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The Silence of the Girls

4.1(171)
Hardcover€6.46Paperback€13.50E-Book
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English
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About the book

A GUARDIAN BEST BOOK OF THE 21ST CENTURY

'Chilling, powerful, audacious' The Times

'Magnificent. You are in the hands of a writer at the height of her powers' Evening Standard

There was a woman at the heart of the Trojan War whose voice has been silent - until now. Discover the greatest Greek myth of all - retold by the witness that history forgot . . .

Briseis was a queen until her city was destroyed. Now she is a slave to the man who butchered her husband and brothers. Trapped in a world defined by men, can she survive to become the author of her own story?

THE PERFECT GIFT FOR FANS OF MADELINE MILLER'S CIRCE AND THE SONG OF ACHILLES!

*Shortlisted for the Women's Prize for Fiction and the Costa Novel Award*

'This feminist retelling of the Iliad through the lens of ordinary Greek women is as good as it gets. Clever, cool, devastating' Sabine Durrant, The Week

Pat Barker continues her extraordinary retelling of one of our greatest myths in The Women of Troy.

Editions (5)

ISBN9780241983201
PublisherPenguin Books Ltd (UK)
Publication Date05/02/19
Pages325

Characteristics

2 reviews

ModerateVividThoughtfulLikableSadExciting

Reviews & Ratings

171 ratings

37 reviews

4.1

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  • nisanur24
    nisanur24

    1.2K Followers

    4.5

    Es geht mir einfach nicht aus dem Kopf…Briseis geht mir nicht aus dem Kopf 💭❤️‍🩹

    Ich habe das Buch Anfang Februar beendet und denke immer noch daran. Lieblingsbuch. Definitiv ein Lieblingsbuch. Es hat mich gepackt, in den Würgegriff genommen und komplett zerstört. Nichts wurde beschönigt, und jede mögliche Emotion wurde aus mir herausgequetscht. Nach dem beenden dieses Buch konnte ich dann elendig erledigt und tief traurig um Briseis weinen. Der Schreibstil war unglaublich packend. Der rohe Erzählstil wooowww! Und Briseis selbst, die so lebendig geschrieben war, dass ich wirklich das Gefühl hatte, sie zu kennen. Es ist wirklich ein unglaublich tief tragisches und unfassbar trauriges Buch. Es handelt von Leid. Von Verlust. Von Trauma. Von der Unterdrückung von Frauen ohne Stimme – wirklich ohne Stimme. Von Gewalt. Von gehirnlosen Männern mit kleinen P … gut, dass sage ich, denn es macht mich einfach wütend. Sorry wurde bissle mitgerissen. Ach Girls, es hallt immer noch nach, selbst einen Monat später. Es war unglaublich. Sehr lesenswert! Sehr. Es war super intensiv, und nach ‚Klytämnestra‘ (sehr empfehlenswert!!) fand ich es das perfekte Buch, weil ich dadurch einen sehr guten Überblick über alle Charaktere und Ereignisse hatte. So konnte ich ohne Probleme in die Story einsteigen und wusste direkt, wo, wieso, weshalb und wer mit wem. Für mich war es eine tolle „Ergänzung“. Jetzt möchte ich auch eine POV aus der Sicht von Hektors Frau lesen. Die ganzen Videos und Reels über den damaligen „Gladiator“-Film mit Brad Pitt – den ich ohnehin nie wirklich mochte (lol) kaum noch zu ertragen. Diese Übersexualisierung und die starke Romantisierung ihrer Beziehung geht meiner persönlichen Meinung nach nicht. Ich kann mir das einfach nicht geben. Und ehrlich gesagt macht es mich tief traurig. Ich würde nicht sagen, dass ich ihn hasse … aber doch. Ich hasse ihn. Doch doch. Ich finde es unglaublich, wie die Autorin ihn nicht einfach als ‚das Monster‘ darstellt, sondern es schafft, sogar Verständnis für ihn zu wecken. Vielleicht bin ich auch nur jemand, der versucht, Menschen emotional einzuordnen und ihr Verhalten zu verstehen. Obwohl er für Briseis definitiv ein Monster war , bringt die Autorin seine Charaktere, also die von Achill, so nah an uns heran, dass wir teilweise sogar Mitgefühl für ihn empfinden können. Natürlich nicht in allen Situationen, und wirklich nur teilweise. Denn ich habe mit Briseis gelitten. Gelitten wie ein Hund, gebe ich zu. Und das wegen dieser Männer…. Ich habe so sehr gehofft, dass Achill nicht den Schwanz einzieht und für sie kämpft…tja falsch gedacht ne … einfach ekelhaft. Wirklich ekelhaft was die sich erlaubten…. Bah Girls ich war viel zu oft wütend und traurig. Dann wieder unglaublich wütend und dann tief traurig. Dann kam Briseis mit Sprüchen wie; wir können eh nicht, wir verdienen nicht anderes. Oder ;es könnte schlimmer sein. Girl ? Schlimmer?? Wie schlimmer? Ah man sie zerstört mich ja❤️‍🩹 Was sehr beeindruckend war (gut, das ganze Buch war es) aber sein Beziehung zu Patroklos fand ich unglaublich emotional und „berührend“. Auf dieses Level an Anziehung hoffe ich auch in „Das Lied des Achill“, das ich bald lesen möchte. Man hat von Anfang bis Ende die Anziehung und die romantische Verbindung zwischen den beiden Männern gespürt, aber es wurde nie komplett ausgesprochen. Es blieb eher geheimnisvoll, aber gleichzeitig auch so greifbar – dass als eine bestimmte Szene passiert, man komplett zusammenbricht. Was er, Achill, dann mit der Leiche von Hektor macht…..nahhhh, ich sag’s euch es hatte schon Dark Romance Potenzial. (Achilles schändet den Leichnam, bis Hektors Vater Priamos ihn um die Herausgabe bittet… und das craaazzyyyy, er ist wirklich verrückt geworden. Verrückt) Auch wenn ich Achill eigentlich überhaupt nicht leiden kann, konnte ich seinen Schmerz und sein Leid kaum ertragen. Kaum. Ich weiß gar nicht, wie die Autorin es geschafft hat, das alles so gut, so nahbar so fühlbar schreiben. Es sind nicht einmal 400 Seiten, und sie haben mich komplett zerstört. Komplett. Ich wurde unglaublich tief in diese damalige Welt hineingezogen und war mit jeder einzelnen Seite schockiert und emotional durchgenommen. Ich wusste nie, was als Nächstes passieren wird, und habe das Buch wirklich ohne Pause durchgesuchtet. Ich habe es geliebt, dass das Buch zwar sehr gewaltvoll ist, die Szenen aber nie extrem detailliert beschrieben werden. Dadurch hatten sie eine noch stärkere Wirkung und einen viel längeren Nachhall. Man braucht keine krassen Details man weiß, was passiert ist… Ich mochte diese rohe Art zu erzählen. Diese direkte Art, ohne unnötiges Drumherum und ohne etwas zu beschönigen. In vielen Büchern wird so viel ausgeschmückt, nur um Seiten zu füllen, und davon bin ich teilweise wirklich müde. Ich möchte dieses Buch definitiv noch einmal lesen und wenn möglich noch ein paar Mal mehr. Und ich würde es wirklich jedem einzelnen von euch empfehlen. ⤵️ Patroklos räusperte sich. »Möchtest du, dass ich nach Briseis schicke?« » Was, für einen Abschiedsfick? Nein danke.« Stille. Ich stellte mir vor, dass Achill leicht beschämt aussah. »Nein, lass gut sein«, sagte er endlich. »Sie wird es noch früh genug erfahren.« Achill weinte, als ich fortgebracht wurde. Er weinte, ich weinte nicht. Nun, Jahre später, wo nichts von alldem mehr wichtig ist, bin ich noch immer stolz darauf. ( Agamemnon!!!! Nicht Achill ⤵️) Aber in dieser Nacht weinte ich. Was tat er, das so schrecklich war? Nichts Besonderes, vermute ich, nichts, was ich nicht erwartet hätte. Doch als ich dachte, es wäre vorüber und ich dürfte nun endlich gehen, nahm er mein Kinn zwischen Daumen und Zeigefinger und neigte mein Gesicht zu seinem hin. Einen irrsinnigen Augenblick lang dachte ich tatsächlich, er würde mich küssen - doch dann schob er mir einen Finger zwischen die Zähne, um meinen Mund aufzustemmen, zog einen großen Klumpen Rotz hoch, ganz gemächlich, er ließ sich Zeit damit, und spuckte ihn in meinen offenen Mund. »So«, sagte er. »Jetzt kannst du gehen.« Ich stolperte in der Dunkelheit auf dem unbekannten Gelände herum und stieß endlich auf die Hütte der Frauen. Die ganze Zeit über versuchte ich verzweifelt, mir mit dem Saum meiner Tunika den Mund auszuwischen, und musste bei dem Versuch so sehr würgen, dass ich mich auf den Sand übergab. Ich rieb mir noch den Mund ab, als sich eine Tür öffnete und Ritsa hinausspähte. Ich fiel ihr in die Arme. Lange Zeit konnte ich nichts sagen. Ich trauerte damals nicht um Achill und ich tue es heute nicht, aber ich denke sehr häufig an ihn. Wie könnte es anders sein? Er ist der Vater meines ersten Kindes. Doch es war schwer, mich an jenem Tag von ihm zu verabschieden. Ich erinnerte mich, wie er mein Kinn gepackt und meinen Kopf von einer Seite zur anderen gedreht hatte, ehe er in die Mitte des Platzes getreten war, beide Hände gehoben und gesagt hatte: »Danke schön, Männer. Sie genügt mir.«

    Es geht mir einfach nicht aus dem Kopf…Briseis geht mir nicht aus dem Kopf 💭❤️‍🩹

    Mar 7, 2026

  • nisanur24
    nisanur24

    1.2K Followers

    🏛️🪉🪔

    Ich bin wortwörtlich obsessed. 🥵 Es war klar, dass es nach Klytämnestra mit Troja weitergeht, und so habe ich dieses wunderschöne Buch für mich entdeckt. 🤍(rezi kommt noch ) Das ist einfach mein Genre! Ich brauche echte Leidenschaft, echtes Leid, wahre Menschen, echte Storys und wahre Liebe. 🤷🏽‍♀️🧐 (In meinen Büchern. 🤓🤞🏽) Und wisst ihr, was das Beste daran ist? Es ist ein bisschen wie bei meinem absoluten Lieblingsgenre Dystopie. Auch dort gibt es diese düstere, abgefuckte, tragische Seite. Und bei historischen Büchern ist es nicht anders. Manche davon könnten glatt als echte Horrorgeschichten durchgehen 😮‍💨 vor allem für Frauen damals, ganz sicher. ❤️‍🩹 Da die meisten „Lovestorys“ eher gestört, krank und absolut absurd toxisch sind, könnten sogar viele dieser Geschichten glatt als Dark Romance durchgehen, ob wir wollen oder nicht (nicht immer, aber oft). Sie sind nicht nur emotional extrem, sondern teilweise auch einfach echt abgefuckt. 😮‍💨 Jetzt mal bewusst überspitzt gesagt – natürlich nicht alle. Aber ihr wisst bestimmt, was ich meine. Anyways. Es hat einfach allleeeeesssss, was mich süchtig macht. Alles. Und ja: Ich bin süchtig. 😂 Was sollte ich noch mehr wollen? Genau: gar nichts. 👄🤞🏽 Love it. 🖤 #historicalfiction

    🏛️🪉🪔

    Dec 15, 2025

  • betweenthelines11
    betweenthelines11

    50 Followers

    5.0

    ,,Sie waren Männer und frei. Wir waren Frauen und Sklavinnen.

    Es ist mir schwer gefallen dieses Buch zu ende zu lesen. Nicht weil es schlecht geschrieben war, die Geschichte mich nicht in ihren Bann ziehen konnte oder ich den Schreibstill nicht mochte sondern weil es mir das Herz gebrochen hat über all die Grausamkeiten die gegenüber den trojanischen Mädchen und Frauen begangen worden sind. Und das schlimmste ist, dass es viele von unzähligen waren die so viel leid ertragen mussten nur weil sie ein weibliches Geschlecht besitzen. Der Gedanke daran hat mich zum weinen gebracht. Eins ist klar, diese Geschichte wird mich noch lange begleite… Man liest so viel über "die Heldentaten" der Männer die während all der Kriege erbracht worden sind. Man stellt sie auf ein Podest und macht sie unsterblich. Es ist die Rede von Männern die in die Geschichte eingegangen sind aber es wird kaum darüber geredet was so viele dieser Geschichtsträchtigen Männern mit den Frauen gemacht haben. Den schwangeren Frauen, den alten Frauen, den verheirateten Frauen, den jungen Frauen, den Müttern, den Mädchen und all den Kindern die für sie eine Bedrohung darstellten weil sie aufwachsen und Rache nehmen würden. All diese Leben hatten für die meisten (nicht alle aber die waren zu wenige) null Bedeutung. Sie haben den Entschluss getroffen mit all diesen Leben einfach das zu machen auf was sie Bock hatten den schließlich waren das keine männliche Leben. Die Vorstellung das früher all diese Taten von all den "tapferen und mutigen" Kriegern an der Tagesordnung war und ganz normal, hatte bei mir Überlkeit verursacht und auch eine unfassbare Wut. Ich musste das Buch einige Male weg legen und tief durchatmen. Aber genug von meinem Innenleben... Nachdem der Krieger Achilleus bei einem bereits seit 9 Jahren anhaltenden Raubzug, die Trojanische Stadt Lyrnessos erobert und niederbrennt, wird das Schicksal von Briseis und vielen anderen Mädchen und Frauen besiegelt. Sie werden versklavt und als Eherengeschenke (ja richtig gelesen) für all die "mutigen und grossartigen Krieger und Könige" dieses Sinnlosen Krieges übergeben. Aber welcher Krieg in der Geschichte hatte je einen Sinn?!? Alles begang mit Paris von Troja und der schönen Helena. Wer den Film Troja gesehen hatte, weiß was der Grund des Krieges war. Vor den Toren von Troja wurde ein Kilometerlanger Kriegslager erbaut und genau dort hat nun das grausame Leben von Briseis und all den Mädchen und Frauen stattgefunden. Soweit man es überhaupt Leben nennen kann. Eher dahinvegitieren und hoffen das man während der Geburt eines Kindes, welches immer unter Gewalt entstand, stirbt oder an einer Krankheit oder durch die Hand eines Mannes, dem gerade danach ist. Briseis wurde als Ehrengeschenk Achilleus zugewissen, für all seine ach so grossartigen Taten während des Raubzuges. Briseis Alltag bestand jetzt aus typischen Tätigkeiten einer Frau im Lager. Wein einschenken bei den rum gesaufe all der Krieger die sich Gegenseitig die Nudel schrubbten für alles was sie vollbrachten haben, dafür sorgen das ihr "Herr" es warm und kuschlig hat damit er sich ja nicht verägert fühlt oder wütend wird um es am Ende an ihr auszulassen. Und natürlich hat sie DIE EHRE in seinem Bett zu liegen und alles über sich ergehen zu lassen wonach es dem "Herren" auch sein mochte. Schnell merkt Briseis aber das Achilleus zwar ein grausamer Mörder und Krieger ist aber nie zu Gewalt ihr Gegenüber neigt. Zumindest nicht körperlich. Dafür aber mit seinen Worten. Mit diesen sorgt er regelmäßig dafür das ihr ihm ihr Leben genau so wenig kümmert wie die Scheisse unter seinem Schuh. Nachdem sie zwischen den Fronten eines Königs und Achilleus gerät und er den Kampf um Troja kurzweilig aufgibt, sieht es so aus als ob Troja den Kampf gewinnt aber nach dem Tod seines besten Freundes Patroklos entscheidet sich Achilleus all seine Dämonen raus zu lassen und sorgt dafür das Troja fällt. Das Trojanische Pferd ist bestimmt den meisten bekannt. Nachdem sich Briseis Schicksal ein weiteres Mal verändert, stirbt Achilleus aber vor seinen Tod sorgt er noch dafür das Briseis einen wirklich guten (soweit es überhaupt möglich ist) Mann heiratet der für ihre Sicherheit sorgt. Der Krieg rund um Troja ist vorbei. Die Stadt ist geplündert und in Brand gesteckt worden und das Leben von vielen weiteren Mädchen und Frauen wurde in die Hände von Ehrenkriegern und Könige gelegt, die sich jetzt wieder auf dem Weg nach Hause machen wollen. Schließlich müssen sie all ihre Taten in die Welt hinausposaunen. Die Welt soll wissen was sie geleistet haben und was sie alles verloren haben und die Rede ist nicht Dingen sondern von all den mutigen und großen Kriegern die ihr Leben geopfert haben, für den Sinnlosen Krieg der "ironischerweise" wegen einer Frau angefangen hat und einem verschmähten König der diese an einen jüngeren, gutaussehenden und vielleicht auch liebevollen Mann verloren hatte.

    ,,Sie waren Männer und frei. Wir waren Frauen und Sklavinnen.

    Feb 15, 2026

3 of 37 reviews

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