Das Lied der Tiefe
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Description
Zeit ihres Lebens musste sich Imogen Nel verstecken. Vor einem grausamen Königreich, das Sirenen für blutrünstige Ungeheuer hält. Vor einem nicht minder grausamen König und seinem Kapitän, die Imogens Volk gnadenlos jagen. Und vor der verführerischen Macht, die Imogen nicht kontrollieren kann. Doch als sie Theodore, dem mysteriösen König des Nachbarreiches begegnet, kann sie weder die schwarzen Flügel, die dicht unter ihrer Haut schlummern, noch ihre gewaltigen Fähigkeiten verbergen. Theo weiß genau, wer Imogen ist. Und dass er sie braucht, um sein Königreich vor einer weitaus größeren Gefahr zu bewahren, als es die Sirenen je sein könnten.
Enthaltene Tropes: Enemies to Lovers, Forced Proximity, Secret Identity, Slow Burn, Who did this to you
Spice-Level: 3 von 5
Book Information
Author Description
Kalie Cassidy wuchs im Süden Kaliforniens auf und arbeitete viele Jahre als Schauspielerin und Schauspiellehrerin an einem Theater in Los Angeles. Inzwischen lebt sie mit ihrer Familie in Cleveland, Ohio. Sie liebt ihren Garten, lange Waldspaziergänge und natürlich ihre Bibliothek, in der sie sich die fantastischsten Abenteuer, magischsten Welten und romantischsten Geschichten ausdenkt, die man sich nur vorstellen kann.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
“What I feel for you is beyond reason— beyond duty and desire. You have tipped my whole world on its side, and you are the one clear thing in the chaos.” His nose brushed the end of mine. “You. I want you.” “You have shone a light on me. You made me feel fury and terror and joy and longing. How do I curl myself back into the darkness after being so alive?”
Seitdem ich das Buch beendet habe, herrscht Chaos in meinem Kopf. Ich kann an nichts mehr anderes denken und ich brauche unbedingt Teil 2, denn das war der absolute Wahnsinn. 😍 Das Buch ist einfach unfassbar spannend und ja es geht sehr schnell voran, was auch an der Seitenzahl liegt. Es ist viel reingepackt in wenige Seiten. Somit fehlt es zwar an Tiefe in der Story oder auch in der Beziehung zwischen den Charakteren, aber das war mir sowas von egal. Die Autorin hat mich komplett mit ihrem Schreibstil, den Charakteren und der Idee an sich überzeugt. Sie schreibt einfach so poetisch und bildlich, ich liebs. Und die Flirts von unserem MMC sind zum dahin schmelzen. Die Idee, Sirenen mit Flügeln, war auch sehr schön und mal was anderes. Ich dachte trotzdem irgendwann geht's mal ab ins Wasser, aber da wurde ich enttäuscht, denn unsere FMC blieb trocken. Im Nachhinein habe ich mir gedacht, würde es eh wenig Sinn ergeben mit Flügeln im Wasser. 😅 Trotzdem insgesamt sehr toll, jedoch kann ich verstehen wenn man das Buch nicht mochte. Für Liebhaber von sehr detaillierter Story und tiefen Gefühlen sieht es hier etwas mau aus. Schreibstil 5/5⭐️ Charaktere 4/5⭐️ Spice 1.5/5🌶

Rasante Sirenen-Story mit Luft nach oben 🌊🐚🧜🏼♀️
Imogen's Leben besteht eigentlich nur darin, ihre wahre Herkunft und Abstammung als Sirene zu verstecken. Im Königreich vom brutalen Herrscher Nemea werden diese als blutrünstige Ungeheur verteufelt und gnadenlos gejagt. Als dessen Mündel ist sie darüber hinaus seinen willkürlichen Repressalien ausgesetzt. Eine schicksalshafte Begegnung mit dem jungen König des Nachbarreiches lenkt Imogen's Weg in eine ganz andere Richtung - und damit auch das Schicksal mehrerer Völker. 📝 Sprachlich gibt es nichts auszusetzen. Im Gegenteil. Für mich war es teilweise aufgrund des eher poetischen Schreibstils schwierig zu folgen. Zumindest hat es mein Lesetempo etwas abgebremst. Bildlich, fliessend und schon fast lyrisch - mit Sicherheit keine Lektüre für Leute, die frisch begonnen haben die Romane in Englischer Sprache zu lesen. 🗺️ Das Worldbuilding kam etwas zu kurz. Es ist zwar vorhanden, aber erstens fehlt eine Karte und zweitens sind die verschiedenen Länder und Ebenen (Berg, Land, Tiefe) nur sehr rudimentär beschrieben worden. Im Vordergrund steht klar der Plot und die Handlungsgeschwindigkeit würde ich als wechselhaft-schnell einzustufen. Unnötige Längen gibt es keine, insofern kommt während des Lesens auch nie Langeweile auf. Der Schluss wirkte auf mich eher gehetzt, da ging plötzlich alles irgendwie sehr schnell - zu schnell. 🫨 Der Fokus sollte in diesem Roman eigentlich auf den Sirenen liegen, so zumindest vermittelt einem das Cover und auch der Titel den Anschein (Titel auf Deutsch: Das Lied der Tiefe). Wer hier (wie ich) auf eine Entführung in die Vielfalt des Unterwasser-Reiches hofft, der wird ziemlich enttäuscht. Es ist nicht ausgeschlossen, dass gerade im nächsten Buch dies etwas vertieft wird. 🩵 Sowohl die Liebesgeschichte, als auch beide Hauptfiguren hätten etwas mehr Format vertragen können. Sie wirkten etwas flach. Trotzdem hat es Spass gemacht, die zwei Liebenden bei ihrem Annäherungsprozess zu beobachten - und dieser wird erzwungen. Der Trope forced proximity wird in diesem Buch ganz neu erzählt. 🤭 Bei Thalia und Orell Füssli wird der Spice-Level 3/5 angegeben. Dieser Angabe kann ich nicht zustimmen. Es gibt zwar eine explizite Szene, aber im Vergleich mit anderen Werken in diesem Genre würde ich den Anteil Erotik als eher moderat einstufen. 🌶️ Alles in allem hat mir die Story gefallen, wenn auch nicht die erhoffte Begeisterung hervorgerufen. Trotzdem werde ich die Fortsetzung lesen. Abschliessend erhält der erste Teil von mir solide 4 Sterne. ⭐️⭐️⭐️⭐️ An wen geht eine Empfehlung raus? Grundsätzlich an alle Romantasy-Mäuse, insbesondere an die, die gerne Geschichten über Sirenen lesen und eine spannende, rasante Geschichte mögen. Mitte Oktober ist Kalie Cassisy's Werk bei HEYNE auf Deutsch erschienen, bei Kindle gibt es das Buch für 1 Euro auf Englisch.
4,75⭐️ | Komplexe Romantasy mit YEARNING
✨Rezensionsexemplar✨ Zitat: „Ihr seid ein Minzblatt in seinem fauligen Mund. Ihr seid der Balsam, der die Peitsche seiner Grausamkeit besänftigt. Warum sonst würde er Euch in das halbe Kristall des Archipels kleiden, wenn nicht, um den Anschein zu erwecken, dass sowohl seine Schatulle als auch sein Herz bodenlos sind?“ Das war ein richtig tolles Buch und aufwühlendes Leseerlebnis. Darum geht es: Imogen Nel ist eine Sirene, die im Verborgenen leben muss. Erst König Theodor aus dem Nachbarkönigreich erfährt, wer Imogen wirklich ist, aber daraus entwickeln sich erst die Probleme… Der Schreibstil der Autorin ist mühelos und auf angenehme Weise poetisch (was ich normalerweise nicht so gern mag). Wie keine andere hat sie absolutes YEARNING zwischen den Protagonisten hergestellt und sie kommt auch fast komplett ohne Spice aus. Ich habe wirklich jede Seite gefühlt und mitgefiebert. Cringe Momente gab es auch („mein Po füllte seinen ganzen Schoß aus“ z.B. während sie reiten, da hat’s meinen Körper verzogen beim Lesen. Liest denn keiner nochmal drüber? JAIL!!!). So ehrlich muss man sein. Insbesondere am Anfang ist die Geschichte aber auch sehr humorvoll, wird aber zunehmend ernster. Ernster und auch komplexer. Das ist kein Buch für zwischendurch. Die Chemie zwischen Imogen („Immy“ wie er sie dann nennt 🥹🥹🥹) und Theo ist greifbar und spürbar. Zitat: „Und immer schien mir die Liebe etwas Weiches und Beständiges zu sein. Sie schien verschwenderisch, manchmal töricht, sogar gefährlich, aber sie war nie von Angst durchdrungen, wie das,was ich jetzt empfand.“ Meine Zitate beziehen sich übrigens auf „Nebenschauplätze“, weil Ihr die Liebesgeschichte selbst erkunden müsst! Ich persönlich liebe Fantasy rund um Wasserwesen. Diesmal war es auch so, es ging aber auch mit vielen Grausamkeiten einher. Also alles in allem schon auf jeden Fall ein Fantasy Must-Read, aber man braucht den richtigen Zeitpunkt. An sich ist es wieder ärgerlich, dass es keinen Folgeband gibt, aber „auf alle Bände warten“ endet ja dann oft mit „die Reihe nie anfangen und nie lesen“, deshalb bin ich scheinbar weiterhin Team „erst mal Band 1 lesen und dann ggf. mit einem Re-Read leben“, also bei den für mich wichtigen Büchern. Andernfalls kriegt man ja echt gar nichts mit. Ich habe mir auch einige Notizen gemacht, aber es fällt mir schwer die finalen Erkenntnisse in Worte zu fassen, weil es doch sehr sehr viel ist. Für die Fortsetzung würde ich mir eine Landkarte wünschen. Ich lasse in meiner Bewertung noch etwas Luft nach oben. Macht Euch sehr gern ein eigenes Bild! 4,75/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

»Ich hab dich eine Mücke genannt, und ich verabscheue mich dafür. Ich bin das Insekt. Eine Motte. Und du bist der Mond. Du ziehst mich an, du ziehst mich. Aber ich werde dich nie erreichen können, ohne mich selbst zu zerstören. Alles, was ich tun kann, ist, für den Tag zu beten.« (S.189)
Ich musste dieses Buch haben, als ich erfahren habe, das es um Sirenen geht. Ich finde die Thematik wird im Fantasy Bereich nicht so oft aufgegriffen und obwohl die Sirenenthematik hier im Buch doch sehr vage bleibt, konnte mich das Buch durch andere Dinge begeistern. Plot 🪡 Das Buch verfolgt die Hauptprotagonistin Imogen Nel, die in Seraf von dem König Nemea adoptiert wurde, nachdem ihre Familie gestorben ist. König Nemea adoptiert sie aber nicht aus Nächstenliebe heraus, sondern weil ihre Familie wohlhabend ist und er das Vermögen für sein Königreich braucht. Er unterdrückt Imogen und Imogen fühlt sich unwohl in ihrer Haut, besonders da sie ebenfalls eine Sirene ist und das Königreich Seraf für seine Sirenenjäger bekannt ist. Als dann kurz vor ihrer Hochzeit etwas schlimmes passiert, was ihr wahres Ich als Sirene verraten würde, muss sie kurzerhand aus Seraf fliehen. Dazu wendet sie sich an König Theodor, der bereits weiß das sie eine Sirene ist. Er ist in Rahmen eines Festivals gerade in Seraf und sein Reich ist friedlich gegenüber den Sirenen gesinnt - für Seraf hat er allerdings nichts über und ist auf dem Festival, um seine Feinschaft auszukundschaften. Also eignet er sich perfekt für Imogen, um vor Nemea zu fliehen. Theodor geht einen Deal mit Imogen ein und hilft ihr dann bei der Flucht - natürlich fängt es dabei auch dann zwischen den beiden an zu knistern. Ich mochte den Plot und wie er den Lesern herüber gebracht wurde. Am Anfang war man als Leser noch sehr auf das Reich Seraf fokussiert, da auch Imogen nicht viel mehr wusste und im Rahmen der Flucht kam dann mehr Dynamik in das Storytelling - als Leser erfuhr man zusammen mit Imogen immer mehr über die Welt und die Intrigen hinter den Königreichen. Ich mochte das Erzähltempo, hätte mir aber gerne noch mehr Tiefe an bestimmten Stellen gewünscht, die nur angeschnitten wurden und nicht weiter erklärt wurden, da der Romance Aspekt in dem Moment doch sehr im Vordergrund stand. Magiesystem 🧜🏻♀️ Leider wurde die Magie von den Sirenen nicht so richtig umgesetzt, wie ich gehofft hatte. Alles bleibt sehr vage, wie etwas funktioniert und nicht einmal (!) hat eine Sirene gesungen. Auch andere Menschen haben Magie, so wie Theodor, die von den Göttern abstammen. Aber welche Magie, was alle Götter können (es gibt mehrere) und wer von Göttern abstammt, blieb auch sehr auf der Strecke liegen. Ich hoffe da erfährt man im zweiten Teil mehr und das endlich mehr Aktion bei den Sirenen passiert. Ich fand das Konzept von Flügel an Sirenen sehr interessant, aber Imogen hatte ihre Flügel viel zu selten. Der Bund zwischen einer Sirene und einen Menschen steht auch im Mittelpunkt der Geschichte, aber so richtig erklärt wurde auch er ebenfalls nie, außer das der Mensch gegenüber Sirenengesang immun wird und das man sich seine Magie teilen könnte. Charaktere 🌊 Das Herz des Buches, zumindest was unsere MCs angeht: Imogen und Theodor. Imogen hat in dem Laufe des Buches eine große Wandlung vollbracht und der Höhepunkt ihres Charakter Arcs ist sozusagen auch das Ende des Buches. Am Anfang ist sie sehr verunsichert, erduldet sehr vieles trotz ihrem Missfallen an einer Tatsache und ist generell eher passiv. Das ändert sich notgedrungen als sie fliehen muss und für sich selbst einstehen muss, da sie sonst nicht an ihre Ziele kommt. Sie verändert sich aber nicht plötzlich, ihre Wandlung passiert stetig im Hintergrund und es war so gut gemacht! Theodor war am Anfang doch sehr verschlossen, aber man merkte doch, dass er ein herzensguter Mensch ist. Ich meine er rettet Imogen aus einer brenzligen Situation, was für sein Königreich den Krieg bedeutet. Man könnte es wahrscheinlich auch als leichtsinnig deuten, ich deute es jetzt mal als Nächstenliebe, da er sich auch im weiteren Verlauf als ein sehr besorgter Kerl entpuppt. Er ist in den Buch sehr zerrissen zwischen seiner Pflicht, seinen Gefühlen und der Angst nicht in den Fußstapfen seines Vaters zu treten. Das Ganze war qualvoll mit anzusehen, da er nie ganz glücklich werden konnte - denn er konnte nicht alle drei Aspekte miteinander vereinen. So entschloss er sich für etwas, aber man wusste schon vornherein, dass es für ihn keine Happy End geben wird - womit er ganz zufrieden sein kann. Die Nebencharaktere waren da, haben aber keine allzu große Rolle gespielt. Ich mochte Agatha und Lachlan trotzdem gerne und wie es mit den beiden ausgeht wird sicherlich auch noch einmal spannend. Auch die kleinen Schlagabtausche zwischen Lachlan und Imogen war stets mit Humor bestückt. Dann gab es noch die Kaiserin von Obelia, Prinzessin Halla und eine Seherin sowie Evander (am Anfang der Geschichte) - alle blieben allerdings sehr blass und ich kann sie noch nicht richtig einschätzen. Romance ❤️🩹 „Golden Retriever meets Black Cat“ Ich denke der Spruch fasst die Romanze zwischen den beiden ganz gut zusammen. Ich mochte die beiden zusammen und wie Theodor sich stets um Imogen gekümmert hat, wenn es eine brenzlige Situation gab. Die beiden lieferten sich immer einen guten Schlagabtausch ab, bei dem ich schon schmunzeln musste - gefolgt meist von einem Satz von Theodor, der einen dann aus den Latschen haut, da er sehr viel fühlt und dies auch gut beschreiben kann. Ich hab ziemlich viel markiert, ab der Mitte des Buches, einfach nur wegen ihn! Im Gegensatz zu Theo, war Imogen zurückhaltender - auch sogar etwas gemeiner, dennoch bzw. gerade deswegen mochte ich es. Denn so eine Dynamik ist doch noch seltener in Büchern. Obwohl ihre Gefühle ziemlich schnell klar waren, haben sie nie ihren Witz und die Tension verloren, ich mochte es richtig gerne! Die beiden balancieren sich sehr gut aus und ich bin gespannt wie es im zweiten Buch weitergeht. Der Aspekt von forbidden love ist nämlich immer noch der gleiche, nur das jetzt schon bestehende Gefühle zwischen den beiden existieren. „[…] und ich führte uns über einen gewundenen Schotterweg, der von kleinen gelben Blumen gesäumt war. Sie wiegten und hüpften im Wind, als tanzten sie zu einer Melodie, die ich nicht hören konnte. Meine Mundwinkel hoben sich, während ich ihnen fasziniert zusah. »Sie sind so hübsch«, sagte ich leise und ließ den Gedanken über meine Lippen gleiten. »Das ist Unkraut.« »Verdammte Götter.« […]“ (S.196). -> Während sie auf einen Pferd reiten, es tut mir leid, aber ich fand diese Szene so lustig und passend für ihre Zankerei, dass ich sie hier mit reinschreiben musste. Fazit 🔚 Wer einen guten Romantasy Auftakt sucht, der seinen Fokus im ersten Buch eher auf die Romance legt wird hier fündig! Obwohl ich anhand dem Blurb des Buches von mehr Magie ausgegangen bin, hat mich das Buch mit seinen anderen Handlungslinien überzeugen können 💝 Ich bin gespannt wie es mit Imogen, Theodor, Agatha und Eusia weitergehen wird im nächsten Teil. Ps.: Ich weiß es ist sehr subjektiv, aber ich finde den Cliffhänger nicht ganz so fies, sodass ich mich zwar auf das zweite Buch freue, aber es auch nicht so extrem ärgerlich finde ihn nicht gleich lesen zu können. Aber vielleicht bin ich auch die Einzige, die das so empfindet 😅 !!! ab hier Spoiler!!!!!! -Ich fand dieses Gewusel zwischen „Ja, wir lösen das Band auf!“ und „Nein, wir lösen das Band nicht auf“ zum Ende des Buches hin ein wenig viel. Theo war dann gänzlich dagegen und ich hätte gern gewusst, wie er sich vorgestellt hat, wie es funktioniert hätte. Da er als König und als Privatperson zweierlei Dinge gewollt hat und ich keinen richtigen Weg gesehen hätte, wie er sie verknüpfen kann. Außer er hätte es so wie sein Vater gemacht, aber genau so wollte er ja nicht werden. -Ich bin vielleicht die Einzige die so denkt, aber ich finde den Arc von König Nemea richtig interessant. Er ist der Unterdrücker, später erfährt man dann, dass er es gemacht hat, um seine Tochter Imogen vor Eusia zu schützen. Dann denkt man sich erst einmal, dass er doch Gefühle hat und dann bam!, er hat es alles nur aus Liebe bzw. Obsession zu Ligea gemacht. Er ist wirklich, wirklich morally gray und ich finde es tatsächlich ein bisschen schade, dass er nun tot ist und man kein Wiedersehen von ihn und Ligea sieht. Her mit einem Prequel zu den beiden! Aber Spaß beiseite, es wäre wirklich interessant die Dynamik zwischen den beiden zu ihrer Zeit kennenzulernen. Bei seinen Beweggründe für eigentlich allem Bösen in der Geschichte passiert, bleibt sein Charakter äußert schwach. Das alles passiert nur, weil Nemea böse auf die Sirenen war, die seine Flotte gekentert haben? Und er aus gekränktem Stolz alle(!) Sirenen nun töten möchte. Ich finde es total toll, wie die Autorin Nemea am Ende doch sehr charakterlich gestaltet hat, aber da blieb er so eindimensional. Auch da hätte man sicherlich mehr draus machen können. Andererseits ist es doch auch passend zu seinem Charakter, nur war glaube ich diese Offenbarung - die nur in einem einzigen Satz stattfand - sehr antiklimatisch. Da hätte man denke ich auch mehr Spannung aufbauen können. -Die Zeitlinie des Buches ist mir ein wenig zu verschwommen, vielleicht habe ich nicht ganz aufgepasst, aber ich hatte immer das Gefühl irgendwie stimmte irgendwas nicht. Also die Geschichte des Landes kann nicht älter als 800 Jahre alt sein, aber wird manchmal wird die lange Vergangenheit sehr betont. Ich finde 800 Jahre für ein Königreich nicht so extrem lange und frage mich wie es davor gelaufen ist. Generell war das Worldbuilding in meinen Augen noch ausbaufähig, da manche Sachen (wie z.B. die Zeitlinie, die politische Ebene und die Götter) doch noch sehr unerklärt bleiben. Eine Map war auch nicht im Buch, was ich schade fand.

Interessante Dynamik, starker Schluss – aber der Weg dahin war manchmal zäh.
Ich kam am Anfang schwer in die Geschichte rein, auch wenn sie direkt mit viel Spannung startet. Ehrlich gesagt hatte ich mir das Ganze ganz anders vorgestellt, und zwischendurch hat sich die Handlung ziemlich gezogen. Die letzten 20 % hingegen waren richtig rasant – da konnte ich kaum aufhören zu lesen. Der Cliffhanger am Ende war für mich allerdings nicht nötig. Ich finde, der erste Teil hätte auch gut für sich abgeschlossen sein können, auch wenn natürlich noch viele Fragen offenbleiben. Ein bisschen mehr Abschluss hätte ich mir trotzdem gewünscht. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren ist spannend, hat mich aber zwischendurch fast in den Wahnsinn getrieben – dieses ständige Hin und Her! Trotzdem ist das Buch gut geschrieben und hat einige echte Oha-Momente. Nicht schlecht für mein erstes Sirenen Buch aber da ist sicher Luft nach oben.

Stark angefangen, stark nachgelassen 😩
Es war so gut, anfangs. Aber dann, slowly, ist es immer blöder geworden. Ich mag Theo nicht, ich mag Immogen nicht, ich mag die meisten Charaktere nicht. Alle, bis auf Agatha, waren mir höchst unsympathisch. Die Storyline ist eigentlich super spannend, aber ich musste etwa ab der Hälfte des Buches mich echt zusammenreißen, um weiterzulesen. Das Ende wiederum war vielversprechend. Vielleicht lese ich Band 2, vielleicht auch nicht 🥸
Gefährliche Sirenen und royale Intrigen
Zunächst war ich von dem wundervoll tiefblauen Cover mit goldener Folierung angetan. Die Gestalt mit Flügeln, die in die Tiefen des Wassers eintaucht, machte mich neugierig. Das Lied der Tiefe ist der Debüt von Kalie Cassidy und Auftakt der Reihe "The Siren Mage". Die Geschichte von Imogen startet rasant durch die Vorbereitungen zu ihrer arrangierten Ehe mit dem Kommandanten. Doch in Imogen erwacht eine Macht und auf der Flucht vor den Konsequenzen ihrer Tat bindet sie sich an den einzigen, von dem sie sich Schutz verspricht. Hier startet das Abenteuer erst richtig. Cassidys Zeilen sog ich nur so auf, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Die Welt der Königreiche mit Magie, Intrigen und Ungeheuern der See eröffnete sich Schritt für Schritt. Die verschiedenen Ideen werden ganz wundervoll zum Ende zusammengewoben. Im Mittelteil gibt es auf den ersten Blick aufgrund des starken Beginns und dem fiesen Cliffhanger zum Ende im Vergleich ein paar Längen. Die ruhigeren und erklärenden Parts braucht es jedoch, um die Geschichte abzurunden. Imogen gefiel mir sehr mit ihren Ecken und Kanten. Gefährliche FMC darf es gern mehr geben. Gefangen mit Theodor in ihrem Schutzbund gibt es einige intensive Momente mit einer plot-lastigen Ausrichtung der Geschichte. Mich konnte "Das Lied der Tiefe" von sich überzeugen und ich kann den nächsten Teil nach den Erkenntnissen zum Ende kaum erwarten. Schreibstil & Logik 5/5⭐ Worldbuilding & Plot 4/5⭐ Charaktere & Entwicklung 4/5⭐ Lesegefühl & Atmosphäre 5/5⭐

Wait was? Hä?
Also i mean Setting und Charaktere echt top. Mag auch den Weltenaufbau und alles, aber ich Blick gar nicht hinter die ganze Eusia Storyline und wie es zu allem gekommen ist. Auch Imogens Kräfte sind für mich ein Mysterium. Finde es sehr durcheinander und hoffe, dass Band 2 etwas mehr aufklärt. Gerade das Ende hat mich doch etwas ratlos zurück gelassen.
Imogen ist eine Sirene und wird vom König von Licosia auf einer Festung auf einem Berg als Mündel aufgezogen, weit ab vom Meer und von ihrer Kraft. Dabei ist der König nicht sonderlich nett zu ihr und auf ihrer Verlobungsfeier mit dem Kommandanten lernt Imogen den König von Varya kennen, Theodor. Ganz unbedingt möchte sie, dass er sie von dieser Burg befreit und sie mitnimmt. Sie will das Meer sehen und ihre Freiheit. Den Anfang fand ich spannend. Passagen, die Gänsehaut machten, so stimmig und überzeugend. Dann hat das Buch mich leider etwas verloren. Ein paar Dinge hab ich einfach nicht verstanden. Ich denke, die werden noch im Folgeband aufgelöst. Die Anfangsdynamik, die Spannung und die Gänsehautmomente konnte leider nicht im ganzen Buch aufrecht erhalten werden. Teilweise hat es etwas vor sich hin geplätschert und ich hab mich nicht nur ein mal gefragt, warum denn noch diese andere Hochzeit so im Fokus steht. (Turns out, doch noch wichtig.) Vollständig überzeugen konnte es mich leider nicht, aber das lag vielleicht auch an vielen anderen guten Büchern als Konkurrenz und den mittlerweile so hohen Erwartungen.
Starker Anfang, aber leider nicht rund
*Rezensionsexemplar* 🌊 DARK ROMANTASY 🌊 BLOOD BOND 🌊 FORCED PROXIMITY 🌊 STRANGERS TO LOVERS Als Mündel von König Nemea ihrer wahren Natur beraubt, soll Imogen einen machtbesessenen Kommandanten heiraten. Dieser macht Jagd auf das Volk der Sirenen, zu dem auch Imogen gehört, und verlangt zu seinem eigenen Schutz von ihr ein Blutsband. Um sich selbst nicht zu verlieren, muss Imogen einen gefährlichen Weg einschlagen und sich mit dem König des Nachbarreiches verbünden… »Mein ganzes Leben lang hatte ich geglaubt, fügsam und gehorsam zu sein, würde mir eine Art Stärke und Sicherheit geben. Aber stattdessen hatte ich mich schwach gemacht.« Die Geschichte aus Imogens POV verspricht anfangs psychologische Tiefe und politische Spannung, verheddert sich aber zunehmend in einer Dynamik, die den erzählerischen Anspruch zugunsten plakativer Emotionen aufgibt. Der Roman beginnt mit starker Atmosphäre, doch das sorgfältig angedeutete Potenzial des Worldbuildings bleibt letztlich ungenutzt. Imogen wird als ambivalente Figur beschrieben, die zwischen Selbstschutz und dem Bedürfnis nach Selbstbestimmung agiert. Ihre sirenische Herkunft verliert an Gewicht, sobald ihre Entwicklung in eine überstürzte Emanzipation kippt. Die Wandlung von der eingeschüchterten Gefangenen zur souveränen Frau wirkt dabei konstruiert und unausgewogen. König Theodor bleibt ebenfalls widersprüchlich: sein moralisches Rückgrat steht in irritierendem Kontrast zu seiner rüpelhaften Art, was eher inkongruent als komplex erscheint. Die Dynamik zwischen ihm und Imogen changiert unentschlossen zwischen Anziehung, Machtspiel und bloßer Provokation. Das politische Gefüge der Welt ist klar hierarchisch und von monarchischer Willkür geprägt. Seraf erscheint als autokratisches System, das durch Angst stabilisiert wird – eine Angst, deren Ursprung nie plausibel erklärt wird. König Nemea verkörpert einen Despoten, dessen Grausamkeit zwar eindrucksvoll inszeniert, aber psychologisch wenig begründet wird. Die Machtstrukturen bleiben schemenhaft, wodurch die politische Dimension der Storyline an Überzeugungskraft verliert. Auch das Magiesystem fügt sich nur unzureichend in die erzählerische Logik ein. Obwohl es göttliche Ursprünge besitzt, bleibt es funktional vage und ästhetisch beliebig. Besonders die sirenische Magie, die eigentlich eine mythische Faszination entfalten könnte, wird in inkonsistente Andeutungen aufgelöst. Dass Nebenfiguren auffallend viel über Sirenen wissen, obwohl diese kaum Teil der Gesellschaft sind, verstärkt das Gefühl erzählerischer Inkohärenz. Das Worldbuilding überzeugt mit Ideenreichtum und Atmosphäre, doch es fehlt an Tiefe, um die Welt wirklich greifbar zu machen. Kleine Ergänzungen wie eine Landkarte oder präzisere Ortsbeschreibungen hätten der Geschichte gutgetan. Insgesamt ein Werk voller Ansätze, das seine eigenen Versprechen nicht einlöst. Sprachlich solide und bildstark, doch dramaturgisch unausgewogen. Was als komplexes Machtspiel zwischen Pflicht, Begierde und Identität beginnt, endet in erzählerischem Übermut und thematischer Unentschlossenheit.

Düster, spannend und unglaublich grausam!
"𝐃𝐮 𝐛𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐆𝐞𝐬𝐚𝐦𝐭𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐦𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐓𝐫ä𝐮𝐦𝐞." Puhh...Leute, das war ein Buch. Kann es gar nicht richtig benennen. Es ist aufjedenfall eher in den Bereich Dark-Fantasy einzuordnen, da der Schluss und auch einige Passagen im Mittelteil ziemlich düster und brutal waren. Es hat schon sehr viele Horrorelemente, da einige Gestalten wirklich heftig dargestellt werden. Das gesamte Setting ist mit einem düsteren Schleier umwoben. Es geht hier um Imogen, eine Sirene, die nicht genau zu wissen scheint wer und was sie ist und immer auf der Suche nach Sicherheit, Geborgenheit und einem Zuhause ist. Sie muss dringend von dem Ort fliehen, an dem sie aufgewachsen und eine schmerzvolle Kindheit erlebt hat. Diese Flucht wird ihr von König Theodor ermöglicht. Er weiß genau wer Imogen ist. Der Preis, den beide für diese "Freiheit" zahlen ist sehr bitter. Denn, wie soll es auch anders sein, entsteht eine Bindung zwischen Immy und Theo. Eine Bindung, die so tief ist, dass es sie droht zu zerstören. Egal für welchen Weg sie sich entscheiden. Das Ende ist so herzzerreißend und dunkel. Die Ereignisse überschlagen sich regelrecht.Ich bin fassungslos, erschrocken und sehr begeistert. Wieder ein gelungener Debütroman im Fantasygenre, der sich definitiv von anderen Büchern abhebt. Auch das Sirenen-Thema ist sehr interessant, da alles ganz anders war, als ich es mir im Vorfeld vorgestellt habe. Bin sehr auf Band 2 gespannt, denn das Ende wirft viele Fragen auf und eine Gewisse Schwere und Angst, was da als nächstes passieren wird. Wer nach einem Fantasybuch sucht, das düster ist, einen spannenden Plot hat und eine tragische Liebesgeschichte beinhaltet, der sollte sich das Buch einmal genauer anschauen. Ich würde es nicht als leichte Romantasy beschreiben, sondern schon eher in eine Kategorie einordnen, die für Leser*Innen ist, die mehr von einer Geschichte erwarten als nur tolle und farbenfrohe Welten, schöne Liebesmomente und ein tolles Ende.
Große Erwartungen für ein maritimes Setting, aber leider doch nur ein weiteres Romantasy Buch.
Ich hatte mich sehr auf das maritime Setting mit Sirenen (Sirenen mit Flügeln?! 🤩) gefreut, genau das hat mich ursprünglich zu diesem Buch greifen lassen. Leider konnte die Geschichte diese Erwartungen nicht erfüllen. Der Einstieg ist holprig: Auf wenigen Seiten passiert sehr viel, ohne dass es sich wirklich organisch anfühlt, und gleichzeitig bleibt vieles generische Romantasy. Imogen musste ihre wahre Identität ihr Leben lang verstecken und als sie doch die Kontrolle verliert, war ich als Leserin kurz von ihrer Macht gefesselt. Leider war es das dann schon. Theodore stürzt sich Hals über Kopf in die Situation und widerspricht damit seinem Ruf, bedacht zu sein. Was sonst spannend sein könnte, gelang leider nicht. Die Reaktionen der Charaktere waren für mich oft nicht nachvollziehbar, was es schwer gemacht hat, emotional mitzugehen. Insgesamt wirkte die Handlung überstürzt und stellenweise zusammenhanglos. Auch die Dialoge haben mich nicht überzeugt. Die Figuren reden zwar, aber sprechen nicht miteinander. So vielversprechend das Setting auch war, es konnte die fehlende Spannung und die schwache Ausarbeitung der Handlung leider nicht tragen. Rating: 2/5 ⭐ Spice: 3/5 🌶️
Seichte Fahrt ohne großen Tiefgang
Das Lied der Tiefe war für mich ein solides, aber eher durchschnittliches Buch. Es lässt sich gut lesen, hat interessante Ansätze, bietet aber nichts wirklich Herausragendes. Imogen ist eine Sirene, die vom König von Seraf adoptiert wurde und dort eher wie eine Gefangene lebt. Sie soll verheiratet werden und trifft auf König Theodor aus einem benachbarten Reich, der dem König von Seraf sehr kritisch gegenübersteht. Besonders spannend fand ich den Deal, der zwischen ihnen geschlossen wird, sowie das Band, das die beiden knüpfen und später lösen möchten. Der König von Seraf hat einige Geheimnisse, die im Laufe der Geschichte aufgedeckt werden und mit denen man so vielleicht nicht gerechnet hätte. Das Worldbuilding ist insgesamt okay, aber noch ausbaufähig, ebenso wie die Charaktere, denen ich mir mehr Tiefe gewünscht hätte. Eusia ist spannend, und es war interessant zu erfahren, wer oder was sie ist. Insgesamt merkt man, dass die Geschichte viel Potenzial hat, das noch nicht vollständig ausgeschöpft wird. Da noch mindestens ein weiterer Band erscheinen soll, würde ich weiterlesen und hoffe, dass sich Welt, Figuren und Handlung weiter vertiefen. Man kann das Buch gut lesen, verpasst aber auch nichts Entscheidendes, wenn man es nicht gelesen hat.

Imogen wächst als Mündel von König Nemea in einer Festung hoch oben am Berg auf und ist nur eine Schachfigur im Lebens des Königs. An der arrangierten Verlobungsfeier zwischen Imogen und dem Kommandanten Evander, bricht plötzlich etwas in ihr hervor, das sie ihr Leben lang versteckt hat. Sie ist eine Sirene, aber im Reich Fort Linum werden Sirenen gejagt. Ihre einzige Chance zu überleben scheint der junge König Theodor zu sein, ein Herrscher der für Gerechtigkeit steht. Doch ein Blutsband, dunkle Prophezeiungen und Machtspiele machen alles kompliziert und gefährlich. ✨️ Imogen ist anfangs sehr unsicher, was verständlich ist, so wie sie aufgewachsen ist. Ich habe mir aber sooo gewünscht, dass sie endlich anfängt zu kämpfen, um ein besseres Leben zu erhalten. Theodor mochte ich echt gerne. Er handelt überlegt, ist pflichtbewusst und nicht zu impulsiv. Zwischen den beiden gibt es auf jeden Fall Anziehung 🔥, auch wenn es anfangs nicht so scheint. Einige Momente waren echt schön und dann wieder zum Haare raufen, ein paar Schritte vorwärts & dann wieder zurück 😅 Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig und hat mich anfangs nicht komplett abgeholt. Manche Formulierungen haben mich auch kurz rausgebracht ("Solarplexus" 😄). Ab Teil zwei war ich aber deutlich mehr drin und die Geschichte konnte mich dann mehr packen. Die kurzen Kapitel waren da definitiv auch ein Pluspunkt 📖. Zum Ende hin wurde es wieder etwas holprig für mich und es gab Momente, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Es werden noch ein paar Geheimnisse gelüftet, aber der Abschluss bleibt ziemlich offen. ➡️ Es kommt noch ein zweiter Band, wie iclh herausgefunden habe. Neugierig bin ich ja schon, wie es weitergeht 👀 Die Idee finde ich wirklich toll, mit den magischen Gaben und Figuren wie Sirenen. Auch Spannung & Romantik sind vorhanden. Leider hat nicht immer alles für mich funktioniert, eventuell kann es mich mit Band 2 noch komplett überzeugen ☺️ *Rezensionsexemplar

🌊 Rezension zu Das Lied der Tiefe von Kalie Cassidy 🌊 "Ich war die Frau. Ich war das Wasser. Ich war das Ungeheuer." Imogens Leben besteht daraus eingesperrt, erniedrigt und grausam behandelt zu werden. Als Mündel des Königs hat sie keine andere Wahl, als das zutun was von ihr verlangt wird... Auch wenn es heißt zu heiraten. Doch was passiert, wenn ihr Geheimnis offenbart wird, ihre Sehnsucht zum Meer Überhang nimmt, ein Mord geschieht und ein fremder König ihr letzte Hoffnung auf Freiheit ist? Meine Meinung: Ich hatte schon lange kein Buch mehr über Sirenen gelesen, sodass ich vergessen hatte was für schöne, sowohl gefährliche Wesen sie doch eigentlich sind. Und genau das hat mich an Imogen magisch angezogen. Ich wollte einfach alles über sie wissen und miterleben wie sie das bekommt, was ihr zusteht... Ihre Freiheit. Ich erlebte mit wie sie innerlich stärker wurde, über sich hinaus wuchs und einfach störrisch und charmant auf ihre Art und Weise war. Dazu Theo, der lieber auf Nummer sicher geht und alles überdenkt und dabei so einen Dickkopf hat, dass die beiden einfach aneinander geraten. Doch genau diese Dynamik, hat die Geschichte für mich ausgemacht. Zudem erlebte ich mit wie: 🌊 Ein dunkles Geheimnis alles zerstört. 🌊 Zwei Reiche kurz vorm Krieg stehen. 🌊 Eine Anziehungskraft, wo die Funken nur so fliegen. 🌊 Mystische Wesen & Magie, die alles verändern können. Mein Fazit: Es war düster, unterhaltsam uns hatte eine Tiefe, die mich süchtig nach mehr gemacht hat. Es war nicht alles schwarz und weiß und manche Charaktere haben meine Nerven sehr strapaziert, doch dafür waren andere wieder goldig. Das Rad wurde hier nicht neu entdeckt, doch es war für mich perfekt umgesetzt. Ich war oft selbst am überlegen, wie ich an andere Stelle gehandelt hätte, doch zum Glück war ich nur die lesende Begleiterin.💗 Ja, der letzte Teil des Buches war etwas schwächer, aber ich denke es war bewusst so gewählt, damit das Ende dramatischer wirkte und die Spannung einfach für Band 2 bleibt. Und ganz ehrlich - Ich kann es gar nicht abwarten! 4,5 ⭐️ Von mir.

Spannender Auftakt ✨
Imogen ist das Mündel des Königs Nemea. Sie lebt in seinem Schloss und muss seine Grausamkeiten ertragen, denn der König jagt und tötet Sirenen. Als Imogen bei Feierlichkeiten auf den König einen Nachbarreiches - Theo - trifft, kann sie ihr wahres Ich nicht mehr verbergen und auch er erkennt sofort, was sie ist: eine Sirene. Das Lied der Tiefe hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist düster, stellenweise brutal und voll spannender Elemente, die die Welt unglaublich lebendig wirken lassen. Besonders interessant fand ich das Magiesystem, das vor allem auf der Anziehungskraft der Sirenen beruht. Doch auch Heiler und Seher spielen eine wichtige Rolle. Außerdem verehrte die Bewohner der Reiche unterschiedliche Gottheiten, die sie mit Ritualen ehren. Dies verleiht der Welt eine faszinierende Tiefe. Zu Beginn war ich sofort gefesselt von der Handlung. Im Mittelteil verliert die Geschichte dann allerdings etwas an Tempo, nur um am Ende wieder rasant an Fahrt aufzunehmen. Gerade die Wendungen fand ich hier besonders gelungen, denn mit vielem hätte ich wirklich nicht gerechnet. Lange Zeit war ich überzeugt, dass es sich um einen Einzelband handelt … doch das Ende deutet sehr deutlich darauf hin, dass uns noch mehr erwartet. Die beiden Protagonisten, Imogen und Theo, fand ich spannend, vor allem Theos inneren Zwiespalt zwischen seinen Gefühlen zu Imogen und seinen Pflichten als König. Diese Konflikte wurden sehr gut dargestellt. Gleichzeitig blieben mir beide jedoch ein wenig zu blass, und ich hoffe, dass wir im nächsten Band noch mehr über sie erfahren und tiefer in ihre Entwicklung eintauchen dürfen.

wow, Imogen…perfekte Lektüre zum verschlingen …
Eins kann ich euch sagen: Dies war ein überraschendes Highlight. Ich habe mich mit den ersten Zeilen in die Geschichte verstrickt. Imogen, ihr Schicksal geht einem an die Nieren. Ihre verborgene Natur, ihr Versuch, sich selbst zu retten, einen Ausweg zu finden, erschüttert und zieht in den Bann. Wer hätte gedacht, dass ein König sie einsperrt und ein anderer ihr zur Freiheit verhelfen kann? Lest selbst, seid gewiss, ihr werdet in der wundervoll gestrickten, fantasievollen und gefährlichen Welt verlieren. Besonders, wo Imogen, so verletzlich sind und doch zu den mythischen gefährlichen Wesen zählen. Ein beeindruckendes, spannungsgeladenes und nervenaufreibendes Werk, mit Romantasyfaktor und einer Verbindung, die einen aneinander fesselt und doch so viel mehr gemeinsam bewirken. Emotionen, die übersprudeln, so intensiv, berauschend und einheizend sind. Nie so vorgesehen werden und doch im Kampf eine Hürde sein, die man vielleicht nicht gebrauchen kann. Was wohl wichtiger ist, der Kampf oder die Liebe, muss man sich für einen Weg entscheiden? Denn die schneidenden Momente des Schmerzes haben mich umso mehr in das emotionsgeladene Lesevergnügen gestürzt. Das wundervolle Setting, die unglaublichen Charaktere, der romantasyreiche Teil und die Verwicklungen, die Intrigen und die stetig wachsende Macht, die gefährlichen und packenden Begebenheiten, die prickelnde Dynamik machen das Werk zu etwas Besonderem. Ein Highlight, das mir mit der perfekten Mischung köstliche Lesestunden bereitet und entzückt hat. Natürlich mit einem Cliffhanger endet, der uns nach mehr verzehren lässt.

Sirenen, Machtspiele und schnelle Romance – Eine faszinierende, aber nicht ganz runde Geschichte 🌊✨
Stellt euch vor, euer ganzes Leben wurde euch vorgegaukelt, dass ihr das Mündel des Königs seid 👑 Dazu bestimmt, den Kommandanten der Armee zu heiraten. Jener Einheit, die erbarmungslos Jagd auf Sirenen macht. Doch obwohl du es lange geahnt hast, regt sich etwas in dir. Eine Macht, die allein durch den Geschmack von Salz erwacht. Dann taucht plötzlich ein weiterer König auf, der dir Unterstützung und Verständnis entgegenbringt. Gemeinsam begebt ihr euch auf eine Reise, die Wahrheiten über dich enthüllt. Wahrheiten, die alles verändern was du bisher über dich wusstest. Schon der Klappentext hat mich mit dieser Grundidee völlig neugierig gemacht ✨ Sirenen-Bücher kenne ich einige, doch das Worldbuilding hier ist wirklich außergewöhnlich. Sirenen, die sich beim Kontakt mit Wasser in ihre wahre Gestalt verwandeln. Inklusive Flügeln, die aus ihrem Rücken wachsen und Blutsbänder, um sich vor dem Sirenengesang zu schützen, fand ich unglaublich faszinierend. Allerdings hatte ich mit Imogen am Anfang meine Schwierigkeiten. Für mich wirkte sie nicht immer authentisch, was sie etwas distanziert erscheinen ließ. Auch Theodor, der König von Varya, kam zunächst sehr herrisch und herablassend rüber. Aussagen wie: „Nach allem, was ich heute Abend für dich getan habe, ist es das Mindeste, dass du auf die Knie gehst.“ …haben mir den Zugang zu ihm eher erschwert. Doch nachdem er sich Imogen endlich geöffnet hat, ist er mir schnell ans Herz gewachsen, was bei Imogen leider nicht ganz der Fall war. Der Schreibstil ist zwar bildhaft und ausschweifend, dennoch gab es Szenen, die ich mir nicht vollständig vorstellen konnte. Als würden kleine, wichtige Beschreibungen fehlen. Die Romance zwischen Imogen und Theodor entwickelt sich sehr schnell ❤️🔥 ein klares Highlight für alle he falls first Fans. Für mich persönlich war die emotionale Entwicklung jedoch nicht immer greifbar und zum Ende hin verliert die Liebesgeschichte spürbar an Fokus. Ich habe eine packende Romance erwartet – Spannung liefert die Geschichte zwar reichlich ⚔️ doch genau dort, wo die Gefühle intensiver werden sollten, bricht der Fokus weg. Meine anfängliche Euphorie wurde durch einige Vorstellungslücken gedämpft und das Ende hat mich leider eher verwirrt zurückgelassen.

Das Lied der Tiefe überzeugt mit einem fesselnden, atmosphärischen Schreibstil, konnte mich aber emotional nicht ganz abholen. Die Liebesgeschichte blieb für mich zu oberflächlich, und auch das Magiesystem hätte deutlich mehr Tiefe verdient. Insgesamt solide Fantasy – aber mit ungenutztem Potenzial.
✨ Buchrezension | Das Lied der Tiefe – Kalie Cassidy ✨ ⭐️⭐️⭐️/5 „Das Lied der Tiefe“ hat mich mit seiner atmosphärischen Welt sofort neugierig gemacht. Kalie Cassidys Schreibweise ist zweifellos eine der größten Stärken des Buches: flüssig, bildhaft und unglaublich fesselnd, sodass man mühelos durch die Kapitel gleitet. Was mir jedoch gefehlt hat, war die Tiefe der Liebesgeschichte. Die Romance blieb für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich und berührte mich emotional nicht so stark, wie ich es mir erhofft hatte. Auch das Magiesystem hätte mehr Raum verdient — die Ansätze waren spannend, doch oft wurde nur an der Oberfläche gekratzt, wo ich mir mehr Erklärung, Struktur und Weltgefühl gewünscht hätte. Trotzdem: Die Atmosphäre, der Stil und die Grundidee haben viel Potenzial und lassen einen neugierig auf mehr zurück. Für alle, die leichte Fantasy mit einem Hauch Romantik suchen, ist dieses Buch definitiv einen Blick wert!

Oberflächig und kein Tiefgang
Das klang so gut von Klappentext her aber leider war es ziemlich ernüchternd. Roter Faden Fehlanzeige, oft verwirrende Handlungsstränge, die nicht zusammenführen. Das Worldbuilding ist ausbaufähig, der Schreibstil ist eigentlich flüssig und gut, dennoch hat man auf Grund der Handlungssprünge oft das Gefühl man hat irgendwo etwas verpasst, was wirklich schade ist. Die Geschichte hat Potenzial was leider nicht ausgeschöpft worden ist, hinzugekommen die widersprüchlichen Handlungen von Theodor und Imogen. Mir fehlte es einfach an Tiefe und einer gut durchdachten Story. Der Anfang hat mir wirklich gut gefallen und machte neugierig auf mehr, allerdings verflog dieser Funken ziemlich schnell. Es passiert zwar viel aber es ist total zusammenhanglos, wirkt erzwungen, genauso wie die Lovestory der beiden Protas. Kurzum: für mich war das einfach zu wenig.
Sehr rasante und spannende Geschichte über Sirenen und Götter.
Dies war das erste Buch von Kalie Cassidy, welches ich gelesen habe. Der Schreibstil ist sehr schnell und als Leser erhält man nur minimale Informationen über die Welt und Umgebung, auch die Personen selber werden nicht richtig beschrieben. Es geht zack auf zack. Anfangs fand ich die Geschichte richtig gut und war auch vom Spannungsbogen begeistert, aber jetzt am Ende bin ich irgendwie enttäuscht und ich kann nicht genau sagen woran es liegt. In der kompletten Geschichte begleiten wir Imogen, aus deren Sicht sie auch geschrieben ist, die fernab vom Meer in einer Burg lebt. Sie ist sehr eingeschüchtert fast schon dem König dieser Burg hörig. Bei einem zeremoniellen Ritual, wo sie ihr Blut der Gottheit der Burg opfern muss, lernt sie einen anderen König kennen. Dies ist Theo, der andere Hauptprotagonist. Nach einem bestimmten Vorfall, den ich hier nicht erwähnen will, bringt sie Theo dazu ihr zur Flucht zu verhelfen. Auf dieser Flucht und der Burg von Theo, entwickelt sie sich zu einer Kämpferin und sie erfährt nach und nach von ihrem Schicksal und wer sie in Wahrheit ist. Auf mich wirkte das Buch teilweise so als hätte die Autorin sich Anfangs für einen Einzelband entschieden, nur um dann gegen Ende sich doch für eine Diologie oder Trilogie zu entscheiden und das Buch mir einem Cliffhanger enden zu lassen. Ich glaube daher rührt auch mein Gefühl der Enttäuschung. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Geschichte weiter verfolgen werde.
Wenn Magie zum Fluch wird und die Tension gefährlicher ist als der Ozean selbst… 🌊🧜♀️✨💀
Werbung / Rezensionsexemplar Warum redet NIEMAND über dieses Buch!? 😤 Seit meiner ausgeprägten „Ich-will-mit-Sirenen-durchs-Meer-schwimmen“‑Phase 2024 hab ich nichts gefunden, was diesen Hunger nach dunkler, mystischer Romantasy gestillt hat – bis die Romantasy-Queen meines Buchclubs meinte: „Lies. Dieses. Buch.“ Und OMG – DANKE DAFÜR! 🙌🔥 💫 Sirenen + Götter + Magie = emotionally unstable Lauri. Der Blick auf Sirenen ist komplett anders, frisch, düster, komplex – und holy shit, dieses ganze Machtspiel hat mich emotional zerrissen. Was ist Illusion? Was ist Magie? Was ist fxxking real?! Ich wusste irgendwann gar nichts mehr. Und das war geil. 🫠📚 🖤 Die Protagonist*innen? Slow Burn vom Feinsten – mit so viel Tension, dass ich genau so durchgedreht bin, wie sie selbst. Der Banter? Göttlich. Die Frustration? REAL. Ich wollte sie anschreien, zusammenschubsen und gleichzeitig beschützen. 🥵⚡ 📖 Ja, es hätte stellenweise noch mehr Tiefe vertragen, gerade beim Worldbuilding und ein paar Background-Vibes, aber ich bin mir so sicher, dass Band 2 uns da komplett abholen wird. Denn NEIN, es ist KEIN Standalone! Keine Ahnung, warum das alle dachten – ich eingeschlossen – aber trust me: Da kommt noch was. Und zwar gewaltig. 👀

Gute Idee - schlechte Umsetzung
Der Klappentext hat mich so angesprochen und die Idee mit den Sirenen klang so cool. Die Welt bleibt blass, die Charaktere oberflächlich, und selbst die Lovestory konnte mich in keiner Weise berühren. Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. Mir fehlte schlicht die Tiefe – in der Welt, den Figuren und den Emotionen.
Götter und Sirenen - Spannung Pur
Ich habe dieses Buch an einem Tag durchgesuchtet. Es war meine erste Fantasy wo es um Sirenen ging 😄 Ich war ab der erste Seite so drin und konnte nicht aufhören zu lesen 🥹 auch diese Innere Zerissenheit unserer Protagonistin konnte man so gut nachvollziehen und man hat mit ihr gelitten. Die Tension zwischen beiden fand ich auch Mega, aber am Ende wird man ein wenig hoffnungslos zurückgelassen 😭 Ich brauche ganz dringend Band 2 🩶🫶🏻
Einem sehr starken Anfang folgte leider ein stetiger Abstieg. Eine Highfantasy Geschichte, mit einem mittelalterlichem Setting und Sirenen klang unfassbar gut. Der Einstieg war sehr atmosphärisch und vielversprechend. Ich mochte das düstere und bedrückende. Leider kam aber null Spannung auf. Die Story wurde immer konfuser und chaotischer. Irgendwann hatte ich das Gefühl es gäbe überhaupt keinen roten Faden. Die Sirenen sind starke und gefürchtete Figuren und doch wird kaum was über sie erzählt. Keiner weiß Bescheid, nicht unsere FMC, die schließlich eine Sirene ist, aber leider auch scheinbar die Autorin nicht, da wirklich nichts erklärt wird. Auch gab es für mich zu viele Plottholes. Mal verwandelt sie sich wenn sie nur Salzwasser schmeckt, mal steht sie knietief im Meer und es passiert nichts. Hä? Auch die Sprache hat leider null zum Setting gepasst. Es wurden viel zu viele neumoderne Wörter verwendet. Schade. Konnte mich am Ende leider nicht überzeugen.
Das Lied der Tiefe Kalie Cassidy Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut und Klappentext und äußeres Erscheinungsbild haben viel versprochen. Leider hat sich mein (hohe) Erwartung hier nicht erfüllt und ich bin ein wenig traurig darüber. Die Story rund um die Sirenen hat soviel Potential, das meiner Meinung nach durch zu wenig (tiefer gehendes) Worldbuilding hätte wesentlich besser ausgefüllt werden können. Ebenso die Main Characters - ja, die Romantasy war da, aber echt seicht in der Beschreibung und Entwicklung (dafür wurde es dann verbal echt bisschen too much als es „zur Sache ging“ 😅), ebenso wie die persönliche Entwicklung. Dafür fand ich die Nebencharaktere echt gut gelungen. Agatha ist meine Favoritin ❤️ Sprachlich wäre hier sicher auch noch mehr drin gewesen, keine Ahnung ob der einfache Stil gewollt oder der Übersetzung geschuldet ist - ich hab mir mehr erhofft. Ich denke, ich werde auf den Folgeband verzichten. Fazit: ⭐️⭐️

Definitiv noch Luft nach oben 🌊
Erst einmal möchte ich positiv hervorheben, dass ich durch das Buch noch etwas lernen konnte. Denn Sirenen wurden eigtl. immer wie eine Art Meerjungfrau beschrieben und daher hat mich die Tatsache verwirrt, dass diese Flügel haben. Tatsächlich wurden sie aber genauso früher dargestellt. Ich muss sagen, dass dieses Buch immer wieder seine Höhen und Tiefen hatte. Mal konnte die Geschichte für mich eine Sogwirkung auslösen und dann gab es auch Abschnitte, die einfach zäh waren. Durchaus hat die Geschichte Potential, aber ich hätte mir gewünscht, dass diese noch weiter ausgearbeitet wäre. Die Charaktere, bis auf Theodor, blieben für mich persönlich sehr flach und man konnte keine so wirkliche Bindung zueinander aufbauen. Auch habe sich manche Ereignisse sehr schnell überschlagen, sodass man nicht mehr hinterher kam. Alles im allem ein solider Auftakt wodurch ich vielleicht noch weiter an der Reihe dranbleiben werde, nur um zu sehen in welche Richtung es weitergehen wird.
2.5 Sterne
Meinung: Ein neues Königreich. Erzwungene Verbündete die sich näherkommen. Sirenen, Piraten und eine Menge Geheimnisse erwarten den Leser in dieser Geschichte. Bitte die Trigger-Warnungen beachten und sich ansonsten mit in diese seichte Lovestory ziehen lassen. Stärken des Buchs: Der Grundidee dieser Geschichte ist einfach großartig und bietet unglaublich viel Potenzial. Die Welt ist interessant gestaltet, die verschiedenen Wesen ausdrucksstark beschrieben und auch der ganze Story-Verlauf lässt darauf schließen, dass die Protagonisten noch einiges erwartet. Schwächen des Buchs: Leider waren mir die Protagonisten zu flach und unnahbar. Ich habe diese plötzliche Anziehung zwischen den Beiden überhaupt nicht verstanden und nachvollziehen können. Eine gefühlvolle Lovestory findet man hier definitiv nicht. Mein Fazit zu dem Buch:. Meiner Meinung nach erfüllt das Buch nicht die geschürten Erwartungen des Klappentextes. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und man findet gut in die Geschichte rein. Ein roter Faden ist aber leider nicht vorhanden. Viele Geschehnisse werden viel zu schnell abgehandelt. Es fehlt die genauere Erklärung der Eigenschaften der Sirenen und der gesamte Story Verlauf mitsamt seinen Charakteren ist eher oberflächlich. Einen einheitlichen Spannungsbogen vermisst man leider auch. Eine etwas Flacher Auftakt, der mich eher nicht dazu bewegt hat die Geschichte weiter zu verfolgen.
Ein Buch das dich zum Eintauchen und Verweilen einläd mit kleinen Schwächen.
Das Lied der Tiefe hat mich sofort mit dieser besonderen Atmosphäre eingefangen. Die Autorin erschafft eine Welt, aus der man sich nicht so einfach befreien kann. Das Buch wirkt durch den bildhaften Schreibstil geradezu lebendig und man ist sich nicht sicher ob man noch hier oder schon zu tief drin ist. Die Protagonisten sind richtig gut ausgearbeitet. Nicht übertrieben perfekt sondern glaubhaft mit echten Konflikten, die man nachvollziehen kann. Die mit viel Emotionen zu lesenden Zeilen wirken nach, bleiben im Kopf und beschäftigen einen über das Ende des Buches hinaus. Die Story wirkt stimmungsvoll und emotional, fast schon poetisch. Ein Buch das dich zum Eintauchen und Verweilen einläd mit kleinen Schwächen.

Kategorie: SLEEPLESS NIGHTS 🧜♀️ 🌊 💙
Wie kann es sein, dass die Autorin es schafft die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite zu halten? Ich konnte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen. Es wurde keine einzige Zeile verschwendet. Wirklich gut geschrieben. Ich hatte sofort das Gefühl Imogen und Theo irgendwie zu kennen und trotzdem waren sie nicht vorhersehbar. Die Verstrickungen und Offenbarungen waren wirklich oft überraschend. Enemies-to-Lovers mit viel Schmerz, Leid und Hoffen. Hab 's wirklich gefühlt ⛓️💥 Manchmal hätte ich mir gewünscht kurz mal durchatmen zu können. Es ist wirklich nie langweilig geworden. Erst gegen Ende wurde mir dann aber klar: Dieses Buch ist der erste Teil einer Reihe ... und ja... Book-Hangover war unvermeidlich. Also ja, ich freue mich auf den nächsten Teil. Für die Handlungsgeschwindigkeit und die "nur" 409 Seiten gibt's nen halben Stern Abzug 😅 Hätte halt auch nix dagegen gehabt wenn das Buch 1.000 Seiten gehabt hätte... just saying!

Spannung Pur
Imogen muss sich verstecken. Vor einem grausamen König der Sirene für Monster hält. Sein Kommandant macht jagt auf Siren. Der Kommandant soll Imogen heiraten. Plötzlich auf Imogens Verlobungsfeier trifft Imogen auf Theodore. Er wirkt mysteriös. Er sagt zu ihr er wisse wer sie sei, was sie nicht verstand. Imogen bat ihm um Hilfe und damit geht das gesamte chaos los. Was hat Imogen für Geheimnisse und was genau hat Theo vor? Ich habe lange kein Buch mehr gelesen das durch gängig die Spannung aufrechterhält. Ich habe das Buch weg gesuchtet. Es war mal was ganz anderes. Der schreibstil der Autorin ist flüssig und schnell zu lesen sowie verständlich. Beim lesen war es so als würde ich einen Film schauen ich konnte es mir gut vorzustellen.
Ich persönlich finde das Cover nicht ganz so schön, aber der Titel hatte mich neugierig gemacht. Auch der Klappentext mit der Sirenen Thematik hat mich angesprochen. Leider konnte mich das Buch aber insgesamt nicht abholen. Der Schreibstil hat mich immer wieder aus dem Lesefluss geholt. Die Erzählperspektive ist jetzt nicht so meins. Auch die Handlung an sich, hat sich oft gezogen. Es war irgendwie nicht flüssig weder vom Schreibstil noch den Charakteren. Die Handlung an auch war auch nicht richtig durchdacht und hakte immer wieder. Die Idee an sich fand ich interessant, auch wenn die Sirenen hier etwas anders beschrieben werden, als ich sie bisher gelesen habe. Auch das Worldbuilding hatte Potenzial. Es war stets eine düstere teilweise brutale Stimmung. Für mich war es aber am Ende weniger was, kann aber jeden auch verstehen der die Geschichte gerne gelesen hat.
leider nicht ganz wie erwartet
Liest sich bis zu einem gewissen Punkt gut, was wir da von Kalie Cassidy erzählt bekommen und wir dabei mit Imogen in der Geschichte nicht nur ihr gewohnt grausames Umfeld verlassen. Zumindest die Punkte, wo Imogen sich selbst endlich wirklich wahrnimmt und bei Theo Gefühle erlebt, die sie sich so eigentlich nur erträumt, aber nicht erhofft hat und wir Lesenden bekommen dadurch eine Fantasy mit Sirenen, dunklen Geheimnissen und zarter Bande in der Liebe. Der Schreibstil der Autorin ist eigentlich auch recht gut. Bisweilen düster, nachdenklich und zeigt für mich dadurch die Zerrissenheit der Figuren sehr deutlich. Zumindest was Imogen und Theodor so betrifft. Tja und dann kam der Punkt, an dem meine Begeisterung sich in den Wellen leider immer mehr aufgelöst hat, weil es nur noch düster und grausam wurde. Es mir irgendwann tierisch auf den Keks ging zum wiederholten Mal Imogens verbohrte Art zu lesen, wie sie der Meinung ist, mit ihrem vermeintlich heroischen Handeln in fast schon märtyrerhafter Weise Dinge zu tun oder eben nicht zu tun, ohne über die Konsequenzen für sich oder andere nachzudenken. Schade, in dieser Geschichte hätte so viel Potenzial gesteckt, wenn statt dauernder Wiederholungen oder Splattermomente die Charakterentwicklung anders verlaufen bzw. mehr verfolgt worden wäre. Mit dem Ende ist es für mich auch eindeutig eine Geschichte aus der Kategorie, ist okay zu lesen, wenn man ausufernde Beschreibungen mit triggernden Themen in düsterem Setting mag, ansonsten eher nicht so meins.

Tolle Grundidee und angenehmer Schreibstil
„Das Lied der Tiefe“ ist ein atmosphärischer Fantasyroman, der seine LeserInnen in eine düstere, geheimnisvolle Welt entführt, in der Magie, Macht und menschliche Abgründe eng miteinander verwoben sind. Schon der Titel weckt Neugier und tatsächlich liegt über der gesamten Geschichte eine spürbare Tiefe, die zum Eintauchen einlädt. Der Einstieg in die Handlung fiel mir allerdings etwas schwer. Weniger, weil die Geschichte an sich unverständlich wäre, sondern weil mir zu Beginn der emotionale Zugang zu den Figuren fehlte. Imogen, die Hauptfigur, blieb für mich zunächst schwer greifbar. Ihre Handlungen und Stimmungen wirkten teilweise widersprüchlich und sprunghaft. Erst im Verlauf des Buches gewinnt sie an Kontur und zeigt, dass in ihr mehr steckt, als man anfangs vermutet. Auch die Nebenfiguren, insbesondere Theodor, hätten für meinen Geschmack etwas mehr Tiefe und Entwicklung vertragen können. Was Kalie Cassidy allerdings sehr gut gelingt, ist der Aufbau von Spannung. Nach einem etwas holprigen Beginn nimmt die Geschichte zunehmend Fahrt auf. Die Autorin versteht es, mit unerwarteten Wendungen zu überraschen und immer wieder neue Facetten der Handlung offenzulegen. Besonders im mittleren Teil zieht das Tempo spürbar an, und es gibt mehrere Momente, die mich richtig gefesselt haben. Auch das Worldbuilding entfaltet sich nach und nach. Die Idee hinter dieser Welt ist faszinierend, auch wenn sie anfangs noch etwas abstrakt bleibt. Eine Karte oder zusätzliche Beschreibungen hätten den Einstieg hier erleichtert, doch die Grundstimmung der Welt ist atmosphärisch dicht und oftmals angenehm düster. Auffällig ist Cassidys Schreibstil, der stark bildhaft und detailreich ist. Sie arbeitet häufig mit Vergleichen, die teils sehr eindrucksvoll, teils aber auch etwas überladen wirken. Man merkt deutlich, dass sie Freude an Sprache und Ausdruck hat. Manchmal hätte ich mir jedoch gewünscht, dass sie den Bildern etwas mehr Raum zum Wirken lässt, anstatt sie so dicht aneinanderzureihen. Die Dynamik zwischen Imogen und Theodor zieht sich als zentrales Element durch die Geschichte. Hier gibt es durchaus interessante Spannungsmomente, doch emotional konnte mich ihre Beziehung nicht vollständig überzeugen. Mir fehlte stellenweise die greifbare Verbindung zwischen den beiden und das Gefühl, dass hinter ihren Handlungen echte Zuneigung oder innerer Konflikt steckt. Trotz dieser Kritikpunkte hat „Das Lied der Tiefe“ für mich eine gewisse Anziehungskraft entwickelt. Die düstere Atmosphäre, die unterschwellige Bedrohung und die geheimnisvolle Herkunft der Protagonistin verleihen dem Buch eine eigentümliche Magie. Es ist spürbar, dass Kalie Cassidy eine klare Vision für ihre Geschichte hatte und mit viel Liebe zum Detail schreibt. Insgesamt ist „Das Lied der Tiefe“ ein Roman, der seine Stärken vor allem in Stimmung, Spannung und Idee zeigt. Ann manchen Stellen fehlte mir die emotionale Tiefe und die Figuren blieben etwas auf Distanz, aber er bietet dennoch eine fesselnde, dunkle Geschichte mit überraschenden Wendungen und einer interessanten Hauptfigur. Wer düstere Fantasy mit poetischer Sprache und einer Prise Geheimnis mag, dürfte hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.
Verschenktes Potential!
Das weite Meer, Sirenen, Enemies to Lovers? Count me in! ☝🏻 Ich hatte so große Hoffnungen an dieses Buch, denn das sind genau meine Themen. Leider konnte mich die Autorin so gar nicht an das Buch binden. Es fühlte sich stellenweise an, als würde die Geschichte nicht voran kommen. Als würde sie auf der Stelle treten. Und wir als Leser mit ihr mit. Da war leider kein Spannungsbogen für mich zu finden … nirgendwo. Und auch die Protagonisten blieben mir leider fern. Ich konnte zu keinem einen Bindung aufbauen. Insgesamt hat es der Geschichte einfach die Tiefe gefehlt. Mir fehlten viele Erklärungen. Die Autorin lässt den Leser zu viel im Dunklen, was das Masgiesystem und das Worldbuilding angeht. Auch die Beziehung zwischen Imogen und Theo war für mich zunächst irgendwie nicht nachvollziehbar. Es kam von null auf hundert. Da gab es kaum Annäherung. Zumindest für meinen Geschmack. Die Idee mit den Sirenen fand ich toll. Ich liebe ja alles, was mit dem Meer zu tun hat. Leider wurde hier für meinen Geschmack einfach zu viel Potential verschenkt. Die Geschichte wirkt großteils oberflächlich und wenig durchdacht. So ein klitze kleines bisschen habe ich die Story aber dann doch fühlen können, denn was Imogen angetan wird, hat mich echt schlucken lassen. Das war einfach unfassbar grausam und das war etwas, mit dem die Autorin mich sehr angesprochen hat. Leider war das nur ein kurzes aufblitzen. Was ich extrem schade finde. Denn dieses Buch hatte echt Potential.

Das hier ist wieder so ein Moment, bei dem ich mich frage: wieso habe ich nicht abgebrochen? Das Buch klingt wirklich großartig und ich hatte große Hoffnungen, aber oh man, war “Das Lied der Tiefe” enttäuschend. Der Schreibstil, auch wenn ich etwas Probleme hatte, harmoniert gut mit der Atmosphäre und den Vibes des Buches, aber leider haben die Charaktere hier für mich fast alles verdorben. Imogens, die später mit Spitznamen Immy genannt wird (was für ein schrecklicher (!!!) Spitzname, der weder zur Person noch zum Buch passt..keine Ahnung warum man das hat durchgehen lassen) & Theodores Beziehung war eine absolute Katastrophe mitzulesen. Die ganze Beziehung basiert darauf, dass sie voneinander angezogen sind und der Rest ist ein nerviges Hin und Her, das immer im Streit und in nicht nachvollziehbaren Emotionsausbrüchen endet. Wie die zwei sich angeblich ineinander verliebt haben, ist mir ein Wunder. Abkaufen kann ich den zwei diese angebliche “Liebe” nicht. Alle, und damit meine ich ausnahmslos alle, Charaktere sind mehrere Persönlichkeitswandlungen durchgegangen. Man konnte sich auf niemanden wirklich einlassen und ich kann daher auch nicht sagen, dass ich jemanden gemocht habe oder gar interessant fand. Die Dialoge waren anstrengend mitzulesen. Ähnlich mit der Handlung, die sehr unflüssig geschildert ist. Es hat eher gewirkt, als ob man Stellen gekürzt hat, damit das Buch etwas an Länge verliert. Rachel Gillig, eine Autorin, die ich sehr mag, findet das Buch vielleicht klasse, ich kann mich dem aber nicht anschließen. Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.
Tiefe fehlt
Schreibstil flüssig, aber oberflächlich. Story hat sich hat mir sehr gut gefallen. Ich-Perspektive Imogen. Erstmal das Positive: Die Idee der Story war mal was anderes. Das Konzept mit den Sirenen, den Götter und ihren Blutlinien, den damit verbundenen magischen Talenten und den verschiedenen Königreichen waren ein interessantes Setting. Die Intrigen und Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kamen, waren logisch und teilweise echt überraschend. Imogen und Theo möchte ich als Charaktere des Buchs auch. Sie waren stimmig. Was mir nicht so gut gefallen hat: Die Handlung ist rasant fortgeschritten. Schon auf den ersten 100 Seiten ist so viel passiert, das hätte fast ein eigenes Band werden können und das ist auch der Knackpunkt: Es fehlte an Tiefe, sprich die Geschichte war eher eine Aneinanderreihung von krachigen Ereignissen ohne mich richtig abholen zu können. Das Drumherum hat mir einfach gefehlt. Das Buch hat definitiv Potential. Ich werde Band 2 dennoch nicht lesen 🙈.
Ich hatte begeistert angefangen. Endlich ein Buch über Meerjungfrauen/Sirenen - darauf hatte ich so Lust. Nur ist zumindest dieser Teil eigentlich nur an Land und ich bleibe weiter Sirenenlos. Die Handlung hatte gut angefangen, wurde dann aber so gerusht und teilweise seltsam verschachtelt, dass ich erwartet hatte, dass dies ein zu kurz geratener Stand Alone Band ist. Nun geht es immerhin weiter und ich werde den nächsten Teil lesen. Schon allein in der Hoffnung auf Sirenen die wirklich im Wasser sind
Das Lied der Tiefe - Kalie Cassidy ⭐️ Abgebrochen
Das Lied der Tiefe von Kalie Cassidy klang nach düsterer Romantasy mit Sirenen, Macht und Geheimnissen — aber was mit Potenzial startete, hat mich etwa nach dem ersten Viertel eher abgeschreckt als abgeholt. Imogen hat sich ihr ganzes Leben verstellt und versteckt. Denn als Sirene würde sie im Königreich gejagt werden, ganz unabhängig davon, ob sie so böse ist, wie alle es sagen. Doch eines Tages tauch Theodore, König des Nachbarreiches auf und will nicht nur ihre Kräfte sondern begehrte auch sie. Ein gefährliches Unterfangen beginnt. Schon der Einstieg in die Geschichte wirft einen ins Geschehen — Tempo und Aktion sind hoch, aber genau das wird zum Problem: Die Protagonistin und Nebencharaktere bleiben blass, ihre Emotionen wirken konstruiert bis nicht vorhanden. Das Magiesystem und das Setting fühlen sich unfertig an und insgesamt war ich oft verwirrt. Wichtige Hintergründe zu Sirenen, deren göttlichen Status und Macht bzw. den Mächtigen bleiben im Unklaren. Was mich besonders geärgert hat, war, dass die sehr düsterer und teilweise brutale Storyline dabei in eine Richtung abdriftete, die ich persönlich einfach nicht unterstützen kann (bereits ganz zu Anfang sind hier Szenen, in denen keinerlei Consent aber viel Alkohol im aufeinandertreffen der Charaktere eine Rolle spielten) Insgesamt hatte ich mich auf eine tollen Sirenen Geschichte gefreut, aber weder Figuren noch Welt oder Handlung liefern genug, um mich nachhaltig zu fesseln. Für mich: kein Grund, weiterzulesen. Danke trotzdem Penguin RandomHouse für das Rezensionsexemplar! On to the next 💓 *Werbung, Rezensionsexemplar
Nicht das volle Potential ausgeschöpft.
Der Einstieg war richtig stark. Man ist sofort mitten im Geschehen und die Spannung ist direkt da. Imogen muss sich verstecken, weil Sirenen als Monster gelten. Als sie dann auf Theodore trifft, den König eines Nachbarreiches wird es kompliziert. Er weiß, was sie ist. Und trotzdem will er sie. Die Dynamik zwischen den beiden hat mir gut gefallen. Was mich allerdings zunehmend beschäftigt hat, war das fehlende World Building. Obwohl das Setting großes Potenzial bietet, bleiben viele Hintergründe oberflächlich. Die politischen Strukturen der Königreiche, die Geschichte der Sirenen und selbst zentrale Elemente – wie die schwarzen Flügel unter Imogens Haut – werden kaum erklärt. Gerade die Frage, warum Sirenen, die eigentlich im Wasser leben, hier Flügel besitzen, blieb für mich unbeantwortet. Dadurch wirkte die Welt stellenweise weniger greifbar Die Geschichte startet stark, verliert im Mittelteil etwas an Spannung, wird aber zum Ende hin wieder deutlich intensiver. Das Finale konnte mich wieder richtig packen. Insgesamt eine schöne, düstere Romantasy mit tollen Tropes – ich hätte mir nur mehr Tiefe sowos beim Worldbuilding als auch den Charakteren gewünscht…
“I will happily carve myself open again and pour you back inside me.”
In In the Veins of the Drowning geht es um Sirens, was mich anfangs etwas verwundert hat, da in der Beschreibung erwähnt wurde, dass sie Flügel haben. Das fand ich zunächst komisch, weil man Sirens normalerweise anders kennt. Insgesamt hatte das Buch für mich nicht durchgehend starke „Sirens-Vibes“, auch wenn es durchaus einige Aspekte gab, die klar mit Sirens in Verbindung standen. Die Story an sich mochte ich sehr und fand sie insgesamt spannend und gut aufgebaut. Besonders das Magie-System war interessant und mal etwas anderes. Die Romance war süß umgesetzt, und das Yearning des MMC war definitiv eines der Highlights – sehr intensiv und gut spürbar. Die FMC empfand ich stellenweise als etwas nervig, aber nicht so sehr, dass es mir den Lesespaß genommen oder mich vom Weiterlesen abgehalten hätte. Alles in allem ist es eine interessante Geschichte mit einer spannenden Welt, schöner Romance und kleinen Schwächen, die das Gesamtbild aber nicht stark beeinträchtigen.

🧜♀️🩵🌊
Das Lied der Tiefe hat mir insgesamt gut gefallen. Die Story war spannend, hat sich kaum gezogen und die Atmosphäre war richtig fesselnd. Besonders mochte ich, dass die Handlung durchweg Tempo hatte. Am Ende war ich allerdings etwas verwirrt, weil ein Charakter auftauchte, den ich nicht richtig einordnen konnte – das hat für mich ein wenig von der Klarheit genommen. Nach dem ich gegoogelt und nachgelesen habe hab euch es dann auch gecheckt. Trotzdem ein solides, interessantes Buch mit starken Momenten. 🌊✨
Aaaah unsicher 🫣
Die Story hat mich gepackt. Ich fand das cool mit den Sirenen. Etwas anderes als Instalove ist bei so wenigen Seiten bei einer Dilogie fast nicht drin, aber aaah irgendwie obwohl die Story gut war fehlte mir etwas ich kann’s nicht sagen. Schade das Imogen ihren Vater getötet hat (sorry Spoiler) den er war eigentlich einer der wenigen so wirklich wirklich morally grey Charakteren denen man so in Büchern über den Weg läuft - aber halt nicht auf die gute Art 😂 Allein der Charakter macht es eigentlich dann wieder lesenswert, ich bin mir nicht ganz sicher ob ich den zweiten Teil lesen werde - der Teaser in Band 1 hat jetzt nicht zwingend Lust gemacht 🙊 aber wahrscheinlich will ich dann doch wissen wie es ausgeht, obwohl ich die insta-Liebe nicht ganz fühle, obwohl Imogen schon eine coole Socke ist. Theodor wirkt etwas farblos dagegen. Für alle die sich aber nicht von meinen 2 Cents abschrecken lassen, das Buch kommt nächste Woche auf Deutsch raus 😉 lesenswert ist es ja schon irgendwie. Die Story ist schon gut mit den persönlichen Verflechtungen der Bösewichte untereinander. Das ist greifbar und eigentlich richtig eklig diese Gier nach Macht und dabei über Leichen gehend.
Tolle Welt, unglaubliche Geschichte und spannende Charaktere, die leider auf zu wenige Seiten gepresst wurde
Gelesen als Rezensionsexemplar Wow, was für ein Ende!!! Auch wenn das Ende offen war, was nicht jedermanns Sache ist (und auch nicht angekündigt wurde), war es dafür umso fulminanter. Und Band 2 kommt ja noch :) Als Leser wird man direkt in eine Welt geworfen, in der wirklich viel los ist. So viel, dass ich mir nicht anmaße, eine Zusammenfassung zu schreiben (Klappentext). Nur so viel: Da gibt es verfeindeten Königreiche und wackelige Bündnisse, da gibt es (Meeres-)Sirenen mit Flügeln und Meereswesen, die diese jagen. Und nicht zuletzt gibt es Götter und Halbgötter und Magier - gut und Böse - die Magie wirken können. Selbstverständlich unterschiedliche Formen der Magie. All das wird auf ca. 400 Seiten behandelt und durch eine nicht weniger komplexe Storyline verknüpft. Dementsprechend schnell wird über einige (Schlüssel-) Szenen hinweggegangen. Für mich war das ein ziemlicher Wermutstropfen, denn diese Welt, und auch die Geschichte hat soooo viel Potential. Wirklich!!! Und der Schreibstil an sich ist schnell und auch mitreißend. Aber an manchen Stellen fehlt durch diese Geschwindigkeit Tiefgang und manchmal sind da wichtige Szenen, die so schnell vorbei sind, dass man zurückbleibt und sich fragt, was da eigentlich gerade wie passiert ist. Der Tiefgang betrifft leider auch vor allem am Anfang die emotionale Tiefe der Charaktere. Emotionen werden zwar benannt, aber nicht anhand der Reaktion der Protas beschrieben. Dadurch stellt sich eine gewisse Distanz ein. In der Lovelybooks-Leserunde fanden viele Leser, dass es zwischen den Protas zu viel hin und her gibt, aber für mich hat es die Zerissenheit der Beiden wunderbar widergespiegelt. Dieses Buch ist das Debüt der Autorin, und ich hoffe, dass sich der positive Trend Richtung Ende des Buches im zweiten Buch noch fortsetzt. Das Buch möchte ich trotz aller benannten Punkte gerne empfehlen. Aber nur für jene von uns, die ein Buch lesen können, ohne zu viel Fragen stellen, und den Ritt einfach genießen können. Denn allein für die Welt lohnt es sich darin abzutauchen! Zu meiner Sterne-Vergabe: So lange ich versucht habe, das Buch nachzuvollziehen, war es für mich ein 3 Sterne Buch, und nachdem ich angefangen habe das Buch für die Vibes zu lesen, waren es eher 4 Sterne, welche ich auch geben werde, da ich normalerweise (wenn ich keine Rezi schreiben muss, genau diese Art Leser bin, und keine 3,5 Sterne vergeben kann.
I am conflicted how I feel about this book. Because honestly the first 70% I didn’t really like it. I could not forge - still cannnot- any connection to the FMC or MMC. I don’t even have a sense of sympathy for them. I also really don’t get the whole relationship between Theo and Imogen - it’s instant crush and instant love in a way. The last 30% are as usual more captivating but I don’t get the world and the things happening with the FMC and MMC were SO confusing. And now I am left with a very weird feeling - it’s not the usual feeling when you have a mean cliffhanger - it’s just not a good feeling. I don’t know. I won’t continue because it just makes me feel weirded out. I do think it’s because the author misses the opportunity to really get me to like any of the characters. It’s a debut and I do think it’s a good first book but it’s not my kind of story I guess - I need more hope in a book.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Zeit ihres Lebens musste sich Imogen Nel verstecken. Vor einem grausamen Königreich, das Sirenen für blutrünstige Ungeheuer hält. Vor einem nicht minder grausamen König und seinem Kapitän, die Imogens Volk gnadenlos jagen. Und vor der verführerischen Macht, die Imogen nicht kontrollieren kann. Doch als sie Theodore, dem mysteriösen König des Nachbarreiches begegnet, kann sie weder die schwarzen Flügel, die dicht unter ihrer Haut schlummern, noch ihre gewaltigen Fähigkeiten verbergen. Theo weiß genau, wer Imogen ist. Und dass er sie braucht, um sein Königreich vor einer weitaus größeren Gefahr zu bewahren, als es die Sirenen je sein könnten.
Enthaltene Tropes: Enemies to Lovers, Forced Proximity, Secret Identity, Slow Burn, Who did this to you
Spice-Level: 3 von 5
Book Information
Author Description
Kalie Cassidy wuchs im Süden Kaliforniens auf und arbeitete viele Jahre als Schauspielerin und Schauspiellehrerin an einem Theater in Los Angeles. Inzwischen lebt sie mit ihrer Familie in Cleveland, Ohio. Sie liebt ihren Garten, lange Waldspaziergänge und natürlich ihre Bibliothek, in der sie sich die fantastischsten Abenteuer, magischsten Welten und romantischsten Geschichten ausdenkt, die man sich nur vorstellen kann.
Posts
“What I feel for you is beyond reason— beyond duty and desire. You have tipped my whole world on its side, and you are the one clear thing in the chaos.” His nose brushed the end of mine. “You. I want you.” “You have shone a light on me. You made me feel fury and terror and joy and longing. How do I curl myself back into the darkness after being so alive?”
Seitdem ich das Buch beendet habe, herrscht Chaos in meinem Kopf. Ich kann an nichts mehr anderes denken und ich brauche unbedingt Teil 2, denn das war der absolute Wahnsinn. 😍 Das Buch ist einfach unfassbar spannend und ja es geht sehr schnell voran, was auch an der Seitenzahl liegt. Es ist viel reingepackt in wenige Seiten. Somit fehlt es zwar an Tiefe in der Story oder auch in der Beziehung zwischen den Charakteren, aber das war mir sowas von egal. Die Autorin hat mich komplett mit ihrem Schreibstil, den Charakteren und der Idee an sich überzeugt. Sie schreibt einfach so poetisch und bildlich, ich liebs. Und die Flirts von unserem MMC sind zum dahin schmelzen. Die Idee, Sirenen mit Flügeln, war auch sehr schön und mal was anderes. Ich dachte trotzdem irgendwann geht's mal ab ins Wasser, aber da wurde ich enttäuscht, denn unsere FMC blieb trocken. Im Nachhinein habe ich mir gedacht, würde es eh wenig Sinn ergeben mit Flügeln im Wasser. 😅 Trotzdem insgesamt sehr toll, jedoch kann ich verstehen wenn man das Buch nicht mochte. Für Liebhaber von sehr detaillierter Story und tiefen Gefühlen sieht es hier etwas mau aus. Schreibstil 5/5⭐️ Charaktere 4/5⭐️ Spice 1.5/5🌶

Rasante Sirenen-Story mit Luft nach oben 🌊🐚🧜🏼♀️
Imogen's Leben besteht eigentlich nur darin, ihre wahre Herkunft und Abstammung als Sirene zu verstecken. Im Königreich vom brutalen Herrscher Nemea werden diese als blutrünstige Ungeheur verteufelt und gnadenlos gejagt. Als dessen Mündel ist sie darüber hinaus seinen willkürlichen Repressalien ausgesetzt. Eine schicksalshafte Begegnung mit dem jungen König des Nachbarreiches lenkt Imogen's Weg in eine ganz andere Richtung - und damit auch das Schicksal mehrerer Völker. 📝 Sprachlich gibt es nichts auszusetzen. Im Gegenteil. Für mich war es teilweise aufgrund des eher poetischen Schreibstils schwierig zu folgen. Zumindest hat es mein Lesetempo etwas abgebremst. Bildlich, fliessend und schon fast lyrisch - mit Sicherheit keine Lektüre für Leute, die frisch begonnen haben die Romane in Englischer Sprache zu lesen. 🗺️ Das Worldbuilding kam etwas zu kurz. Es ist zwar vorhanden, aber erstens fehlt eine Karte und zweitens sind die verschiedenen Länder und Ebenen (Berg, Land, Tiefe) nur sehr rudimentär beschrieben worden. Im Vordergrund steht klar der Plot und die Handlungsgeschwindigkeit würde ich als wechselhaft-schnell einzustufen. Unnötige Längen gibt es keine, insofern kommt während des Lesens auch nie Langeweile auf. Der Schluss wirkte auf mich eher gehetzt, da ging plötzlich alles irgendwie sehr schnell - zu schnell. 🫨 Der Fokus sollte in diesem Roman eigentlich auf den Sirenen liegen, so zumindest vermittelt einem das Cover und auch der Titel den Anschein (Titel auf Deutsch: Das Lied der Tiefe). Wer hier (wie ich) auf eine Entführung in die Vielfalt des Unterwasser-Reiches hofft, der wird ziemlich enttäuscht. Es ist nicht ausgeschlossen, dass gerade im nächsten Buch dies etwas vertieft wird. 🩵 Sowohl die Liebesgeschichte, als auch beide Hauptfiguren hätten etwas mehr Format vertragen können. Sie wirkten etwas flach. Trotzdem hat es Spass gemacht, die zwei Liebenden bei ihrem Annäherungsprozess zu beobachten - und dieser wird erzwungen. Der Trope forced proximity wird in diesem Buch ganz neu erzählt. 🤭 Bei Thalia und Orell Füssli wird der Spice-Level 3/5 angegeben. Dieser Angabe kann ich nicht zustimmen. Es gibt zwar eine explizite Szene, aber im Vergleich mit anderen Werken in diesem Genre würde ich den Anteil Erotik als eher moderat einstufen. 🌶️ Alles in allem hat mir die Story gefallen, wenn auch nicht die erhoffte Begeisterung hervorgerufen. Trotzdem werde ich die Fortsetzung lesen. Abschliessend erhält der erste Teil von mir solide 4 Sterne. ⭐️⭐️⭐️⭐️ An wen geht eine Empfehlung raus? Grundsätzlich an alle Romantasy-Mäuse, insbesondere an die, die gerne Geschichten über Sirenen lesen und eine spannende, rasante Geschichte mögen. Mitte Oktober ist Kalie Cassisy's Werk bei HEYNE auf Deutsch erschienen, bei Kindle gibt es das Buch für 1 Euro auf Englisch.
4,75⭐️ | Komplexe Romantasy mit YEARNING
✨Rezensionsexemplar✨ Zitat: „Ihr seid ein Minzblatt in seinem fauligen Mund. Ihr seid der Balsam, der die Peitsche seiner Grausamkeit besänftigt. Warum sonst würde er Euch in das halbe Kristall des Archipels kleiden, wenn nicht, um den Anschein zu erwecken, dass sowohl seine Schatulle als auch sein Herz bodenlos sind?“ Das war ein richtig tolles Buch und aufwühlendes Leseerlebnis. Darum geht es: Imogen Nel ist eine Sirene, die im Verborgenen leben muss. Erst König Theodor aus dem Nachbarkönigreich erfährt, wer Imogen wirklich ist, aber daraus entwickeln sich erst die Probleme… Der Schreibstil der Autorin ist mühelos und auf angenehme Weise poetisch (was ich normalerweise nicht so gern mag). Wie keine andere hat sie absolutes YEARNING zwischen den Protagonisten hergestellt und sie kommt auch fast komplett ohne Spice aus. Ich habe wirklich jede Seite gefühlt und mitgefiebert. Cringe Momente gab es auch („mein Po füllte seinen ganzen Schoß aus“ z.B. während sie reiten, da hat’s meinen Körper verzogen beim Lesen. Liest denn keiner nochmal drüber? JAIL!!!). So ehrlich muss man sein. Insbesondere am Anfang ist die Geschichte aber auch sehr humorvoll, wird aber zunehmend ernster. Ernster und auch komplexer. Das ist kein Buch für zwischendurch. Die Chemie zwischen Imogen („Immy“ wie er sie dann nennt 🥹🥹🥹) und Theo ist greifbar und spürbar. Zitat: „Und immer schien mir die Liebe etwas Weiches und Beständiges zu sein. Sie schien verschwenderisch, manchmal töricht, sogar gefährlich, aber sie war nie von Angst durchdrungen, wie das,was ich jetzt empfand.“ Meine Zitate beziehen sich übrigens auf „Nebenschauplätze“, weil Ihr die Liebesgeschichte selbst erkunden müsst! Ich persönlich liebe Fantasy rund um Wasserwesen. Diesmal war es auch so, es ging aber auch mit vielen Grausamkeiten einher. Also alles in allem schon auf jeden Fall ein Fantasy Must-Read, aber man braucht den richtigen Zeitpunkt. An sich ist es wieder ärgerlich, dass es keinen Folgeband gibt, aber „auf alle Bände warten“ endet ja dann oft mit „die Reihe nie anfangen und nie lesen“, deshalb bin ich scheinbar weiterhin Team „erst mal Band 1 lesen und dann ggf. mit einem Re-Read leben“, also bei den für mich wichtigen Büchern. Andernfalls kriegt man ja echt gar nichts mit. Ich habe mir auch einige Notizen gemacht, aber es fällt mir schwer die finalen Erkenntnisse in Worte zu fassen, weil es doch sehr sehr viel ist. Für die Fortsetzung würde ich mir eine Landkarte wünschen. Ich lasse in meiner Bewertung noch etwas Luft nach oben. Macht Euch sehr gern ein eigenes Bild! 4,75/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

»Ich hab dich eine Mücke genannt, und ich verabscheue mich dafür. Ich bin das Insekt. Eine Motte. Und du bist der Mond. Du ziehst mich an, du ziehst mich. Aber ich werde dich nie erreichen können, ohne mich selbst zu zerstören. Alles, was ich tun kann, ist, für den Tag zu beten.« (S.189)
Ich musste dieses Buch haben, als ich erfahren habe, das es um Sirenen geht. Ich finde die Thematik wird im Fantasy Bereich nicht so oft aufgegriffen und obwohl die Sirenenthematik hier im Buch doch sehr vage bleibt, konnte mich das Buch durch andere Dinge begeistern. Plot 🪡 Das Buch verfolgt die Hauptprotagonistin Imogen Nel, die in Seraf von dem König Nemea adoptiert wurde, nachdem ihre Familie gestorben ist. König Nemea adoptiert sie aber nicht aus Nächstenliebe heraus, sondern weil ihre Familie wohlhabend ist und er das Vermögen für sein Königreich braucht. Er unterdrückt Imogen und Imogen fühlt sich unwohl in ihrer Haut, besonders da sie ebenfalls eine Sirene ist und das Königreich Seraf für seine Sirenenjäger bekannt ist. Als dann kurz vor ihrer Hochzeit etwas schlimmes passiert, was ihr wahres Ich als Sirene verraten würde, muss sie kurzerhand aus Seraf fliehen. Dazu wendet sie sich an König Theodor, der bereits weiß das sie eine Sirene ist. Er ist in Rahmen eines Festivals gerade in Seraf und sein Reich ist friedlich gegenüber den Sirenen gesinnt - für Seraf hat er allerdings nichts über und ist auf dem Festival, um seine Feinschaft auszukundschaften. Also eignet er sich perfekt für Imogen, um vor Nemea zu fliehen. Theodor geht einen Deal mit Imogen ein und hilft ihr dann bei der Flucht - natürlich fängt es dabei auch dann zwischen den beiden an zu knistern. Ich mochte den Plot und wie er den Lesern herüber gebracht wurde. Am Anfang war man als Leser noch sehr auf das Reich Seraf fokussiert, da auch Imogen nicht viel mehr wusste und im Rahmen der Flucht kam dann mehr Dynamik in das Storytelling - als Leser erfuhr man zusammen mit Imogen immer mehr über die Welt und die Intrigen hinter den Königreichen. Ich mochte das Erzähltempo, hätte mir aber gerne noch mehr Tiefe an bestimmten Stellen gewünscht, die nur angeschnitten wurden und nicht weiter erklärt wurden, da der Romance Aspekt in dem Moment doch sehr im Vordergrund stand. Magiesystem 🧜🏻♀️ Leider wurde die Magie von den Sirenen nicht so richtig umgesetzt, wie ich gehofft hatte. Alles bleibt sehr vage, wie etwas funktioniert und nicht einmal (!) hat eine Sirene gesungen. Auch andere Menschen haben Magie, so wie Theodor, die von den Göttern abstammen. Aber welche Magie, was alle Götter können (es gibt mehrere) und wer von Göttern abstammt, blieb auch sehr auf der Strecke liegen. Ich hoffe da erfährt man im zweiten Teil mehr und das endlich mehr Aktion bei den Sirenen passiert. Ich fand das Konzept von Flügel an Sirenen sehr interessant, aber Imogen hatte ihre Flügel viel zu selten. Der Bund zwischen einer Sirene und einen Menschen steht auch im Mittelpunkt der Geschichte, aber so richtig erklärt wurde auch er ebenfalls nie, außer das der Mensch gegenüber Sirenengesang immun wird und das man sich seine Magie teilen könnte. Charaktere 🌊 Das Herz des Buches, zumindest was unsere MCs angeht: Imogen und Theodor. Imogen hat in dem Laufe des Buches eine große Wandlung vollbracht und der Höhepunkt ihres Charakter Arcs ist sozusagen auch das Ende des Buches. Am Anfang ist sie sehr verunsichert, erduldet sehr vieles trotz ihrem Missfallen an einer Tatsache und ist generell eher passiv. Das ändert sich notgedrungen als sie fliehen muss und für sich selbst einstehen muss, da sie sonst nicht an ihre Ziele kommt. Sie verändert sich aber nicht plötzlich, ihre Wandlung passiert stetig im Hintergrund und es war so gut gemacht! Theodor war am Anfang doch sehr verschlossen, aber man merkte doch, dass er ein herzensguter Mensch ist. Ich meine er rettet Imogen aus einer brenzligen Situation, was für sein Königreich den Krieg bedeutet. Man könnte es wahrscheinlich auch als leichtsinnig deuten, ich deute es jetzt mal als Nächstenliebe, da er sich auch im weiteren Verlauf als ein sehr besorgter Kerl entpuppt. Er ist in den Buch sehr zerrissen zwischen seiner Pflicht, seinen Gefühlen und der Angst nicht in den Fußstapfen seines Vaters zu treten. Das Ganze war qualvoll mit anzusehen, da er nie ganz glücklich werden konnte - denn er konnte nicht alle drei Aspekte miteinander vereinen. So entschloss er sich für etwas, aber man wusste schon vornherein, dass es für ihn keine Happy End geben wird - womit er ganz zufrieden sein kann. Die Nebencharaktere waren da, haben aber keine allzu große Rolle gespielt. Ich mochte Agatha und Lachlan trotzdem gerne und wie es mit den beiden ausgeht wird sicherlich auch noch einmal spannend. Auch die kleinen Schlagabtausche zwischen Lachlan und Imogen war stets mit Humor bestückt. Dann gab es noch die Kaiserin von Obelia, Prinzessin Halla und eine Seherin sowie Evander (am Anfang der Geschichte) - alle blieben allerdings sehr blass und ich kann sie noch nicht richtig einschätzen. Romance ❤️🩹 „Golden Retriever meets Black Cat“ Ich denke der Spruch fasst die Romanze zwischen den beiden ganz gut zusammen. Ich mochte die beiden zusammen und wie Theodor sich stets um Imogen gekümmert hat, wenn es eine brenzlige Situation gab. Die beiden lieferten sich immer einen guten Schlagabtausch ab, bei dem ich schon schmunzeln musste - gefolgt meist von einem Satz von Theodor, der einen dann aus den Latschen haut, da er sehr viel fühlt und dies auch gut beschreiben kann. Ich hab ziemlich viel markiert, ab der Mitte des Buches, einfach nur wegen ihn! Im Gegensatz zu Theo, war Imogen zurückhaltender - auch sogar etwas gemeiner, dennoch bzw. gerade deswegen mochte ich es. Denn so eine Dynamik ist doch noch seltener in Büchern. Obwohl ihre Gefühle ziemlich schnell klar waren, haben sie nie ihren Witz und die Tension verloren, ich mochte es richtig gerne! Die beiden balancieren sich sehr gut aus und ich bin gespannt wie es im zweiten Buch weitergeht. Der Aspekt von forbidden love ist nämlich immer noch der gleiche, nur das jetzt schon bestehende Gefühle zwischen den beiden existieren. „[…] und ich führte uns über einen gewundenen Schotterweg, der von kleinen gelben Blumen gesäumt war. Sie wiegten und hüpften im Wind, als tanzten sie zu einer Melodie, die ich nicht hören konnte. Meine Mundwinkel hoben sich, während ich ihnen fasziniert zusah. »Sie sind so hübsch«, sagte ich leise und ließ den Gedanken über meine Lippen gleiten. »Das ist Unkraut.« »Verdammte Götter.« […]“ (S.196). -> Während sie auf einen Pferd reiten, es tut mir leid, aber ich fand diese Szene so lustig und passend für ihre Zankerei, dass ich sie hier mit reinschreiben musste. Fazit 🔚 Wer einen guten Romantasy Auftakt sucht, der seinen Fokus im ersten Buch eher auf die Romance legt wird hier fündig! Obwohl ich anhand dem Blurb des Buches von mehr Magie ausgegangen bin, hat mich das Buch mit seinen anderen Handlungslinien überzeugen können 💝 Ich bin gespannt wie es mit Imogen, Theodor, Agatha und Eusia weitergehen wird im nächsten Teil. Ps.: Ich weiß es ist sehr subjektiv, aber ich finde den Cliffhänger nicht ganz so fies, sodass ich mich zwar auf das zweite Buch freue, aber es auch nicht so extrem ärgerlich finde ihn nicht gleich lesen zu können. Aber vielleicht bin ich auch die Einzige, die das so empfindet 😅 !!! ab hier Spoiler!!!!!! -Ich fand dieses Gewusel zwischen „Ja, wir lösen das Band auf!“ und „Nein, wir lösen das Band nicht auf“ zum Ende des Buches hin ein wenig viel. Theo war dann gänzlich dagegen und ich hätte gern gewusst, wie er sich vorgestellt hat, wie es funktioniert hätte. Da er als König und als Privatperson zweierlei Dinge gewollt hat und ich keinen richtigen Weg gesehen hätte, wie er sie verknüpfen kann. Außer er hätte es so wie sein Vater gemacht, aber genau so wollte er ja nicht werden. -Ich bin vielleicht die Einzige die so denkt, aber ich finde den Arc von König Nemea richtig interessant. Er ist der Unterdrücker, später erfährt man dann, dass er es gemacht hat, um seine Tochter Imogen vor Eusia zu schützen. Dann denkt man sich erst einmal, dass er doch Gefühle hat und dann bam!, er hat es alles nur aus Liebe bzw. Obsession zu Ligea gemacht. Er ist wirklich, wirklich morally gray und ich finde es tatsächlich ein bisschen schade, dass er nun tot ist und man kein Wiedersehen von ihn und Ligea sieht. Her mit einem Prequel zu den beiden! Aber Spaß beiseite, es wäre wirklich interessant die Dynamik zwischen den beiden zu ihrer Zeit kennenzulernen. Bei seinen Beweggründe für eigentlich allem Bösen in der Geschichte passiert, bleibt sein Charakter äußert schwach. Das alles passiert nur, weil Nemea böse auf die Sirenen war, die seine Flotte gekentert haben? Und er aus gekränktem Stolz alle(!) Sirenen nun töten möchte. Ich finde es total toll, wie die Autorin Nemea am Ende doch sehr charakterlich gestaltet hat, aber da blieb er so eindimensional. Auch da hätte man sicherlich mehr draus machen können. Andererseits ist es doch auch passend zu seinem Charakter, nur war glaube ich diese Offenbarung - die nur in einem einzigen Satz stattfand - sehr antiklimatisch. Da hätte man denke ich auch mehr Spannung aufbauen können. -Die Zeitlinie des Buches ist mir ein wenig zu verschwommen, vielleicht habe ich nicht ganz aufgepasst, aber ich hatte immer das Gefühl irgendwie stimmte irgendwas nicht. Also die Geschichte des Landes kann nicht älter als 800 Jahre alt sein, aber wird manchmal wird die lange Vergangenheit sehr betont. Ich finde 800 Jahre für ein Königreich nicht so extrem lange und frage mich wie es davor gelaufen ist. Generell war das Worldbuilding in meinen Augen noch ausbaufähig, da manche Sachen (wie z.B. die Zeitlinie, die politische Ebene und die Götter) doch noch sehr unerklärt bleiben. Eine Map war auch nicht im Buch, was ich schade fand.

Interessante Dynamik, starker Schluss – aber der Weg dahin war manchmal zäh.
Ich kam am Anfang schwer in die Geschichte rein, auch wenn sie direkt mit viel Spannung startet. Ehrlich gesagt hatte ich mir das Ganze ganz anders vorgestellt, und zwischendurch hat sich die Handlung ziemlich gezogen. Die letzten 20 % hingegen waren richtig rasant – da konnte ich kaum aufhören zu lesen. Der Cliffhanger am Ende war für mich allerdings nicht nötig. Ich finde, der erste Teil hätte auch gut für sich abgeschlossen sein können, auch wenn natürlich noch viele Fragen offenbleiben. Ein bisschen mehr Abschluss hätte ich mir trotzdem gewünscht. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren ist spannend, hat mich aber zwischendurch fast in den Wahnsinn getrieben – dieses ständige Hin und Her! Trotzdem ist das Buch gut geschrieben und hat einige echte Oha-Momente. Nicht schlecht für mein erstes Sirenen Buch aber da ist sicher Luft nach oben.

Stark angefangen, stark nachgelassen 😩
Es war so gut, anfangs. Aber dann, slowly, ist es immer blöder geworden. Ich mag Theo nicht, ich mag Immogen nicht, ich mag die meisten Charaktere nicht. Alle, bis auf Agatha, waren mir höchst unsympathisch. Die Storyline ist eigentlich super spannend, aber ich musste etwa ab der Hälfte des Buches mich echt zusammenreißen, um weiterzulesen. Das Ende wiederum war vielversprechend. Vielleicht lese ich Band 2, vielleicht auch nicht 🥸
Gefährliche Sirenen und royale Intrigen
Zunächst war ich von dem wundervoll tiefblauen Cover mit goldener Folierung angetan. Die Gestalt mit Flügeln, die in die Tiefen des Wassers eintaucht, machte mich neugierig. Das Lied der Tiefe ist der Debüt von Kalie Cassidy und Auftakt der Reihe "The Siren Mage". Die Geschichte von Imogen startet rasant durch die Vorbereitungen zu ihrer arrangierten Ehe mit dem Kommandanten. Doch in Imogen erwacht eine Macht und auf der Flucht vor den Konsequenzen ihrer Tat bindet sie sich an den einzigen, von dem sie sich Schutz verspricht. Hier startet das Abenteuer erst richtig. Cassidys Zeilen sog ich nur so auf, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Die Welt der Königreiche mit Magie, Intrigen und Ungeheuern der See eröffnete sich Schritt für Schritt. Die verschiedenen Ideen werden ganz wundervoll zum Ende zusammengewoben. Im Mittelteil gibt es auf den ersten Blick aufgrund des starken Beginns und dem fiesen Cliffhanger zum Ende im Vergleich ein paar Längen. Die ruhigeren und erklärenden Parts braucht es jedoch, um die Geschichte abzurunden. Imogen gefiel mir sehr mit ihren Ecken und Kanten. Gefährliche FMC darf es gern mehr geben. Gefangen mit Theodor in ihrem Schutzbund gibt es einige intensive Momente mit einer plot-lastigen Ausrichtung der Geschichte. Mich konnte "Das Lied der Tiefe" von sich überzeugen und ich kann den nächsten Teil nach den Erkenntnissen zum Ende kaum erwarten. Schreibstil & Logik 5/5⭐ Worldbuilding & Plot 4/5⭐ Charaktere & Entwicklung 4/5⭐ Lesegefühl & Atmosphäre 5/5⭐

Wait was? Hä?
Also i mean Setting und Charaktere echt top. Mag auch den Weltenaufbau und alles, aber ich Blick gar nicht hinter die ganze Eusia Storyline und wie es zu allem gekommen ist. Auch Imogens Kräfte sind für mich ein Mysterium. Finde es sehr durcheinander und hoffe, dass Band 2 etwas mehr aufklärt. Gerade das Ende hat mich doch etwas ratlos zurück gelassen.
Imogen ist eine Sirene und wird vom König von Licosia auf einer Festung auf einem Berg als Mündel aufgezogen, weit ab vom Meer und von ihrer Kraft. Dabei ist der König nicht sonderlich nett zu ihr und auf ihrer Verlobungsfeier mit dem Kommandanten lernt Imogen den König von Varya kennen, Theodor. Ganz unbedingt möchte sie, dass er sie von dieser Burg befreit und sie mitnimmt. Sie will das Meer sehen und ihre Freiheit. Den Anfang fand ich spannend. Passagen, die Gänsehaut machten, so stimmig und überzeugend. Dann hat das Buch mich leider etwas verloren. Ein paar Dinge hab ich einfach nicht verstanden. Ich denke, die werden noch im Folgeband aufgelöst. Die Anfangsdynamik, die Spannung und die Gänsehautmomente konnte leider nicht im ganzen Buch aufrecht erhalten werden. Teilweise hat es etwas vor sich hin geplätschert und ich hab mich nicht nur ein mal gefragt, warum denn noch diese andere Hochzeit so im Fokus steht. (Turns out, doch noch wichtig.) Vollständig überzeugen konnte es mich leider nicht, aber das lag vielleicht auch an vielen anderen guten Büchern als Konkurrenz und den mittlerweile so hohen Erwartungen.
Starker Anfang, aber leider nicht rund
*Rezensionsexemplar* 🌊 DARK ROMANTASY 🌊 BLOOD BOND 🌊 FORCED PROXIMITY 🌊 STRANGERS TO LOVERS Als Mündel von König Nemea ihrer wahren Natur beraubt, soll Imogen einen machtbesessenen Kommandanten heiraten. Dieser macht Jagd auf das Volk der Sirenen, zu dem auch Imogen gehört, und verlangt zu seinem eigenen Schutz von ihr ein Blutsband. Um sich selbst nicht zu verlieren, muss Imogen einen gefährlichen Weg einschlagen und sich mit dem König des Nachbarreiches verbünden… »Mein ganzes Leben lang hatte ich geglaubt, fügsam und gehorsam zu sein, würde mir eine Art Stärke und Sicherheit geben. Aber stattdessen hatte ich mich schwach gemacht.« Die Geschichte aus Imogens POV verspricht anfangs psychologische Tiefe und politische Spannung, verheddert sich aber zunehmend in einer Dynamik, die den erzählerischen Anspruch zugunsten plakativer Emotionen aufgibt. Der Roman beginnt mit starker Atmosphäre, doch das sorgfältig angedeutete Potenzial des Worldbuildings bleibt letztlich ungenutzt. Imogen wird als ambivalente Figur beschrieben, die zwischen Selbstschutz und dem Bedürfnis nach Selbstbestimmung agiert. Ihre sirenische Herkunft verliert an Gewicht, sobald ihre Entwicklung in eine überstürzte Emanzipation kippt. Die Wandlung von der eingeschüchterten Gefangenen zur souveränen Frau wirkt dabei konstruiert und unausgewogen. König Theodor bleibt ebenfalls widersprüchlich: sein moralisches Rückgrat steht in irritierendem Kontrast zu seiner rüpelhaften Art, was eher inkongruent als komplex erscheint. Die Dynamik zwischen ihm und Imogen changiert unentschlossen zwischen Anziehung, Machtspiel und bloßer Provokation. Das politische Gefüge der Welt ist klar hierarchisch und von monarchischer Willkür geprägt. Seraf erscheint als autokratisches System, das durch Angst stabilisiert wird – eine Angst, deren Ursprung nie plausibel erklärt wird. König Nemea verkörpert einen Despoten, dessen Grausamkeit zwar eindrucksvoll inszeniert, aber psychologisch wenig begründet wird. Die Machtstrukturen bleiben schemenhaft, wodurch die politische Dimension der Storyline an Überzeugungskraft verliert. Auch das Magiesystem fügt sich nur unzureichend in die erzählerische Logik ein. Obwohl es göttliche Ursprünge besitzt, bleibt es funktional vage und ästhetisch beliebig. Besonders die sirenische Magie, die eigentlich eine mythische Faszination entfalten könnte, wird in inkonsistente Andeutungen aufgelöst. Dass Nebenfiguren auffallend viel über Sirenen wissen, obwohl diese kaum Teil der Gesellschaft sind, verstärkt das Gefühl erzählerischer Inkohärenz. Das Worldbuilding überzeugt mit Ideenreichtum und Atmosphäre, doch es fehlt an Tiefe, um die Welt wirklich greifbar zu machen. Kleine Ergänzungen wie eine Landkarte oder präzisere Ortsbeschreibungen hätten der Geschichte gutgetan. Insgesamt ein Werk voller Ansätze, das seine eigenen Versprechen nicht einlöst. Sprachlich solide und bildstark, doch dramaturgisch unausgewogen. Was als komplexes Machtspiel zwischen Pflicht, Begierde und Identität beginnt, endet in erzählerischem Übermut und thematischer Unentschlossenheit.

Düster, spannend und unglaublich grausam!
"𝐃𝐮 𝐛𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐆𝐞𝐬𝐚𝐦𝐭𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐦𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐓𝐫ä𝐮𝐦𝐞." Puhh...Leute, das war ein Buch. Kann es gar nicht richtig benennen. Es ist aufjedenfall eher in den Bereich Dark-Fantasy einzuordnen, da der Schluss und auch einige Passagen im Mittelteil ziemlich düster und brutal waren. Es hat schon sehr viele Horrorelemente, da einige Gestalten wirklich heftig dargestellt werden. Das gesamte Setting ist mit einem düsteren Schleier umwoben. Es geht hier um Imogen, eine Sirene, die nicht genau zu wissen scheint wer und was sie ist und immer auf der Suche nach Sicherheit, Geborgenheit und einem Zuhause ist. Sie muss dringend von dem Ort fliehen, an dem sie aufgewachsen und eine schmerzvolle Kindheit erlebt hat. Diese Flucht wird ihr von König Theodor ermöglicht. Er weiß genau wer Imogen ist. Der Preis, den beide für diese "Freiheit" zahlen ist sehr bitter. Denn, wie soll es auch anders sein, entsteht eine Bindung zwischen Immy und Theo. Eine Bindung, die so tief ist, dass es sie droht zu zerstören. Egal für welchen Weg sie sich entscheiden. Das Ende ist so herzzerreißend und dunkel. Die Ereignisse überschlagen sich regelrecht.Ich bin fassungslos, erschrocken und sehr begeistert. Wieder ein gelungener Debütroman im Fantasygenre, der sich definitiv von anderen Büchern abhebt. Auch das Sirenen-Thema ist sehr interessant, da alles ganz anders war, als ich es mir im Vorfeld vorgestellt habe. Bin sehr auf Band 2 gespannt, denn das Ende wirft viele Fragen auf und eine Gewisse Schwere und Angst, was da als nächstes passieren wird. Wer nach einem Fantasybuch sucht, das düster ist, einen spannenden Plot hat und eine tragische Liebesgeschichte beinhaltet, der sollte sich das Buch einmal genauer anschauen. Ich würde es nicht als leichte Romantasy beschreiben, sondern schon eher in eine Kategorie einordnen, die für Leser*Innen ist, die mehr von einer Geschichte erwarten als nur tolle und farbenfrohe Welten, schöne Liebesmomente und ein tolles Ende.
Große Erwartungen für ein maritimes Setting, aber leider doch nur ein weiteres Romantasy Buch.
Ich hatte mich sehr auf das maritime Setting mit Sirenen (Sirenen mit Flügeln?! 🤩) gefreut, genau das hat mich ursprünglich zu diesem Buch greifen lassen. Leider konnte die Geschichte diese Erwartungen nicht erfüllen. Der Einstieg ist holprig: Auf wenigen Seiten passiert sehr viel, ohne dass es sich wirklich organisch anfühlt, und gleichzeitig bleibt vieles generische Romantasy. Imogen musste ihre wahre Identität ihr Leben lang verstecken und als sie doch die Kontrolle verliert, war ich als Leserin kurz von ihrer Macht gefesselt. Leider war es das dann schon. Theodore stürzt sich Hals über Kopf in die Situation und widerspricht damit seinem Ruf, bedacht zu sein. Was sonst spannend sein könnte, gelang leider nicht. Die Reaktionen der Charaktere waren für mich oft nicht nachvollziehbar, was es schwer gemacht hat, emotional mitzugehen. Insgesamt wirkte die Handlung überstürzt und stellenweise zusammenhanglos. Auch die Dialoge haben mich nicht überzeugt. Die Figuren reden zwar, aber sprechen nicht miteinander. So vielversprechend das Setting auch war, es konnte die fehlende Spannung und die schwache Ausarbeitung der Handlung leider nicht tragen. Rating: 2/5 ⭐ Spice: 3/5 🌶️
Seichte Fahrt ohne großen Tiefgang
Das Lied der Tiefe war für mich ein solides, aber eher durchschnittliches Buch. Es lässt sich gut lesen, hat interessante Ansätze, bietet aber nichts wirklich Herausragendes. Imogen ist eine Sirene, die vom König von Seraf adoptiert wurde und dort eher wie eine Gefangene lebt. Sie soll verheiratet werden und trifft auf König Theodor aus einem benachbarten Reich, der dem König von Seraf sehr kritisch gegenübersteht. Besonders spannend fand ich den Deal, der zwischen ihnen geschlossen wird, sowie das Band, das die beiden knüpfen und später lösen möchten. Der König von Seraf hat einige Geheimnisse, die im Laufe der Geschichte aufgedeckt werden und mit denen man so vielleicht nicht gerechnet hätte. Das Worldbuilding ist insgesamt okay, aber noch ausbaufähig, ebenso wie die Charaktere, denen ich mir mehr Tiefe gewünscht hätte. Eusia ist spannend, und es war interessant zu erfahren, wer oder was sie ist. Insgesamt merkt man, dass die Geschichte viel Potenzial hat, das noch nicht vollständig ausgeschöpft wird. Da noch mindestens ein weiterer Band erscheinen soll, würde ich weiterlesen und hoffe, dass sich Welt, Figuren und Handlung weiter vertiefen. Man kann das Buch gut lesen, verpasst aber auch nichts Entscheidendes, wenn man es nicht gelesen hat.

Imogen wächst als Mündel von König Nemea in einer Festung hoch oben am Berg auf und ist nur eine Schachfigur im Lebens des Königs. An der arrangierten Verlobungsfeier zwischen Imogen und dem Kommandanten Evander, bricht plötzlich etwas in ihr hervor, das sie ihr Leben lang versteckt hat. Sie ist eine Sirene, aber im Reich Fort Linum werden Sirenen gejagt. Ihre einzige Chance zu überleben scheint der junge König Theodor zu sein, ein Herrscher der für Gerechtigkeit steht. Doch ein Blutsband, dunkle Prophezeiungen und Machtspiele machen alles kompliziert und gefährlich. ✨️ Imogen ist anfangs sehr unsicher, was verständlich ist, so wie sie aufgewachsen ist. Ich habe mir aber sooo gewünscht, dass sie endlich anfängt zu kämpfen, um ein besseres Leben zu erhalten. Theodor mochte ich echt gerne. Er handelt überlegt, ist pflichtbewusst und nicht zu impulsiv. Zwischen den beiden gibt es auf jeden Fall Anziehung 🔥, auch wenn es anfangs nicht so scheint. Einige Momente waren echt schön und dann wieder zum Haare raufen, ein paar Schritte vorwärts & dann wieder zurück 😅 Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig und hat mich anfangs nicht komplett abgeholt. Manche Formulierungen haben mich auch kurz rausgebracht ("Solarplexus" 😄). Ab Teil zwei war ich aber deutlich mehr drin und die Geschichte konnte mich dann mehr packen. Die kurzen Kapitel waren da definitiv auch ein Pluspunkt 📖. Zum Ende hin wurde es wieder etwas holprig für mich und es gab Momente, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Es werden noch ein paar Geheimnisse gelüftet, aber der Abschluss bleibt ziemlich offen. ➡️ Es kommt noch ein zweiter Band, wie iclh herausgefunden habe. Neugierig bin ich ja schon, wie es weitergeht 👀 Die Idee finde ich wirklich toll, mit den magischen Gaben und Figuren wie Sirenen. Auch Spannung & Romantik sind vorhanden. Leider hat nicht immer alles für mich funktioniert, eventuell kann es mich mit Band 2 noch komplett überzeugen ☺️ *Rezensionsexemplar

🌊 Rezension zu Das Lied der Tiefe von Kalie Cassidy 🌊 "Ich war die Frau. Ich war das Wasser. Ich war das Ungeheuer." Imogens Leben besteht daraus eingesperrt, erniedrigt und grausam behandelt zu werden. Als Mündel des Königs hat sie keine andere Wahl, als das zutun was von ihr verlangt wird... Auch wenn es heißt zu heiraten. Doch was passiert, wenn ihr Geheimnis offenbart wird, ihre Sehnsucht zum Meer Überhang nimmt, ein Mord geschieht und ein fremder König ihr letzte Hoffnung auf Freiheit ist? Meine Meinung: Ich hatte schon lange kein Buch mehr über Sirenen gelesen, sodass ich vergessen hatte was für schöne, sowohl gefährliche Wesen sie doch eigentlich sind. Und genau das hat mich an Imogen magisch angezogen. Ich wollte einfach alles über sie wissen und miterleben wie sie das bekommt, was ihr zusteht... Ihre Freiheit. Ich erlebte mit wie sie innerlich stärker wurde, über sich hinaus wuchs und einfach störrisch und charmant auf ihre Art und Weise war. Dazu Theo, der lieber auf Nummer sicher geht und alles überdenkt und dabei so einen Dickkopf hat, dass die beiden einfach aneinander geraten. Doch genau diese Dynamik, hat die Geschichte für mich ausgemacht. Zudem erlebte ich mit wie: 🌊 Ein dunkles Geheimnis alles zerstört. 🌊 Zwei Reiche kurz vorm Krieg stehen. 🌊 Eine Anziehungskraft, wo die Funken nur so fliegen. 🌊 Mystische Wesen & Magie, die alles verändern können. Mein Fazit: Es war düster, unterhaltsam uns hatte eine Tiefe, die mich süchtig nach mehr gemacht hat. Es war nicht alles schwarz und weiß und manche Charaktere haben meine Nerven sehr strapaziert, doch dafür waren andere wieder goldig. Das Rad wurde hier nicht neu entdeckt, doch es war für mich perfekt umgesetzt. Ich war oft selbst am überlegen, wie ich an andere Stelle gehandelt hätte, doch zum Glück war ich nur die lesende Begleiterin.💗 Ja, der letzte Teil des Buches war etwas schwächer, aber ich denke es war bewusst so gewählt, damit das Ende dramatischer wirkte und die Spannung einfach für Band 2 bleibt. Und ganz ehrlich - Ich kann es gar nicht abwarten! 4,5 ⭐️ Von mir.

Spannender Auftakt ✨
Imogen ist das Mündel des Königs Nemea. Sie lebt in seinem Schloss und muss seine Grausamkeiten ertragen, denn der König jagt und tötet Sirenen. Als Imogen bei Feierlichkeiten auf den König einen Nachbarreiches - Theo - trifft, kann sie ihr wahres Ich nicht mehr verbergen und auch er erkennt sofort, was sie ist: eine Sirene. Das Lied der Tiefe hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist düster, stellenweise brutal und voll spannender Elemente, die die Welt unglaublich lebendig wirken lassen. Besonders interessant fand ich das Magiesystem, das vor allem auf der Anziehungskraft der Sirenen beruht. Doch auch Heiler und Seher spielen eine wichtige Rolle. Außerdem verehrte die Bewohner der Reiche unterschiedliche Gottheiten, die sie mit Ritualen ehren. Dies verleiht der Welt eine faszinierende Tiefe. Zu Beginn war ich sofort gefesselt von der Handlung. Im Mittelteil verliert die Geschichte dann allerdings etwas an Tempo, nur um am Ende wieder rasant an Fahrt aufzunehmen. Gerade die Wendungen fand ich hier besonders gelungen, denn mit vielem hätte ich wirklich nicht gerechnet. Lange Zeit war ich überzeugt, dass es sich um einen Einzelband handelt … doch das Ende deutet sehr deutlich darauf hin, dass uns noch mehr erwartet. Die beiden Protagonisten, Imogen und Theo, fand ich spannend, vor allem Theos inneren Zwiespalt zwischen seinen Gefühlen zu Imogen und seinen Pflichten als König. Diese Konflikte wurden sehr gut dargestellt. Gleichzeitig blieben mir beide jedoch ein wenig zu blass, und ich hoffe, dass wir im nächsten Band noch mehr über sie erfahren und tiefer in ihre Entwicklung eintauchen dürfen.

wow, Imogen…perfekte Lektüre zum verschlingen …
Eins kann ich euch sagen: Dies war ein überraschendes Highlight. Ich habe mich mit den ersten Zeilen in die Geschichte verstrickt. Imogen, ihr Schicksal geht einem an die Nieren. Ihre verborgene Natur, ihr Versuch, sich selbst zu retten, einen Ausweg zu finden, erschüttert und zieht in den Bann. Wer hätte gedacht, dass ein König sie einsperrt und ein anderer ihr zur Freiheit verhelfen kann? Lest selbst, seid gewiss, ihr werdet in der wundervoll gestrickten, fantasievollen und gefährlichen Welt verlieren. Besonders, wo Imogen, so verletzlich sind und doch zu den mythischen gefährlichen Wesen zählen. Ein beeindruckendes, spannungsgeladenes und nervenaufreibendes Werk, mit Romantasyfaktor und einer Verbindung, die einen aneinander fesselt und doch so viel mehr gemeinsam bewirken. Emotionen, die übersprudeln, so intensiv, berauschend und einheizend sind. Nie so vorgesehen werden und doch im Kampf eine Hürde sein, die man vielleicht nicht gebrauchen kann. Was wohl wichtiger ist, der Kampf oder die Liebe, muss man sich für einen Weg entscheiden? Denn die schneidenden Momente des Schmerzes haben mich umso mehr in das emotionsgeladene Lesevergnügen gestürzt. Das wundervolle Setting, die unglaublichen Charaktere, der romantasyreiche Teil und die Verwicklungen, die Intrigen und die stetig wachsende Macht, die gefährlichen und packenden Begebenheiten, die prickelnde Dynamik machen das Werk zu etwas Besonderem. Ein Highlight, das mir mit der perfekten Mischung köstliche Lesestunden bereitet und entzückt hat. Natürlich mit einem Cliffhanger endet, der uns nach mehr verzehren lässt.

Sirenen, Machtspiele und schnelle Romance – Eine faszinierende, aber nicht ganz runde Geschichte 🌊✨
Stellt euch vor, euer ganzes Leben wurde euch vorgegaukelt, dass ihr das Mündel des Königs seid 👑 Dazu bestimmt, den Kommandanten der Armee zu heiraten. Jener Einheit, die erbarmungslos Jagd auf Sirenen macht. Doch obwohl du es lange geahnt hast, regt sich etwas in dir. Eine Macht, die allein durch den Geschmack von Salz erwacht. Dann taucht plötzlich ein weiterer König auf, der dir Unterstützung und Verständnis entgegenbringt. Gemeinsam begebt ihr euch auf eine Reise, die Wahrheiten über dich enthüllt. Wahrheiten, die alles verändern was du bisher über dich wusstest. Schon der Klappentext hat mich mit dieser Grundidee völlig neugierig gemacht ✨ Sirenen-Bücher kenne ich einige, doch das Worldbuilding hier ist wirklich außergewöhnlich. Sirenen, die sich beim Kontakt mit Wasser in ihre wahre Gestalt verwandeln. Inklusive Flügeln, die aus ihrem Rücken wachsen und Blutsbänder, um sich vor dem Sirenengesang zu schützen, fand ich unglaublich faszinierend. Allerdings hatte ich mit Imogen am Anfang meine Schwierigkeiten. Für mich wirkte sie nicht immer authentisch, was sie etwas distanziert erscheinen ließ. Auch Theodor, der König von Varya, kam zunächst sehr herrisch und herablassend rüber. Aussagen wie: „Nach allem, was ich heute Abend für dich getan habe, ist es das Mindeste, dass du auf die Knie gehst.“ …haben mir den Zugang zu ihm eher erschwert. Doch nachdem er sich Imogen endlich geöffnet hat, ist er mir schnell ans Herz gewachsen, was bei Imogen leider nicht ganz der Fall war. Der Schreibstil ist zwar bildhaft und ausschweifend, dennoch gab es Szenen, die ich mir nicht vollständig vorstellen konnte. Als würden kleine, wichtige Beschreibungen fehlen. Die Romance zwischen Imogen und Theodor entwickelt sich sehr schnell ❤️🔥 ein klares Highlight für alle he falls first Fans. Für mich persönlich war die emotionale Entwicklung jedoch nicht immer greifbar und zum Ende hin verliert die Liebesgeschichte spürbar an Fokus. Ich habe eine packende Romance erwartet – Spannung liefert die Geschichte zwar reichlich ⚔️ doch genau dort, wo die Gefühle intensiver werden sollten, bricht der Fokus weg. Meine anfängliche Euphorie wurde durch einige Vorstellungslücken gedämpft und das Ende hat mich leider eher verwirrt zurückgelassen.

Das Lied der Tiefe überzeugt mit einem fesselnden, atmosphärischen Schreibstil, konnte mich aber emotional nicht ganz abholen. Die Liebesgeschichte blieb für mich zu oberflächlich, und auch das Magiesystem hätte deutlich mehr Tiefe verdient. Insgesamt solide Fantasy – aber mit ungenutztem Potenzial.
✨ Buchrezension | Das Lied der Tiefe – Kalie Cassidy ✨ ⭐️⭐️⭐️/5 „Das Lied der Tiefe“ hat mich mit seiner atmosphärischen Welt sofort neugierig gemacht. Kalie Cassidys Schreibweise ist zweifellos eine der größten Stärken des Buches: flüssig, bildhaft und unglaublich fesselnd, sodass man mühelos durch die Kapitel gleitet. Was mir jedoch gefehlt hat, war die Tiefe der Liebesgeschichte. Die Romance blieb für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich und berührte mich emotional nicht so stark, wie ich es mir erhofft hatte. Auch das Magiesystem hätte mehr Raum verdient — die Ansätze waren spannend, doch oft wurde nur an der Oberfläche gekratzt, wo ich mir mehr Erklärung, Struktur und Weltgefühl gewünscht hätte. Trotzdem: Die Atmosphäre, der Stil und die Grundidee haben viel Potenzial und lassen einen neugierig auf mehr zurück. Für alle, die leichte Fantasy mit einem Hauch Romantik suchen, ist dieses Buch definitiv einen Blick wert!

Oberflächig und kein Tiefgang
Das klang so gut von Klappentext her aber leider war es ziemlich ernüchternd. Roter Faden Fehlanzeige, oft verwirrende Handlungsstränge, die nicht zusammenführen. Das Worldbuilding ist ausbaufähig, der Schreibstil ist eigentlich flüssig und gut, dennoch hat man auf Grund der Handlungssprünge oft das Gefühl man hat irgendwo etwas verpasst, was wirklich schade ist. Die Geschichte hat Potenzial was leider nicht ausgeschöpft worden ist, hinzugekommen die widersprüchlichen Handlungen von Theodor und Imogen. Mir fehlte es einfach an Tiefe und einer gut durchdachten Story. Der Anfang hat mir wirklich gut gefallen und machte neugierig auf mehr, allerdings verflog dieser Funken ziemlich schnell. Es passiert zwar viel aber es ist total zusammenhanglos, wirkt erzwungen, genauso wie die Lovestory der beiden Protas. Kurzum: für mich war das einfach zu wenig.
Sehr rasante und spannende Geschichte über Sirenen und Götter.
Dies war das erste Buch von Kalie Cassidy, welches ich gelesen habe. Der Schreibstil ist sehr schnell und als Leser erhält man nur minimale Informationen über die Welt und Umgebung, auch die Personen selber werden nicht richtig beschrieben. Es geht zack auf zack. Anfangs fand ich die Geschichte richtig gut und war auch vom Spannungsbogen begeistert, aber jetzt am Ende bin ich irgendwie enttäuscht und ich kann nicht genau sagen woran es liegt. In der kompletten Geschichte begleiten wir Imogen, aus deren Sicht sie auch geschrieben ist, die fernab vom Meer in einer Burg lebt. Sie ist sehr eingeschüchtert fast schon dem König dieser Burg hörig. Bei einem zeremoniellen Ritual, wo sie ihr Blut der Gottheit der Burg opfern muss, lernt sie einen anderen König kennen. Dies ist Theo, der andere Hauptprotagonist. Nach einem bestimmten Vorfall, den ich hier nicht erwähnen will, bringt sie Theo dazu ihr zur Flucht zu verhelfen. Auf dieser Flucht und der Burg von Theo, entwickelt sie sich zu einer Kämpferin und sie erfährt nach und nach von ihrem Schicksal und wer sie in Wahrheit ist. Auf mich wirkte das Buch teilweise so als hätte die Autorin sich Anfangs für einen Einzelband entschieden, nur um dann gegen Ende sich doch für eine Diologie oder Trilogie zu entscheiden und das Buch mir einem Cliffhanger enden zu lassen. Ich glaube daher rührt auch mein Gefühl der Enttäuschung. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Geschichte weiter verfolgen werde.
Wenn Magie zum Fluch wird und die Tension gefährlicher ist als der Ozean selbst… 🌊🧜♀️✨💀
Werbung / Rezensionsexemplar Warum redet NIEMAND über dieses Buch!? 😤 Seit meiner ausgeprägten „Ich-will-mit-Sirenen-durchs-Meer-schwimmen“‑Phase 2024 hab ich nichts gefunden, was diesen Hunger nach dunkler, mystischer Romantasy gestillt hat – bis die Romantasy-Queen meines Buchclubs meinte: „Lies. Dieses. Buch.“ Und OMG – DANKE DAFÜR! 🙌🔥 💫 Sirenen + Götter + Magie = emotionally unstable Lauri. Der Blick auf Sirenen ist komplett anders, frisch, düster, komplex – und holy shit, dieses ganze Machtspiel hat mich emotional zerrissen. Was ist Illusion? Was ist Magie? Was ist fxxking real?! Ich wusste irgendwann gar nichts mehr. Und das war geil. 🫠📚 🖤 Die Protagonist*innen? Slow Burn vom Feinsten – mit so viel Tension, dass ich genau so durchgedreht bin, wie sie selbst. Der Banter? Göttlich. Die Frustration? REAL. Ich wollte sie anschreien, zusammenschubsen und gleichzeitig beschützen. 🥵⚡ 📖 Ja, es hätte stellenweise noch mehr Tiefe vertragen, gerade beim Worldbuilding und ein paar Background-Vibes, aber ich bin mir so sicher, dass Band 2 uns da komplett abholen wird. Denn NEIN, es ist KEIN Standalone! Keine Ahnung, warum das alle dachten – ich eingeschlossen – aber trust me: Da kommt noch was. Und zwar gewaltig. 👀

Gute Idee - schlechte Umsetzung
Der Klappentext hat mich so angesprochen und die Idee mit den Sirenen klang so cool. Die Welt bleibt blass, die Charaktere oberflächlich, und selbst die Lovestory konnte mich in keiner Weise berühren. Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. Mir fehlte schlicht die Tiefe – in der Welt, den Figuren und den Emotionen.
Götter und Sirenen - Spannung Pur
Ich habe dieses Buch an einem Tag durchgesuchtet. Es war meine erste Fantasy wo es um Sirenen ging 😄 Ich war ab der erste Seite so drin und konnte nicht aufhören zu lesen 🥹 auch diese Innere Zerissenheit unserer Protagonistin konnte man so gut nachvollziehen und man hat mit ihr gelitten. Die Tension zwischen beiden fand ich auch Mega, aber am Ende wird man ein wenig hoffnungslos zurückgelassen 😭 Ich brauche ganz dringend Band 2 🩶🫶🏻
Einem sehr starken Anfang folgte leider ein stetiger Abstieg. Eine Highfantasy Geschichte, mit einem mittelalterlichem Setting und Sirenen klang unfassbar gut. Der Einstieg war sehr atmosphärisch und vielversprechend. Ich mochte das düstere und bedrückende. Leider kam aber null Spannung auf. Die Story wurde immer konfuser und chaotischer. Irgendwann hatte ich das Gefühl es gäbe überhaupt keinen roten Faden. Die Sirenen sind starke und gefürchtete Figuren und doch wird kaum was über sie erzählt. Keiner weiß Bescheid, nicht unsere FMC, die schließlich eine Sirene ist, aber leider auch scheinbar die Autorin nicht, da wirklich nichts erklärt wird. Auch gab es für mich zu viele Plottholes. Mal verwandelt sie sich wenn sie nur Salzwasser schmeckt, mal steht sie knietief im Meer und es passiert nichts. Hä? Auch die Sprache hat leider null zum Setting gepasst. Es wurden viel zu viele neumoderne Wörter verwendet. Schade. Konnte mich am Ende leider nicht überzeugen.
Das Lied der Tiefe Kalie Cassidy Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut und Klappentext und äußeres Erscheinungsbild haben viel versprochen. Leider hat sich mein (hohe) Erwartung hier nicht erfüllt und ich bin ein wenig traurig darüber. Die Story rund um die Sirenen hat soviel Potential, das meiner Meinung nach durch zu wenig (tiefer gehendes) Worldbuilding hätte wesentlich besser ausgefüllt werden können. Ebenso die Main Characters - ja, die Romantasy war da, aber echt seicht in der Beschreibung und Entwicklung (dafür wurde es dann verbal echt bisschen too much als es „zur Sache ging“ 😅), ebenso wie die persönliche Entwicklung. Dafür fand ich die Nebencharaktere echt gut gelungen. Agatha ist meine Favoritin ❤️ Sprachlich wäre hier sicher auch noch mehr drin gewesen, keine Ahnung ob der einfache Stil gewollt oder der Übersetzung geschuldet ist - ich hab mir mehr erhofft. Ich denke, ich werde auf den Folgeband verzichten. Fazit: ⭐️⭐️

Definitiv noch Luft nach oben 🌊
Erst einmal möchte ich positiv hervorheben, dass ich durch das Buch noch etwas lernen konnte. Denn Sirenen wurden eigtl. immer wie eine Art Meerjungfrau beschrieben und daher hat mich die Tatsache verwirrt, dass diese Flügel haben. Tatsächlich wurden sie aber genauso früher dargestellt. Ich muss sagen, dass dieses Buch immer wieder seine Höhen und Tiefen hatte. Mal konnte die Geschichte für mich eine Sogwirkung auslösen und dann gab es auch Abschnitte, die einfach zäh waren. Durchaus hat die Geschichte Potential, aber ich hätte mir gewünscht, dass diese noch weiter ausgearbeitet wäre. Die Charaktere, bis auf Theodor, blieben für mich persönlich sehr flach und man konnte keine so wirkliche Bindung zueinander aufbauen. Auch habe sich manche Ereignisse sehr schnell überschlagen, sodass man nicht mehr hinterher kam. Alles im allem ein solider Auftakt wodurch ich vielleicht noch weiter an der Reihe dranbleiben werde, nur um zu sehen in welche Richtung es weitergehen wird.
2.5 Sterne
Meinung: Ein neues Königreich. Erzwungene Verbündete die sich näherkommen. Sirenen, Piraten und eine Menge Geheimnisse erwarten den Leser in dieser Geschichte. Bitte die Trigger-Warnungen beachten und sich ansonsten mit in diese seichte Lovestory ziehen lassen. Stärken des Buchs: Der Grundidee dieser Geschichte ist einfach großartig und bietet unglaublich viel Potenzial. Die Welt ist interessant gestaltet, die verschiedenen Wesen ausdrucksstark beschrieben und auch der ganze Story-Verlauf lässt darauf schließen, dass die Protagonisten noch einiges erwartet. Schwächen des Buchs: Leider waren mir die Protagonisten zu flach und unnahbar. Ich habe diese plötzliche Anziehung zwischen den Beiden überhaupt nicht verstanden und nachvollziehen können. Eine gefühlvolle Lovestory findet man hier definitiv nicht. Mein Fazit zu dem Buch:. Meiner Meinung nach erfüllt das Buch nicht die geschürten Erwartungen des Klappentextes. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und man findet gut in die Geschichte rein. Ein roter Faden ist aber leider nicht vorhanden. Viele Geschehnisse werden viel zu schnell abgehandelt. Es fehlt die genauere Erklärung der Eigenschaften der Sirenen und der gesamte Story Verlauf mitsamt seinen Charakteren ist eher oberflächlich. Einen einheitlichen Spannungsbogen vermisst man leider auch. Eine etwas Flacher Auftakt, der mich eher nicht dazu bewegt hat die Geschichte weiter zu verfolgen.
Ein Buch das dich zum Eintauchen und Verweilen einläd mit kleinen Schwächen.
Das Lied der Tiefe hat mich sofort mit dieser besonderen Atmosphäre eingefangen. Die Autorin erschafft eine Welt, aus der man sich nicht so einfach befreien kann. Das Buch wirkt durch den bildhaften Schreibstil geradezu lebendig und man ist sich nicht sicher ob man noch hier oder schon zu tief drin ist. Die Protagonisten sind richtig gut ausgearbeitet. Nicht übertrieben perfekt sondern glaubhaft mit echten Konflikten, die man nachvollziehen kann. Die mit viel Emotionen zu lesenden Zeilen wirken nach, bleiben im Kopf und beschäftigen einen über das Ende des Buches hinaus. Die Story wirkt stimmungsvoll und emotional, fast schon poetisch. Ein Buch das dich zum Eintauchen und Verweilen einläd mit kleinen Schwächen.

Kategorie: SLEEPLESS NIGHTS 🧜♀️ 🌊 💙
Wie kann es sein, dass die Autorin es schafft die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite zu halten? Ich konnte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen. Es wurde keine einzige Zeile verschwendet. Wirklich gut geschrieben. Ich hatte sofort das Gefühl Imogen und Theo irgendwie zu kennen und trotzdem waren sie nicht vorhersehbar. Die Verstrickungen und Offenbarungen waren wirklich oft überraschend. Enemies-to-Lovers mit viel Schmerz, Leid und Hoffen. Hab 's wirklich gefühlt ⛓️💥 Manchmal hätte ich mir gewünscht kurz mal durchatmen zu können. Es ist wirklich nie langweilig geworden. Erst gegen Ende wurde mir dann aber klar: Dieses Buch ist der erste Teil einer Reihe ... und ja... Book-Hangover war unvermeidlich. Also ja, ich freue mich auf den nächsten Teil. Für die Handlungsgeschwindigkeit und die "nur" 409 Seiten gibt's nen halben Stern Abzug 😅 Hätte halt auch nix dagegen gehabt wenn das Buch 1.000 Seiten gehabt hätte... just saying!

Spannung Pur
Imogen muss sich verstecken. Vor einem grausamen König der Sirene für Monster hält. Sein Kommandant macht jagt auf Siren. Der Kommandant soll Imogen heiraten. Plötzlich auf Imogens Verlobungsfeier trifft Imogen auf Theodore. Er wirkt mysteriös. Er sagt zu ihr er wisse wer sie sei, was sie nicht verstand. Imogen bat ihm um Hilfe und damit geht das gesamte chaos los. Was hat Imogen für Geheimnisse und was genau hat Theo vor? Ich habe lange kein Buch mehr gelesen das durch gängig die Spannung aufrechterhält. Ich habe das Buch weg gesuchtet. Es war mal was ganz anderes. Der schreibstil der Autorin ist flüssig und schnell zu lesen sowie verständlich. Beim lesen war es so als würde ich einen Film schauen ich konnte es mir gut vorzustellen.
Ich persönlich finde das Cover nicht ganz so schön, aber der Titel hatte mich neugierig gemacht. Auch der Klappentext mit der Sirenen Thematik hat mich angesprochen. Leider konnte mich das Buch aber insgesamt nicht abholen. Der Schreibstil hat mich immer wieder aus dem Lesefluss geholt. Die Erzählperspektive ist jetzt nicht so meins. Auch die Handlung an sich, hat sich oft gezogen. Es war irgendwie nicht flüssig weder vom Schreibstil noch den Charakteren. Die Handlung an auch war auch nicht richtig durchdacht und hakte immer wieder. Die Idee an sich fand ich interessant, auch wenn die Sirenen hier etwas anders beschrieben werden, als ich sie bisher gelesen habe. Auch das Worldbuilding hatte Potenzial. Es war stets eine düstere teilweise brutale Stimmung. Für mich war es aber am Ende weniger was, kann aber jeden auch verstehen der die Geschichte gerne gelesen hat.
leider nicht ganz wie erwartet
Liest sich bis zu einem gewissen Punkt gut, was wir da von Kalie Cassidy erzählt bekommen und wir dabei mit Imogen in der Geschichte nicht nur ihr gewohnt grausames Umfeld verlassen. Zumindest die Punkte, wo Imogen sich selbst endlich wirklich wahrnimmt und bei Theo Gefühle erlebt, die sie sich so eigentlich nur erträumt, aber nicht erhofft hat und wir Lesenden bekommen dadurch eine Fantasy mit Sirenen, dunklen Geheimnissen und zarter Bande in der Liebe. Der Schreibstil der Autorin ist eigentlich auch recht gut. Bisweilen düster, nachdenklich und zeigt für mich dadurch die Zerrissenheit der Figuren sehr deutlich. Zumindest was Imogen und Theodor so betrifft. Tja und dann kam der Punkt, an dem meine Begeisterung sich in den Wellen leider immer mehr aufgelöst hat, weil es nur noch düster und grausam wurde. Es mir irgendwann tierisch auf den Keks ging zum wiederholten Mal Imogens verbohrte Art zu lesen, wie sie der Meinung ist, mit ihrem vermeintlich heroischen Handeln in fast schon märtyrerhafter Weise Dinge zu tun oder eben nicht zu tun, ohne über die Konsequenzen für sich oder andere nachzudenken. Schade, in dieser Geschichte hätte so viel Potenzial gesteckt, wenn statt dauernder Wiederholungen oder Splattermomente die Charakterentwicklung anders verlaufen bzw. mehr verfolgt worden wäre. Mit dem Ende ist es für mich auch eindeutig eine Geschichte aus der Kategorie, ist okay zu lesen, wenn man ausufernde Beschreibungen mit triggernden Themen in düsterem Setting mag, ansonsten eher nicht so meins.

Tolle Grundidee und angenehmer Schreibstil
„Das Lied der Tiefe“ ist ein atmosphärischer Fantasyroman, der seine LeserInnen in eine düstere, geheimnisvolle Welt entführt, in der Magie, Macht und menschliche Abgründe eng miteinander verwoben sind. Schon der Titel weckt Neugier und tatsächlich liegt über der gesamten Geschichte eine spürbare Tiefe, die zum Eintauchen einlädt. Der Einstieg in die Handlung fiel mir allerdings etwas schwer. Weniger, weil die Geschichte an sich unverständlich wäre, sondern weil mir zu Beginn der emotionale Zugang zu den Figuren fehlte. Imogen, die Hauptfigur, blieb für mich zunächst schwer greifbar. Ihre Handlungen und Stimmungen wirkten teilweise widersprüchlich und sprunghaft. Erst im Verlauf des Buches gewinnt sie an Kontur und zeigt, dass in ihr mehr steckt, als man anfangs vermutet. Auch die Nebenfiguren, insbesondere Theodor, hätten für meinen Geschmack etwas mehr Tiefe und Entwicklung vertragen können. Was Kalie Cassidy allerdings sehr gut gelingt, ist der Aufbau von Spannung. Nach einem etwas holprigen Beginn nimmt die Geschichte zunehmend Fahrt auf. Die Autorin versteht es, mit unerwarteten Wendungen zu überraschen und immer wieder neue Facetten der Handlung offenzulegen. Besonders im mittleren Teil zieht das Tempo spürbar an, und es gibt mehrere Momente, die mich richtig gefesselt haben. Auch das Worldbuilding entfaltet sich nach und nach. Die Idee hinter dieser Welt ist faszinierend, auch wenn sie anfangs noch etwas abstrakt bleibt. Eine Karte oder zusätzliche Beschreibungen hätten den Einstieg hier erleichtert, doch die Grundstimmung der Welt ist atmosphärisch dicht und oftmals angenehm düster. Auffällig ist Cassidys Schreibstil, der stark bildhaft und detailreich ist. Sie arbeitet häufig mit Vergleichen, die teils sehr eindrucksvoll, teils aber auch etwas überladen wirken. Man merkt deutlich, dass sie Freude an Sprache und Ausdruck hat. Manchmal hätte ich mir jedoch gewünscht, dass sie den Bildern etwas mehr Raum zum Wirken lässt, anstatt sie so dicht aneinanderzureihen. Die Dynamik zwischen Imogen und Theodor zieht sich als zentrales Element durch die Geschichte. Hier gibt es durchaus interessante Spannungsmomente, doch emotional konnte mich ihre Beziehung nicht vollständig überzeugen. Mir fehlte stellenweise die greifbare Verbindung zwischen den beiden und das Gefühl, dass hinter ihren Handlungen echte Zuneigung oder innerer Konflikt steckt. Trotz dieser Kritikpunkte hat „Das Lied der Tiefe“ für mich eine gewisse Anziehungskraft entwickelt. Die düstere Atmosphäre, die unterschwellige Bedrohung und die geheimnisvolle Herkunft der Protagonistin verleihen dem Buch eine eigentümliche Magie. Es ist spürbar, dass Kalie Cassidy eine klare Vision für ihre Geschichte hatte und mit viel Liebe zum Detail schreibt. Insgesamt ist „Das Lied der Tiefe“ ein Roman, der seine Stärken vor allem in Stimmung, Spannung und Idee zeigt. Ann manchen Stellen fehlte mir die emotionale Tiefe und die Figuren blieben etwas auf Distanz, aber er bietet dennoch eine fesselnde, dunkle Geschichte mit überraschenden Wendungen und einer interessanten Hauptfigur. Wer düstere Fantasy mit poetischer Sprache und einer Prise Geheimnis mag, dürfte hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.
Verschenktes Potential!
Das weite Meer, Sirenen, Enemies to Lovers? Count me in! ☝🏻 Ich hatte so große Hoffnungen an dieses Buch, denn das sind genau meine Themen. Leider konnte mich die Autorin so gar nicht an das Buch binden. Es fühlte sich stellenweise an, als würde die Geschichte nicht voran kommen. Als würde sie auf der Stelle treten. Und wir als Leser mit ihr mit. Da war leider kein Spannungsbogen für mich zu finden … nirgendwo. Und auch die Protagonisten blieben mir leider fern. Ich konnte zu keinem einen Bindung aufbauen. Insgesamt hat es der Geschichte einfach die Tiefe gefehlt. Mir fehlten viele Erklärungen. Die Autorin lässt den Leser zu viel im Dunklen, was das Masgiesystem und das Worldbuilding angeht. Auch die Beziehung zwischen Imogen und Theo war für mich zunächst irgendwie nicht nachvollziehbar. Es kam von null auf hundert. Da gab es kaum Annäherung. Zumindest für meinen Geschmack. Die Idee mit den Sirenen fand ich toll. Ich liebe ja alles, was mit dem Meer zu tun hat. Leider wurde hier für meinen Geschmack einfach zu viel Potential verschenkt. Die Geschichte wirkt großteils oberflächlich und wenig durchdacht. So ein klitze kleines bisschen habe ich die Story aber dann doch fühlen können, denn was Imogen angetan wird, hat mich echt schlucken lassen. Das war einfach unfassbar grausam und das war etwas, mit dem die Autorin mich sehr angesprochen hat. Leider war das nur ein kurzes aufblitzen. Was ich extrem schade finde. Denn dieses Buch hatte echt Potential.

Das hier ist wieder so ein Moment, bei dem ich mich frage: wieso habe ich nicht abgebrochen? Das Buch klingt wirklich großartig und ich hatte große Hoffnungen, aber oh man, war “Das Lied der Tiefe” enttäuschend. Der Schreibstil, auch wenn ich etwas Probleme hatte, harmoniert gut mit der Atmosphäre und den Vibes des Buches, aber leider haben die Charaktere hier für mich fast alles verdorben. Imogens, die später mit Spitznamen Immy genannt wird (was für ein schrecklicher (!!!) Spitzname, der weder zur Person noch zum Buch passt..keine Ahnung warum man das hat durchgehen lassen) & Theodores Beziehung war eine absolute Katastrophe mitzulesen. Die ganze Beziehung basiert darauf, dass sie voneinander angezogen sind und der Rest ist ein nerviges Hin und Her, das immer im Streit und in nicht nachvollziehbaren Emotionsausbrüchen endet. Wie die zwei sich angeblich ineinander verliebt haben, ist mir ein Wunder. Abkaufen kann ich den zwei diese angebliche “Liebe” nicht. Alle, und damit meine ich ausnahmslos alle, Charaktere sind mehrere Persönlichkeitswandlungen durchgegangen. Man konnte sich auf niemanden wirklich einlassen und ich kann daher auch nicht sagen, dass ich jemanden gemocht habe oder gar interessant fand. Die Dialoge waren anstrengend mitzulesen. Ähnlich mit der Handlung, die sehr unflüssig geschildert ist. Es hat eher gewirkt, als ob man Stellen gekürzt hat, damit das Buch etwas an Länge verliert. Rachel Gillig, eine Autorin, die ich sehr mag, findet das Buch vielleicht klasse, ich kann mich dem aber nicht anschließen. Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.
Tiefe fehlt
Schreibstil flüssig, aber oberflächlich. Story hat sich hat mir sehr gut gefallen. Ich-Perspektive Imogen. Erstmal das Positive: Die Idee der Story war mal was anderes. Das Konzept mit den Sirenen, den Götter und ihren Blutlinien, den damit verbundenen magischen Talenten und den verschiedenen Königreichen waren ein interessantes Setting. Die Intrigen und Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kamen, waren logisch und teilweise echt überraschend. Imogen und Theo möchte ich als Charaktere des Buchs auch. Sie waren stimmig. Was mir nicht so gut gefallen hat: Die Handlung ist rasant fortgeschritten. Schon auf den ersten 100 Seiten ist so viel passiert, das hätte fast ein eigenes Band werden können und das ist auch der Knackpunkt: Es fehlte an Tiefe, sprich die Geschichte war eher eine Aneinanderreihung von krachigen Ereignissen ohne mich richtig abholen zu können. Das Drumherum hat mir einfach gefehlt. Das Buch hat definitiv Potential. Ich werde Band 2 dennoch nicht lesen 🙈.
Ich hatte begeistert angefangen. Endlich ein Buch über Meerjungfrauen/Sirenen - darauf hatte ich so Lust. Nur ist zumindest dieser Teil eigentlich nur an Land und ich bleibe weiter Sirenenlos. Die Handlung hatte gut angefangen, wurde dann aber so gerusht und teilweise seltsam verschachtelt, dass ich erwartet hatte, dass dies ein zu kurz geratener Stand Alone Band ist. Nun geht es immerhin weiter und ich werde den nächsten Teil lesen. Schon allein in der Hoffnung auf Sirenen die wirklich im Wasser sind
Das Lied der Tiefe - Kalie Cassidy ⭐️ Abgebrochen
Das Lied der Tiefe von Kalie Cassidy klang nach düsterer Romantasy mit Sirenen, Macht und Geheimnissen — aber was mit Potenzial startete, hat mich etwa nach dem ersten Viertel eher abgeschreckt als abgeholt. Imogen hat sich ihr ganzes Leben verstellt und versteckt. Denn als Sirene würde sie im Königreich gejagt werden, ganz unabhängig davon, ob sie so böse ist, wie alle es sagen. Doch eines Tages tauch Theodore, König des Nachbarreiches auf und will nicht nur ihre Kräfte sondern begehrte auch sie. Ein gefährliches Unterfangen beginnt. Schon der Einstieg in die Geschichte wirft einen ins Geschehen — Tempo und Aktion sind hoch, aber genau das wird zum Problem: Die Protagonistin und Nebencharaktere bleiben blass, ihre Emotionen wirken konstruiert bis nicht vorhanden. Das Magiesystem und das Setting fühlen sich unfertig an und insgesamt war ich oft verwirrt. Wichtige Hintergründe zu Sirenen, deren göttlichen Status und Macht bzw. den Mächtigen bleiben im Unklaren. Was mich besonders geärgert hat, war, dass die sehr düsterer und teilweise brutale Storyline dabei in eine Richtung abdriftete, die ich persönlich einfach nicht unterstützen kann (bereits ganz zu Anfang sind hier Szenen, in denen keinerlei Consent aber viel Alkohol im aufeinandertreffen der Charaktere eine Rolle spielten) Insgesamt hatte ich mich auf eine tollen Sirenen Geschichte gefreut, aber weder Figuren noch Welt oder Handlung liefern genug, um mich nachhaltig zu fesseln. Für mich: kein Grund, weiterzulesen. Danke trotzdem Penguin RandomHouse für das Rezensionsexemplar! On to the next 💓 *Werbung, Rezensionsexemplar
Nicht das volle Potential ausgeschöpft.
Der Einstieg war richtig stark. Man ist sofort mitten im Geschehen und die Spannung ist direkt da. Imogen muss sich verstecken, weil Sirenen als Monster gelten. Als sie dann auf Theodore trifft, den König eines Nachbarreiches wird es kompliziert. Er weiß, was sie ist. Und trotzdem will er sie. Die Dynamik zwischen den beiden hat mir gut gefallen. Was mich allerdings zunehmend beschäftigt hat, war das fehlende World Building. Obwohl das Setting großes Potenzial bietet, bleiben viele Hintergründe oberflächlich. Die politischen Strukturen der Königreiche, die Geschichte der Sirenen und selbst zentrale Elemente – wie die schwarzen Flügel unter Imogens Haut – werden kaum erklärt. Gerade die Frage, warum Sirenen, die eigentlich im Wasser leben, hier Flügel besitzen, blieb für mich unbeantwortet. Dadurch wirkte die Welt stellenweise weniger greifbar Die Geschichte startet stark, verliert im Mittelteil etwas an Spannung, wird aber zum Ende hin wieder deutlich intensiver. Das Finale konnte mich wieder richtig packen. Insgesamt eine schöne, düstere Romantasy mit tollen Tropes – ich hätte mir nur mehr Tiefe sowos beim Worldbuilding als auch den Charakteren gewünscht…
“I will happily carve myself open again and pour you back inside me.”
In In the Veins of the Drowning geht es um Sirens, was mich anfangs etwas verwundert hat, da in der Beschreibung erwähnt wurde, dass sie Flügel haben. Das fand ich zunächst komisch, weil man Sirens normalerweise anders kennt. Insgesamt hatte das Buch für mich nicht durchgehend starke „Sirens-Vibes“, auch wenn es durchaus einige Aspekte gab, die klar mit Sirens in Verbindung standen. Die Story an sich mochte ich sehr und fand sie insgesamt spannend und gut aufgebaut. Besonders das Magie-System war interessant und mal etwas anderes. Die Romance war süß umgesetzt, und das Yearning des MMC war definitiv eines der Highlights – sehr intensiv und gut spürbar. Die FMC empfand ich stellenweise als etwas nervig, aber nicht so sehr, dass es mir den Lesespaß genommen oder mich vom Weiterlesen abgehalten hätte. Alles in allem ist es eine interessante Geschichte mit einer spannenden Welt, schöner Romance und kleinen Schwächen, die das Gesamtbild aber nicht stark beeinträchtigen.

🧜♀️🩵🌊
Das Lied der Tiefe hat mir insgesamt gut gefallen. Die Story war spannend, hat sich kaum gezogen und die Atmosphäre war richtig fesselnd. Besonders mochte ich, dass die Handlung durchweg Tempo hatte. Am Ende war ich allerdings etwas verwirrt, weil ein Charakter auftauchte, den ich nicht richtig einordnen konnte – das hat für mich ein wenig von der Klarheit genommen. Nach dem ich gegoogelt und nachgelesen habe hab euch es dann auch gecheckt. Trotzdem ein solides, interessantes Buch mit starken Momenten. 🌊✨
Aaaah unsicher 🫣
Die Story hat mich gepackt. Ich fand das cool mit den Sirenen. Etwas anderes als Instalove ist bei so wenigen Seiten bei einer Dilogie fast nicht drin, aber aaah irgendwie obwohl die Story gut war fehlte mir etwas ich kann’s nicht sagen. Schade das Imogen ihren Vater getötet hat (sorry Spoiler) den er war eigentlich einer der wenigen so wirklich wirklich morally grey Charakteren denen man so in Büchern über den Weg läuft - aber halt nicht auf die gute Art 😂 Allein der Charakter macht es eigentlich dann wieder lesenswert, ich bin mir nicht ganz sicher ob ich den zweiten Teil lesen werde - der Teaser in Band 1 hat jetzt nicht zwingend Lust gemacht 🙊 aber wahrscheinlich will ich dann doch wissen wie es ausgeht, obwohl ich die insta-Liebe nicht ganz fühle, obwohl Imogen schon eine coole Socke ist. Theodor wirkt etwas farblos dagegen. Für alle die sich aber nicht von meinen 2 Cents abschrecken lassen, das Buch kommt nächste Woche auf Deutsch raus 😉 lesenswert ist es ja schon irgendwie. Die Story ist schon gut mit den persönlichen Verflechtungen der Bösewichte untereinander. Das ist greifbar und eigentlich richtig eklig diese Gier nach Macht und dabei über Leichen gehend.
Tolle Welt, unglaubliche Geschichte und spannende Charaktere, die leider auf zu wenige Seiten gepresst wurde
Gelesen als Rezensionsexemplar Wow, was für ein Ende!!! Auch wenn das Ende offen war, was nicht jedermanns Sache ist (und auch nicht angekündigt wurde), war es dafür umso fulminanter. Und Band 2 kommt ja noch :) Als Leser wird man direkt in eine Welt geworfen, in der wirklich viel los ist. So viel, dass ich mir nicht anmaße, eine Zusammenfassung zu schreiben (Klappentext). Nur so viel: Da gibt es verfeindeten Königreiche und wackelige Bündnisse, da gibt es (Meeres-)Sirenen mit Flügeln und Meereswesen, die diese jagen. Und nicht zuletzt gibt es Götter und Halbgötter und Magier - gut und Böse - die Magie wirken können. Selbstverständlich unterschiedliche Formen der Magie. All das wird auf ca. 400 Seiten behandelt und durch eine nicht weniger komplexe Storyline verknüpft. Dementsprechend schnell wird über einige (Schlüssel-) Szenen hinweggegangen. Für mich war das ein ziemlicher Wermutstropfen, denn diese Welt, und auch die Geschichte hat soooo viel Potential. Wirklich!!! Und der Schreibstil an sich ist schnell und auch mitreißend. Aber an manchen Stellen fehlt durch diese Geschwindigkeit Tiefgang und manchmal sind da wichtige Szenen, die so schnell vorbei sind, dass man zurückbleibt und sich fragt, was da eigentlich gerade wie passiert ist. Der Tiefgang betrifft leider auch vor allem am Anfang die emotionale Tiefe der Charaktere. Emotionen werden zwar benannt, aber nicht anhand der Reaktion der Protas beschrieben. Dadurch stellt sich eine gewisse Distanz ein. In der Lovelybooks-Leserunde fanden viele Leser, dass es zwischen den Protas zu viel hin und her gibt, aber für mich hat es die Zerissenheit der Beiden wunderbar widergespiegelt. Dieses Buch ist das Debüt der Autorin, und ich hoffe, dass sich der positive Trend Richtung Ende des Buches im zweiten Buch noch fortsetzt. Das Buch möchte ich trotz aller benannten Punkte gerne empfehlen. Aber nur für jene von uns, die ein Buch lesen können, ohne zu viel Fragen stellen, und den Ritt einfach genießen können. Denn allein für die Welt lohnt es sich darin abzutauchen! Zu meiner Sterne-Vergabe: So lange ich versucht habe, das Buch nachzuvollziehen, war es für mich ein 3 Sterne Buch, und nachdem ich angefangen habe das Buch für die Vibes zu lesen, waren es eher 4 Sterne, welche ich auch geben werde, da ich normalerweise (wenn ich keine Rezi schreiben muss, genau diese Art Leser bin, und keine 3,5 Sterne vergeben kann.
I am conflicted how I feel about this book. Because honestly the first 70% I didn’t really like it. I could not forge - still cannnot- any connection to the FMC or MMC. I don’t even have a sense of sympathy for them. I also really don’t get the whole relationship between Theo and Imogen - it’s instant crush and instant love in a way. The last 30% are as usual more captivating but I don’t get the world and the things happening with the FMC and MMC were SO confusing. And now I am left with a very weird feeling - it’s not the usual feeling when you have a mean cliffhanger - it’s just not a good feeling. I don’t know. I won’t continue because it just makes me feel weirded out. I do think it’s because the author misses the opportunity to really get me to like any of the characters. It’s a debut and I do think it’s a good first book but it’s not my kind of story I guess - I need more hope in a book.





















































