TRUE CRIME. Der Abgrund in dir
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Description
NICHTS IST SO GRAUSAM WIE DIE WIRKLICHKEIT
Mit den hier versammelten Fallerzählungen führt Romy Hausmann den Beweis, dass kein Thrillerautor auch nur annähernd so bizarre Verbrechen schreiben kann wie das Leben. In einfühlsamen Gesprächen mit Angehörigen und Opfern, Tätern und Ermittlern, mit renommierten Richtern, Forensikern, Medizinern und Traumaexperten spürt sie den Fragen hinter dem Offensichtlichen nach. Die Ergebnisse dieser Gespräche verdichtet sie zu einer sehr persönlichen Tagebucherzählung über die Macht der Gefühle von Opfern und Hinterbliebenen, zerstörte Leben und den Versuch, einen Abschluss zu finden.
Book Information
Author Description
Romy Hausmann, Jahrgang 1981, hat sich 2019 mit ihrem Thrillerdebüt ›Liebes Kind‹ sogleich an die Spitze der deutschen Spannungsliteratur geschrieben: ›Liebes Kind‹ landete auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste, mit ›Marta schläft‹ folgte 2020 ihr zweiter Bestseller. Übersetzungen ihrer Bücher erscheinen in 26 Ländern, die Filmrechte wurden hochkarätig verkauft. Romy Hausmann wohnt mit ihrer Familie in einem abgeschiedenen Waldhaus in der Nähe von Stuttgart. Auch ihr dritter Thriller ›Perfect Day‹ landete sofort nach Erscheinen 2022 auf Platz 2 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Weitere Informationen unter www.romy-hausmann.de
Posts
Spannende Erzählungen mehrerer (mir zuvor unbekannter) Kriminalfälle mal in einer anderen Form
Mir hat das Buch grundsätzlich gut gefallen. Die Erzählweise war total spannend und hat einen mitgenommen in die Recherche- und Gedankenwelt von Romy Hausmann. Auch die Kriminalfälle waren mega interessant und auch spannend erzählt. Mir war das Buch aber etwas zu konfus. Die Autorin schreibt, dass sie beleuchten will, wie Angehörige mit ihren Verlusten umgehen. Das ist ihr in einigen Fällen, wie dem von Phoebe Handsjuk auch wirklich gut gelungen. Bei einigen anderen Fällen hatte ich das Gefühl, es war eine Aneinanderreihung von persönlichen Gedanken zum Fall, Expertenmeinungen im Bereich Rechtsmedizin, etc., die nicht zwingend alle zum vorher definierten Ziel, die Situation der Angehörigen zu beleuchten, beitrugen. Passagenweise verdient das Buch wirklich 5 Sterne, aber bei einigen Fällen hätte ich mir mehr Fokus und Konsistenz in der Darstellung gewünscht.
True Crime einmal anders
Bewertung: Highlight Gelungene Mischung aus 11 True Crime Fällen mit zugehörigen Interviews von Expert*innen zum Fall / der Thematik passender Fachrichtungen. Dazu Tagebucheinträge von Romy Hausmann während des Schreibprozesses, die sich vor allem mit dem Fall Phoebe Handsjuk beschäftigen (mit der Mutter der verstorbenen Phoebe steht die Autorin in Mail-Kontakt), die die persönliche Betroffen- und Befindlichkeit der Autorin zum Ausdruck bringen. Diese Mischung von sachlicher und persönlicher Ebene fand ich sehr gelungen, oft „konsumiert“ man True Crime und macht sich nicht groß Gedanken um die Betroffenen und Hinterbliebenen und was die Ereignisse mit ihnen machen (zumindest geht es mir so). Einerseits haben mir die Einschübe gut gefallen, andererseits haben sie mich auch teilweise rausgebracht, auch dass der Fall von Phoebe in der Mitte erzählt wird und nicht am Ende. Hier hätte ich es besser gefunden die Tagebucheinträge kompakter zusammenzufassen und nicht nach jedem Fall und Phoebes Fall am Ende zu erzählen. Ich kannte die Fälle zudem schon vorab aus dem Podcast von Romy Hausmann und Mark Benecke (Empfehlung an dieser Stelle), sodass die Fälle noch nicht mehr überraschen konnten.
➡️Kurzrezension: Endlich wieder ein Highlight entdeckt! Das Buch ist ganz große Klasse. Mal eine ganz andere Weise an True Crime ran zu gehen. Ich will eigentlich gar nicht mehr sagen außer, dass Romy interessante, eher unbekannte Fälle herausgesucht hat, das finde ich aber toll, & uns zusätzlich an ihren Tagebucheinträgen während der Recherche teilhaben lässt. Nicht einfach stumpf zusammengefasste Fälle, sondern ein Buch was dazu anregt bewusster & dankbarer zu sein! Definitiv Gänsehaut Momente dabei!🥺

Mich hat dieses Buch tief berührt. Von Anfang an hatte ich beim Lesen Romys Stimme im Ohr. 👂🏻 Sie erzählt die Geschichten der Opfer auf eine ganz eigene, gefühlvolle Art. Objektiv genug, um sich nicht in Einschätzungen zu verstricken, aber immer mit Herz. ❤️ Ein intensives Buch das zeigt: das ist auch True Crime. Schaut hin.
True Crime. Ich behaupte, dass wir alle bereits damit in Berührung gekommen sind. Als Podcast beim Bügeln oder einer anderen Hausarbeit. Als Dokumentation im Fernsehen auf der gemütlichen Couch. 📺 Eingehüllt, in einer kuschelig weichen, warmen Decke. Als Tratsch unter Bekannten. In der Zeitung. Oder eben in Büchern. Immer bin ich als Konsument außen vor. Bin Zuschauer, Zuhörer, Leser. Manche Fälle beschäftigen mich im Nachhinein, ich denke ein, zwei Tage über die Geschichte nach. 🤔 Manche vergesse ich wieder, nachdem ich mit ihnen in Berührung kam. Doch es gibt eben auch die, für die TrueCrime so nah ist, so echt, dass sie nicht vergessen können. Das sind Opfer, Angehörige oder Beschuldigte. Das Verbrechen dominiert ihren Alltag, lässt ein normales Leben nicht mehr zu. Mit ihrer Geschichte beschäftigt sich häufig niemand. Dort, wo der offensichtliche Schrecken aufhört, schauen die wenigsten hin. Romy Hausmann schon. Vielleicht habt ihr ähnlich gedacht wie ich, als ich die Ankündigung zu "True Crime" sah. Mutig. Ist der Hype um True Crime noch immer ungebrochen? Und: kennt man die Fälle nicht schon aus anderen Büchern oder Podcast-Folgen? 🫣 Aber Romy reicht es nicht einen Fall gut recherchiert darzulegen. Sie geht tiefer. Spricht mit Angehörigen von Opfern. Interviewt Ermittler:innen und Expert:innen. Und währenddessen schreibt sie immer wieder Tagebuch. Diese Gedanken sind wohl das Persönlichste, das sie je veröffentlicht hat. Und das nicht ohne Grund. Sie möchte sensibilisieren. True Crime ist mehr als Unterhaltung. True Crime ist echt. True Crime verändert das Leben mancher Menschen. Für immer. 🕊️ Mich hat dieses Buch tief berührt. Von Anfang an hatte ich beim Lesen Romys Stimme im Ohr. 👂🏻 Sie erzählt die Geschichten der Opfer auf eine ganz eigene, gefühlvolle Art. Objektiv genug, um sich nicht in Einschätzungen zu verstricken, aber immer mit Herz. ❤️ Ein intensives Buch das zeigt: das ist auch True Crime. Schaut hin.

Ein sehr besonderes Buch!
„True Crime – Der Abgrund in dir: Was den Menschen zum Mörder macht“ von Romy Hausmann erschien am 17.08.2022 im dtv Verlag. Lieben Dank an Lovelybooks, dtv Verlag für das Rezensionsexemplar und die schöne austauschreiche Leserunde. Inhalt: Nichts ist so grausam wie die Wirklichkeit. Die Autorin berichtet von elf Fällen, die leider so in der Realität passiert sind. Zu Beginn jeden Falles, kommen bekannte Thrillerautoren zu Wort. Was deren Motivation fürs Schreiben ist. Dann schildert Hausmann den jeweiligen Fall. Danach geht sie mit Fachpersonen ins Gespräch. Z. B. Ärzten, Psychologen und True Crime Podcaster*innen ins Gespräch. Zum Abschluss eines True Crime Falles schreibt Romy Hausmann in „Mein Tagebuch“; wie habe ich mich diesem Fall genähert – wie ging es mir selbst dabei – welche Fragen stellen sich mir Zum Ende des Buches stellt Hausmann ihre Gesprächspartner und Autoren in einer Kurzbiografie vor. Im Anschluss daran, sind zu jedem Fall und Tagebucheintrag, die Quellenangaben zu lesen. Meinung: Mit diesem Buch gab mir Romy Hausmann Einblicke in die menschliche Seele. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen, sehr umfangreicher Recherche, ist dieses Buch geschrieben. Sie lässt uns in die Köpfe der Täter blicken. Ich lernte die unterschiedlichsten Menschen und ihre Motive kennen. Das Buch konnte ich nicht am Stück lesen, es steckte doch viel Grausamkeit in den Taten. Die Fälle haben mir nicht gefallen. Hat mir das Buch gefallen? Ja, ich habe das Buch trotz dieser erschreckenden Wirklichkeit gerne gelesen. Sehr positiv gefiel mir, wie Hausmann mit ihren Gedanken umgegangen und mich daran teilhaben ließ. Jeder erschütternde Fall, berührte mich sehr. Der Fall von Phoebe Handsjuk und Tim Cole berührten mich sehr, machte mich traurig und betroffen. Fazit / Leseempfehlung: Gibt es eine Leseempfehlung von mir? Aber sicher! Dieses Buch ist für jeden True Crime Fan ein Muss. Aber auch Thriller Fans wird dieses Buch gefallen. Liebe @romyhausmann, lieben Dank für dieses besondere Buch! Danke, dass du mich daran teilhaben lassen hast.

Ein sehr interessantes Buch. Vor allem die Interviews haben mir sehr gut gefallen. Auch die Fälle waren spannend, wobei die meisten True Crime Fans nicht unbekannt waren. Besonders berührt hat mich aber der Email Austausch mit Pheobes Mutter. Der hat noch mal eine komplett andere Perspektive gegeben, da bei den meisten True Crime Podcasts/ Büchern etc. die Hinterbliebenen außen vor bleiben. Durch den Briefwechsel bekommt man dann doch mal einen Einblick wie ein Verbrechen/ Todesfall eine komplette Familie zerstören kann.
Überwältigend und traurig zu gleich!
Ich habe mich schon öfter mit dem Thema True Crime beschäftigt. Ich schaue mir Youtube Videos dazu an - ein Buch zu diesem Thema habe ich allerdings zum ersten mal gelesen. Bei einigen Fällen kamen mir die Tränen. Es ist einfach grausam was in unserer Welt vor sich geht. Dennoch war jeder Fall bis zum Ende "spannend" und ich finde es gut das dadurch an die Opfer gedacht wird. Es ist keine typische Rezension aber so ein Thema mit einer "typischen" Rezension zu bewerten fühlt sich für mich falsch an. Es mögen alle in Frieden ruhen!🕊 Ich empfehle jedem das Buch der sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen will!

Das Schicksal der anderen. Werbung *Rezensionsexmplar Hallo liebe #Bücherfreunde . Über True Crime müssen wir uns gar nicht viel unterhalten. Viele von uns können nicht mehr ohne. Es gibt sehr viele verschiedene Formate darüber. Im neuesten Buch von der lieben Autorin @romyhausmann - #truecrimederabgrundindir werde 11 Fälle abwechselnd erzählt. Nur ein Fall wird das Hauptthema und dieser Fall hat in dem Buch eine große Bedeutung. Zwischen den Kapiteln kommen die Tagebucheinträge von Romy Hausmann. Dort beschreibt sie voller Emotionen ihre Gefühle und Gedanken. Auch über die Gespräche mit der Familie der Opfer aus dem Hauptfall werden hier erwähnt. Das ganze macht es meiner Meinung nach persönlicher. Was ich gut finde. Es verleiht dem Buch extra Würze. Ich finde Romy Hausmann hat die Fälle kreativ wiedergeben. Ich fand das Buch allgemein sehr authentisch und hoch interessant. Einige Fälle gingen mir sehr nah und besonders der Hauptfall blieb lange in meinem Kopf. Muss gestehen, wenn ich darüber nachdenke, werde ich nochmals von Trauer und Wut eingenommen. Fazit: #truecrimederabgrundindir kann ich 100% weiterempfehlen. Es ist ein sehr gutes Buch. Es sollte den True Crime's Fans nicht entgehen. ------------------------------------------ Vielen lieben Dank an @ehrlichanders und @dtv_verlag für das tolle Rezensionsexmplar! 💜 ------------------------------------------

11 Spanende True Crime Fälle
Ich finde das Thema True Crime sehr spanned. Und das Buch darüber hat mir sehr gut gefallen. Das Thema würde sehr gut behandelt. Es waren 11 sehr spannende und unterschiedliche Fälle und die dazu geführten Interviews mit Experten waren sehr informativ sowie interessant. Für True Crime Fans aufjedenfall zu empfehlen.
Das Buch war für mich ein Auf und Ab. Manche Fälle waren super spannend aufbereitet und interessant erzählt, durch zusätzliche Interviews etc. noch genauer beleuchtet. Die Gedanken von Romy Hausmann fand ich sehr sensibel und reflektiert, teilweise sogar berührend. Zu anderen Fällen habe ich wiederum keinen Zugang gefunden. Sie waren mir zu mechanisch erzählt und bei den zusätzlichen Informationen hätte ich mir gewünscht, dass sie mehr auf die vorliegenden Fälle Bezug nehmen.
NICHTS IST SO GRAUSAM WIE DIE WIRKLICHKEIT
Ich habe einige Tage gebraucht um dieses Buch zu verarbeiten. Es ist einfach unfassbar was auf der Welt passiert. Wenn man sowas liest möchte man glauben es ist rein fiktiv, aber das ist es nicht. Leider musste man auch erkennen wie unfair dieses Rechtssystem manchmal ist... Es gab einen Fall der mir besonders nahe ging, aber ich möchte nicht spoilern. Nichts ist schlimmer als die Wirklichkeit...
True Crime - ein Thema, das immer größer, immer populärer wird und von dem eine ganz eigene, bizarre Faszination ausgeht, die auch mich gepackt hat. Dementsprechend konnte ich an »True Crime - Der Abgrund in dir« einfach nicht vorbei gehen. In ihrem neuesten Werk behandelt Romy Hausmann elf Kriminalfälle, die sie nicht nur eingehend beschreibt, sondern die sie darüber hinaus auch in zahlreichen Interviews aufarbeitet. In diesen sehr einfühlsamen und gleichzeitig sehr interessanten Gesprächen spricht sie mit einer Vielzahl an Menschen - Angehörige, Ermittler, Richter, Forensiker, Mediziner und Traumaexperte. Durch diese besondere Art der Aufarbeitung blickt Hausmann - und auch wir als Leser*innen - hinter die Fassade von True Crime und somit auf die Abgründe dahinter. Es sind Abgründe, die oftmals gar nicht wahrgenommen werden, die in der alleinigen Schilderung der Fälle untergehen, die aber für Betroffene, Angehörige und Hinterbliebene grausame Realität und die nur schwer zu überwinden sind. Letzteres wird für mich vor allem in den fortführenden Tagebucheinträgen der Autorin deutlich, die sich neben Fallerzählungen und Interviews wie ein roter Faden durch das ganze Buch hindurch winden. In diesen Einträgen spricht sie von ihrem E-Mail-Kontakt mit Natalie Handsjuk, der Mutter einer jungen Frau, die auf äußerst bizarre und mysteriöse Weise ums Leben kam. Diese E-Mails, ebenso wie Phoebes Tod, sind mir ganz besonders unter die Haut gegangen, weil sie so ehrlich beschreiben, wie sich ein solcher Schicksalsschlag auf das Leben der Angehörigen auswirken kann. Diese Sequenzen waren so emotional und berührend, dass das Leseerlebnis dadurch besonders intensiv wurde - womit ich anfangs überhaupt nicht gerechnet hatte - und das mir ganz deutlich vor Augen geführt hat, dass das bei der Beschäftigung mit True Crime Fällen oft in den Hintergrund gerät, weil der Fokus auf dem Verbrechen liegt und selten auf der Familie des Opfers. Eben diesen Perspektivenwechsel vollführt Hausmann in ihrem Buch und zeigt dadurch, dass True Crime so viel mehr ist und so viel tiefer geht. Denn obwohl man natürlich weiß, dass es sich um wahre Verbrechen handelt, wird dabei trotzdem ganz viel ausgeblendet, um es als „Unterhaltungsgenre“ konsumieren zu können. »True Crime - Der Abgrund in dir« von Romy Hausmann ist somit ein Buch, das seinesgleichen sucht und das mich durch seine Offenheit, Ehrlichkeit und vor allem intensive Aufarbeitung der Kriminalfälle überzeugt hat. Es geht unter die Haut, bewegt und berührt, schockiert und wirft Fragen auf, während es gleichzeitig zu einem bewussteren Konsum von True Crime anregt - zumindest habe ich das so empfunden. P.S. Wem das noch nicht genug war: Es gibt einen Podcast von Romy Hausmann und Dr. Mark Benecke (Hausmann & Benecke - True Crime) den ich als hervorragende Ergänzung zum Buch empfinde und ebenfalls nur empfehlen kann.

Emotional, tiefgründig und respektvoll
Dieses Buch hat True Crime für mich auf ein ganz neues Level gebracht. Romy Hausmann hat sich sehr nah an die Geschehnisse getraut. Sie hat Kontakt zu Natalie Handsjuk aufgenommen, die bereit war, über den Verlust ihrer Tochter zu sprechen. Innerhalb der Tagebucheinträge finden sich immer wieder die Texte von Natalie, die den Verlust, den Fall und True Crime ingesamt für mich plötzlich nahbar gemacht haben. Die Kapitel sind unterschiedlich gestaltet und auch der Schreibstil wechselt das ein oder andere Mal, was es immer wieder spannend gemacht hat. Dennoch habe ich beim lesen gespürt, dass das keine reine Erzählung aus Unterhaltungszwecken war. Es war emotional, tiefgründig, interessant und vor allem respektvoll. Ein wirklich beeindruckendes Buch, aus dem ich euch gerne meine Lieblingszitate teilen möchte: „Wenn wir jemandem Schmerz zufügen, dann wird dieser Schmerz irgendwann auf uns selbst zurückfallen. Dasselbe gilt, so denke ich, für das Gute, das wir in die Welt hinaustragen.“ ~ N.H. „Respekt, ich glaube, darum geht es. […] Umsichtig zu sein, sowohl in der Fiktion als auch miteinander im echten Leben.“ ~ R.H. 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝: 5/5 ⭐️ Für mehr zum Buch: Im dazugehörigen Podcast besprechen Romy Hausmann und Mark Benecke die Fälle noch einmal und eröffnen neue Perspektiven. (Dieser Podcast hat mich zum Podcast-Junkie gemacht, so be careful) Ach und falls ihr noch nicht mitbekommen habt, dass es Musik zum Buch gibt, here you go: „True Crime Vol. 1“ von Matze Semmler

Mein erstes True Crime Buch/Hörbuch. Es war richtig interessant. Gut möchte ich an der Stelle eigentlich fast nicht schreiben weil es ja um echte Fälle geht. Und es war echt erschreckend was da alles passiert ist, grade auch von jugendlichen/ jungen Erwachsenen. Ich fand den Blickwinkel von Romy Hausmann darauf richtig gut. Denn hier standen die Hinterbliebenen und deren Umgang im Fokus. Die letzten Geschichten hab ich allerdings nicht so richtig erfassen können, die waren irgendwie nur kurz angerissen. Das fand ich etwas schade. Aber vielleicht gabs da auch einfach keine Aufklärung und ich hab das überhört.
Hat mich mal interessiert... Aber das ist wohl nichts für mich. Es ist zwar gut geschrieben, die Idee mit den Interviews ist auch ganz nett, aber mit dem Tagebuch und den Briefen vielleicht auch ein wenig viel. Viel uninteressant vor allem. Die Fälle waren zwar häufig überraschend im Verlauf und auch gut geschrieben, aber das Wissen, dass es sich um echte Fälle handelt, macht einem die Sache doch schon ziemlich mies. Dann lieber ein guter, fiktiver Thriller. Im späteren Verlauf habe ich einige Seiten schon mal weggelassen, weil es mir schlichtweg zu langweilig und auch anstrengend wurde, mich durch die Texte zu arbeiten. Das Gefühl, etwas verpasst zu haben, hatte ich trotzdem nicht, was ja wiederum positiv zu bewerten ist. Fazit: Ging so. Werde ich künftig nicht mehr lesen.
True Crime als Buch funktioniert tatsächlich. Romy Hausmann hat 11 spannende Fälle ausgesucht und zu jedem Fall einen oder mehrere Experten interviewt. Zwischendurch gibt es Tagebucheinträge der Autorin, die zum Nachdenken anregen und deutlich machen, dass es hier kein Krimi ist, sondern das echte Leben. Sehr gute Lektüre!
Musthave für True - Crime - Liebhaber
Vor ein paar Monaten habe ich den True Crime in Form von Podcasts für mich entdeckt und lieben gelernt. Durch ein Buch in dieses Thema abzutauchen war für mich also Neuland, aber ich muss sagen mir hat es ziemlich gut gefallen. Romy erläutert in ihrem Buch nicht nur wahre Verbrechen, sondern analysiert diese und das Verhalten der Täter*innen anhand von verschiedenen Expert*innen. Anders als ein "normaler" Thriller, dessen Geschichten fiktiv erzählt werden, steckt der True Crime voller Wahrheiten und Grausamkeiten und ist dadurch vielleicht nicht für jeden Leser geeignet. Ich kann für alle die darüber nachdenken das Buch zu lesen eine klare Empfehlung aussprechen.

Anhand von elf Fallakten inklusive Interviews mit Hinterbliebenden, Ermittlern, Forensikern u.v.m. hat Romy Hausmann wahre Verbrechen journalistisch aufgearbeitet. Dabei möchte Sie laut Cover "den Abgrund in Dir" ergründen und herausfinden "was den Menschen zum Mörder macht". Der tragische Todesfall einer jungen Australierin begleitet den Leser das ganze Buch über, da er in periodischen Tagebucheinträgen zwischen den einzelnen Fällen nochmal von einer ganz persönlichen Sicht durch die Augen von Romy Hausmann erzählt wird. Ich konsumiere ziemlich viel rund um True Crime und war positiv überrascht, dass ich bisher nur einen der elf Fälle schon vorher kannte. Allerdings muss man dazu sagen, dass man sich vor dem Lesen nicht den Podcast Hausmann & Benecke anhören sollte, da Romy Hausmann dort Mark Benecke alle Fälle aus dem Buch episodenweise erzählt und er seine fachmännische Meinung aus jahrelanger Erfahrung als Sachverständiger dazu abgibt. Auf diese Weise hatte ich mich leider schon mit den ersten vier Kapiteln des Buches selber gespoilert. Was mich leider an dem Buch gestört hat und letztendlich auch zum Punktabzug geführt hat ist das vollmundige Versprechen des Covers, das nicht eingehalten wurde. Nicht falsch verstehen, ich begrüße es bei True Crime-Formaten sehr wenn der Fokus auf den Opfern und nicht auf den Tätern liegt. Allerdings war ich hier sehr neugierig auf die Vorgeschichte und die Beweggründe der Täter und habe mir einfach mehr Erklärungen und Auflösungen zu den einzelnen Fällen versprochen. Stattdessen ist bei manchen Kapiteln nicht mal klar, ob es überhaupt einen Täter oder ein Verbrechen gibt. Wirklich schade. Aber den Schreibstil von Frau Hausmann fand ich fesselnd und werde sicher demnächst mal einen Thriller von ihr lesen.
Ein populäres Thema, das aus einer sehr reflektierten und informierten Perspektive aufgerollt wird und durch den Fokus auf die Opfer sensiblisiert und zum Nachdenken anregt.
Ich habe mich als True Crime Fan unheimlich auf Dieses Buch gefreut und auch damit gerechnet, dass vieles nicht ganz so neu für mich sein wird durch meinen ausgeprägten Konsum diverser True Crime Podcasts. Aber ich habe mich geirrt, denn besonders eine Sache war dabei neu für mich: Die Frage, was mich so an True Crime fasziniert und die Reflexion darüber, wieso ich mir mittlerweile scheinbar so abgestumpft beim Kochen oder beim Haushalt erledigen Geschichten von wahren Verbrechen anhöre. Aber warum machte ich mir dabei bisher so wenige Gedanken darüber, welche Menschen hinter den Opfern stecken und was, von ihnen bleibt? In diesem Buch beleuchtet Romy Hausmann durch einen so passend gewählten Aufbau genau diese Aspekte. Hier gibt die Autorin durch ihre Tagebucheinträge zum Fall "Pheobe Handsjuk", der sich durch das ganze Buch zieht und sie in ihren Recherchen emotional geprägt hat, sehr persönliche Einblicke in ihre Gedankenwelt. Außerdem sind nach jedem Fall (Experten)interviews angehängt, die den Fall aus einer oft sachlichen Perspektive betrachten, bevor wir durch den nächsten Tagebucheintrag wieder einen persönlichen Einblick in die Recherche erhalten. Was mir auch sehr gut gefallen hat waren die Zitate vor jedem Fall von berühmten Thriller Autor_innen und das Interview mit den Hosts meines Lieblings True Crime Podcasts "Mord auf Ex" über (investigativen) Journalismus zu True Crime. 🕵🏼 Das Buch hat mich unheimlich nachdenklich gestimmt und mich sehr berührt. Die Fälle, die ich zum Teil schon kannte, werden so aufgearbeitet, dass eine emotionale Abgrenzung beim Lesen wirklich schwer ist. Das hier ist kein fiktiver Thriller, die Taten sind real. Die Menschen sind real. Und die Endgültigkeit ist real. Für mich ein absolutes Highlight, das meine Sichtweise auf True Crime verändert hat. Ich werde in Zukunft, wenn ich wieder "Mord auf Ex" beim Kartoffeln schälen höre, definitiv sensibilisierter und reflektierter zuhören Eine klare Leseempfehlung für alle scheinbar abgestumpften True Crime und Thriller Fans!

True Crime kritisch betrachtet
Das Buch ist wirklich etwas Besonderes: neben der Nacherzählung von ausgewählten Kriminalfällen, die alle grausamer nicht sein können, gewährt die Autorin Einblicke in die Korrespondenz, die sie mit einer Mutter hat. Der Mutter von Phoebe Hansjuk - der jungen Frau, die durch einen Müllschacht klettert und in den Tod fiel (wurde als Unfall deklariert, aber das glauben viele nicht). Sehr besonders, sehr spannend und durch die Interviews zwischen den Kriminalfällen sehr interessant. Zwischendurch wird auch der Frage auf den Grund gegangen, warum True Crime überhaupt so ein populäres Thema ist. Das zu reflektieren, fand ich wichtig und richtig. Ich habe viel neues gelernt und werde definitiv weitere Bücher von Romy Hausmann lesen.
Spannende und einfühlsame True-Crime-Fälle mit persönlicher Note und Tiefe dank Tagebucheinträgen und Interviews.
Inhalt: In True Crime Der Abgrund in dir widmet sich Romy Hausmann elf wahren Verbrechen, die sich über mehrere Jahrzehnte hinweg ereignet haben. In einer Sammlung ausgewählter Kriminalfälle, die die Autorin besonders berührt oder beschäftigt haben, beleuchtet sie nicht nur die Geschehnisse selbst, sondern auch die Menschen dahinter: Täter, Opfer, Angehörige. Unterstützt wird das Buch durch Interviews, Tagebucheinträge und persönliche Reflexionen, die einen tieferen Einblick in das Wesen des Verbrechens und dessen Folgen geben. Dabei liegt der Fokus weniger auf blutigen Details als vielmehr auf Hintergründen, Motiven und moralischen Fragestellungen. Eigene Meinung: Einige der dargestellten Fälle waren mir bereits bekannt, dennoch hat es Romy Hausmann geschafft, sie auf eine neue, sehr persönliche und intensive Weise aufzubereiten. Besonders hervorzuheben sind für mich die Tagebucheinträge und Interviews, da sie dem Buch eine emotionale Tiefe verleihen, die weit über eine nüchterne Fallbeschreibung hinausgeht. Die Autorin gewährt ehrliche Einblicke in ihre Gedankenwelt, schildert ihre Zweifel, ihre Wut und ihr Mitgefühl. True Crime wird so nicht nur zu einer Dokumentation realer Verbrechen, sondern auch zu einer Auseinandersetzung mit Schuld, Schmerz und dem Menschsein an sich. Fazit: True Crime ist kein klassisches True-Crime-Buch, sondern vielmehr eine persönliche Annäherung an das Thema Verbrechen. Romy Hausmann erzählt einfühlsam, reflektiert und gleichzeitig spannend. Wer sich für wahre Verbrechen interessiert und dabei auch Wert auf emotionale Tiefe und gut recherchierte Hintergründe legt, wird mit diesem Buch sicher etwas anfangen können. Von mir gibt es vier Sterne für ein informatives, bewegendes und sehr gut geschriebenes Sachbuch.
Spannend, schockierend, fesselnd!
Dieses Buch hat mich einerseits so fasziniert, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Auf der anderen Seite sind die True Crime Fälle so erschreckend, dass mit teilweise schlecht wurde, ich Albträume bekommen habe oder weinen musste. Verrückt, was für Dinge in unserer Welt passieren. Und das waren nur 11 Fälle…
Emotional, berührend, schockierend. Romy Hausmann setzt mit dem Buch einen neuen Standard für True Crime.
Beim Schreiben dieser Leseeindrücke habe ich hier schon zig mal angefangen zu schrieben und doch wieder meine Wörter gelöscht, da es mir schwer fällt einen geeigneten Einstieg zu finden… 11 Kriminalfälle, die nicht nur den Fall schildern, sondern durch Gespräche mit Angehörigen der Opfer, Ermittler*innen, Traumaexpert*innen und Forensiker*innen hinter die Kulissen blicken. Ergänzt wird das Buch um persönliche Tagebucheinträge der Autorin. Romy Hausmann hat für mich als Leser*in True Crime durch das Buch auf ein neues Level gehoben. Die Autorin hat es geschafft die Fälle von der Erzählweise neu aufzubauen und genau das richtige Maß an Sachlichkeit, Fakten und Emotionen einzubringen. Viele Fälle haben Fragen aufgeworfen, aber nicht nur bei mir, sondern auch bei der Autorin. Hierdurch konnte noch das Buch auch auf einer persönlichen Ebene berühren. Am Ende stelle ich mir doch die Frage: Ist es verwerflich, dass mich True Crime neugierig macht? Ich beantworte die Frage für mich mit nein, denn ich versuche zu verstehen, was Menschen zu Mördern macht. 》 ғᴀᴢɪᴛ Emotional, berührend, schockierend. Romy Hausmann setzt mit dem Buch einen neuen Standard für True Crime. 4,5 | 5 Sterne ☆ ___♡___ Liebe Grüße, Jeanette.

4,5 Sterne Aktuell bin ich etwas True crime-obsessed, wobei ich bisher vor allem Podcasts und Youtubevideos konsumiert habe. Als ich dann gesehen habe, dass Romy Hausmann sich dem Thema im Rahmen ihres neuen Buches widmet, wusste ich, was meine nächste Lektüre wird. Sie bespricht elf Fälle und ergänzt diese jeweils durch Experteninterviews. Was ich sehr besonders finde ist, dass sie außerdem nach jedem Fall ihre ganz persönlichen Gedanken und vor allem auch Empfindungen, die während ihrer Recherchearbeit aufkamen, mit uns teilt. Ein Fall, nämlich der von Phoebe Handsjuk, welche in einem Abfallschacht ums Leben kam, beschäftigt sie dabei besonders. Sie stand lange in engem Kontakt mit Phoebes Mutter und sprach viel mit ihr darüber, wie es ihr nach dem Tod ihrer Tochter ergangen ist und wie sie das alles verändert hat. Man merkt, wie nahe Romy das alles geht und auch sie lässt uns daran teilhaben, wie sich die intensive Beschäftigung mit dem Thema True Crime auf sie und ihr Leben auswirkt. Ich mag, dass dies kein besonders sachliches Sachbuch ist, sondern dass besonders beleuchtet wird, dass hinter jedem Kriminalfall Menschen stecken, die ihr Leben lassen mussten oder einen geliebten Menschen verloren haben. Denn sind wir mal ganz ehrlich, häufig geht es eben nur darum, besonders grausige Details oder die Lösung eines Falles zu erfahren und dabei wird dann vergessen, dass das alles keine Fiktion ist, sondern eben das echte Leben. Ich mochte das Buch wirklich gerne und Romy Hausmann konnte viele Sympathiepunkte bei mir kassieren, weil sich das alles eben so persönlich angefühlt hat.
•Rezensionsexemplar• Jeder kennt sie und so viele lesen oder hören sie „True Crime“ Geschichten. Man findet es faszinierend, spannend und lässt sich davon unterhalten. Doch dann las ich folgenden Satz von Romy Hausmann: „ Wir hören True-Crime-Podcasts beim Kartoffelschälen oder zum Einschlafen. Wir lesen True-Crime-Literatur wie Unterhaltungsromane.[…] Ist das richtig? Begreifeb wir, was ein Verbrechen wirklich bedeutet? Begreife ich es?“ Und ich fühlte mich ertappt und nahm mir vor, dieses Buch ganz bewusst zu konsumieren. Es werden 11 Fälle vorgestellt und mit Hilfe von Experten aufgearbeitet. Ich nahm mir Zeit, las langsam und rief mir immer wieder ins Gedächtnis, dass dies alles wahrhaftig passierte. Obwohl ich es als eine Art Sachbuch einordnen würde, war es nicht langweilig oder gar trocken geschrieben. Es lies sich flüssig lesen und machte mich so neugierig auf alle Fälle, dass ich im Nachgang sehr viel im Internet recherchierte. Gerade der Fall um Phoebe Handsjuk, lässt mir bis heute keine Ruhe und ich erwische mich dabei immer wieder ihren Namen bei Google einzugeben. Persönlich hätte ich mir gerne noch ein oder zwei deutsche Fälle gewünscht. Einfach um etwas über die Mentalität der Menschen bei Verbrechen in Deutschland zu lernen und den Umgang mit eben diesen. Ihr seid Fans von True Crime ? Obwohl ich Fans mittlerweile nicht mehr als das richtige Wort empfinde, dann lest dieses Buch !

Durch ganz viele Empfehlungen bin ich auf das Buch aufmerksam geworden, denn ehrlicherweise hatte ich es vorher gar nicht so auf dem Schirm. Spannend und emotional schildert Romy Hausmann hier echte Kriminalfälle, die es in sich haben. Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin Interviews mit Experten geführt hat und diese ihren Platz im Buch bekommen haben. So hatten man auf vieles nochmal eine ganz andere Sicht. Es gibt einen Fall, der sich mehr oder weniger durch das ganze Buch zieht. Anfangs habe ich das ein bisschen als „roten Faden“ empfunden. Irgendwann wird dieser Fall dann erzählt, was für mich eine Art Trennwand dargestellt hat. Irgendwie hat sich das Buch danach anders angefühlt. Ich glaube, ich hätte es besser gefunden, wenn der Fall erst am Ende komplett erzählt worden wäre. Dennoch eine Empfehlung für True Crime-Fans und alle, die es noch werden wollen!
Ein Thriller könnte ich nicht spannender sein! Romy Hausmann berichtet von unfassbaren True Crime Fällen und sie tut das mit sehr viel Feingefühl und Respekt für die Opfer. Nichts an diesem Buch ist reißerisch, vielmehr ist es hervorragend recherchiert, emotional und ebenso faszinierend wie aufschlussreich. Und es veranschaulicht auf verschiedenen Ebenen, was den Menschen zum Mörder machen kann.
True Crime ist ein weit immer weiter verbreitetes, faszinierendes Thema. Da ich selbst hin und wieder einen True Crime Podcast höre konnte ich an diesem Buch unmöglich vorbei gehen. Das Buch war sehr informativ und emotional. Die Autorin vermittelt mit ihrem Roman nicht nur Informationen zu 11 bizarren Fällen sondern spricht auch mit den Angehörigen und Experten rund um die Fälle. Oft werden diese nämlich nicht wirklich wahrgenommen was ich schon immer etwas schade fand, weshalb ich umso glücklicher bin dass Romy Hausmann diese in ihrem Buch aufgreift. Auch ihren eigenen Gefühlen lässt sie dabei ihren Lauf was man in ihren ebenfalls festgehaltenen Tagebucheinträgen lesen kann. Das Buch ist intensiv, berührend und vor allem voller ehrlicher Emotionen. Ebenfalls zeigt die Autorin nicht nur die Schattenseiten von den Fällen sondern auch Dinge wie Hoffnung oder Vergebung. Für mich auf jeden Fall ein sehr interessantes Buch was ich jedem True Crime interessierten empfehlen würde.

In diesem Buch finden wir nicht nur eine Aneinanderreihung von aufgeklärten und unaufgeklärten Kriminalfällen, sondern zwischendrin finden wir auch immer wieder E-Mails, die Hausmann von Angehörigen erhalten hat, Tagebucheinträge der Autorin, die zeigen, wie nahe ihr diese Fälle gehen, und Interviews von unterschiedlichen Expert*innen. Diesen Mix fand ich sehr gelungen, weil man sich nicht nur mit traurigen Schicksalen auseinandersetzen muss, sondern auch Hintergründe beleuchtet werden. Ich habe in diesem Buch einiges gelernt und vor allem auch gemerkt, dass die Schicksale der Toten und vor allem auch Angehörigen auch an einer Autorin, die diese "nur" zusammenträgt, nicht spurlos vorbeigehen. Im Zentrum des ganzen Buches steht der Todesfall Phoebe Handsjuk. Hausmann tauscht sich mit der Mutter der Verstorbenen aus und lernt Phoebe durch Erzählungen kennen. Man merkt durch die Tagebucheinträge, dass Hausmann immer mehr in die Geschehnisse eintaucht, immer mehr Sympathien aufbaut. Sie sagt selbst einmal, dass es ihr immer schwerer fällt, sachlich zu bleiben, je mehr sie in den unterschiedlichen Fällen versinkt. Das macht alles so nahbar. Nicht jeder nacherzählte Kriminalfall ist auf die gleiche Art spannend. Aber in Kombination mit den Tagebucheinträgen, mit den Gedanken der Autorin und den Fragen, die sie sich stellt, und mit den Interviews mit Expert*innen im Nachgang, bekommen die Nacherzählungen ein völlig neues Niveau. "True Crime" ist kein Buch, das mir besonders lange im Kopf bleiben wird. Zwar verfolgen wir hier die traurigen Schicksale real existierender Menschen, aber dennoch ist dies natürlich kein Roman, in dem wir als Leser*innen eine Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Das Buch wird also nicht nachhaltig präsent bleiben. Dennoch hat mir das Lesen unglaublich viel gegeben. Ich habe neue psychologische Fachbegriffe gelernt, neue Abgründe der Menschen erkundet, und das hatte doch sehr viel schauriges Unterhaltungspotenzial.
Geschichten, die so realitätsfern klingen, dass sie aus einem Thriller Roman stammen könnten, doch es sind die Schicksale echter Menschen..
Romy Hausmann beschreibt in ihrem Buch elf wahre Verbrechen und arbeitet diese Anhand von Tagebucheinträgen und Expertenmeinungen auf. Ein Einblick in die Hintergründe dieser Verbrechen und was den Menschen zu Mördern macht. Eine reflektiertes und eindrucksvolles Werk! Romy Hausmann selbst schreibt Thriller, so auch ‘Liebes Kind’. Im Laufe des Buches reflektiert sie ihre eigenen Hintergründe für diese Bücher. Einfach packend und mitreisend!

Ich habe das Buch genossen. Anders kann ich es nicht sagen. Die einzelnen Geschichten waren sehr spannend aufgebaut, der Schreibstil sehr mitreißend. Leider hatte ich zu den ersten beiden Fällen den Podcast angehört, das nahm die Spannung beim Lesen vorweg. Zwar hätte mich der Podcast auch interessiert, aber dann hätte ich das Buch nicht kaufen brauchen. Die Gespräche mit Natalie haben mich auch nicht sonderlich interessiert, aber nachdem das Buch kein Roman war sondern eine True-Crime-Sammlung, konnte ich diese Passagen einfach überspringen. Deshalb fließen sie auch nicht in meine Bewertung ein. Danke für dieses gelungene, sehr spannende Buch!
Einblick in die erschreckende Realität.
Romy Hausmann schreibt mit ungewöhnlich viel Empathie über die Grausamkeiten der Realität. Dabei verliert sie nie den nötigen Respekt und Abstand. Durch Interviews mit Rechtswissenschaftler, Polizisten oder auch Psychologen wird alles nahbarer. Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven.
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NICHTS IST SO GRAUSAM WIE DIE WIRKLICHKEIT
Mit den hier versammelten Fallerzählungen führt Romy Hausmann den Beweis, dass kein Thrillerautor auch nur annähernd so bizarre Verbrechen schreiben kann wie das Leben. In einfühlsamen Gesprächen mit Angehörigen und Opfern, Tätern und Ermittlern, mit renommierten Richtern, Forensikern, Medizinern und Traumaexperten spürt sie den Fragen hinter dem Offensichtlichen nach. Die Ergebnisse dieser Gespräche verdichtet sie zu einer sehr persönlichen Tagebucherzählung über die Macht der Gefühle von Opfern und Hinterbliebenen, zerstörte Leben und den Versuch, einen Abschluss zu finden.
Book Information
Author Description
Romy Hausmann, Jahrgang 1981, hat sich 2019 mit ihrem Thrillerdebüt ›Liebes Kind‹ sogleich an die Spitze der deutschen Spannungsliteratur geschrieben: ›Liebes Kind‹ landete auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste, mit ›Marta schläft‹ folgte 2020 ihr zweiter Bestseller. Übersetzungen ihrer Bücher erscheinen in 26 Ländern, die Filmrechte wurden hochkarätig verkauft. Romy Hausmann wohnt mit ihrer Familie in einem abgeschiedenen Waldhaus in der Nähe von Stuttgart. Auch ihr dritter Thriller ›Perfect Day‹ landete sofort nach Erscheinen 2022 auf Platz 2 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Weitere Informationen unter www.romy-hausmann.de
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Spannende Erzählungen mehrerer (mir zuvor unbekannter) Kriminalfälle mal in einer anderen Form
Mir hat das Buch grundsätzlich gut gefallen. Die Erzählweise war total spannend und hat einen mitgenommen in die Recherche- und Gedankenwelt von Romy Hausmann. Auch die Kriminalfälle waren mega interessant und auch spannend erzählt. Mir war das Buch aber etwas zu konfus. Die Autorin schreibt, dass sie beleuchten will, wie Angehörige mit ihren Verlusten umgehen. Das ist ihr in einigen Fällen, wie dem von Phoebe Handsjuk auch wirklich gut gelungen. Bei einigen anderen Fällen hatte ich das Gefühl, es war eine Aneinanderreihung von persönlichen Gedanken zum Fall, Expertenmeinungen im Bereich Rechtsmedizin, etc., die nicht zwingend alle zum vorher definierten Ziel, die Situation der Angehörigen zu beleuchten, beitrugen. Passagenweise verdient das Buch wirklich 5 Sterne, aber bei einigen Fällen hätte ich mir mehr Fokus und Konsistenz in der Darstellung gewünscht.
True Crime einmal anders
Bewertung: Highlight Gelungene Mischung aus 11 True Crime Fällen mit zugehörigen Interviews von Expert*innen zum Fall / der Thematik passender Fachrichtungen. Dazu Tagebucheinträge von Romy Hausmann während des Schreibprozesses, die sich vor allem mit dem Fall Phoebe Handsjuk beschäftigen (mit der Mutter der verstorbenen Phoebe steht die Autorin in Mail-Kontakt), die die persönliche Betroffen- und Befindlichkeit der Autorin zum Ausdruck bringen. Diese Mischung von sachlicher und persönlicher Ebene fand ich sehr gelungen, oft „konsumiert“ man True Crime und macht sich nicht groß Gedanken um die Betroffenen und Hinterbliebenen und was die Ereignisse mit ihnen machen (zumindest geht es mir so). Einerseits haben mir die Einschübe gut gefallen, andererseits haben sie mich auch teilweise rausgebracht, auch dass der Fall von Phoebe in der Mitte erzählt wird und nicht am Ende. Hier hätte ich es besser gefunden die Tagebucheinträge kompakter zusammenzufassen und nicht nach jedem Fall und Phoebes Fall am Ende zu erzählen. Ich kannte die Fälle zudem schon vorab aus dem Podcast von Romy Hausmann und Mark Benecke (Empfehlung an dieser Stelle), sodass die Fälle noch nicht mehr überraschen konnten.
➡️Kurzrezension: Endlich wieder ein Highlight entdeckt! Das Buch ist ganz große Klasse. Mal eine ganz andere Weise an True Crime ran zu gehen. Ich will eigentlich gar nicht mehr sagen außer, dass Romy interessante, eher unbekannte Fälle herausgesucht hat, das finde ich aber toll, & uns zusätzlich an ihren Tagebucheinträgen während der Recherche teilhaben lässt. Nicht einfach stumpf zusammengefasste Fälle, sondern ein Buch was dazu anregt bewusster & dankbarer zu sein! Definitiv Gänsehaut Momente dabei!🥺

Mich hat dieses Buch tief berührt. Von Anfang an hatte ich beim Lesen Romys Stimme im Ohr. 👂🏻 Sie erzählt die Geschichten der Opfer auf eine ganz eigene, gefühlvolle Art. Objektiv genug, um sich nicht in Einschätzungen zu verstricken, aber immer mit Herz. ❤️ Ein intensives Buch das zeigt: das ist auch True Crime. Schaut hin.
True Crime. Ich behaupte, dass wir alle bereits damit in Berührung gekommen sind. Als Podcast beim Bügeln oder einer anderen Hausarbeit. Als Dokumentation im Fernsehen auf der gemütlichen Couch. 📺 Eingehüllt, in einer kuschelig weichen, warmen Decke. Als Tratsch unter Bekannten. In der Zeitung. Oder eben in Büchern. Immer bin ich als Konsument außen vor. Bin Zuschauer, Zuhörer, Leser. Manche Fälle beschäftigen mich im Nachhinein, ich denke ein, zwei Tage über die Geschichte nach. 🤔 Manche vergesse ich wieder, nachdem ich mit ihnen in Berührung kam. Doch es gibt eben auch die, für die TrueCrime so nah ist, so echt, dass sie nicht vergessen können. Das sind Opfer, Angehörige oder Beschuldigte. Das Verbrechen dominiert ihren Alltag, lässt ein normales Leben nicht mehr zu. Mit ihrer Geschichte beschäftigt sich häufig niemand. Dort, wo der offensichtliche Schrecken aufhört, schauen die wenigsten hin. Romy Hausmann schon. Vielleicht habt ihr ähnlich gedacht wie ich, als ich die Ankündigung zu "True Crime" sah. Mutig. Ist der Hype um True Crime noch immer ungebrochen? Und: kennt man die Fälle nicht schon aus anderen Büchern oder Podcast-Folgen? 🫣 Aber Romy reicht es nicht einen Fall gut recherchiert darzulegen. Sie geht tiefer. Spricht mit Angehörigen von Opfern. Interviewt Ermittler:innen und Expert:innen. Und währenddessen schreibt sie immer wieder Tagebuch. Diese Gedanken sind wohl das Persönlichste, das sie je veröffentlicht hat. Und das nicht ohne Grund. Sie möchte sensibilisieren. True Crime ist mehr als Unterhaltung. True Crime ist echt. True Crime verändert das Leben mancher Menschen. Für immer. 🕊️ Mich hat dieses Buch tief berührt. Von Anfang an hatte ich beim Lesen Romys Stimme im Ohr. 👂🏻 Sie erzählt die Geschichten der Opfer auf eine ganz eigene, gefühlvolle Art. Objektiv genug, um sich nicht in Einschätzungen zu verstricken, aber immer mit Herz. ❤️ Ein intensives Buch das zeigt: das ist auch True Crime. Schaut hin.

Ein sehr besonderes Buch!
„True Crime – Der Abgrund in dir: Was den Menschen zum Mörder macht“ von Romy Hausmann erschien am 17.08.2022 im dtv Verlag. Lieben Dank an Lovelybooks, dtv Verlag für das Rezensionsexemplar und die schöne austauschreiche Leserunde. Inhalt: Nichts ist so grausam wie die Wirklichkeit. Die Autorin berichtet von elf Fällen, die leider so in der Realität passiert sind. Zu Beginn jeden Falles, kommen bekannte Thrillerautoren zu Wort. Was deren Motivation fürs Schreiben ist. Dann schildert Hausmann den jeweiligen Fall. Danach geht sie mit Fachpersonen ins Gespräch. Z. B. Ärzten, Psychologen und True Crime Podcaster*innen ins Gespräch. Zum Abschluss eines True Crime Falles schreibt Romy Hausmann in „Mein Tagebuch“; wie habe ich mich diesem Fall genähert – wie ging es mir selbst dabei – welche Fragen stellen sich mir Zum Ende des Buches stellt Hausmann ihre Gesprächspartner und Autoren in einer Kurzbiografie vor. Im Anschluss daran, sind zu jedem Fall und Tagebucheintrag, die Quellenangaben zu lesen. Meinung: Mit diesem Buch gab mir Romy Hausmann Einblicke in die menschliche Seele. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen, sehr umfangreicher Recherche, ist dieses Buch geschrieben. Sie lässt uns in die Köpfe der Täter blicken. Ich lernte die unterschiedlichsten Menschen und ihre Motive kennen. Das Buch konnte ich nicht am Stück lesen, es steckte doch viel Grausamkeit in den Taten. Die Fälle haben mir nicht gefallen. Hat mir das Buch gefallen? Ja, ich habe das Buch trotz dieser erschreckenden Wirklichkeit gerne gelesen. Sehr positiv gefiel mir, wie Hausmann mit ihren Gedanken umgegangen und mich daran teilhaben ließ. Jeder erschütternde Fall, berührte mich sehr. Der Fall von Phoebe Handsjuk und Tim Cole berührten mich sehr, machte mich traurig und betroffen. Fazit / Leseempfehlung: Gibt es eine Leseempfehlung von mir? Aber sicher! Dieses Buch ist für jeden True Crime Fan ein Muss. Aber auch Thriller Fans wird dieses Buch gefallen. Liebe @romyhausmann, lieben Dank für dieses besondere Buch! Danke, dass du mich daran teilhaben lassen hast.

Ein sehr interessantes Buch. Vor allem die Interviews haben mir sehr gut gefallen. Auch die Fälle waren spannend, wobei die meisten True Crime Fans nicht unbekannt waren. Besonders berührt hat mich aber der Email Austausch mit Pheobes Mutter. Der hat noch mal eine komplett andere Perspektive gegeben, da bei den meisten True Crime Podcasts/ Büchern etc. die Hinterbliebenen außen vor bleiben. Durch den Briefwechsel bekommt man dann doch mal einen Einblick wie ein Verbrechen/ Todesfall eine komplette Familie zerstören kann.
Überwältigend und traurig zu gleich!
Ich habe mich schon öfter mit dem Thema True Crime beschäftigt. Ich schaue mir Youtube Videos dazu an - ein Buch zu diesem Thema habe ich allerdings zum ersten mal gelesen. Bei einigen Fällen kamen mir die Tränen. Es ist einfach grausam was in unserer Welt vor sich geht. Dennoch war jeder Fall bis zum Ende "spannend" und ich finde es gut das dadurch an die Opfer gedacht wird. Es ist keine typische Rezension aber so ein Thema mit einer "typischen" Rezension zu bewerten fühlt sich für mich falsch an. Es mögen alle in Frieden ruhen!🕊 Ich empfehle jedem das Buch der sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen will!

Das Schicksal der anderen. Werbung *Rezensionsexmplar Hallo liebe #Bücherfreunde . Über True Crime müssen wir uns gar nicht viel unterhalten. Viele von uns können nicht mehr ohne. Es gibt sehr viele verschiedene Formate darüber. Im neuesten Buch von der lieben Autorin @romyhausmann - #truecrimederabgrundindir werde 11 Fälle abwechselnd erzählt. Nur ein Fall wird das Hauptthema und dieser Fall hat in dem Buch eine große Bedeutung. Zwischen den Kapiteln kommen die Tagebucheinträge von Romy Hausmann. Dort beschreibt sie voller Emotionen ihre Gefühle und Gedanken. Auch über die Gespräche mit der Familie der Opfer aus dem Hauptfall werden hier erwähnt. Das ganze macht es meiner Meinung nach persönlicher. Was ich gut finde. Es verleiht dem Buch extra Würze. Ich finde Romy Hausmann hat die Fälle kreativ wiedergeben. Ich fand das Buch allgemein sehr authentisch und hoch interessant. Einige Fälle gingen mir sehr nah und besonders der Hauptfall blieb lange in meinem Kopf. Muss gestehen, wenn ich darüber nachdenke, werde ich nochmals von Trauer und Wut eingenommen. Fazit: #truecrimederabgrundindir kann ich 100% weiterempfehlen. Es ist ein sehr gutes Buch. Es sollte den True Crime's Fans nicht entgehen. ------------------------------------------ Vielen lieben Dank an @ehrlichanders und @dtv_verlag für das tolle Rezensionsexmplar! 💜 ------------------------------------------

11 Spanende True Crime Fälle
Ich finde das Thema True Crime sehr spanned. Und das Buch darüber hat mir sehr gut gefallen. Das Thema würde sehr gut behandelt. Es waren 11 sehr spannende und unterschiedliche Fälle und die dazu geführten Interviews mit Experten waren sehr informativ sowie interessant. Für True Crime Fans aufjedenfall zu empfehlen.
Das Buch war für mich ein Auf und Ab. Manche Fälle waren super spannend aufbereitet und interessant erzählt, durch zusätzliche Interviews etc. noch genauer beleuchtet. Die Gedanken von Romy Hausmann fand ich sehr sensibel und reflektiert, teilweise sogar berührend. Zu anderen Fällen habe ich wiederum keinen Zugang gefunden. Sie waren mir zu mechanisch erzählt und bei den zusätzlichen Informationen hätte ich mir gewünscht, dass sie mehr auf die vorliegenden Fälle Bezug nehmen.
NICHTS IST SO GRAUSAM WIE DIE WIRKLICHKEIT
Ich habe einige Tage gebraucht um dieses Buch zu verarbeiten. Es ist einfach unfassbar was auf der Welt passiert. Wenn man sowas liest möchte man glauben es ist rein fiktiv, aber das ist es nicht. Leider musste man auch erkennen wie unfair dieses Rechtssystem manchmal ist... Es gab einen Fall der mir besonders nahe ging, aber ich möchte nicht spoilern. Nichts ist schlimmer als die Wirklichkeit...
True Crime - ein Thema, das immer größer, immer populärer wird und von dem eine ganz eigene, bizarre Faszination ausgeht, die auch mich gepackt hat. Dementsprechend konnte ich an »True Crime - Der Abgrund in dir« einfach nicht vorbei gehen. In ihrem neuesten Werk behandelt Romy Hausmann elf Kriminalfälle, die sie nicht nur eingehend beschreibt, sondern die sie darüber hinaus auch in zahlreichen Interviews aufarbeitet. In diesen sehr einfühlsamen und gleichzeitig sehr interessanten Gesprächen spricht sie mit einer Vielzahl an Menschen - Angehörige, Ermittler, Richter, Forensiker, Mediziner und Traumaexperte. Durch diese besondere Art der Aufarbeitung blickt Hausmann - und auch wir als Leser*innen - hinter die Fassade von True Crime und somit auf die Abgründe dahinter. Es sind Abgründe, die oftmals gar nicht wahrgenommen werden, die in der alleinigen Schilderung der Fälle untergehen, die aber für Betroffene, Angehörige und Hinterbliebene grausame Realität und die nur schwer zu überwinden sind. Letzteres wird für mich vor allem in den fortführenden Tagebucheinträgen der Autorin deutlich, die sich neben Fallerzählungen und Interviews wie ein roter Faden durch das ganze Buch hindurch winden. In diesen Einträgen spricht sie von ihrem E-Mail-Kontakt mit Natalie Handsjuk, der Mutter einer jungen Frau, die auf äußerst bizarre und mysteriöse Weise ums Leben kam. Diese E-Mails, ebenso wie Phoebes Tod, sind mir ganz besonders unter die Haut gegangen, weil sie so ehrlich beschreiben, wie sich ein solcher Schicksalsschlag auf das Leben der Angehörigen auswirken kann. Diese Sequenzen waren so emotional und berührend, dass das Leseerlebnis dadurch besonders intensiv wurde - womit ich anfangs überhaupt nicht gerechnet hatte - und das mir ganz deutlich vor Augen geführt hat, dass das bei der Beschäftigung mit True Crime Fällen oft in den Hintergrund gerät, weil der Fokus auf dem Verbrechen liegt und selten auf der Familie des Opfers. Eben diesen Perspektivenwechsel vollführt Hausmann in ihrem Buch und zeigt dadurch, dass True Crime so viel mehr ist und so viel tiefer geht. Denn obwohl man natürlich weiß, dass es sich um wahre Verbrechen handelt, wird dabei trotzdem ganz viel ausgeblendet, um es als „Unterhaltungsgenre“ konsumieren zu können. »True Crime - Der Abgrund in dir« von Romy Hausmann ist somit ein Buch, das seinesgleichen sucht und das mich durch seine Offenheit, Ehrlichkeit und vor allem intensive Aufarbeitung der Kriminalfälle überzeugt hat. Es geht unter die Haut, bewegt und berührt, schockiert und wirft Fragen auf, während es gleichzeitig zu einem bewussteren Konsum von True Crime anregt - zumindest habe ich das so empfunden. P.S. Wem das noch nicht genug war: Es gibt einen Podcast von Romy Hausmann und Dr. Mark Benecke (Hausmann & Benecke - True Crime) den ich als hervorragende Ergänzung zum Buch empfinde und ebenfalls nur empfehlen kann.

Emotional, tiefgründig und respektvoll
Dieses Buch hat True Crime für mich auf ein ganz neues Level gebracht. Romy Hausmann hat sich sehr nah an die Geschehnisse getraut. Sie hat Kontakt zu Natalie Handsjuk aufgenommen, die bereit war, über den Verlust ihrer Tochter zu sprechen. Innerhalb der Tagebucheinträge finden sich immer wieder die Texte von Natalie, die den Verlust, den Fall und True Crime ingesamt für mich plötzlich nahbar gemacht haben. Die Kapitel sind unterschiedlich gestaltet und auch der Schreibstil wechselt das ein oder andere Mal, was es immer wieder spannend gemacht hat. Dennoch habe ich beim lesen gespürt, dass das keine reine Erzählung aus Unterhaltungszwecken war. Es war emotional, tiefgründig, interessant und vor allem respektvoll. Ein wirklich beeindruckendes Buch, aus dem ich euch gerne meine Lieblingszitate teilen möchte: „Wenn wir jemandem Schmerz zufügen, dann wird dieser Schmerz irgendwann auf uns selbst zurückfallen. Dasselbe gilt, so denke ich, für das Gute, das wir in die Welt hinaustragen.“ ~ N.H. „Respekt, ich glaube, darum geht es. […] Umsichtig zu sein, sowohl in der Fiktion als auch miteinander im echten Leben.“ ~ R.H. 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝: 5/5 ⭐️ Für mehr zum Buch: Im dazugehörigen Podcast besprechen Romy Hausmann und Mark Benecke die Fälle noch einmal und eröffnen neue Perspektiven. (Dieser Podcast hat mich zum Podcast-Junkie gemacht, so be careful) Ach und falls ihr noch nicht mitbekommen habt, dass es Musik zum Buch gibt, here you go: „True Crime Vol. 1“ von Matze Semmler

Mein erstes True Crime Buch/Hörbuch. Es war richtig interessant. Gut möchte ich an der Stelle eigentlich fast nicht schreiben weil es ja um echte Fälle geht. Und es war echt erschreckend was da alles passiert ist, grade auch von jugendlichen/ jungen Erwachsenen. Ich fand den Blickwinkel von Romy Hausmann darauf richtig gut. Denn hier standen die Hinterbliebenen und deren Umgang im Fokus. Die letzten Geschichten hab ich allerdings nicht so richtig erfassen können, die waren irgendwie nur kurz angerissen. Das fand ich etwas schade. Aber vielleicht gabs da auch einfach keine Aufklärung und ich hab das überhört.
Hat mich mal interessiert... Aber das ist wohl nichts für mich. Es ist zwar gut geschrieben, die Idee mit den Interviews ist auch ganz nett, aber mit dem Tagebuch und den Briefen vielleicht auch ein wenig viel. Viel uninteressant vor allem. Die Fälle waren zwar häufig überraschend im Verlauf und auch gut geschrieben, aber das Wissen, dass es sich um echte Fälle handelt, macht einem die Sache doch schon ziemlich mies. Dann lieber ein guter, fiktiver Thriller. Im späteren Verlauf habe ich einige Seiten schon mal weggelassen, weil es mir schlichtweg zu langweilig und auch anstrengend wurde, mich durch die Texte zu arbeiten. Das Gefühl, etwas verpasst zu haben, hatte ich trotzdem nicht, was ja wiederum positiv zu bewerten ist. Fazit: Ging so. Werde ich künftig nicht mehr lesen.
True Crime als Buch funktioniert tatsächlich. Romy Hausmann hat 11 spannende Fälle ausgesucht und zu jedem Fall einen oder mehrere Experten interviewt. Zwischendurch gibt es Tagebucheinträge der Autorin, die zum Nachdenken anregen und deutlich machen, dass es hier kein Krimi ist, sondern das echte Leben. Sehr gute Lektüre!
Musthave für True - Crime - Liebhaber
Vor ein paar Monaten habe ich den True Crime in Form von Podcasts für mich entdeckt und lieben gelernt. Durch ein Buch in dieses Thema abzutauchen war für mich also Neuland, aber ich muss sagen mir hat es ziemlich gut gefallen. Romy erläutert in ihrem Buch nicht nur wahre Verbrechen, sondern analysiert diese und das Verhalten der Täter*innen anhand von verschiedenen Expert*innen. Anders als ein "normaler" Thriller, dessen Geschichten fiktiv erzählt werden, steckt der True Crime voller Wahrheiten und Grausamkeiten und ist dadurch vielleicht nicht für jeden Leser geeignet. Ich kann für alle die darüber nachdenken das Buch zu lesen eine klare Empfehlung aussprechen.

Anhand von elf Fallakten inklusive Interviews mit Hinterbliebenden, Ermittlern, Forensikern u.v.m. hat Romy Hausmann wahre Verbrechen journalistisch aufgearbeitet. Dabei möchte Sie laut Cover "den Abgrund in Dir" ergründen und herausfinden "was den Menschen zum Mörder macht". Der tragische Todesfall einer jungen Australierin begleitet den Leser das ganze Buch über, da er in periodischen Tagebucheinträgen zwischen den einzelnen Fällen nochmal von einer ganz persönlichen Sicht durch die Augen von Romy Hausmann erzählt wird. Ich konsumiere ziemlich viel rund um True Crime und war positiv überrascht, dass ich bisher nur einen der elf Fälle schon vorher kannte. Allerdings muss man dazu sagen, dass man sich vor dem Lesen nicht den Podcast Hausmann & Benecke anhören sollte, da Romy Hausmann dort Mark Benecke alle Fälle aus dem Buch episodenweise erzählt und er seine fachmännische Meinung aus jahrelanger Erfahrung als Sachverständiger dazu abgibt. Auf diese Weise hatte ich mich leider schon mit den ersten vier Kapiteln des Buches selber gespoilert. Was mich leider an dem Buch gestört hat und letztendlich auch zum Punktabzug geführt hat ist das vollmundige Versprechen des Covers, das nicht eingehalten wurde. Nicht falsch verstehen, ich begrüße es bei True Crime-Formaten sehr wenn der Fokus auf den Opfern und nicht auf den Tätern liegt. Allerdings war ich hier sehr neugierig auf die Vorgeschichte und die Beweggründe der Täter und habe mir einfach mehr Erklärungen und Auflösungen zu den einzelnen Fällen versprochen. Stattdessen ist bei manchen Kapiteln nicht mal klar, ob es überhaupt einen Täter oder ein Verbrechen gibt. Wirklich schade. Aber den Schreibstil von Frau Hausmann fand ich fesselnd und werde sicher demnächst mal einen Thriller von ihr lesen.
Ein populäres Thema, das aus einer sehr reflektierten und informierten Perspektive aufgerollt wird und durch den Fokus auf die Opfer sensiblisiert und zum Nachdenken anregt.
Ich habe mich als True Crime Fan unheimlich auf Dieses Buch gefreut und auch damit gerechnet, dass vieles nicht ganz so neu für mich sein wird durch meinen ausgeprägten Konsum diverser True Crime Podcasts. Aber ich habe mich geirrt, denn besonders eine Sache war dabei neu für mich: Die Frage, was mich so an True Crime fasziniert und die Reflexion darüber, wieso ich mir mittlerweile scheinbar so abgestumpft beim Kochen oder beim Haushalt erledigen Geschichten von wahren Verbrechen anhöre. Aber warum machte ich mir dabei bisher so wenige Gedanken darüber, welche Menschen hinter den Opfern stecken und was, von ihnen bleibt? In diesem Buch beleuchtet Romy Hausmann durch einen so passend gewählten Aufbau genau diese Aspekte. Hier gibt die Autorin durch ihre Tagebucheinträge zum Fall "Pheobe Handsjuk", der sich durch das ganze Buch zieht und sie in ihren Recherchen emotional geprägt hat, sehr persönliche Einblicke in ihre Gedankenwelt. Außerdem sind nach jedem Fall (Experten)interviews angehängt, die den Fall aus einer oft sachlichen Perspektive betrachten, bevor wir durch den nächsten Tagebucheintrag wieder einen persönlichen Einblick in die Recherche erhalten. Was mir auch sehr gut gefallen hat waren die Zitate vor jedem Fall von berühmten Thriller Autor_innen und das Interview mit den Hosts meines Lieblings True Crime Podcasts "Mord auf Ex" über (investigativen) Journalismus zu True Crime. 🕵🏼 Das Buch hat mich unheimlich nachdenklich gestimmt und mich sehr berührt. Die Fälle, die ich zum Teil schon kannte, werden so aufgearbeitet, dass eine emotionale Abgrenzung beim Lesen wirklich schwer ist. Das hier ist kein fiktiver Thriller, die Taten sind real. Die Menschen sind real. Und die Endgültigkeit ist real. Für mich ein absolutes Highlight, das meine Sichtweise auf True Crime verändert hat. Ich werde in Zukunft, wenn ich wieder "Mord auf Ex" beim Kartoffeln schälen höre, definitiv sensibilisierter und reflektierter zuhören Eine klare Leseempfehlung für alle scheinbar abgestumpften True Crime und Thriller Fans!

True Crime kritisch betrachtet
Das Buch ist wirklich etwas Besonderes: neben der Nacherzählung von ausgewählten Kriminalfällen, die alle grausamer nicht sein können, gewährt die Autorin Einblicke in die Korrespondenz, die sie mit einer Mutter hat. Der Mutter von Phoebe Hansjuk - der jungen Frau, die durch einen Müllschacht klettert und in den Tod fiel (wurde als Unfall deklariert, aber das glauben viele nicht). Sehr besonders, sehr spannend und durch die Interviews zwischen den Kriminalfällen sehr interessant. Zwischendurch wird auch der Frage auf den Grund gegangen, warum True Crime überhaupt so ein populäres Thema ist. Das zu reflektieren, fand ich wichtig und richtig. Ich habe viel neues gelernt und werde definitiv weitere Bücher von Romy Hausmann lesen.
Spannende und einfühlsame True-Crime-Fälle mit persönlicher Note und Tiefe dank Tagebucheinträgen und Interviews.
Inhalt: In True Crime Der Abgrund in dir widmet sich Romy Hausmann elf wahren Verbrechen, die sich über mehrere Jahrzehnte hinweg ereignet haben. In einer Sammlung ausgewählter Kriminalfälle, die die Autorin besonders berührt oder beschäftigt haben, beleuchtet sie nicht nur die Geschehnisse selbst, sondern auch die Menschen dahinter: Täter, Opfer, Angehörige. Unterstützt wird das Buch durch Interviews, Tagebucheinträge und persönliche Reflexionen, die einen tieferen Einblick in das Wesen des Verbrechens und dessen Folgen geben. Dabei liegt der Fokus weniger auf blutigen Details als vielmehr auf Hintergründen, Motiven und moralischen Fragestellungen. Eigene Meinung: Einige der dargestellten Fälle waren mir bereits bekannt, dennoch hat es Romy Hausmann geschafft, sie auf eine neue, sehr persönliche und intensive Weise aufzubereiten. Besonders hervorzuheben sind für mich die Tagebucheinträge und Interviews, da sie dem Buch eine emotionale Tiefe verleihen, die weit über eine nüchterne Fallbeschreibung hinausgeht. Die Autorin gewährt ehrliche Einblicke in ihre Gedankenwelt, schildert ihre Zweifel, ihre Wut und ihr Mitgefühl. True Crime wird so nicht nur zu einer Dokumentation realer Verbrechen, sondern auch zu einer Auseinandersetzung mit Schuld, Schmerz und dem Menschsein an sich. Fazit: True Crime ist kein klassisches True-Crime-Buch, sondern vielmehr eine persönliche Annäherung an das Thema Verbrechen. Romy Hausmann erzählt einfühlsam, reflektiert und gleichzeitig spannend. Wer sich für wahre Verbrechen interessiert und dabei auch Wert auf emotionale Tiefe und gut recherchierte Hintergründe legt, wird mit diesem Buch sicher etwas anfangen können. Von mir gibt es vier Sterne für ein informatives, bewegendes und sehr gut geschriebenes Sachbuch.
Spannend, schockierend, fesselnd!
Dieses Buch hat mich einerseits so fasziniert, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Auf der anderen Seite sind die True Crime Fälle so erschreckend, dass mit teilweise schlecht wurde, ich Albträume bekommen habe oder weinen musste. Verrückt, was für Dinge in unserer Welt passieren. Und das waren nur 11 Fälle…
Emotional, berührend, schockierend. Romy Hausmann setzt mit dem Buch einen neuen Standard für True Crime.
Beim Schreiben dieser Leseeindrücke habe ich hier schon zig mal angefangen zu schrieben und doch wieder meine Wörter gelöscht, da es mir schwer fällt einen geeigneten Einstieg zu finden… 11 Kriminalfälle, die nicht nur den Fall schildern, sondern durch Gespräche mit Angehörigen der Opfer, Ermittler*innen, Traumaexpert*innen und Forensiker*innen hinter die Kulissen blicken. Ergänzt wird das Buch um persönliche Tagebucheinträge der Autorin. Romy Hausmann hat für mich als Leser*in True Crime durch das Buch auf ein neues Level gehoben. Die Autorin hat es geschafft die Fälle von der Erzählweise neu aufzubauen und genau das richtige Maß an Sachlichkeit, Fakten und Emotionen einzubringen. Viele Fälle haben Fragen aufgeworfen, aber nicht nur bei mir, sondern auch bei der Autorin. Hierdurch konnte noch das Buch auch auf einer persönlichen Ebene berühren. Am Ende stelle ich mir doch die Frage: Ist es verwerflich, dass mich True Crime neugierig macht? Ich beantworte die Frage für mich mit nein, denn ich versuche zu verstehen, was Menschen zu Mördern macht. 》 ғᴀᴢɪᴛ Emotional, berührend, schockierend. Romy Hausmann setzt mit dem Buch einen neuen Standard für True Crime. 4,5 | 5 Sterne ☆ ___♡___ Liebe Grüße, Jeanette.

4,5 Sterne Aktuell bin ich etwas True crime-obsessed, wobei ich bisher vor allem Podcasts und Youtubevideos konsumiert habe. Als ich dann gesehen habe, dass Romy Hausmann sich dem Thema im Rahmen ihres neuen Buches widmet, wusste ich, was meine nächste Lektüre wird. Sie bespricht elf Fälle und ergänzt diese jeweils durch Experteninterviews. Was ich sehr besonders finde ist, dass sie außerdem nach jedem Fall ihre ganz persönlichen Gedanken und vor allem auch Empfindungen, die während ihrer Recherchearbeit aufkamen, mit uns teilt. Ein Fall, nämlich der von Phoebe Handsjuk, welche in einem Abfallschacht ums Leben kam, beschäftigt sie dabei besonders. Sie stand lange in engem Kontakt mit Phoebes Mutter und sprach viel mit ihr darüber, wie es ihr nach dem Tod ihrer Tochter ergangen ist und wie sie das alles verändert hat. Man merkt, wie nahe Romy das alles geht und auch sie lässt uns daran teilhaben, wie sich die intensive Beschäftigung mit dem Thema True Crime auf sie und ihr Leben auswirkt. Ich mag, dass dies kein besonders sachliches Sachbuch ist, sondern dass besonders beleuchtet wird, dass hinter jedem Kriminalfall Menschen stecken, die ihr Leben lassen mussten oder einen geliebten Menschen verloren haben. Denn sind wir mal ganz ehrlich, häufig geht es eben nur darum, besonders grausige Details oder die Lösung eines Falles zu erfahren und dabei wird dann vergessen, dass das alles keine Fiktion ist, sondern eben das echte Leben. Ich mochte das Buch wirklich gerne und Romy Hausmann konnte viele Sympathiepunkte bei mir kassieren, weil sich das alles eben so persönlich angefühlt hat.
•Rezensionsexemplar• Jeder kennt sie und so viele lesen oder hören sie „True Crime“ Geschichten. Man findet es faszinierend, spannend und lässt sich davon unterhalten. Doch dann las ich folgenden Satz von Romy Hausmann: „ Wir hören True-Crime-Podcasts beim Kartoffelschälen oder zum Einschlafen. Wir lesen True-Crime-Literatur wie Unterhaltungsromane.[…] Ist das richtig? Begreifeb wir, was ein Verbrechen wirklich bedeutet? Begreife ich es?“ Und ich fühlte mich ertappt und nahm mir vor, dieses Buch ganz bewusst zu konsumieren. Es werden 11 Fälle vorgestellt und mit Hilfe von Experten aufgearbeitet. Ich nahm mir Zeit, las langsam und rief mir immer wieder ins Gedächtnis, dass dies alles wahrhaftig passierte. Obwohl ich es als eine Art Sachbuch einordnen würde, war es nicht langweilig oder gar trocken geschrieben. Es lies sich flüssig lesen und machte mich so neugierig auf alle Fälle, dass ich im Nachgang sehr viel im Internet recherchierte. Gerade der Fall um Phoebe Handsjuk, lässt mir bis heute keine Ruhe und ich erwische mich dabei immer wieder ihren Namen bei Google einzugeben. Persönlich hätte ich mir gerne noch ein oder zwei deutsche Fälle gewünscht. Einfach um etwas über die Mentalität der Menschen bei Verbrechen in Deutschland zu lernen und den Umgang mit eben diesen. Ihr seid Fans von True Crime ? Obwohl ich Fans mittlerweile nicht mehr als das richtige Wort empfinde, dann lest dieses Buch !

Durch ganz viele Empfehlungen bin ich auf das Buch aufmerksam geworden, denn ehrlicherweise hatte ich es vorher gar nicht so auf dem Schirm. Spannend und emotional schildert Romy Hausmann hier echte Kriminalfälle, die es in sich haben. Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin Interviews mit Experten geführt hat und diese ihren Platz im Buch bekommen haben. So hatten man auf vieles nochmal eine ganz andere Sicht. Es gibt einen Fall, der sich mehr oder weniger durch das ganze Buch zieht. Anfangs habe ich das ein bisschen als „roten Faden“ empfunden. Irgendwann wird dieser Fall dann erzählt, was für mich eine Art Trennwand dargestellt hat. Irgendwie hat sich das Buch danach anders angefühlt. Ich glaube, ich hätte es besser gefunden, wenn der Fall erst am Ende komplett erzählt worden wäre. Dennoch eine Empfehlung für True Crime-Fans und alle, die es noch werden wollen!
Ein Thriller könnte ich nicht spannender sein! Romy Hausmann berichtet von unfassbaren True Crime Fällen und sie tut das mit sehr viel Feingefühl und Respekt für die Opfer. Nichts an diesem Buch ist reißerisch, vielmehr ist es hervorragend recherchiert, emotional und ebenso faszinierend wie aufschlussreich. Und es veranschaulicht auf verschiedenen Ebenen, was den Menschen zum Mörder machen kann.
True Crime ist ein weit immer weiter verbreitetes, faszinierendes Thema. Da ich selbst hin und wieder einen True Crime Podcast höre konnte ich an diesem Buch unmöglich vorbei gehen. Das Buch war sehr informativ und emotional. Die Autorin vermittelt mit ihrem Roman nicht nur Informationen zu 11 bizarren Fällen sondern spricht auch mit den Angehörigen und Experten rund um die Fälle. Oft werden diese nämlich nicht wirklich wahrgenommen was ich schon immer etwas schade fand, weshalb ich umso glücklicher bin dass Romy Hausmann diese in ihrem Buch aufgreift. Auch ihren eigenen Gefühlen lässt sie dabei ihren Lauf was man in ihren ebenfalls festgehaltenen Tagebucheinträgen lesen kann. Das Buch ist intensiv, berührend und vor allem voller ehrlicher Emotionen. Ebenfalls zeigt die Autorin nicht nur die Schattenseiten von den Fällen sondern auch Dinge wie Hoffnung oder Vergebung. Für mich auf jeden Fall ein sehr interessantes Buch was ich jedem True Crime interessierten empfehlen würde.

In diesem Buch finden wir nicht nur eine Aneinanderreihung von aufgeklärten und unaufgeklärten Kriminalfällen, sondern zwischendrin finden wir auch immer wieder E-Mails, die Hausmann von Angehörigen erhalten hat, Tagebucheinträge der Autorin, die zeigen, wie nahe ihr diese Fälle gehen, und Interviews von unterschiedlichen Expert*innen. Diesen Mix fand ich sehr gelungen, weil man sich nicht nur mit traurigen Schicksalen auseinandersetzen muss, sondern auch Hintergründe beleuchtet werden. Ich habe in diesem Buch einiges gelernt und vor allem auch gemerkt, dass die Schicksale der Toten und vor allem auch Angehörigen auch an einer Autorin, die diese "nur" zusammenträgt, nicht spurlos vorbeigehen. Im Zentrum des ganzen Buches steht der Todesfall Phoebe Handsjuk. Hausmann tauscht sich mit der Mutter der Verstorbenen aus und lernt Phoebe durch Erzählungen kennen. Man merkt durch die Tagebucheinträge, dass Hausmann immer mehr in die Geschehnisse eintaucht, immer mehr Sympathien aufbaut. Sie sagt selbst einmal, dass es ihr immer schwerer fällt, sachlich zu bleiben, je mehr sie in den unterschiedlichen Fällen versinkt. Das macht alles so nahbar. Nicht jeder nacherzählte Kriminalfall ist auf die gleiche Art spannend. Aber in Kombination mit den Tagebucheinträgen, mit den Gedanken der Autorin und den Fragen, die sie sich stellt, und mit den Interviews mit Expert*innen im Nachgang, bekommen die Nacherzählungen ein völlig neues Niveau. "True Crime" ist kein Buch, das mir besonders lange im Kopf bleiben wird. Zwar verfolgen wir hier die traurigen Schicksale real existierender Menschen, aber dennoch ist dies natürlich kein Roman, in dem wir als Leser*innen eine Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Das Buch wird also nicht nachhaltig präsent bleiben. Dennoch hat mir das Lesen unglaublich viel gegeben. Ich habe neue psychologische Fachbegriffe gelernt, neue Abgründe der Menschen erkundet, und das hatte doch sehr viel schauriges Unterhaltungspotenzial.
Geschichten, die so realitätsfern klingen, dass sie aus einem Thriller Roman stammen könnten, doch es sind die Schicksale echter Menschen..
Romy Hausmann beschreibt in ihrem Buch elf wahre Verbrechen und arbeitet diese Anhand von Tagebucheinträgen und Expertenmeinungen auf. Ein Einblick in die Hintergründe dieser Verbrechen und was den Menschen zu Mördern macht. Eine reflektiertes und eindrucksvolles Werk! Romy Hausmann selbst schreibt Thriller, so auch ‘Liebes Kind’. Im Laufe des Buches reflektiert sie ihre eigenen Hintergründe für diese Bücher. Einfach packend und mitreisend!

Ich habe das Buch genossen. Anders kann ich es nicht sagen. Die einzelnen Geschichten waren sehr spannend aufgebaut, der Schreibstil sehr mitreißend. Leider hatte ich zu den ersten beiden Fällen den Podcast angehört, das nahm die Spannung beim Lesen vorweg. Zwar hätte mich der Podcast auch interessiert, aber dann hätte ich das Buch nicht kaufen brauchen. Die Gespräche mit Natalie haben mich auch nicht sonderlich interessiert, aber nachdem das Buch kein Roman war sondern eine True-Crime-Sammlung, konnte ich diese Passagen einfach überspringen. Deshalb fließen sie auch nicht in meine Bewertung ein. Danke für dieses gelungene, sehr spannende Buch!
Einblick in die erschreckende Realität.
Romy Hausmann schreibt mit ungewöhnlich viel Empathie über die Grausamkeiten der Realität. Dabei verliert sie nie den nötigen Respekt und Abstand. Durch Interviews mit Rechtswissenschaftler, Polizisten oder auch Psychologen wird alles nahbarer. Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven.





















































