Mystik, Krimi und Familienbande
„Unbeugsam wie die See“ ist für mich ein besonderer Roman. In mehreren Zeitsträngen werden die Geschichten von fünf Frauen und zwei Männern erzählt - zumindest, wenn man tiefer blickt. Am Ende gibt es immer mehr Beteiligte, als uns ein Klappentext weismachen möchte. Mir hat der Schreibstil, auch wenn es zwischendurch ein paar Längen gab, sehr gut gefallen. Für mich war alles sehr bildlich, ich war mittendrin statt nur dabei. Wer viele Geschichten im Leben gelesen hat, der sieht die Plottwists kommen, die sind nichts Neues. Aber… das große Ganze, in seiner sanften Brutalität erzählt, ist halt eben doch was Neues, Besonderes. Am besten fand ich den Zeitstrang von Mary und Eliza. Ich kenne bereits gute Geschichten über die Deportationsschiffe nach Australien und habe viele Parallelen in den Gefühlswelten der Frauen wiedergefunden. Das war für mich so rund! Eine wirklich tolle Geschichte, mit Mystik, Kriminalelementen und Familienbanden.































































