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Liberation Day

3.4(8)
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English
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About the book

NEW YORK TIMES BESTSELLER • “One of our most inventive purveyors of the form returns with pitch-perfect, genre-bending stories that stare into the abyss of our national character. . . . An exquisite work from a writer whose reach is galactic.”—Oprah Daily

Booker Prize winner George Saunders returns with his first collection of short stories since the New York Times bestseller Tenth of December.

ONE OF BARACK OBAMA’S FAVORITE BOOKS OF THE YEAR • ONE OF THE BEST BOOKS OF THE YEAR: The New York Times Book Review, The New Yorker, Oprah Daily, NPR, Time, USA Today, The Guardian, Esquire, Newsweek, Kirkus Reviews, Booklist, Library Journal

The “best short-story writer in English” (Time) is back with a masterful collection that explores ideas of power, ethics, and justice and cuts to the very heart of what it means to live in community with our fellow humans. With his trademark prose—wickedly funny, unsentimental, and exquisitely tuned—Saunders continues to challenge and surprise: Here is a collection of prismatic, resonant stories that encompass joy and despair, oppression and revolution, bizarre fantasy and brutal reality.

“Love Letter” is a tender missive from grandfather to grandson, in the midst of a dystopian political situation in the (not too distant, all too believable) future, that reminds us of our obligations to our ideals, ourselves, and one another. “Ghoul” is set in a Hell-themed section of an underground amusement park in Colorado and follows the exploits of a lonely, morally complex character named Brian, who comes to question everything he takes for granted about his reality. In “Mother’s Day,” two women who loved the same man come to an existential reckoning in the middle of a hailstorm. In “Elliott Spencer,” our eighty-nine-year-old protagonist finds himself brainwashed, his memory “scraped”—a victim of a scheme in which poor, vulnerable people are reprogrammed and deployed as political protesters. And “My House”—in a mere seven pages—comes to terms with the haunting nature of unfulfilled dreams and the inevitability of decay.

Together, these nine subversive, profound, and essential stories coalesce into a case for viewing the world with the same generosity and clear-eyed attention Saunders does, even in the most absurd of circumstances.

Editions (5)

ISBN9780525509592
PublisherRandom House Publishing Group
Publication Date10/18/22
Pages256

Reviews & Ratings

8 ratings

6 reviews

3.4

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  • 3.0

    Abstruse Kurzgeschichtensammlung

    „Der Tag der Befreiung“ ist eine Sammlung von neun Kurzgeschichten, die unterschiedliche Themen erkunden. Drei dieser Geschichten spielen in einer dystopischen Zukunft („Tag der Befreiung“, „Ghul“ und „Elliot Spencer“), während die anderen ebenfalls der spekulativen Fiktion zuzuordnen sind, auch wenn sie nicht dystopisch sind. Jede Geschichte ist auf ihre eigene Weise einzigartig, da George Saunders komplexe Themen wie Macht, Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Revolution und Moral beleuchtet. Durch diese neun Kurzgeschichten demonstriert Saunders seine intellektuelle Tiefe. Meine Erwartungen waren hoch, insbesondere nachdem ich Kritiken gelesen hatte, die Saunders als „besten Kurzgeschichtenautor in Amerika“ lobten. Doch nach der Lektüre bin ich unschlüssig, da es meiner Meinung nach stärkere Kurzgeschichtensammlungen gibt. Vor diesem Hintergrund fällt es mir schwer, meine Lieblingsgeschichten aus dieser Sammlung zu benennen. Vielleicht würde ich die drei dystopischen Geschichten als Favoriten wählen. „Der Tag der Befreiung“ spielt in einer Gesellschaft, in der Ausgestoßene freiwillig ihre Erinnerungen löschen lassen und als Sprecher, oder eher als Unterhaltung für die Reichen, dienen. „Ghul“ ist in einem unterirdischen Vergnügungspark angesiedelt, wo Mitarbeiter ständig auf Besucher warten und für das Aussprechen einer Lüge von anderen Mitarbeitern zu Tode getreten werden. „Elliot Spencer“ handelt von einer Gesellschaft, in der die Erinnerungen schutzbedürftiger Menschen gelöscht werden, um sie als politische Demonstranten zu reprogrammieren. Obwohl mich die originelle dystopische Atmosphäre dieser drei Geschichten beeindruckt hat, bin ich unsicher, ob der Weltenbau und die Umsetzung der Konzepte wirklich gelungen sind. Möglicherweise könnten diese Geschichten besser als vollwertige Romane ausgearbeitet werden. Die anderen Kurzgeschichten konnten mich nicht überzeugen, obwohl ich auf einige beeindruckende Zitate gestoßen bin. Insgesamt bietet die Sammlung zwar einige humorvolle Momente und effektive satirische Kommentare über die heutige amerikanische Gesellschaft, doch bleibt sie für mich weder schlecht noch besonders beeindruckend

    Aug 16, 2024

  • kapitelchaos
    kapitelchaos

    105 Followers

    2.0

    „ George Saunders erzählt mit großer Klarsicht von einer zutiefst verunsicherten Gesellschaft: […] »Tag der Befreiung« versammelt so virtuose wie einfühlsame Erzählungen über die Gefängnisse, in denen wir stecken, die realen wie die eingebildeten. Sie handeln von Liebe und Verlust, von der Sehnsucht nach menschlicher Verbindung und dem Versuch, sich von allem zu befreien. Und davon, dass die Befreiung manchmal die noch größere Katastrophe ist. „ (Teile des Klappentextes) Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich mir: Das klingt super und nach etwas, was ich unbedingt lesen muss. Oder was meint ihr? Nun ja, die Realität war dann eine ganz andere… George Saunders schreibt von Gefangensein durch andere oder in sich selbst. Er schreibt von Befreiung, von Abhängigkeit, von Gehorsam. Außerdem schreibt er von Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt, aber auch von Verrat, Einsamkeit, dem Verlust des Selbstbildes. Er schreibt vom Wollen und davon etwas nicht zu bekommen. Eine tiefe Resignation schwingt in allen Texten mit. Prinzipiell mag ich sowas sehr. Ich hab mir ein tiefes eintauchen in die Gefühlwelt der Protagonist*innen gewünscht, ein Einfühlen und Verstehen. Leider schreibt Saunders sehr abstrakt, teilweise kryptisch und den Geschichten gelingt es nicht mich zu erreichen. Da es sich um eine Sammlung von Kurzgeschichten handelt, habe ich nach jeder Geschichte gehofft, dass es besser wird, jedoch zur Hälfte des Buches hin war relativ klar, dass sich der Stil genau so durchzieht. Die meisten Erzählungen liegen irgendwo im Bereich des Sci-Fi, bei vielen hab ich das Gefühl, dass sich an der ein oder anderen Verschwörungstheorie bedient wurde. Es war aber nicht nur der Inhalt der Geschichten, der es mir schwer gemacht hat, auch die gewählte Sprache konnte mich nicht überzeugen. Zwar wechselt diese immer mal, im Großen und Ganzen hab ich es aber als sehr mühsam empfunden die Geschichten zu lesen. Um es kurz zu machen: Der Autor wird nicht umsonst ein Spiegel-Bestseller-Autor sein und auch die begeisterten Pressestimmen haben sicherlich ihre Berechtigung, aber meins war es absolut gar nicht. Wäre es kein Buddyread gewesen, hätte ich es wahrscheinlich nicht beendet. Macht euch wie immer gern selbst ein Bild.

    Jun 25, 2024

  • dieraberin
    dieraberin

    104 Followers

    4.0

    Absolut kein Wohlfühlbuch

    Absolut kein Wohlfühlbuch

    Jul 5, 2024

3 of 6 reviews

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