The Secret History

The Secret History

Softcover
4.02234

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Description

A READ WITH JENNA BOOK CLUB PICK • ONE OF TIME MAGAZINE'S 100 BEST MYSTERY AND THRILLER BOOKS OF ALL TIME • INTERNATIONAL BESTSELLER • A contemporary literary classic and "an accomplished psychological thriller ... absolutely chilling" (Village Voice), from the Pulitzer Prize–winning author of The Goldfinch.

One of The Atlantic’s Great American Novels of the Past 100 Years

Under the influence of a charismatic classics professor, a group of clever, eccentric misfits at a New England college discover a way of thought and life a world away from their banal contemporaries. But their search for the transcendent leads them down a dangerous path, beyond human constructs of morality.

“A remarkably powerful novel [and] a ferociously well-paced entertainment . . . Forceful, cerebral, and impeccably controlled.” —The New York Times

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Softcover
Pages
628
Price
14.50 €

Characteristics

18 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
54%
23%
35%
21%
66%
15%
66%
82%
35%
25%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
35%
49%
53%
78%

Pace

Fast0%
Slow72%
Moderate17%
Variable11%

Writing Style

Simple6%
Complex50%
Moderate44%
Bildhaft (59%)Poetisch (94%)Außergewöhnlich (76%)

Posts

368
All
5

Ganz große Literatur 🤩 Packende Atmosphäre Für Fans und Liebhaber

Anspruchsvolle Literatur, Geheimnisse, Freundschaft, Studierende🎓, Mord 🩸Intrigen und Vorurteile Ich liebe die Art des Schreibens von Donna Tartt. Aber mir ist absolut bewusst, dass diese nicht jedem zusagt. Ich vergleiche es gerne mit dem Schreibstil von Joel Dicker, den ich ebenfalls großartig finde. Dieser Detailreichtum versetzt mich direkt an den Ort des Geschehens und ich kann mich unglaublich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Dieses Buch ist anspruchsvoll zu lesen, man benötigt Zeit und Geduld. Aber wenn man sich darauf einlässt und sich in das Geschehen begibt, dann erkennt man wie großartig und tiefgründig es ist und versteht warum das Buch (und alle anderen von ihr) einige Auszeichnungen erhalten haben. Absolut großartige Literatur, die ich Fans von intensiven Geschichten sehr empfehlen kann 🌟

Ganz große Literatur 🤩
Packende Atmosphäre 
Für Fans und Liebhaber
4

Unerwartet gut!

„Die geheime Geschichte“ von Donna Tartt ist eines dieser Bücher, die man entweder abbricht oder trotz (oder gerade wegen) ihrer Länge nicht mehr aus der Hand legt. Und ja: Es ist ein mega langes Buch mit gefühlt den längsten Kapiteln der Welt. Der Anfang und das erste Drittel ziehen sich stellenweise wirklich, und ich musste mich ein bisschen durchkämpfen. Aber: Ab ungefähr zwei Dritteln hat mich die Geschichte komplett gepackt und nicht mehr losgelassen. Die Charaktere sind düster, komplex und teilweise richtig unangenehm – genau das macht ihren Reiz aus. Die Atmosphäre ist schwer, beklemmend und durchgehend von einer latenten Spannung getragen. Rund um den Mord an Bunny entfaltet sich eine Geschichte voller moralischer Abgründe, Lügen und psychologischer Abwärtsspiralen. Es gibt einige Plottwists, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe, und gerade die psychologische Entwicklung der Figuren fand ich extrem spannend und gut gemacht. Das Ende hat mich ein bisschen zwiegespalten zurückgelassen. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht, vor allem im Sinne von „Gerechtigkeit“. Trotzdem muss ich sagen, dass das Buch insgesamt viel Tiefgang hat. Wäre die Geschichte etwas kürzer erzählt, hätte sie für mich sogar noch besser funktioniert. So bleibt es ein guter, aber auch anstrengender Roman.

2

Atmosphärisch, zäh, enttäuschend

Die geheime Geschichte von Donna Tartt war leider nicht so ganz mein Fall. Ich hab das Buch super oft empfohlen bekommen und viele lieben diesen düsteren, akademischen Vibe – und den fand ich ehrlich gesagt auch irgendwie gut. Die Atmosphäre ist stark und der Schreibstil wirklich toll, sehr durchdacht und elegant. Aber für mich war es einfach viel zu langatmig. Ich hab mehrfach überlegt abzubrechen und hab mich dann doch durchgezogen, obwohl es mich nicht richtig gepackt hat. Ich glaube tatsächlich, als Serie hätte mir die Geschichte besser gefallen, weil das Grundkonzept spannend ist. Als Buch hat es mich aber leider nicht genug abgeholt. Kein schlechtes Buch – nur einfach nicht meins.

5

beendet am: 16.02.26 Sprache: Englisch < Richard Papen stammt aus einfachen Verhältnissen. Als er aufgrund eines Stipendiums das College besuchen kann, ist er gleich fasziniert von der ihm fremden Welt. Besonders zieht ihn eine Gruppe junger Studenten in den Bann, mit denen er nicht nur Griechisch lernt, sondern auch ausgelassen feiert. Doch bald spürt er, dass unter der Oberfläche unerschütterlicher Freundschaft Spannungen lauern und dass ein furchtbares Geheimnis seine Freunde belastet – ein Geheimnis, das auch ihn mehr und mehr in seinen dunklen, mörderischen Sog zieht. > Ein Dark Academia Roman, der sich sehen lässt! Es wird aus der Sicht von Richard geschrieben, der das wie eine Art Tagebuch erzählt. Dadurch sind dem Leser die gleichen Sachen verborgen, die Richard auch noch nicht weiß. Allerdings gibt er immer wieder kleine Ausblicke auf die Zukunft, was die Spannung, die so schon stark zu spüren ist, nochmals verstärkt. Die Erzählweise ist sehr schön und ausgeschmückt und passt zu einem Charakter, der Sprachen studiert. Das Setting finde ich auch sehr schön und die Beschreibungen der anderen Charaktere sind vielschichtig und ausgeschmückt. Allerdings sieht der Leser diese immer nur durch Richards Perspektive, weshalb das Bild definitiv verzerrt ist. Wie man sich aber in einem Menschen täuschen kann, wird dadurch auch aufgezeigt, da Richards Meinung sich manchmal verändert nach gewissen Ereignissen. Die Angst bzw. Panik, die die Charaktere in dem Buch spüren, nachdem etwas schlimmes passiert ist, ist quasi greifbar und ist auf mich als Leser auch übergesprungen. Generell hat die Schreibweise dafür gesorgt, dass ich alle Gefühle mitgefühlt habe und einfach nur begeistert von der Story bin. Wie man vielleicht merkt, kann ich gar nicht richtig in Worte fassen, was das Buch bei mir ausgelöst hat. Es ist auf jeden Fall zu einem neuen Lieblingsbuch geworden und hat mein Interesse an griechisch/ römischer Mythologie und Sprache, was eh schon groß war, nochmals verstärkt. Ein großartiges Leseerlebnis! Kann das Buch sehr empfehlen.

2.5

Ich verstehe die Begeisterung gar nicht. Es ist schwer zu lesen. Vieles liest man nur für den "mood", der mich nicht abgeholt hat. Ich weiss nicht, was ich am Ende erwartet habe, aber this wasn't it. Schade.

Die ersten Seiten war ich nicht sicher, ob ich mit nur eingebildet habe englisch zu können. Ich hab mich sehr schwer getan, obwohl ich die Hälfte der Bücher auf Englisch lese. Es wurde dann besser, aber es zog sich. Das erste Buch ist unendlich lang und langweilig und das zweite ist besser, aber dann hatte ich auch schon kein Interesse mehr. Viele schreiben man lerne die Figuren so gut kennen, ich hatte bis zum Schluss das Gefühl es mit Abziehbildern von verwöhnten Kindern zu tun zu haben. Das prätenziöse Griechisch, das elitäre Scheitern und die vielen Drogen haben mich irgendwann nur noch genervt.

4.5

Dark Academia vom Feinsten! Muss ständig über das Buch nachdenken.

Nachdem The Secret History von Donna Tartt fast ein Jahr lang auf meinem SuB zuhause lag, habe ich es nach weiteren Empfehlungen endlich gelesen und und wieder einmal fragte ich mich, warum ich nicht schon viel früher damit angefangen habe. Das Buch erzählt die Geschichte einer Gruppe elitärer College-Studenten am fiktiven Hampden College in Vermont, die unter dem charismatischen Einfluss ihres Professor Julian Morrow in eine Welt von Geheimnissen, intellektuellen Spielereien und moralischen Grenzüberschreitungen hineingezogen werden. Richard Papen, der neue Student aus einfachen Verhältnissen, wird zunehmend in das exklusive Freundesnetz der Gruppe aufgenommen. Unter dem Druck von Gruppenzusammenhalt, Ehrgeiz und dem Wunsch, dazuzugehören, begehen sie schließlich einen Mord. Die Handlung entfaltet sich als psychologisches Katz-und-Maus-Spiel, in dem Schuldgefühle, Misstrauen und moralischer Verfall die Bande zwischen den Studierenden zusehends zerstören. Tartt schildert dabei nicht nur die Tat selbst, sondern auch die subtilen psychologischen Mechanismen, die die Charaktere dazu treiben, ihre Grenzen zu überschreiten. Eine absolute Empfehlung meinerseits: Dark Academia vom Feinsten, perfekt passend zur aktuellen Jahreszeit. Besonders fasziniert hat mich die innere Zerrissenheit des Protagonisten Richard (ein klassischer unzuverlässiger Erzähler), der sich ständig zwischen dem Wunsch, unbedingt dazuzugehören, und dem Zweifel, ob er das Richtige tut, bewegt. Auch die Beziehungen innerhalb der Gruppe sind äußerst spannend zu beobachten. Besonders, wie sie sich im Verlauf der Handlung verändern, wie die Mitglieder einander beeinflussen und versuchen, sich gegenseitig zu steuern. Besonders beeindruckend fand ich die Stellen, in denen Richard und Francis ihr Verhalten in Bezug auf Henry reflektieren und hinterfragen, warum sie seine Befehle so widerspruchslos ausführen. Auffällig war auch Richards Art, oft mit Gegenfragen zu antworten, vermutlich um das Richtige zu tun oder um Details über seinen sozialen Hintergrund zu verbergen. Ich mochte den langsam aufbauenden Kippmoment, in dem die wahren Gesichter aller Charaktere sichtbar werden. Oft hatte ich das Gefühl, dass die Gruppe (insbesondere einige Mitglieder) in einer Art Parallelwelt lebt, in der die Außenwelt kaum eine Rolle spielt. Erst nach der Ermordung ihres Freundes beginnt die Bubble, die von Julian inszeniert wurde, zu zerbrechen, und die Realität dringt wieder durch. Julian selbst ist eine faszinierende Figur: nahezu allmächtig innerhalb seiner kleinen Gruppe, beschützend, aber gleichzeitig die Person, die am Ende flieht, um sich selbst zu entziehen. Einziges kleines Manko: Stellenweise empfand ich die Kapitel als zu lang. Abgesehen davon ist es eine absolute Empfehlung, besonders für alle, die Dark Academia lieben und noch lange nach dem Lesen über das Buch nachdenken möchten.

4

Düster & atmosphärisch 🌙

Eigene Meinung Auf der Suche nach einer Geschichte, die eine ähnliche Atmosphäre wie If We Were Villains besitzt, bin ich auf Donna Tartt und ihren Roman Die geheime Geschichte gestoßen. Ob dieses Buch an eines meiner Jahreshighlights herankommt, erzähle ich euch hier. Zunächst muss ich anmerken, dass es sich bei Die geheime Geschichte um einen kleinen Klopper handelt. Das Buch ist in „Buch eins“ und „Buch zwei“ unterteilt, ergänzt durch einen Prolog und einen Epilog. Die Kapitel sind extrem lang, was das klassische „nur noch ein Kapitel“ nahezu unmöglich macht. Teilweise umfasst ein einzelnes Kapitel über 160 Seiten – nichts also für kurze Lesehäppchen zwischendurch. Donna Tartt führt mich sehr detailliert an den Protagonisten Richard Papen heran, ebenso wie an die übrigen Charaktere, die im Laufe der Geschichte eine mehr oder weniger zentrale Rolle einnehmen. Dreh- und Angelpunkt bleibt dabei die Gruppe junger Studenten, in die Richard nach einigen Anlaufschwierigkeiten aufgenommen wird. Die Autorin legt großen Wert darauf, dass ich als Leser Teil dieser Gruppe werde – sie gleichzeitig verstehe und doch nie ganz durchblicke. Gerade weil Richard selbst der „Neue“ ist, werde auch ich eingeladen, diese Welt Schritt für Schritt zu entdecken, ihre Regeln kennenzulernen und mich in ihren Dynamiken zu verlieren. Der Schreibstil ist dabei alles andere als leicht. Teilweise wirkt er philosophisch, dann wieder hochtrabend, durchzogen von Fremdsprachen wie Französisch, Griechisch oder Latein. Zwar werden viele dieser Passagen im Verlauf erklärt oder eingeordnet, dennoch fordert der Text Aufmerksamkeit. Die griechische Geschichte und Kultur nehmen einen großen Raum ein und werden keineswegs auf eine trockene, schulische Art vermittelt, sondern organisch in die Handlung eingewoben. Dialoge sind eher knapp gehalten, gewinnen jedoch durch die dichten Szenenbeschreibungen enorm an Wirkung. Über das gesamte Buch hinweg lag für mich eine drückende, beinahe lauernde Stimmung. Etwas Unausgesprochenes schwebt konstant über der Geschichte und verleiht ihr einen ganz eigenen Reiz. Sehr früh hatte ich das Gefühl, dass mehr hinter dieser Freundesgruppe steckt – dass, wie im echten Leben, jeder seine Geheimnisse mit sich trägt. Donna Tartt ist bereit, diese nach und nach preiszugeben, erst gegenüber Richard und schließlich auch mir als Leser. Die Geschichte nimmt sich viel Zeit, um sich zu entfalten. Die Spannung entsteht nicht durch permanente Ereignisse, sondern durch Atmosphäre, Beobachtungen und das langsame Verdichten der Situation. Ich habe mir bewusst Zeit für dieses Buch genommen und es sehr genossen, in den Universitätsalltag einzutauchen, die Figuren kennenzulernen und ihre Verstrickungen zu begreifen – auch wenn mir das nur bedingt gelungen ist. Denn mit dem Ende hätte ich in dieser Form nicht gerechnet. Die Charaktere entwickeln sich stark unter dem Druck der Umstände und wirken gerade dadurch sehr authentisch. Jeder geht anders mit seinen inneren Dämonen um, auf seine eigene, oft zerstörerische Weise. Der Ausgang dieser geheimen Geschichte fühlte sich für mich schließlich wie ein Drama in zwei Akten an – konsequent, tragisch und lange nachhallend. Mein abschließendes Fazit Atmosphärisch ist Die geheime Geschichte absolut zum Niederknien. Ja, die Kapitel sind sehr lang, das Buch insgesamt ein ordentlicher Schinken, und auch die Sprache ist stellenweise anspruchsvoll und nicht immer flüssig zu lesen – zumindest für mich. Nichtsdestotrotz konnte mich dieser Roman vollkommen begeistern. Die Geschichte rund um diese exklusive, geheimnisvolle Freundesgruppe ist spannend, emotional und zutiefst dramatisch. Donna Tartts detailreicher Schreibstil hat mich als Leser vollständig in ihre Welt gezogen. Wer If We Were Villains von M. L. Rio mochte, dem kann ich Die geheime Geschichte wirklich von Herzen empfehlen.

Düster & atmosphärisch 🌙
3

Kann man machen, muss man aber nicht

Das Buch war voll in Ordnung. Spektakulär fand ichs jetzt aber nicht. Der Schreibstil war ganz schön, die Erzählung an sich aber recht langatmig und häufig auch nicht so spannend. Ich weiß nicht, vielleicht mache ich jetzt paar Leute wütend mit dieser Aussage, aber dieses Buch ist für mich der Inbegriff von mittelmäßig (Schreibstil ausgenommen, bitte schlagt mich nicht). Ich habe vieles gelesen was besser ist, vieles aber auch was deutlich schlechter ist. Und dieses Buch würde ich genau in die Mitte packen. Man kann es wirklich lesen, hat mich jetzt aber nicht umgehauen.

4

Atmosphärisch sehr stark

Donna Tartt schafft hier wirklich eine unglaublich gute, düstere Stimmung. Der ganze Roman hat sich angefühlt als würden dunkle Wolken über ihm hängen. Passt perfekt in diese Jahreszeit und war wirklich das Herausragendste für mich an diesem Buch. Sprachlich zwar gut verständlich, teilweise aufgrund der Einkleidung in die griechische Mythologie aber durchaus herausfordernd und anspruchsvoll. Die ersten 180 Seiten fand ich eher zäh. Für die letzten 100 Seiten musste ich ebenfalls etwas mehr Motivation aufbringen. Die restlichen gut 400 Seiten haben mich aber sehr abgeholt. Die Charaktere sind authentisch gezeichnet. Die Handlung zog sich durchaus mal, war insgesamt aber spannend - teilweise auch nervenaufreibend. Die Panik, die zwischenzeitlich aufkam, war greifbar. Sprachlich wirklich ausgezeichnet umgesetzt. An „Der Distelfink“ - eins meiner absoluten Lieblingsbücher - kommt es aber nicht heran.

1

Leider hab ich das Buch abbrechen müssen..

Ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut, vom Thema her hat es mich total angesprochen. Ich habe ca. 115 Seiten gelesen und hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass man nicht auf den Punkt kommt. Für die knapp 100 Seiten habe ich Tage gebraucht, weil es sich sooo gezogen hat. Irgendwie passiert die ganze Zeit nichts, es wird viel philosophiert, aber wirklich gekriegt hat mich das Buch nicht. Vielleicht probiere ich es irgendwann nochmal, aber ich denke das Buch wird mich immer wieder in eine Leseflaute bringen.

4

Tolles Setting und wundervoll geschrieben, die Spannung konnte jedoch nicht das ganze Buch lang aufrecht erhalten werden.

Das erste Drittel habe ich beinahe verschlungen - sprachlich ist es richtig gut und Donna Tartt weiß, wie man die Menschen mit Worten in ihren Bann zieht. Schon der Prolog sagt, wo es hingeht und alles steuert auf das Unvermeidliche zu, dennoch wurde mir nicht langweilig und ich wollte unbedingt wissen, wieso es denn so passiert, wie es passiert. Als der Punkt des Prologs jedoch chronologisch erreicht wurde, flachte die Spannungskurve ab. Das Ganze "werden wir erwischt oder nicht?" hat mich ehrlich gesagt nicht mehr sehr interessiert, obwohl das tolle "Dark Academia" Setting und auch die Wortgewandtheit bestehen blieben. Die Charaktere waren mir teilweise zu flach und es wurden zu viele kleine, schockierende Elemente über den Charakter oder das Verhalten der Personen eingebaut - teilweise wäre weniger mehr gewesen. Das Ende war wieder besser und insgesamt auch sehr rund. Trotz der Kritik (auf hohem Niveau, muss man sagen), ist "Die geheime Geschichte" ein interessantes Buch, das mir insgesamt richtig gut gefallen hat. Ich freue mich schon weitere Bücher von Donna Tartt zu lesen!

5

I could never possibly explain what that book did to me. What impact it had on my life. The desires it caused to burn through my soul. I am utterly terrified of how Tartt managed to make me like even love the characters despite of their flaws. She created an empire of open questions and theories. This book is the most tragic one I know and I’m already looking forward to rereading my love. Like Hermann Hesse said you have to treat your books like friends and your beloved. It quite literally left an open gape in my heart where I wish to be part of the group just like Richard desperately wanted to be. I think about this book daily and about what I’ll never experience (hopefully?). Beauty is harsh. I want to study like Henry Winter and be as delulu as Richard Papen. As lovely as Camilla and as lovesick as Francis. Nothing like Charles actually and nothing like Bunny or pathetic Julian. I love that now I’ve read one of the “what the fuck Richard?!” books. Richard literally wanted everyone. Cubicum eamus? Damn best flirt such a queen.

2

Zu lang. Unnötige Kapitel ohne Relevant für die Geschichte. Enttäuscht. Hatte mehr erwartet.

5

| Fünf College-Studenten begehen einen Mord. |

Donna Tartts "Die geheime Geschichte" ist ein sprachliches Meisterwerk, das mich in eine düstere, von Geheimnissen durchzogene Welt entführt hat. Die Geschichte dreht sich um eine Gruppe von fünf College-Studenten, die in einem intellektuellen Rausch zwischen Idealismus, Dekadenz und moralischer Zerrissenheit einen Mord begehen – und sich anschließend mit den psychischen und emotionalen Folgen auseinandersetzen müssen. Das Buch strahlt starke Dark Academia Vibes aus: Die Atmosphäre ist dicht, melancholisch und von einer faszinierenden Ästhetik geprägt. Tartt schreibt mit einer außergewöhnlichen Detailverliebtheit und schildert nicht nur die zentralen Ereignisse, sondern auch scheinbar unwichtige Geschehnisse mit großer Präzision. Das hat mich oftmals fühlen lassen, als würde ich mich direkt am Ort des Geschehens befinden, sozusagen als blinder Passagier am Rande. Dadurch entsteht eine immersive Welt, in der ich mich regelrecht verloren habe – auch wenn das Erzähltempo manchmal eher gemächlich ist. Das Buch ist in vier Abschnitte unterteilt. Erzählt wird die Geschichte aus Richards Perspektive. Die Charaktere sind idealistische Studenten, die sich in ihrer intellektuellen Überheblichkeit und moralischen Doppeldeutigkeit verlieren. Alkohol- und Drogenkonsum sowie Schmerzmittelmissbrauch sind dabei allgegenwärtig und verstärken das Gefühl der schleichenden Selbstzerstörung. Besonders eindringlich ist der langsame Verfall der Freundschaft nach dem Tod des Mitstudenten, der das Buch mit einer tragischen Schwere durchzieht und mir persönlich regelmäßig einen Kloß im Hals beschert hat. "Die geheime Geschichte" ist ein Roman, den man entweder liebt oder als zu ausschweifend empfindet. Für diejenigen, die sprachlich brillante, tiefgründige und atmosphärische Geschichten mögen (wie mich), ist es jedoch ein absolutes Muss. Ich möchte mich somit zu den Leuten zählen, die "Die geheime Geschichte" lieben.

4

Was für ein Buch, man sollte es auf jeden Fall nachwirken lassen. Erst ab der Hälfte empfand ich den Schreibstil als angenehm, so dass es sich dann flüssig lesen ließ. Die Geschichte ist etwas anders als erwartet und auch minimal langgezogen. Hingegen ist die Atmosphäre toll und am besten fand ich, dass es für mich bis zum Schluss zu keiner Zeit absehbar war was noch folgt. Empfehlenswertes Buch!

5

WHAT THE FUCK????!!!!!!!!!!?

4.5

Ein stilistisch brillanter, literarisch ambitionierter Roman über Verführung, Dekadenz und den Preis der Transzendenz.

5

Puh, der Roman hat mich umgehauen. Ich lese überwiegend kritische Bewertungen hier. Die Kritik an den definitiv vorhandenen Längen des Werks, kann ich verstehen, denn die gab es. Sie haben mich aber überhaupt nicht gestört. Ich bin durch das Buch endlich mal wieder geflogen, konnte es nicht weglegen, weil die Spannung die ganze Zeit, für mich, erhalten geblieben ist. Was ich so grandios fand: 1. Die Zeit in der die Handlung spielt: Keine Handys, kaum Fernseher, kein Social Media. Wenn man jemanden erreichen wollte, musste man anrufen, einen Brief oder ein Telegramm schicken oder vorbeifahren. In der Handlung waren die Studierenden viel mehr beieinander, wahrscheinlich aus Langweile, als es mir heute scheint. 2. Das Einweben griechischer Mythologie in die Handlung. So viele Homer, Aristoteles, Dionysos, etc. Anspielungen fand ich großartig. 3. Die Abgründe menschlichen Handelns nach einem Verbrechen. Zunächst mir sympathische Charaktere verwandelten sich nach und nach in ganz andere Menschen und taten grausige Dinge. 4. Die Nutzung des Wetters, der Farben und des Lichts um die aktuelle Stimmung mitzuteilen: Schnee, Regen, Wind, Kälte oder die Beschreibung, wie der Lichteinfall das Zimmer beleuchtet, das hat mich jedes Mal beeindruckt. 5. Interessante Charaktere, die nur auf den ersten Blick perfekt erscheinen. Fand ich super anziehend! Das Buch ist eines der besten Bücher, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Es wird noch lange bei mir nachhallen.

3

- Düstere Atmosphäre, Dark Academia Style - Sehr dichte Erzählweise der Autorin, die ich als anstrengend empfunden habe - Unterschiedliche Protagonisten, die sehr gut ausgearbeitet und aufgebaut sind - Viel Alkohol, viel Drogen, eliäre Kreise - die Gruppendynamik nimmt einen großen Teil der Geschichte ein und ist sehr ausführlich beschrieben - es ist ein umfangreiches Werk, durch das man sich schon durcharbeiten muss

3.5

Dieses Buch lässt mich ein wenig ratlos zurück

Ehrlicher weise, weiß ich nicht ganz, was ich von diesem Buch halten soll. Ich bin mit keiner bestimmten Erwartung an das Buch gegangen und ich weiß bis jetzt auch nicht, ob man überhaupt mit irgend einer Erwartung an das Buch ran gehen sollte. Die ersten 25 Prozent des Buches war ich mir nicht sicher, ob ich es wirklich lesen möchte oder auch nicht. Es hat mich komplett verwirrt, denn einerseits hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte irgendwie nicht sich entwickelt und andererseits hat mich irgendetwas an diesem Buch gefesselt, sodass ich weiter gelesen habe. Und an sich beschreibt es das ganze Buch für mich ganz gut. Es passiert rein technisch gesehen nicht sonderlich viel und trotzdem fesselt einen das Buch auf eine Art und weise, welche ich nicht in Worte verfassen kann. Die Charaktere gingen mir recht schnell auf die Nerven, ich fand sie überheblich, weit von der Realität entfernt - trotzdem hat mich die Entwicklung aller Charaktere irgendwie schockiert und sprachlos zurück gelassen. Zwischenzeitlich hatte ich bei diesem Buch außerdem das Gefühl nicht genügend Bildung zu haben dieses Buch jemals zu verstehen und auch das ist etwas was bis zum Schluss geblieben ist und ich auch nach Beendigung des Buches nicht sicher bin, ob ich den Sinn des Buches wirklich verstanden habe. Trotz oder genau deswegen hat mich aber auch das Buch fasziniert und hinterlässt viele eindrücke und Fragen.

4

Sehr anspruchsvoll und wunderschön geschrieben.. Die Geschichte der fünf jungen Menschen ließ mich teilweise wirklich sprachlos, traurig und fassungslos zurück.

5

Absolutely loved this book. It’s a classic and I will always hold it dear to my heart. 🫶 I can’t even tell you the specific without spoilers. It’s super atmospheric and has a dangerous bite. It explored how admiration turns into devotion, how intellect can become arrogance. It’s a slow burning psychological story. Dark academia, moral decay.. it has all the good stuff.

5

I could never possibly explain what that book did to me. What impact it had on my life. The desires it caused to burn through my soul. I am utterly terrified of how Tartt managed to make me like even love the characters despite of their flaws. She created an empire of open questions and theories. This book is the most tragic one I know and I’m already looking forward to rereading my love. Like Hermann Hesse said you have to treat your books like friends and your beloved. It quite literally left an open gape in my heart where I wish to be part of the group just like Richard desperately wanted to be. I think about this book daily and about what I’ll never experience (hopefully?). Beauty is harsh. I want to study like Henry Winter and be as delulu as Richard Papen. As lovely as Camilla and as lovesick as Francis. Nothing like Charles actually and nothing like Bunny or pathetic Julian. I love that now I’ve read one of the “what the fuck Richard?!” books. Richard literally wanted everyone. Cubicum eamus? Damn best flirt such a queen.

4

Das nenn ich mal eine geheime Geschichte..

Ein wirklich anspruchsvoller Schreibstil, der mich anfangs eingeschüchtert, aber nach und nach immer mehr in seinen Bann gezogen hat.

3.5

Tolle Geschichte, aber....

Fünf Collegestudenten, die eine Sprache verbindet und ein Außenseiter, der dazugehören möchte. Dann noch ein schreckliches Geheimnis, welches die sechs Studenten auf eine eigenartige Art zusammenschweißt, allerdings auch das Äußerste abverlangt. Das Buch hätte fünf Sterne verdient, wenn da nicht diese ellenlangen Schachtelsätze, ewig lange Erzählstränge sowie Abschweifungen in die Philosophie gewesen wären. Denn an sich ist es eine tolle Story, die im letzten Viertel richtig spannend wurde und auch nach 500 Seiten erzählt gewesen wäre.

3

Zu Unrecht gehyped?

"Die geheime Geschichte" wurde mir so oft empfohlen, dass ich sie nun endlich gelesen habe. Der Plot ist ordentlich und vorwärtstreibend erzählt, die berühmt-berüchtigten "Längen" fehlen fast vollständig. Schön auch das Worldbuilding. Keine Phantasiewelt, sondern handfest die Collegewelt der USA der 1970er und 1980er Jahre (?). Die fünf "Freunde" (ich würde eher sagen "Komplizen") stehen jedoch gefühlt zu 90% der Handlung so dermaßen neben sich, dass alleine schon dies ausreichen würde, um wegen Unzurechnungsfähigkeit freigesprochen zu werden. Der Wahnsinn, in den die gemeinsam begangene Tat das Quintett treibt, wirkt etwas bemüht; das Ende lässt mich vollends ratlos zurück. Bedingte Leseempfehlung.

5

As Julian said 'Genuine beauty is always quite alarming.' which proves itself to be very true in many ways throughout this book. That's it. All I have to say. I believe my number of re-reads of this book says it all

5

Chef‘s Kiss

Eine Clique von Studierenden teilt die Faszination für Altphilologie – bis daraus Besessenheit und Fanatisierung werden. Freundschaft, Selbstüberschätzung, Eifersucht und Gruppendynamiken treiben die Geschichte ins Chaos, erzählt in einem Schreibstil, der mich durch die Seiten fliegen ließ. Besonders geliebt habe ich das Setting, die eindringlichen Stimmungen und die feinen, oft spannungsgeladenen Beziehungen zwischen den Protagonist:innen, die Donna Tartt so meisterhaft zeichnet. Eine ganz klare Empfehlung !

4

Welches Buch passt besser in den Herbst als „Die geheime Geschichte“? In einem der bekanntesten Dark Academia Bücher wissen wir schon von der ersten Seite an, dass am College eine Person gestorben ist. In einem Rückblick lernen wir die Freundesgruppe des Toten genauer kennen und erfahren nach und nach, wie es zum besagten Vorfall gekommen ist. Ich möchte das Buch schon seit Jahren lesen und habe schon so viel Gutes darüber gehört - trotzdem habe ich versucht, ohne zu große Erwartungen ranzugehen. Die Dark Academia Stimmung habe ich von Anfang an gespürt - das Setting an einem kleinen College, die Gespräche im und über das Griechisch-Studium, Studentenparties und eine Freundesgruppe, die durch ihr Studium zusammengefunden haben. Die Freundesgruppe steckt voller Geheimnisse, seltsamer Ideen und Handlungen, sodass man sich beim Lesen teilweise wie in einem Fiebertraum fühlt. Auch wenn die Handlung krasser ist als gedacht, hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Mir waren eigentlich alle Personen unsympathisch, aber es war trotzdem spannend, ihr Verhalten zu beobachten und sie besser kennenzulernen. Vor allem fand ich interessant, wie der unschuldige Erzähler Richard in die Gruppe reingezogen wird. Dir Schrift im Buch ist sehr klein und der Schreibstil passend zum Setting nicht einfach - dadurch habe ich etwas länger gebraucht, bis ich das Buch beenden konnte. Man merkt aber auch, wie viel Recherche und Aufwand Donna Tartt in ihr Buch gesteckt hat. Es gibt so viele Details und Referenzen, die sehr gut durchdacht sind. An einigen Stellen hat das Buch auch seine Längen, aber das ist aus meiner Sicht der einzige Kritikpunkt. Insgesamt hat es mir wirklich gut gefallen und ich bin froh, dass ich nach so langer Zeit endlich danach gegriffen habe.

2

The first 200 pages almost made me DNF it. Then it sounded kinda promising and was interesting for the next 200 so I dragged myself through it and well... I don't think I would have missed much not knowing how it ended. 5 constantly drunk/drugged, young adults (most of them coming from a rich background) being miserable and pretentious. This book should have been 400 pages MAX. and who thought it was a good idea to make 8 chapters for 600 pages??? I wanted to read it because it's a classic, and I'm glad I finally finished that now.

Abgebrochen. Dark Academia ist nicht meins.

Ja, Donna Tartt hat eine wunderbare Sprache. Doch alles andere hat mich entsetzlich gelangweilt. Schade!

5

Die Geschichte hat mir gefallen, sie ist spannend, in manchen Momenten doch überraschend und selbst die Charaktere, vor allem Richard, sind mir am Ende doch in gewisser Weise ans Herz gewachsen auch, wenn sie zum großteil nicht wirklich sympatisch sind. Ich bin noch nicht sicher, ob ich mit dem Ende wirklich zufrieden bin, aber ich weiß nicht, ob diese Geschichte wirklich ein Ende hätte haben können, mit dem ich "zufrieden" bin. Das liegt wohl in der Natur der Geschichte. Insbesondere die Atmosphäre hat mich die meiste Zeit wirklich mitgenommen, auch wenn es an 1-2 stellen kleine Längen gab, mochte ich das Tempo insgesamt. In jedem Fall eine Geschichte zu der ich zurück kommen werde, denke ich.

2

Leider viel zu lange Kapitel für meinen Geschmack, die die Geschichte extrem in die Länge ziehen …

3.5

Das kurze Leben des Bunny C.

Vorne weg: das Buch ist unheimlich gut geschrieben. Mit Worten kann die Autorin umgehen. Man fühlt sich gut in die Umgebung ein, alles ist einfach wundervoll beschrieben, aber dafür hat das Buch auch seine Längen. Die Kapitel sind teilweise seeeehr lang und enthalten viele Infos, die für mich manchmal etwas ermüdend waren. Ansonsten war ich gerade gegen Mitte und Ende teilweise echt schockiert. Das Ausmaß an Alkohol und Drogen, die Wertschätzung für andere Menschen... die Einstellung einiger aus der Gruppe puuuh. Ja, es war zwischendurch spannend, aber so richtig aufrecht konnte das für mich nicht erhalte werden. Kein schlechtes Buch, aber irgendwie hatte ich mir das doch anders vorgestellt.

5

Eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe! Der Schreibstil ist schön detailliert, ohne langweilig zu werden. Man erfährt einiges über Richard, aber es werden viele Informationen ausgelassen. Dieser Schreibstil ist nicht für jeden Menschen etwas, doch ich finde ihn wundervoll. Man erfährt über Richard Papen, wie er sein Leben auf dem College beginnt und wie aus einem normalen Jungen ein Mörder wird. Durch den Schreibstil wird die Spannung langsam aufgebaut, doch von Beginn an werden wiederkehrende Motive (z. B. der Antike) und Hinweise eingeführt, die foreshadowing betreiben. Richard kann an dem elitären Griechischunterricht seiner Universität teilnehmen und schottet sich somit immer weiter vom Rest der Universität ab. Er schließt sich den anderen 5 Griechisch-Studierenden an und sie verbringen viel Zeit miteinander. Die Freundschaft, die sich zwischen ihnen entwickelt ist eine toxische, doch Donna Tartt schreibt sie so authentisch, dass man selbst nicht aufhören kann, mehr über sie zu erfahren und Zeit mit ihnen zu verbringen. Richard ist irgendwann so gefangen, dass er es nicht schafft, sich auf andere, normale Beziehungen einzulassen. Die einzelnen Mitglieder des Griechisch Kurses haben alle ihre eigenen Probleme, an die man nach und nach herangeführt wird. Sexualität, Alkohol, Drogen, Leistungsdruck, Gefangensein in toxischen Beziehungen, und trotzdem Liebe zueinander. Diese Menschen sind so jung und schon so belastet vom Leben und ihren Entscheidungen und Erlebnissen. Von den "großen, einschlägigen" Aspekten wird nur die notwendige Information klar beschrieben. Doch dadurch wird die Spannung angeregt und durch immer kleine - spätere - Details weiter gefüttert. Auch das Morden wird an sich kaum beschrieben, und doch ist es spannend. Es hat einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Geschichte. Auch die Auslöser sind relativ kurz beschrieben und doch ist man nicht überrascht, als es passiert. Die einzelnen Charaktere sind sehr interessant, auch wenn sie manchmal etwas blass erscheinen mögen. Doch blass sind hier lediglich die deutlichen Aussagen über die Personen, zwischen den Zeilen (kombiniert mit den eigenen Gedanken) sind sie doch sehr deutlich (wenn auch mysteriös). Personen sind zugleich egoistisch und opfern sich für die Freundschaft, sind mitfühlend und gewalttätig, lieben und hassen sich, wollen offen sein und sind doch verschlossen. (Romantische) Liebe wirkt eher nebensächlich, doch hat einen großen Einfluss auf die Entwicklungen. Denn eigentlich passiert alles nur aus Liebe. Nicht alles ist schwarz und weiß und Donna Tartt beschreibt die Grauschattierungen wie einen Regenbogen. "Es war wie ein Gemälde, das zu lebendig ist, um real zu sein." (S.107)

4.5

Unaufgeregt erzählte spannende Geschichte

Die ersten Minuten hatten mich direkt am Haken, allerdings hatte das Buch dann für mich im vorderen Mittelteil ein paar Längen, weshalb ich mich ein bisschen zwingen musste, weiter zu hören (aber soo schlimm war es auch nicht). Ich würde es mit dem Auf- und Abstieg eines Berges beschreiben: Ich musste mich ein wenig hochquälen (nicht so lang), aber als ich den Scheitelpunkt überschritten hatte, konnte ich das Hörbuch kaum ausmachen. Donna Tartt hat die großartige Gabe, Dinge, Situationen, Menschen mit eine paar Worten unfassbar präzise zu beschreiben und dabei das eigentliche Wesen klar zu erfassen.

4

Wow was ein Buch. Finde es passt perfekt in den Herbst. Der Schreibstil von Donna Tartt ist richtig toll und konnte mich teils so in den Sog ziehen, dass ich gar nicht mit lesen aufhören wollte. Zwischendurch hatten sich jedoch paar Stellen gezogen.

5

Brilliant und so poetisch geschrieben!!

5

Donna Tartt hat mit „Die geheime Geschichte“ eine tiefgründige, psychologisch scharfsinnige und unheimlich fesselnde Erzählung geschaffen. Für mich ist es ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt.

Es ist ein literarisches Meisterwerk, das mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat. Donna Tartt schafft es, eine dichte und atmosphärische Erzählung zu weben, die sich wie ein hypnotischer Strudel entfaltet. Die Geschichte folgt einer Gruppe von privilegierten Studenten an einem Elite-College, die sich von ihrem charismatischen Professor in die dunklen Geheimnisse der klassischen Antike hineinziehen lassen – bis die Grenzen zwischen Moral und Wahnsinn verwischen. Tartts Schreibstil ist unglaublich fesselnd und reich an Details, was die Handlung gleichzeitig elegant und verstörend macht. Sie versteht es, die Psyche ihrer Charaktere meisterhaft auszuloten, sodass man sich unweigerlich mit ihnen verbunden fühlt, auch wenn ihre Entscheidungen zutiefst fragwürdig sind. Jeder der Charaktere – allen voran der Erzähler Richard – ist vielschichtig und faszinierend gezeichnet. Die philosophischen und moralischen Themen, die Tartt anspricht, verleihen dem Buch eine Tiefe, die mich lange nach dem Lesen noch beschäftigen wird. Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Spannung, die sich nicht auf klassische Thriller-Elemente stützt, sondern aus der inneren Zerrissenheit und der düsteren Atmosphäre entsteht, die das Buch durchzieht. Obwohl man von Beginn an das Verbrechen kennt, bleibt die Geschichte bis zum Ende packend.

Donna Tartt hat mit „Die geheime Geschichte“ eine tiefgründige, psychologisch scharfsinnige und unheimlich fesselnde Erzählung geschaffen. Für mich ist es ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt.
3

Gute Idee, schön geschrieben

…. gutes Ende…. Aber zu langatmig. Über die Abgründe des Schuldgefühls.

2

Mich konnte das Buch nicht wirklich überzeugen. Ich fand es eher anstehend zu lesen und die Story hat sich gezogen.

5

Einfach genial. Intelligente dark Academia Story langsam erzählt trotzdem jedes Wort spannend

4

Nachdem ich das Buch schon mehrfach angefangen und abgebrochen hatte,weil es gerade nicht in meine Stimmung gepasst hatte,hab ich es nun in der Herbstzeit endlich geschafft zu lesen.Ich fand die Geschichte spannend und ehr langsam erzählt. Es ist schon sehr viel Drama und man muss dranbleiben da es wirklich ziemlich dick ist und die Seiten schon sehr eng geschrieben sind.Trotzdem hat es sich auf jeden Fall gelohnt.

4.5

„Death is the mother of beauty.“ said Henry „And what is Beauty?“ „Terror.“ 🥀 Düstere Geschichte mit wundervoll gezeichneten Charakteren. Psychologisch spannend auch wenn der Mittelteil mich kurz mal verliert, ist es absolut lohnenswert diese Geschichte zu lesen. Gegen Ende kann man das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen, da viele gesponnene Fäden dann immer mehr Sinn ergeben. Diese Geschichte ist einfach ein Vibe. Ganz klare Empfehlung🖤

„Death is the mother of beauty.“ said Henry 
„And what is Beauty?“

„Terror.“ 🥀

Düstere Geschichte mit wundervoll gezeichneten Charakteren. Psychologisch spannend auch wenn der Mittelteil mich kurz mal verliert, ist es absolut lohnenswert diese Geschichte zu lesen. Gegen Ende kann man das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen, da viele gesponnene Fäden dann immer mehr Sinn ergeben. Diese Geschichte ist einfach ein Vibe. Ganz klare  Empfehlung🖤
5

Ein literarischer Lesegenuss

Richard Papen kommt aus einfachen Verhältnissen und ist froh seine Heimat hinter sich lassen zu können, als er dank eines Stipendiums das College in Hampden besuchen darf. Als er einer exklusiven Gruppe Griechisch-Studenten begegnet, setzt er sich in den Kopf, sich ihnen anzuschließen. Als der Griechisch-Dozent Julian Richard in der Gruppe aufnimmt, ahnt er nicht, welche dunklen und mörderischen Geheimnisse sich hinter den Masken seiner Kameraden verbergen. Gemeinsam lernen sie Griechisch und trinken viel Alkohol. Richard merkt nicht, wie er immer weiter in ihren Bann gezogen wird, bis es zu spät ist. - Donna Tartts literarischer Schreibstil ist ein wahrer Lesegenuss. Die Geschichte hat eine wunderbare dark academia Atmosphere und ist unglaublich vielschichtig. Es findet durchaus ein beachtlich großer Alkohol- und Drogenkonsum statt. Über die Geschichte hinweg fällt auf, wie leicht der Leser zu beeinflussen ist, ebenso wie der Protagonist Richard, was zum Nachdenken anregt. Ebenso wie Richard in den Bann der Kameraden gezogen wird, wurde ich auch in den Bann der Geschichte gezogen. Es gab zwischendurch immer wieder einige Seiten (teilweise eher trockener) Erzählung, die sich durchaus in die Länge gezogen haben. Ich würde das Buch nicht als leichte Lektüre für zwischendurch empfehlen, sondern vielmehr als einen literarischen Genuss.

Schleierhafte und durchwegs unsympathische Charaktere, zähe Handlung

❌ABGEBROCHEN BEI 30%❌ Donna Tartt kann zweifellos schreiben und es tut mir im Herzen weh, dieses Buch abzubrechen, wo ich „Der Distelfink“ so sehr geliebt habe. Aber auch nach 200 Seiten lässt mich die Geschichte kalt und die Charaktere samt dem Erzähler nerven nur. Ich habe mir sagen lassen, dass es nicht besser wird. Daher ziehe ich bei 30% den Schlussstrich.

5

the best book i‘ve ever read.

Honestly, ‚The Secret History’ is the best book I’ve ever read. The story pulls you in with its unforgettable characters and dark secrets, and it feels so real—like you’re right there with them, experiencing every twist and turn. One of the coolest things about ‚The Secret History‘ is how many layers it has. There are so many little details, references, and hidden meanings that you keep discovering new things even after you’ve finished it. The plot twists hit hard because they unfold so naturally—you don’t always see them coming until it’s too late. And there’s so much left open to interpretation that you could talk about this book forever!! It’s definitely one that sticks with you and makes you want to read it all over again. If you’re looking for a book that sticks with you long after you’ve finished reading, give this one a try. It’s a crazy ride you won’t forget.

5

Großes Buchkino! Ein sprachgewaltiges und so kluges Highlight!

Ein absolutes Highlight! Es ist sprachgewaltig, unglaublich intelligent und so klug. Hat mich absolut in seinen Bann geschlagen. Man braucht zwar einige Seiten um mit den ganzen Namen klar zu kommen, sowie wer mit wem wie in Beziehung steht, aber es lohnt sich so! Die Frage der Beziehungen zieht sich eigentlich das ganze Buch hindruch, denn kaum glaubt man, man hat die Gruppendynamik verstanden ändert sich diese wieder und das so unvorhersehbar, dass es einen wieder aufs neue überrascht und in seinen Bann zieht. Die Story baut sich wunderbar auf, bleibt konstant auf sehr hohem Niveau und macht einfach großen Spaß zu lesen. Selbst wenn man glaubt, jetzt ist es vorbei, holt die Autorin eine weitere Story heraus, die einen fesselt. Das Ende ist rund, klärt alles gut auf und lässt einen zufrieden zurück. Ich hab es nach Abschluss wirklich sehr vermisst, vom Setting her bis zu den Charakteren und hatte tatsächlich etwas Schwierigkeiten ein neues Buch anzufangen. Somit großes Kino und absolute Empfehlung. Bin immer noch hin und weg und freu mich auf ihre anderen Bücher.

Großes Buchkino! Ein sprachgewaltiges und so kluges Highlight!
2.5

5 (pseudo-)elitäre Studenten bringen ihren Freund um und hoffen, dass niemand ihnen auf die Schliche kommt. Jeder der 5 geht auf seine eigene Weise mit der Tat um. Gemeinsam haben sie allerdings den Alkohol- und Drogenkonsum, ohne den in dieser Geschichte wahrscheinlich kaum eine Seite auskommt. Die Verbindungen zwischen den 5 sind zum Teil etwas verworren, es macht den Anschein, als sei ihre Freundschaft mehr Mittel zum Zweck. Am Ende ist jeder sich selbst der nächste. Die Geschichte wird zum Teil recht langatmig erzählt und braucht ewig, bis sie etwas an Fahrt aufnimmt. Die Spannung ebbt immer wieder genauso schnell ab wie sie kam. Über zig Seiten passiert teilweise praktisch nichts. Das Buch hätte locker halb so lang sein können. Die Charaktere sind unsympathisch und nicht sonderlich interessant. Manche Dialoge drehen sich ewig im Kreis, Handlungen sind nicht wirklich nachvollziehbar und so richtig angesprochen hat mich keine der Personen. Ich verstehe den Hype um dieses Buch nicht, möchte aber einem anderen Buch der Autorin gerne eine Chance geben. Bin dankbar für Tipps.

3

Die geheime Geschichte von Donna Tartt war für mich eine echte Geduldsprobe – und ja, stellenweise ein ziemlicher Kampf. Ich kann und will nicht sagen, dass dieses Buch schlecht ist. Dafür ist es sprachlich zu stark, zu atmosphärisch und die Grundidee einfach zu faszinierend. Aber leicht gemacht hat es mir die Geschichte wirklich nicht. Die Ausgangslage ist unglaublich spannend: eine exklusive Gruppe, dunkle Geheimnisse, moralische Abgründe und diese ganz besondere „Dark Academia“-Stimmung. Genau das hat mich am Anfang auch total gepackt. Leider verliert sich das Buch zwischendurch immer wieder in sehr ausführlichen Abschweifungen, Beschreibungen und Gedankengängen, die sich für mich extrem gezogen haben. Mehr als einmal dachte ich ernsthaft ans Abbrechen. Trotzdem habe ich weitergelesen – und im Nachhinein bin ich froh darüber. Denn je näher man dem Ende kommt, desto dichter wird die Atmosphäre wieder und die Geschichte gewinnt deutlich an Spannung. Das Ende selbst fand ich gut und passend, auch wenn es den langen Weg dorthin nicht komplett aufwiegen konnte. Unterm Strich bleibt für mich ein Buch mit einer großartigen Idee, starker Sprache und einer einzigartigen Stimmung, das aber deutlich zu langatmig erzählt ist. Ich verstehe absolut, warum so viele es lieben – für mich war es jedoch eher ein anstrengendes als ein mitreißendes Leseerlebnis. 📚🖤

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