#1 NEW YORK TIMES BEST SELLER • In his first collection of short stories John Grisham takes us back to Ford County, Mississippi, the setting of his first novel, A Time to Kill.
Wheelchair-bound Inez Graney and her two older sons, Leon and Butch, take a bizarre road trip through the Mississippi Delta to visit the youngest Graney brother, Raymond, who's been locked away on death row for eleven years. It could well be their last visit.
Mack Stafford, a hard-drinking and low-grossing run-of-the-mill divorce lawyer gets a miracle phone call with a completely unexpected offer to settle some old, forgotten cases for more money than he has ever seen. Mack is suddenly bored with the law, fed up with his wife and his life, and makes drastic plans to finally escape.
Quiet, dull Sidney, a data collector for an insurance company, perfects his blackjack skills in hopes of bringing down the casino empire of Clanton's most ambitious hustler, Bobby Carl Leach, who, among other crimes, has stolen Sidney's wife.
Three good ol' boys from rural Ford County begin a journey to the big city of Memphis to give blood to a grievously injured friend. However, they are unable to drive past a beer store as the trip takes longer and longer. The journey comes to an abrupt end when they make a fateful stop at a Memphis strip club.
The Quiet Haven Retirement Home is the final stop for the elderly of Clanton. It's a sad, languid place with little controversy, until Gilbert arrives. Posing as a lowly paid bedpan boy, he is in reality a brilliant stalker with an uncanny ability to sniff out the assets of those "seniors" he professes to love.
One of the hazards of litigating against people in a small town is that one day, long after the trial, you will probably come face-to-face with someone you've beaten in a lawsuit. Lawyer Stanley Wade bumps into an old adversary, a man with a long memory, and the encounter becomes a violent ordeal.
Clanton is rocked with the rumor that the gay son of a prominent family has finally come home, to die. Of AIDS. Fear permeates the town as gossip runs unabated. But in Lowtown, the colored section of Clanton, the young man finds a soul mate in his final days.
Featuring a cast of characters you'll never forget, these stories bring Ford County to vivid and colorful life. Often hilarious, frequently moving, and always entertaining, this collection makes it abundantly clear why John Grisham is our most popular storyteller.
Don’t miss John Grisham’s new book, THE EXCHANGE: AFTER THE FIRM, coming soon!
Seit 20 Jahren mein nächster Grisham. Immer noch der gleiche Schreibstil, das gleiche, vorhersehbare Ergebnis. Hier waren es Kurzgeschichten, die man gut zwischendurch lesen konnte.
Apr 19, 2024
3.0
Seit 20 Jahren mein nächster Grisham. Immer noch der gleiche Schreibstil, das gleiche, vorhersehbare Ergebnis. Hier waren es Kurzgeschichten, die man gut zwischendurch lesen konnte.
⚖️ 𝘽𝙚𝙞𝙢 𝙇𝙚𝙨𝙚𝙣 𝙛𝙪̈𝙝𝙡𝙩 𝙚𝙨 𝙨𝙞𝙘𝙝 𝙖𝙣, 𝙖𝙡𝙨 𝙬𝙪̈𝙧𝙙𝙚 𝙟𝙚𝙙𝙚 𝙂𝙚𝙨𝙘𝙝𝙞𝙘𝙝𝙩𝙚 𝙬𝙞𝙚 𝙚𝙞𝙣 𝙠𝙪𝙧𝙯𝙚𝙧 𝘽𝙡𝙞𝙘𝙠 𝙞𝙣 𝙚𝙞𝙣 𝙛𝙧𝙚𝙢𝙙𝙚𝙨 𝘼𝙠𝙩𝙚𝙣𝙨𝙩𝙪̈𝙘𝙠 𝙨𝙚𝙞𝙣: 𝙢𝙖𝙣𝙘𝙝𝙚 𝙎𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣 𝙥𝙖𝙘𝙠𝙚𝙣 𝙨𝙤𝙛𝙤𝙧𝙩, 𝙖𝙣𝙙𝙚𝙧𝙚 𝙨𝙘𝙝𝙡𝙞𝙚ß𝙚𝙣 𝙨𝙞𝙘𝙝, 𝙗𝙚𝙫𝙤𝙧 𝙢𝙖𝙣 𝙨𝙞𝙚 𝙜𝙖𝙣𝙯 𝙫𝙚𝙧𝙨𝙩𝙖𝙣𝙙𝙚𝙣 𝙝𝙖𝙩.
Manchmal schlägt man ein Buch auf und merkt schon nach den ersten Seiten: Das hier ist nicht der typische Grisham, den man sonst kennt – weniger großer Sog, mehr kleine Momentaufnahmen. „Das Gesetz: Stories“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die rund um Recht, Moral und menschliche Abgründe kreisen. Und genau diese Form ist hier zugleich Stärke und Schwäche.
Was für mich gut funktioniert hat: Einige Geschichten treffen den Ton wirklich perfekt. Sie sind pointiert, haben eine klare Idee, und man spürt Grishams Gespür für Situationen, in denen eine Entscheidung alles kippen kann. Da blitzt diese bekannte Mischung aus Alltagsnähe, juristischem Unterton und einem leisen „Da stimmt doch was nicht…“ auf – und das macht Spaß.
Aber: Nicht jede Story zündet. Bei mehreren Kurzgeschichten hatte ich nach dem Ende eher ein „Hä, war’s das jetzt?“ im Kopf, weil sie für mich zu abrupt abgeschlossen haben oder weil mir der letzte Schritt gefehlt hat, der alles rund macht. Gerade wenn man Grisham sonst für seine durchgezogenen Plots und das starke Tempo mag, kann sich diese Sammlung stellenweise ungewohnt fragmentiert anfühlen.
Unterm Strich ist „Das Gesetz: Stories“ für mich daher ein Buch, das weder richtig enttäuscht noch richtig begeistert: ein solides Zwischendurch-Lesen mit ein paar richtig gelungenen Momenten – aber eben nicht die Sorte Grisham, bei der man komplett versinkt. Am ehesten würde ich es Leser:innen empfehlen, die Kurzgeschichten mögen und Lust auf kleine rechtliche/moralische Mini-Dramen haben, statt auf den großen Thrillerbogen.
⭐ Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen
(𝙀𝙞𝙣 𝙥𝙖𝙖𝙧 𝙨𝙩𝙖𝙧𝙠𝙚 𝙎𝙩𝙤𝙧𝙞𝙚𝙨, 𝙖𝙗𝙚𝙧 𝙞𝙣𝙨𝙜𝙚𝙨𝙖𝙢𝙩 𝙯𝙪 𝙬𝙚𝙘𝙝𝙨𝙚𝙡𝙝𝙖𝙛𝙩 𝙞𝙢 𝙀𝙞𝙣𝙙𝙧𝙪𝙘𝙠.)
Jan 18, 2026
3.0
⚖️ 𝘽𝙚𝙞𝙢 𝙇𝙚𝙨𝙚𝙣 𝙛𝙪̈𝙝𝙡𝙩 𝙚𝙨 𝙨𝙞𝙘𝙝 𝙖𝙣, 𝙖𝙡𝙨 𝙬𝙪̈𝙧𝙙𝙚 𝙟𝙚𝙙𝙚 𝙂𝙚𝙨𝙘𝙝𝙞𝙘𝙝𝙩𝙚 𝙬𝙞𝙚 𝙚𝙞𝙣 𝙠𝙪𝙧𝙯𝙚𝙧 𝘽𝙡𝙞𝙘𝙠 𝙞𝙣 𝙚𝙞𝙣 𝙛𝙧𝙚𝙢𝙙𝙚𝙨 𝘼𝙠𝙩𝙚𝙣𝙨𝙩𝙪̈𝙘𝙠 𝙨𝙚𝙞𝙣: 𝙢𝙖𝙣𝙘𝙝𝙚 𝙎𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣 𝙥𝙖𝙘𝙠𝙚𝙣 𝙨𝙤𝙛𝙤𝙧𝙩, 𝙖𝙣𝙙𝙚𝙧𝙚 𝙨𝙘𝙝𝙡𝙞𝙚ß𝙚𝙣 𝙨𝙞𝙘𝙝, 𝙗𝙚𝙫𝙤𝙧 𝙢𝙖𝙣 𝙨𝙞𝙚 𝙜𝙖𝙣𝙯 𝙫𝙚𝙧𝙨𝙩𝙖𝙣𝙙𝙚𝙣 𝙝𝙖𝙩.
Manchmal schlägt man ein Buch auf und merkt schon nach den ersten Seiten: Das hier ist nicht der typische Grisham, den man sonst kennt – weniger großer Sog, mehr kleine Momentaufnahmen. „Das Gesetz: Stories“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die rund um Recht, Moral und menschliche Abgründe kreisen. Und genau diese Form ist hier zugleich Stärke und Schwäche.
Was für mich gut funktioniert hat: Einige Geschichten treffen den Ton wirklich perfekt. Sie sind pointiert, haben eine klare Idee, und man spürt Grishams Gespür für Situationen, in denen eine Entscheidung alles kippen kann. Da blitzt diese bekannte Mischung aus Alltagsnähe, juristischem Unterton und einem leisen „Da stimmt doch was nicht…“ auf – und das macht Spaß.
Aber: Nicht jede Story zündet. Bei mehreren Kurzgeschichten hatte ich nach dem Ende eher ein „Hä, war’s das jetzt?“ im Kopf, weil sie für mich zu abrupt abgeschlossen haben oder weil mir der letzte Schritt gefehlt hat, der alles rund macht. Gerade wenn man Grisham sonst für seine durchgezogenen Plots und das starke Tempo mag, kann sich diese Sammlung stellenweise ungewohnt fragmentiert anfühlen.
Unterm Strich ist „Das Gesetz: Stories“ für mich daher ein Buch, das weder richtig enttäuscht noch richtig begeistert: ein solides Zwischendurch-Lesen mit ein paar richtig gelungenen Momenten – aber eben nicht die Sorte Grisham, bei der man komplett versinkt. Am ehesten würde ich es Leser:innen empfehlen, die Kurzgeschichten mögen und Lust auf kleine rechtliche/moralische Mini-Dramen haben, statt auf den großen Thrillerbogen.
⭐ Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen
(𝙀𝙞𝙣 𝙥𝙖𝙖𝙧 𝙨𝙩𝙖𝙧𝙠𝙚 𝙎𝙩𝙤𝙧𝙞𝙚𝙨, 𝙖𝙗𝙚𝙧 𝙞𝙣𝙨𝙜𝙚𝙨𝙖𝙢𝙩 𝙯𝙪 𝙬𝙚𝙘𝙝𝙨𝙚𝙡𝙝𝙖𝙛𝙩 𝙞𝙢 𝙀𝙞𝙣𝙙𝙧𝙪𝙘𝙠.)