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“The Demigod Diaries” von Rick Riordan ist eine Kurzgeschichten-Sammlung ergänzend zur „Die Helden des Olymp“-Reihe, die man am besten zwischen „Der Sohn des Neptun“ und „Das Zeichen der Athene“ lesen sollte. Es gibt eine kurze Gliederung, worauf direkt ein Brief von Rick Riordan folgt, der an uns Leser adressiert ist. Wie immer nimmt der Autor eine Position zwischen den Welten ein als offizieller Schriftgelehrte des Camp Half-blood ein. „The Demigod Diaries“ beinhaltet 4 Kurzgeschichten, einige Illustrationen, ein Interview mit George und Martha, einigen neuen Rätseln und noch eine sehr persönliche Notiz von Rick Riordan – dazu gleich mehr. Die erste Novelle ist „The Diary of Luke Castellan”. Diese spielt circa 5 Jahre vor „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ und lässt uns an einem Abenteuer teilhaben, das Luke und Thalia zusammen erleben, unmittelbar bevor sie auf Annabeth treffen. Mit dem Wissen um Lukes Schicksal lies sich diese Kurzgeschichte mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Weiter geht es mit „Percy Jackson and the Staff of Hermes”. Diese setzt einen Monat nach “Die letzte Göttin“ an, genau zum „Monthiversary“ von Percy und Annabeth. Ein etwas fehlgeschlagenes Date wird durch ein spontanes Hilfegesuch von Hermes unterbrochen. Ob dies die Rettung oder das Verderben dieses Jubiläums bedeutet, müsst Ihr selbst herausfinden. Die dritte Novelle ist „Leo Valdez and the Quest for Buford” – angesiedelt zwischen „Der verschollene Halbgott“ und „Der Sohn des Neptun“. Leo befindet sich in einer heiklen Phase beim Bau der Argo 2, wenn sein Beistelltisch buchstäblich die Beine in die Hand nimmt und auf Wanderschaft geht – blöd nur, dass dieser ein essenzielles Bauteil gleich mitnimmt. Ein Wettlauf gegen die Zeit bricht los. Können Leo, Jason und Piper das Camp retten? Die letzte Novelle „Son of Magic“ ist etwas ganz Besonderes – diese wurde nämlich von Rick Riordans Sohn Haley Riordan geschrieben. Hier kommt nun auch die persönliche Notiz des Autors ins Spiel, in der er erklärt, dass sein Sohn ihn überhaupt erst zu Percy Jackson inspiriert hat. Da ich ein bekannter Softie bin, hat mich das natürlich zutiefst berührt. Die Geschichte selbst war unheimlich interessant. Ironischerweise war der Stil auch deutlich erwachsener als die Novellen seines Vaters. Haley befasst sich mit der gewichtigen Frage, wie es nun mit den Halbgöttern weitergeht, die sich im Kampf auf die Seite der Titanen geschlagen haben. Die Antwort ist nicht ohne. Ich bin gespannt, ob uns Alabaster noch einmal begegnen wird. Fazit: Rick und Haley Riordans „The Demigod Diaries” ist eine tolle Ergänzung zur „Die Helden des Olymp“-Reihe. Generell waren alle Kurzgeschichten, die ich bislang zum „Riordanverse“ gelesen habe, unterhaltsam und spannend, aber diese 4 wirkten irgendwie noch gewichtiger. Wirklich schade, dass rein deutschsprachigen Lesern bislang nur „Percy Jackson – Auf Monsterjagd mit den Gebrüdern Kane“ zu Verfügung steht, denn all die vielen Novellen bereichern das „Riordanverse“ ungemein. Klare Leseempfehlung – 5/5 Sterne.
Aug 11, 2024
“The Demigod Diaries” von Rick Riordan ist eine Kurzgeschichten-Sammlung ergänzend zur „Die Helden des Olymp“-Reihe, die man am besten zwischen „Der Sohn des Neptun“ und „Das Zeichen der Athene“ lesen sollte. Es gibt eine kurze Gliederung, worauf direkt ein Brief von Rick Riordan folgt, der an uns Leser adressiert ist. Wie immer nimmt der Autor eine Position zwischen den Welten ein als offizieller Schriftgelehrte des Camp Half-blood ein. „The Demigod Diaries“ beinhaltet 4 Kurzgeschichten, einige Illustrationen, ein Interview mit George und Martha, einigen neuen Rätseln und noch eine sehr persönliche Notiz von Rick Riordan – dazu gleich mehr. Die erste Novelle ist „The Diary of Luke Castellan”. Diese spielt circa 5 Jahre vor „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ und lässt uns an einem Abenteuer teilhaben, das Luke und Thalia zusammen erleben, unmittelbar bevor sie auf Annabeth treffen. Mit dem Wissen um Lukes Schicksal lies sich diese Kurzgeschichte mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Weiter geht es mit „Percy Jackson and the Staff of Hermes”. Diese setzt einen Monat nach “Die letzte Göttin“ an, genau zum „Monthiversary“ von Percy und Annabeth. Ein etwas fehlgeschlagenes Date wird durch ein spontanes Hilfegesuch von Hermes unterbrochen. Ob dies die Rettung oder das Verderben dieses Jubiläums bedeutet, müsst Ihr selbst herausfinden. Die dritte Novelle ist „Leo Valdez and the Quest for Buford” – angesiedelt zwischen „Der verschollene Halbgott“ und „Der Sohn des Neptun“. Leo befindet sich in einer heiklen Phase beim Bau der Argo 2, wenn sein Beistelltisch buchstäblich die Beine in die Hand nimmt und auf Wanderschaft geht – blöd nur, dass dieser ein essenzielles Bauteil gleich mitnimmt. Ein Wettlauf gegen die Zeit bricht los. Können Leo, Jason und Piper das Camp retten? Die letzte Novelle „Son of Magic“ ist etwas ganz Besonderes – diese wurde nämlich von Rick Riordans Sohn Haley Riordan geschrieben. Hier kommt nun auch die persönliche Notiz des Autors ins Spiel, in der er erklärt, dass sein Sohn ihn überhaupt erst zu Percy Jackson inspiriert hat. Da ich ein bekannter Softie bin, hat mich das natürlich zutiefst berührt. Die Geschichte selbst war unheimlich interessant. Ironischerweise war der Stil auch deutlich erwachsener als die Novellen seines Vaters. Haley befasst sich mit der gewichtigen Frage, wie es nun mit den Halbgöttern weitergeht, die sich im Kampf auf die Seite der Titanen geschlagen haben. Die Antwort ist nicht ohne. Ich bin gespannt, ob uns Alabaster noch einmal begegnen wird. Fazit: Rick und Haley Riordans „The Demigod Diaries” ist eine tolle Ergänzung zur „Die Helden des Olymp“-Reihe. Generell waren alle Kurzgeschichten, die ich bislang zum „Riordanverse“ gelesen habe, unterhaltsam und spannend, aber diese 4 wirkten irgendwie noch gewichtiger. Wirklich schade, dass rein deutschsprachigen Lesern bislang nur „Percy Jackson – Auf Monsterjagd mit den Gebrüdern Kane“ zu Verfügung steht, denn all die vielen Novellen bereichern das „Riordanverse“ ungemein. Klare Leseempfehlung – 5/5 Sterne.
Aug 11, 2024






