Mit Blick aufs Meer
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Description
In Crosby, einer kleinen Stadt an der Küste von Maine, ist nicht viel los. Doch sieht man genauer hin, ist jeder Mensch eine Geschichte und Crosby die ganze Welt. Und Olive Kitteridge, eine pensionierte Mathelehrerin, sieht sehr genau hin. Sie kann stur und boshaft sein, dann wieder witzig, manchmal sogar eine Seele von Mensch. Auf jeden Fall kommt in Crosby keiner an ihr vorbei ...
Mit liebevoller Ironie und feinem Gespür für Zwischenmenschliches fügt die amerikanische Bestsellerautorin die Geschichten um Olive und Crosby zu einem unvergesslichen Roman.
Book Information
Author Description
Elizabeth Strout wurde 1956 in Portland, Maine, geboren und wuchs in Kleinstädten in Maine und New Hampshire auf. Nach dem Jurastudium begann sie zu schreiben. Ihre Romane sind Bestseller; für »Mit Blick aufs Meer« erhielt sie 2009 den Pulitzerpreis, »Die Unvollkommenheit der Liebe« wurde 2016 für den Man Booker Prize nominiert, und für »Alles ist möglich« wurde sie 2018 mit dem Story Prize ausgezeichnet. »Die langen Abende« war New-York-Times-Bestseller, SPIEGEL-Bestseller und kam auf die SWR-Bestenliste. 2022 wurde sie mit dem Siegfried Lenz Preis ausgezeichnet. Elizabeth Strout lebt in Maine und in New York City.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Am Anfang hatte ich so meine Probleme mit dem Buch. In jedem neuem Kapitel ging es um andere Personen oder Familien aus Crosby und immer war Olive Kitteridge irgendwie dabei. Manchmal nur am Rande, manchmal mittendrin. Olive ist schon eine besondere Persönlichkeit. Sie ist keine einfache Person, aber das macht das Leben eben aus. Jeder hat seine Ecken und Kanten, sowie auch das Leben nicht immer auf einer gerade Linie verläuft. Am liebsten mochte ich die Kapitel um Olive. Den zweiten Teil muss ich jedenfalls auch noch lesen, muss ja wissen wie es mit Olive weitergeht. "Mit Blick aufs Meer" war kein leichter Roman für zwischendurch, trotzdem habe ich jedes Kapitel genossen.
Gewöhnungsbedürftig aber gut👍
Das war mein erstes Buch von Elizabeth Strout und muss sagen, dass ich am Anfang echt meine kleinen Schwierigkeiten hatte. Habe erst später gemerkt das es sich eher um kurze ( lange ) Storys handelt, statt um einen durchgehenden Roman. Ab der Mitte hab ich mich dann doch mit dem Buch angefreundet. Im großen und ganzen hat es mir doch ganz gut gefallen und werde den zweiten Teil ( Nachfolger ) wohl auch lesen. Die Storys, hauptsächlich nur über die Kitteridges haben mir in diesem Buch am besten gefallen
25 Frauen 2025 - Buch 24: Von Elizabeth Strout werde ich bestimmt noch etwas lesen! Dieser Roman geht um eine kleine Kleinstadt, in der sich viele Menschen untereinander kennen. Zunächst scheint die Familie Kitteridge komplett im Fokus zu sein. Strout beschäftigt sich jedoch in jedem Kapitel mit einer anderen Familie/einem anderen Menschen. Gleichzeitig taucht die Familie Kitteridge immer wieder auf. Das kommt daher, dass Olive Kitteridge jahrelang die Mathematiklehrerin vieler Bewohner*innen war. Erst dachte ich, dass dies ein leichter Roman für den Balkon wird. Aber Pustekuchen! Strout gelingt es, einen leichten Stil aufrechtzuerhalten und dennoch traurige und harte Schicksale von Menschen darzustellen. Manche schreiben, dass sie den Roman deprimierend fanden. Das war bei mir nicht der Fall. Allerdings sollte man ihn nicht lesen, wenn man Lust auf sommerliche Strandlektüre hat. Strout regt die Lesenden ständig zum Nachdenken über zwischenmenschlichen Kontakt an und stellt auch weniger gute, nicht verlässliche Beziehungen dar.
Ein Must-Summer-Read. Wer sich nach Anne of Green Gables, den weißen Häusern Maines, nach Wind, Möwengeschrei und Meer sehnt, der muss nicht länger suchen.
Wenn Elizabeth Strout eines kann, dann dieses: Mit wenigen Sätzen entwirft sie ganze Szenerien, zeichnet durch kleine Begebenheiten ein ganzes Leben nach, mit aller Banalität, dem kleinen und großen Schmerz, den leuchtenden Augenblicken des Glücks, den unbegreiflichen Schicksalsschlägen und der Sanftheit, das es in Momenten der Ruhe zu bieten hat. Man möchte dieses Buch eng ans Herz drücken, wenn man es gelesen hat.
Uffff... irgendwie sowas wie eine Hass Liebe
Das Buch wurde für den Lesekreis gewählt an dem ich teilnehme. Ich habe mich wohl noch nie so durch ein Buch gekämpft. Die Hauptgeschichte ist zwar sehr langsam, jedoch passiert gleichzeitig so viel. Es fiel mir vor allem am Anfang sehr schwer in die Kurzgeschichten der vielen Charaktere reinzukommen. Außerdem ist es etwas sprunghaft geschrieben. Die Landschaftsbeschreibungen zwischendurch sind sehr bildhaft dargestellt. Leider dauerte es ca. 60 Seiten, bis ich die Struktur des Buches verstanden habe. Erst mir der Zeit baute ich zu den Hauptfiguren - Olive,Henry & Christopher eine Verbindung auf.
Kein Sommerfeeling-Buch, aber eine große Dosis feines Gespürs für Zwischenmenschliches. ❤️
„Mit Blick aufs Meer“ ist kein Wohlfühlbuch, keine typisch sommerliche Strandlektüre. Das Meer spielt kaum eine Rolle. Die Bewohner des kleinen Städtchens Crosby leben zwar an der Küste, sind aber sehr in ihrem Alltag, ihren Sorgen und in ihrer Vergangenheit befangen. Das Buch ist eher eine Ansammlung einzelner Porträts. Olive Kitteridge, die Hauptprotagonistin, ist das verbindende Element, das in jedem Kapitel eine größere Tiefe und mehr Facetten bekommt. Man spürt von Anfang an, dass es in ihrem Leben Geheimnisse gibt, etwas was nicht an die Oberfläche soll. Schon in meinem ersten Buch von Elisabeth Strout „Die Vollkommenheit der Liebe" mochte ich diese tief verborgenen Schichten, die lange ungeklärten psychologischen Elemente und das feine Gespür für Zwischenmenschliches, das die die Autorin so einzigartig in ihr Buch einflechtet. Doch mir persönlich waren es viel zu viele Geschichten, die zu wenig zusammenhingen.
Leider sehr langatmig
Ich wollte ein Wohlfühlbuch lesen und hatte gehofft, mit diesem Buch aus meinem SUB eines gefunden zu haben. Aber leider war es für mich einfach nur langatmig und langweilig. Zudem fand ich wirklich bis auf eine Person (Henry) alle anderen Figuren extrem unsympathisch. Ich konnte die alle einfach nicht ab. Deshalb bin ich ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch quer durch die Kapitel gehetzt, um das Buch endlich von meinem SUB zu bekommen.
Mit Blick aufs Meer ist ein überraschend gutes Buch über das Leben in einem kleinen amerikanischen Küstenort, wo jeder jeden kennt. Mittendrin Olive Kitteridge, ehemalige Lehrerin an der örtlichen Schule. Sie hält die Fäden zusammen, während in den einzelnen Kapiteln immer wieder andere Einwohner des Städtchens mit ihren Geschichten auftreten . Besonders beeindruckt hat mich die dichte und sehr bildhafte Erzählweise. Zum Ende hin gab es einige Wiederholungen, die ich nicht gebraucht hätte.
Fein beobachtet und wunderschön geschrieben, aber am Ende etwas zu fragmentiert
Mit Blick aufs Meer ist mein zweites Buch von der Liste der 100 besten Bücher des 21. Jahrhunderts und ich kann absolut verstehen, warum es dort steht. Elizabeth Strout schreibt unglaublich einfühlsam und präzise über Menschen, ihre Beziehungen und all die kleinen Momente, in denen sich ein Leben verändert. Das Buch besteht aus vielen einzelnen Kurzgeschichten, die lose miteinander verbunden sind, hauptsächlich durch die Figur der Olivia. Am Anfang fand ich dieses Konzept, verschiedene Stimmen und Perspektiven zu hören, noch richtig spannend, gegen Ende hat es mich dann aber ein bisschen verloren: Ich hätte lieber mehr über Olivia erfahren, statt immer wieder neue Figuren kennenzulernen. Diese in sich abgeschlossenen Episoden haben für mich den Lesefluss etwas gestört. Man konnte einfach nicht so mitfiebern, wie man es bei einer zusammenhängenden Geschichte tut. Trotzdem bleibt Mit Blick aufs Meer ein wunderschön geschriebenes, kluges Buch mit vielen berührenden Momenten und Elizabeth Strout beweist hier, wie gut sie Menschen versteht.

Das 2. Buch, das ich von Elizabeth Strout gelesen habe, und auch dieses habe ich geliebt. Die Autorin hat eine unglaubliche Menschenkenntnis, ein ganz feines Gespür und ein großes Talent, den Leser daran teilhaben zu lassen. Absolute Empfehlung für Fans von Geschichten über Schicksale und die dunklen und hellen Seiten des Lebens.
Ach Mensch schade
Nach der Lucy Barton Reihe hab ich direkt mit Olive weitergemacht. Aber ach Mensch schade. Hat mir nicht so gefallen. Ich hätte gerne mehr über Olive gelesen. Stattdessen macht Strout zig andere Fässer auf, lässt mich überall mal rein gucken, aber entwickelt keine Story line weiter. Bisschen frustrierend. Hätte abgebrochen, wenn Olive nicht doch immer wieder aufgetaucht wäre mit ihrer unangenehmen Art, die dann halt doch fasziniert. Wollte erst 3 Sterne geben, aber merke jetzt, dass die Autorin einfach Vorschuss Lorbeeren von mir hatte, weil ich Lucy Barton so mochte. Deshalb dann leider doch nur 2 Sterne. Werde in die Fortsetzung mal reinlesen, aber wenn das auch wieder so Episoden sind, wahrscheinlich abbrechen.
Ich liebe Olive Kitteridge
In Crosby in Maine ist sie zu Hause, diese eigenbrötlerische 70jährige. Und es ist nicht einfach sie zu mögen ,diese grobschlächtige,pensionierte Lehrerin. Elizabeth Strout schafft es ,mir die Kleinstadtwelt von Crosby mit ihren zum Teil exzentrischen Bewohnern emotional nahezubringen.
Die Erzählweise zielt wohl auf emotionale Tiefe, doch die vielen losen Episoden hinterlassen bei mir eher das Gefühl von Distanz. Die Hauptfigur – sperrig, verletzlich, manchmal verstörend – bleibt mir zu unentwickelt. Vieles verharrt im Schwebezustand: die Emotionen, die Geschichten, die Menschen. Vielleicht ist das Absicht – mich hat es leider nicht ganz erreicht.
Kurzgeschichten mit rotem Faden und Tiefgang
Ein Roman wie eine Sammlung vieler kleiner Kurzgeschichten mit der Hauptfigur Olive Kitteridge, die nicht immer unbedingt eine Sympathieträgerin ist. Die Kapitel eröffnen jede für sich eine neue Anzahl an interessanten Protagonisten und Themen. Weil die Kapitel für sich auch stehen können, war es nicht so schlimm, dass das Buch zwischenzeitlich bei mir ein Jahr pausierend rumlag. Ich konnte wieder einsteigen und genoss nochmal diesen lakonischen Stil.

Starke Charaktere, unterschwellige Konflikte gepaart mit Dorfklatsch - gute Erzählweise
Das Buch hat mehrere insich geschlossene Geschichten der Einwohnenden aus Crosby. Im Laufe der Erzählungen werden die Beziehungen untereinander klar und es zeigen sich die unausgesprichenen Konflikte und der übliche Dorftratsch. Ich fand das Buch insgesamt sehr gut, konnte vieles wiedererkennen. Vier Sterme daher, weil es mir an manchen Stellen an emotionaler Spannung gefehlt hat

Highlight
Diese Geschichte hat mich berührt wie vorher lange keine. Die großen und kleinen Momente des Lebens werden hier in einer Klarheit beschrieben, die mich sehr beeindruckt hat. Ich hab Olive so sehr ins Herz geschlossen. Auch wenn manches, was passiert ist, sehr schmerzlich war, war über allem immer Hoffnung.
Keine locker-lustige Sommerlektüre
Von den Kommentaren auf dem Cover gelockt begann ich zu lesen… und fand mich bald wieder in einer stetigen Abfolge von Geschichten über das Leben in einer amerikanischen Kleinstadt. Was schön und idyllisch sein könnte, in diesem Fall aber nicht ist. Für mich fühlte sich dieses Buch schwer an, tragisch, traurig… Schade eigentlich
Die Hauptperson ist ein schwieriger Charakter. Sehr ambivalent, manche Leute können sie nicht so richtig leiden und auch ich selber konnte sie beim Lesen nicht immer nachvollziehen und hatte gemischte Gefühle ihr gegenüber. Man lernt sie dennoch sehr gut kennen und lernt auch mit ihr mit zu fühlen. Der übergeordnete Gedanke des Buches ist, dass man eine Kleinstadt hat, in der alle Leute einander kennen und trotzdem gibt es so viele Einzelschicksale und verschiedene Leben und Persönlichkeiten. Auch wenn die Menschen so nah aneinander leben, leben sie doch aneinander vorbei und streifen einander immer wieder, aber bekommen sich nie so ganz zu fassen und das macht die Faszination aus. Dass man sich andauernd begegnet, sich aber dennoch nicht wirklich kennt und man niemals so wirklich begreifen kann was unter der Oberfläche von einem anderen Menschen/einer anderen Familie so steckt. Das hat dieses Buch zum Thema gemacht, dadurch geht es natürlich um die fundamentalen Themen des Lebens. Es geht um Familie, Liebe, Einsamkeit, Trauer und Tod. Sprachlich war das Buch gut geschrieben, allerdings war es schon sehr langatmig, manche Stellen haben mich nicht so sehr interessiert. Es war mir nicht vielschichtig und facettenreich genug.

Warmherziges Buch über menschliche Schwächen
Elisabeth Sprouts mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnetes Buch trägt im englischen Original den schlichten Titel „Olive Kitteridge“. Auch wenn Olive Kitterigde das bindende Element des Romans ist, zieht sich auch die charakteristische Atmosphäre der amerikanischen Ostküste als eine Art roter Faden durch das Buch. Der Leser wird durch die typisch amerikanische Kleinstadt Crosby, Maine mit ihren klaren gesellschaftlichen Rollen und dem sonntäglichen Kirchgang geführt und erhascht dabei einen kurzen Blick in die Häuser mit „so vielen Leben, so vielen Geschichten, die wir nie erfahren werden“ wie Jane Houlton in dem Kapitel „Winterkonzert“ sagt. Einen kleinen Ausschnitt aus diesen unterschiedlichen Lebensgeschichten erfahren wir dann eben doch, bevor wir die Personen wieder verlassen und zum nächsten Kapitel, zum nächsten Haus weiterziehen. Dadurch erscheint der Roman fasst eher wie eine Reihe von Kurzgeschichten mit Olive, einer pensionierten Mathematiklehrerin, die aufgrund ihres vehementen Auftretens für andere oft einschüchternd wirkt, als bindendes Element: mal in Zentrum der Geschichte, wenn es um ihre Ehe oder ihren Sohn geht, mal nur am Rande als Ratgeberin, Schaulustige oder in Erzählungen ihrer ehemaligen Schüler:Innen. Elisabeth Sprout ist ein warmherziger, ja fast liebevoller Roman über menschliche Schwäche(n), über Lebenslügen, Träume, Versagen, Liebe und Tod gelungen. Die angerissenen Lebensgeschichteb zeigen, „wie verzweifelt sich jeder ins Zeug legt, um sich das zu verschaffen, was er braucht“: Liebe, Sicherheit, Geborgenheit. Ich habe den Roman gerne in nur einem Tag gelesen und hätte mir nur gewünscht - auch wenn alle Figuren toll ausgearbeitet sind - zumindest über Olive als zentrale Figur doch noch etwas mehr zu erfahren, aber dafür werde ich jetzt einfach noch „Die langen Abende“ lesen.
Das Buch hat mir gut gefallen, aber es hat viele lose Enden, die eventuell offen bleiben oder auch nicht? Ich bin gespannt, denn es gibt einen 2.Teil. Der Stil gefällt mir (trotzdem oder gerade deshalb) sehr und die Hauptprotagonistin Olive (neben vielerlei anderer Einwohner von Crosby) ist auf interessante Art unsympathisch und doch irgendwie liebenswert. Ist auf jedenfall ein raues Buch, an dem man sich (auf)reibt.
Irgendwie zusammenhängende Kurzgeschichten mit vielen offenen Enden
Ich tat mir ehrlicherweise anfangs etwas schwer, in den Stil hineinzukommen. Die verschiedenen Charaktere waren gut gezeichnet, aber mir fehlte bei vielen der Geschichten ein gewisser Abschluss. Es bleibt einfach sehr viel offen, das fand ich etwas „verstörend“…
Ein Rätsel dieses Buch..
Also ich weiß bisher nicht, was mir dieses Buch sagen soll. Ich fand es vom lesen her super schwer reinzukommen. Diese Kurzgeschichte einzelner Personen, die kein wirkliches Ende mit sich hatten. Die Protagonistin kam immer mal wieder vor aber einfach kein Buch für mich mit Inhalt. Schade !
So I borrowed this from the e-library on a whim, not knowing what it was about. I was confused by this book. But I liked the narrators voice so much! I felt the whole time like it was a short story collection, losely connected by similar places and people. Turns out: it is! So in hindsight: I liked it! Some of the stories where really good, but the connection into a linear story confounded me to no end.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
In Crosby, einer kleinen Stadt an der Küste von Maine, ist nicht viel los. Doch sieht man genauer hin, ist jeder Mensch eine Geschichte und Crosby die ganze Welt. Und Olive Kitteridge, eine pensionierte Mathelehrerin, sieht sehr genau hin. Sie kann stur und boshaft sein, dann wieder witzig, manchmal sogar eine Seele von Mensch. Auf jeden Fall kommt in Crosby keiner an ihr vorbei ...
Mit liebevoller Ironie und feinem Gespür für Zwischenmenschliches fügt die amerikanische Bestsellerautorin die Geschichten um Olive und Crosby zu einem unvergesslichen Roman.
Book Information
Author Description
Elizabeth Strout wurde 1956 in Portland, Maine, geboren und wuchs in Kleinstädten in Maine und New Hampshire auf. Nach dem Jurastudium begann sie zu schreiben. Ihre Romane sind Bestseller; für »Mit Blick aufs Meer« erhielt sie 2009 den Pulitzerpreis, »Die Unvollkommenheit der Liebe« wurde 2016 für den Man Booker Prize nominiert, und für »Alles ist möglich« wurde sie 2018 mit dem Story Prize ausgezeichnet. »Die langen Abende« war New-York-Times-Bestseller, SPIEGEL-Bestseller und kam auf die SWR-Bestenliste. 2022 wurde sie mit dem Siegfried Lenz Preis ausgezeichnet. Elizabeth Strout lebt in Maine und in New York City.
Posts
Am Anfang hatte ich so meine Probleme mit dem Buch. In jedem neuem Kapitel ging es um andere Personen oder Familien aus Crosby und immer war Olive Kitteridge irgendwie dabei. Manchmal nur am Rande, manchmal mittendrin. Olive ist schon eine besondere Persönlichkeit. Sie ist keine einfache Person, aber das macht das Leben eben aus. Jeder hat seine Ecken und Kanten, sowie auch das Leben nicht immer auf einer gerade Linie verläuft. Am liebsten mochte ich die Kapitel um Olive. Den zweiten Teil muss ich jedenfalls auch noch lesen, muss ja wissen wie es mit Olive weitergeht. "Mit Blick aufs Meer" war kein leichter Roman für zwischendurch, trotzdem habe ich jedes Kapitel genossen.
Gewöhnungsbedürftig aber gut👍
Das war mein erstes Buch von Elizabeth Strout und muss sagen, dass ich am Anfang echt meine kleinen Schwierigkeiten hatte. Habe erst später gemerkt das es sich eher um kurze ( lange ) Storys handelt, statt um einen durchgehenden Roman. Ab der Mitte hab ich mich dann doch mit dem Buch angefreundet. Im großen und ganzen hat es mir doch ganz gut gefallen und werde den zweiten Teil ( Nachfolger ) wohl auch lesen. Die Storys, hauptsächlich nur über die Kitteridges haben mir in diesem Buch am besten gefallen
25 Frauen 2025 - Buch 24: Von Elizabeth Strout werde ich bestimmt noch etwas lesen! Dieser Roman geht um eine kleine Kleinstadt, in der sich viele Menschen untereinander kennen. Zunächst scheint die Familie Kitteridge komplett im Fokus zu sein. Strout beschäftigt sich jedoch in jedem Kapitel mit einer anderen Familie/einem anderen Menschen. Gleichzeitig taucht die Familie Kitteridge immer wieder auf. Das kommt daher, dass Olive Kitteridge jahrelang die Mathematiklehrerin vieler Bewohner*innen war. Erst dachte ich, dass dies ein leichter Roman für den Balkon wird. Aber Pustekuchen! Strout gelingt es, einen leichten Stil aufrechtzuerhalten und dennoch traurige und harte Schicksale von Menschen darzustellen. Manche schreiben, dass sie den Roman deprimierend fanden. Das war bei mir nicht der Fall. Allerdings sollte man ihn nicht lesen, wenn man Lust auf sommerliche Strandlektüre hat. Strout regt die Lesenden ständig zum Nachdenken über zwischenmenschlichen Kontakt an und stellt auch weniger gute, nicht verlässliche Beziehungen dar.
Ein Must-Summer-Read. Wer sich nach Anne of Green Gables, den weißen Häusern Maines, nach Wind, Möwengeschrei und Meer sehnt, der muss nicht länger suchen.
Wenn Elizabeth Strout eines kann, dann dieses: Mit wenigen Sätzen entwirft sie ganze Szenerien, zeichnet durch kleine Begebenheiten ein ganzes Leben nach, mit aller Banalität, dem kleinen und großen Schmerz, den leuchtenden Augenblicken des Glücks, den unbegreiflichen Schicksalsschlägen und der Sanftheit, das es in Momenten der Ruhe zu bieten hat. Man möchte dieses Buch eng ans Herz drücken, wenn man es gelesen hat.
Uffff... irgendwie sowas wie eine Hass Liebe
Das Buch wurde für den Lesekreis gewählt an dem ich teilnehme. Ich habe mich wohl noch nie so durch ein Buch gekämpft. Die Hauptgeschichte ist zwar sehr langsam, jedoch passiert gleichzeitig so viel. Es fiel mir vor allem am Anfang sehr schwer in die Kurzgeschichten der vielen Charaktere reinzukommen. Außerdem ist es etwas sprunghaft geschrieben. Die Landschaftsbeschreibungen zwischendurch sind sehr bildhaft dargestellt. Leider dauerte es ca. 60 Seiten, bis ich die Struktur des Buches verstanden habe. Erst mir der Zeit baute ich zu den Hauptfiguren - Olive,Henry & Christopher eine Verbindung auf.
Kein Sommerfeeling-Buch, aber eine große Dosis feines Gespürs für Zwischenmenschliches. ❤️
„Mit Blick aufs Meer“ ist kein Wohlfühlbuch, keine typisch sommerliche Strandlektüre. Das Meer spielt kaum eine Rolle. Die Bewohner des kleinen Städtchens Crosby leben zwar an der Küste, sind aber sehr in ihrem Alltag, ihren Sorgen und in ihrer Vergangenheit befangen. Das Buch ist eher eine Ansammlung einzelner Porträts. Olive Kitteridge, die Hauptprotagonistin, ist das verbindende Element, das in jedem Kapitel eine größere Tiefe und mehr Facetten bekommt. Man spürt von Anfang an, dass es in ihrem Leben Geheimnisse gibt, etwas was nicht an die Oberfläche soll. Schon in meinem ersten Buch von Elisabeth Strout „Die Vollkommenheit der Liebe" mochte ich diese tief verborgenen Schichten, die lange ungeklärten psychologischen Elemente und das feine Gespür für Zwischenmenschliches, das die die Autorin so einzigartig in ihr Buch einflechtet. Doch mir persönlich waren es viel zu viele Geschichten, die zu wenig zusammenhingen.
Leider sehr langatmig
Ich wollte ein Wohlfühlbuch lesen und hatte gehofft, mit diesem Buch aus meinem SUB eines gefunden zu haben. Aber leider war es für mich einfach nur langatmig und langweilig. Zudem fand ich wirklich bis auf eine Person (Henry) alle anderen Figuren extrem unsympathisch. Ich konnte die alle einfach nicht ab. Deshalb bin ich ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch quer durch die Kapitel gehetzt, um das Buch endlich von meinem SUB zu bekommen.
Mit Blick aufs Meer ist ein überraschend gutes Buch über das Leben in einem kleinen amerikanischen Küstenort, wo jeder jeden kennt. Mittendrin Olive Kitteridge, ehemalige Lehrerin an der örtlichen Schule. Sie hält die Fäden zusammen, während in den einzelnen Kapiteln immer wieder andere Einwohner des Städtchens mit ihren Geschichten auftreten . Besonders beeindruckt hat mich die dichte und sehr bildhafte Erzählweise. Zum Ende hin gab es einige Wiederholungen, die ich nicht gebraucht hätte.
Fein beobachtet und wunderschön geschrieben, aber am Ende etwas zu fragmentiert
Mit Blick aufs Meer ist mein zweites Buch von der Liste der 100 besten Bücher des 21. Jahrhunderts und ich kann absolut verstehen, warum es dort steht. Elizabeth Strout schreibt unglaublich einfühlsam und präzise über Menschen, ihre Beziehungen und all die kleinen Momente, in denen sich ein Leben verändert. Das Buch besteht aus vielen einzelnen Kurzgeschichten, die lose miteinander verbunden sind, hauptsächlich durch die Figur der Olivia. Am Anfang fand ich dieses Konzept, verschiedene Stimmen und Perspektiven zu hören, noch richtig spannend, gegen Ende hat es mich dann aber ein bisschen verloren: Ich hätte lieber mehr über Olivia erfahren, statt immer wieder neue Figuren kennenzulernen. Diese in sich abgeschlossenen Episoden haben für mich den Lesefluss etwas gestört. Man konnte einfach nicht so mitfiebern, wie man es bei einer zusammenhängenden Geschichte tut. Trotzdem bleibt Mit Blick aufs Meer ein wunderschön geschriebenes, kluges Buch mit vielen berührenden Momenten und Elizabeth Strout beweist hier, wie gut sie Menschen versteht.

Das 2. Buch, das ich von Elizabeth Strout gelesen habe, und auch dieses habe ich geliebt. Die Autorin hat eine unglaubliche Menschenkenntnis, ein ganz feines Gespür und ein großes Talent, den Leser daran teilhaben zu lassen. Absolute Empfehlung für Fans von Geschichten über Schicksale und die dunklen und hellen Seiten des Lebens.
Ach Mensch schade
Nach der Lucy Barton Reihe hab ich direkt mit Olive weitergemacht. Aber ach Mensch schade. Hat mir nicht so gefallen. Ich hätte gerne mehr über Olive gelesen. Stattdessen macht Strout zig andere Fässer auf, lässt mich überall mal rein gucken, aber entwickelt keine Story line weiter. Bisschen frustrierend. Hätte abgebrochen, wenn Olive nicht doch immer wieder aufgetaucht wäre mit ihrer unangenehmen Art, die dann halt doch fasziniert. Wollte erst 3 Sterne geben, aber merke jetzt, dass die Autorin einfach Vorschuss Lorbeeren von mir hatte, weil ich Lucy Barton so mochte. Deshalb dann leider doch nur 2 Sterne. Werde in die Fortsetzung mal reinlesen, aber wenn das auch wieder so Episoden sind, wahrscheinlich abbrechen.
Ich liebe Olive Kitteridge
In Crosby in Maine ist sie zu Hause, diese eigenbrötlerische 70jährige. Und es ist nicht einfach sie zu mögen ,diese grobschlächtige,pensionierte Lehrerin. Elizabeth Strout schafft es ,mir die Kleinstadtwelt von Crosby mit ihren zum Teil exzentrischen Bewohnern emotional nahezubringen.
Die Erzählweise zielt wohl auf emotionale Tiefe, doch die vielen losen Episoden hinterlassen bei mir eher das Gefühl von Distanz. Die Hauptfigur – sperrig, verletzlich, manchmal verstörend – bleibt mir zu unentwickelt. Vieles verharrt im Schwebezustand: die Emotionen, die Geschichten, die Menschen. Vielleicht ist das Absicht – mich hat es leider nicht ganz erreicht.
Kurzgeschichten mit rotem Faden und Tiefgang
Ein Roman wie eine Sammlung vieler kleiner Kurzgeschichten mit der Hauptfigur Olive Kitteridge, die nicht immer unbedingt eine Sympathieträgerin ist. Die Kapitel eröffnen jede für sich eine neue Anzahl an interessanten Protagonisten und Themen. Weil die Kapitel für sich auch stehen können, war es nicht so schlimm, dass das Buch zwischenzeitlich bei mir ein Jahr pausierend rumlag. Ich konnte wieder einsteigen und genoss nochmal diesen lakonischen Stil.

Starke Charaktere, unterschwellige Konflikte gepaart mit Dorfklatsch - gute Erzählweise
Das Buch hat mehrere insich geschlossene Geschichten der Einwohnenden aus Crosby. Im Laufe der Erzählungen werden die Beziehungen untereinander klar und es zeigen sich die unausgesprichenen Konflikte und der übliche Dorftratsch. Ich fand das Buch insgesamt sehr gut, konnte vieles wiedererkennen. Vier Sterme daher, weil es mir an manchen Stellen an emotionaler Spannung gefehlt hat

Highlight
Diese Geschichte hat mich berührt wie vorher lange keine. Die großen und kleinen Momente des Lebens werden hier in einer Klarheit beschrieben, die mich sehr beeindruckt hat. Ich hab Olive so sehr ins Herz geschlossen. Auch wenn manches, was passiert ist, sehr schmerzlich war, war über allem immer Hoffnung.
Keine locker-lustige Sommerlektüre
Von den Kommentaren auf dem Cover gelockt begann ich zu lesen… und fand mich bald wieder in einer stetigen Abfolge von Geschichten über das Leben in einer amerikanischen Kleinstadt. Was schön und idyllisch sein könnte, in diesem Fall aber nicht ist. Für mich fühlte sich dieses Buch schwer an, tragisch, traurig… Schade eigentlich
Die Hauptperson ist ein schwieriger Charakter. Sehr ambivalent, manche Leute können sie nicht so richtig leiden und auch ich selber konnte sie beim Lesen nicht immer nachvollziehen und hatte gemischte Gefühle ihr gegenüber. Man lernt sie dennoch sehr gut kennen und lernt auch mit ihr mit zu fühlen. Der übergeordnete Gedanke des Buches ist, dass man eine Kleinstadt hat, in der alle Leute einander kennen und trotzdem gibt es so viele Einzelschicksale und verschiedene Leben und Persönlichkeiten. Auch wenn die Menschen so nah aneinander leben, leben sie doch aneinander vorbei und streifen einander immer wieder, aber bekommen sich nie so ganz zu fassen und das macht die Faszination aus. Dass man sich andauernd begegnet, sich aber dennoch nicht wirklich kennt und man niemals so wirklich begreifen kann was unter der Oberfläche von einem anderen Menschen/einer anderen Familie so steckt. Das hat dieses Buch zum Thema gemacht, dadurch geht es natürlich um die fundamentalen Themen des Lebens. Es geht um Familie, Liebe, Einsamkeit, Trauer und Tod. Sprachlich war das Buch gut geschrieben, allerdings war es schon sehr langatmig, manche Stellen haben mich nicht so sehr interessiert. Es war mir nicht vielschichtig und facettenreich genug.

Warmherziges Buch über menschliche Schwächen
Elisabeth Sprouts mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnetes Buch trägt im englischen Original den schlichten Titel „Olive Kitteridge“. Auch wenn Olive Kitterigde das bindende Element des Romans ist, zieht sich auch die charakteristische Atmosphäre der amerikanischen Ostküste als eine Art roter Faden durch das Buch. Der Leser wird durch die typisch amerikanische Kleinstadt Crosby, Maine mit ihren klaren gesellschaftlichen Rollen und dem sonntäglichen Kirchgang geführt und erhascht dabei einen kurzen Blick in die Häuser mit „so vielen Leben, so vielen Geschichten, die wir nie erfahren werden“ wie Jane Houlton in dem Kapitel „Winterkonzert“ sagt. Einen kleinen Ausschnitt aus diesen unterschiedlichen Lebensgeschichten erfahren wir dann eben doch, bevor wir die Personen wieder verlassen und zum nächsten Kapitel, zum nächsten Haus weiterziehen. Dadurch erscheint der Roman fasst eher wie eine Reihe von Kurzgeschichten mit Olive, einer pensionierten Mathematiklehrerin, die aufgrund ihres vehementen Auftretens für andere oft einschüchternd wirkt, als bindendes Element: mal in Zentrum der Geschichte, wenn es um ihre Ehe oder ihren Sohn geht, mal nur am Rande als Ratgeberin, Schaulustige oder in Erzählungen ihrer ehemaligen Schüler:Innen. Elisabeth Sprout ist ein warmherziger, ja fast liebevoller Roman über menschliche Schwäche(n), über Lebenslügen, Träume, Versagen, Liebe und Tod gelungen. Die angerissenen Lebensgeschichteb zeigen, „wie verzweifelt sich jeder ins Zeug legt, um sich das zu verschaffen, was er braucht“: Liebe, Sicherheit, Geborgenheit. Ich habe den Roman gerne in nur einem Tag gelesen und hätte mir nur gewünscht - auch wenn alle Figuren toll ausgearbeitet sind - zumindest über Olive als zentrale Figur doch noch etwas mehr zu erfahren, aber dafür werde ich jetzt einfach noch „Die langen Abende“ lesen.
Das Buch hat mir gut gefallen, aber es hat viele lose Enden, die eventuell offen bleiben oder auch nicht? Ich bin gespannt, denn es gibt einen 2.Teil. Der Stil gefällt mir (trotzdem oder gerade deshalb) sehr und die Hauptprotagonistin Olive (neben vielerlei anderer Einwohner von Crosby) ist auf interessante Art unsympathisch und doch irgendwie liebenswert. Ist auf jedenfall ein raues Buch, an dem man sich (auf)reibt.
Irgendwie zusammenhängende Kurzgeschichten mit vielen offenen Enden
Ich tat mir ehrlicherweise anfangs etwas schwer, in den Stil hineinzukommen. Die verschiedenen Charaktere waren gut gezeichnet, aber mir fehlte bei vielen der Geschichten ein gewisser Abschluss. Es bleibt einfach sehr viel offen, das fand ich etwas „verstörend“…
Ein Rätsel dieses Buch..
Also ich weiß bisher nicht, was mir dieses Buch sagen soll. Ich fand es vom lesen her super schwer reinzukommen. Diese Kurzgeschichte einzelner Personen, die kein wirkliches Ende mit sich hatten. Die Protagonistin kam immer mal wieder vor aber einfach kein Buch für mich mit Inhalt. Schade !
So I borrowed this from the e-library on a whim, not knowing what it was about. I was confused by this book. But I liked the narrators voice so much! I felt the whole time like it was a short story collection, losely connected by similar places and people. Turns out: it is! So in hindsight: I liked it! Some of the stories where really good, but the connection into a linear story confounded me to no end.





































