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Wissen ist tödlich.
The Atlas Six ist der erste Band der Fanstasy- Atlas Reihe⏳🔮 ————————————————————————— “Die Moral der Geschichte lautet: Hüte dich vor dem Mann, der dir unbewaffnet gegenübertritt. Bist du nicht sein Ziel, wird er dich zu seiner Waffe machen.” Wir leben in einer Welt in der Magier und Menschen Hand in Hand miteinander leben. Die mächtigsten Magier unter ihnen nennt man Medäer. Alle 10 Jahre lädt der elitere Geheimbund “Alexandrinische Gesellschaft” die sechs mächtigsten Medäer zum Aufnahmeritus ein. Ein Jahr lang müssen die sechs Anwärter Libby, Nico, Tristan, Callum, Parisa und Reina in dem Haus der Gesellschaft mit der wohl mächtigsten Bibliothek der Welt sowie den magischen Archiven leben. Ihre Aufgabe ist es diese mit ihrem Leben zu beschützen, Unterrichtseinheiten zu besuchen und zu forschen. Überstehen sie das Jahr, werden ihnen die hochangesehensten und best bezahlten Jobs zur Verfügung stehen. Macht. Geld und Einfluss. Klingt verlockend nicht wahr? Doch am Ende werden nur 5 von den 6 Auserwählten als festes Mitglied in der Gesellschaft aufgenommen. Wer kann wem trauen? Wer manipuliert wen und lohnt es sich das Risiko einzugehen? Und noch viel wichtiger, was sind die wirklichen Ziele der Gesellschaft? Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll… was zum Henker habe ich da gelesen? Das ist mein erstes Buch von der Autorin und den Schreibstil fand ich bis auf ihre Neigung zu extremen Schachtelsätzen in Ordnung. Das Buch hat wirklich extrem lange Kapitel ( 8 Kapitel bei über 500 Seiten), ich bevorzuge kürzere Kapitel aber das ist Geschmackssache. Kommen wir zum Inhaltlichen: Ehrlicherweise war ich selten so frustriert wie beim lesen dieses Buchs. Ich habe tatsächlich zu mindestens 90% prozent nur Trainstation (danke Antonio für die Wortschatz Erweiterung) verstanden. Entweder ist das Buch wirklich ultra Komplex oder ich bin einfach zu Blond. Es ist aus der POV aller sechs Anwärter geschrieben und manchmal auch zusätzlich noch aus der Sichtweise mancher anderer relevanten Protagonisten, da den überblick zu behalten war nicht ganz so leicht. Gleichzeitig macht es das natürlich auch extrem facettenreich. Was das ganze zusätzlich verwirrend gemacht hat ist, dass die Autorin sich dachte es wäre sinnvoll Gespräche in Gesprächen zu schreiben. Also quasi redet der eine Protagonist mit einem anderen und währenddessen erinnert sich der Protagonist an ein Gespräch oder eine Situation mit einem widerrum anderen Protagonisten. Diese Rückblende wird dann sehr detailliert beschrieben teilweise über drei Seiten lang sodass ich irgendwann komplett vergessen habe, das die Person ja gerade eigentlich im Gespräch mit der anderen Person ist. Ich musste wirklich häufig nochmal zurückblättern weil ich irgendwann einfach den Faden verloren hab und wirklich komplett lost war. Zudem hatten einige der Hauptprotagonisten wirklich seltsame Sidequests ich sage nur verführerische Piratennixe in Abwasser Rohren und Super Mario Brows in Daltons Kopf, war irgendwie Vogelwild und hat nicht unbedingt zu Klarheit verholfen, eher das Gegenteil. Das Worldbuilding war sehr schwammig und irgendwie nur schwer greifbar für mich. Ehrlich gesagt verstehe ich noch nicht so ganz wie dass alles so abläuft wenn man Magier ist… jedoch hat mir der Dark Academia Vibe und das Setting vom Anwesen der Gesellschaft gut gefallen und auch grundsätzlich die Fähigkeiten die die Autorin für die Protas gewählt hat. Es gibt einige starke Passagen in circa 3 der 8 Kapitel bei denen ich wirklich gefesselt war. Bis zum letzten Kapitel war ich mir eigentlich auch wirklich sicher, dass ich diese Reihe nicht fortsetzen will weil es einfach zu unbefriedigend für mich war. Trotz allem konnte ich eigene Vermutungen und Theorien zu möglichen Zusammenhängen aufstellen und zwischen den Zeilen lesen. Das letzte Kapitel bzw. circa die letzten 35 Seiten darin waren wirklich extrem gut. Der Plot war gut, auch wenn ich sowas in der Art schon vermutet hatte. Zudem wurden hier dann endlich mal ein paar sachen aufgelöst und ich konnte zumindest ein paar sachen im Nachhinein verstehen, nicht alles aber hey mein Anspruch auf verstehen war irgendwann so gering das sich das wie ein riesen Schritt angefühlt hat. Charaktere: Zu den Charakteren von Atlas Six habe ich sehr gemischte Gefühle. Auch die sind meiner Meinung nach extrem Schwammig und schwer greifbar für mich gewesen. Mir haben hier irgendwie “Hard Facts” gefehlt. Ich hatte manchmal den Eindruck, dass die Autorin selbst nicht so genau wusste wie die Charaktere sein sollen…manchmal wirkte es auch so als wäre ihr im späteren Verlauf noch was passendes zu einigen Charakteren eingefallen und hat es dann einfach noch hinzugefügt, da es dann aber nicht am Anfang angepasst wurde hat es mich einfach nur noch mehr verwirrt und die details wirkten so, sehr random. Die haben meine Vorstellung nachhaltig beeinträchtigt ich sag nur Falke in Gefängniszelle… gern geschehen Antonio 😌 Ich finde keinen der Anwärter überaus sympathisch. Sie sind alle sehr eigen aber trotzdem auch stark. Am besten bin ich mit Nico und Reina klar gekommen. Callum und Parisa finde ich widerrum aufgrund ihrer Fähigkeiten sehr spannend. Libby hat mich wirklich zur Weißglut getrieben und das nicht nur einmal sondern eigentlich wirklich durchgehend. Ich war irgendwann so verzweifelt das ich ChatGPT gefragt habe ob sich der Charakter zumindest irgendwann mal entwickelt. Die Antwort war nicht weniger frustrierend. Also falls es jemanden ähnlich mit Libby geht wie mir, schreibt mir, ChatGPT hat ein super Trinkspiel gegen Libby Frustration für mich entwickelt. Ezra finde ich stand jetzt am interessantesten und Dalton irgendwie auch wegen der Super Mario quest. Grundsätzlich habe ich jedoch bei keinem der Charakter viel Entwicklung gesehen und hätte mir da mehr gewünscht. Fazit: Wer eine hohe Frustrationstoleranz hat und im Kopf der Autorin lebt hat vermutlich weniger Probleme mit dem Buch als ich. Grundlegend aber eine super spannende Idee im gut dargestellten Dark Academia Setting mit starkem Plot am Ende und einigen spannenden Passagen. Ich bin froh, dass ich das Buch im BuddyRead (danke @Antonio995 🤗) gelesen hab und mit diesem Fiebertraum nicht allein war. Und danke das du zu Teilen auch mein wandelndes Wikipedia Lexikon warst und mir einiges erklärt hast! P.S wir sind einfach schon über 200 hier 🥹 , sooo toll 🫶🏼

Apr 7, 2025
Wissen ist tödlich.
The Atlas Six ist der erste Band der Fanstasy- Atlas Reihe⏳🔮 ————————————————————————— “Die Moral der Geschichte lautet: Hüte dich vor dem Mann, der dir unbewaffnet gegenübertritt. Bist du nicht sein Ziel, wird er dich zu seiner Waffe machen.” Wir leben in einer Welt in der Magier und Menschen Hand in Hand miteinander leben. Die mächtigsten Magier unter ihnen nennt man Medäer. Alle 10 Jahre lädt der elitere Geheimbund “Alexandrinische Gesellschaft” die sechs mächtigsten Medäer zum Aufnahmeritus ein. Ein Jahr lang müssen die sechs Anwärter Libby, Nico, Tristan, Callum, Parisa und Reina in dem Haus der Gesellschaft mit der wohl mächtigsten Bibliothek der Welt sowie den magischen Archiven leben. Ihre Aufgabe ist es diese mit ihrem Leben zu beschützen, Unterrichtseinheiten zu besuchen und zu forschen. Überstehen sie das Jahr, werden ihnen die hochangesehensten und best bezahlten Jobs zur Verfügung stehen. Macht. Geld und Einfluss. Klingt verlockend nicht wahr? Doch am Ende werden nur 5 von den 6 Auserwählten als festes Mitglied in der Gesellschaft aufgenommen. Wer kann wem trauen? Wer manipuliert wen und lohnt es sich das Risiko einzugehen? Und noch viel wichtiger, was sind die wirklichen Ziele der Gesellschaft? Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll… was zum Henker habe ich da gelesen? Das ist mein erstes Buch von der Autorin und den Schreibstil fand ich bis auf ihre Neigung zu extremen Schachtelsätzen in Ordnung. Das Buch hat wirklich extrem lange Kapitel ( 8 Kapitel bei über 500 Seiten), ich bevorzuge kürzere Kapitel aber das ist Geschmackssache. Kommen wir zum Inhaltlichen: Ehrlicherweise war ich selten so frustriert wie beim lesen dieses Buchs. Ich habe tatsächlich zu mindestens 90% prozent nur Trainstation (danke Antonio für die Wortschatz Erweiterung) verstanden. Entweder ist das Buch wirklich ultra Komplex oder ich bin einfach zu Blond. Es ist aus der POV aller sechs Anwärter geschrieben und manchmal auch zusätzlich noch aus der Sichtweise mancher anderer relevanten Protagonisten, da den überblick zu behalten war nicht ganz so leicht. Gleichzeitig macht es das natürlich auch extrem facettenreich. Was das ganze zusätzlich verwirrend gemacht hat ist, dass die Autorin sich dachte es wäre sinnvoll Gespräche in Gesprächen zu schreiben. Also quasi redet der eine Protagonist mit einem anderen und währenddessen erinnert sich der Protagonist an ein Gespräch oder eine Situation mit einem widerrum anderen Protagonisten. Diese Rückblende wird dann sehr detailliert beschrieben teilweise über drei Seiten lang sodass ich irgendwann komplett vergessen habe, das die Person ja gerade eigentlich im Gespräch mit der anderen Person ist. Ich musste wirklich häufig nochmal zurückblättern weil ich irgendwann einfach den Faden verloren hab und wirklich komplett lost war. Zudem hatten einige der Hauptprotagonisten wirklich seltsame Sidequests ich sage nur verführerische Piratennixe in Abwasser Rohren und Super Mario Brows in Daltons Kopf, war irgendwie Vogelwild und hat nicht unbedingt zu Klarheit verholfen, eher das Gegenteil. Das Worldbuilding war sehr schwammig und irgendwie nur schwer greifbar für mich. Ehrlich gesagt verstehe ich noch nicht so ganz wie dass alles so abläuft wenn man Magier ist… jedoch hat mir der Dark Academia Vibe und das Setting vom Anwesen der Gesellschaft gut gefallen und auch grundsätzlich die Fähigkeiten die die Autorin für die Protas gewählt hat. Es gibt einige starke Passagen in circa 3 der 8 Kapitel bei denen ich wirklich gefesselt war. Bis zum letzten Kapitel war ich mir eigentlich auch wirklich sicher, dass ich diese Reihe nicht fortsetzen will weil es einfach zu unbefriedigend für mich war. Trotz allem konnte ich eigene Vermutungen und Theorien zu möglichen Zusammenhängen aufstellen und zwischen den Zeilen lesen. Das letzte Kapitel bzw. circa die letzten 35 Seiten darin waren wirklich extrem gut. Der Plot war gut, auch wenn ich sowas in der Art schon vermutet hatte. Zudem wurden hier dann endlich mal ein paar sachen aufgelöst und ich konnte zumindest ein paar sachen im Nachhinein verstehen, nicht alles aber hey mein Anspruch auf verstehen war irgendwann so gering das sich das wie ein riesen Schritt angefühlt hat. Charaktere: Zu den Charakteren von Atlas Six habe ich sehr gemischte Gefühle. Auch die sind meiner Meinung nach extrem Schwammig und schwer greifbar für mich gewesen. Mir haben hier irgendwie “Hard Facts” gefehlt. Ich hatte manchmal den Eindruck, dass die Autorin selbst nicht so genau wusste wie die Charaktere sein sollen…manchmal wirkte es auch so als wäre ihr im späteren Verlauf noch was passendes zu einigen Charakteren eingefallen und hat es dann einfach noch hinzugefügt, da es dann aber nicht am Anfang angepasst wurde hat es mich einfach nur noch mehr verwirrt und die details wirkten so, sehr random. Die haben meine Vorstellung nachhaltig beeinträchtigt ich sag nur Falke in Gefängniszelle… gern geschehen Antonio 😌 Ich finde keinen der Anwärter überaus sympathisch. Sie sind alle sehr eigen aber trotzdem auch stark. Am besten bin ich mit Nico und Reina klar gekommen. Callum und Parisa finde ich widerrum aufgrund ihrer Fähigkeiten sehr spannend. Libby hat mich wirklich zur Weißglut getrieben und das nicht nur einmal sondern eigentlich wirklich durchgehend. Ich war irgendwann so verzweifelt das ich ChatGPT gefragt habe ob sich der Charakter zumindest irgendwann mal entwickelt. Die Antwort war nicht weniger frustrierend. Also falls es jemanden ähnlich mit Libby geht wie mir, schreibt mir, ChatGPT hat ein super Trinkspiel gegen Libby Frustration für mich entwickelt. Ezra finde ich stand jetzt am interessantesten und Dalton irgendwie auch wegen der Super Mario quest. Grundsätzlich habe ich jedoch bei keinem der Charakter viel Entwicklung gesehen und hätte mir da mehr gewünscht. Fazit: Wer eine hohe Frustrationstoleranz hat und im Kopf der Autorin lebt hat vermutlich weniger Probleme mit dem Buch als ich. Grundlegend aber eine super spannende Idee im gut dargestellten Dark Academia Setting mit starkem Plot am Ende und einigen spannenden Passagen. Ich bin froh, dass ich das Buch im BuddyRead (danke @Antonio995 🤗) gelesen hab und mit diesem Fiebertraum nicht allein war. Und danke das du zu Teilen auch mein wandelndes Wikipedia Lexikon warst und mir einiges erklärt hast! P.S wir sind einfach schon über 200 hier 🥹 , sooo toll 🫶🏼
Apr 7, 2025









