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Weltuntergangsszenarien machen nur Spaß, solange der Weltuntergang theoretisch ist...
DRY ist für mich überraschenderweise zum Highlight geworden. Ich hätte nicht erwartet, dass es mich dermaßen in den Bann zieht, da es als Jugenbuch gilt. Doch das hat es. Ausnahmslos. Darum geht es: Von einem Tag auf den anderen hat halb Kalifornien kein Wasser mehr. Seen sind ausgetrocknet. Die Regierung hat es verpasst vorzusorgen und nun stehen verdammt viele Menschen vor einem gewaltigen Problem: Dem Verdursten. "Nichts. Nicht einmal ein Tröpfchen. Unser Wasserhahn hat einen Herzstillstand erlitten, und keine Wiederbelebungsmaßnahme wird ihn zurückholen." Schnell kommt es zu Plünderungen und Vandalismus. Nette Nachbarn werden zum größten Feind. Alles läuft aus dem Ruder... Eine kleine (zufällige) Gruppe Jugendlicher muss sich ab sofort selbst durchschlagen, da ihre Eltern auf unterschiedlichste Weise nicht für sie da sein können. "Alles im Leben ist eine Lektion. Lerne etwas daraus. Werde besser. Werde stärker." Ich war vom Anfang bis Ende gefesselt, teilweise schockiert, stolz, traurig und fasziniert von der Gruppe, ihren Entscheidungen und Handeln. Sie ist für mich absolut gelungen zusammengestellt, sodass ich gerne mit ihnen den steinigen Weg gegangen bin. Das ganze Szenario des Buches ist echt erschreckend, da man trotz unseres Wohlstandstands ein Gefühl dafür bekommt, wie schnell alles vorbei sein kann. Mein Bewusstsein für "selbstverständliche" Güter wurde jedenfalls mal wieder ordentlich geweckt. Ebenso auch die Erkenntnis, dass in der Not und wenn es ums eigene Leben geht, nichts beständig ist. Moral und Anstand hart auf die Probe gestellt werden. Egoismus aufblüht und vieles, was sonst im Licht erstrahlt im Schatten verschwindet. Aber auch, dass Mut, Wille und Stärke alles überwinden kann und es sich manchmal lohnt bis zum Schluss zu kämpfen. Sei es auch noch so aussichtslos. 100%ige Leseempfehlung ✅️
Jan 1, 2025
Weltuntergangsszenarien machen nur Spaß, solange der Weltuntergang theoretisch ist...
DRY ist für mich überraschenderweise zum Highlight geworden. Ich hätte nicht erwartet, dass es mich dermaßen in den Bann zieht, da es als Jugenbuch gilt. Doch das hat es. Ausnahmslos. Darum geht es: Von einem Tag auf den anderen hat halb Kalifornien kein Wasser mehr. Seen sind ausgetrocknet. Die Regierung hat es verpasst vorzusorgen und nun stehen verdammt viele Menschen vor einem gewaltigen Problem: Dem Verdursten. "Nichts. Nicht einmal ein Tröpfchen. Unser Wasserhahn hat einen Herzstillstand erlitten, und keine Wiederbelebungsmaßnahme wird ihn zurückholen." Schnell kommt es zu Plünderungen und Vandalismus. Nette Nachbarn werden zum größten Feind. Alles läuft aus dem Ruder... Eine kleine (zufällige) Gruppe Jugendlicher muss sich ab sofort selbst durchschlagen, da ihre Eltern auf unterschiedlichste Weise nicht für sie da sein können. "Alles im Leben ist eine Lektion. Lerne etwas daraus. Werde besser. Werde stärker." Ich war vom Anfang bis Ende gefesselt, teilweise schockiert, stolz, traurig und fasziniert von der Gruppe, ihren Entscheidungen und Handeln. Sie ist für mich absolut gelungen zusammengestellt, sodass ich gerne mit ihnen den steinigen Weg gegangen bin. Das ganze Szenario des Buches ist echt erschreckend, da man trotz unseres Wohlstandstands ein Gefühl dafür bekommt, wie schnell alles vorbei sein kann. Mein Bewusstsein für "selbstverständliche" Güter wurde jedenfalls mal wieder ordentlich geweckt. Ebenso auch die Erkenntnis, dass in der Not und wenn es ums eigene Leben geht, nichts beständig ist. Moral und Anstand hart auf die Probe gestellt werden. Egoismus aufblüht und vieles, was sonst im Licht erstrahlt im Schatten verschwindet. Aber auch, dass Mut, Wille und Stärke alles überwinden kann und es sich manchmal lohnt bis zum Schluss zu kämpfen. Sei es auch noch so aussichtslos. 100%ige Leseempfehlung ✅️
Jan 1, 2025








