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Circe

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About the book

Dyslexia-Friendly Edition using sans serif font printed with blue ink on cream paper.

Woman. Witch. Myth. Mortal. Outcast. Lover. Destroyer. Survivor. CIRCE.

In the house of Helios, god of the sun and mightiest of the Titans, a daughter is born. Circe is a strange child - not powerful and terrible, like her father, nor gorgeous and mercenary like her mother. Scorned and rejected, Circe grows up in the shadows, at home in neither the world of gods or mortals. But Circe has a dark power of her own: witchcraft. When her gift threatens the gods, she is banished to the island of Aiaia where she hones her occult craft, casting spells, gathering strange herbs and taming wild beasts. Yet a woman who stands alone will never be left in peace for long - and among her island's guests is an unexpected visitor: the mortal Odysseus, for whom Circe will risk everything.

So Circe sets forth her tale, a vivid, mesmerizing epic of family rivalry, love and loss - the defiant, inextinguishable song of woman burning hot and bright through the darkness of a man's world.

Editions (16)

ISBN9781526679628
PublisherBloomsbury Publishing plc
Publication Date10/31/24
Pages696

Reviews & Ratings

2.4K ratings

384 reviews

4.0

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  • kapitelderzeiten
    kapitelderzeiten

    123 Followers

    4.0

    Die griechische Mythologie aus Sicht einer Frau. Absolute leseempfehlung.

    Es gibt Bücher, die stehen gefühlt eine Ewigkeit auf der eigenen Leseliste, weil man genau weiß, dass irgendwann der richtige Moment kommen wird, um sich auf ihre Geschichte einzulassen. 📚✨ Bei Ich bin Circe von Madeleine Miller war das bei mir ganz genauso, denn meine Begeisterung für die griechische Mythologie ist mittlerweile kein Geheimnis mehr und deshalb war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Circe und ich uns begegnen würden. Nach dem Zuschlagen des Buches muss ich allerdings sagen, dass ich mit durchaus gemischten Gefühlen zurückbleibe, wobei diese keineswegs bedeuten, dass mir das Buch nicht gefallen hat, sondern vielmehr zeigen, wie unterschiedlich manche Aspekte auf mich gewirkt haben. Einerseits fand ich es unglaublich spannend, die bekannte griechische Mythologie endlich einmal aus der Perspektive von Circe zu erleben, denn all die Geschichten über Odysseus, Helios, Hermes, Athena und die vielen anderen Gestalten der antiken Sagenwelt kennt man meist aus einer sehr männlich geprägten Sichtweise. Hier jedoch erhält eine Frau und zugleich eine Göttin endlich ihre eigene Stimme, ihre eigenen Gedanken und ihre ganz eigene Wahrheit, wodurch viele bekannte Mythen plötzlich in einem völlig neuen Licht erscheinen. 🌿🏛️ Was mich jedoch am meisten beeindruckt und auch tief bewegt hat, war Circes unerschütterliche Stärke. Immer wieder wird sie zurückgeworfen, immer wieder erfährt sie Ablehnung, Demütigung und Schmerz, angefangen bei der Verbannung durch ihren eigenen Vater bis hin zu den erschütternden Gewalterfahrungen auf ihrer Insel, und dennoch verliert sie niemals den Mut, ihren eigenen Weg weiterzugehen. Gerade diese Momente haben mich beim Lesen besonders berührt, weil sie zeigen, dass wahre Stärke nicht darin besteht, niemals zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen und sich nicht von anderen bestimmen zu lassen. ❤️ Diese Botschaft zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Roman und macht Circe für mich zu einer der faszinierendsten Figuren der griechischen Mythologie. Genauso begeistert war ich vom Schreibstil von Madeleine Miller, der angenehm leicht verständlich ist und gleichzeitig mit einer wunderbar bildhaften Sprache arbeitet, sodass vor meinem inneren Auge die einsame Insel Aiaia, die gewaltigen Götter, schaurigen Monster und geheimnisvollen Wälder förmlich lebendig wurden. 🌊🐉🌿 Es war ein Leichtes, vollkommen in diese Welt einzutauchen und sich von den alten Mythen mitreißen zu lassen. Ganz ohne Kritik möchte ich das Buch allerdings nicht lassen, denn zwischendurch hatte ich immer wieder das Gefühl, dass sich manche Passagen etwas zu sehr in die Länge ziehen und der Erzählfluss dadurch gelegentlich ins Stocken gerät. Einige Seiten weniger hätten dem Roman meiner Meinung nach sogar gutgetan, weil die Geschichte dadurch noch eindringlicher und kraftvoller gewirkt hätte. Dieser kleine Kritikpunkt schmälert meinen insgesamt positiven Eindruck zwar ein wenig, nimmt dem Buch aber keineswegs seine besondere Wirkung. Was mich persönlich überhaupt nicht gestört hat, andere Leserinnen und Leser aber vielleicht vor eine kleine Herausforderung stellen könnte, ist die große Anzahl an griechischen Göttern, Titanen und mythologischen Figuren, die im Laufe der Geschichte auftauchen. Wer sich bereits ein wenig mit der griechischen Mythologie beschäftigt hat, wird sich schnell zurechtfinden und viele bekannte Namen mit Freude wiederentdecken. Wer dagegen völliges Neuland betritt, könnte an manchen Stellen etwas den Überblick verlieren. Umso schöner finde ich es, dass Madeleine Miller am Ende des Buches eine Übersicht der wichtigsten Figuren eingefügt hat, die den Einstieg in diese faszinierende Welt deutlich erleichtert. 📖⚡ Am Ende bleibt für mich vor allem die Erkenntnis, dass Ich bin Circe weit mehr ist als nur eine Neuerzählung alter Mythen. Es ist die Geschichte einer Frau, die ihren eigenen Platz in einer Welt sucht, in der Macht, Abstammung und Erwartungen über alles zu entscheiden scheinen, und die dennoch niemals aufgibt, für ihre Freiheit und ihre Selbstbestimmung einzustehen. Genau diese Botschaft macht den Roman so besonders und so zeitlos. Auch wenn ich mit einigen Längen zu kämpfen hatte, kann ich dieses Buch allen empfehlen, die sich für die griechische Mythologie begeistern oder die bekannten Sagen einmal aus einer völlig neuen Perspektive erleben möchten. Für mich war es trotz kleiner Schwächen eine faszinierende Reise in die Welt der Götter, Titanen und Helden, die mich neugierig auf Madeleine Millers nächstes Werk gemacht hat. Auf Ich bin Ariadne freue ich mich nun umso mehr und bin sehr gespannt, welche bekannten Mythen mich dort erneut erwarten werden. 😊📚🏛️

    Jul 2, 2026

  • maryvalkyria
    maryvalkyria

    297 Followers

    4.5

    Circe ist mein drittes Buch von Madeline Miller. Es ist vielleicht nicht ganz so überwältigend wie ,,Das Lied des Achilles“ , aber auch nicht so zurückhaltend wie ,,Atalanta“ – für mich liegt Circe genau dazwischen. Und genau das macht es für meinen Geschmack so besonders.

    Ich hatte das Gefühl, dass Circe erst dann seine volle Wirkung entfaltet, wenn man Achilles und Atalanta bereits kennt. Viele bekannte Figuren tauchen erneut auf, begleitet von einer Fülle an Anekdoten und kleinen Verweisen auf die vorherigen Bücher. Dieses Wiedersehen hat mir unglaublich gut gefallen, weil es Millers Welt noch dichter und lebendiger macht. Ihr Schreibstil ist – wie gewohnt – einladend, detailreich und so bildhaft, dass sich das Lesen nie langatmig anfühlt. Vielmehr ist Circe wie eine wunderschön beschriebene Reise, bei der jedes Detail und jeder kleine „Aha-Moment“ immer mehr an Bedeutung gewinnt. Am Ende konnte ich das Buch mit einem erleichterten Seufzen schließen – zufrieden, bewegt und nachdenklich. Interessant fand ich auch, wie jedes Buch der Autorin bei mir andere Gedanken ausgelöst hat: Bei Atalanta war es die Brutalität und Willkür der Götter, bei Achilles die Erkenntnis, dass kein Held je wirklich glücklich sein kann, und bei Circe wurde mir bis zum Schluss eindringlich gezeigt, dass Unsterblichkeit und Menschlichkeit zusammen ein wahrer Fluch sein können. In Circe geht es – wenig überraschend – um Circe selbst. Sie ist die Tochter des Titanen Helios, des Sonnengottes und mächtigsten aller Titanen, aber sie entspricht weder der Stärke ihres Vaters noch der Schönheit ihrer Mutter. In den Augen der anderen wirkt sie fremd, fehl am Platz, fast schon störend. Doch mit der Zeit entdeckt sie ihre eigene Kraft: die Hexerei. Diese Macht verändert alles – und führt letztlich zu ihrer Verbannung auf die Insel Aiaia, wo sie ihre Zeit in Einsamkeit verbringen soll. Doch Aiaia bleibt nicht leer. Götter, Helden und Menschen betreten ihre Insel, jeder mit eigenen Absichten, Sehnsüchten und Grausamkeiten. Und genau hier stellt sich die zentrale Frage: Mit wem wird Circe am Ende stehen – mit den Göttern oder mit den Menschen?

    Feb 1, 2026

  • mateicee
    mateicee

    322 Followers

    2.0

    Ich bin Circe ist ein ambitioniertes Mythologie-Retelling, das einer bekannten Randfigur der griechischen Sagenwelt eine eigene Stimme geben möchte. Die Idee, Circes Geschichte aus ihrer Perspektive zu erzählen und dabei Machtstrukturen der Götterwelt sichtbar zu machen, ist grundsätzlich reizvoll – in der Umsetzung bleibt der Roman jedoch deutlich hinter seinen eigenen Ansprüchen zurück. Circe ist als Protagonistin über weite Strecken schwer zugänglich. Ihre Passivität, Naivität und emotionale Kurzsichtigkeit wirken weniger wie ein bewusstes erzählerisches Mittel, sondern eher wie ein Entwicklungsstillstand. Zwar lässt sich argumentieren, dass ihre Zurückhaltung Ergebnis von Isolation und systematischer Abwertung ist, doch der Text reflektiert diese Passivität kaum. Circe denkt selten gegen sich selbst, versteht Zusammenhänge meist erst im Nachhinein und reagiert, statt zu handeln. Das macht sie nicht unintelligent – aber als Erzählerin auf Dauer anstrengend. Besonders problematisch ist dies vor dem Hintergrund des häufig zugeschriebenen feministischen Anspruchs des Romans. Ich bin Circe zeigt Unterdrückung, benennt Machtmissbrauch und patriarchale Strukturen – bleibt jedoch überwiegend bei der Beschreibung stehen. Feminismus wird eher angedeutet als konsequent erzählt. Eine Protagonistin, die über lange Zeit erduldet und erst sehr spät zu klaren Entscheidungen findet, entwickelt kaum die Handlungsmacht, die ein überzeugendes feministisches Retelling tragen müsste. Die Nebenfiguren hingegen sind oft deutlich greifbarer. Gerade sterbliche Figuren wirken reflektierter, verantwortungsbewusster und emotional zugänglicher. Im Kontrast dazu wird Circes innere Starre besonders deutlich. Ironischerweise erscheint sie im Umgang mit Menschen am lebendigsten – weniger wegen eigener Entwicklung, sondern weil diese ihr Grenzen, Klarheit und Spiegelung bieten. Auch erzählerisch bleibt der Roman nicht immer stringent. Zentrale Konflikte werden gesetzt, ohne ausreichend vorbereitet oder vertieft zu werden, und thematisch starke Ideen wirken stellenweise eher symbolisch als konsequent ausgearbeitet. Entscheidungen, die große Bedeutung haben sollen, fühlen sich dadurch nicht immer verdient an, sondern eher wie konzeptionelle Abkürzungen. Im Vergleich zu Das Lied des Achill fehlt Ich bin Circe vor allem emotionale Nähe. Wo Millers früherer Roman von Beziehung, Zärtlichkeit und innerer Bewegung lebt, bleibt Circe kühl, distanziert und oft auf innere Beobachtung beschränkt. Das hinterlassene Gefühl ist weniger Nachhall als Erleichterung, das Buch beendet zu haben. Insgesamt ist Ich bin Circe kein schlechtes Buch, aber ein enttäuschendes. Es bietet eine interessante Perspektive, starke Nebenfiguren und eine schöne Sprache, scheitert jedoch an seiner passiven Hauptfigur und an dem Versuch, aus Stillstand im Nachhinein Selbstbestimmung zu formen. Zwei Sterne für die Idee – nicht für ihre konsequente Umsetzung.

    Dec 30, 2025

3 of 384 reviews

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mateicee
mateiceeDec 30, 2025

Gibt es in der Geschichte eine einzelne Sympathische Figur?

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