The Women

The Women

Hardback
4.6905

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

A #1 bestseller on The New York Times, USA Today, Washington Post, and Los Angeles Times!

From the celebrated author of The Nightingale and The Four Winds comes Kristin Hannah's The Women-at once an intimate portrait of coming of age in a dangerous time and an epic tale of a nation divided.

Women can be heroes. When twenty-year-old nursing student Frances "Frankie" McGrath hears these words, it is a revelation. Raised in the sun-drenched, idyllic world of Southern California and sheltered by her conservative parents, she has always prided herself on doing the right thing. But in 1965, the world is changing, and she suddenly dares to imagine a different future for herself. When her brother ships out to serve in Vietnam, she joins the Army Nurse Corps and follows his path.

As green and inexperienced as the men sent to Vietnam to fight, Frankie is over-whelmed by the chaos and destruction of war. Each day is a gamble of life and death, hope and betrayal; friendships run deep and can be shattered in an instant. In war, she meets-and becomes one of-the lucky, the brave, the broken, and the lost.

But war is just the beginning for Frankie and her veteran friends. The real battle lies in coming home to a changed and divided America, to angry protesters, and to a country that wants to forget Vietnam.

The Women is the story of one woman gone to war, but it shines a light on all women who put themselves in harm's way and whose sacrifice and commitment to their country has too often been forgotten. A novel about deep friendships and bold patriotism, The Women is a richly drawn story with a memorable heroine whose idealism and courage under fire will come to define an era.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
480
Price
28.50 €

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
73%
19%
50%
N/A
67%
36%
64%
85%
81%
37%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
57%
59%
95%
61%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)

Posts

188
All
5

Eindrucksvoll und berührend

„The Women“ von Kristin Hannah ist ein außergewöhnlicher Roman, der die oft übersehenen Geschichten der Frauen beleuchtet, die im Vietnamkrieg dienten. Die Erzählung verbindet persönliche Schicksale mit einem eindringlichen historischen Hintergrund und wirkt dabei durchweg authentisch. Im Mittelpunkt steht Frankie McGrath, eine junge Krankenschwester aus behüteten Verhältnissen, deren Leben sich grundlegend verändert, als sie sich entscheidet, nach Vietnam zu gehen. Die Erzählung geht den Erfahrungen der Protagonistin intensiv nach und fängt sowohl das Chaos, die Brutalität als auch die Kameradschaft des Schlachtfelds ein - ebenso wie die tiefgreifenden Herausforderungen, denen sie nach ihrer Rückkehr in die Heimat begegnet. Die Verbindung zwischen Frankie und ihren Mitstreiterinnen Barb und Ethel ist warmherzig und authentisch und zeigt eindrucksvoll die Stärke, die aus Schwesternschaft inmitten von Widrigkeiten erwächst. Ein eindrucksvolles Buch, das berührt, nachhallt und absolut lesenswert ist.

4.5

Vietnamkrieg- Frankie hat sich freiwillig zum Dienst als Krankenschwester gemeldet. Ihre Eltern sind schockiert und voller Enthusiasmus. K.Hannah schafft es durch einen sehr flüssigen, emotionalen, bildhaften Schreibstil , den Alltag von Soldaten und Krankenschwestern im Krieg zu zeigen, das Grauen, die Angst des Krieges den Leserinnen & Lesern spüren zu lassen. Ähnlich, wie in „Die Nachtigall „ empfindet man alles mit.

Frankie kehrt nach Vietnam nach Hause zurück und nichts ist, wie es war ( außer das wohlhabende Leben ihrer Eltern). Sie ist traumatisierte und muss gleich nach ihrer Landung in den USA erleben, dass die Meinung zum Vietnamkrieg sich gedreht hat. Kein Trost durch Würdigung ihres Einsatzes, keine Wertschätzung oder Hilfe. Erwartet wird, dass sie wieder in ihr altes Leben zurückkehrt. Ich konnte es gar nicht glauben, dass die Menschen in den USA wirklich glaubten, dass es keine Frauen im Vietnamkrieg gab. Das Nachwort im Buch bestätigt jedoch, dass die getroffene Aussagen durch Krankenschwestern und Soldaten/ Pilot bestätigt wurden- auf Tatsachen beruhen.

5

Sehr zu empfehlen!

Das Buch ist neben der Nachtigall mein absolutes Highlight von Kristin Hannah. Das Thema war mir nur am Rande bewusst, ich konnte mich aber direkt in die Hauptfigur hinein versetzen und konnte es kaum aus der Hand legen, musste ich doch wissen, wie dieses Schicksal weitergeht. Obwohl es ein schwieriges Thema ist, teilweise harte Kost zum Lesen und dabei ungeahnte Gefühle in den Vordergrund treten, kann ich das Buch mehr als Empfehlen.

5

Meine Güte - was für ein Buch!! 😮🥺

Nach "Die Nachtigall" dachte ich wirklich, Kristin Hannahs schriftstellerischen Höhepunkt gelesen zu haben. Dass da nicht "mehr" kommen könnte. Und dann kam dieses Buch. Vietnamkrieg, Trauma, Trauer, vergessene Frauen, Verlust, Drogen- und Alkoholsucht, verlorene Liebe, Wachstum,... Es wurde einfach nichts ausgelassen! All diese Themen wurden meisterinnenhaft zu einem grandiosen Buch verknüpft. Nichts blieb offen, kein Tabu, es war unglaublich. Ich wusste sehr wenig über den Vietnamkrieg, und auch jetzt hab ich das Gefühl, gerade mal angeteasert worden zu sein, bei all der Komplexität und Länge dieses grausamen Krieges. Die Frauen im Krieg, vergessen und totgeschwiegen, sie haben mit diesem Buch ein Denkmal erhalten. Danke Kristin Hannah, für dieses Stück Zeitgeschichte mit allen Emotionen, die man nur spüren kann! 🥺 Wer weitere Tipps für gute Romane über den Vietnamkrieg hat: bitte her damit!

5

🖤💔 Vor ihr lag das Meer. Sie fühlte das Salz, schmeckte es. Nein! Nicht das Meer. Es waren Tränen. Sie weinte. 💔🖤

In 'Die Frauen jenseits des Flusses" begeben wir uns in das Amerika der 60er Jahre und treffen die junge Frankie. Sie möchte ihrem Vater imponieren und trifft eine folgenschwere Entscheidung, denn sie meldet sich freiwillig als Feldschwester für Vietnam. Vor Ort gerät sie sofort mitten in die Grausamkeit des Krieges. Atemlos verfolgt man als Leser ihre ersten Schritte auf diesem gefährlichen Terrain und steht mit ihr unter Beschuss im OP. Auf das was in Vietnam vor sich geht wurde weder Frankie, noch wir Leser vorbereitet. Dieser Teil des Buches ist nichts für Zartbesaitete. Eine Triggerwarnungen wäre an dieser Stelle sicher angebracht. Ende der 60 er Jahre wütet der Krieg weiter. Jeden Tag gibt es noch mehr Tote, noch mehr brutale Verletzungen, noch mehr abgeschlossene Hubschrauber und mehr Männer die in Kriegsgefangenschaft kommen. Mitten in alldem Chaos lernt Frankie eine Menge. So findet sie zu sich selbst, findet ihre Berufung und die tiefe Verbundenheit zu ihren Mitschwestern Barb und Ethel. Ebenso wie die große Liebe und den größten Schmerz. Sie erkennt, dass Zeit nicht mehr die gleiche Bedeutung wie früher hat und die Liste wen sie in Vietnam verliert, wird lang. Nach zwei Stationierungszeiten kehrt Frankie in ihre Heimat zurück. Ganz getreu dem Motto "wir werden niemals vergessen, aber wir machen weiter, wir blicken nach vorn. Wir verlassen Vietnam und wenden uns der Zukunft zu". Doch alles kommt anders als gedacht. Bereits am Flughafen merkt Frankie, dass man zu Hause nichts von dem ehrenhaften Einsatz der Frauen hinter der Front wissen will. Der Krieg zerstörte Frankies Glauben, ihr Vertrauen, ebenso wie ihre Seele und treibt sie an den Rand der Gesellschaft. Durch das erlebte in Vietnam und die vielen Schicksalsschläge befindet sie sich in einer unaufhaltsame, aber stetigen Abwärtsspirale und keiner, nicht einmal ihre Eltern, erkennen ihre Not ... Die Frauen hatten eine Geschichte zu erzählen. Selbst wenn die Welt noch nicht bereit war sie zu hören. Und ihre Geschichte beginnt mit drei einfachen Worten: WIR WAREN DORT! Also lauscht diesem Stück dunkler Geschichten und erinnert euch, im Krieg gibt es nur Verlierer. 5 🌟 von mir! Das Buch muss ich erstmal verarbeiten. Es war grandios und zutiefst erschütternd. Oft standen mir die Tränen in den Augen. Ich habe mit Frankie, den Soldaten und ihren Kameradinnen ein wenig gelacht und viel gelitten. Mit dem Ende konnte ich persönlich dann meinen Frieden schließen, auch wenn es nicht das klassische Happy Ende ist. Als kleinen Anmerkung noch. Das Bild mit den amerikanischen Flaggen zeigt das Vietnam Veteran Memorial und erinnert an fast 58.000 gefallene/vermisste Soldaten, sowie an 7 Krankenschwester.

🖤💔 Vor ihr lag das Meer. Sie fühlte das Salz, schmeckte es. Nein! Nicht das Meer. Es waren Tränen. Sie weinte. 💔🖤
5

Einfach nur wow 🤩

Ich habe das Buch von der ersten Seite an geliebt und habe sehr viel geschichtlichen Hintergrund über den Vietnamkrieg gelernt. Die Sichtweise der beteiligten Frauen kennenzulernen fand ich emotional sehr berührend. Der Schreibstil von Kristin Hannah hat mich mal wieder sehr begeistert. Fazit: Große Empfehlung an alle die historische Romane mit starken Frauenprotagonisten lieben!

5

»What is it good for? Absolutely nothing!«

Der Vietnamkrieg ist in Aufruhr. Nachdem Frankies Bruder in den Krieg zieht, beschließt Frankie, dass auch sie helfen möchte. Nur dürfen Frauen nicht in den Krieg ziehen. Sie möchte als Krankenschwester nach Vietnam und so ihrem Land dienen. Während ihr Bruder ehrenhaft verabschiedet wurde, schämt ihr Umfeld sich für Frankie, dass sie als Frau nach Vietnam geht. So erlebt Frankie das wahre Grauen. Bombeneinschläge und ihre Folgen. Wahre Horrorszenarien im OP, auf die einen keiner hätte vorbereiten können. Freunde sterben, Geliebte sterben. All das Leid und die Wohltat nur dass die meisten Veteranen nachhause kommen und gefeiert werden. Doch für Frauen war dies niemals so vorgesehen… Dieses Buch stellt ein absolutes Vorbild für alle Frauen dar. . Denn es können eben auch Frauen Helden sein! Es zeigt auf, dass man selber durch die Hölle gehen kann, man kann von allem und jeden im Stich gelassen werden und im Endeffekt reicht ein starker Wille und andere Frauen um das Schicksal umzukehren. Es ist ein ständiges Beweisen, ein ständiges Kämpfen, selbst außerhalb des Krieges. Mit was für einem Mut Frankie ihr Leben umkehrt und die Folgen, die sie hierfür in Kauf nimmt, sind unwahrscheinlich stark. Das Buch verleiht Stärke und sollte in Schulen Pflichtlektüre sein. Der Wahnsinn!(aber auch sehr schmerzhaft)🥺

5

5 Sterne sind fast zu wenig

Dieses Buch ist so ziemlich das Beste was ich je gelesen/gehört habe. Anrührend, aufwühlend und bewegend beschreibt Kristin Hannah das Leben der Krankenschwestern von Vietnam. Im ersten Teil direkt im Krieg, dann das Leben danach. Als die Veteranen heimkommen werden sie beschimpft von ihrem eigenen Volk und die Frauen werden überhaupt nicht als Veteraninnen anerkannt. Viele kommen damit nicht klar und stürzen ab. Genauso ergeht es hier, stellvertretend für alle die gedient haben, Frances McGrath. Die Autorin erzählt emotional ohne pathetisch oder kitschig zu werden und zugleich schonungslos. Ein wahres Meisterstück, das ich uneingeschränkt empfehlen möchte. Ich habe es als Hörbuch gehört und passend zum grandiosen Inhalt macht Luise Helm einen meisterhaft Job. Chapeau an beide Damen.

4.5

"Frauen können doch auch Helden sein."

Frankie, gerade erst mit der Ausbildung zur Krankenschwester fertig, möchte etwas Gutes tun und freiwillig in den Vietnamkrieg ziehen, um dort den Verwundeten zu helfen. Der erste Teil beschreibt das Kriegsgeschehen und der zweite Teil die Wiederankunft in Amerika und das Leben nach dem Krieg. Das Buch war wieder so emotional 😭. Ich habe so viele Tränen vergossen. Im ersten Teil die vielen (Achtung: detailliert beschriebenen!) Verletzungen und Todesopfer & im zweiten Teil die PTBS. So realitätsnah dargestellt & wichtig, denn guckt euch nur die Welt momentan an! Auch da wird es in den nächsten Jahrzehnten von Menschen mit PTBS nach dem Krieg wimmeln. Das Buch zeigt außerdem wieder mal auf, wie benachteiligt Frauen waren. Dabei sollte doch gerade dem medizinischen (Pflege-)Personal besonders gedankt werden - und das sind oft hauptsächlich Frauen. Einen halben Stern ziehe ich nur dafür ab, dass es mir im zweiten Teil etwas zu rasant voran ging. Da ist so viel so schnell hintereinander passiert, dass ich kaum mitkam. Aber das Ende hat mir wirklich sehr gefallen! 🥲

"Frauen können doch auch Helden sein."
3

Hätte so gut sein können.

"Die Liebe war wichtig in dieser kaputten Welt, aber genauso wichtig war es doch, sich mit Anstand zu verhalten. Was war das eine ohne das andere?" [S. 149]  Frankie möchte ihren Vater stolz machen, tut es ihrem Bruder Finley nach und zieht als Krankenschwester in den Krieg nach Vietnam.  Was sie dort erwartet ist keinesfalls auch nur ansatzweise das, was sie in ihrer Ausbildung gelernt hat und doch wächst Frankie über sich hinaus, leistet menschliches in unmenschlichen Zeiten und Bedingungen, erlebt Verluste, Trauer, Traumata, Freundschaften und den Wert des Lebens.  Wieder daheim suchen sie die traumatischen Ereignisse Nacht für Nacht heim; doch statt Hilfe zu erfahren stößt sie auf Ablehnung und Unverständnis (durch Unwissenheit) und muss sich langsam und nach vielen weiteren Rückschlägen zurück ins Gefüge der Gesellschaft kämpfen.  Den ersten Teil des Buches - das Kriegsgeschehen in Vietnam - fand ich richtig gut und war emotional total ergriffen.  Der zweite Teil...  ... hat mich irgendwann verloren und das Ende hat mich leider richtig enttäuscht und war mir zu sehr Disneyland!

5

Ein sehr aufwühlendes wichtiges Buch 💚

4.5

Wieder mal ein sehr gelungenes Buch 📕

Kristin Hannah versteht es meisterlich, bestimmte Epochen zu beleuchten und diesen Leben einzuhauchen. In diesem Buch geht es um Frankie, die sich freiwillig als Krankenschwester für den Einsatz in Vietnam während des Krieges meldet. Im ersten Teil des Buches wird ihr Einsatz dort, verbunden mit unmenschlichen Bedingungen und unvorstellbaren Grausamkeiten beschrieben. Frankie sieht die schlimmsten Verletzungen und wächst über sich hinaus. In Vietnam findet sie auch ihre besten Freundinnen, denn die Geschehnisse dort schweissen zusammen. Sie findet auch die Liebe. Der zweite Teil handelt von ihrer Rückkehr und ihrem Umgang mit der Verarbeitung der Erlebnisse. Der erste Teil hat ein wenig mehr Tempo, dafür ist der zweite Teil oft herzzerreißender. Mich hat das Buch sehr gefesselt. Klare Leseempfehlung!

5

Frankie, wohlbehütete Tochter und zu einer zukünftigen Ehefrau erzogen, geht als Krankenschwester nach Vietnam. Vietnam war geprägt von Verlust und Tod, aber auch von Freundschaften. Diese Freundschaften hielten sie am Leben, als sie in ein Land zurückkehrte, in dem Veteranen bespuckt wurden und keiner über den Krieg in Vietnam sprechen wollte.

In jedem Buch von Kristin Hannah lebe ich mit. Ich fühle mit den Protagonistinnen und weine auch manchmal mit ihnen oder um sie. Selbst Krankenschwester, trifft es mich stark, dass diese Frauen, die in Vietam Unglaubliches leisteten, für Amerika nicht existierten. Der Schreibstilbist so unglaublich, dass man glaubt, förmlich selbst im Dschungel zu sein, in einer nach Blut riechenden OP-Barake zu stehen und um das Leben der Soldaten zu kämpfen. Fünf Sterne sind zu wenig! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

5

Ich fand das Buch unglaublich gut – mitreißend, herzzerreißend und zutiefst bedrückend. Kristin Hannah erzählt hier eine ganz besondere Geschichte, die lange nachhallt. Frances' Weg ist bewegend und zeigt eindrucksvoll, wie viel Mut, Stärke und Hoffnung in den oft übersehenen Heldinnen steckt. Eine absolute Herzensempfehlung – emotional und wichtig.

Post image
5

Schönes und emotionales Buch

Das Buch lies sich sehr gut und flüssig lesen und ich war direkt in der Story drin. Francis war trotz ihres jungen Alters eine mutige und starke Persönlichkeit, die sich nach ihrer Zeit in Vietnam nur schwer in das Leben zurück findet. Die Autorin hat hier sehr gut dargestellt, wie es Menschen, die an der Front gedient haben, nach so einem Einsatz geht und dass das Gesundheitssystem zu dem Zeitpunkt noch nicht soweit war, eine PTBS zu erkennen und zu behandeln. . Fazit: Eine sehr gute und bewegende Story, die mir bestimmt noch länger im Gedächtnis bleibt. Ich vergebe 5 ⭐️ und eine Leseempfehlung.

Schönes und emotionales Buch
5

Highlight! Dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt, wütend gemacht und ich habe so mit unserer Protagonistin gelitten. Ich finde diese wichtigen Themen, die im Buch besprochen werden, wurden perfekt vermittelt.

4.5

Absolut lesenswert!

2

Starke erste Hälfte...

...danach hat meine Begeisterung leider stetig abgenommen. Sobald die Protagonistin zuhause war, hat man sie als ein trotziges Kind wahrgenommen. Zudem zu viele totgeglaubte Personen, die plötzlich wieder auftauchen. Der zweite Teil wsr von allem zu viel... Sehr schade.

4

Sehr starke Story über das Leben einer Frau in den 60 ziger Jahren. Das erste Kapitel war für mich 5 Sterne. Im zweiten Teil wurde es leider langatmig und zäh. Dafür wieder ein starkes Ende....

4.5

Berührend, schockierend, brutal, emotional ❤️‍🩹

Mein erster historischer Roman und er hat mir wirklich sehr gut gefallen! Man begleitet die Protagonistin Frankie vor allem in ihren 20ern und lernt dabei nicht nur viel über alle Seiten des Vietnamkriegs, sondern auch über Liebe, Freundschaft, Familie und das Leben ❤️‍🩹 wird bestimmt nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein!

5

Was für ein Buch, es hat mich völlig gepackt! Die etwas naive Frankie meldet sich 1965 freiwillig als Krankenschwester für den Krieg in Vietnam. Sie muss ganz schnell lernen, in einem von Leid, schweren Verletzungen und Tod geprägten Kriegsalltag klarzukommen. Sie wächst über sich hinaus, zeigt Stärke und Mut - sehr beeindruckend beschrieben. Nach ihrer Heimkehr nach Amerika ist nichts mehr, wie es vorher war. Sie wird nicht als Kriegsveteranin gefeiert sondern bespuckt, sie kommt mit den Kriegserlebnissen nicht klar und wird immer wieder von Menschen enttäuscht. Das Buch ist absolut aufwühlend und spannend. Und topaktuell! Ich hatte noch nie etwas vom Vietnamkrieg und wie Amerika damit umgegangen ist, gelesen - vieles habe ich wirklich nicht gewusst. Ganz große Leseempfehlung!

4.5

Wichtige Geschichte. In der ersten Hälfte fand ich die Charaktere und Beziehungen etwas oberflächlich beschrieben. Aber gerade im zweiten Teil gibt es bei Frankie so viel Entwicklung, dass man das Buch einfach mögen muss. Die Geschichte um Vietnam und die Anerkennung der Veteranen ist nachvollziehbar. Am Ende wirklich tränenziehend.

4

Ein starkes Buch, dass an die Nieren geht.

Eine Hommage an all die Frauen, die in Vietnam gedient haben, liefert uns Kristin Hannah mit ihrem Roman "Die Frauen jenseits des Flusses". Übersetzt aus dem Amerikanischen von Christine Strüh. Kalifornien 1965: Familie McGrath gibt eine Abschiedsparty für ihren Sohn Finley, der nun nach Vietnam geschickt wird, um für sein Land gegen den Kommunismus zu kämpfen. Seine jüngere Schwester Frances sucht für sich einen anderen Weg, als den ihr vorbestimmten in der Upper Class. Als sie am Abend der Party vor der "Heldenwand" im Büro ihres Vaters steht, kommt der beste Freund ihres Bruders dazu und sagt zu ihr: "Auch Frauen können Helden sein." Ein Satz, der Frances nicht mehr loslässt. Und so dauert es nicht lange und sie folgt ihrem Bruder in den Krieg. Doch ihre Krankenschwesterausbildung hat sie in keinster Weise auf die Realität im vietnamesischen Dschungel vorbereitet ... und auch nicht auf das, was danach kommt ... Hannah schreibt sehr eindrücklich und ohne etwas zu Beschönigen, über die Gräuel, die in Vietnam geschehen sind. Über die Angst, die ein ständiger Begleiter ist, über den Verlust von Kameraden, die Freunde waren. Ein sinnloser Krieg, der unzähligen Menschen das Leben gekostet hat - auch den Überlebenden, die unter den Folgen bis heute zu leiden haben. Psychisch und physisch, aufgrund von Kriegsverletzungen und dem Gift Agent Orange, welches Missbildungen, Fehlgeburten, Zeugungsunfähigkeit und Krebs verursachte. Menschen, die zum Teil kaum Hilfe bekommen, die nach der Heimkehr Abneigung und Hass zu spüren bekamen. Auch macht Hannah sehr deutlich, dass man den Regierungen nicht blind vertrauen darf. So viele Lügen, so viel Vertuschung und kaum einer schaute genauer hin oder fragte nach. Erst mit der Zeit kamen die Lügen ans Licht ... doch die Toten bleiben tot. Ich werde nicht müde es zu erwähnen: Bis heute erkennen die USA ihre Schuld nicht an. 2005 wurde eine Sammelklage, welche eine Entschädigung für die vietnamesischen Opfer forderte abgewiesen, da der Einsatz dieses Giftes angeblich keine chemische Kriegsführung gewesen sei und daher nicht gegen internationales Recht verstoßen hätte. Jedoch haben geschädigte US-Soldaten eine Entschädigung von den Herstellerfirmen bekommen, nachdem sie geklagt hatten. Man sieht: Mal wieder wird mit zweierlei Maß gemessen und gezeigt, dass manche Menschen scheinbar lebenswerter sind als andere. Der Roman kommt auf dem ersten Blick mit einem malerischen Cover daher, doch auf dem zweiten Blick, mit Sicht auf die Geschichte, wirkt das Cover doch sehr bedrohlich. Statt eines Sonnenuntergangs in malerischer Dschungelatmosphäre, sieht man den blutigen Fluss und das Land in Flammen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Was ich jedoch nicht gebraucht habe und was mir einfach zu viel war, war die Lovestory, die teilweise auch etwas kitschig war und die im zweiten Teil des Buches viel zu viel Raum einnimmt.

Ein starkes Buch, dass an die Nieren geht.
5

Eine Heldin wider alle Widerstände – eine bewegende Geschichte mit der wundervollen Protagonistin Frances McGrath. In einer Zeit, in der Frauen mutig sein durften, aber nicht sollten, erzählt dieser Roman die Geschichte von Frances McGrath – einer jungen Krankenschwesterschülerin, die im Jahr 1965 allen Konventionen trotzt. Die Autorin schildert eindrucksvoll, wie Frances gegen alle Widerstände ihrem inneren Ruf folgt und nach Vietnam geht, um dort nicht nur medizinisch zu helfen, sondern auch ihre eigene Stärke zu entdecken. Die Erlebnisse im Krieg, die Grausamkeit und das unermessliche Leid formen sie – und hinterlassen tiefe Spuren. Doch der Krieg ist nur der Anfang. Die wahre Prüfung wartet zu Hause: Ablehnung durch die Eltern, zerstörte Hoffnungen, eine zerbrochene Liebe und der Absturz in eine Tablettensucht, sowie psychiatrische Behandlung zeigen, dass Heldinnen nicht nur auf dem Schlachtfeld kämpfen. Der Satz „In Vietnam gibt es keine Frauen“ begleitet Frances wie ein ständiger Schlag ins Gesicht, als sie heimkehrt. Trotz allem vermittelt der Roman eine starke Botschaft von Mut und Hoffnung. Frances' Weg ist erschütternd, aber auch inspirierend. Die Leser*innen begleiten sie durch Dunkelheit und Schmerz, erleben aber auch ihre Kraft, wieder aufzustehen. Der Weg zur Heilung ist steinig – aber sie geht ihn. Und am Ende findet sie etwas, das sie nie erwartet hätte: Glück. Ein zutiefst berührendes Buch über eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Eine Geschichte, die Mut macht – und lange nachhallt.

5

Klare 5/5 Sterne. Es war ein emotionaler Ritt! Kristin Hannah gelingt es mit „Die Frauen jenseits des Flusses“ (Original: The Women), eine ergreifende Geschichte zu erzählen, die tief unter die Haut geht. Im Mittelpunkt steht Frances „Frankie“, eine junge Krankenschwester, die während des Vietnamkriegs ins Zentrum der Geschehnisse gerät. Mit großer erzählerischer Dichte schildert Hannah die Grausamkeit des Krieges aus der Perspektive einer Frau, die nicht nur um das Leben ihrer Patienten, sondern auch um ihr eigenes Seelenheil kämpft. Der Roman ist ein wahrer Pageturner, insbesondere durch die eindringlichen Beschreibungen von Frankies Erlebnissen an der Front. Hannah scheut nicht davor zurück, die brutale Realität des Krieges darzustellen: die Blutbäder, die Verzweiflung und die immense Verantwortung, die auf Frankies Schultern lastet. Gleichzeitig zeigt sie die Solidarität und Stärke der Frauen, die oft in den Hintergrund gedrängt wurden, obwohl sie unentbehrlich waren. Doch die wirklich schmerzhaftesten Kapitel beginnen nach Frankies Rückkehr in die USA. Statt Anerkennung oder Dankbarkeit erfährt sie Missgunst, Ablehnung und Verachtung – nicht nur von einer Gesellschaft, die den Krieg zu verdrängen versucht, sondern auch von Menschen, die sie als Frau in einer Rolle nicht akzeptieren wollen, die sie ausschließlich Männern zugestehen. Diese Passagen des Romans haben mich zutiefst wütend und traurig gemacht, denn sie spiegeln die strukturelle Ungerechtigkeit wider, die bis heute in vielen Bereichen besteht. Auch 50 Jahre später wird die Welt immer noch von „alten weißen Männern“ geprägt, die Veränderungen hinauszögern und progressive Perspektiven behindern. Warum mehr Männer dieses Buch lesen sollten: The Women ist nicht nur ein eindrucksvoller Roman über den Krieg, sondern auch eine kraftvolle Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen, Vorurteilen und der Frage nach Gerechtigkeit. Männer, die sich darauf einlassen, können hier eine Perspektive kennenlernen, die sie vielleicht nie in Betracht gezogen haben – die eines Kampfes, der abseits der Schlachtfelder ausgefochten wird. Dieses Buch verlangt emotionale Reife, um die Tiefe der beschriebenen Konflikte und Gefühle wirklich zu verstehen. Es zeigt auf eindringliche Weise, dass Mut nicht nur in der Konfrontation mit äußerem Leid liegt, sondern auch in der Beharrlichkeit, trotz Ablehnung und Schmerz seinen Weg zu finden. Kristin Hannahs Werk ist ein literarisches Meisterwerk, das Brücken zwischen den Geschlechtern schlägt und Männer dazu einlädt, mehr als nur Zuschauer in dieser Diskussion zu sein. Ein Buch, das jeder lesen sollte, der bereit ist, die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

5

Was für ein grandioses Buch.....emotionaler und lebhafter geht es nicht....eine Hommage an alle mutigen Frauen....ich liebe es und es wird noch lange kn meinen Gedanken bleiben

Was für ein grandioses Buch.....emotionaler und lebhafter  geht es nicht....eine Hommage an alle mutigen Frauen....ich liebe es und es wird noch lange kn meinen Gedanken bleiben
5

Jahreshighlight ♥️

KANN SPOILER ENTHALTEN Dieses Buch hat mich emotional sehr berührt. Er ist erstklassig geschrieben und Kristin Hannah hat daran seit 1997 gearbeitet. Sie hat hier all ihr Herzblut reingesteckt und unfassbar viel recherchiert und Betroffene interviewt. Amerika - Kalifornien 1966. Frances Grace McGrath, genannt Frankie, ist die jüngere Schwester von Finley. Sie wachsen in reichen Verhältnissen auf und es findet zu Beginn der Geschichte die Abschiedsparty für Finley statt. Er wird in den Krieg ziehen. Nach Vietnam. Frankie die eine starke Bindung zu ihrem Bruder hat, beschließt ihm zu folgen um bei ihm zu sein. In ihrer Familie werden Männer die im Krieg gedient haben, heldenhaft verehrt. So denkt sie sich, wenn sie eine Ausbildung zur Krankenschwester macht und nach Vietnam geht, werden ihre Eltern auch stolz auf sie sein! Doch weit gefehlt. Frauen gehören verheiratet und hinter den Herd. Ihre Eltern sind empört und sprechen nicht mehr mit ihr. Kurz vor ihrer Abreise erfährt Frankie dass ihr Bruder gefallen ist. Nichtsdestotrotz reist sie nach Vietnam. Auf die Geschehnisse die dort folgen hätte sie nichts vorbereiten können. Bomben, Beschüsse und vieles mehr. Die Verletzten die in das Fort eintreffen sind kaum noch zu flicken. Doch sie gibt ihr bestes und arbeitet sich ein und kann in den Jahren in denen sie Dienst viele Menschen retten. Sie findet unfassbar tolle Kolleginnen die Freundinnen werden. Gerade dieser geschilderte Zusammenhalt der Menschen die dort stationiert waren, war richtig fassbar. Es wird so gut geschildert und beschrieben wie die Personen empfinden und welche Ängste sie haben. Das hat mich alles tief berührt. Sie findet nicht nur Freundinnen, sondern auch die Liebe, die ihr doch zu schnell wieder entrissen wird. Die Geschichte ist in mehren Teilen beschrieben. Vor dem Krieg, die Dienstzeit, dann das heimkehren und dann der Ende des Krieges. Ich muss mich wiederholen, aber die Gefühlslage von Frankie und was das alles mit ihrem Körper und der Psyche gemacht hat, war für mich als Leser so greifbar! Und auch oft schwer zu ertragen. Ich war fassungslos wie die Frauen behandelt wurden, die nach ihrer Dienstzeit lebend zurück kamen. Ablehnung, Verleumdung und Verdrängung. Abwertend wurden sie behandelt und ihnen wurde ihre Arbeit abgesprochen und so getan als wären sie nicht dort gewesen!!!! „Es gab keine Frauen im Vietnam Krieg“. Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut beim Schreiben. All die schlimmen Erfahrungen die sie gemacht hat, wollte keine hören! Es hat ihr niemand zu gehört oder verstanden, dass sie sich auf den Boden wirft als es Feuerwerk gibt. Alle haben sich für sie fremdgeschämt und man hat ihr das Wort verboten. Ich hatte so einen Hass auf ihre Eltern und die Politik wie sie beschrieben war. Frankie und ihre Kolleginnen haben unvorstellbare Dinge erlebt und dann wird alles totgeschwiegen. Franke rettet sich im Alkohol und Tablettenmissbrauch. Ein langer Heilungsprozess muss stattfinden. Ich fand die Geschichte sehr informativ und berührend. Fantastisch erzählt und toll abgerundet. Ganz große Leseempfehlung. ♥️

Jahreshighlight ♥️
5

Highlight - unbedingt lesen!

We were there – Wir waren dort. Viele Filme, Bücher und Zeitungsartikel beschäftigen sich mit Vietnam-Veteranen und/oder ihrer aktiven Zeit im Krieg. Gekämpft haben dort ausschließlich Männer. Und so sieht man, wenn man von Veteranen spricht, männliche Gesichter vor seinem geistigen Auge. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn in den Feldlazaretten und provisorischen Krankenhäusern waren über die gesamte Zeit des Vietnamkriegs auch insgesamt 10.000 Frauen beschäftigt – vorrangig als Krankenschwestern, wenige als Ärztinnen. Sie wurden von der Geschichte weitestgehend vergessen, obwohl sie nicht weniger durchgemacht haben als die Soldaten, die im Dschungel gekämpft haben. Ihnen, den vergessenen Frauen von Vietnam, verleiht Kristin Hannah in diesem Buch eine Stimme. Demzufolge sollte man sich als Leser darauf einstellen, dass dies keine weichgespülte Kriegsromanze ist, die hier auf über 500 Seiten ausgebreitet ist. Gerade in der ersten Hälfte des Buches, die sich dem aktiven Dienst von Protagonistin Frances „Frankie“ McGrath widmet, braucht man ein dickes Fell. Denn man ist mittendrin in dieser heißen, stinkenden Hölle und an Frankies Seite, wenn „MASCAL“s (Massenanlieferungen von Verletzten) das Krankenhaus überschwemmen, wenn routinemäßig Triage erfolgt und oftmals die Knochensäge das Mittel der Wahl ist. Kein Wunder, dass die Krankenschwestern völlig traumatisiert von ihrer Stationierungszeit zurückkehren. Doch als sich herauskristallisiert, dass die US-Regierung die Nachrichten beschönigt, Angriffe auf Zivilisten verschweigt und einen Krieg verteidigt, der eigentlich nicht mehr zu gewinnen ist, kehrt sich die öffentliche Meinung und die zurückkehrenden Soldaten und humanitären Helfer werden für ihren Einsatz nicht mehr gewürdigt, sondern verachtet. Als Frankie völlig erschöpft, aber in der Gewissheit, gute Dienste geleistet zu haben, nach Hause zurückkehrt, wird sie beschimpft und geschnitten. Kaum jemand beachtet die junge Frau, die dringend Hilfe benötigt um das Erlebte zu verarbeiten. Selbst in der eigenen Familie wird ihr Militärdienst totgeschwiegen. Frankie beginnt in einer Spirale aus Medikamenten, Alkohol und Zigaretten zu versinken – genau wie so viele männliche Soldaten. Doch anders als diese wird sie bei Veteranentreffen vor die Tür gesetzt. „Es gab keine Frauen in Vietnam.“ war die lapidare Begründung. Lange Zeit hat Frankie keine Kraft, sich aufzulehnen und ihre Rolle im Krieg zu verteidigen. Dass sie es letztlich doch schafft verdankt sie vor allem ihren Freundinnen und Kolleginnen aus ihrer aktiven Zeit, die das gleiche durchgemacht haben wie sie und sich gegenseitig Halt und Hilfe geben. Erst durch vehementen Protest, Demonstrationen und Kundgebungen werden sie langsam sichtbar: die Frauen des Vietnamkriegs. Kristin Hannahs Roman hat mich tief berührt und über große Teile wütend gemacht. Wie konnte eine so stolze Nation diejenigen vergessen, die maßgeblich daran beteiligt waren, dass es nicht noch mehr Kriegsopfer gegeben hat? Wie konnte man ihre Rolle einfach verschweigen, sie ignorieren und selbst, als sie sich zeigten, die Augen vor ihnen verschließen? Und es bleibt die Frage, ob sich zwischenzeitlich gesellschaftlich genug verändert hat, dass so etwas nicht mehr passieren könnte. Der Autorin ist hier ein wichtiger und aufrüttelnder Roman gelungen, dem ich den kleinen Ausrutscher in den Kitschtopf auf den letzten 3 Seiten gerne verzeihe.

Highlight - unbedingt lesen!
5

Highlight! 💚

Mit "Die Frauen jenseits des Flusses" hat Kristin Hannah wieder ein grandioses Buch geschrieben. Wer schon "Die Nachtigall" oder "Die vier Winde" von ihr gelesen und gemocht hat, den wird dieses Buch höchstwahrscheinlich auch begeistern. Dieses Mal widmet sich die Autorin dem Thema "Vietnamkrieg". Insbesondere den Frauen, die in Lazaretten als Krankenschwestern gearbeitet haben. Diese wurden viel zu lange vergessen. Oft wurde gesagt, dass es keine Frauen im Vietnamkrieg gab. Was natürlich absoluter Blödsinn ist. Umso schöner finde ich, dass die Autorin genau diesen Frauen eine Stimme gibt und ihnen Aufmerksamkeit schenkt. Unsere Protagonistin Frances ist so eine Krankenschwester. Eine junge Frau, die voller Tatendrang diesen Beruf erlernt und sich freiwillig für den Kriegsdienst meldet. Mit ihr begeben wir uns direkt ins Geschehen und bekommen schnell den Alltag in so einem Lazarett schonungslos vermittelt. Die fürchterlichen endlosen Stunden, in denen Soldaten mit grausamsten Verletzungen ankommen. Wie um das Leben gekämpft wird. Oft gerettet, aber noch öfter verloren. Schnell wird aus der schüchternen und etwas naiven Frances eine Frau, die zu schnell erwachsen werden muss, um das alles durchzustehen. Zum Glück hat sie gute Freundinnen an ihrer Seite. Neben den körperlichen Strapazen in dieser Zeit leidet vor allem die Seele darunter. Denn dass solche Erfahrungen spurlos an jemandem vorbeigehen, ist sehr selten. Als Frances nach zwei Jahren Kriegsdienst wieder in ihre Heimat kommt, ist für sie nichts mehr so wie es vorher war. Kristin Hannahs wundervoller Schreibstil macht es mir einfach, mich in die Geschichte fallen zu lassen und mich auf eine ergreifende und leichte Art mitzunehmen. Frances ist eine Protagonistin, die ich ganz schnell in mein Herz geschlossen habe. Ihre Erfahrungen und ihr Weg haben mich zutiefst berührt und beeindruckt. Ich kann euch dieses großartige Werk, welches noch lange in mir nachhallen wird, einfach nur von Herzen empfehlen. ❤️

Highlight! 💚
5

Auch Frauen können Helden sein

"Die Frauen jenseits des Flusses" von Kristin Hannah ist für mich das zweite Buch der Autorin.📚 Ich habe „Die Nachtigall“ von Kristin Hannah sehr gerne gelesen und mich daher sehr auf dieses Buch gefreut – und wurde nicht enttäuscht.😍 Der Roman erzählt die Geschichte der jungen Krankenschwester Frances „Frankie“ McGrath, die dem Beispiel ihres Bruders folgt und im Vietnamkrieg dient. Anfangs noch naiv, wird sie schon bald mit den grausamen Realitäten des Krieges konfrontiert. Besonders eindrücklich sind die schonungslosen und zugleich sehr authentischen Beschreibungen des Alltags im Feldlazarett – nichts wird beschönigt. Traurig ist, wie wenig Anerkennung die Frauen nach ihrer Rückkehr erhalten haben. Man leidet, hofft und kämpft mit Frankie.🥺😥 Wer sich für den Vietnamkrieg interessiert oder gerne Geschichten über starke Frauen liest, für den ist dieses Buch genau das Richtige. Von mir gibt es 5/5 ⭐!!!

Auch Frauen können Helden sein
4

Da ich bei dem Buch "die Nachtigall" von der Autorin Rotz und Wasser geheult habe, und von einigen gehört habe, dass dieses Buch noch besser sein soll, musste ich es natürlich lesen. Für mich persönlich kommt es nicht an die Nachtigall ran, aber es war sehr tiefgründig, bewegend, emotional und schrecklich, was Frankie alles erleben und durchstehen musste.. Kann die Geschichte sehr weiter empfehlen 🫶

Post image
5

Women can be heroes ✨

In diesem Roman folgt die junge Krankenschwester Frankie ihrem Bruder in den Vietnamkrieg, wo sie Grauen, Freundschaft und Liebe erlebt. Nach ihrer Rückkehr kämpft sie in einer feindseligen Gesellschaft um Anerkennung und Heilung – und damit um sich selbst. Für mich ein absolutes 5-Sterne-Buch und ein weiteres Jahreshighlight! Ich konnte es, wie alle anderen Werke von Kristin Hannah, nicht aus der Hand legen. Frankie ist eine unglaublich mutige Protagonistin, deren Freundschaften und Gefühle mich tief berührt haben. Hannah schafft es wieder einmal, mich mitten in eine andere Zeit zu versetzen und emotional vollkommen einzufangen 🥲

Women can be heroes ✨
5

Ganz klar 5 Sterne ⭐️

Die Frauen jenseits des Flusses von Kristin Hannah ist ein beeindruckender Roman, der sich deutlich von klassischen Kriegs- und Historiengeschichten abhebt. Besonders hervorzuheben ist die konsequente Perspektive auf Frauen im Vietnamkrieg. Der Roman überzeugt vor allem durch seine enorme emotionale Wirkung. Die Geschichte ist durchgehend intensiv und bewegt sich zwischen Momenten von Hoffnung, Zusammenhalt und tiefem Verlust. Das Buch war für mich teilweise erschütternd und es hallt noch immer nach. Besonders die Darstellung der Zeit nach dem Krieg, in der die Protagonistin mit fehlender Anerkennung und inneren Konflikten kämpft, gehört zu den stärksten und eindringlichsten Teilen des Buches, wie ich finde. Auch die Charakterentwicklung ist total gelungen. Die innere Zerrissenheit und persönliche Entwicklung der Hauptfigur wirken glaubwürdig und vielschichtig.Wodurch ich noch viel stärker mit Frankie mitfühlen konnte. Kristin Hannah ist einfach ein absoluter Vollprofi in ihrem Business und definitiv nun auch vollends Teil meiner absoluten Lieblingsautoren ! Mega Mega Mega krasses Buch

4

Frauen im Vietnamkrieg...

...waren mir bis dahin nicht bekannt. Gab es aber natürlich. Der erste Teil des Buches beschreibt ihre traumatischen Erlebnisse dort und ihren Umgang damit. Für mich manchmal genau so schwer zu ertragen. Natürlich gab es für die Protagonisten dort auch schöne, lustige und erinnerungswerte Erlebnisse. Im zweiten Teil folgt die Rückkehr. Und dieser Teil hat mich zwischenzeitlich sehr wütend gemacht. Der Umgang mit den Veteranen in Amerika war schon schlimm, aber die Leugnung der weiblichen Vetraninnen hat mich in diesem Buch schockiert. Die Folge waren Drogensucht, Tablettenabhängigkeit und Alkoholismus als Selbstmedikation. Franky hat es geschafft und konnte wieder leben. Die Posttraumatische Belastungsstörung ist nicht zu unterschätzen und zum Glück heute anerkannt. Tolles Buch. Die Liebe kam auch nicht zu kurz, hat mich manchmal nur etwas gestört. Deswegen 4 von 5

4

Hannah erzählt schonungslos vom Leben und Arbeiten der jungen Krankenschwester Frankie während ihres Einsatzes in Vietnam und von den Schwierigkeiten, sich danach im normalen Leben zurecht zu finden. Dies war für die traumatisierten Frauen besonders schwer, da ihr Einsatz lange Zeit nicht gesehen wurde und niemand an ihren Erfahrungen interessiert war. Sie sollten einfach vergessen, das Ganze hinter sich lassen und nach vorne blicken. Hauptsache Ruhe geben. Und so verdrängt Frankie ihre grausamen Erlebnisse und begräbt sie unter einer Flut von Tabletten und Alkohol bis es zur Katastrophe kommt. Hannah schreibt sehr einfühlsam, mit schonungsloser Detailtreue über die Grausamkeit des Vietnam Krieges. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der amerikanischen Truppen in Vietnam auch im Umgang mit den Frauen in ihren eigenen Reihen findet jedoch nur am Rande, in Nebensätzen statt, da hätte ich mir mehr gewünscht.

5

Vielen Dank an @aufbau_verlage und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Ebooks Inhalt Auch Frauen können Helden sein – für die junge Krankenschwesterschülerin Frances McGrath gleichen diese Worte einer Offenbarung. In der sich wandelnden Welt des Jahres 1965 wagt sie es, von dem ihr vorherbestimmten Pfad abzuweichen, und folgt ihrem Bruder nach Vietnam. Und während sie inmitten der Grausamkeit des Krieges über sich hinauswächst, erwartet sie die wahre Herausforderung bei ihrer Rückkehr ... Meinung Ich liebe die Bücher der Autorin. Dieses Buch erschüttert einen auf mehreren Ebenen. Ihre Schilderung vom Alltag inmitten eines schrecklichen Krieges, geprägt von dem unbedingten Willen, Leben zu retten. Zurück aus Vietnam wird sie nicht als Heldin gefeiert, sondern angespuckt. Als sie Hilfe sucht, sie wird von Alpträumen gejagt stößt sie überall auf Ablehnung. Erst bei ihren Freundinnen Barb und ethel findet sie Ruhe. Bis der nächste Schicksalsschlag auf sie wartet, dies zieht sich wie ein roter Faden durchs Buch. Angefangen mit Finleys Tod, gefolgt von Jamie und Rye. Sie findet ihren Platz im Leben nicht wieder, trifft lauter falsche Entscheidungen. Mich hat dieses Buch so bewegt. Große Lese Empfehlung

5

Jahreshighlight

Rezi folgt

2.5

Zu viele Romanzen die vom wichtigen Thema ablenken

Abbruch - REZENSION - dies ist leider nicht mein Buch gewesen… „Auch Frauen können Helden sein“ Dieses Buch soll eine Hommage an alle Frauen sein, die im Vietnam-Krieg gedient haben und ihr Leben aufs Spiel setzten, indem sie als Krankenschwestern Soldaten retteten und auch der Zivilbevölkerung medizinische Hilfe leisteten. Wir begleiten die 20-jährige Frances McGrath, die sich an der Idee festgebissen hat, ihrem Bruder, der als Marinesoldat dient, nach Vietnam zu folgen und als Krankenschwester dort ihre Dienste zu leisten. Frances hat ehrlicherweise eine relativ „verklärte Vorstellung“ vom Krieg und weiß garnicht, auf was sie sich da eigentlich eingelassen hat. Dieser Schock - als Francis dort ankommt und ihr bewusst wird, was dieser Krieg eigentlich bedeutet - wurde in meinen Augen richtig gut rübergebracht und ich war bereit, Frances auf diesem harten Weg zu begleiten. Was mich dann aber letztendlich völlig rausgeworfen hat aus der Geschichte, war Folgendes: Die Autorin hat für mich das schreckliche Kriegsgeschehen zu sehr mit Romanzen vermischt, dass ich mich letztendlich richtig unwohl gefühlt habe. Nachdem Frances angekommen ist, ergibt sich recht schnell eine schwärmerische Liebesbeziehung zu einem Arzt; das ging sehr schnell und für mich daher auch nicht ganz nachvollziehbar und es lenkte für mich allzu schnell von dem eigentlich wichtigen Kriegsthema ab. Dass besagter Arzt natürlich auch noch verheiratet ist, bediente für mich dann auch wieder ein gewisses „Klischee“, aber sei ´s drum. Dann passierte aber etwas, das mir sehr sauer aufgestoßen ist. Dass man im Krieg plötzlich von geliebten Menschen Abschied nehmen muss, ist klar. Dass man sich dann aber nach einer sehr kurzen Trauerphase schon direkt wieder in den Nächsten verguckt, war mir einfach zu viel. Die Szenen des Operationssaals wechselten sich ab mit Tanzszenen und Flirtereien, und der Schwerpunkt war für mich da einfach nicht empathisch gesetzt und hat mir vor dieser Kriegskulisse Unbehagen bereitet. Ich kann nicht sagen, wie sich das im weiteren Verlauf des Buchs entwickelt hätte, da ich es bei 35% abgebrochen habe. Ich habe eigentlich durchweg positive und begeisterte Rezensionen zu dem Buch gelesen und ich glaube auch ganz fest, dass dies ein sehr wichtiges Buch ist und es eine wichtige Botschaft vermittelt!! Durch den Schwerpunkt auf die „sprunghaften Romanzen“ konnte mich die Geschichte aber leider nicht erreichen….

Zu viele Romanzen die vom wichtigen Thema ablenken
5

Ein großartiger und sehr bewegender Roman über den Vietnamkrieg, die dort stationierten Frauen und ihre Rückkehr. Klare Leseempfehlung.

5

Soghaft

Vorab: das Cover und der deutsche Titel sind schmonzettig und irreführend! Vermitteln sie doch irgendwie eine nette Geschichte. Das ist das auf keinen Fall, sondern eine starke Geschichte, in der Frankie im Mittelpunkt steht, die jung und völlig unerfahren als Krankenschwester nach Vietnam in den Krieg geht. Dort erlebt sie größten Stress, großes Leid, eine lebenslange Freundschaft zu zwei Frauen und große Gefühle. Wieder zurück in Amerika kommt sie jahrelang nicht zurecht weil nicht erkannt wird, dass sie traumatisiert ist, ihre Leistung als Frau in Vietnam wird nicht anerkannt. Das alles ist so spannend und authentisch beschrieben, dass ich das Buch nicht weglegen konnte. Die Autorin hat dafür lange recherchiert, mit Überlebenden gesprochen und man merkt, dass es ein Herzensprojekt für sie war, diese Lebensleistung der Frauen in Vietnam zu erzählen.

4

Ich liebe einfach ihren Schreibstil. Sie versetzt einen richtig in die Jahre in denen ihre Geschichten spielen. Auch dieser Roman ließ sich so leicht und schnell lesen.

4.5

Ein Buch, dass viele Emotionen weckt. Traurigkeit, Lachen, aber auch Wut. Ganz viel Wut. Den halben Stern Abzug gibts, weil es nach Frankies Rückkehr die ein oder andere Länge gab. Auch die Männer in Frankies Leben bzw welche Rolle sie spielten, fand ich manchmal etwas sehr konstruiert.

5

Frauen können Helden sein

Was für ein Buch und so wichtig. Es waren einzelne Sätze die mich tief berührt haben. Die Story nimmt einen sofort gefangen und man fühlt mit Frances. Es werden alle Emotionen getroffen. Von Skepsis, Trauer, Freude, Hoffnung, Wut und Schock. Ein unbedingtes Muss zum Lesen

5

10/10 Wir waren dort

Dieses Buch hat mich völlig mitgerissen. Von Seite 1 an taucht man in Frankies Welt ein und wird gefesselt, emotional auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt. Die Geschichte wird noch lange nachhallen

5

Guter Roman zum Vietnamkrieg

Frankie kommt aus einer Familie in der es als ehrenhaft gilt sich für den Militärdienst zu melden. Nachdem ihr Bruder nach Vietnam gegangen ist beschließt sie sich als Krankenschwester ebenfalls zu melden. Der Roman dreht sich sowohl um die Erlebnisse und Verluste im Krieg als auch die schrecklichen Folgen und mangelnde Anerkennung im Nachhinein (vor allem für Veteraninnen). Mir hat dieser kurzweilige Roman sehr gut gefallen. Ich fand ihn kurzweilig und spannend geschrieben.

Guter Roman zum Vietnamkrieg
5

In Gedenken an alle Frauen, die ihrem Land im Krieg dienen!

Frances, frisch gebackene Krankenschwester mit einem Monat Berufserfahrung, möchte eine Heldin werden. Ihr Bruder Filey ist gerade im Vietnamkrieg gefallen als sie entschlossen hat ebenfalls in den Vietnamkrieg ihre Frau zu stehen. Ein emotional bewegender Roman. Ein Roman der wieder einmal aufgezeigt wie stark Frauen sind. Ein Roman der jedoch auch aufzeigt, wie Frauen einfach ignoriert werden und was noch viel schlimmer ist, mit ihrer Geschichte allein gelassen werden. Hannah hat es erneut geschafft ein schwere Thema über das man nicht spricht in einer wunderbaren bildhaften Sprache ins Hier und Jetzt zu bringen. Ich hatte so oft das Gefühl neben Frances zu stehen und alles mit zu erleben, was sie gerade erlebt. Ich wollte Frances so oft in den Arm nehmen und ihr sagen, dass alles gut wird. Ihr so oft zur Seite stehen und sie darauf hinweisen, dass es Hilfsangebote gibt. Aber dann musste ich mir auch immer wieder sagen, dass es diese in ihrer Zeit eben noch nicht in dem Maß gab. PTBS war eine umstrittene Diagnose, die weder im ICD-10 noch im DSM geführt wurde. EMDR war ebenfalls noch nicht erfunden. Mir hat die Geschichte gezeigt, wie wichtig Reden ist. Und vielleicht sollte ich damit jetzt auch mal starten. Zum Heilen. ❤️‍🩹

5

Wow 🤩 Was für ein Buch! Ich bin geradezu durch die Seiten geflogen, hab gelacht, geweint und vor allem mit Frankie gelitten. Es ist definitiv keine leichte Kost, die Kristin Hannah hier erzählt, aber wie sie sie erzählt ist einfach grandios. Dieses Buch wird lange nachhallen! Da ich doch so wenig über Geschichte des Vietnam Krieges und vor allem über deren Folgen in den USA wusste, hab ich immer wieder gegoogelt und bin so noch tiefer in die Geschichte eingetaucht! Kristin Hannah ist einfach eine tolle Erzählerin und für ist das Buch in einem Atemzug mit „Liebe und Verderben“ und „Der Nachtigall“ zu nennen! 💯 prozentige Leseempfehlung

1.5

Nachdem ich ,,Die Nachtigall‘‘ gelesen habe und es ein absolutes Highlight für mich war, habe ich mich sehr auf das neue Buch der Autorin gefreut. Und ich wurde extrem negativ überrascht. Zu den Charakteren konnte ich keinerlei Bezug aufbauen, besonders nicht zu unserer Protagonistin Frankie, wodurch ich zu keiner Zeit Mitleid mit ihr empfunden habe. Anfangs bezieht sich das Buch immerhin wirklich noch auf die Erlebnisse einer Krankenschwester im Kriegsgebiet. Aber im Verlauf steht Frankies Liebesleben im Vordergrund. Dieses ist davon geprägt, dass ihr magischerweise jeder Mann direkt verfällt ( Achtung, Spoiler! ), dann stirbt, dann aber doch nicht tot ist. Ansonsten sucht Frankie permanent Anerkennung und ist ganz empört darüber, dass kaum jemand sehen möchte, wie besonders sie doch ist. Im zweiten Teil des Buches kehrt sie nach ihrer Dienstzeit in ihre Heimat zurück und kämpft mit einer posttraumatischen Belastungsstörung. Diese ist meiner Meinung nach von der Autorin nicht gut dargestellt worden, denn meist kommt Frankie eher so rüber als wäre sie ein trotziges 3-jähriges Kind mit Tobsuchtsanfällen. Das Buch war auf ganzer Linie eine Enttäuschung obwohl man ganz bestimmt mehr daraus hätte machen können, was ich von der Autorin auch erwartet hätte. Bei ,,Die Nachtigall‘‘ hat sie gezeigt, dass sie es eigentlich kann.

4

In „Die Frauen jenseits des Flusses“ erzählt Kristin Hannah von den Frauen, die als Krankenschwestern während des Vietnam-Krieges gedient haben. Ein Satz ändert das Leben von Frankie McGrath nachhaltig: Auch Frauen können Helden sein und so folgt sie ihrem Bruder nach Vietnam. Für mich war es ein sehr intensives Buch, dass Ereignisse im Krieg und nach der Heimkehr schildert. Es werden viele schreckliche Ereignisse beschrieben und das Buch beschäftigt sich mit den Folgen des Kriegseinsatzes und wie man mit dem Erlebten umgeht. Auch die Proteste in den USA gegen den Vietnamkrieg haben Eingang in diesen Roman gefunden. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin froh, mich mal wieder mit einem Thema beschäftigt zu haben, worüber ich kaum etwas wusste.

Post image
Create Post