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Wuhan Diary: Dispatches from a Quarantined City

3.0(28)
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About the book

Product description From one of China's most acclaimed and decorated writers comes a powerful first-person account of life in Wuhan during the COVID-19 outbreak. On January 25, 2020, after the central government imposed a lockdown in Wuhan, acclaimed Chinese writer Fang Fang began publishing an online diary. In the days and weeks that followed, Fang Fang's nightly postings gave voice to the fears, frustrations, anger, and hope of millions of her fellow citizens, reflecting on the psychological impact of forced isolation, the role of the internet as both community lifeline and source of misinformation, and most tragically, the lives of neighbors and friends taken by the deadly virus. A fascinating eyewitness account of events as they unfold, Wuhan Diary captures the challenges of daily life and the changing moods and emotions of being quarantined without reliable information. Fang Fang finds solace in small domestic comforts and is inspired by the courage of friends, health professionals and volunteers, as well as the resilience and perseverance of Wuhan's nine million residents. But, by claiming the writer's duty to record she also speaks out against social injustice, abuse of power, and other problems which impeded the response to the epidemic and gets herself embroiled in online controversies because of it. As Fang Fang documents the beginning of the global health crisis in real time, we are able to identify patterns and mistakes that many of the countries dealing with the novel coronavirus pandemic have later repeated. She reminds us that, in the face of the new virus, the plight of the citizens of Wuhan is also that of citizens everywhere. As Fang Fang writes: "The virus is the common enemy of humankind; that is a lesson for all humanity. The only way we can conquer this virus and free ourselves from its grip is for all members of humankind to work together." Blending the intimate and the epic, the profound and the quotidian, Wuhan Diary is a remarkable record of an extraordinary time. About the Author One of contemporary China’s most celebrated writers, Fang Fang was born into an intellectual family in Nanjing in 1955, and spent most of her childhood in Wuhan, where she witnessed many of the political movements of Mao’s China, from the Great Leap Forward to the Cultural Revolution. She graduated from Wuhan University with a degree in Chinese literature, and her novels, novellas, short stories, and essays have appeared in nearly 100 different editions. She has been the recipient of numerous honors, including the Lu Xun Literary Prize, and the Chinese Literature and Communications Prize for Outstanding Writer.

Editions (2)

ISBN9780063052635
PublisherHarperVia
Publication Date06/30/20
Pages400

Reviews & Ratings

28 ratings

8 reviews

3.0

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  • fraumarsupilami
    fraumarsupilami

    187 Followers

    3.0

    Ein Tagebuch aus der Stadt des ersten Lockdowns 🦠📓🚫

    In „Wuhan Diary“ dokumentiert die bekannte chinesische Autorin Fang Fang die ersten Wochen und Monate des harten Lockdowns in Wuhan – dem Epizentrum der Covid-19-Pandemie. Ab dem 25. Januar 2020, nur zwei Tage nach der historischen Abriegelung der 9-Millionen-Stadt, beginnt sie, online Tagebuch zu führen. In 60 sehr persönlichen Einträgen schreibt sie über ihre Gedanken, Ängste und Beobachtungen: über die Hilflosigkeit der Menschen, die panische Stimmung der ersten Tage, das Leid in den überfüllten Krankenhäusern und den Mut der freiwilligen Helfer. Gleichzeitig dokumentiert sie scharf, wie Behörden versuchten, Informationen zu vertuschen, wie warnende Stimmen zum Schweigen gebracht wurden – und wie ihre eigenen Texte ständig gelöscht oder zensiert wurden. Ihr Blog wurde so zu einer der wenigen unabhängigen Stimmen aus der abgeriegelten Stadt und erreichte Millionen Leser in China, bevor er mehrfach gesperrt wurde. Was mich an diesem Buch besonders fasziniert hat, ist der direkte Einblick in eine für mich völlig fremde Lebensrealität: Fang Fang beschreibt ein China, das voller Widersprüche steckt – zwischen Solidarität unter Nachbarn und brutal durchgesetzter Staatskontrolle, zwischen heldenhaften Ärzten und starren Parteistrukturen. Spannend fand ich auch, wie stark Fang Fang in ein soziales Netz eingebunden ist: Sie führt täglich zahlreiche Telefonate mit Freunden, Bekannten und ehemaligen Kollegen, bekommt Informationen direkt aus den Kliniken und berichtet von Ereignissen, die für den Durchschnittsbürger wahrscheinlich gar nicht sichtbar waren. Gleichzeitig macht das ihre Perspektive aber sehr speziell: Sie gehört eindeutig zur Oberschicht, ist gebildet, gut vernetzt, hat viele Kontakte – was ihr Tagebuch vielleicht weniger zu einem Spiegel des „Durchschnitts-Wuhaners“ als eher zu einem Einblick in ihre persönliche Bubble macht. Dabei fand ich manche ihrer Haltungen durchaus überraschend: Einerseits äußert sie scharfe Kritik an der chinesischen Staatsführung und fordert Aufklärung und Verantwortungsübernahme – für chinesische Verhältnisse sehr mutig. Andererseits bekennt sie sich immer wieder als Unterstützerin der staatlichen Maßnahmen, selbst wenn diese rigide ausfallen. Diese Ambivalenz ist interessant, erschwert es mir aber auch, ihre Position eindeutig einzuordnen. Am Ende des Tages ist sie eben doch in China sozialisiert worden und ich in Deutschland. Man kennt die eigene Kultur und ist mit ihr vertraut, während andere Kulturen (völlig wertfrei) erstmal als „anders“ wahrgenommen werden. Inhaltlich war das Buch für mich absolut bereichernd – aber stilistisch leider oft anstrengend. Fang Fang schreibt ohne großen literarischen Anspruch, sehr sprunghaft, häufig repetitiv (jeder einzelne Tag startet mit der Schilderung des Wetters). Das ist sicher der Authentizität eines Tagebuchs geschuldet, macht es aber schwer, über längere Passagen konzentriert dabei zu bleiben. Die holprige Übersetzung verstärkt diesen Eindruck zusätzlich: Viele chinesische Sprichwörter wirken im Deutschen eher befremdlich als stimmungsvoll („Berichte darüber sind so zahlreich wie die Haare an einem Kuhschwanz“; „Der Todesdämon eilt ständig zwischen uns her“) und bremsen den Lesefluss. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass die Emotionen Fang Fangs sehr nahbar sind, ihre Gedanken aber nicht immer strukturiert dargelegt werden. Manche Einträge wirken wie unzusammenhängende Gedankenschnipsel, die eher Momentaufnahmen als kohärente Erzählungen bieten. Trotz dieser Schwächen ist „Wuhan Diary“ ein wertvolles Dokument: Es zeigt ungeschönt, wie sich Menschen in einer Ausnahmesituation fühlen, gibt einen Einblick in chinesische Lebensrealitäten und erzählt vom Mut, in einem Land zu schreiben, in dem Kritik lebensgefährlich sein kann. Doch als Buch ist es kein Pageturner – eher eine Sammlung aufrüttelnder Einträge, die in ihrer Dichte und Direktheit erschlagen können. Fazit: Ein aufrüttelndes Zeitdokument voller Mut, Wut und Menschlichkeit, das den Blick auf die ersten Wochen der Pandemie erweitert. Gleichzeitig stilistisch sperrig, mit Wiederholungen und teils schwer zugänglicher Sprache – und gerade deshalb eher interessant für Leser, die sich intensiv mit China und den Anfängen der Pandemie auseinandersetzen wollen. Für mich ein wichtiges, aber nicht unbedingt packendes Buch. ⭐️⭐️⭐️

    Ein Tagebuch aus der Stadt des ersten Lockdowns 🦠📓🚫

    Jul 6, 2025

  • kira.98
    kira.98

    21 Followers

    5.0

    Spannend & Erschreckend

    Mar 29, 2025

  • aristipp_girl
    aristipp_girl

    69 Followers

    4.0

    Hinter den Kulissen Wuhans. Fang Fang schildert völlig unverblümt die Situation während des 60 tätigen Lockdowns der Stadt Wuhan. Da sie sehr viele Beziehungen zu verschiedenen sozialen Bereichen des Lebens hat, bekommen wir einen guten Eindruck davon was sich im medizinischen und Journalistischen Sektor abgespielt hat. Sie beschreibt viel Zwischenmenschliches, Banalitäten des Alltags und dann stellt die wirklich wichtigen und richtigen Fragen . Lobt und prangert an. Zwischenzeitlich ist das Buch etwas zäh und man dreht sich im Kreis - hat der Lockdown halt so an sich

    Sep 3, 2024

3 of 8 reviews

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