Pre-order The Next Book In Stephen Fry's Acclaimed Internationally Bestselling Greek Myths Series Telling The Story Of The Odyssey. Follow Odysseus After He Leaves The Fallen City Of Troy And Takes Ten Long Dramatic Years - Battling Monsters, The Temptations Of Goddesses And Suffering The Curse Of Poseidon - To Voyage Home To His Wife Penelope On The Island Of Ithaca. Praise For Stephen Fry's Greek Myths Series: 'fry Is At His Story-telling Best . . . The Gods Will Be Pleased' Times 'brilliant . . . All Hail Stephen Fry' Daily Mail 'a Head-spinning Marathon Of Legends' Guardian 'a Rollicking Good Read' Independent 'an Olympian Feat. The Gods Seem To Be Smiling On Fry - His Myths Are Definitely A Hit' Evening Standard
Ich bin ein Fan der griechischen Mythologie, doch leider konnte mich diese Fassung der Odyssee nicht abholen. Für mich zu sehr eine Aneinanderreihung von Göttern, Helden und deren Verwandtschaftsverhältnissen. Ich hatte auf eine lebendigere Umsetzung gehofft.
Jun 29, 2026
3.5
Ich bin ein Fan der griechischen Mythologie, doch leider konnte mich diese Fassung der Odyssee nicht abholen. Für mich zu sehr eine Aneinanderreihung von Göttern, Helden und deren Verwandtschaftsverhältnissen. Ich hatte auf eine lebendigere Umsetzung gehofft.
Götter, Monster, Nymphen – und mittendrin ein Typ, der einfach nur nach Hause will. Klingt banal? Nicht, wenn Stephen Fry die Geschichte erzählt. Der Mann hat’s einfach drauf, aus uralten Sagen wieder pures Kopfkino zu machen. Seine Version der Odyssee ist keine staubige Schulbuchlektüre, sondern ein mitreißendes, witziges und ziemlich respektloses Abenteuer, das Homer wahrscheinlich selbst gefallen hätte – zumindest an seinen guten Tagen.
Odysseus irrt hier nicht nur über die Meere, sondern stolpert auch durch die Untiefen menschlicher Eitelkeit, göttlicher Willkür und richtig schlechter Entscheidungen. Fry versteht es, diesen epischen Stoff so lebendig zu machen, dass man sich fast wünscht, mit an Bord zu sein – solange man nicht der Typ ist, den die Sirenen anlächeln. Der Humor ist britisch-trocken, die Dialoge sprühen vor Wortwitz, und trotz all der mythologischen Schwere bleibt das Ganze erstaunlich leichtfüßig.
Was mich besonders fasziniert: Fry schreibt, als würde er selbst irgendwo an Deck stehen, mit einem Glas Wein in der Hand, kommentierend, fluchend und lachend zugleich. Diese Kombination aus Respekt vor der Vorlage und kompletter Frechheit im Ton macht das Buch zu etwas Einzigartigem.
Am Ende fühlt sich Odyssee an wie ein großartiges Finale einer Serie, die man eigentlich nicht enden lassen will. Man klappt das Buch zu und denkt sich: „Verdammt, warum hat Zeus keine Fortsetzung bestellt?“ Wer sich von Göttern, Helden und Frys genialem Erzählstil verführen lassen will – bitte sehr. Aber Achtung: Danach wirken viele moderne Helden nur noch wie blasse Kopien mit GPS.
Fazit: Episch, witzig, klug – und ganz sicher kein antiker Staubfänger.
Oct 13, 2025
5.0
Zwischen Göttern, Giganten und genialem Humor
Götter, Monster, Nymphen – und mittendrin ein Typ, der einfach nur nach Hause will. Klingt banal? Nicht, wenn Stephen Fry die Geschichte erzählt. Der Mann hat’s einfach drauf, aus uralten Sagen wieder pures Kopfkino zu machen. Seine Version der Odyssee ist keine staubige Schulbuchlektüre, sondern ein mitreißendes, witziges und ziemlich respektloses Abenteuer, das Homer wahrscheinlich selbst gefallen hätte – zumindest an seinen guten Tagen.
Odysseus irrt hier nicht nur über die Meere, sondern stolpert auch durch die Untiefen menschlicher Eitelkeit, göttlicher Willkür und richtig schlechter Entscheidungen. Fry versteht es, diesen epischen Stoff so lebendig zu machen, dass man sich fast wünscht, mit an Bord zu sein – solange man nicht der Typ ist, den die Sirenen anlächeln. Der Humor ist britisch-trocken, die Dialoge sprühen vor Wortwitz, und trotz all der mythologischen Schwere bleibt das Ganze erstaunlich leichtfüßig.
Was mich besonders fasziniert: Fry schreibt, als würde er selbst irgendwo an Deck stehen, mit einem Glas Wein in der Hand, kommentierend, fluchend und lachend zugleich. Diese Kombination aus Respekt vor der Vorlage und kompletter Frechheit im Ton macht das Buch zu etwas Einzigartigem.
Am Ende fühlt sich Odyssee an wie ein großartiges Finale einer Serie, die man eigentlich nicht enden lassen will. Man klappt das Buch zu und denkt sich: „Verdammt, warum hat Zeus keine Fortsetzung bestellt?“ Wer sich von Göttern, Helden und Frys genialem Erzählstil verführen lassen will – bitte sehr. Aber Achtung: Danach wirken viele moderne Helden nur noch wie blasse Kopien mit GPS.
Fazit: Episch, witzig, klug – und ganz sicher kein antiker Staubfänger.