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Thriller

The Resurrectionist

4.2(33)
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About the book

"Edinburgh, Scotland, 1828. Naive but determined James Willoughby has abandoned his posh, sheltered life at Oxford to pursue a lifelong dream of studying surgery in Edinburgh. A shining beacon of medical discovery in the age of New Enlightenment, the city's university offers everything James desires--except the chance to work on a human cadaver. For that, he needs to join one of the private schools in Surgeon's Square, at a cost he cannot afford. In desperation, he strikes a deal with Aneurin 'Nye' MacKinnon, a dashing young dissectionist with an artist's eye for anatomy and a reckless passion for knowledge. Nye promises to help him gain the surgical experience he craves--but it doesn't take long for James to realize he's made a devil's bargain. Nye is a body snatcher. And James has unwittingly become his accomplice. Intoxicated by Nye and his noble mission, James rapidly descends into the underground ranks of the Resurrectionists--the body snatchers infamous for stealing fresh corpses from churchyards to be used as anatomical specimens"--

Editions (2)

ISBN9781496750341
PublisherKensington Publishing Corporation
Publication Date12/24/24
Pages336

Reviews & Ratings

33 ratings

10 reviews

4.2

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  • distorted.books
    distorted.books

    4.5K Followers

    4.5

    Also wenn ich irgendwann mal auswandern sollte, dann sicherlich in die Stadt, in der ich zumindest ein Stückchen meines schwarzen Herzes verloren hab. Edinburgh. Eine Stadt, die nicht nur wunderschön ist, sondern auch voller Mythen und Geschichten. Und einer dieser Geschichte erlebte ich gemeinsam mit „James“ und „Nye“ zwei Charaktere, mit denen ich sehr gern ein wenig im Dreck gebuddelt hab. Allgemein waren alle Charaktere stark. Die Grundstory an sich war für mich nichts Neues, schließlich hab ich mir das relativ lang und breit vor Ort erklären lassen. Aber wie es dann zumindest in dem Fall gemacht wurde mit den ganzen Strukturen im Hintergrund etc. war schon richtig stark und vor allem mit einer starken Atmosphären einem richtig starken Setting.. Es ist kein Thriller, sondern ein Roman. Dementsprechend sollte man schon Lust auf das Thema haben, sonst wird’s glaub ein wenig schwierig. Wobei das jetzt nicht heißen soll, dass das ganze nicht spannend war. Die kleine Lovestory, die sich entwickelt, fand ich, auch ganz gut, wobei sie mir jetzt nicht gefehlt hätte, wenn sie nicht ausgegraben worden wäre. Geschrieben wurde das ganze richtig gut, mit einer guten Sogwirkung. Wobei die Kapitel schon elendig lang waren und ich öfters mal die Seiten bis zum Ende gezählt hab. Schlussendlich hab ich das bekommen, was ich gehofft und erwartet hab. Eine Geschichte, die mich richtig abholt. Wohin wurdet ihr auswandern?

    Jan 11, 2026

  • soulfulrina_reads
    soulfulrina_reads

    116 Followers

    4.0

    Zwischen Skalpell und Moral

    James Willoughby verlässt sein behütetes Leben in Oxford, um in Edinburgh Medizin zu studieren. Neben dem theoretischen Wissen möchte er sich auch praktische Erfahrung aneignen. Die Plätze an den chirurgischen Privatschulen sind jedoch stark begrenzt. Und obwohl James geschickt mit dem Skalpell umzugehen weiß, wird seine Moral bald auf eine harte Probe gestellt. Aus finanzieller Not wendet er sich an Nye, den Assistenten und Sekretär einer dieser Schulen, und erkennt dabei, dass sich hinter der angesehenen akademischen Fassade ein düsteres Geschäft mit den Toten verbirgt. Nur langsam begreift James, worauf er sich eingelassen hat. Die Geschichte war anders, als ich sie erwartet hatte, und lässt sich nur schwer einem klaren Genre zuordnen. Sie ist eine Mischung aus historischem Roman, True Crime und queerer Romance. Besonders gut gefallen hat mir das historische medizinische Setting, das einen spannenden Teil der Medizingeschichte beleuchtet – nämlich die Frage, woher die Leichen früher stammten, die für Sektionen und den medizinischen Fortschritt genutzt wurden. Auch die realen historischen Ereignisse, an denen sich der Roman orientiert, waren mir zuvor nicht bekannt. Atmosphärisch erinnerte mich das Buch stellenweise an einen Jack the Ripper-Roman, allerdings mit deutlich weniger Spannung. Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet, denn Cover und Klappentext vermitteln eher den Eindruck eines klassischen historischen Spannungsromans. In gewisser Weise ist es das auch, doch der Fokus liegt woanders: auf der queeren Liebesgeschichte, den Figuren, dem Universitätsleben und den nächtlichen Ausgrabungen. Genau das ist zugleich mein größter Kritikpunkt. Ich habe immer wieder darauf gewartet, dass die Spannung noch anzieht, doch die vorhandenen spannenden Momente wurden meiner Meinung nach zu schnell aufgelöst. Sehr gefallen hat mir hingegen die Liebesgeschichte. Besonders die selbstverständliche Art, mit der sie erzählt wird, hat mich positiv überrascht – trotz der Tatsache, dass Homosexualität zur damaligen Zeit im schlimmsten Fall mit der Todesstrafe geahndet wurde, wenn man erwischt wurde. James durchläuft im Laufe der Handlung eine deutliche Entwicklung: vom naiven Adelsspross zu einem jungen Mann, der für seine Träume und Gefühle einsteht. Er verliert seine Unschuld -in dunklen Spelunken ebenso wie durch die tägliche Konfrontation mit dem Tod. Auch seine Freunde mochte ich, selbst wenn sie insgesamt eher blass geblieben sind. Darüber hinaus wirft die Geschichte eine interessante moralische Frage auf: Ist es vertretbar, für den medizinischen Fortschritt und zum Schutz zukünftiger Generationen sprichwörtlich über Leichen zu gehen? Ein Thema, das ich sehr diskussionswürdig finde. Insgesamt ist Wer die Toten stört eine gelungene queere Romance in einem historischen, akademischen Setting. Auch wenn ich mir stellenweise mehr Spannung gewünscht hätte, habe ich das Buch sehr gerne gelesen -vor allem James und Nye waren für mich großartige Charaktere. *unbezahlte Werbung- Rezensionsexemplar

    Dec 16, 2025

  • fraumarsupilami
    fraumarsupilami

    187 Followers

    1.0

    Was zur Hölle war das denn? 🤯😵‍💫🫩

    James Willoughby verlässt sein geschütztes Leben in Oxford, um in Edinburgh Medizin zu studieren, wo ihm schnell klar wird, dass akademischer Ehrgeiz wenig nützt, wenn einem für die chirurgische Ausbildung das Entscheidende fehlt: ein menschlicher Körper. Nye MacKinnon, ein charismatischer Sezierer mit fragwürdigem Geschäftsmodell, bietet eine Lösung an und zieht James damit in eine Welt hinein, die aus Grabräuberei, Leichenhandel und „moralischer Verwahrlosung“ besteht. Irgendwann ist der Roman dann dort, wo er sein müsste: im Dreck, im Zwielicht, im historischen Graubereich zwischen Wissenschaft, Profit und Verbrechen. Das wäre ein starkes Fundament für einen düsteren, beklemmenden und vielleicht sogar verstörenden Stoff. Leider bleibt es beim Konjunktiv. Denn dieses Buch ist für mich vor allem eines: Kernschrott. Der Stil wirkt hölzern, schwerfällig und auf eine sehr anstrengende Weise gewollt. Atmosphäre: Fehlanzeige. Da wird Stimmung behauptet, aber nichts trägt. Man hat ständig das Gefühl, der Text wolle krampfhaft bedeutungsvoll klingen, ohne aber Wirkung zu erzeugen. Ob das an der Übersetzung liegt oder schon im Original so steif daherkommt, kann ich nicht beurteilen. Das Original will ich mir nur dafür aber nicht auch noch antun müssen… Inhaltlich tritt das Ganze dann auch noch über weite Strecken auf der Stelle. Die Thematik rund um Leichenraub im Edinburgh des 19. Jahrhunderts ist keineswegs neu, was überhaupt kein Problem wäre, wenn der Roman daraus wenigstens etwas Eigenes machen würde. Tut er aber nicht. Ich habe deutlich bessere Bücher im gleichen Setting gelesen. Gerade die Reihe um Frey und McGray von Oscar de Muriel arbeitet mit Figurenausarbeitung, Atmosphäre, Milieu und erzählerischer Spannung sehr viel souveräner. Dort entsteht eine Welt. Dort hat man weitestgehend den Eindruck, dass die Stadt, die Figuren und das Grauen tatsächlich ineinandergreifen (zumindest in den ersten Bänden). Hier wirkt das World Building dagegen erstaunlich dünn. Edinburgh bleibt Kulisse. Das Historische bleibt Dekoration. Das Morbide bleibt Behauptung. Und das ist für einen Roman, der so sehr von seiner düsteren Anlage leben müsste, schlicht zu wenig. Noch schwächer sind die Figuren. Ich konnte mit niemandem sympathisieren, und das liegt nicht daran, dass Figuren unbedingt sympathisch sein müssen, sondern daran, dass sie wenigstens irgendeine Form von Kontur brauchen. James ist ein unsympathischer, langweiliger Schnösel. Die anderen Personen, denen er in Edinburgh begegnet, bleiben blass, austauschbar und emotional völlig fade. Selbst sein love interest! Es ist einem schlicht egal, was mit ihnen passiert. Und Gleichgültigkeit ist für einen Roman ein vernichtendes Urteil, weil sie alles lahmlegt: Spannung, Anteilnahme, Fallhöhe, Interesse. Wenn ich bei einer Geschichte über Verbrechen, Körper und moralischen Verfall nach jedem Kapitel denke, dass mir das alles ziemlich egal ist, dann hat der Text sein eigenes Ziel gründlich verfehlt. Dazu kommt, dass die Handlung vor sich hinplätschert, ohne klaren Spannungsbogen, ohne nennenswerte Entwicklung und ohne spürbare Veränderung im Protagonisten. Man wartet die ganze Zeit darauf, dass etwas kippt, dass sich etwas zuspitzt, dass James in irgendeiner Form an dieser Welt zerbricht, sich an ihr verhärtet oder wenigstens sichtbar aus ihr hervorgeht. Nichts davon passiert. Es bleibt flach. Es bleibt belanglos. Vorhersehbar. Es bleibt in einer seltsamen erzählerischen Halbtrance stecken. Ich habe wirklich nach fast jedem Kapitel überlegt, ob ich abbrechen soll, weil das alles so dilettantisch wirkte. Und das wunderbarste Fail-Highlight: Die mit der Brechstange eingebaute queere Thematik. Nicht, weil ich grundsätzlich irgendein Problem mit gleichgeschlechtlicher Liebe in Literatur hätte. Im Gegenteil. Ich mag die Werke von Sarah Waters sehr, und auch Christoph Heins „Verwirrnis“ hat gezeigt, dass man entsprechende Figurenkonstellationen glaubwürdig, passend und literarisch überzeugend gestalten kann. Hier aber wirkt das Ganze reingepresst. Achtung, Spoiler: James wendet sich einem anderen Mann zu, und diese Szenen lesen sich, zumindest für mich, nicht organisch aus der Figur heraus, sondern so, als hätte man eine Idee unbedingt noch unterbringen wollen, obwohl weder die Figurenzeichnung noch die Tonlage des Romans das tragen. Und dann lese ich auch einfach die weibliche Perspektive einer männlichen Liebe. So wie sich die Autorin Leidenschaft zwischen zwei Männern vorstellt. Das war für mich nicht nur unpassend, sondern regelrecht befremdlich. Und das war dann für mich noch das i-Tüpfelchen, eben weil das Problem nicht die Thematik selbst ist, sondern die plumpe Art, mit der sie hier in einen ohnehin schwachen Roman reingepresst wurde. (Ja, ich weiß. Merkt man kaum, dass mich das echt wütend gemacht hat… 😡) Unterm Strich bleibt ein Buch, das aus starken Setting, fehlendem Plot, schwachem Worldbuilding, einer quasi nicht vorhandener Charakterzeichnung einen Haufen Nichts macht. Leichenraub, medizinische Ausbildung, 19. Jahrhundert, die Anfänge der Chirurgie, Verfall, Schuld, Begierde, Abhängigkeit, historische Finsternis — da läge genug Material für einen dichten, schmutzigen, packenden Roman. Stattdessen bekommt man einen Haufen Schrott. Nein. Einfach nein. In weiten Teilen einfach „alles gewollt und nichts gekonnt“. Lang nicht mehr so einen Murks gelesen. ⭐️

    Was zur Hölle war das denn? 🤯😵‍💫🫩

    Mar 19, 2026

3 of 10 reviews

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