Long Bright River

Long Bright River

Hardback
4.1415
ProstitutionKrimiStadtKorruption

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Description

Einst waren sie unzertrennlich, seit fünf Jahren sprechen sie nicht mehr miteinander, doch die eine wacht insgeheim über die andere. Jetzt aber ist die Lage bedrohlich geworden: Mickey, Streifenpolizistin in Philadelphia, findet ihre drogenabhängige Schwester Kacey nicht mehr auf den Straßen der Blocks, die sie kontrolliert und auf denen Kacey für ihren Konsum anschaffen geht.
Gleichzeitig erschüttert eine Reihe von Morden an jungen Prostituierten die von Perspektivlosigkeit und Drogenmissbrauch geplagte Stadt. In ihrem enorm spannenden Roman erzählt Liz Moore die Familiengeschichte von Mickey und Kacey und deren Entfremdung parallel zur Geschichte der Jagd nach einem Frauenmörder, die auch Mickey in große Gefahr bringt. Zugleich entwirft Liz Moore in diesem großen Roman das umwerfend authentische Porträt einer Stadt und einer Gesellschaft in der Krise.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
413
Price
24.00 €

Author Description

Liz Moore, geboren 1983, hat zunächst als Musikerin in New York gearbeitet und anschließend begonnen Romane zu schreiben. "Long Bright River" ist ihr vierter Roman, der in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Liz Moore hat für ihre Romane u. a. den Rome Prize erhalten. Sie lebt mit ihrer Familie in Philadelphia. Ulrike Wasel und Klaus Timmermann arbeiten seit Jahrzehnten als Übersetzer in Düsseldorf.

Characteristics

3 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
54%
6%
30%
2%
83%
9%
76%
57%
82%
70%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
77%
83%
68%
95%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

80
All
5

Bewegend und nachhallend

Zwei Schwestern, die jüngere Kacey, drogenabhängig in den Straßen von Philadelphia und Mickey, die genau dort im Stadtteil Kensington als Streifenpolizistin arbeitet, einem der größten Umschlagplätze für Drogen, insbesondere Heroin und Fentanyl, das extrem süchtig macht. Mickey versucht ihre Schwester immer im Auge zu behalten, doch als es zu Todesfällen junger Frauen im Viertel kommt und Kacey verschwunden ist, entwickelt dieser Roman nach einem zunächst langsamen Aufbau einen solchen Sog, dass man das Buch kaum mehr aus der Hand legen kann. Eine hervorragend gelungene Mischung aus Familienroman, Krimi und Gesellschaftspanorama, das die verheerenden Folgen der amerikanischen Opioidkrise thematisiert. Psychologisch gut durchdacht, emotional bewegend und mitreißend, deshalb keine leichte Kost. Nach ihrem Buch „Der Gott des Waldes“, das mich begeisterte, ist dieses Debüt von ihr eine weitere tolle Buchentdeckung: Große Leseempfehlung!

4

Empfehlenswert 👮‍♀️

Echt ein gutes Buch! Es ist nicht wirklich ein klassischer Krimi, sondern vor allem die Geschichte von zwei Schwestern. Der Switch zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mir richtig gut gefallen und die komplizierte Beziehung der beiden erst so richtig greifbar gemacht. Auch die Mischung aus Mickeys Alltag als alleinerziehende Mutter und ihrem Job bei der Polizei war total spannend und authentisch umgesetzt. Der Schreibstil ist wirklich toll und zieht einen richtig in die düstere Atmosphäre von Philadelphia. Ein paar kleine Längen gab es zwar, aber insgesamt hat es mich echt überzeugt

3

Leider konnte mich das Buch erst ab dem zweiten Drittel richtig packen... irgendwie bin ich mit der Geschichte nicht so ganz warm geworden. Die Erzählgeschwindigkeit war ähnlich wie bei "Der Gott des Waldes" verhältnismäßig langsam, aber im Vergleich hat es sich deutlich mehr gezogen, was schade war. Aber Liz Moore kann unglaublich gute Atmosphären erzeugen, die Trostlosig- und Perspektivlosigkeit in Philadelphias Stadtviertel Kensington wird wirklich gut beschrieben.

3.5

Am Anfang fand ich die Geschichte etwas zäh. Aber der Mitte wurde es spannend. Der "Gott des Waldes" hat mir jedoch besser gefallen, als "Long bright River".

4

Nachdem Der Gott des Waldes eines meiner Highlights 2025 war, wollte ich unbedingt noch ein weiteres Buch von Liz Moore lesen und habe zu Long Bright River gegriffen. Die Geschichte hat mich sehr schnell gepackt. Zwar beginnt der Roman wie ein klassischer Krimi, mit einem Mordfall und einer Streifenpolizistin als Protagonistin, doch der zentrale Fall rückt schon bald in den Hintergrund. Stattdessen lebt das Buch von seiner dichten Atmosphäre, von der komplexen Beziehung zwischen zwei Schwestern und von den verheerenden Auswirkungen von Drogen auf Familien und ganze Gemeinschaften. Auch Themen wie polizeilicher Machtmissbrauch, Grooming und Prostitution, der direkt und indirekt Betroffenen werden eindringlich beleuchtet. Durch die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit entsteht ein vielschichtiges Bild, das die Geschichte von Mickey und Kacey besonders intensiv macht. Die Dynamik zwischen den beiden hat mich tief berührt, und der Roman entwickelt einen starken, fast unaufhaltsamen Sog. An Der Gott des Waldes reicht es für mich nicht ganz heran, dennoch ist Long Bright River eine klare Leseempfehlung, eine eindrucksvolle, emotionale und atmosphärisch dichte Geschichte.

Post image
4.5

Michaela, kurz genannt Mickey, ist Streifenpolizistin in Philadelphia. In ihrem Revier hat sie viel mit Drogen und Prostitution zu tun. Eines Tages wird eine tote Frau entdeckt, die man versehentlich als Drogenopfer einstuft. Sie wurde ermordet und bleibt leider nicht die einzige. Mickey hat eine jüngere Schwester, die drogenabhängig ist. Durch diesen Fall macht sie sich Sorgen und sucht nach ihr. Wird sie ihre Schwester lebend finden? Wer ist der Mörder? Die Geschichte fängt langsam und ruhig an, doch steigert sich im Laufe der Handlung. Sie wechselt zwischen Gegenwart und früher. Hauptsächlich geht es um die Beziehung der beiden Schwestern in diesem Buch, aber auch das Aufspüren des Mörders hat Prämisse. Der Schreibstil war fließend. Es war wirklich spannend.

4.5

Fesselnder Familienroman mit Thriller-Elementen.

"Manche Leute haben Probleme mit Kensington, aber für mich ist das Viertel so etwas eine Familienangehörige geworden, leicht problematisch, aber teuer im altmodischen Sinne des Wortes, kostbar, wertvoll für mich. Anders ausgedrückt, ich hänge daran." In ihrem vierten Roman "Long Bright River" nimmt uns Liz Moore mit nach Kensington. Aber nicht etwa in das gehobene Viertel Londons mit seinen hübschen, imposanten viktorianischen Stadtvillen, sondern in den Stadtteil Philadelphias, der vor allem als größter Drogenmarkt im Osten der USA verschrien ist. Eine Heroinhölle! Die Armutsrate ist hoch. Die Hoffnungslosigkeit an jeder Ecke greifbar. Gewalt, Prostitution und Verbrechen an der Tagesordnung. Die Politik versagt hier auf ganzer Linie. "Die Hälfte der Leute auf den Gehwegen sinkt allmählich Richtung Erde, weil ihre Beine sie nicht mehr tragen können." Mickey und ihre Schwester Kacey verstehen sich schon seit vielen Jahren nicht mehr. Irgendwann ist Kacey abgerutscht. Um sich ihre Drogen zu finanzieren verkauft sie ihren Körper an widerliche Typen. Als Streifenpolizistin hat Mickey glücklicherweise die Möglichkeit ihre Schwester im Auge zu behalten und aus der Ferne über sie zu wachen - soweit das möglich ist. Doch als eine Reihe von Morden an Prostituierten Kensington bis ins Mark erschüttern und Kacey plötzlich verschwunden ist, macht sich Mickey auf die verzweifelte Suche nach dem Mörder und nach ihrer Schwester. Die Angst, die nächste Tote könnte ihre Schwester sein, macht Mickey schier wahnsinnig. "Wenn es um Freier geht, bin ich nicht unparteiisch oder objektiv. Ich hasse sie ganz einfach: Ihre Körperlichkeit widert mich an, ihre Gier, ihre Bereitschaft, jemanden auszunutzen, ihre Unfähigkeit, ihre niedrigsten Instinkte zu kontrollieren." Wir steigen langsam in die Geschichte ein. Moore lässt sich Zeit uns die Lebensumstände der Schwestern und ihre Beziehung zueinander darzulegen und so braucht die Story etwas, ehe sie so richtig in Fahrt kommt. Aber von Anfang an wird klar: Dieses Buch könnte wehtun. Und so ist es auch. Moore erzählt uns diese teils tragische Familiengeschichte aus Sicht von Mickey. Durch ihre Augen wandeln wir durch das von Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit geprägte Kensington. Alles wirkt trist, düster und dreckig. Die Atmosphäre, welche Moore hier geschaffen hat, ist überaus bedrückend und die Charaktere sind sehr authentisch und real. Sie haben ihre guten, wie auch ihre schlechten Seiten. Sie haben ihre Probleme. Das macht diese Geschichte so eindringlich und packend. Auch ist nicht alles wie es vielleicht scheint, was im Laufe der Story zu einigen Wendungen geführt hat. Ein wirklich großartiger und packender Roman, der mich vor allem in der zweiten Hälfte kaum noch losließ. Am Ende macht Liz Moore deutlich, dass man zwar in demselben Haushalt aufwachsen kann, dass aber die Entscheidungen, die wir selbst im Laufe unseres Lebens treffen, uns auf unseren eigenen Weg führen. Der kann schön sein oder auch nicht. Es ist unsere Entscheidung. Nicht der Zufall. Es liegt in unserer Hand. Und ja, Fehler sind menschlich. Aber man kann sie korrigieren. Man muss es nur selbst wollen. "Ich muss an Mrs. Mahon denken, wie sie Hand über dem Schachbrett bewegt hat. 'Sie sind böse und gleichzeitig gut, alle Figuren.' Diese Weisheit kann ich bis zu einem gewissen Grad anerkennen." Übersetzt aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann.

Fesselnder Familienroman mit Thriller-Elementen.
4.5

Sehr spannend!

Achtung: Dieses Buch ist nicht vergleichbar mit "Der Gott des Waldes". Es betrifft ganz andere, härtere Themen. Man sollte daher beides unabhängig voneinander betrachten/bewerten. Long Bright River lohnt sich auf jeden Fall ebenfalls zu lesen. Es ist super spannend. Am Anfang sollte man etwas Geduld haben, bis es dann so richtig los geht. In ein paar Bewertungen habe ich gelesen, dass das ja sehr weit hergeholt sei, aber nein, das, was im Buch beschrieben wird, ist in Philadelphia und in zig anderen Städten in den USA pure Realität. Sehr wichtiges Thema!

Sehr spannend!
5

Starkes Buch 📖

Ich habe das Buch vor ein paar Jahren gekauft, angefangen, aber dann doch erstmal abgebrochen. Vor ein paar Tagen habe ich es dann wieder in die Hand genommen und habe es geliebt ✨️ So eine intensive, emotionale und spannende Geschichte! Die Thematik ist schwer und erdrückend, aber hervorragend umgesetzt. Die Protagonistin ist überaus überzeugend und die Story sehr spannend und informativ. Klare Leseempfehlung und mein Highlight von Liz Moore 🩷

4.5

Bewegende Familiengeschichte

Was war das für eine spannende aber auch traurige Reise auf der ich Mickey und Kasey, quer durch die Stadt Philadelphia begleiten durfte. Vor meinem inneren Auge ist die Geschichte quasi wie eine Nerflix Serie abgelaufen. Und auch wenn der Spannungsbogen erst kurz vor der Hälfte des Buches so richtig fahrt aufnimmt, lohnt es sich dran zu bleiben. Lesenswerte Familiengeschichte!

5

Absolute Leseempfehlung

Nachdem ich „Der Gott des Waldes“ gelesen hatte, wusste ich: Ich muss noch mehr von Liz Moore lesen. Und dieses Buch hat mich absolut überzeugt. Ich fand es unglaublich gut. Liz Moores Schreibstil ist genau das, was ich liebe – einfach, klar und gleichzeitig so tiefgründig. Sie schafft es, selbst alltägliche Dinge so zu beschreiben, dass sie spannend wirken und man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Besonders die Hauptfigur hat mir richtig gut gefallen – stark, vielschichtig und sehr nahbar. Für mich eine absolute Empfehlung!

4.5

'Letting hope back in feels right and wrong all at once.'

Ein wirklich gutes Buch über zwei Schwestern, die eine schwierige Kindheit erlebt haben und sich dann für ganz unterschiedliche Leben entschieden. Trotzdem haben die beiden ein gemeinsames Fundament, das sie irgendwie wieder zusammenführt. Die Autorin beschreibt wirklich sehr authentisch, wie prekäre Lebensverhältnisse in Abhängigkeitskrankheiten führen können, weil die Lage aussichtslos erscheint. Die immer wieder eingebauten Rückblicke in die Kindheit der beiden fand ich sehr gut, um die jetzigen Umstände nachzuvollziehen. Das Buch regt zum Nachdenken an, ob das Drogen- und Prostitutionsmilleu zu verurteilen ist - oder ob hier doch die Gesellschaft versagt, die die (leidenden) Menschen nicht auffangen kann. Auch die Ausnutzung von Machtverhältnissen wird immer wieder deutlich. Die Geschichte wird aus der Sicht einer der beiden Schwestern erzählt, ich hätte mir tatsächlich gerne auch die Seite der anderen Schwester angehört um nochmal einen tieferen Einblick zu bekommen. Insgesamt ein wirklich gelungenes Buch! Eine klare Leseempfehlung!

5

In jeglicher Hinsicht grandios!

. Ein Kriminalroman, der unter die Haut geht. Komplex, vielschichtig und alles andere als leichte Lektüre. Mit „Long Bright River“ entfaltet Liz Moore eine enorme Sogkraft, der ich mich nicht entziehen konnte. 5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Mickey, Streifenpolizistin in Philadelphia hat in jeglicher Hinsicht kein einfaches Leben. Als dann auch noch ihre Drogenabhängigkeit auf der Straße lebende Schwester verschwindet wird es nicht leichter und Mickey macht sich auf die Suche nach ihr! Gleichzeitig erschüttert eine Reihe von Morden an jungen Prostituierten, die von Perspektivlosigkeit geplagte Stadt. . Moore erzählt „Long Bright River“ aus Mickeys Perspektive, der wir als Erzählerin durch die Geschichte folgen. Immer wieder führen Rückblenden in die Vergangenheit, sodass sich das Geschehen erst nach und nach zu einem vollständigen Gesamtbild zusammensetzt. Die begrenzte, subjektive Sicht wirft dabei viele Fragen auf, die sich im Verlauf des Romans Schritt für Schritt auflösen. . Eine melancholisch düstere Atmosphäre durchzieht den gesamten Kriminalroman. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Mickeys Arbeit als Polizistin, sondern ebenso ihr Privatleben. Beides ist geprägt von Drogenmissbrauch, Macht- und Amtsmissbrauch, Korruption sowie den ständigen Herausforderungen, mit denen sie als alleinerziehende Mutter konfrontiert ist. Ihr Privatleben nimmt in der Erzählung ebenso viel Raum ein, wie ihr Berufsalltag, genau diese Balance verleiht dem Kriminalroman seine Tiefe und Intensität. Moore erzählt eine bemerkenswert realistische Geschichte mit authentischen Figuren und greift dabei gesellschaftliche Probleme auf, vor denen viele bewusst die Augen verschließen. Zwar thematisieren auch andere Kriminalromane Fragen von Familie, Herkunft und fehlender Chancengleichheit, doch die konsequent weibliche Perspektive verleiht diesen Themen hier eine besondere Stärke und Eindringlichkeit. . Hinzu kommt, dass der Roman für die Leser ein raffiniertes Verwirrspiel bereithält. Immer wieder werden falsche Fährten gelegt, Erwartungen unterlaufen und überraschende Wendungen präsentiert. . Moore hat einen klug konstruierten Kriminalroman geschaffen, der nicht nur spannend unterhält, sondern auch nachhaltige Denkanstöße liefert. Absolut lesenswert!

In jeglicher Hinsicht grandios!
4.5

In the streets of Philadelphia

Ein Buch über zwei Schwestern, die elternlos bei ihrer wenig liebevollen Großmutter aufwachsen, Micky wird Polizistin und Kacy drogensüchtig. Trotz der harten Themen habe ich das Buch gern gelesen. Liz Moore ist eine exzellente Schriftstellerin.

4.5

Die Autorin behalte ich definitiv im Auge. Macht süchtig nach mehr !!!

Die Autorin versteht es einfach einen zu fesseln. Nach "Der Gott des Waldes" ist dies das zweite Buch der Autorin für mich und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Einfach grandios. Ich mag den ruhigen Schreibstil von Liz Moore, die verschiedenen Zeitebenen und wie sie meine innere Detektivin weckt. Ich hoffe sie erfreut uns Leser mit ganz vielen weiteren Romanen, die uns miträtseln lassen und auch manchmal in die Irre führen. Eine wunderbar spannende Geschichte, die ich nur jedem ans Herz legen kann.

4.5

Ich habe etwas gebraucht in die Geschichte reinzukommen, aber dann ist es eine aufwühlende spannende Geschichte.

5

Wahnsinnig gut.

Nach dem Fantastischen Gott des Waldes wollte ich unbedingt wissen, was die Autorin noch so zu bieten hat. Den Einstieg empfand ich etwas leichter. Micky fand ich vom Charakter so stark beschrieben; dass ich voll die Bindung zu ihr hatte. Auf den 2 Zeitebenen ( Damals & Heute ) wird die Geschichte von ihr und ihrer Schwester erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Kacey, die ins Drolenmillieu abgerutscht und seit Jahren untergetaucht ist wird nun von ihrer Schwester gesucht, wobei mehrere Morde passieren und immer mehr die Familiengeschichte in den Forderung rückt. Die Autorin schafft es mit einem sprachlich sehr angenehmen Schreibstil eine packende, berührende wie nahbare Geschichte zu schreiben, die mich nicht losgelassen hat. Ich würde tatsächlich sogar sagen, dass ich dieses Buch sogar NOCh einen Tick besser fand, als den allseits bekannten Gott des Waldes.

Wahnsinnig gut.
4.5

Fesselt & hallt nach

Mickey und Kacey, zwei Schwestern, deren Leben sich sehr unterschiedlich entwickelt haben. Während die eine Polizistin ist, geht die andere anschaffen, um ihre Drogensucht zu finanzieren. Die Geschichte entwickelt sich langsam, nach und nach kristallisieren sich Details heraus. Vieles ist anders, als es zunächst scheint. Und es bleibt spannend bis zum Schluss. Ansprechendes Buch über die dramatischen Folgen der amerikanischen Opiodkrise.

5

Liz Moore bewegt mich jedes Mal!

Schon der Gott des Waldes hat mich begeistert, und Long Bright River hat es wieder geschafft. Es ist keine leichte Kost, das Thema Drogensucht und die damit einhergehende Aussichtslosigkeit kann schon deprimierend sein. Trotzdem ist die Geschichte total mitreißend. Im Mittelpunkt steht die schwierige Beziehung zweier Schwestern im Umfeld von Drogen und die Stadt Philadelphia spielt definitiv auch eine Hauptrolle. Mir hat der Schreibstil extrem gut gefallen, Liz Moores Beobachtungsgabe ist wirklich bemerkenswert. Sie beschreibt Gedankengänge und Situationen so überraschend, dass ich mich oft wiederfinden konnte, obwohl ich beides nie so formuliert hätte. Hat großen Spaß gemacht!

4

Am Ende hat es einiges gut gemacht

Ich muss sagen, das Buch hat mich erst etwas gelangweilt. Es wird relativ genau auf die Charaktere aller irgendwie vorkommenden Personen geblickt. Die Vergangenheit der Haupt- aber auch Nebenpersonen wird beleuchtet und häufig kam bei mir die Frage auf, "ist das nun wirklich relevant?" Mein Fazit, neee nicht immer. Einiges hätte man lassen oder kürzer fassen können. Aber am Ende wird es dafür um so interessanter, wäre es aber vermutlich auch so geworden. Sogar ein Tränchen habe ich verdrückt und einige Charaktere lieb gewonnen, die mir am Anfang egal bis unsympathisch waren.

5

Eine Polizistin sucht einen Frauenmörder, der Prostituierte tötet. Gleichzeitig sucht sie ihre Schwester, die selbst als Prostituierte arbeitet, um ihre Drogensucht zu finanzieren. Ein heruntergekommener Stadtteil, der an jeder Ecke das Leid der Drogensüchtigen sichtbar macht.

Ein spannender Roman, über eine Schicht der Gesellschaft, die am Abgrund steht. Zuerst Oxycodon und dann härtere Drogen. Ein Teufelskreis, der meistens mit dem Tod endet. Die einst enge Bindung eine Polizistin und ihrer drogensüchtigen Schwester, die sich prostituiert, um sich Drogen leisten zu können. Beide Frauen kämpfen auf ihre eigene Art und Weise um ihr Leben. Über Generationen geht der Kampf. Und Polizisten, die korrupt sind und ihre Macht, sowohl als Polizist als auch als Mann, missbrauchen und sich Prostituierte gefügig machen. Ein realitätsnaher Roman, gesellschaftskritisch und hochaktuell

4

Liz Moore schreibt packend, komplex und einfühlsam

Ich habe dieses Buch verschlungen. Es ist bewundernswert, wie gut Liz Moore darin ist, die Stränge zusammenzuführen und aufzulösen. In diesem Roman hätte für mich die Beweggründe der Protagonistin eine größere Rolle spielen müssen und ich fand das Ende nicht ganz gelungen, aber ich habe es auch so wirklich sehr gerne gelesen.

Liz Moore schreibt packend, komplex und einfühlsam
5

Wieder ein 5 Sterne 🌟 Buch von Liz Moore meiner Meinung nach

Ich war von Anfang an in der Geschichte drin und sie packte mich bis zur allerletzten Seite. Wirklich eine wunderbare Autorin.

5

„Long Bright River“ ist kein Krimi im klassischen Sinn, sondern eine schonungslose Analyse davon, wie Gesellschaften entscheiden, wessen Leben zählen und wessen nicht.

Liz Moore nutzt das Genre nur als Oberfläche. Darunter liegt ein Roman über strukturelle Gewalt, über Klassenunterschiede, über ein System, das Abhängigkeit nicht heilt, sondern verwaltet. Kensington wird nicht zur Kulisse, sondern zum Symptom: Armut, Sucht und Perspektivlosigkeit erscheinen hier nicht als individuelles Scheitern, sondern als logische Konsequenz politischer und sozialer Entscheidungen. Besonders stark ist der feministische Zugriff: Die ermordeten Frauen bleiben keine Randfiguren, kein reiner Anlass für Spannung. Moore macht sichtbar, wie Frauen – insbesondere suchtkranke und sexarbeitende Frauen – gesellschaftlich entwertet werden. Ihr Verschwinden ist kein Skandal, sondern Alltag. Genau diese Normalisierung von Gewalt entlarvt der Roman mit erschreckender Präzision. Auch das Polizeisystem wird nicht plakativ kritisiert, sondern ambivalent gezeichnet. Mickey steht für den inneren Konflikt zwischen moralischem Anspruch und institutionellen Grenzen. Long Bright River fragt, ob Fürsorge in einem System möglich ist, das auf Kontrolle statt auf Hilfe ausgelegt ist und welche Schuld entsteht, wenn Wegsehen zur Routine wird. Was den Roman so wirkungsvoll macht, ist Liz Moores Sprache: ruhig, fast zurückhaltend. Kein Pathos, keine Dramatisierung. Gerade dadurch wird die Brutalität Kensingtons greifbar. Die Härte liegt nicht in expliziten Szenen, sondern in der Erkenntnis, wie konsequent Gesellschaften bestimmte Menschen aufgeben. Dieses Buch verlangt etwas von seinen Leser*innen. Aufmerksamkeit, Empathie, Auseinandersetzung. Aber es belohnt genau das mit einem Text, der lange nachwirkt – politisch, emotional, feministisch.

5

Wow. Ein Krimi Meisterwerk. Thriller und Familientragödie in einem. Flüssig in Ich-Form geschrieben. Absolute Empfehlung ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️

Wow. Ein Krimi Meisterwerk. Thriller und Familientragödie in einem. Flüssig in Ich-Form geschrieben. Absolute Empfehlung ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️
4

Kommt nicht ganz an „Gott des Waldes“ herab, aber auch durchaus packend. Das Setting hat mich in Teilen an meine Lieblingsserie Maire of Easttown erinnert.

4

Packend, tiefgründig und absolut lesenswert 4 ⭐⭐⭐⭐

​Liz Moores Long Bright River ist ein meisterhafter Mix aus Cop-Thriller und Familiendrama, der den Leser tief in das düstere Philadelphia der Opioid-Krise zieht. Die Geschichte überzeugt vor allem durch ihren atmosphärischen Sog und die emotionale Tiefe, die aus dem Konflikt zwischen der Polizistin Mickey und ihrer verschwundenen, drogenabhängigen Schwester resultiert. Moores Schreibstil ist dabei präzise und durch den Verzicht auf klassische Anführungszeichen fast hypnotisch, was einen hervorragenden Lesefluss erzeugt. Auch wenn das Erzähltempo durch viele Rückblenden eher ruhig bleibt und weniger auf Action als auf Charakterentwicklung setzt, bleibt das Buch durchweg spannend. Insgesamt ist es ein intelligenter Roman mit großer gesellschaftlicher Relevanz – eine klare Leseempfehlung für alle, die anspruchsvolle Spannungsliteratur suchen.

2

War nicht meins.

Ich hätte mir das Buch geholt, weil mir "Der Gott des Waldes" sehr gut gefallen hat. Aber mit dem Roman bin ich so gar nicht warm geworden.

3

Der Roman erzählt auf zwei Ebenen: Einerseits geht es um die Suche nach einem Serienmörder, andererseits um die schwierige Beziehung zwischen zwei entfremdeten Schwestern. Das Buch behandelt Themen wie Drogenabhängigkeit, soziale Ungleichheit, Familie, Verantwortung und das Versagen von Polizei und Gesellschaft. Dabei stellt sich die Frage, wie sehr Herkunft und Lebensumstände das eigene Leben beeinflussen. Der Roman hat allerdings seine Schwächen. Die Spannung ist nicht immer so stark wie in typischen Thrillern, und das Erzähltempo wirkt manchmal etwas langsam. Ich hatte vor allem in der ersten Hälfte Schwierigkeiten dran zu bleiben und nur der hervorragende Schreibstil hat mich vor dem Abbruch bewahrt. Letztendlich jedoch ein tiefgründiger und bewegender Roman, der zum Nachdenken anregt.

5

Absolute Empfehlung: Tolles Buch, sehr spannend und kurzweilig!

Nachdem ich Liz Moore durch Gott des Waldes entdeckt habe, wollte ich unbedingt mehr von ihr lesen. Auch dieses Buch ist wirklich spannend und dennoch kurzweilig geschrieben. Mit einigen Twists hätte ich nicht gerechnet. Die Kapitel sind teilweise etwas lang, aber das sind nur Feinheiten. Absolute Empfehlung.

4

Überraschungsei!

Roman, Thriller, Familiendrama – das Buch hatte irgendwie von allem etwas. Die Geschichte um die zwei Schwestern Mickey und Kacey ging tiefer als gedacht und war voll unerwarteter Wendungen. Letztlich war das Buch so gut geschrieben und so spannend, dass ich es echt nicht aus der Hand legen konnte. Für mich ein echtes Überraschungsei, das wichtige Themen vereint, ohne zu übertreiben.

3

Leider enttäuschend!

Zwei Schwestern, die eine drogensüchtig und Prostituierte, die andere als Streifenpolizistin tätig, haben sich verloren und müssen sich in den Straßen Philadelphias wieder finden. Ich gebe zu, dass ich nach der Lektüre des großartigen Romans “Der Gott des Waldes” wieder etwas Großartiges von Liz Moore erwartet hatte. Doch ich wurde enttäuscht: Long Bright River kann dem Gott des Waldes nicht das Wasser reichen. Auch wenn es durchaus spannend und fesselnd war, hat mich die Geschichte insgesamt wenig überzeugt. Für meinen Geschmack ist die Story auch von zu vielen kaputten Typen bevölkert, insgesamt zu weit hergeholt und nicht wirklich schlüssig, so dass mich das Buch eher enttäuscht zurücklässt. Außerdem - und das habe ich selten erlebt - ist die Übersetzung ins Deutsche nicht wirklich gelungen. Sie weist Grammatik- und Rechtschreibfehler auf, die ein aufmerksames Lektorat hätte bemerken müssen.

Leider enttäuschend!
4.5

Wieder ein ganz tolles Buch von Liz Moore. Es ist irgendwie typisch Liz Moore und dann doch wieder ganz anders, als z.B "Der Gott des Waldes". Das Buch war wieder super fesselnd geschrieben und ich wurde von einigen Wendungen in der Story wirklich überrascht. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Es passte einfach alles.

4.5

Leise, dennoch hochspannend und authentisch erzählt.

Ich liebe es, Bücher-Banger zu lesen, die ich auf Insta vorher noch nicht gesehen habe. Wenn sie noch dazu zur Backlist gehören, freue ich mich umso mehr. In diesem spannenden Familienroman geht es um die Schwestern Mickey und Kacey, die in den letzten 5 Jahren kein Wort miteinander gewechselt haben. Die eine ist Streifenpolizistin auf den Straßen Philadelphias, die andere eine Drogenabhängige ohne festen Wohnsitz. Mickey hat Kacey auf Streife dennoch gut im Blick, bis diese eines Tages verschwindet. Zur gleichen Zeit werden mehrere Morde an jungen Prostituierten verübt. Mickey ist beunruhigt und begibt sich auf die Suche… Wenn ihr auf richtig Action in Büchern steht, bei denen Schlag auf Schlag etwas passiert, dann seid ihr hier total falsch. Die Spannung baut sich subtil und langsam auf, trotzdem war das Buch ein Pageturner für mich. Ein Familienroman und ein Krimi in einem. Das Thema Drogensucht ist das zentrale Thema. Mir hat’s richtig gut gefallen, ich bin aber auch keine regelmäßige Krimileserin. Dieser Teil stand auch nicht im Vordergrund, sondern eher die Beziehung und die Vergangenheit der Schwestern.

5

Mickey hat einen von Anfang an in den Bann gezogen und die Geschichte mich tief berührt. Man ist wirklich tief in Kensington eingetaucht und ich konnte das Buch garnicht aus der Hand legen. Super geschrieben und bis zum Schluss spannend

Mickey hat einen von Anfang an in den Bann gezogen und die Geschichte mich tief berührt. Man ist wirklich tief in Kensington eingetaucht und ich konnte das Buch garnicht aus der Hand legen. Super geschrieben und bis zum Schluss spannend
3.5

Spannend, aber

Liz Moore schreibt Krimis/Thriller, die zugleich Gesellschaftsgeschichte sind. Das mag ich sehr. Und auch dieses Buch ist wahnsinnig spannend, informativ und unterhaltsam. Die Auflösung zum Schluss hat mich allerdings nicht überzeugt, ich fand sie sehr beliebig und nicht plausibel. Was sehr schade ist, denn der Rest ist super geplottet.

3.5

Okay, aber leider kein Highlight

Nachdem ich "Der Gott des Waldes" gelesen und geliebt habe, wollte ich gerne ein weiteres Buch der Autorin lesen. Auch in diesem Buch hat mir der Schreibstil gefallen. Insgesamt bin ich mit den Charakteren aber nicht richtig warm geworden und das Buch hatte einige Längen (und auch seeeehr lange Kapitel) und war dann doch recht plötzlich und mit wenig Erklärungen zu Ende (vielleicht auch weil das nicht der Hauptfokus war?).

5

Wieder ein Buch mit zwei Zeitsträngen, was mich absolut begeistert hat. Ein hartes Thema, aber so toll geschrieben von Liz Moore.

4.5

Spannende Schwestern Beziehung die in zwei verschiedenen Welten spielt und kollidiert.

3.5

„All diese Erinnerungen verblassen jetzt. In letzter Zeit hole ich jede Einzelne nur selten hervor und lege sie dann behutsam zurück in ihre Schublade. Ich rationiere sie. Konserviere sie. Jedes Jahr werden sie schwächer, durchsichtiger. Flüchtige, süße Splitter auf der Zunge.“

5

Bewegend, authentisch, spannend und absolut lesenswert!

Ihr anderes Buch „Der Gott des Waldes“ hatte mich bereits begeistert, weshalb ich mich sehr auf dieses Buch gefreut habe. Auch dieses Buch ist wie „Der Gott des Waldes“, eine Mischung aus Krimi/Thriller, Familiendrama und gewährt den Einblick in die Drogenkriminalität und deren Auswirkungen. Die Charaktere waren wieder mal sehr gut ausgearbeitet und ihre Handlungen nachvollziehbar, auch den Schreibstil mochte ich sehr. Ich bin gespannt was es noch so von Liz Moore zu lesen geben wird.

5

Heavy Thema, das facettenreich und mit viel Wissen in einen unvergesslichen Gesellschaftsroman eingearbeitet ist. Grosse Empfehlung!

3

Schwerer Anfang. Starke Prämisse. Solide Geschichte.

Die Figuren tragen viel mit sich herum, und Philadelphia, genauer Kensington, macht es einem als Leser nicht gerade leicht, weil es dort nicht besser wird. Das Elend reicht sich hier förmlich die Türklinke. Der vermeintliche Serienmörderfall, der es auf Frauen auf den Straßen Kensington abgesehen hat, sowie die Sorge von Mick, die verzweifelt nach ihrer verschwundenen Schwester Kacey sucht, rücken dabei erstaunlich schnell in den Hintergrund. Stattdessen interessiert sich Liz Moore deutlich mehr für die Frage, warum Menschen so geworden sind, wie sie sind, als dafür, wer was getan hat. Klar, Kacey schwebt immer irgendwie über Mick, aber es ist kein konsequent erzählter Kriminalfall diesbezüglich. Fast jede Figur trägt ein Päckchen, und manches davon ist schwer auszuhalten. Besonders stark und schmerzhaft sind die Momente, in denen man Verständnis für eine Mutter aufbringt, die ihre Tochter an harte Drogen verloren hat, und der Leser gleichzeitig miterlebt, wie genau diese Verbitterung an die nächste Generation weitergegeben wird. Härte gebiert neue Härte. Im Kern ist Long Bright River weniger ein Kriminalroman als die Geschichte einer zerstörten Familie. Die Spannung kam für mich erst ab etwa Seite zweihundert richtig auf. Davor liest sich das Buch eher wie ein sehr authentischer, ernüchternder Bericht über eine Gesellschaft, die zwischen dem nächsten Schuss und dem, was es mit Angehörigen macht, hin und her pendelt. Kann einen runterziehen. Aber ist ein gutes Buch, just sayin.

4.5

Nachdem mich "Gott des Waldes" schon begeistert hatte, musste ich unbedingt ein weiteres Buch dieser Autorin lesen, und es hat sich mehr als gelohnt. Vergesst den klassischen Krimi – das hier ist eine brillante, eindringliche Familiengeschichte, in deren Zentrum zwei Schwestern stehen, die durch eine schmerzhafte Kluft getrennt sind. Die Geschichte handelt von der Streifenpolizistin Mickey und ihre drogenabhängige Schwester Kacey, die in den Straßen Philadelphias ums Überleben kämpft. Obwohl sie seit fünf Jahren nicht miteinander sprechen, wacht Mickey insgeheim über Kacey. Doch als Kacey plötzlich verschwindet und die Stadt gleichzeitig von einer Mordserie an Prostituierten erschüttert wird, beginnt für Mickey ein Wettlauf gegen die Zeit. ​Die Charaktere sind wirklich grandios gezeichnet: authentisch, nahbar und absolut greifbar. Vor allem Mickey ist eine unglaublich starke weibliche Heldin, die keine bloße Statistik-Rolle einnimmt, sondern als Polizistin, Alleinerziehende und besorgte Schwester kämpft. Die Beziehung zu ihrem Sohn wurde dabei so eindrucksvoll dargestellt. ​Dieses Buch ist weit mehr als nur ein Kriminalfall. Es ist eine mitreißende Geschichte, die wichtige, schmerzhafte Themen wie Drogenmissbrauch, Prostitution, Armut und Korruption aufgreift und diese Themen tiefgründig und schonungslos beleuchtet, ohne an der Oberfläche zu kratzen. Man schwankt ständig zwischen purer Hoffnung und lähmender Hoffnungslosigkeit, was einen geradezu animiert, immer weiterzulesen. Und ja, es gibt hier den einen oder anderen Twist, bei dem einem wirklich der Mund offen stehen bleibt! ​Mein einziger, wirklich kleiner Kritikpunkt betrifft das Ende, das für meinen Geschmack etwas zu abrupt und überspitzt geraten ist. Das nimmt der sonst so perfekt aufgebauten Geschichte leider einen halben Otti. Insgesamt ist dies ein großartiges Buch, das definitiv viel mehr Aufmerksamkeit verdient! Es ist eine emotionsgeladene, unter die Haut gehende Erzählung über die bedingungslose Liebe zwischen Schwestern in einer harten Welt.

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4.5

Das Buch hatte eine ordentliche Sogwirkung, obwohl die Story jetzt für mich nicht explizit super spannend oder nervenaufreibend war. Ist aber wirklich ein tolles Buch, obwohl die Prämisse der Story eigentlich gar nicht meins ist - mal wieder der Beweis etwas über den eigenen Tellerrand zu schauen - oft lohnt es sich :)

4.5

Dranbleiben lohnt sich ☺️

Es hat ein bisschen gedauert, ehe ich mit der Story warm geworden bin, denn sie entwickelt sich recht langsam. Aber gerade die Tiefe, mit der die Geschichte zweier Schwestern - die eine drogenabhängig, die andere Cop - erzählt wird, macht das Buch total lesenswert!

4

Ein leiser - und gerade deswegen so starker Gesellschaftsroman!

Da ich von Liz Moore bereits „Der Gott des Waldes“ gelesen und geliebt habe, musste dieses Buch auch bei mir einziehen. Die Geschichte zweier Schwestern, die von der Härte Philadelphias dominiert wird, hat mich zutiefst bewegt. Themen wie Drogensucht, Prostitution, kriminelle Machenschaften und Gewalt erzeugen eine beklemmende Atmosphäre, die allerdings eine absolute Sogwirkung auslöst. Definitiv kein Easy-Read.

5

Spannend, tiefe Einblicke in das Leben mit Drogen auf viele Familienmitglieder.

4

Spannende und bewegende Einblicke in das Leben völlig unterschiedlicher Schwestern inkl. Wendungen und familiären Begebenheiten die nicht vorhersehbar waren.

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