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Käsebier Takes Berlin

3.6(21)
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English
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About the book

In English for the first time, a panoramic satire about the star-making machine, set in celebrity-obsessed Weimar Berlin.

In Berlin, 1930, the name Käsebier is on everyone’s lips. A literal combination of the German words for “cheese” and “beer,” it’s an unglamorous name for an unglamorous man—a small-time crooner who performs nightly on a shabby stage for laborers, secretaries, and shopkeepers. Until the press shows up.

In the blink of an eye, this everyman is made a star: a star who can sing songs for a troubled time. Margot Weissmann, the arts patron, hosts champagne breakfasts for Käsebier; Muschler the banker builds a theater in his honor; Willi Frächter, a parvenu writer, makes a mint off Käsebier-themed business ventures and books. All the while, the journalists who catapulted Käsebier to fame watch the monstrous media machine churn in amazement—and are aghast at the demons they have unleashed.

In Käsebier Takes Berlin, the journalist Gabriele Tergit wrote a searing satire of the excesses and follies of the Weimar Republic. Chronicling a country on the brink of fascism and a press on the edge of collapse, Tergit’s novel caused a sensation when it was published in 1931. As witty as Kurt Tucholsky and as trenchant as Karl Kraus, Tergit portrays a world too entranced by fireworks to notice its smoldering edges.

Editions (1)

ISBN9781681372723
PublisherRandom House LLC US
Publication Date07/30/19

Reviews & Ratings

21 ratings

2 reviews

3.6

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  • bea777
    bea777

    483 Followers

    3.5

    Das Debüt von Gabriele Tergit aus dem Jahr 1931 ist ein wichtiges Zeugnis deutscher Literatur aus der Feder einer Frau

    Käsebier, ein Kleinkünstler, erobert Ende der 1920er Jahre den Kurfürstendamm und zwar ausgehend von der Berliner Hasenheide, wo er sein Publikum begeistert. Entdeckt wird er von einem Redakteur der Berliner Rundschau, der ihm in kurzer Zeit zu Ruhm verhilft. Seine Berühmtheit nimmt groteske Züge an. Alles was Rang und Namen hat, stürzt sich auf ihn und versucht in seinemErfolg mitzuschwimmen. Es gibt Käsebierfiguren und weitere unnütze Sachen, die sich für eine gewisse Zeit gut verkaufen lassen. Schließlich wittern Menschen aus angesehen Familien mit viel Einfluss, die Gunst der Stunde zu nutzen und Käsebier am Kurfürstendamm ein eigenes Theater zu bauen, integriert mit Läden, Wohnungen und Garagen im Luxussegment. Aber womit niemand rechnet ist die Weltwirtschaftskrise, die das Projekt zu einer gewagten Investition macht. Gabriele Tergit schreibt sehr ungewohnt, fast ein wenig gehetzt und im Stakkato-Stil. Zugleich gibt es viele Namen, die es mir sehr schwer machten der Geschichte zu folgen. Dennoch bin ich dran geblieben, weil sie mit großer Präzision die gesellschaftlichen Zustände der damaligen Zeit und deren Widersprüche thematisiert hat. Als Frau war das sehr ungewöhnlich. Autoren wie Fallada erhielten mehr Beachtung, worauf in einem Nachwort auch ausführlicher eingegangen wird. Dieses Nachwort und die Einordnung des Buches in die damalige Zeit, haben mir auch geholfen , die Geschichten hier besser zu verstehen. Ich kann das Buch empfehlen, aber man muss sich auf den Schreibstil einlassen. Ich werde in jedem Fall noch mehr von Gabriele Tergit lesen.

    Das Debüt von Gabriele Tergit aus dem Jahr 1931 ist ein wichtiges Zeugnis deutscher Literatur aus der Feder einer Frau

    Mar 19, 2026

  • 4.0

    Noch immer aktuell

    Nachdem es mir am Anfang schwer gefallen ist, in das Buch reinzukommen (viele Namen und hektische, unterbrochene Ahnungen), könnte ich in der zweiten Hälfte des Buches gar nicht mehr aufhôren zu lesen. Viele der Figuren spiegeln Probleme wieder, die heutzutage nicht aktueller sein könnten. Immer wieder war ich erstaunt, dass dieses Buch schon vor über 100 Jahren verfasst wurde und doch eigentlich gewisse Ironie an der jetzigen Welt übt.

    Mar 4, 2024

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