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Normalerweise ziehen mich historische Romane mit mehreren Zeitebenen besonders durch die Erzählungen aus der Vergangenheit in ihren Bann. Doch bei diesem Buch empfand ich den historischen Teil leider als zerfasert und unübersichtlich. Zu viele Perspektiven und Figuren wurden eingeführt, ohne dass klar wurde, wie sie alle miteinander verknüpft sind. Durch die ständigen Sprünge zwischen Personen und Zeitpunkten fiel es mir schwer, in die Geschichte einzutauchen oder eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Der Gegenwartsstrang um Elodie Winslow war für mich zwar zugänglicher, wirkte aber ebenfalls stellenweise etwas konstruiert – insbesondere die Nebenhandlung um ihre Hochzeit fühlte sich überflüssig an und fügte der Geschichte keinen Mehrwert hinzu. Ich habe mich stellenweise durch das Buch kämpfen müssen und bis zum Ende auf einen schlüssigen Höhepunkt gehofft, der jedoch ausblieb. Die Erzählung aus der Vergangenheit blieb für mich zu verworren und distanziert, während der Anstoß für Elodies Geschichte wenig glaubwürdig wirkte. Auch die Geisterfigur, die in der Geschichte eine Rolle spielt, konnte mich nicht überzeugen. Ihr Auftritt fühlte sich eher wie ein Fremdkörper an, der nicht richtig in den Erzählfluss integriert wurde. Insgesamt hatte das Buch eine vielversprechende Ausgangslage, die leider durch eine überfrachtete Erzählstruktur, blasse Figuren und einen zähen Mittelteil verschenkt wurde. Schade – die Idee hätte mehr hergegeben.
Jan 17, 2025
Normalerweise ziehen mich historische Romane mit mehreren Zeitebenen besonders durch die Erzählungen aus der Vergangenheit in ihren Bann. Doch bei diesem Buch empfand ich den historischen Teil leider als zerfasert und unübersichtlich. Zu viele Perspektiven und Figuren wurden eingeführt, ohne dass klar wurde, wie sie alle miteinander verknüpft sind. Durch die ständigen Sprünge zwischen Personen und Zeitpunkten fiel es mir schwer, in die Geschichte einzutauchen oder eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Der Gegenwartsstrang um Elodie Winslow war für mich zwar zugänglicher, wirkte aber ebenfalls stellenweise etwas konstruiert – insbesondere die Nebenhandlung um ihre Hochzeit fühlte sich überflüssig an und fügte der Geschichte keinen Mehrwert hinzu. Ich habe mich stellenweise durch das Buch kämpfen müssen und bis zum Ende auf einen schlüssigen Höhepunkt gehofft, der jedoch ausblieb. Die Erzählung aus der Vergangenheit blieb für mich zu verworren und distanziert, während der Anstoß für Elodies Geschichte wenig glaubwürdig wirkte. Auch die Geisterfigur, die in der Geschichte eine Rolle spielt, konnte mich nicht überzeugen. Ihr Auftritt fühlte sich eher wie ein Fremdkörper an, der nicht richtig in den Erzählfluss integriert wurde. Insgesamt hatte das Buch eine vielversprechende Ausgangslage, die leider durch eine überfrachtete Erzählstruktur, blasse Figuren und einen zähen Mittelteil verschenkt wurde. Schade – die Idee hätte mehr hergegeben.
Jan 17, 2025






