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The Last White Man

3.3(60)
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English
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About the book

A NEW YORKER “ESSENTIAL READ”

A NEW YORK TIMES BESTSELLER

NAMED A BEST BOOK OF THE YEAR BY THE NEW YORKER, VOGUE, AND NPR

“Perhaps Hamid’s most remarkable work yet … an extraordinary vision of human possibility.” –Ayad Akhtar, author of Homeland Elegies

“Searing, exhilarating … reimagines Kafka’s iconic The Metamorphosis for our racially charged era.” Hamilton Cain, Oprah Daily

From the New York Times-bestselling author of Exit West, a story of love, loss, and rediscovery in a time of unsettling change.

One morning, a man wakes up to find himself transformed. Overnight, Anders’s skin has turned dark, and the reflection in the mirror seems a stranger to him. At first he shares his secret only with Oona, an old friend turned new lover. Soon, reports of similar events begin to surface. Across the land, people are awakening in new incarnations, uncertain how their neighbors, friends, and family will greet them.Some see the transformations as the long-dreaded overturning of the established order that must be resisted to a bitter end. In many, like Anders’s father and Oona’s mother, a sense of profound loss and unease wars with profound love. As the bond between Anders and Oona deepens, change takes on a different shading: a chance at a kind of rebirth--an opportunity to see ourselves, face to face, anew.
 
In Mohsin Hamid’s “lyrical and urgent” prose (O Magazine), The Last White Man powerfully uplifts our capacity for empathy and the transcendence over bigotry, fear, and anger it can achieve.

Editions (3)

ISBN9780593538821
PublisherRandom House
Publication Date06/13/23
Pages210

Reviews & Ratings

60 ratings

11 reviews

3.3

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  • jtk_0701
    jtk_0701

    344 Followers

    4.5

    Was für ein Plot und welch gute Umsetzung! Ich hatte befürchtet, es könnte zu viel Kafka sein (auch wenn ich „Die Verwandlung“ mochte, war es jetzt nicht gerade der Schreibstil, der mich total umgehauen hat), aber Irrtum. Mohsin Hamid Schreibstil hat mich direkt in die Story reingezogen. Zwar hat es mich am Anfang wirklich stark an „Die Verwandlung“ erinnert, aber die Geschichte ist nicht in Anders Zimmer geblieben, sondern hat sich ausgeweitet auf die ganze (unbekannte) Stadt. Anders wacht eines Morgens auf und bemerkt, dass er sich in einen dunkelhäutigen Mann verwandelt hat. Er bekommt es mit der Angst zu tun und meldet sich krank. Geht kaum aus dem Haus und wenn, fühlt er sich bedroht, versteckt sein Gesicht, seine Hände und versucht niemanden anzuschauen. In seiner Panik ruft er Oona an, eine alte Highschool Liebe, die wieder zurück in die Stadt gezogen ist. Sie kommen sich näher und er fühlt sich nicht ganz so verlassen. Langsam verwandeln sich nach und nach immer mehr weiße Menschen in der Stadt. Es herrscht Panik, Angst, Unruhen und Gewalt auf den Straßen. Und neben all dem Chaos kommen die familiären Dramen von Anders und Oona langsam zur Ruhe. Trotz der langen Sätze war es ein leicht zu lesender Text. Es war eine Aneinanderreihung von Sätzen durch Kommata geteilt, wodurch der Text einen gewissen Rhythmus hatte, der in meinem Takt war. Mohsin Hamid hat hier nicht nur „die Absurdität des Konstrukts „Rasse““ beschrieben, sondern auch existenzielle Fragen des Menschen und Absurditäten im Ganzen (vielleicht musste ich deswegen kurz an Camus denken?!). Wie anpassungsfähig Menschen sind und das so eine Verwandlung auch ein Neuanfang sein kann. S.36 „[…]wie eisig kalt und unmenschlich das Weltall doch war, eine leblose Leere, genauso tot wie ihr Vater, und ihr Bruder, der ihm gefolgt war, der nie über ihn hinweggekommen war, und dieser Gedankengang riss ihr den Boden unter den Füßen weg, nahm ihr das Vertrauen an die Erde als Anker, sie spürte ihre Abwesenheit, ihr Bruder, ihr Vater, wie sie an ihr zerrten, das Nichts, das sie geholt hatte, das uns alle irgendwann holt, wie konnte es sein, dass es uns alle auslöscht, dann ein Klingeln, das Klingeln hörte auf, und Anders war dran.“ S.139 „[…]niemand in der Bar schien sich so richtig wohlfühlen, weder der Barkeeper noch die Männer am einzigen besetzten Tisch, und auch Anders und Oona nicht, keiner von ihnen, keiner dieser dunkelhäutigen, in Barlicht getauchten Menschen, die versuchten, sich in dieser vertrauten und doch so seltsamen Situation zurechtzufinden, und als Oona das merkte, fragte sie sich, ob es wirklich stimmte, oder ob die Leute automatisch unentspannt aussahen, wenn man dachte, sie wären unentspannt, so wie sie auch verrückt wirkten, wenn man dachte, sie wären verrückt, vielleicht sahen sie auch alle genauso aus wie immer, nur eben dunkelhäutig.“

    Feb 13, 2025

  • thegreatescape
    thegreatescape

    83 Followers

    4.5

    Überraschend

    Anders, ein weißer, junger Mann, wird morgens wach und stellt fest, dass er über Nacht schwarz geworden ist. Was nun? Er meldet sich krank, versteckt sich und bekommt von anderen gesagt, dass sie sich an seiner Stelle umbringen würden. Doch dann werden immer mehr Menschen schwarz, es kommt zu Ausschreitungen und Aufständen. Gleichzeitig kommt er Oona, einer immer-mal-wieder-Liebschaft näher. Deren Mutter glaubt an eine Verschwörung und ist alles andere als begeistert, als ihre Tochter sich mit einem Farbigen einlässt. Ich hatte ein komplett anderes Buch erwartet und bin doch beeindruckt. Obwohl das Buch fast ausschließlich aus langen, verschachtelten und zerrissenen Sätzen besteht, lässt es sich leicht lesen. Die Ereignisse im "draußen" werden nur grob skizziert, dafür erfährt man ausführlich, wie es in Anders und Ooma aussieht. Tolles Buch, sehr empfehlenswert!

    May 29, 2024

  • monerl
    monerl

    84 Followers

    5.0

    Win ganz wunderbares Buch, das sich auf das Wesentliche konzentriert und dabei eine ganz herzerwärmende Geschichte erzählt. Ein Highlight!

    Feb 2, 2025

3 of 11 reviews

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