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Breaking the Taboo
Selten geht es in einer Geschichte um die Beziehung zwischen Maschinen (Roboter) und Menschen. Irgendwie scheint es sich nicht zu gehören, es gibt wohl eine ethische Grenze. Da es in dieser Geschichte im Kern darum zu gehen scheint, muss dieses Buch nachhaltig beschäftigen, auch wenn die Geschichte zum Teil fast wie für Kinder geschrieben wirkt. Mit der bekannten Leichtigkeit, mit der Klune seine Geschichten webt, voller liebevoller Charakter und überbordenden, witzigen Dialogen geht es doch hintergründig auch um das ernste Thema, was Leben, Menschlichkeit und Individualität ausmacht. Dennoch hat es mir das Buch nicht leicht gemacht, es zu mögen. Es scheint nicht aus einem Guss, wechselt zwischen grosser Lebendigkeit und maschineller Statik, der Plot nimmt Fahrt auf um dann wieder im Sande zu verlaufen. Es scheint unterwegs immer wieder nicht klar zu sein, wohin uns Klune führen will. Da der Autor gegen Schluss aber doch noch die Kurve kriegt und wieder zu erkennen ist, lässt mich auch dieses Buch zufrieden zurück. Dennoch, als grosser Klune-Fan bin ich irritiert über meine Ambivalenz zu diesem Buch, etwas, was ich bei all den vielen anderen Werken des Autors nie gehabt habe. (Es sind bei Weitem mehr Werke, als der ein oder andere neue Klune-Fan glauben mag und ich empfehle sehr, auch seine anderen, älteren Bücher zu lesen)
Mar 11, 2024
Breaking the Taboo
Selten geht es in einer Geschichte um die Beziehung zwischen Maschinen (Roboter) und Menschen. Irgendwie scheint es sich nicht zu gehören, es gibt wohl eine ethische Grenze. Da es in dieser Geschichte im Kern darum zu gehen scheint, muss dieses Buch nachhaltig beschäftigen, auch wenn die Geschichte zum Teil fast wie für Kinder geschrieben wirkt. Mit der bekannten Leichtigkeit, mit der Klune seine Geschichten webt, voller liebevoller Charakter und überbordenden, witzigen Dialogen geht es doch hintergründig auch um das ernste Thema, was Leben, Menschlichkeit und Individualität ausmacht. Dennoch hat es mir das Buch nicht leicht gemacht, es zu mögen. Es scheint nicht aus einem Guss, wechselt zwischen grosser Lebendigkeit und maschineller Statik, der Plot nimmt Fahrt auf um dann wieder im Sande zu verlaufen. Es scheint unterwegs immer wieder nicht klar zu sein, wohin uns Klune führen will. Da der Autor gegen Schluss aber doch noch die Kurve kriegt und wieder zu erkennen ist, lässt mich auch dieses Buch zufrieden zurück. Dennoch, als grosser Klune-Fan bin ich irritiert über meine Ambivalenz zu diesem Buch, etwas, was ich bei all den vielen anderen Werken des Autors nie gehabt habe. (Es sind bei Weitem mehr Werke, als der ein oder andere neue Klune-Fan glauben mag und ich empfehle sehr, auch seine anderen, älteren Bücher zu lesen)
Mar 11, 2024







