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Ein Satz vorweg: House of the Beast wollte mich verführen, doch am Ende blieb es bei einem höflichen Nicken statt Herzklopfen. 🐺📖
Achtung, Achtung: Dies ist keine Romantasy. Auch wenn das Marketing anderes flüstert, bekommt man hier düstere Fantasy mit Machtspielen, Blut und Göttern, aber ohne nennenswerte Liebesgeschichte. Und ja, da bin ich wohl reingefallen. Wenn ein Buch ein Genre verspricht, das es schlicht nicht bedient, ziehe ich konsequent einen Stern ab 🤷♀️. Ohne Liebe, ohne mich. Dabei hatte das Ganze enormes Potenzial. Die Welt ist außergewöhnlich, innovativ, brutal und angenehm finster. Der Einstieg war richtig stark: atmosphärisch, spannend und neugierig machend. Allerdings bleibt vieles bis kurz vor Schluss erstaunlich vage, was den Lesefluss gerade am Anfang unnötig erschwert hat. Weniger kryptisch, mehr Klarheit hätte dieser Welt gutgetan. Alma ist eine gelungene Protagonistin. Ihre Gefühle, Motive und inneren Konflikte waren für mich jederzeit nachvollziehbar. Ihr Wunsch, gemeinsam mit Aster das Oberhaupt der Familie zu werden, um sich an denen zu rächen, die ihr und ihrer Mutter Leid zugefügt haben, trägt die Handlung solide. Aster selbst, ein alter Gott und seit Langem an Almas Seite, sollte das emotionale Herz der Geschichte sein. Und genau hier liegt mein größtes Problem. Die Verbindung zwischen Alma und Aster soll tief, bedeutungsvoll und vielleicht sogar romantisch sein. Für mich fühlte sie sich jedoch weder innig noch glaubwürdig an. Statt einer komplexen, jahrtausendealten Gottheit wirkte Aster häufig wie ein manipulatives, bockiges Kleinkind mit Machtproblemen. Eine echte Liebesgeschichte existiert hier schlicht nicht, was besonders deshalb enttäuscht, weil das Buch stark darauf aufbaut, dass wir dieser Bindung emotional folgen, vor allem im Hinblick auf das Finale. Das hat bei mir leider überhaupt nicht funktioniert. Der Mittelteil zog sich dann erheblich. Intrigen, innerfamiliäre Machtspielchen und politische Ränkeschmiede bestimmten das Geschehen, allerdings ohne echte Überraschungen oder neue Impulse. An diesem Punkt hat mich das Buch endgültig verloren, weil Spannung und emotionale Bindung gleichermaßen auf der Strecke blieben. Ab hier bin ich dann auch aufs Hörbuch umgestiegen. Das Ende war zwar objektiv spannend inszeniert, aber sehr vorhersehbar. Der erhoffte emotionale Einschlag blieb aus, da mich die Figuren bis dahin nicht ausreichend berührt hatten. Insgesamt bleibt der Eindruck eines Romans mit vielen guten Ideen, einer interessanten Welt und einer starken Hauptfigur, dessen Umsetzung jedoch deutlich hinter den Möglichkeiten zurückbleibt. Positiv hervorzuheben sind die hochwertige Buchgestaltung sowie die kleinen, selbstgezeichneten Illustrationen der Autorin, die dem Buch einen sehr persönlichen und liebevollen Charakter verleihen 🎨✨. Fazit: Dunkle Fantasy mit spannenden Ansätzen, aber ohne das versprochene Herz. Zwei Sterne für Idee und Optik, Abzüge für Tempo, Tiefe und fehlende emotionale Glaubwürdigkeit.
Jan 31, 2026
Ein Satz vorweg: House of the Beast wollte mich verführen, doch am Ende blieb es bei einem höflichen Nicken statt Herzklopfen. 🐺📖
Achtung, Achtung: Dies ist keine Romantasy. Auch wenn das Marketing anderes flüstert, bekommt man hier düstere Fantasy mit Machtspielen, Blut und Göttern, aber ohne nennenswerte Liebesgeschichte. Und ja, da bin ich wohl reingefallen. Wenn ein Buch ein Genre verspricht, das es schlicht nicht bedient, ziehe ich konsequent einen Stern ab 🤷♀️. Ohne Liebe, ohne mich. Dabei hatte das Ganze enormes Potenzial. Die Welt ist außergewöhnlich, innovativ, brutal und angenehm finster. Der Einstieg war richtig stark: atmosphärisch, spannend und neugierig machend. Allerdings bleibt vieles bis kurz vor Schluss erstaunlich vage, was den Lesefluss gerade am Anfang unnötig erschwert hat. Weniger kryptisch, mehr Klarheit hätte dieser Welt gutgetan. Alma ist eine gelungene Protagonistin. Ihre Gefühle, Motive und inneren Konflikte waren für mich jederzeit nachvollziehbar. Ihr Wunsch, gemeinsam mit Aster das Oberhaupt der Familie zu werden, um sich an denen zu rächen, die ihr und ihrer Mutter Leid zugefügt haben, trägt die Handlung solide. Aster selbst, ein alter Gott und seit Langem an Almas Seite, sollte das emotionale Herz der Geschichte sein. Und genau hier liegt mein größtes Problem. Die Verbindung zwischen Alma und Aster soll tief, bedeutungsvoll und vielleicht sogar romantisch sein. Für mich fühlte sie sich jedoch weder innig noch glaubwürdig an. Statt einer komplexen, jahrtausendealten Gottheit wirkte Aster häufig wie ein manipulatives, bockiges Kleinkind mit Machtproblemen. Eine echte Liebesgeschichte existiert hier schlicht nicht, was besonders deshalb enttäuscht, weil das Buch stark darauf aufbaut, dass wir dieser Bindung emotional folgen, vor allem im Hinblick auf das Finale. Das hat bei mir leider überhaupt nicht funktioniert. Der Mittelteil zog sich dann erheblich. Intrigen, innerfamiliäre Machtspielchen und politische Ränkeschmiede bestimmten das Geschehen, allerdings ohne echte Überraschungen oder neue Impulse. An diesem Punkt hat mich das Buch endgültig verloren, weil Spannung und emotionale Bindung gleichermaßen auf der Strecke blieben. Ab hier bin ich dann auch aufs Hörbuch umgestiegen. Das Ende war zwar objektiv spannend inszeniert, aber sehr vorhersehbar. Der erhoffte emotionale Einschlag blieb aus, da mich die Figuren bis dahin nicht ausreichend berührt hatten. Insgesamt bleibt der Eindruck eines Romans mit vielen guten Ideen, einer interessanten Welt und einer starken Hauptfigur, dessen Umsetzung jedoch deutlich hinter den Möglichkeiten zurückbleibt. Positiv hervorzuheben sind die hochwertige Buchgestaltung sowie die kleinen, selbstgezeichneten Illustrationen der Autorin, die dem Buch einen sehr persönlichen und liebevollen Charakter verleihen 🎨✨. Fazit: Dunkle Fantasy mit spannenden Ansätzen, aber ohne das versprochene Herz. Zwei Sterne für Idee und Optik, Abzüge für Tempo, Tiefe und fehlende emotionale Glaubwürdigkeit.
Jan 31, 2026







