider wieder ein abgebrochenes Buch.

Ermüdende Dialoge mit vielen Wiederholungen, platt und schlicht gehalten. Ich hab keine Spannung verspürt und ich kann. Icht genau sagen, was es war, aber irgendwie hat was gefehlt um die Erzählung als unterhaltend bezeichnen zu können. Für mich hat es nach 140 Seiten gereicht.

3.5

Eine interessante Geschichte, die trocken erzählt wird und immer mehr an Fahrt aufnimmt, bis es zum großen Knall am Ende kommt!

Schreibstil 1/1 Stern Spannung 1/1,5 Sterne Handlung 1/1,5 Sterne Ende 0,5/1 Stern Die Geschichte nimmt langsam Fahrt auf und wird sehr flüssig erzählt. Durch die kurzen Kapitel kommt man gut voran, was bei der anfänglichen Trägheit der Geschichte sehr sinnvoll ist. Für die letzten 200 Seiten konnte ich das Buch aber nicht mehr weglegen und musste zum Ende kommen. Was das Ende angeht wurde ich aber etwas enttäuscht. Zu sehr ist scheinbar die Phantasie mit mir durchgegangen und so blieb ich, natürlich auch etwas überrascht von Ende, mit einem Fragezeichen zurück. Nun sollte man wissen, dass die Geschichte Rückwärts erzählt wird. War ich bis zu den letzten 5 Seiten noch überzeugt, sofort mit dem nächsten Buch weiterzumachen, haben mich die letzten Seiten doch etwas gedämpft. Letztendlich weiß man wie es ausgeht und hat schon sehr viel über die Hauptdarstellerin erfahren. Die Fortsetzung werde ich mir definitiv irgendwann gönnen, allerdings doch mit etwas Pause dazwischen. 😊

3

„Dunkel“ war für mich eher ein seichter Krimi, der mich leider nicht sonderlich überzeugt hat. Die Protagonistin Hulda darf sich, bevor sie in den zeitigen Ruhestand „entsorgt“ wird, noch einen ungelösten Fall aussuchen. Was als ungelöstes Rätsel um eine Frau beginnt, stellt sich als deutlich komplexer heraus. Hulda verstrickt sich in allerlei Ärger und riskiert ihr Leben. Dabei hat sie selbst auch keine „weiße Weste“. Die Story hat mich leider nicht wirklich überzeugt und der Spannungsbogen war mir persönlich zu flach. Für mich jetzt kein Highlight.

2

Dieses Buch war leider langweilig. Aber das Ende hat mich schon sprachlos gemacht. 😳 Hulda soll in Rente gehen, doch bevor sie geht, nimmt sie sich einen letzten ungelösten Fall vor. Ein Fall bei der eine Russin ums Leben gekommen ist, alle denken es war Selbstmord, aber Hulda ist da andere Meinung. Klingt an sich spannend.. Aber im gesamten Buch fehlt die Spannung. 🙁 Es gibt Rückblicke in Hulda's Vergangenheit; und oft ist die Rede davon, dass Hulda's Vergangenheit sie einholt. Ich hatte gedacht, dass das, was auch immer sie durchgemacht hatte, mit dem Fall zusammen hängt. Aber das tat es nicht. Es sind Traumata die hoch kamen und ihre Ermittlungen beeinflussten. Und diese Traumata wurden nur so nebenbei erwähnt. Ich hätte mir gewünscht, dass man da näher drauf eingegangen wäre. Nach 300 Seiten ist immer noch nichts passiert, kein Fortschritt in der Ermittlung oder sonst was. Aber dann.. in den letzten paar Seiten ging alles ganz schnell und das wars. Und doch war das Ende, und der Epilog, für mich ein großes, fettes WTF?!?!? 🙈😲 Ich konnte nicht glauben, was ich da gelesen hatte. Ich konnte nicht glauben, das Hulda das einfach so hingenommen hatte. "Dunkel" ist das erste Buch einer Buchreihe. Ich habe ehrlich gesagt kein Plan, wie es in den nächsten Büchern weiter gehen soll. Ich bin ja schon neugierig, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich weiter lesen soll/möchte, da dieses Buch mich nicht sooo gepackt hat.🙈

5

Tolle Geschichte; spannend Geschrieben, hat micb in den Bann gezogen

1.5

Grauenhaft, würde Band 2 und 3 hier nicht liegen, dann würden wir den Buddyread jetzt abbrechen. So langweilig so einfach gehalten. Kein roter Faden nichts an Spannung und eine nervige Ermittlerin.

2.5

Auf der Rückseite steht „Die riskanteste Ermittlung ihres Lebens“. Dann muss aber der Rest des Lebens massiv langeweilig gewesen sein.

Nicht falsch verstehen: Hulda ist tatsächlich ein wunderbar komplexer Charakter. Aber von einem Krimi erwarte ich mir schon auch etwas mehr Fokus auf den Mordfall. Außerdem wäre es ganz gut, wenn die Geschichte nicht erst auf Seite 350 von 380 Fahrt aufnimmt. Sprachlich: 😊 Charakter Building: 😍 Spannung: 🍞

Auf der Rückseite steht „Die riskanteste Ermittlung ihres Lebens“.  Dann muss aber der Rest des Lebens massiv langeweilig gewesen sein.
5

Eine kurze Information vorneweg Diese Trilogie wird achronologisch erzählt: Der erste Band “Dunkel” ist tatsächlich das Ende der Geschichte! Der nächste Band “Insel” spielt fünfzehn Jahre zuvor, und “Nebel” macht dann nochmal einen Satz rückwärts durch die Zeit. Bisher habe ich nur “Dunkel” gelesen, mir aber sagen lassen, dass die Vorgeschichte durch einiges, was du in diesem ersten Band erfährst, rückwirkend nochmal eine ganz neue Dimension erhält. Ich bin gespannt! Erfreulich: hier spielt mal eine ältere Frau die Hauptrolle! Kommissarin Hulda Hermannsdóttir ist 64 Jahre alt und erwartet mit Schrecken ihre nahende Pensionierung bei der Polizei Reykjavík. All die Jahre hat sie sich in dieser männerdominierten Berufswelt behauptet, so gut es ging, ihr Job ist alles für sie – und jetzt droht ihr ganzer Lebensinhalt, wegzubrechen. Eigentlich hat sie ja noch ein paar Monate, aber dann stellt sich heraus, dass sie schon in zwei Wochen durch einen jüngeren Kollegen ersetzt werden soll. Einen letzten Fall, einen Cold Case, kann sie ihrem Chef als Zugeständnis noch abtrotzen. Der stellt sich das eigentlich so vor, das sie sich ein paar Wochen mit irgendeiner Nichtigkeit beschäftigt, bevor sie sich dann zur Tür hinauskomplimentieren lässt – doch weitgefehlt, Hulda gibt alles. Runter ins Kaninchenloch… Hulda sucht sich den Fall der Asylbewerberin Elena aus: es geht um eine junge Russin, die ertrunken aufgefunden wurde, angeblich ein Suizid. Aber so ganz stimmig ist das nicht, wenn man die Umstände genauer betrachtet, es gibt eklatante Ungereimtheiten… Schnell stellt Hulda fest: hier wurde mächtig geschlampt oder absichtlich vertuscht, und so nach und nach ergibt sich ein ganz anderes Bild: Mord Hulda macht sich mit ihren Ermittlungen keine Freunde. Es wird als Affront verstanden, dass sie die Arbeit des geschätzten männlichen Kollegen, der den Fall ursprünglich bearbeitet hat, kritisiert – und sich damit gegen die Hackordnung stellt. Sie ist allein auf weiter Flur, ohne nennenswerte Unterstützung, und vergräbt sich derart in den komplexen Fall, dass sie gar nicht merkt, wie sehr sie sich selber in Gefahr begibt Drei Abschnitte. Drei Tage. Drei Nebenhandlungen. Mehr und mehr tauchst du in Huldas Gedanken und ihr Leben ab, und das ist keineswegs immer eitel Sonnenschein. Beim Lesen musst du dein mentales Bild von ihr wiederholt korrigieren, denn obwohl sie durchaus sympathisch ist, tun sich da doch ein paar Abgründe auf. Überhaupt sind die wichtigsten Charaktere in diesem Thriller nicht immer liebenswert, aber stets glaubhaft und vielschichtig, mit Facetten, die überraschen. Auch die angesprochenen Themen haben es in sich: Sexismus in den Reihen der Polizei, die gravierenden Probleme von Asylsuchenden in Island, Einsamkeit, Verlust und Trauer… Und immer wieder schwierige Mutter-Tochter-Beziehungen. Der Schreibstil passt perfekt zum Inhalt. Er liest sich schnell, flüssig und glasklar, Jónasson verliert kein Wort zu viel oder zu wenig. Die Atmosphäre ist dicht und von einer dunklen Schwermut geprägt, wie man das von einem isländischen Krimi fast schon erwartet – da kannst du beinahe in Melancholie verfallen, aber dennoch ist die Geschichte hochspannend und unterhaltsam. Die Themen sind sowohl zeitlos als auch aktuell, die Art und Weise, wie sie geschildert werden, originell und in einem ganz eigenen Stil verfasst. Der Schreibstil trägt dich mühelos über die Seiten – auch in Passagen, in denen die Geschichte eher langsam und mit unterschwelliger Spannung verläuft. Apropos Spannung. Zwischendurch hatte ich fast das Gefühl, dass ich als Leser:in in diesem Fall gefangen war wie in einem Spinnennetz, mich immer mehr in Theorien verstrickte, und auf einmal ging dann alles sehr schnell und es war zu spät… Ein Ende wie ein Paukenschlag. Da hätte ich niemals mit gerechnet. Ich glaube, ich habe minutenlang mit offenem Mund auf die Seite gestarrt. WAS? WIESO?! WIRKLICH? Wow. Das muss man sich als Autor auch erstmal trauen. Und mehr sage ich dazu nicht – lass dich bloß nicht spoilern! Fazit Kommissarin Hulda Hermannsdóttir ist 64 Jahre alt und soll bei der Polizei Reykjavík in zwei Wochen durch einen jüngeren Kollegen ersetzt werden. Ein letzter Fall wird ihr noch zugestanden – ein vermeintlich langweiliger Cold Case, um sie ruhigzustellen. Aber der Fall hat es in sich und Hulda sticht in ein Hornissennest… Hulda ist eine ganz andere Heldin, als man sie normalerweise in Krimis oder Thrillern findet, das fand ich schon mal großartig. Aber das Buch lässt sich auch sonst nicht lumpen: hochinteressante Themen, unerwartete Wendungen und Abgründe, ein stimmiger Schreibstil – und ein Ende, das einschlägt wie eine Bombe. Habe ich schon erwähnt, dass die Trilogie RÜCKWÄRTS erzählt wird? Jetzt weiß ich also, wie alles endet, aber ich habe noch keine rechte Ahnung, warum… Aber ich will es wissen, daher werde ich die anderen beiden Bände auf jeden Fall noch lesen. Diese Rezension erschien zunächst auf meinem Buchblog: https://wordpress.mikkaliest.de/rezension-ragnar-jonasson-dunkel-hulda-trilogie-1/

2

"Die Zeit war wie eine Ziehharmonika: In einem Moment zog sie sich zusammen, im nächsten Moment dehnte sie sich unendlich." Polizeiermittlerin Hulda geht in Rente und darf sich zuvor noch einen sog. Cold Case aussuchen. Hat die russische Migrantin Elena wirklich Selbstmord begangen? Irgendwas habe ich an diesem Buch wohl nicht verstanden. Ja, Hulda an sich ist mal anders und damit originell. Aber ich finde sie weder besonders sympathisch noch besonders eloquent in ihrem Job. Die ganze Polizeiarbeit wirkt dilettantisch, Fehler häufen sich. Und es gibt mir zu viele Zufälle und Fallgruben, die aufgemacht aber nicht wieder geschlossen werden. Auch der Fall ist nicht besonders einfallsreich. Einzig das Ende hat mich wirklich überrascht aber danach frage ich mich was der Autor im Band 2 und 3 erzählen wird. Ich werde es wahrscheinlich nicht herausfinden, ich bin nicht interessiert daran, weiterzulesen. Der Schreibstil war sehr einfach und dadurch echt gut zu lesen , ich bin wirklich durch die Seiten gerauscht. Auch wenn seitenweise nicht passiert ist außer dass Hulda sich betrunken hat, verschlafen hat (was ihr sonst nie passiert) und durch die Gegend fährt oder sich fahren lässt. Und dabei manchmal unglaublich naiv agiert. Die Nebenfiguren waren mir zu platt, zu eindimensional, ich konnte sie nie greifen. Viele falsche Fährten werden ausgelegt, die ins Nichts führen, viele Fragen werden nicht beantwortet. Ne, für mich was das leider nichts.

4

Eher 3,5 Es war auf jedenfall mal ein bissl was anderes, vor allem was das Ende angeht. Und es war auch super, das mal eine ältere Frau die Hauptrolle spielte. Das wird ja in Romanen im allgemeinen gerne mal vernachlässigt. Aber der Mordfall an sich und auch die Geschichten aus Huldas Vergangenheit waren insgesamt nichts, das ich absolut herausragend fand. Es ist aber durchaus interessant, das die Trilogie rückwärts erzählt wird. Mal sehen wie das für mich funktionieren wird. Und ich habe schon auch gerne weiter gelesen, zu Mal ich Hulda cool fand.^^ Deshalb freu ich mich durchaus auf Band 2 und 3, auch wenn es eben nur solide war. Aber das ist ja auch nicht das Schlechteste.

5

Dieses Ende hat mich umgehauen!! Ich bin froh, dass ich die Bücher in entgegengesetzter Reihenfolge gelesen habe, vor allem nach dem Epilog! Großartige, dunkle und fesselnde Krimis!

3

Bei diesem Thriller hatte ich zunächst Probleme, in die Handlung hineinzukommen, die Figuren blieben mir zunächst recht fremd und ich habe sie eher als eindimensional und klischeebeladen empfunden. Das legt sich in der zweiten Hälfte des Buches ein wenig, als die Handlung Fahrt aufnimmt, zumindest, was die Hauptperson angeht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, ob ich die Folgebände ebenfalls lesen werde, weiß ich noch nicht so genau. Irgendwie hatte ich mir nach zahlreichen Empfehlungen mehr von dieser Reihe versprochen.

5

*Inhalt* Hulda Hermannsdóttier ist eine 64-jährige Dame, die kurz vor der Pensionierung steht, sich zum Ende hin aber nochmal einen "Cold Case" aussuchen darf - also ein Fall, der bereits ad-acta gelegt wurde, wird neu aufgerollt und nach neuen Erkenntnissen gesucht. Hulda entscheidet sich für den Fall von Elena, einer russischen Asylbewerberin, die vor über einem Jahr tot aufgefunden wurde. Ihr Kollege schloss diesen Fall als Selbstmord, Hulda jedoch glaub nicht daran und beginnt erneut zu ermitteln. Dabei bringt sie sich selbst mehr in Gefahr, als ihr bewusst ist...  *Erster Satz des Buches* ">Wie haben Sie mich gefunden?<", fragte die Frau. - RAGNAR JÓNASSON - DIE HULDA TRILOGIE 01 - DUNKEL - *Meine Meinung* Eigentlich tue ich mir mit nordischen Krimis etwas schwer, denn die oft komplexen Namen wollen mir meist einfach nicht im Gedächtnis bleiben. Dennoch lockte mich der Thriller "DUNKEL" irgendwie und ich muss sagen: es hat sich gelohnt. Im Gegensatz zu vielen anderen Trilogien ist der Auftakt gleichzeitig das Ende, soll heißen, die erste Geschichte ist Huldas letzter Fall. In Band 2 und 3 gehen wir zeitlich in die jüngeren Jahre der Ermittlerin, nämlich 15 und 10 Jahre zurück.  Dies wurde in einigen anderen Rezensionen schwer kritisiert, ich persönlich finde diesen Schachzug aber ehrlich gesagt äußerst clever. Hulda ist eine ungewöhnliche Protagonistin, weit entfernt von den üblichen knallharten und jungen Ermittler/innen, die man sonst so kennenlernt. Sie steht kurz vor der Pension und ist alles andere als gut vernetzt; gegen ihre männlichen Kollegen musste sie sich in all den Jahren durchsetzen und wurde augenscheinlich nie recht in ihrer Rolle als Ermittlerin akzeptiert. Alles in allem ist Hulda eine einsame alte Dame, die nicht mehr recht Anschluss finden kann/will; einzig mit Petúr, einem pensionierten Arzt hat sich sich angefreundet und verbringt hin und wieder etwas Zeit mit ihm.  Das Setting ist eher düster und sehr auf die Protagonistin fokussiert, es gibt kaum relevante Nebencharaktere, die einen größeren Raum einnehmen und die man daher als Konkurrenz zur Protagonistin betiteln könnte.  Die Geschichte wird aus der Sicht eines Erzählers geschildert, einmal begleiten wir Hulda, einmal das Opfer (hier wird der Text kursiv gedruckt) und einmal eine Mutter mit Kind, deren Bedeutung für die Geschichte uns lange nicht bewusst ist. Auch wenn "DUNKEL" nicht übermäßig spannend ist, fesselt es mich auf eine Weise, die ich nur schwer schildern kann. Es ist wohl die Kombination aus außergewöhnlicher Ermittlerin, düsterem und teils verschneitem Setting, ungeklärtem Todesfall und packendem, aber doch schlicht gehaltenem Schreibstil, der dieses Buch zu etwas besonderem macht. Gerade zum Ende hin sind die Entwicklungen regelrecht erdrückend und ich hätte mit allem gerechnet - aber nicht mit so einem Finale.  *Infos zum Buch* Seitenzahl: 384 Seiten Verlag: btb Verlag  ISBN: 978-3-442-75860-9 Preis: 15,00 € (Broschiert) / 9,99 € (Ebook) Reihe: Dunkel Insel Nebel *Infos zum Autor* Ragnar Jónasson, 1976 in Reykjavík geboren, ist Mitglied der britischen Crime Writers‘ Association und Mitbegründer des »Iceland Noir«, dem Reykjavík International Crime Writing Festival. Seine Bücher werden in 21 Sprachen in über 30 Ländern veröffentlicht und von Zeitungen wie der »New York Times« und »Washington Post« gefeiert. Ragnar Jónasson lebt und arbeitet als Schriftsteller und Investmentbanker in der isländischen Hauptstadt. An der Universität Reykjavík lehrt er außerdem Rechtswissenschaften. Die preisgekrönte »Hulda-Trilogie« erscheint bei btb erstmals auf Deutsch. Quelle: Verlagshomepage *Fazit* Ein ungewöhnlicher, aber sehr fesselnder Roman mit düsterem Setting und fesselndem Schreibstil. Für Thriller Fans, die gerne mal über den Tellerrand hinausblicken wollen! Wertung: 5 von 5 Sterne!

2

Das Buch wird sehr angenehm von Katja Bürkle vorgelesen. Leider ist es überhaupt nicht mein Geschmack. Meiner Meinung nach ist die Bezeichnung Thriller auch komplett falsch denn es ist eher ein Polizeiroman in Island. Man erfährt sehr viel über die Vergangenheit der kurz vor der Pension stehenden Polizistin Hulda. Die Story ist recht klischeebehaftet und der Mörder auch recht simpel gestrickt. Alles in allem ein nettes Buch aber die Fortsetzung möchte ich nicht mehr lesen. Das eAudio wurde mir von der Stadtbibliothek zur Verfügung gestellt ❤️ Vielen Dank dafür.

5

Ein Pageturner, der seinesgleichen sucht! Worum geht’s? Hulda steht kurz vor ihrer Pensionierung und soll schon vor der Zeit ihren Platz für einen jüngeren Kollegen räumen. Doch ihr Chef erlaubt ihr noch einen weiteren Fall. Sie entscheidet sich für den Fall der Russin Elena und kommt einer Wahrheit auf die Spur, die für sie selbst lebensgefährlich ist. Meine Meinung: Hinweis: Lest unbedingt die Trilogie in umgekehrter Reihenfolge, da dieser erste Teil ansonsten zu viel vorwegnimmt! Mit „Dunkel“ startet Ragnar Jónasson die Thriller-Trilogie um seine Kommissarin Hulda Hermannsdóttir. Warum diese Reihenfolge, ich weiß es nicht. Ich habe zum Glück aufgrund eines Tipps die Bücher in umgekehrter Reihenfolge gelesen und kann das jedem nur empfehlen. Dieser Teil ist einfach nur genial! Ich hatte das Buch an einem halben Tag durch, konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Der Autor ist für mich persönlich meine Entdeckung des Jahres! Die Beschreibung der Landschaft, der Schreibstil selbst. Es ist düster, es ist verworren, es ist tiefgründig und es ist absolut unvorhersehbar. Seine Bücher haben eine atemberaubende und spannende Stimmung, die direkt unter die Haut geht. Hulda, ich mag sie einfach. Und kurz vor der Pensionierung findet die Frau, die so viel durchgemacht hat, endlich doch noch ihr Glück – ich habe es ihr von Herzen gegönnt! Auch die Story selbst: Die Asylbewerber und das komplizierte Aufnahmeverfahren. Der Kampf als Frau in einer Männerdomäne. Menschenhandel. Und all das vor einem bzw. mehreren Mordfällen, die einfach wieder unglaublich sind! Ragnar Jónasson versteht es wirklich, Spannung aufzubauen und die LeserInnen in das schöne aber manchmal auch düstere Island hineinzuziehen, sie zu fesseln und zu verwirren. Es ist unglaublich, wie er seine Bücher aufbaut, wie er Fährten legt, die scheinbar nicht zusammenpassen und dann doch am Ende alle Wege auf ein Ziel zulaufen lässt. Ein Ende, das mich diesmal allerdings schwer getroffen hat. Versteht mich nicht falsch, das Ende ist für das Buch passend und hat durchaus etwas für sich, dennoch habe ich das Buch mit schwerem Herzen und einem Tränchen im Auge nach der letzten Seite geschlossen. Fazit: Lest die Hulda-Trilogie unbedingt in umgekehrter Reihenfolge, denn mit „Dunkel“, Ragnar Jónassons erstem Teil, endet eigentlich schon alles. Es ist wieder düster, es ist spannend, es ist rasant. Vor der faszinierenden Kulisse Islands baut der Autor einen weiteren, unvergleichlichen Thriller auf. Mehrere Morde, mehrere Verdächtige und doch ist nichts, wie es scheint. Es ist Huldas in meinen Augen spannendster und zugleich gefährlichster Fall! Der Autor hatte mich ab der ersten Seite komplett in seinem Bann, und ich konnte das Buch erst aus der Hand legen, als ich die letzte Seite gelesen hatte. Ein fulminantes, aber auch trauriges und unerwartetes Ende. Ungewohnt und dennoch passend, aber man kann das Buch nur mit einem Tränchen im Auge schließen. 5 Sterne für diesen fantastischen und emotionalen Teil – für dieses Buch braucht ihr kein Lesezeichen!

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