Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück
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Description
Jeden Sommer fahren die Anwältin Anna, ihr Verlobter Henrik und ihre beste Freundin Milena in den Norden Schwedens, um beim Wandern in der wilden Natur den Stockholmer Alltag zu vergessen. Doch dieses Jahr hat sich Milenas neuer Freund, Jakob, der Gruppe angeschlossen. Er schlägt vor, von der ursprünglichen Route abzuweichen und stattdessen in den wilden, einsamen Nationalpark Sarek zu wandern. Schon bald wird klar, dass die Tour alles andere wird als ein gemütlicher Ausflug unter Freunden. Jakob stiftet die Gruppe zu immer weiteren, gefährlicheren Herausforderungen an. Auch die Dynamik zwischen ihnen ändert sich – lang unterdrückte Vorwürfe und Geheimnisse kommen ans Licht, die Nerven liegen blank. Bald geht es nur noch um eines: Wer wird nach Hause zurückkehren?
»Dieser Thriller bietet Spannung bis zur letzten Seite, und ich beneide jeden, der in noch nicht gelesen hat. Unglaublich gute geschrieben!« Kristina Ohlsson
Der SPIEGEL-Bestseller und Nr.-1-Bestseller aus Schweden: Atemberaubende Spannung vor der beeindruckenden Kulisse von Europas letzter unberührter Wildnis. Ausgezeichnet mit dem Swedish Crime Writers Award.
Book Information
Author Description
Ulf Kvensler, 1968 geboren, hat eine lange und erfolgreiche Karriere als Drehbuchautor, Regisseur und Showrunner hinter sich. Er begann als Komiker, hat aber in den letzten Jahren Dramen, Horror und Thriller geschrieben. Ulf Kvensler ist sowohl Schöpfer als auch Hauptautor zahlreicher Erfolgsserien. In Schweden ist er ein gefeierter Bestsellerautor, und auch in Deutschland eroberte er mit seinen Thrillern »Der Ausflug« und »Die Insel« sofort die SPIEGEL-Bestsellerliste.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Das Buch war spannend, hatte aber zwischendurch auch ein paar Längen. Sehr gelungen fand ich den Wechsel zwischen polizeilichen Vernehmungen und der eigentlichen Handlung. Das Ende überraschte mich dann doch sehr, der Plottwist war auf jeden Fall sehr gut ausgedacht, nur das Ende hat mich nicht wirklich befriedigt. Warum, will ich nicht Spoilern. 😊Es ist eine Leseempfehlung, vor allem, wenn man Wandern und die Berge mag, da die Naturschilderungen wirklich sehr beeindruckend für mich waren.
Verhängnisvolle Wanderung in die Berge!
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Ich fand es von Anfang spannend und gut zu lesen. Ich fand auch den Wechsel zwischen normaler Erzählung und der Polizeivernehmung am Ende sehr gut gelungen. Mit der Wendung hab ich so gar nicht gerechnet. Das einzige negative für mich ist das Ende. Mir persönlich war es zu offen.

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Mein erstes Buch von Ulf Kvensler und ich bin begeistert von diesem Werk. "Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück" ist ein Thriller der etwas anderen Art und gerade das macht ihn einzigartig. Aber erstmal eine kurze Zusammenfassung der Story: Vier Freunde gehen in Nordschweden auf einen Trekkingausflug. Aber schnell wird es zu einem Überlebenskampf. Alleine das es in Schweden spielt, macht es für mich umso interessanter und das es ums Trekking und Klettern geht, noch viel mehr. Ich kann euch sagen, die Landschaften werden so genial beschrieben, dass man denkt, man wandert mit und erlebt es hautnah. Dazu werden die Protagonisten super beschrieben, genau wie ihre Gefühlslage. Man erfährt in gelegentlichen Rückblenden immer etwas über ihre Vergangenheit. Auch die Panik die nach und nach aufkommt, spürt man fast selbst. Man weiß gleich am Anfang wer überlebt und daher berichtet die überlebende Person an einem Polizisten, was sich in den Tagen zugetragen hat. Nur weiß man nie, ob es wirklich so passiert ist😉 Ich finde die Spannung sehr gut und zum greifen. Die Kapitel finde ich sehr gut und variieren zwischen, was passiert ist, der Vernehmung in der Gegenwart und gelegentlichen Rückblenden. Auch der Schreibstil ist super, nur mit den schwedischen Ortsnamen und Bergnamen muss man erstmal klar kommen😅 Was soll ich sagen? Ein fantastischer Thriller in der Natur, der von mir eine ganz klare Leseempfehlunh bekommt😁

In "Der Ausflug" geht es um eine Freundesgruppe die sich einmal im Jahr zu einem Wanderausflug trifft. Nur dieses Mal ist eine Person mehr mit am Start und die ändert alles. Das Setting hat mir richtig gut gefallen. Die Landschaft des schwedischen Nationalparks würde ich mir wirklich gerne Mal anschauen. Die Charaktere waren so lala und auch aus der Story hätte man mehr machen können.
Abbruch. Ich tue mich allgemein schwer mit Skandinavischen Thrillen. Die Geschichte hat fast von Anfang an Längen mit uninteressanten Passagen und erfährt direkt am Anfang wer überlebt, das zusammen mit dem Klappentext lässt mich den Verlauf erahnen und macht damit die Geschichte langweilig für mich.
Fängt an wie ein Film, den man nicht ausschaltet..
düstere Stimmung, tolle Schwedenkulisse, man riecht fast den Wald. Dann wird’s ruhiger mehr Wanderpfad als Action, dafür mit herrlichen Naturbildern, die einen ans Lagerfeuer versetzen. Anna ist nicht unbedingt die, mit der man sofort Freundschaft schliesst, aber gerade das macht sie interessant. Jacob? Absolut undurchschaubar und genau das hält die Spannung am Köcheln. Das Ende? Offen. Sehr offen. Man steht da wie im Wald ohne Karte aber irgendwie passt’s.
Wandern 🥾- Spannung ⚡️- Unerwartetes
Die ersten Seiten 📃 dachte ich, es wird eher ein langweiliges Buch. 📕 Wobei die Verbindung der Kapitel echt toll gemacht ist. Die Geschichte setzt am Polizeiverhör an. Durchhalten hat sich auch gelohnt. Es ist tatsächlich doch, auch wenn das Thema nicht neu ist, eine neue Story. Es gibt auch einen Plottwist und am Ende bleiben Zweifel, die auf den Seiten davor ausgeräumt schienen. Ein für mich dann nach anfänglichem „kann man lesen“ zu einer „hat sich gelohnt“ Geschichte wurden.
Kehrt wirklich nur eine/r zurück?? Das war mal wieder ein rasanter Ausflug in die Welt der Thriller und ich habe ihn sehr genossen! Anna, Henrik und Milena kennen sich seit ihrer Zeit an der Uni. Henrik war und ist dort Dozent, die Frauen haben seinerzeit noch studiert. Anna und Henrik werden ein Paar, was sie die ersten Jahre verheimlichen müssen. Jedes Jahr machen sich die drei gemeinsam los um in den Naturparks von Schweden zu wandern und ich habe mich schon auf die Beschreibungen von der Natur gefreut. Dieses Jahr jedoch fährt kurzfristig Milenas neuer Freund Jacob mit und wirft gleich zu Beginn Fragen auf und die Wanderpläne um. Anna kommt Jacob bekannt und suspekt vor. Sie beginnt zu recherchieren, kommt jedoch nicht weit, denn in der Weite der schwedischen Landschaft hat niemand Netz. Was folgt ist eine Hatz durch den Nationalpark Sarek. Die grandiosen Lanschaftsbeschreibungen lassen mich immer wieder mal kurz vergessen, dass ich einen Thriller lese. Doch auch die Natur ist erbarmungslos, kennt keine Gnade. "Dieser Bergwand ist es egal, ob wir zu ihren Füßen überlebten, oder starben wie ein sinnloses Opfer." Immer wieder kommen starke Spannungen auf. "Körperliche oder verbale Aggression lässt die Menschen auf Zehenspitzen gehen und alles daransetzen, ihr nicht ausgeliefert zu sein." Besonders Milena versucht die Anspannungen zu glätten, versucht Streitigkeiten zu schlichten. Doch warum verhält sie sich so devot, sie kennt Jacob doch noch gar nicht lange? Es kommt zum Showdown, Anna wird gerettet und liegt schwer verletzt im Krankenhaus, aber was ist mit den anderen passiert? Richtig gut gefallen hat mir bei dem Aufbau des Romans, die von Beginn an eingeflochtenen Befragungen durch den Kriminalbeamten, die noch im Krankenhaus stattgefunden haben. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Der Mittelteil hätte für mich ein bisschen kürzer sein können, aber nichtsdestotrotz eine große Leseempfehlung für alle die es spannend mögen.
„Das hier könnte die schönste Wanderung werden, die ich je erlebt habe, dachte ich noch, bevor ich einschlief.“
Der Schreibstil war sehr flüssig gewesen und wirklich sehr angenehm. Ich bin nur durch die Seiten geflogen. Für Spannung und Auflockerung hat zwischen den Kapiteln das Verhör gesorgt und die Rückblicke. Ich bin schnell durch das Buch gekommen. Das beschriebene Setting hatte mir sehr gut gefallen. Wandern - Berge mein liebstes Urlaubsziel im Sommer oder im Winter zum Ski fahren. 🤭 Zu Beginn war ich sehr gecatched, in der Mitte war es dann schon sehr langatmig - zum Ende hin nahm es wieder etwas Fahrt auf. Das Ende hat mich leider nur unbefriedigt zurückgelassen. 🥲 Ein Ausflug, der einen mit Fragezeichen zurücklässt. Ein ruhiges Buch mit tollem Setting.

Gute Geschichte
Als allererstes ist mir dieses knallgrüne Buchcover aufgefallen. Das war der erste Punkt, dass mich das Buch gleich angesprochen hat. . Was ich bei dem Buch gut fand, und was eine menge Abwechselung reingebracht hat, waren die „Vernehmungen“ von der Polizei, die immer wieder zwischendurch auftauchten und die in der Gegenwart spielten. Danach erzählte Anna, die Anwältin die Geschichte, wie sie sich zugetragen haben soll. Ich bin zwar kein großer Wanderfreund ehrlicherweise, aber so, wie die Landschaften beschrieben worden sind, stelle ich es mir einfach nur wunderschön vor. Das Buch war spannend geschrieben und man wusste selbst irgendwann nicht mehr so recht, ob Anna sich einfach in irgendetwas reinsteigert oder ob ihre Erzählungen alle so wahrheitsgemäß abgelaufen sind. Man war immer am hin und der switschen, was man nun wirklich für die Wahrheit halten soll. Dadurch wollte man immer wieder weiterlesen und war einfach irre gespannt auf das Ende. Das Schreibstil ist flüssig und leicht zu verstehen. Vom Ende hätte ich etwas mehr erwartet; zumindest weniger Fragen, die dann doch noch nicht beantwortet worden sind. Ich kann Euch das Buch aber dennoch sehr empfehlen . ⭐️ ⭐️⭐️⭐️ (4/5)
Das Buch hat mich positiv überrascht! Ich fand es sehr spannend und super geschrieben, daher habe ich es auch innerhalb kürzester Zeit gelesen. Auch die Beschreibungen der Landschaft, der Wanderung und allem drum und dran fand ich sehr gelungen. Ich hatte einige Ideen, wie das Buch ausgehen könnte aber auf das Ende wäre ich nicht zu 100% gekommen. Kann ich sehr empfehlen! ⭐️ Inhalt ⭐️ Vier Freunde. Eine Wanderung. Und die tödliche Weite Nordschwedens. Jeden Sommer fahren die Anwältin Anna, ihr Verlobter Henrik und ihre beste Freundin Milena in den Norden Schwedens, um beim Wandern in der wilden Natur den Stockholmer Alltag zu vergessen. Doch dieses Jahr hat sich Milena neuer Freund, Jakob, der Gruppe angeschlossen. Er schlägt vor, von der ursprünglichen Route abzuweichen und stattdessen in den wilden, einsamen Nationalpark Sarek zu wandern. Schon bald wird klar, dass die Tour alles andere wird als ein gemütlicher Ausflug unter Freunden. Jakob stiftet die Gruppe zu immer weiteren, gefährlicheren Herausforderungen an. Auch die Dynamik zwischen ihnen ändert sich – lang unterdrückte Vorwürfe und Geheimnisse kommen ans Licht, die Nerven liegen blank. Bald geht es nur noch um eines: Wer wird nach Hause zurückkehren?

Ein richtig guter Thriller. Ich war zwischendurch verwirrt, allerdings auf eine positive Art und Weise. Es hat sich an manchen Stellen ein kleines bisschen gezogen, weshalb ich einen halben Stern abziehe. Ebenso fand ich das Ende etwas ernüchternd, wofür ich noch einen halben Stern abziehe. Insgesamt hat mir die Story und die Aufteilung des Buches aber unfassbar gut gefallen & ich hab‘s, trotz der eben aufgezählten Nachteile, definitiv sehr geliebt. Kann ich definitiv empfehlen. Es lässt sich unheimlich schnell lesen. Toller Schreibstil. Empfehlenswert. 📚
Spannung pur
Das war dieses Buch in meinen Augen! Eine Reise durch Schwedens Natur aus der Sicht von vier mehr oder wenig befreundeten Wanderern unter nicht ganz so guten Bedingungen… Super Schreibstil, sehr flüssig. Teilweise musste ich Pausen machen, das war mir dann doch etwas zu spannend. Die Charaktere sind toll, vielschichtig und in ihren Marotten gefangen. Ob ich mit dem Ende zufrieden bin weiß ich noch nicht und muss da erstmal drüber nachdenken… Aber vielleicht war ja auch genau das Ziel des Autors?
Klappentext Vier Freunde. Eine Wanderung. Und die tödliche Weite Nordschwedens. Jeden Sommer fahren die Anwältin Anna, ihr Verlobter Henrik und ihre beste Freundin Milena in den Norden Schwedens, um beim Wandern in der wilden Natur den Stockholmer Alltag zu vergessen. Doch dieses Jahr hat sich Milena neuer Freund, Jakob, der Gruppe angeschlossen. Er schlägt vor, von der ursprünglichen Route abzuweichen und stattdessen in den wilden, einsamen Nationalpark Sarek zu wandern. Schon bald wird klar, dass die Tour alles andere wird als ein gemütlicher Ausflug unter Freunden. Jakob stiftet die Gruppe zu immer weiteren, gefährlicheren Herausforderungen an. Auch die Dynamik zwischen ihnen ändert sich – lang unterdrückte Vorwürfe und Geheimnisse kommen ans Licht, die Nerven liegen blank. Bald geht es nur noch um eines: Wer wird nach Hause zurückkehren? Cover: Atmosphärisch gehalten, passend zur Geschichte. Zu Beginn: Mit Anna bin ich bis ans Ende des Buches nicht wirklich warm geworden. die Verhörprotokolle zwischendrin waren eine schöne Abwechslung, allerdings mag ich persönlich den Interviewstil nicht zum Lesen. Das Ende: einfach nur Katastrophe. Meiner Meinung nach bleiben viele Fragen offen, zu viele für meinen Geschmack. Ich möchte bei einem Thriller dieser Art ein geschlossenes Ende sofern es ein Einzelband ist. Der Auftakt ist toll beschrieben und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es entwickelt sich eine spannende Atmosphäre und die Natur des Nationalparks ist wunderbar beschrieben. Ich habe mich tlw. selber im Sarek wandern gesehen. Henrik, Annas Verlobter wirkte auf mich sehr sympathisch aber auch als schwächstes Mitglied dieses Quartetts. Die Spannung und Atmosphäre gepaart mit der rauen, unbändigen Natur des Sarek welche Ulf Kvensler hier aufbaut konnte mich absolut in ihren Bann ziehen. Auch Jakob und Milena sind toll ausgearbeitete Charaktere auch wenn ich Handlungen von Milena des Öfteren nicht nachvollziehen konnte. Sie hat meiner Meinung nach tlw. sehr klischeehaft und stereotyp reagiert. Kurzum, ich habe dieses Buch gesuchtet .... und dann kam das Ende und ich dachte nur so "Really??? Das wars..... Es hätte meiner Meinung nach ein grandioses Highlight 2024 werden können wenn nicht dieses offene Ende mich so triggern würde. Es lässt für mich einfach zu viele Fragen offen und zuviel Interpretationsspielraum. Trotzdem eine gelungene Geschichte mit viel Atmosphäre, spannenden Charakteren, emotionen und Psychogratwanderungenn. Absolute Leseempfehlung für alle welche ein offenes Ende nicht stört!!!
»Vier Freunde. Eine Wanderung. Und die tödliche Weite Nordschwedens.«
Dieses Buch hat mir ganz gut gefallen. Das Setting ist super interessant und wirkt sehr authentisch. Es gibt sehr viele Naturbeschreibungen und das Thema Wandern spielt die größte Rolle. Hier und da zog sich das Ganze für mich etwas, aber genau das muss man bei dem Thriller erwarten. Es wird durchgehend eine Spannung und eine bedrohliche Atmosphäre erzeugt, die einen schon manchmal schaudern lässt. Den Wechsel zwischen den erzählten Passagen und der Polizeiverhörung fand ich sehr gut und lockerte das Ganze auf. Das Ende fand ich dann jedoch sehr enttäuschend, wodurch das ganze Buch für mich an Spannung verloren hat und rückblickend dann wirklich sehr lang erscheint.
Survival trifft Psychothriller
Das Buch war wirklich spannend, es gab viele Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat und das Ende war meiner Meinung nach sehr gut aber auch sehr plötzlich. Leider war der Schreibstil zwischendurch etwas langatmig und hat sich gezogen. Trotzdem auf jeden Fall eine Leseempfehlung!
Ja was denn nu? 😱😱😱 Bin komplett unschlüssig, was ich von dem Buch halten soll. Der Anfang hat mich begeistert, super gemacht mit den Vernehmungsprotokollen… Dann zog sich die Wanderung etwas langatmig… Im hinteren Teil war ich dann völlig geflasht und dachte: wie verrückt ist das bitte? Ich war begeistert… Aber dann: was ist das bitte für ein Ende? 😨😨😨 Leider kann ich damit gar nichts anfangen. Super schade, zwischendurch fand ich es sensationell… Durch das Ende würde ich es leider nicht weiter empfehlen. Da wühlt man sich durch etwas unter 500 Seiten, um dann auch nicht schlauer zu sein…😱😱😱
Wandern geht ja mal komplett an mir vorbei. Nicht desto trotz wollte ich als fünftes Rad am Wagen mich der Truppe hier anschließen und die schwedische Landschaft erkunden. Was mir sehr gut gefallen hat, war das beschriebene Setting. Die Gesellschaft fand ich interessant. Nicht weil die vier mir besonders sympathisch waren, sondern weil ich relativ schnell festgestellt hab, dass die vier gar nicht so Gesellig sind wie gedacht. Unsere Wanderung hatte zwar ein paar spannenden Momente, aber im Großen und Ganzen blieb es eher uninteressant und langatmig. Allgegenwärtig, war das fast durchgehende Angezicke untereinander. Die Geschichte springt zwischen den Geschehnissen vor Ort und Auszügen der Zeugenbefragung nach der ganzen Misere hin und her. Geschrieben war das ganze gut und flüssig, ich bin zumindest schnell durchgekommen. Schlussendlich hätte ich mir von der Story einfach einiges mehr, gerade in punkte Spannung erhofft. So war es einfach nur ein eher ruhiges Buch mit tollem Setting, bei dem es aber nicht schlimm gewesen wäre, wenn ich den Bus verpasst hätte.

Starker Beginn und Grottenschlechtes Ende
Das Buch fing sehr spannend an und man hat richtig mitgefiebert und wollte wissen was passiert ist. Da ist so viel potenzial und der schreibstil war auch super. Aber dann ging es los…ab dem Zeitpunkt, wo die Gruppe am wandern war, wurde extrem lange nur der Weg beschrieben. Es ist einfach nicht viel passiert und dadurch hatte das Buch Längen…eine positive Sache war, dass das Buch auf 2 Ebenen spielte + die Interviews mit den Polizisten. Das war super. Tja und dann kam das Ende. Ich sag nur soviel: unzufrieden!
Heidewitzka, was war das?😳 Alles fing so schön an, drei Freunde wollen ihre jährliche Fjällwanderung machen, als plötzlich Milena fragt, ob ihr neuer Freund, den sie erst seit einem Monat kennt, mitkommen darf. Anfangs zögerlich, stimmen Anna und Henrik dann doch zu. Doch irgendwas stimmt mit dem Neuen nicht, Anna hat von Anfang an ein komisches Gefühl und sie glaubt, ihn auch schon mal gesehen zu haben. “Wir hätten nie in diesen Hubschrauber steigen dürfen.” Nein, Anna, hättet ihr nicht! Ihr hättet den Typen gar nicht erst mitnehmen sollen, geschweige denn euch am Anreisetag zu einem komplett anderen Ziel überreden lassen. Mein lieber Schwan, das war ein Ritt, ich sag es euch…ich kam gar nicht dazu, die tollen Landschaftsbeschreibungen des Sarek-Nationalparks zu genießen, die wirklich richtig toll waren, weil ich so angespannt war, was hier alles passiert. Wenn zwischendurch nicht mal der Postbote geklingelt hätte, hätte ich ohne mich zu bewegen, ohne zu essen und zu trinken das Buch weggesuchtet. Da man weiß, dass etwas passiert, weil es abwechselnd zur Wanderung immer Abschnitte gibt, in denen Anna im Krankenhaus von einem Polizisten befragt wird, war es natürlich umso spannender, ob sie tatsächlich die einzige ist, die überlebt. Genauso, wie sich die Landschaft und auch das Wetter im Park ändern, ändern sich die Dynamik und die Stimmung innerhalb der Gruppe. Ich hatte immer wieder das Gefühl, da ist noch mehr als dieser komische Typ, das wäre zu einfach. Ulf Kvensler hat hier ein psychologisch spannendes Debüt auf die Beine gestellt, welches ich euch wirklich gern empfehle! Nur das Ende kam mir dann doch etwas zu abrupt und war nicht ganz so zufriedenstellend.
Guter Thriller!
Das Buch hat mich direkt angesprochen, sowohl vom optischen als auch vom Klapptext her war ich sehr neugierig darauf. Von Beginn an hat sich das Buch sehr gut lesen lassen. Ich finde auch, dass die ganze Zeit über eine gewisse Grundspannung und auch eine Sogwirkung da war. So richtig aus der Hand legen konnte ich das Buch nicht. Lange wusste ich nicht wo der Ausflug hingeht. Das hat mich aber nicht wirklich gestört und hat für mich auch ein bisschen die Spannung ausgemacht. Die Erzählung aus der Ich-Perspektive hat mit sehr gut gefallen und auch der Wechsel zwischen Erzählung und Zeugenbefragung im Krankenhaus fand ich sehr gut. Zum Ende kam dann nochmal richtig Fahrt auf und mit der Wendung hätte ich so nicht gerechnet. Die Geschichte war dann aber auch ziemlich schnell vorbei. Wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, fand ich das aber nicht so schlimm, alle wichtigen Fragen wurden für mich geklärt. Allesinallem war es für mich ein guter und unterhaltsamer Thriller, den ich gerne gelesen habe. Daher gibt's von mit eine klare Leseempfehlung.
Kein Highlight
Mich hat das Buch leider nicht wirklich vom Hocker gerissen. Es war nicht schlecht geschrieben und war durchaus an manchen Passagen recht spannend, aber im Großen und Ganzen hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Auch von dem Ende war ich alles andere als begeistert, es endet einfach zu abrupt und lässt noch viele Fragen unbeantwortet.
🅘🅝🅗🅐🅛🅣 Die Anwältin Anna organisiert mit ihrem Verlobten Henrik und ihrer besten Freundin Milena ihre jährliche Wanderung in den Norden Schwedens. Doch zu ihrer Überraschung bringt Milena ihren neuen Freund Jakob mit. Dieser will spontan die Route ändern und zeigt nach und nach sein wahres Gesicht. Und irgendwoher kennt Anna ihn… Bald wird der Trip zu einem Überlebenskampf und nicht jeder kommt lebend raus. 🅕🅐🅩🅘🅣 Das Buch startet direkt mit einer gegenwärtigen Verhörung, in der die Geschehnisse rekonstruiert werden. Wir begleiten Anna bei der Wanderung mit ihren Freunden und bekommen zwischendurch auch immer wieder Einblicke in Ihre Vergangenheit und Gefühlswelt, sodass sie für den Leser sehr nahbar wird. Sie ist stark, mutig und durch nichts aufzuhalten. Eine wahre Kämpferin. Doch schnell finden wir heraus, da hinter ihrer Fassade mehr steckt als nur heiterer Sonnenschein. Die Atmosphäre ist während des Lesens zum Greifen nah. Teilweise hab ich sogar die Kälte der Berge gespürt. Diese ändert sich immer mehr zur Düsternis, da die Dynamik der Gruppe sich ändert. Es ist richtiggehend spannend und unheimlich. Zwischenzeitlich hab ich mich gefragt, warum die Wanderung nicht längst abgebrochen wurde. Das Ende ist viel zu abrupt und verwirrend zugleich. Ehrlicherweise hat es mich auch nicht zufriedengestellt. Weshalb es zu einem Punktabzug kommt
Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir richtig gut. Es beginnt damit, dass Anna schwer verletzt gefunden wird. Sogleich stellt sich natürlich die Frage, was ist passiert? Und wo sind die anderen drei Personen abgeblieben? Die Geschichte ist dann so aufgebaut, dass wir in der Zeit immer wieder ein wenig hin und her springen. Einmal begleiten wir die Protagonisten vor und während dieser Wanderung. Dabei hauptsächlich aus der Perspektive von Anna. Und dann gibt es Kapitel, in denen Anna im Krankenhaus liegt und von einem Kriminalinspektor befragt wird. Diese sind in Form von Protokollen dargestellt. Das Ganze sorgte bei mir am Anfang für einen richtig guten Spannungsaufbau und ich war super neugierig, was die vier erlebt haben. Dabei muss ich sagen, sympathisch war mir keiner von den Charakteren. Das ist aber nicht weiter tragisch. Eher sorgt es dafür, dass man niemandem so wirklich traut. Gut gefielen mir auch die düstere Atmosphäre und die wunderbaren Beschreibungen der Landschaft. So konnte ich mir alles bildlich vorstellen. Allerdings war es das dann auch schon, was mir gefallen hat. Die Geschichte hat mich leider nämlich sehr schnell verloren. Die anfängliche Spannung baute sich rasant ab und die Geschehnisse konnten mich nicht mehr so fesseln. Viele Twists haben für mich auch keinen Sinn mehr ergeben und die Auflösung war für mich dann Enttäuschung pur. Viel zu viele offene Fragen. Auch fand ich es schade, dass mir die Charaktere zu blass gezeichnet waren und ich sie somit nicht wirklich greifen konnte. Insgesamt lässt mich der Thriller somit ein wenig zwiegespalten zurück. Eine gute Idee, aber in der Umsetzung für mich eindeutig zu schwach.

Wie jedes Jahr wollen die Anwältin Anna mit ihrem Freund Henrik und der gemeinsamen Freundin Melina für eine Woche im Norden Schwedens wandern gehen. Doch diesmal findet diese erst im wettertechnisch schlechteren September statt und zudem ist Melina's neuer Freund Jakob mit dabei. Jakob ist Anna aber von Beginn an suspekt, scheint sie ihn doch von einem früheren Strafverfahren her zu erkennen. Ob es richtig war, Jakob mit zu nehmen, wird sich noch zeigen..... Bereits aufgrund des strukturellen Aufbaus ist der Thriller lesenswert. Gleich zu Beginn wird das Protokoll des Funkverkehrs eines Rettungshubschraubers und dem Krankenhaus, zudem optisch in Schreibmaschinenschrift hervorgehoben, abgedruckt. Anna wurde schwer verletzt geborgen. Es ist etwas Schreckliches passiert, aber Anna überlebt. Ich habe dann diesen Thriller wie einen Film gelesen. Ausgangspunkt sind erneut die in Schreibmaschinenschrift verfassten Vernehmungsprotokolle. Anna wird im Krankenbett von einem Polizeibeamten über 5 Tage hinweg zu den Ereignissen befragt. Diese Befragungen sind kurz, meist nur zwei Seiten. Aber dann, so mein filmischer Eindruck, schwenkt die Kamera über mehrere kurze Kapitel zurück zum Beginn der Wanderung und wie es sich entwickelte, immer wieder mal unterbrochen durch Vernehmungsprotokolle, die das Geschehene aufgreifen und in die nächste Erzählphase überleiten. Der Autor schildert eindrucksvoll das Beziehungsgeflecht der Protagonisten untereinander. Jakob ist sehr dominant und schafft es gegen den Widerstand von Anna und Henrik, von der geplanten Route abzuweichen und stattdessen in den sehr anspruchsvollen und weit gefährlicheren Nationalpark Sarek zu gehen. Anna's anfängliche Aversion gegen Jakob steigert sich allmählich in Angst vor ihm. Die Route wird immer gefährlicher, was bezweckt der wohl zwielichtige Jakob? Denn er besitzt "die Fähigkeit, die Grenzen zwischen Lüge und Wahrheit zu vermischen."(S. 338). Aber auch zwischen Anna und Henrik kriselt es. Und Melina ist ihm näher als Anna denkt. Und unter Jakob ist Anna nicht mehr diesselbe. Diese Verstrickungen führen langsam, aber stetig zu einer gefährlichen Gemengelage, in der ich nicht mehr wusste, wem man vertrauen konnte. Und dann kommt es zwangsläufig zu einem dramatischen Ereignis. Daneben schildert Ulf Kvensler sehr realistisch die Wanderroute, die durch gefährliche Flussläufe führt, steile Geröllpassagen an Bergmassiven oder plötzlich einsetzenden Regen oder dichtes Schneegestöber. Die beschriebene Kälte der Gebirgsflüsse und Schneetreiben konnte ich fast selbst spüren. Über die gesamte Erzählung hinweg liegt dem Buch eine fast unheimliche Grundspannung zugrunde, das Buch entwickelt eine Sogwirkung, weshalb ich das Buch in sehr kurzer Zeit gelesen hatte. Natürlich gibt es noch eine mich überraschende Wendung, wobei der Schluss mir persönlich aber nicht ganz so überzeugt hat. Das schmälert jedoch nicht den wirklich guten Eindruck. Ich kann das Buch sehr empfehlen. Schwedische LeserInnen dürften sich mit den Namen der Wegbeschreibungen und der Berge und Flüsse wohl leichter tun. 4,5 von 5 ⭐️

Der Schreibstil ist superflüssig und angenehm und ich war schnell gecatcht. Ich fand es bis zum letzten Drittel immer wieder spannend und undurchschaubar. Die Landschaftsbeschreibungen zwischendurch fand ich nicht störend sondern beeindruckend, und teils auch wichtig um das Gefühl der Panik/Einsamkeit so richtig nachvollziehen zu können. Das letzte Drittel hat dann einen kompletten Richtungswechsel gebracht und mich durch das offene Ende leider unbefriedigt zurückgelassen. Wer ist denn nun der Psycho????
Ungemein fesselnder Thriller vor einer malerischen Kulisse, die Kletter- und Wanderfreunde bestimmt besser zu würdigen wissen als ich. Die Story hat mich aber trotzdem absolut gepackt, was an dem tollen Schreibstil und dem passenden Aufbau liegt. Erzählt wird nämlich nicht nur geradlinig, sondern man bekommt rückblickend beispielsweise durch die Zeugenbefragung immer mehr Informationen, durch die man sich dann selbst sein Bild machen muss. Dadurch stellt man immer wieder Dinge in Frage und bleibt permanent am Ball. Den kleinen Abzug gab es, weil ich mit dem Schluss nicht 100%ig einverstanden bin, aber das ist ja Geschmackssache.
Naja
Ein Ausflug, der mich mit Fragezeichen zurücklässt. Vorab das Positive: das Buch lässt sich aufgrund des guten Schreibstils sehr gut weglesen, die Kapitel sind schön kurz. Die Perspektivwechsel zwischen der Vernehmung von Anna und dem Ausflug selbst hat mir gut gefallen, auch wenn Anna die Hauptrolle einnimmt und man wenig über die Gefühlswelt der anderen 3 Personen erfährt, erst auf den letzten Seiten, jedoch auch nicht von allen, eine Figur bleibt mehr oder weniger ein Mysterium. Die Handlung plätschert so vor sich hin, die Wendung auf den letzten 120 Seiten bringt Spannung auf und hat mein Interesse tatsächlich noch geweckt. Das Ende hingegen hatte ich irgendwie spektakulärer erwartet, zumindest hat mir dies der Klappentext suggeriert. War okay aus meiner Sicht, man verpasst allerdings auch nichts, wenn man es nicht liest.
Absolut überzeugend!
Ich bin durch die Seiten geflogen und der Autor macht so viel richtig, um Spannung zu erzeugen. Angenehme Kapitellängen, eine authentische Schilderung psychischer Ausnahmezustände, ständig neue spannungserregende Impulse . Missstimmungen, Unterstellungen und Eifersüchteleien, eine geschickt arrangierte Erzählstruktur mit guten Perspektivwechseln. Die Stärke der Ich-Perspektive wurde hervorragend genutzt, um den Leser zu verunsichern. Insgesamt fand ich diesen Thriller sehr spannend und absolut überzeugend. Das Ende fand ich jetzt nicht so passend, aber das ist in diesem Fall Geschmackssache.
Das Buch hat mir gut gefallen. Die Atmosphäre der Gruppe, die Ulf Kvensler nach und nach aufbaut, ist in meinen Augen echt gut gelungen. Auch die Wanderung war detailliert aber sehr spannend und gut beschrieben. Die Atmosphäre im Gebirge und die Gegebenheiten der Berge war für mich richtig greifbar. Ein gelungenes Buch
Leider gar nicht mein Fall
Die drei Freunde Anna, Henrik und Milena gehen regelmäßig zusammen wandern. Dieses Mal kommt kurzfristig Milenas neuer Freund Jakob mit dazu und die Wanderung steht von Beginn unter keinem guten Stern. Desto länger der Trip dann dauert desto mehr eskaliert die Situation. Eigentlich bin ich ein großer Fan von Büchern die in der Wildnis und Natur spielen und noch ein wenig Spannung aufbauen. Hier war leider die Beschreibung Schwedens für mich mein einziges plus. Da wär ich am liebsten selbst sofort los gefahren. Leider konnte ich mit Anna als Erzählerin aber überhaupt nix anfangen, ich fand sie egoistisch, unangenehm und ihre Entscheidungen teils so seltsam, dass ich überhaupt nicht ins Buch rein gefunden habe und das wenig überraschende Ende tat sein übrigens. Daher war das Buch einfach für mich persönlich nichts.
Ziemlich schnell hatte ich eine Meinung zu jeder im Buch vorkommenden Person, die ihm Verlauf des Buches immer wieder umgeworfen wurde. Obwohl teilweise wirklich nicht viel passierte in der Story, las sich das Buch sehr flüssig und schnell. Da ich selbst schon oft in Schweden war, konnte ich mir die beschriebene Natur sehr gut vorstellen und auch die Neue in einer Wandergruppe war ich Mal gewesen. Auch da konnte ich mich gut reinfühlen. Insgesamt hat das Buch mich gut unterhalten. Das Ende lässt viel Platz für die eigene Meinung und Vorstellungskraft.
Mir hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, es lässt sich so weg lesen. Ich fand es auch sehr spannend, obwohl man ahnt wo die Reise hingehen soll. Das Ende war nicht sehr befriedigend, es kam irgendwie zu früh und hat für mich nicht alle Fragen geklärt. Dennoch ein tolles Buch.
Ein atmosphärischer Horrortrip
Worum geht’s? Anna, ihr Verlobter Henrik und ihre Freundin Melina fahren wie jedes Jahr gemeinsam zum Wandern in den Fjäll. Doch dieses Jahr kommt spontan Melinas neuer Freund Jacob mit. Ein Extremsportler, der die Truppe zu immer gefährlicheren Dingen anstiftet. Schnell liegen die Nerven der Truppe blank und die Stimmung kippt. Aggressionen kommen hervor und das Vertrauen zueinander geht verloren. Meine Meinung: „Der Ausflug – Nur einer kehrt zurück“ von Ulf Kvensler ist zurecht ein Nr.-1-Bestseller in Schweden. Dieser Thriller hat mich mitgenommen auf einen Horrortrip vom Feinsten. Dabei lesen wir aus drei Erzählperspektiven. Zum einen erleben wir die Ereignisse im Fjäll, zum zweiten lesen wir ein Vernehmungsprotokoll und zum dritten kehren wir immer mal wieder in Geschehnisse in der Vergangenheit zurück. Und beim Lesen dieser Dinge kommen wir immer tiefer in den Fjäll und hinein in die Geschehnisse. Wir wandern gemeinsam mit Anna, Henrik, Melina und Jacob und lesen hierbei aus der Sicht von Anna. Ich muss gestehen, dass mir keine der Protagonisten wirklich nahegekommen ist, mir waren von Anfang an alle irgendwie suspekt. Aber es waren klasse Charaktere, die perfekt in die Geschichte gepasst haben und deren Art die passende Basis für das Setting war. Was mir wirklich gut gefallen hat, war die atmosphärische Beschreibung des Fjälls, insbesondere des Sarek. Ich konnte die Landschaft so bildhaft vor mir sehen, den atemberaubenden Blick von den Bergen über die Täler. Die eisige Kälte in der Nacht. Die schmerzhaften Stiche beim Durchqueren der kalten, reißenden Flüsse – es war unglaublich! Und auch wie der Autor die Spannung innerhalb der Gruppe immer weiter aufgebaut hat, war genial. Das Buch fing bereits auf der ersten Seite spannend an und dann stieg die Spannungskurve von Seite zu Seite und mit ihr das Lesetempo und die Vorfälle innerhalb der Truppe. Immer wieder kamen krasse Ausnahmesituationen, die selbst mich als Leserin mitgenommen haben. Und beim Showdown am Fluss habe ich richtiggehend den Atem angehalten und mitgefiebert! Ich mochte es, wie der Autor mit der Dynamik innerhalb der Truppe gespielt hat und die äußeren Einflüsse mit einfließen ließ. Das hat dem Horror noch mehr Thrill verschafft! Und das Ende, was soll ich sagen? Teilweise hatte ich es vermutet und dann doch auch wieder nicht. Mich hat das Buch total begeistert und es war sicherlich nicht mein letzter Trip mit dem Autor! Eine ganz klare Leseempfehlung von mir! Fazit: Wow, was für ein Buch! Ich habe schon unterschiedliche Meinungen hierzu gelesen, aber mich hatte Ulf Kvensler von der ersten Seite an gefesselt! Sein Thriller ist der absolute Horrortrip! In „Der Ausflug – Nur einer kehrt zurück“ reißt die Spannung wirklich nie ab, im Gegenteil, sie steigt ins Unermessliche. Der Autor spielt mit der Landschaft, der Umwelt und der Dynamik in der Gruppe und bringt dadurch Dynamit in die Geschichte ein. Dazu die unglaublich schönen Landschaftsbilder, in denen man niemals so einen Horror vermuten würde. Ich war restlos begeistert. Ganz klare 5 Sterne von mir und ich freue mich auf weitere Horrortrips mit dem Autor!

Langatmiger Thriller mit abruptem Ende
Eine langjährig eingespielte Freundesgruppe geht wandern, eine neue Person kommt hinzu und aufgrund einer Idee wandern sie in der totalen Einöde. Genau mein Geschmack und die Aufmachung ist auch schön. Das etwas passieren wird verraten ja sowohl das Genre, als auch der Klappentext. Die Voraussetzungen sind gut, das Wetter unberechenbar und der Neuling ebenfalls. Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen angenehm und hat mich das Buch nicht abbrechen lassen. Leider plätschert es ziemlich vor sich hin, die wirklich spannenden Momente sind rar und außer einigen Befragungen haben wir bis zum letzten Drittel ausschließlich Annas Sicht der Dinge. Das macht die Charaktere auf Dauer sehr eindimensional und als sich zum Ende hin eine weitere Perspektive ergibt, ist diese bereits wenig glaubwürdig. Was als Plottwist geplant war, fühlt sich einfach nur verwirrend an. Zwischendrin etwas weniger Wanderbeschreibung und dafür mehr Perspektiven hätten mir persönlich besser gefallen. Das Ende ist leider katastrophal, es ist nämlich keins. Wir bekommen keine Fragen wirklich beantwortet, wir wissen nicht warum die Leute sterben, wer es wirklich war und generell hatte ich eher das Gefühl ein unvollständiges Buch zu haben. Das war kein Ende, sondern ein Abbruch. Wer auf offene Enden und ruhigere Thriller steht kann aber gerne zugreifen
Interessante Charakterstudie, spannender Abenteuerroman. Der Thrill hat mir ein wenig gefehlt
Eins muss man Herrn Kvensler lassen: Landschaftsbeschreibungen kann dieser Mann! Man wandert förmlich zusammen mit den vier Protagonisten Richtung Sarek. Sehr atmosphärische Schilderungen, die schönen genauso wie die schaurigen... denn sich in der Wildnis Lapplands zu verirren, da kommt definitiv Spannung auf. Doch würde ich wirklich von einem Thriller sprechen? Definitiv nicht die ganze Zeit, in der meisten Zeit empfand ich das Buch eher als Charakterstudie der vier unterschiedlichen Charaktere. Dennoch habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Fazit: Als Abenteuerroman mit viel Spannung absolut empfehlenswert, als Thriller eher weniger überzeugend.
Vier Freunde. Eine Wanderung. Und die tödliche Weite Nordschwedens.
"Wir haben gerade eine Frau an der Fjällstation Aktse abgeholt." (Erster Satz) Das Buch erzählt die Geschichte dreier Freunde, die sich erneut zu einem aufregenden Wander-Trip in die Berge aufmachen. Doch dieses Mal ist eine vierte Person mit im Bunde und diese scheint unberechenbar zu sein, geradezu gefährlich... "Der Ausflug" hat mir wirklich gut gefallen. Zwischen der Story bekommt man als Leser immer wieder Häppchen aus dem "Danach" in Form von Zeugenbefragungen serviert und ein paar Einblicke in die Vergangenheit, sodass sich nach und nach mit der Haupt-Geschichte ein Ganzes zusammensetzt und man zu verstehen glaubt- zumindest scheint es so, doch der Autor hat sich, gerade als man denkt durchzublicken, eine gelungene Wendung überlegt. Mir hat das Buch größtenteils Spaß gemacht und ich hab nur an wenigen Stellen die Spannung vermisst. Durch die Beschreibungen der Berge ist alles sehr atmosphärisch, man kann es sich wunderbar vorstellen, die Gewalt der Natur und wie klein der Mensch gegen diese Größe in Wahrheit ist. Man merkt, wie viel Liebe zum Detail der Autor in die Erzählungen rund um den Sarek mit hinein bringt. Das einzige, was vielleicht für den ein oder anderen verwirrend sein kann, sind die vielen schwedischen (Orts-)Namen, die hier auftauchen und die man manchmal kaum aussprechen kann. Doch eigentlich haben die mich so gut wie gar nicht gestört. Es spielt nunmal in Schweden und ansonsten lässt "Der Ausflug" sich sehr gut lesen!
Ich war super gespannt auf den neuen Thriller, der eine Reise ins Unbekannte mit einem idyllischen Setting und spannenden Figuren verspricht. Leider musste ich beim Lesen nach und nach feststellen, dass meine Erwartungen nicht erfüllt wurden. Mir ist der Einstieg sehr leicht gefallen, denn mir war direkt klar wo die Geschichte startet. Die Geschichte wird auf viele unterschiedliche Arten erzählt. Zum einen findet sich die Erzählperspektive aus der Sicht von Anna, Protokolle mit der Polizei, aber auch Rückblicke in die Vergangenheit. Mir hat der Einstieg gut gefallen, denn ich habe schnell ein umfassendes Bild bekommen und trotzdem bleibt noch sehr viel verborgen, wodurch auch die Spannung aufgebaut wird. Was mir leider nicht zugesagt hat, war die Verbindung mit den Protokollen und den anderen Kapiteln. Für mich haben die Protokolle knapp und einfach vorweg genommen, was in den nächsten Kapiteln aus der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt wird, wodurch bei mir die Spannung in sehr hohem Maße leider verloren gegangen ist. Das fand ich sehr schade, denn die Erzählungen waren primär nicht langweilig, aber mit ein, zwei Sätzen wurde für mich einfach zu viel vorweg genommen. Es findet sich dann ein Verlauf, der für mich wenige Überraschungen bereit gehalten hat, aber ich habe auch nicht unbedingt mit den größten Plottwists gerechnet. Ich habe es mehr auf spannende Figuren abgesehen, die unberechenbar sind und hinten rum viel zu verbergen haben. Das hat sich für mich leider nicht geboten. Ich wusste schnell wer der Böse sein soll und mir war alles zu schnell und oft auch einfach zu viel. Mir wurde als Leserin nicht wirklich viel Spielraum gelassen, wie ich die Figuren einzuschätzen habe, was ich sehr schade fand. Die Wendung kam für mich wenig überraschend und ich habe mit der dargebotenen Richtung schon sehr lange gerechnet. Für mich ist in vielen Bereichen einfach der Reiz fürs Lesen verloren gegangen. Angefangen mit den Protokollen, die für mich die Spannung genommen haben, bis hin zu den Figuren, die mir einfach zu klar präsentiert wurden. Anna steht als Protagonistin deutlich im Vordergrund der Geschichte, was ich nicht schlecht gewählt fand. Der Autor hat sich für sie einiges überlegt, was sie ausreichend abrundet und ich konnte sie nach und nach immer ein Stück besser greifen. Die anderen Figuren blieben mir dafür aber zu sehr auf der Strecke. Vielmehr wurden eher nur die negativeren Seiten aufgezeigt, was für mich nur das Gefühl unterstützt hat, dass mir vorgegeben wurde, wie ich von ihnen zu denken habe. Natürlich gibt es in vielen Geschichte die typischen guten und schlechten Figuren, aber bei diesem Thriller gibt es sowieso schon recht wenig Spielraum und der wird dadurch einfach noch weiter eingegrenzt. Leider kommt dann noch dazu, dass mich das Ende sehr enttäuscht zurück gelassen hat. Ich habe noch auf einen großen Knall gewartet, der leider nicht kam und für mich war das Ende auch kein wirkliches Ende. Womit der Thriller aber überzeugen kann, ist ein sehr angenehm zu lesender Schreibstil, der ein gutes Gleichgewicht zwischen den Details in der Gestaltung und dem Tempo aufbauen kann. Es gibt eine gute Portion an Beschreibungen der Umwelt, die mir nie zu viel geworden sind und dazu noch gut platziert wurden. Ich absolut kein Fan vom Wandern, lese aber recht gerne darüber und durch die ganzen Beschreibungen ist mir das einfach noch klarer geworden. Für mich hat sich also eine authentische Gestaltung ergeben, die sehr gut in den Thriller passt und mir hat es an nichts gefehlt. Die Szenen sind gut aufeinander abgestimmt und der Aufbau passt sehr gut zu dem Thriller, wodurch nichts willkürlich erscheint. Fazit: Mich hat der Thriller leider in einem Punkt der Gestaltung, aber vor allem auch mit den Figuren leider nicht überzeugen können. Mir persönlich waren die Figuren zu deutlich und eindeutig vorgegeben, wodurch mir klar war, wie ich zu den Figuren stehen soll. Die Entwicklung kam für mich nicht überraschend und ich habe lange damit gerechnet. Außerdem hat mich auch das Ende sehr enttäuscht, da es für mich einfach kein richtiger Abschluss war. Ansonsten kann der Thriller aber mit einem angenehmen Schreibstil überzeugen und auch der Verlauf, sowie die Gestaltung des Settings haben mir gut gefallen, wodurch der Thriller von mir noch 2,5 Sterne bekommt.

Wanderfans kommen auf ihre Kosten 🥰
Hatte das Buch bei unserem Wanderurlaub dabei. ich fand die sehr bildhafte Schilderung der Landschaft sehr gut gelungen ☺️ die Geschichte baut sich Stück für Stück auf, was mir gut gefallen hat. Beim letzten Drittel empfand ich die Entwicklung der Geschehnisse ein wenig langatmig, trotzdem ein gut gelungener Thriller! Von mir gibt es 4 Sterne ⛰️🥾
War nicht meins....
Ich habe so viel gutes über das Buch gehört, dass ich es auch gern lesen wollte. Am Anfang geht's auch gut los und man will unbedingt wissen was passiert ist. Aber dann zieht es sich. Auf 250 Seiten passiert einfach nix. Die wandern und wandern und wandern. Ich musste mich da echt oft zum weiterlesen zwingen. Das Ende hat mir auch nicht gefallen leider, auch wenns zum Schluss hin wenigstens wieder ein bisschen spannend wird.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Jeden Sommer fahren die Anwältin Anna, ihr Verlobter Henrik und ihre beste Freundin Milena in den Norden Schwedens, um beim Wandern in der wilden Natur den Stockholmer Alltag zu vergessen. Doch dieses Jahr hat sich Milenas neuer Freund, Jakob, der Gruppe angeschlossen. Er schlägt vor, von der ursprünglichen Route abzuweichen und stattdessen in den wilden, einsamen Nationalpark Sarek zu wandern. Schon bald wird klar, dass die Tour alles andere wird als ein gemütlicher Ausflug unter Freunden. Jakob stiftet die Gruppe zu immer weiteren, gefährlicheren Herausforderungen an. Auch die Dynamik zwischen ihnen ändert sich – lang unterdrückte Vorwürfe und Geheimnisse kommen ans Licht, die Nerven liegen blank. Bald geht es nur noch um eines: Wer wird nach Hause zurückkehren?
»Dieser Thriller bietet Spannung bis zur letzten Seite, und ich beneide jeden, der in noch nicht gelesen hat. Unglaublich gute geschrieben!« Kristina Ohlsson
Der SPIEGEL-Bestseller und Nr.-1-Bestseller aus Schweden: Atemberaubende Spannung vor der beeindruckenden Kulisse von Europas letzter unberührter Wildnis. Ausgezeichnet mit dem Swedish Crime Writers Award.
Book Information
Author Description
Ulf Kvensler, 1968 geboren, hat eine lange und erfolgreiche Karriere als Drehbuchautor, Regisseur und Showrunner hinter sich. Er begann als Komiker, hat aber in den letzten Jahren Dramen, Horror und Thriller geschrieben. Ulf Kvensler ist sowohl Schöpfer als auch Hauptautor zahlreicher Erfolgsserien. In Schweden ist er ein gefeierter Bestsellerautor, und auch in Deutschland eroberte er mit seinen Thrillern »Der Ausflug« und »Die Insel« sofort die SPIEGEL-Bestsellerliste.
Posts
Das Buch war spannend, hatte aber zwischendurch auch ein paar Längen. Sehr gelungen fand ich den Wechsel zwischen polizeilichen Vernehmungen und der eigentlichen Handlung. Das Ende überraschte mich dann doch sehr, der Plottwist war auf jeden Fall sehr gut ausgedacht, nur das Ende hat mich nicht wirklich befriedigt. Warum, will ich nicht Spoilern. 😊Es ist eine Leseempfehlung, vor allem, wenn man Wandern und die Berge mag, da die Naturschilderungen wirklich sehr beeindruckend für mich waren.
Verhängnisvolle Wanderung in die Berge!
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Ich fand es von Anfang spannend und gut zu lesen. Ich fand auch den Wechsel zwischen normaler Erzählung und der Polizeivernehmung am Ende sehr gut gelungen. Mit der Wendung hab ich so gar nicht gerechnet. Das einzige negative für mich ist das Ende. Mir persönlich war es zu offen.

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Mein erstes Buch von Ulf Kvensler und ich bin begeistert von diesem Werk. "Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück" ist ein Thriller der etwas anderen Art und gerade das macht ihn einzigartig. Aber erstmal eine kurze Zusammenfassung der Story: Vier Freunde gehen in Nordschweden auf einen Trekkingausflug. Aber schnell wird es zu einem Überlebenskampf. Alleine das es in Schweden spielt, macht es für mich umso interessanter und das es ums Trekking und Klettern geht, noch viel mehr. Ich kann euch sagen, die Landschaften werden so genial beschrieben, dass man denkt, man wandert mit und erlebt es hautnah. Dazu werden die Protagonisten super beschrieben, genau wie ihre Gefühlslage. Man erfährt in gelegentlichen Rückblenden immer etwas über ihre Vergangenheit. Auch die Panik die nach und nach aufkommt, spürt man fast selbst. Man weiß gleich am Anfang wer überlebt und daher berichtet die überlebende Person an einem Polizisten, was sich in den Tagen zugetragen hat. Nur weiß man nie, ob es wirklich so passiert ist😉 Ich finde die Spannung sehr gut und zum greifen. Die Kapitel finde ich sehr gut und variieren zwischen, was passiert ist, der Vernehmung in der Gegenwart und gelegentlichen Rückblenden. Auch der Schreibstil ist super, nur mit den schwedischen Ortsnamen und Bergnamen muss man erstmal klar kommen😅 Was soll ich sagen? Ein fantastischer Thriller in der Natur, der von mir eine ganz klare Leseempfehlunh bekommt😁

In "Der Ausflug" geht es um eine Freundesgruppe die sich einmal im Jahr zu einem Wanderausflug trifft. Nur dieses Mal ist eine Person mehr mit am Start und die ändert alles. Das Setting hat mir richtig gut gefallen. Die Landschaft des schwedischen Nationalparks würde ich mir wirklich gerne Mal anschauen. Die Charaktere waren so lala und auch aus der Story hätte man mehr machen können.
Abbruch. Ich tue mich allgemein schwer mit Skandinavischen Thrillen. Die Geschichte hat fast von Anfang an Längen mit uninteressanten Passagen und erfährt direkt am Anfang wer überlebt, das zusammen mit dem Klappentext lässt mich den Verlauf erahnen und macht damit die Geschichte langweilig für mich.
Fängt an wie ein Film, den man nicht ausschaltet..
düstere Stimmung, tolle Schwedenkulisse, man riecht fast den Wald. Dann wird’s ruhiger mehr Wanderpfad als Action, dafür mit herrlichen Naturbildern, die einen ans Lagerfeuer versetzen. Anna ist nicht unbedingt die, mit der man sofort Freundschaft schliesst, aber gerade das macht sie interessant. Jacob? Absolut undurchschaubar und genau das hält die Spannung am Köcheln. Das Ende? Offen. Sehr offen. Man steht da wie im Wald ohne Karte aber irgendwie passt’s.
Wandern 🥾- Spannung ⚡️- Unerwartetes
Die ersten Seiten 📃 dachte ich, es wird eher ein langweiliges Buch. 📕 Wobei die Verbindung der Kapitel echt toll gemacht ist. Die Geschichte setzt am Polizeiverhör an. Durchhalten hat sich auch gelohnt. Es ist tatsächlich doch, auch wenn das Thema nicht neu ist, eine neue Story. Es gibt auch einen Plottwist und am Ende bleiben Zweifel, die auf den Seiten davor ausgeräumt schienen. Ein für mich dann nach anfänglichem „kann man lesen“ zu einer „hat sich gelohnt“ Geschichte wurden.
Kehrt wirklich nur eine/r zurück?? Das war mal wieder ein rasanter Ausflug in die Welt der Thriller und ich habe ihn sehr genossen! Anna, Henrik und Milena kennen sich seit ihrer Zeit an der Uni. Henrik war und ist dort Dozent, die Frauen haben seinerzeit noch studiert. Anna und Henrik werden ein Paar, was sie die ersten Jahre verheimlichen müssen. Jedes Jahr machen sich die drei gemeinsam los um in den Naturparks von Schweden zu wandern und ich habe mich schon auf die Beschreibungen von der Natur gefreut. Dieses Jahr jedoch fährt kurzfristig Milenas neuer Freund Jacob mit und wirft gleich zu Beginn Fragen auf und die Wanderpläne um. Anna kommt Jacob bekannt und suspekt vor. Sie beginnt zu recherchieren, kommt jedoch nicht weit, denn in der Weite der schwedischen Landschaft hat niemand Netz. Was folgt ist eine Hatz durch den Nationalpark Sarek. Die grandiosen Lanschaftsbeschreibungen lassen mich immer wieder mal kurz vergessen, dass ich einen Thriller lese. Doch auch die Natur ist erbarmungslos, kennt keine Gnade. "Dieser Bergwand ist es egal, ob wir zu ihren Füßen überlebten, oder starben wie ein sinnloses Opfer." Immer wieder kommen starke Spannungen auf. "Körperliche oder verbale Aggression lässt die Menschen auf Zehenspitzen gehen und alles daransetzen, ihr nicht ausgeliefert zu sein." Besonders Milena versucht die Anspannungen zu glätten, versucht Streitigkeiten zu schlichten. Doch warum verhält sie sich so devot, sie kennt Jacob doch noch gar nicht lange? Es kommt zum Showdown, Anna wird gerettet und liegt schwer verletzt im Krankenhaus, aber was ist mit den anderen passiert? Richtig gut gefallen hat mir bei dem Aufbau des Romans, die von Beginn an eingeflochtenen Befragungen durch den Kriminalbeamten, die noch im Krankenhaus stattgefunden haben. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Der Mittelteil hätte für mich ein bisschen kürzer sein können, aber nichtsdestotrotz eine große Leseempfehlung für alle die es spannend mögen.
„Das hier könnte die schönste Wanderung werden, die ich je erlebt habe, dachte ich noch, bevor ich einschlief.“
Der Schreibstil war sehr flüssig gewesen und wirklich sehr angenehm. Ich bin nur durch die Seiten geflogen. Für Spannung und Auflockerung hat zwischen den Kapiteln das Verhör gesorgt und die Rückblicke. Ich bin schnell durch das Buch gekommen. Das beschriebene Setting hatte mir sehr gut gefallen. Wandern - Berge mein liebstes Urlaubsziel im Sommer oder im Winter zum Ski fahren. 🤭 Zu Beginn war ich sehr gecatched, in der Mitte war es dann schon sehr langatmig - zum Ende hin nahm es wieder etwas Fahrt auf. Das Ende hat mich leider nur unbefriedigt zurückgelassen. 🥲 Ein Ausflug, der einen mit Fragezeichen zurücklässt. Ein ruhiges Buch mit tollem Setting.

Gute Geschichte
Als allererstes ist mir dieses knallgrüne Buchcover aufgefallen. Das war der erste Punkt, dass mich das Buch gleich angesprochen hat. . Was ich bei dem Buch gut fand, und was eine menge Abwechselung reingebracht hat, waren die „Vernehmungen“ von der Polizei, die immer wieder zwischendurch auftauchten und die in der Gegenwart spielten. Danach erzählte Anna, die Anwältin die Geschichte, wie sie sich zugetragen haben soll. Ich bin zwar kein großer Wanderfreund ehrlicherweise, aber so, wie die Landschaften beschrieben worden sind, stelle ich es mir einfach nur wunderschön vor. Das Buch war spannend geschrieben und man wusste selbst irgendwann nicht mehr so recht, ob Anna sich einfach in irgendetwas reinsteigert oder ob ihre Erzählungen alle so wahrheitsgemäß abgelaufen sind. Man war immer am hin und der switschen, was man nun wirklich für die Wahrheit halten soll. Dadurch wollte man immer wieder weiterlesen und war einfach irre gespannt auf das Ende. Das Schreibstil ist flüssig und leicht zu verstehen. Vom Ende hätte ich etwas mehr erwartet; zumindest weniger Fragen, die dann doch noch nicht beantwortet worden sind. Ich kann Euch das Buch aber dennoch sehr empfehlen . ⭐️ ⭐️⭐️⭐️ (4/5)
Das Buch hat mich positiv überrascht! Ich fand es sehr spannend und super geschrieben, daher habe ich es auch innerhalb kürzester Zeit gelesen. Auch die Beschreibungen der Landschaft, der Wanderung und allem drum und dran fand ich sehr gelungen. Ich hatte einige Ideen, wie das Buch ausgehen könnte aber auf das Ende wäre ich nicht zu 100% gekommen. Kann ich sehr empfehlen! ⭐️ Inhalt ⭐️ Vier Freunde. Eine Wanderung. Und die tödliche Weite Nordschwedens. Jeden Sommer fahren die Anwältin Anna, ihr Verlobter Henrik und ihre beste Freundin Milena in den Norden Schwedens, um beim Wandern in der wilden Natur den Stockholmer Alltag zu vergessen. Doch dieses Jahr hat sich Milena neuer Freund, Jakob, der Gruppe angeschlossen. Er schlägt vor, von der ursprünglichen Route abzuweichen und stattdessen in den wilden, einsamen Nationalpark Sarek zu wandern. Schon bald wird klar, dass die Tour alles andere wird als ein gemütlicher Ausflug unter Freunden. Jakob stiftet die Gruppe zu immer weiteren, gefährlicheren Herausforderungen an. Auch die Dynamik zwischen ihnen ändert sich – lang unterdrückte Vorwürfe und Geheimnisse kommen ans Licht, die Nerven liegen blank. Bald geht es nur noch um eines: Wer wird nach Hause zurückkehren?

Ein richtig guter Thriller. Ich war zwischendurch verwirrt, allerdings auf eine positive Art und Weise. Es hat sich an manchen Stellen ein kleines bisschen gezogen, weshalb ich einen halben Stern abziehe. Ebenso fand ich das Ende etwas ernüchternd, wofür ich noch einen halben Stern abziehe. Insgesamt hat mir die Story und die Aufteilung des Buches aber unfassbar gut gefallen & ich hab‘s, trotz der eben aufgezählten Nachteile, definitiv sehr geliebt. Kann ich definitiv empfehlen. Es lässt sich unheimlich schnell lesen. Toller Schreibstil. Empfehlenswert. 📚
Spannung pur
Das war dieses Buch in meinen Augen! Eine Reise durch Schwedens Natur aus der Sicht von vier mehr oder wenig befreundeten Wanderern unter nicht ganz so guten Bedingungen… Super Schreibstil, sehr flüssig. Teilweise musste ich Pausen machen, das war mir dann doch etwas zu spannend. Die Charaktere sind toll, vielschichtig und in ihren Marotten gefangen. Ob ich mit dem Ende zufrieden bin weiß ich noch nicht und muss da erstmal drüber nachdenken… Aber vielleicht war ja auch genau das Ziel des Autors?
Klappentext Vier Freunde. Eine Wanderung. Und die tödliche Weite Nordschwedens. Jeden Sommer fahren die Anwältin Anna, ihr Verlobter Henrik und ihre beste Freundin Milena in den Norden Schwedens, um beim Wandern in der wilden Natur den Stockholmer Alltag zu vergessen. Doch dieses Jahr hat sich Milena neuer Freund, Jakob, der Gruppe angeschlossen. Er schlägt vor, von der ursprünglichen Route abzuweichen und stattdessen in den wilden, einsamen Nationalpark Sarek zu wandern. Schon bald wird klar, dass die Tour alles andere wird als ein gemütlicher Ausflug unter Freunden. Jakob stiftet die Gruppe zu immer weiteren, gefährlicheren Herausforderungen an. Auch die Dynamik zwischen ihnen ändert sich – lang unterdrückte Vorwürfe und Geheimnisse kommen ans Licht, die Nerven liegen blank. Bald geht es nur noch um eines: Wer wird nach Hause zurückkehren? Cover: Atmosphärisch gehalten, passend zur Geschichte. Zu Beginn: Mit Anna bin ich bis ans Ende des Buches nicht wirklich warm geworden. die Verhörprotokolle zwischendrin waren eine schöne Abwechslung, allerdings mag ich persönlich den Interviewstil nicht zum Lesen. Das Ende: einfach nur Katastrophe. Meiner Meinung nach bleiben viele Fragen offen, zu viele für meinen Geschmack. Ich möchte bei einem Thriller dieser Art ein geschlossenes Ende sofern es ein Einzelband ist. Der Auftakt ist toll beschrieben und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es entwickelt sich eine spannende Atmosphäre und die Natur des Nationalparks ist wunderbar beschrieben. Ich habe mich tlw. selber im Sarek wandern gesehen. Henrik, Annas Verlobter wirkte auf mich sehr sympathisch aber auch als schwächstes Mitglied dieses Quartetts. Die Spannung und Atmosphäre gepaart mit der rauen, unbändigen Natur des Sarek welche Ulf Kvensler hier aufbaut konnte mich absolut in ihren Bann ziehen. Auch Jakob und Milena sind toll ausgearbeitete Charaktere auch wenn ich Handlungen von Milena des Öfteren nicht nachvollziehen konnte. Sie hat meiner Meinung nach tlw. sehr klischeehaft und stereotyp reagiert. Kurzum, ich habe dieses Buch gesuchtet .... und dann kam das Ende und ich dachte nur so "Really??? Das wars..... Es hätte meiner Meinung nach ein grandioses Highlight 2024 werden können wenn nicht dieses offene Ende mich so triggern würde. Es lässt für mich einfach zu viele Fragen offen und zuviel Interpretationsspielraum. Trotzdem eine gelungene Geschichte mit viel Atmosphäre, spannenden Charakteren, emotionen und Psychogratwanderungenn. Absolute Leseempfehlung für alle welche ein offenes Ende nicht stört!!!
»Vier Freunde. Eine Wanderung. Und die tödliche Weite Nordschwedens.«
Dieses Buch hat mir ganz gut gefallen. Das Setting ist super interessant und wirkt sehr authentisch. Es gibt sehr viele Naturbeschreibungen und das Thema Wandern spielt die größte Rolle. Hier und da zog sich das Ganze für mich etwas, aber genau das muss man bei dem Thriller erwarten. Es wird durchgehend eine Spannung und eine bedrohliche Atmosphäre erzeugt, die einen schon manchmal schaudern lässt. Den Wechsel zwischen den erzählten Passagen und der Polizeiverhörung fand ich sehr gut und lockerte das Ganze auf. Das Ende fand ich dann jedoch sehr enttäuschend, wodurch das ganze Buch für mich an Spannung verloren hat und rückblickend dann wirklich sehr lang erscheint.
Survival trifft Psychothriller
Das Buch war wirklich spannend, es gab viele Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat und das Ende war meiner Meinung nach sehr gut aber auch sehr plötzlich. Leider war der Schreibstil zwischendurch etwas langatmig und hat sich gezogen. Trotzdem auf jeden Fall eine Leseempfehlung!
Ja was denn nu? 😱😱😱 Bin komplett unschlüssig, was ich von dem Buch halten soll. Der Anfang hat mich begeistert, super gemacht mit den Vernehmungsprotokollen… Dann zog sich die Wanderung etwas langatmig… Im hinteren Teil war ich dann völlig geflasht und dachte: wie verrückt ist das bitte? Ich war begeistert… Aber dann: was ist das bitte für ein Ende? 😨😨😨 Leider kann ich damit gar nichts anfangen. Super schade, zwischendurch fand ich es sensationell… Durch das Ende würde ich es leider nicht weiter empfehlen. Da wühlt man sich durch etwas unter 500 Seiten, um dann auch nicht schlauer zu sein…😱😱😱
Wandern geht ja mal komplett an mir vorbei. Nicht desto trotz wollte ich als fünftes Rad am Wagen mich der Truppe hier anschließen und die schwedische Landschaft erkunden. Was mir sehr gut gefallen hat, war das beschriebene Setting. Die Gesellschaft fand ich interessant. Nicht weil die vier mir besonders sympathisch waren, sondern weil ich relativ schnell festgestellt hab, dass die vier gar nicht so Gesellig sind wie gedacht. Unsere Wanderung hatte zwar ein paar spannenden Momente, aber im Großen und Ganzen blieb es eher uninteressant und langatmig. Allgegenwärtig, war das fast durchgehende Angezicke untereinander. Die Geschichte springt zwischen den Geschehnissen vor Ort und Auszügen der Zeugenbefragung nach der ganzen Misere hin und her. Geschrieben war das ganze gut und flüssig, ich bin zumindest schnell durchgekommen. Schlussendlich hätte ich mir von der Story einfach einiges mehr, gerade in punkte Spannung erhofft. So war es einfach nur ein eher ruhiges Buch mit tollem Setting, bei dem es aber nicht schlimm gewesen wäre, wenn ich den Bus verpasst hätte.

Starker Beginn und Grottenschlechtes Ende
Das Buch fing sehr spannend an und man hat richtig mitgefiebert und wollte wissen was passiert ist. Da ist so viel potenzial und der schreibstil war auch super. Aber dann ging es los…ab dem Zeitpunkt, wo die Gruppe am wandern war, wurde extrem lange nur der Weg beschrieben. Es ist einfach nicht viel passiert und dadurch hatte das Buch Längen…eine positive Sache war, dass das Buch auf 2 Ebenen spielte + die Interviews mit den Polizisten. Das war super. Tja und dann kam das Ende. Ich sag nur soviel: unzufrieden!
Heidewitzka, was war das?😳 Alles fing so schön an, drei Freunde wollen ihre jährliche Fjällwanderung machen, als plötzlich Milena fragt, ob ihr neuer Freund, den sie erst seit einem Monat kennt, mitkommen darf. Anfangs zögerlich, stimmen Anna und Henrik dann doch zu. Doch irgendwas stimmt mit dem Neuen nicht, Anna hat von Anfang an ein komisches Gefühl und sie glaubt, ihn auch schon mal gesehen zu haben. “Wir hätten nie in diesen Hubschrauber steigen dürfen.” Nein, Anna, hättet ihr nicht! Ihr hättet den Typen gar nicht erst mitnehmen sollen, geschweige denn euch am Anreisetag zu einem komplett anderen Ziel überreden lassen. Mein lieber Schwan, das war ein Ritt, ich sag es euch…ich kam gar nicht dazu, die tollen Landschaftsbeschreibungen des Sarek-Nationalparks zu genießen, die wirklich richtig toll waren, weil ich so angespannt war, was hier alles passiert. Wenn zwischendurch nicht mal der Postbote geklingelt hätte, hätte ich ohne mich zu bewegen, ohne zu essen und zu trinken das Buch weggesuchtet. Da man weiß, dass etwas passiert, weil es abwechselnd zur Wanderung immer Abschnitte gibt, in denen Anna im Krankenhaus von einem Polizisten befragt wird, war es natürlich umso spannender, ob sie tatsächlich die einzige ist, die überlebt. Genauso, wie sich die Landschaft und auch das Wetter im Park ändern, ändern sich die Dynamik und die Stimmung innerhalb der Gruppe. Ich hatte immer wieder das Gefühl, da ist noch mehr als dieser komische Typ, das wäre zu einfach. Ulf Kvensler hat hier ein psychologisch spannendes Debüt auf die Beine gestellt, welches ich euch wirklich gern empfehle! Nur das Ende kam mir dann doch etwas zu abrupt und war nicht ganz so zufriedenstellend.
Guter Thriller!
Das Buch hat mich direkt angesprochen, sowohl vom optischen als auch vom Klapptext her war ich sehr neugierig darauf. Von Beginn an hat sich das Buch sehr gut lesen lassen. Ich finde auch, dass die ganze Zeit über eine gewisse Grundspannung und auch eine Sogwirkung da war. So richtig aus der Hand legen konnte ich das Buch nicht. Lange wusste ich nicht wo der Ausflug hingeht. Das hat mich aber nicht wirklich gestört und hat für mich auch ein bisschen die Spannung ausgemacht. Die Erzählung aus der Ich-Perspektive hat mit sehr gut gefallen und auch der Wechsel zwischen Erzählung und Zeugenbefragung im Krankenhaus fand ich sehr gut. Zum Ende kam dann nochmal richtig Fahrt auf und mit der Wendung hätte ich so nicht gerechnet. Die Geschichte war dann aber auch ziemlich schnell vorbei. Wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, fand ich das aber nicht so schlimm, alle wichtigen Fragen wurden für mich geklärt. Allesinallem war es für mich ein guter und unterhaltsamer Thriller, den ich gerne gelesen habe. Daher gibt's von mit eine klare Leseempfehlung.
Kein Highlight
Mich hat das Buch leider nicht wirklich vom Hocker gerissen. Es war nicht schlecht geschrieben und war durchaus an manchen Passagen recht spannend, aber im Großen und Ganzen hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Auch von dem Ende war ich alles andere als begeistert, es endet einfach zu abrupt und lässt noch viele Fragen unbeantwortet.
🅘🅝🅗🅐🅛🅣 Die Anwältin Anna organisiert mit ihrem Verlobten Henrik und ihrer besten Freundin Milena ihre jährliche Wanderung in den Norden Schwedens. Doch zu ihrer Überraschung bringt Milena ihren neuen Freund Jakob mit. Dieser will spontan die Route ändern und zeigt nach und nach sein wahres Gesicht. Und irgendwoher kennt Anna ihn… Bald wird der Trip zu einem Überlebenskampf und nicht jeder kommt lebend raus. 🅕🅐🅩🅘🅣 Das Buch startet direkt mit einer gegenwärtigen Verhörung, in der die Geschehnisse rekonstruiert werden. Wir begleiten Anna bei der Wanderung mit ihren Freunden und bekommen zwischendurch auch immer wieder Einblicke in Ihre Vergangenheit und Gefühlswelt, sodass sie für den Leser sehr nahbar wird. Sie ist stark, mutig und durch nichts aufzuhalten. Eine wahre Kämpferin. Doch schnell finden wir heraus, da hinter ihrer Fassade mehr steckt als nur heiterer Sonnenschein. Die Atmosphäre ist während des Lesens zum Greifen nah. Teilweise hab ich sogar die Kälte der Berge gespürt. Diese ändert sich immer mehr zur Düsternis, da die Dynamik der Gruppe sich ändert. Es ist richtiggehend spannend und unheimlich. Zwischenzeitlich hab ich mich gefragt, warum die Wanderung nicht längst abgebrochen wurde. Das Ende ist viel zu abrupt und verwirrend zugleich. Ehrlicherweise hat es mich auch nicht zufriedengestellt. Weshalb es zu einem Punktabzug kommt
Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir richtig gut. Es beginnt damit, dass Anna schwer verletzt gefunden wird. Sogleich stellt sich natürlich die Frage, was ist passiert? Und wo sind die anderen drei Personen abgeblieben? Die Geschichte ist dann so aufgebaut, dass wir in der Zeit immer wieder ein wenig hin und her springen. Einmal begleiten wir die Protagonisten vor und während dieser Wanderung. Dabei hauptsächlich aus der Perspektive von Anna. Und dann gibt es Kapitel, in denen Anna im Krankenhaus liegt und von einem Kriminalinspektor befragt wird. Diese sind in Form von Protokollen dargestellt. Das Ganze sorgte bei mir am Anfang für einen richtig guten Spannungsaufbau und ich war super neugierig, was die vier erlebt haben. Dabei muss ich sagen, sympathisch war mir keiner von den Charakteren. Das ist aber nicht weiter tragisch. Eher sorgt es dafür, dass man niemandem so wirklich traut. Gut gefielen mir auch die düstere Atmosphäre und die wunderbaren Beschreibungen der Landschaft. So konnte ich mir alles bildlich vorstellen. Allerdings war es das dann auch schon, was mir gefallen hat. Die Geschichte hat mich leider nämlich sehr schnell verloren. Die anfängliche Spannung baute sich rasant ab und die Geschehnisse konnten mich nicht mehr so fesseln. Viele Twists haben für mich auch keinen Sinn mehr ergeben und die Auflösung war für mich dann Enttäuschung pur. Viel zu viele offene Fragen. Auch fand ich es schade, dass mir die Charaktere zu blass gezeichnet waren und ich sie somit nicht wirklich greifen konnte. Insgesamt lässt mich der Thriller somit ein wenig zwiegespalten zurück. Eine gute Idee, aber in der Umsetzung für mich eindeutig zu schwach.

Wie jedes Jahr wollen die Anwältin Anna mit ihrem Freund Henrik und der gemeinsamen Freundin Melina für eine Woche im Norden Schwedens wandern gehen. Doch diesmal findet diese erst im wettertechnisch schlechteren September statt und zudem ist Melina's neuer Freund Jakob mit dabei. Jakob ist Anna aber von Beginn an suspekt, scheint sie ihn doch von einem früheren Strafverfahren her zu erkennen. Ob es richtig war, Jakob mit zu nehmen, wird sich noch zeigen..... Bereits aufgrund des strukturellen Aufbaus ist der Thriller lesenswert. Gleich zu Beginn wird das Protokoll des Funkverkehrs eines Rettungshubschraubers und dem Krankenhaus, zudem optisch in Schreibmaschinenschrift hervorgehoben, abgedruckt. Anna wurde schwer verletzt geborgen. Es ist etwas Schreckliches passiert, aber Anna überlebt. Ich habe dann diesen Thriller wie einen Film gelesen. Ausgangspunkt sind erneut die in Schreibmaschinenschrift verfassten Vernehmungsprotokolle. Anna wird im Krankenbett von einem Polizeibeamten über 5 Tage hinweg zu den Ereignissen befragt. Diese Befragungen sind kurz, meist nur zwei Seiten. Aber dann, so mein filmischer Eindruck, schwenkt die Kamera über mehrere kurze Kapitel zurück zum Beginn der Wanderung und wie es sich entwickelte, immer wieder mal unterbrochen durch Vernehmungsprotokolle, die das Geschehene aufgreifen und in die nächste Erzählphase überleiten. Der Autor schildert eindrucksvoll das Beziehungsgeflecht der Protagonisten untereinander. Jakob ist sehr dominant und schafft es gegen den Widerstand von Anna und Henrik, von der geplanten Route abzuweichen und stattdessen in den sehr anspruchsvollen und weit gefährlicheren Nationalpark Sarek zu gehen. Anna's anfängliche Aversion gegen Jakob steigert sich allmählich in Angst vor ihm. Die Route wird immer gefährlicher, was bezweckt der wohl zwielichtige Jakob? Denn er besitzt "die Fähigkeit, die Grenzen zwischen Lüge und Wahrheit zu vermischen."(S. 338). Aber auch zwischen Anna und Henrik kriselt es. Und Melina ist ihm näher als Anna denkt. Und unter Jakob ist Anna nicht mehr diesselbe. Diese Verstrickungen führen langsam, aber stetig zu einer gefährlichen Gemengelage, in der ich nicht mehr wusste, wem man vertrauen konnte. Und dann kommt es zwangsläufig zu einem dramatischen Ereignis. Daneben schildert Ulf Kvensler sehr realistisch die Wanderroute, die durch gefährliche Flussläufe führt, steile Geröllpassagen an Bergmassiven oder plötzlich einsetzenden Regen oder dichtes Schneegestöber. Die beschriebene Kälte der Gebirgsflüsse und Schneetreiben konnte ich fast selbst spüren. Über die gesamte Erzählung hinweg liegt dem Buch eine fast unheimliche Grundspannung zugrunde, das Buch entwickelt eine Sogwirkung, weshalb ich das Buch in sehr kurzer Zeit gelesen hatte. Natürlich gibt es noch eine mich überraschende Wendung, wobei der Schluss mir persönlich aber nicht ganz so überzeugt hat. Das schmälert jedoch nicht den wirklich guten Eindruck. Ich kann das Buch sehr empfehlen. Schwedische LeserInnen dürften sich mit den Namen der Wegbeschreibungen und der Berge und Flüsse wohl leichter tun. 4,5 von 5 ⭐️

Der Schreibstil ist superflüssig und angenehm und ich war schnell gecatcht. Ich fand es bis zum letzten Drittel immer wieder spannend und undurchschaubar. Die Landschaftsbeschreibungen zwischendurch fand ich nicht störend sondern beeindruckend, und teils auch wichtig um das Gefühl der Panik/Einsamkeit so richtig nachvollziehen zu können. Das letzte Drittel hat dann einen kompletten Richtungswechsel gebracht und mich durch das offene Ende leider unbefriedigt zurückgelassen. Wer ist denn nun der Psycho????
Ungemein fesselnder Thriller vor einer malerischen Kulisse, die Kletter- und Wanderfreunde bestimmt besser zu würdigen wissen als ich. Die Story hat mich aber trotzdem absolut gepackt, was an dem tollen Schreibstil und dem passenden Aufbau liegt. Erzählt wird nämlich nicht nur geradlinig, sondern man bekommt rückblickend beispielsweise durch die Zeugenbefragung immer mehr Informationen, durch die man sich dann selbst sein Bild machen muss. Dadurch stellt man immer wieder Dinge in Frage und bleibt permanent am Ball. Den kleinen Abzug gab es, weil ich mit dem Schluss nicht 100%ig einverstanden bin, aber das ist ja Geschmackssache.
Naja
Ein Ausflug, der mich mit Fragezeichen zurücklässt. Vorab das Positive: das Buch lässt sich aufgrund des guten Schreibstils sehr gut weglesen, die Kapitel sind schön kurz. Die Perspektivwechsel zwischen der Vernehmung von Anna und dem Ausflug selbst hat mir gut gefallen, auch wenn Anna die Hauptrolle einnimmt und man wenig über die Gefühlswelt der anderen 3 Personen erfährt, erst auf den letzten Seiten, jedoch auch nicht von allen, eine Figur bleibt mehr oder weniger ein Mysterium. Die Handlung plätschert so vor sich hin, die Wendung auf den letzten 120 Seiten bringt Spannung auf und hat mein Interesse tatsächlich noch geweckt. Das Ende hingegen hatte ich irgendwie spektakulärer erwartet, zumindest hat mir dies der Klappentext suggeriert. War okay aus meiner Sicht, man verpasst allerdings auch nichts, wenn man es nicht liest.
Absolut überzeugend!
Ich bin durch die Seiten geflogen und der Autor macht so viel richtig, um Spannung zu erzeugen. Angenehme Kapitellängen, eine authentische Schilderung psychischer Ausnahmezustände, ständig neue spannungserregende Impulse . Missstimmungen, Unterstellungen und Eifersüchteleien, eine geschickt arrangierte Erzählstruktur mit guten Perspektivwechseln. Die Stärke der Ich-Perspektive wurde hervorragend genutzt, um den Leser zu verunsichern. Insgesamt fand ich diesen Thriller sehr spannend und absolut überzeugend. Das Ende fand ich jetzt nicht so passend, aber das ist in diesem Fall Geschmackssache.
Das Buch hat mir gut gefallen. Die Atmosphäre der Gruppe, die Ulf Kvensler nach und nach aufbaut, ist in meinen Augen echt gut gelungen. Auch die Wanderung war detailliert aber sehr spannend und gut beschrieben. Die Atmosphäre im Gebirge und die Gegebenheiten der Berge war für mich richtig greifbar. Ein gelungenes Buch
Leider gar nicht mein Fall
Die drei Freunde Anna, Henrik und Milena gehen regelmäßig zusammen wandern. Dieses Mal kommt kurzfristig Milenas neuer Freund Jakob mit dazu und die Wanderung steht von Beginn unter keinem guten Stern. Desto länger der Trip dann dauert desto mehr eskaliert die Situation. Eigentlich bin ich ein großer Fan von Büchern die in der Wildnis und Natur spielen und noch ein wenig Spannung aufbauen. Hier war leider die Beschreibung Schwedens für mich mein einziges plus. Da wär ich am liebsten selbst sofort los gefahren. Leider konnte ich mit Anna als Erzählerin aber überhaupt nix anfangen, ich fand sie egoistisch, unangenehm und ihre Entscheidungen teils so seltsam, dass ich überhaupt nicht ins Buch rein gefunden habe und das wenig überraschende Ende tat sein übrigens. Daher war das Buch einfach für mich persönlich nichts.
Ziemlich schnell hatte ich eine Meinung zu jeder im Buch vorkommenden Person, die ihm Verlauf des Buches immer wieder umgeworfen wurde. Obwohl teilweise wirklich nicht viel passierte in der Story, las sich das Buch sehr flüssig und schnell. Da ich selbst schon oft in Schweden war, konnte ich mir die beschriebene Natur sehr gut vorstellen und auch die Neue in einer Wandergruppe war ich Mal gewesen. Auch da konnte ich mich gut reinfühlen. Insgesamt hat das Buch mich gut unterhalten. Das Ende lässt viel Platz für die eigene Meinung und Vorstellungskraft.
Mir hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, es lässt sich so weg lesen. Ich fand es auch sehr spannend, obwohl man ahnt wo die Reise hingehen soll. Das Ende war nicht sehr befriedigend, es kam irgendwie zu früh und hat für mich nicht alle Fragen geklärt. Dennoch ein tolles Buch.
Ein atmosphärischer Horrortrip
Worum geht’s? Anna, ihr Verlobter Henrik und ihre Freundin Melina fahren wie jedes Jahr gemeinsam zum Wandern in den Fjäll. Doch dieses Jahr kommt spontan Melinas neuer Freund Jacob mit. Ein Extremsportler, der die Truppe zu immer gefährlicheren Dingen anstiftet. Schnell liegen die Nerven der Truppe blank und die Stimmung kippt. Aggressionen kommen hervor und das Vertrauen zueinander geht verloren. Meine Meinung: „Der Ausflug – Nur einer kehrt zurück“ von Ulf Kvensler ist zurecht ein Nr.-1-Bestseller in Schweden. Dieser Thriller hat mich mitgenommen auf einen Horrortrip vom Feinsten. Dabei lesen wir aus drei Erzählperspektiven. Zum einen erleben wir die Ereignisse im Fjäll, zum zweiten lesen wir ein Vernehmungsprotokoll und zum dritten kehren wir immer mal wieder in Geschehnisse in der Vergangenheit zurück. Und beim Lesen dieser Dinge kommen wir immer tiefer in den Fjäll und hinein in die Geschehnisse. Wir wandern gemeinsam mit Anna, Henrik, Melina und Jacob und lesen hierbei aus der Sicht von Anna. Ich muss gestehen, dass mir keine der Protagonisten wirklich nahegekommen ist, mir waren von Anfang an alle irgendwie suspekt. Aber es waren klasse Charaktere, die perfekt in die Geschichte gepasst haben und deren Art die passende Basis für das Setting war. Was mir wirklich gut gefallen hat, war die atmosphärische Beschreibung des Fjälls, insbesondere des Sarek. Ich konnte die Landschaft so bildhaft vor mir sehen, den atemberaubenden Blick von den Bergen über die Täler. Die eisige Kälte in der Nacht. Die schmerzhaften Stiche beim Durchqueren der kalten, reißenden Flüsse – es war unglaublich! Und auch wie der Autor die Spannung innerhalb der Gruppe immer weiter aufgebaut hat, war genial. Das Buch fing bereits auf der ersten Seite spannend an und dann stieg die Spannungskurve von Seite zu Seite und mit ihr das Lesetempo und die Vorfälle innerhalb der Truppe. Immer wieder kamen krasse Ausnahmesituationen, die selbst mich als Leserin mitgenommen haben. Und beim Showdown am Fluss habe ich richtiggehend den Atem angehalten und mitgefiebert! Ich mochte es, wie der Autor mit der Dynamik innerhalb der Truppe gespielt hat und die äußeren Einflüsse mit einfließen ließ. Das hat dem Horror noch mehr Thrill verschafft! Und das Ende, was soll ich sagen? Teilweise hatte ich es vermutet und dann doch auch wieder nicht. Mich hat das Buch total begeistert und es war sicherlich nicht mein letzter Trip mit dem Autor! Eine ganz klare Leseempfehlung von mir! Fazit: Wow, was für ein Buch! Ich habe schon unterschiedliche Meinungen hierzu gelesen, aber mich hatte Ulf Kvensler von der ersten Seite an gefesselt! Sein Thriller ist der absolute Horrortrip! In „Der Ausflug – Nur einer kehrt zurück“ reißt die Spannung wirklich nie ab, im Gegenteil, sie steigt ins Unermessliche. Der Autor spielt mit der Landschaft, der Umwelt und der Dynamik in der Gruppe und bringt dadurch Dynamit in die Geschichte ein. Dazu die unglaublich schönen Landschaftsbilder, in denen man niemals so einen Horror vermuten würde. Ich war restlos begeistert. Ganz klare 5 Sterne von mir und ich freue mich auf weitere Horrortrips mit dem Autor!

Langatmiger Thriller mit abruptem Ende
Eine langjährig eingespielte Freundesgruppe geht wandern, eine neue Person kommt hinzu und aufgrund einer Idee wandern sie in der totalen Einöde. Genau mein Geschmack und die Aufmachung ist auch schön. Das etwas passieren wird verraten ja sowohl das Genre, als auch der Klappentext. Die Voraussetzungen sind gut, das Wetter unberechenbar und der Neuling ebenfalls. Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen angenehm und hat mich das Buch nicht abbrechen lassen. Leider plätschert es ziemlich vor sich hin, die wirklich spannenden Momente sind rar und außer einigen Befragungen haben wir bis zum letzten Drittel ausschließlich Annas Sicht der Dinge. Das macht die Charaktere auf Dauer sehr eindimensional und als sich zum Ende hin eine weitere Perspektive ergibt, ist diese bereits wenig glaubwürdig. Was als Plottwist geplant war, fühlt sich einfach nur verwirrend an. Zwischendrin etwas weniger Wanderbeschreibung und dafür mehr Perspektiven hätten mir persönlich besser gefallen. Das Ende ist leider katastrophal, es ist nämlich keins. Wir bekommen keine Fragen wirklich beantwortet, wir wissen nicht warum die Leute sterben, wer es wirklich war und generell hatte ich eher das Gefühl ein unvollständiges Buch zu haben. Das war kein Ende, sondern ein Abbruch. Wer auf offene Enden und ruhigere Thriller steht kann aber gerne zugreifen
Interessante Charakterstudie, spannender Abenteuerroman. Der Thrill hat mir ein wenig gefehlt
Eins muss man Herrn Kvensler lassen: Landschaftsbeschreibungen kann dieser Mann! Man wandert förmlich zusammen mit den vier Protagonisten Richtung Sarek. Sehr atmosphärische Schilderungen, die schönen genauso wie die schaurigen... denn sich in der Wildnis Lapplands zu verirren, da kommt definitiv Spannung auf. Doch würde ich wirklich von einem Thriller sprechen? Definitiv nicht die ganze Zeit, in der meisten Zeit empfand ich das Buch eher als Charakterstudie der vier unterschiedlichen Charaktere. Dennoch habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Fazit: Als Abenteuerroman mit viel Spannung absolut empfehlenswert, als Thriller eher weniger überzeugend.
Vier Freunde. Eine Wanderung. Und die tödliche Weite Nordschwedens.
"Wir haben gerade eine Frau an der Fjällstation Aktse abgeholt." (Erster Satz) Das Buch erzählt die Geschichte dreier Freunde, die sich erneut zu einem aufregenden Wander-Trip in die Berge aufmachen. Doch dieses Mal ist eine vierte Person mit im Bunde und diese scheint unberechenbar zu sein, geradezu gefährlich... "Der Ausflug" hat mir wirklich gut gefallen. Zwischen der Story bekommt man als Leser immer wieder Häppchen aus dem "Danach" in Form von Zeugenbefragungen serviert und ein paar Einblicke in die Vergangenheit, sodass sich nach und nach mit der Haupt-Geschichte ein Ganzes zusammensetzt und man zu verstehen glaubt- zumindest scheint es so, doch der Autor hat sich, gerade als man denkt durchzublicken, eine gelungene Wendung überlegt. Mir hat das Buch größtenteils Spaß gemacht und ich hab nur an wenigen Stellen die Spannung vermisst. Durch die Beschreibungen der Berge ist alles sehr atmosphärisch, man kann es sich wunderbar vorstellen, die Gewalt der Natur und wie klein der Mensch gegen diese Größe in Wahrheit ist. Man merkt, wie viel Liebe zum Detail der Autor in die Erzählungen rund um den Sarek mit hinein bringt. Das einzige, was vielleicht für den ein oder anderen verwirrend sein kann, sind die vielen schwedischen (Orts-)Namen, die hier auftauchen und die man manchmal kaum aussprechen kann. Doch eigentlich haben die mich so gut wie gar nicht gestört. Es spielt nunmal in Schweden und ansonsten lässt "Der Ausflug" sich sehr gut lesen!
Ich war super gespannt auf den neuen Thriller, der eine Reise ins Unbekannte mit einem idyllischen Setting und spannenden Figuren verspricht. Leider musste ich beim Lesen nach und nach feststellen, dass meine Erwartungen nicht erfüllt wurden. Mir ist der Einstieg sehr leicht gefallen, denn mir war direkt klar wo die Geschichte startet. Die Geschichte wird auf viele unterschiedliche Arten erzählt. Zum einen findet sich die Erzählperspektive aus der Sicht von Anna, Protokolle mit der Polizei, aber auch Rückblicke in die Vergangenheit. Mir hat der Einstieg gut gefallen, denn ich habe schnell ein umfassendes Bild bekommen und trotzdem bleibt noch sehr viel verborgen, wodurch auch die Spannung aufgebaut wird. Was mir leider nicht zugesagt hat, war die Verbindung mit den Protokollen und den anderen Kapiteln. Für mich haben die Protokolle knapp und einfach vorweg genommen, was in den nächsten Kapiteln aus der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt wird, wodurch bei mir die Spannung in sehr hohem Maße leider verloren gegangen ist. Das fand ich sehr schade, denn die Erzählungen waren primär nicht langweilig, aber mit ein, zwei Sätzen wurde für mich einfach zu viel vorweg genommen. Es findet sich dann ein Verlauf, der für mich wenige Überraschungen bereit gehalten hat, aber ich habe auch nicht unbedingt mit den größten Plottwists gerechnet. Ich habe es mehr auf spannende Figuren abgesehen, die unberechenbar sind und hinten rum viel zu verbergen haben. Das hat sich für mich leider nicht geboten. Ich wusste schnell wer der Böse sein soll und mir war alles zu schnell und oft auch einfach zu viel. Mir wurde als Leserin nicht wirklich viel Spielraum gelassen, wie ich die Figuren einzuschätzen habe, was ich sehr schade fand. Die Wendung kam für mich wenig überraschend und ich habe mit der dargebotenen Richtung schon sehr lange gerechnet. Für mich ist in vielen Bereichen einfach der Reiz fürs Lesen verloren gegangen. Angefangen mit den Protokollen, die für mich die Spannung genommen haben, bis hin zu den Figuren, die mir einfach zu klar präsentiert wurden. Anna steht als Protagonistin deutlich im Vordergrund der Geschichte, was ich nicht schlecht gewählt fand. Der Autor hat sich für sie einiges überlegt, was sie ausreichend abrundet und ich konnte sie nach und nach immer ein Stück besser greifen. Die anderen Figuren blieben mir dafür aber zu sehr auf der Strecke. Vielmehr wurden eher nur die negativeren Seiten aufgezeigt, was für mich nur das Gefühl unterstützt hat, dass mir vorgegeben wurde, wie ich von ihnen zu denken habe. Natürlich gibt es in vielen Geschichte die typischen guten und schlechten Figuren, aber bei diesem Thriller gibt es sowieso schon recht wenig Spielraum und der wird dadurch einfach noch weiter eingegrenzt. Leider kommt dann noch dazu, dass mich das Ende sehr enttäuscht zurück gelassen hat. Ich habe noch auf einen großen Knall gewartet, der leider nicht kam und für mich war das Ende auch kein wirkliches Ende. Womit der Thriller aber überzeugen kann, ist ein sehr angenehm zu lesender Schreibstil, der ein gutes Gleichgewicht zwischen den Details in der Gestaltung und dem Tempo aufbauen kann. Es gibt eine gute Portion an Beschreibungen der Umwelt, die mir nie zu viel geworden sind und dazu noch gut platziert wurden. Ich absolut kein Fan vom Wandern, lese aber recht gerne darüber und durch die ganzen Beschreibungen ist mir das einfach noch klarer geworden. Für mich hat sich also eine authentische Gestaltung ergeben, die sehr gut in den Thriller passt und mir hat es an nichts gefehlt. Die Szenen sind gut aufeinander abgestimmt und der Aufbau passt sehr gut zu dem Thriller, wodurch nichts willkürlich erscheint. Fazit: Mich hat der Thriller leider in einem Punkt der Gestaltung, aber vor allem auch mit den Figuren leider nicht überzeugen können. Mir persönlich waren die Figuren zu deutlich und eindeutig vorgegeben, wodurch mir klar war, wie ich zu den Figuren stehen soll. Die Entwicklung kam für mich nicht überraschend und ich habe lange damit gerechnet. Außerdem hat mich auch das Ende sehr enttäuscht, da es für mich einfach kein richtiger Abschluss war. Ansonsten kann der Thriller aber mit einem angenehmen Schreibstil überzeugen und auch der Verlauf, sowie die Gestaltung des Settings haben mir gut gefallen, wodurch der Thriller von mir noch 2,5 Sterne bekommt.

Wanderfans kommen auf ihre Kosten 🥰
Hatte das Buch bei unserem Wanderurlaub dabei. ich fand die sehr bildhafte Schilderung der Landschaft sehr gut gelungen ☺️ die Geschichte baut sich Stück für Stück auf, was mir gut gefallen hat. Beim letzten Drittel empfand ich die Entwicklung der Geschehnisse ein wenig langatmig, trotzdem ein gut gelungener Thriller! Von mir gibt es 4 Sterne ⛰️🥾
War nicht meins....
Ich habe so viel gutes über das Buch gehört, dass ich es auch gern lesen wollte. Am Anfang geht's auch gut los und man will unbedingt wissen was passiert ist. Aber dann zieht es sich. Auf 250 Seiten passiert einfach nix. Die wandern und wandern und wandern. Ich musste mich da echt oft zum weiterlesen zwingen. Das Ende hat mir auch nicht gefallen leider, auch wenns zum Schluss hin wenigstens wieder ein bisschen spannend wird.






















































