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The Reckoning: A Novel

3.7(99)
Language
English
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About the book

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Editions (8)

ISBN9781984819956
PublisherDell
Publication Date06/18/19
Pages592

Reviews & Ratings

99 ratings

16 reviews

3.7

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  • heibi
    heibi

    191 Followers

    3.0

    3,5 ⭐️. In Reverend Keith Schroeders Kirche erscheint eines Tages ein vermeintlich gebrechlicher, sterbenskranker älterer Mann. Travis Boyette. Mehrfach verurteilter Sexualstraftäter. Er hat nicht mehr lang zu leben und gesteht einen Mord, für den ein anderer junger Mann hingerichtet werden soll und zwar schon in einigen Stunden…. Es entspinnt sich ein spannender Wettlauf gegen die Zeit. Der Leser erfährt etwas über das Leben des zum Tode verurteilten, über den wahren Täter und ein wenig über das Opfer. Für mich war es anfangs spannend erzählt. Ich hätte mir jedoch mehr juristische Erklärungen / Recherche gewünscht. Meines Erachtens blieb die Thematik der Todesstrafe und der Fehlurteile zu sehr an der Oberfläche. Häufig wurde mir eine zu konstruierte Spannung erzeugt und das Ende etwas zu sehr in die Länge gezogen. Es konnte mich unterhalten, aber bei so einer wichtigen Thematik blieb mir die Handlung an sich leider zu flach. Man hat den typischen amerikanischen weißen Verteidiger, der für den zum Tode verurteilten kämpft wie ein Löwe; Richter/Staatsanwälte/ Polizisten/Ermittler, ein Gouverneur, die ihre Macht missbrauchen und einen farbigen Verurteilten, dem man nichts nachweisen kann und der trotz fehlender Beweise und erzwungener Zeugenaussagen und Geständnisse zum Tode verurteilt wird. Durch mehrere Instanzen während des Verfahrens, welches sich über 9 Jahre erstreckt, kam nicht einem Richter jemals ein Zweifel. Und einige Stunden vor der Hinrichtung taucht dieser Fremde auf, der plötzlich alles gesteht und nun innerhalb von ein paar Stunden soll sich das Blatt wenden…. Manchmal war es spannend. Aber oftmals eben zu sehr auf einen Blockbuster ausgerichtet.

    Mar 18, 2024

  • beajayy
    beajayy

    433 Followers

    4.0

    Ein fesselnder Justizthriller, der wichtige Fragen aufwirft, unter die Haut geht und lange nachhallt. Absolute Leseempfehlung für alle, die packende Unterhaltung mit gesellschaftlicher Relevanz mögen.

    Grishams “Das Geständnis” habe ich mir eigentlich nur gekauft, weil ich schon länger nichts mehr von ihm gelesen hatte. Seine frühen Sachen wie “Die Firma” oder “Die Jury” fand ich großartig, aber die letzten Jahre waren eher durchwachsen. Doch du liebe Güte, was für ein Buch ist das denn bitte? Die Geschichte packt einen von der ersten Seite an: Travis Boyette, ein zwielichtiger Typ, platzt bei einem Reverend herein und gesteht einen Mord - für den in vier Tagen ein Unschuldiger hingerichtet werden soll. Das ist schon mal ein Setup, das einen nicht mehr loslässt. Während der gut 500 Seiten kam bei mir nie Langeweile auf, auch wenn es stellenweise etwas zäh wurde, wenn Grisham zu sehr ins Detail der amerikanischen Rechtsprechung abdriftet. Was mich wirklich bewegt hat, ist diese unfassbare Ungerechtigkeit, die da geschildert wird. Donté Drumm sitzt unschuldig in der Todeszelle, nur weil er zur falschen Zeit am falschen Ort war und vor allem die falsche Hautfarbe hatte. Die Szenen, in denen beschrieben wird, wie ihm das Geständnis abgepresst wurde, sind beklemmend und machen richtig wütend. Zwölf Stunden lang haben erfahrene Ermittler auf den arglosen Teenager eingeredet, bis er zusammenbrach und alles gestanden hat, was sie hören wollten. Der Schreibstil ist so, wie man es von Grisham kennt klar, prägnant und packend. Er schafft es, aus den Missständen im Justizsystem echte Spannung zu schlagen, ohne dass es sich wie ein trockener Sachbericht liest. Besonders beeindruckend fand ich, wie er den Wettlauf gegen die Zeit inszeniert hat man fiebert richtig mit, ob die Hinrichtung noch verhindert werden kann. Was mich nachdenklich gemacht hat, ist die Darstellung der Todesstrafe allgemein. Grisham zeigt schonungslos auf, wie perfide dieses System ist und wie viele Unschuldige möglicherweise schon hingerichtet wurden. Das Buch macht deutlich, dass Justizirrtümer nach der Vollstreckung nicht mehr zu korrigieren sind ein Gedanke, der einem wirklich schlaflose Nächte bereiten kann. Allerdings ist manchmal etwas zu dick aufgetragen. Die Charakterzeichnung folgt teilweise Klischees, die bösen weißen Staatsvertreter gegen die rechtschaffenen schwarzen Justizopfer. Das mindert zwar nicht die Botschaft des Buches, aber es wirkt manchmal etwas konstruiert. Trotzdem ist “Das Geständnis” ein sehr wichtiges Buch, das man gelesen haben sollte. Es regt zum kritischen Hinterfragen an und macht bewusst, welche Willkür in manchen Rechtssystemen herrscht. Ob es an Grishams frühe Klassiker heranreicht, muss jeder für sich entscheiden. Für mich ist es definitiv eines seiner stärkeren Werke der letzten Jahre, auch wenn es nicht ganz die Perfektion seiner Anfangszeit erreicht.

    Aug 17, 2025

  • lena_liebt_buecher
    lena_liebt_buecher

    38 Followers

    4.0

    SuB-Abbau

    Ein älterer, typischer Grisham. Die Spannung, ob die Hinrichtung eines vermeintlich Unschuldigen noch abgewendet werden kann und ob er noch Gerechtigkeit erfährt, wurde fast bis zum Schluss aufrechterhalten. Auch das Zusammenspiel zwischen Politik und Justiz war zwar sehr interessant, machte mich aber auch teilweise wütend. Empfehlenswert (wenn man Justizromane mag).

    Oct 27, 2025

3 of 16 reviews

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