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Quiet: The Power of Introverts in a World That Can't Stop Talking

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About the book

Quiet By Susan Cain Will Change How You Think About Introverts Forever A Sunday Times And New York Times Bestseller Our Lives Are Driven By A Fact That Most Of Us Can't Name And Don't Understand. It Defines Who Our Friends And Lovers Are, Which Careers We Choose, And Whether We Blush When We're Embarrassed. That Fact Is Whether We're An Introvert Or An Extrovert. The Introvert/extrovert Divide Is The Most Fundamental Dimension Of Personality. And At Least A Third Of Us Are On The Introverted Side. Some Of The World's Most Talented People Are Introverts. Without Them We Wouldn't Have The Apple Computer, The Theory Of Relativity And Van Gogh's Sunflowers. Yet Extroverts Have Taken Over. Shyness, Sensitivity And Seriousness Are Often Seen As Being Negative. Introverts Feel Reproached For Being The Way They Are. In Quiet, Susan Cain Shows How The Brain Chemistry Of Introverts And Extroverts Differs, And How Society Misunderstands And Undervalues Introverts. She Gives Introverts The Tools To Better Understand Themselves And Take Full Advantage Of Their Strengths. Passionately Argued, Superbly Researched, And Filled With Real Stories, Quiet Will Permanently Change How We See Introverts - And How You See Yourself. 'i Can't Get Quiet Out Of My Head. It Is An Important Book - So Persuasive And Timely And Heartfelt It Should Inevitably Effect Change In Schools And Offices' Jon Ronson, The Guardian 'susan Cain's Quiet Has Sparked A Quiet Revolution. In Our Booming Culture, Hers Is A Still, Small Voice That Punches Above Its Weight. Perhaps Rather Than Sitting Back And Asking People To Speak Up, Managers And Company Leaders Might Lean Forward And Listen' Megan Walsh, The Times 'quiet Is A Very Timely Book, And Cain's Central Thesis Is Fresh And Important. Maybe The Extrovert Ideal Is No Longer As Powerful As It Was; Perhaps It Is Time We All Stopped To Listen To The Still, Small Voice Of Calm' Daisy Goodwin, The Sunday Times Susan Cain Is The Owner Of The Negotiation Company, A Firm That Trains People In Negotiation And Communication Skills. Her Clients Include Merrill Lynch, Standard & Poor, University Of Chicago Business School And Many Of The Us's Most Powerful Law Firms. She Previously Practiced Corporate Law For Seven Years With Cleary Gottlieb Steen & Hamilton. She Lives In New York With Her Husband And Two Sons.

Editions (5)

ISBN9780141970172
PublisherPenguin Books, Limited
Publication Date12/31/12
Pages352

Reviews & Ratings

78 ratings

12 reviews

3.9

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    3.0

    Quiet (2012) von Susan Cain behandelt laut dem Untertitel ("The Power of Introverts in a World That Can't Stop Talking") das Thema Introversion. Cain fasst den Forschungsstand zusammen, beginnend bei C. G. Jungs "Psychologische Typen" (1921). Es gibt keine einheitliche Definition für Intro- und Extroversion (bzw. fachsprachlich korrekt: Extraversion). Cain bezieht sich vor allem darauf, dass introvertierte Menschen weniger äußere Stimuli benötigen und sich daher eher im Alleinsein regenerieren als in Gesellschaft. Das Buch behandelt dann aber in weiten Teilen andere Eigenschaften, die zwar häufig, aber nicht zwingend mit Introversion einhergehen: Schüchternheit, (Hoch-)Sensibilität und Ernsthaftigkeit. Dadurch wird das Buch wissenschaftlich etwas schwammig, aber eine akkurate Erklärung vieler Alltagsphänomene. Cain identifiziert ein Ideal der Extroversion, das in westlichen Gesellschaften vorherrscht. Es gilt als erstrebenswert, viele Freunde zu haben, sich gut präsentieren zu können und als Gesprächspartner*in unterhaltsam zu sein. Bereits Schulen sind auf Extrovertierte ausgerichtet, etwa indem Gruppearbeit gefördert wird und Kinder, die sich zurückziehen, als "Problemfälle" behandelt werden. Auch im Arbeitskontext ist es häufig notwendig, an Networking- und Teambuilding-Events teilzunehmen oder im Großraumbüro zu arbeiten. Viele introvertierte Menschen sehen diese Dinge als notwendiges Übel an. Sie verinnerlichen, dass sie gegen ihr Naturell anarbeiten müssen, noch bevor sie wissen, dass Intro- und Extroversion Charakterzüge sind. Cain spricht von der "Rubber Band Theory", nach der wir uns zwar in verschiedene Richtungen strecken können, aber nur zu einem gewissen Ausmaß. Zudem kostet es Introvertierte Energie, konstant in einem System zu agieren, das Extroversion als Standard setzt. Cain diskutiert ausführlich, inwieweit und wie Introvertierte sich an das Ideal der Extroversion anpassen können. Sie schreibt aber, ihr primäres Ziel sei es, dass Introvertierte ihre spezifischen Stärken (etwa eine hohe Konzentrationsfähigkeit) erkennen und sich von dem Ideal der Extroversion lösen.

    Jun 28, 2025

  • firyar
    firyar

    9 Followers

    4.0

    A little too much information on (American) history but the other parts on personality, behaviour and brain structures were pretty interesting.

    Jul 6, 2024

  • jari
    jari

    56 Followers

    4.0

    Ich gehöre zu den Kindern, denen man früher bei jedem Lehrergespräch gesagt hat, sie sollen sich mehr melden, aktiver werden, sich mehr einbringen. Damals versuchte ich es immer wieder, gab dann aber irgendwann wieder auf. Selbst wenn ich die Antwort wusste, wollte ich mich nicht melden. Ich wollte auch nie an Gruppenarbeiten teilnehmen, sondern bevorzugte Zweierarbeit mit meiner besten Freundin. Der ging es übrigens genau gleich. Unterdessen weiss ich, dass wir nicht "merkwürdig" oder "falsch" waren, sondern einfach nur introvertiert. Auch weiss ich inzwischen, dass wir damit nicht alleine sind, sondern dass ca. 40-50% der Bevölkerung zu einem gewissen Grad introvertiert ist. Blöd nur, dass wir alle in einer sehr extrovertierten Welt leben und Introversion als Makel gilt. Deshalb auch der stets gut gemeinte Rat der Erziehungsberechtigten, man solle sich mehr einbringen. Unser gesamtes Umfeld ist auf Extroversion getrimmt: Grossraumbüros, Partys, sogar die Schule zieht mit, und auch viele besorgte Eltern, die nicht wissen, was in ihrem Kind vor sich geht. Aber was ist Introversion überhaupt? Was macht einen introvertierten Menschen aus und was bringt es, introvertiert zu sein? Ist es nicht viel besser, sich zu ändern und extrovertiert zu werden? "Nein", sagt Susan Cain, selbst eine Introvertierte, und legt uns ihr Buch "Still" vor. Darin erklärt sie uns, wie Introvertierte funktionieren, woher die Introversion kommt und welche Leistungen von Introvertierten erbracht wurden (Einstein - schon mal gehört? Introvertiert. Bill Gates. Introvertiert. Warren Buffett. Introvertiert etc. etc.). Auch spannend ist, wie unsere Gesellschaft so extrovertiert wurde, wie sie heute ist. Das Buch widmet sich in erster Linie an Amerikaner, denn Amerika ist das extrovertierteste Land überhaupt. Dort introvertiert zu sein, kann sehr schnell sehr schwer werden. Anhand von vielen Beispielen unterschiedlicher Menschen und ihrer Erlebnisse macht Cain sich auf die Suche nach Lösungen, wie Introvertierte auch in einer so lauten Gesellschaft überleben können. Dabei findet die Autorin Erstaunliches heraus. Aus diesen Erfahrungen gibt sie dem introvertierten Leser viele hilfreiche Tipps an die Hand und gibt ihm endlich das Gefühl, dass es nichts Schlimmes ist, introvertiert zu sein, sondern eine Stärke, die man gezielt einsetzen kann. Doch "Still" richtet sich nicht nur an Introvertierte, sondern ist auch ein wichtiges Buch für Extrovertierte, die viel mit introvertierten Menschen zu tun haben. Ehepartner, Eltern, Lehrer, Chefs... Verliert jedoch nicht aus den Augen, dass es beide Positionen braucht. Beide Persönlichkeiten können und müssen voneinander profitieren und auch hier zeigt die Autorin, weshalb das so ist und wie es funktionieren kann. Das Buch ist ausserdem mit kurzen Tests und Checklisten ausgestattet, so kann man z.B. kurz testen, in welche Richtung man tendiert: introvertiert oder extrovertiert. Ich habe bei Introversion die "volle Punktzahl" erhalten... "Still" ist ein wichtiges Buch und auch wenn ich denke, dass mit der aktuellen Nerdkultur die Introversion nicht mehr derart stigmatisiert wird wie noch vor einigen Jahren, ist es eine aufschlussreiche Lektüre für Introvertierte, Extrovertierte und alle im Bereich dazwischen. Es ist wichtig, dass es solche Bücher gibt, um jenen zu helfen, die das Gefühl haben, nicht "so funktionieren, wie sie funktionieren sollten", und um aufzuklären, dass es vielleicht kontraproduktiv sein könnte, ein stilles Kind gegen seinen Willen in ein Feriencamp zu schicken. Noch einmal zum Schluss: es ist keine Schwäche, introvertiert zu sein! Es ist kein Makel, den wir uns abtrainieren müssen! Es ist eine Stärke und ein Teil unserer einzigartigen Persönlichkeit!

    Dec 21, 2024

3 of 12 reviews

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