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So viel verschenktes Potential
Ich bin förmlich durch das Buch geflogen und war von Seite 1 sofort in der Geschichte drin, was vor allem an der Grundidee lag: unsere Protagonistin erhält die Wahl zwischen Strick oder Vorkosterin für den lokalen Kommandeur zu werden, um zu verhindern, dass ihn jemand vergiftet, was des Öfteren vorkam und Yelena sich deshalb in eine Liste von Vorkostern einreiht, deren Gemeinsamkeit eine sehr kurze Anstellungsperiode ist. Dabei wird sie direkt in die politischen Machenschaften, die innerhalb der regierenden/ militärischen Elite und unter dem Burgpersonal herrschen, gezogen und es haben sich tatsächlich so viele in sich verwobene Verstrickungen aufgetan. Tatsächlich fragte ich mich bei jedem Charakter, wer welche Spielchen spielt, wer wen hintergeht und wer wirkliche einen Plan verfolgt. Und dann kam das Ende ... Und für mich hat das so viel kaputt gemacht irgendwie. Da kamen plötzlich so viele Elemente dazu und es tut mir leid, aber obwohls hier und da ein paar Anspielungen gab: die Romance und überschwänglichen Liebeserklärungen kamen vollkommen aus dem Nichts und ich fands ziemlich unglaubwürdig. Ich wäre eher den Weg gegangen, dass die Spannungen zwischen den Charakteren diesbezüglich offen bestehen bleiben, weils da definitiv zu einem starken Konflikt zwischen eigenem Loyalitätsverständnis, Weltanschauung und persönlichen Gefühlen kommt. Das wurde einfach komplett unter den Tisch gewischt und das find ich sowas von schade. Und auch die ganzen individuellen politischen Verstrickungen und Plots der Nebencharaktere waren innerhalb des Finales auch sofort unwichtig und verschwunden... Irgendwie ist da zu schnell einfach so das mühsam aufgebaute Kartenhaus zusammen gefallen, sehr schade! Werde die Reihe dennoch weiter verfolgen, denke ich.
Jan 4, 2025
So viel verschenktes Potential
Ich bin förmlich durch das Buch geflogen und war von Seite 1 sofort in der Geschichte drin, was vor allem an der Grundidee lag: unsere Protagonistin erhält die Wahl zwischen Strick oder Vorkosterin für den lokalen Kommandeur zu werden, um zu verhindern, dass ihn jemand vergiftet, was des Öfteren vorkam und Yelena sich deshalb in eine Liste von Vorkostern einreiht, deren Gemeinsamkeit eine sehr kurze Anstellungsperiode ist. Dabei wird sie direkt in die politischen Machenschaften, die innerhalb der regierenden/ militärischen Elite und unter dem Burgpersonal herrschen, gezogen und es haben sich tatsächlich so viele in sich verwobene Verstrickungen aufgetan. Tatsächlich fragte ich mich bei jedem Charakter, wer welche Spielchen spielt, wer wen hintergeht und wer wirkliche einen Plan verfolgt. Und dann kam das Ende ... Und für mich hat das so viel kaputt gemacht irgendwie. Da kamen plötzlich so viele Elemente dazu und es tut mir leid, aber obwohls hier und da ein paar Anspielungen gab: die Romance und überschwänglichen Liebeserklärungen kamen vollkommen aus dem Nichts und ich fands ziemlich unglaubwürdig. Ich wäre eher den Weg gegangen, dass die Spannungen zwischen den Charakteren diesbezüglich offen bestehen bleiben, weils da definitiv zu einem starken Konflikt zwischen eigenem Loyalitätsverständnis, Weltanschauung und persönlichen Gefühlen kommt. Das wurde einfach komplett unter den Tisch gewischt und das find ich sowas von schade. Und auch die ganzen individuellen politischen Verstrickungen und Plots der Nebencharaktere waren innerhalb des Finales auch sofort unwichtig und verschwunden... Irgendwie ist da zu schnell einfach so das mühsam aufgebaute Kartenhaus zusammen gefallen, sehr schade! Werde die Reihe dennoch weiter verfolgen, denke ich.
Jan 4, 2025






