The Burning God
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Description
Book Information
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
✨️ Band 3 ✨️
Oha.... 🤯🤯 was für ein episches Ende einer tollen und außergewöhnlichen Trilogie 🤌🏻💪🏼. Auch im letzten Band gab es schwerwiegende Themen, wie z.b Krieg, Rassismus, Verrat und Religion ☝🏻. Die Entwicklung von Rin als Protagonistin ist einfach bloß erschreckend 😢. Sie nimmt schonungslos Rache an ihren Feinden und verliert sich dadurch immer mehr in ihrem Chaos 🫣. Es war wieder einmal düster, brutal und emotional 🌒☠️. Die Folgen, welche mit Krieg einhergehen, werden wieder bildhaft beschrieben und sind nichts für schwache Nerven 🩸🔪☠️. Mit dem Ende hatte ich absolut gar nicht gerechnet 🤯. Es hatte mich eiskalt erwischt, war aber im Nachhinein auch irgendwie das einzige, was Sinn gemacht hat 🤗. Diese Trilogie ist eine absolute Leseempfehlung 🫶🏼🥰.
Bitteres Ende für eine bittere Geschichte
Nachdem Rin in Band 2 belogen und verraten wurde, gelang ihre Flucht in ihre Heimat und von dort geht ihre Reise weiter. Sie nimmt Rache, sie fegt mit ihrer Fähigkeit als Schamanin ihre Feinde vom Feld. Dabei versinkt sie immer weiter ins Chaos und es ist wirklich grausam als Leser dies beizuwohnen. Die Schrecken und Folgen des Krieges werden so gut und so schonungslos rüber gebracht. Das Ende ist absolut konsequent durchgezogen worden und ist so unglaublich bitter. Die Autorin hat eine sehr starke Geschichte verfasst, die sich mit Krieg und dessen Folgen, aber auch mit Verrat, Religion, Rassismus und Kolonialmacht auseinandersetzt und was all das mit einem Land und einer Kultur anstellen kann. Was es mit den Menschen machen kann. Eine sehr starke Reihe.
Ein kraftvoller, schonungsloser und unvergesslicher Abschluss einer außergewöhnlichen Trilogie.
Auch der dritte und letzte Band der Reihe hatte es in sich und die Geschichte ging so fantastisch und intensiv weiter, wie ich es mir erhofft hatte. R.F. Kuang hat es wieder einmal geschafft, mich vollkommen in diese düstere, komplexe und emotionale Welt hineinzuziehen. Das Ende war nicht das, was ich erwartet hatte. Mit etwas Abstand wird für mich aber klar: Es war das einzig sinnvolle und richtige Ende. Ein Abschluss, der wehtut, aber genau deshalb so tief berührt. Ich habe gelitten, ich habe geweint, war entsetzt, wütend – und habe trotzdem jede einzelne Seite geliebt. Für mich eine absolut lesenswerte Reihe, die mich noch für eine sehr lange Zeit begleiten wird.
Nicht in Worte zu fassen…
Es hat mich sehr viel Überwindung gekostet den dritten und letzten Teil der Reihe anzufangen und jetzt, wo ich sie beendet habe, geht es mir gar nicht gut… ‼️ Spoiler ‼️ Ich dachte mir schon, dass es kein Happy End geben wird, ich hatte auch schon eine big ass fight Szene im Kopf zwischen Rin & Nezha, aber dass die Fang Runin so stirbt, davor mit Kitay kämpft (weil er sie stoppen wollte) und Nezha es nicht geschafft hat, Rin das Leben zu nehmen und sie es basically selbst macht, damit habe ich wirklich nicht gerechnet… Es sind einige Tränen geflossen in den ca. letzten 15 Seiten. Als ich das „Bonus Kapitel“ gesehen hatte, wusste ich nicht, was auf mich zukommen wird… es hat einige Sätze gebraucht, bis ich verstanden habe, dass es um Nezha‘s POV geht und um Szenen, die verteilt über die Reihe passiert sind… sein POV hat mich erneut zu weinen gebracht… R.F. Kuang hat mich wirklich dazu gebracht, dass ich sagen kann, dass diese Reihe in meiner Top 2 ist von meinen Lieblingsbüchern/ Reihen. Shoutout an Sie 👏🏻👏🏻👏🏻
Man sollte hier keine Heldengeschichte erwarten.
Im letzten Band spitzt sich nochmal alles zu. Entscheidungen, Ideologien und Konflikte, die in den ersten beiden Büchern aufgebaut wurden, laufen hier zusammen. Gerade im letzten Teil passiert sehr viel auf einmal, was stellenweise etwas überwältigend sein kann. Man merkt deutlich, dass alles auf das Ende zusteuert. Rin ist dabei auf keinen Fall die klassische Heldin. Für mich ist sie eher eine Anti-Heldin, deren Zorn und ihr Wunsch nach Macht immer wieder moralische Grenzen verschwimmen lassen. Viele ihrer Entscheidungen konnte ich nicht komplett nachvollziehen. Gleichzeitig wirkt ihr Weg über die drei Bücher hinweg konsequent – vieles davon war im Grunde schon im ersten Band angelegt. Das Ende hat bei mir vor allem ein Gefühl hinterlassen: Eigentlich hätte es gar nicht anders ausgehen können. Insgesamt ein intensiver Abschluss einer Reihe, die Themen wie Krieg, Macht, Kolonialisierung und Radikalisierung ziemlich kompromisslos behandelt. Eine Wohlfühlreihe ist das auf keinen Fall – aber genau das macht sie auch so eindrucksvoll.
Ein episches Finale für eine geniale Triologie.
Die Reihe ist keine leichte Kost. Es werden sehr realistisch und anschaulich die Gräueltaten und Folgen eines langen Krieges und das damit verbundene Leid dargestellt und es wirft sehr viele moralische Fragen auf. Es geht viel um Schlachten, Kriegsstrategien und politische Machtkämpfe. Rin ist keine klassische Heldin, was sie manchmal schwer verständlich, aber gleichzeitig nahbar macht. Die Reihe ist an die Geschichte Chinas Mitte des 20. Jahrhunderts angelehnt. Man findet Parallelen zum zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg (1937-1945), dem Nanjing Massaker und zur Einheit 731. Die Reihe ist absolut empfehlenswert und regt zum Nachdenken an.
Es gibt viel zu sagen! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ - Bewertung mehr als verdient. „Im Zeichen der Mohnblume - Die Erlöserin“ ist nicht nur der Abschluss einer düsteren und epischen Trilogie, sondern auch ein emotionaler Kraftakt, der den Leser in eine gnadenlose Welt voller Verrat, Illusionen und unermesslicher Zerstörung entführt. R. F. Kuang versteht es meisterhaft, die apokalyptischen Töne eines Krieges, der sich zu einem Bürgerkrieg ausweitet, in eine Sinfonie der Verzweiflung und des menschlichen Willens zu kleiden. Und dabei verliert sie nie die komplexen, zutiefst menschlichen Charaktere aus den Augen, die diesen Krieg führen – allen voran Rin, Kitay und Nezha. Rin, die Protagonistin der Trilogie, ist vielleicht das beste Beispiel für eine Anti-Heldin, die moderne Fantasy zu bieten hat. Ihre Reise ist nicht die einer klassischen Heldin, sondern die eines gebrochenen, zornigen Wesens, das auf der Suche nach Macht und Identität oft die Grenze zwischen Recht und Unrecht verwischt. Ihr feuriger Eifer, der sie antreibt, das Unrecht, das ihr und ihrem Volk angetan wurde, zu rächen, führt zu einer Kette von Entscheidungen, die genauso zerstörerisch wie tragisch sind. Rin ist keine Figur, die sich um Sympathie bemüht – und doch fühlt man mit ihr. Man versteht ihren Schmerz, ihre Wut, ihren ständigen Kampf, ihre Zerbrechlichkeit, die sie hinter einer Fassade aus unermesslicher Macht versteckt. Kuang zwingt uns, Rin nicht als Heldin zu sehen, sondern als Produkt einer Welt, die sie in den Wahnsinn und in die Dunkelheit getrieben hat. Kitay, auf der anderen Seite, fungiert als Rins moralisches Gegengewicht. Er ist nicht nur ihr engster Vertrauter, sondern auch ihre emotionale Stütze in den dunkelsten Momenten. Kitay verkörpert das Gewissen, das Rin oft zu verlieren droht. Seine Loyalität und Liebe zu Rin sind unerschütterlich, auch wenn er sich immer wieder bewusst wird, wie weit sie sich von dem Mädchen entfernt hat, das er einst kannte. Doch auch Kitay bleibt nicht unversehrt. Der Bürgerkrieg, der Verrat und die Grausamkeit des Krieges hinterlassen Spuren in ihm, und im Laufe des Buches erkennen wir, dass auch er Opfer bringen muss, die ihm alles abverlangen. Nezha ist das komplexeste Puzzlestück dieser Dreiecksbeziehung. Sein Verrat an Rin erschüttert die Fundamente ihrer Welt – und unserer Erwartungen. Doch Kuang lässt uns nicht einfach in den klassischen Kategorien von „Gut“ und „Böse“ verharren. Nezhas Entscheidungen sind geprägt von seiner eigenen Last, seiner Verantwortung und dem tiefen inneren Konflikt zwischen Freundschaft, Ehre und Pflicht. Man versteht seine Beweggründe, auch wenn man sie nicht gutheißen mag. Seine Kämpfe, sowohl äußerlich als auch innerlich, zeigen die Grautöne, die den gesamten Krieg durchziehen. Er ist weder nur der Bösewicht noch das unschuldige Opfer, sondern ein Mann, der in einer Welt gefangen ist, in der es keinen klaren Ausweg gibt. Der Krieg selbst, der als treibender Hintergrund für die Charakterentwicklung dient, wird von Kuang als ein unbarmherziges, unerschütterliches Monster dargestellt. Es gibt keine Helden in diesem Konflikt, nur Überlebende, und oft nicht einmal das. Verrat ist allgegenwärtig – sei es politisch, persönlich oder ideologisch. Die Illusionen von Ehre und Ruhm, die so oft in Kriegsromanen gefeiert werden, zerbrechen unter der brutalen Realität des Kampfes und der Zerstörung. Die Schlachtfelder sind keine Orte des Ruhms, sondern der Verzweiflung, und selbst die größten Siege fühlen sich leer und sinnlos an. Die letzten 150 Seiten des Buches sind eine emotionale Tour de Force. Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, ob ich das Ende mögen würde. Wie sollte diese apokalyptische Reise in etwas enden, das befriedigend und gerecht zugleich wäre? Doch Kuang liefert ein Ende, das all diesen Erwartungen trotzt. Es ist ein würdiges Finale – herzzerreißend, ehrlich, grausam und bittersüß. Es gibt keinen einfachen Trost, keine leichten Antworten. Es gibt nur die Realität der Konsequenzen, die von den Handlungen der Charaktere geformt wurden. Rin ist keine Heldin. Sie ist eine Frau, die von einer Welt geformt wurde, die ihr keine Wahl ließ. Und doch fühlt man am Ende mit ihr. Kuang hat etwas Seltenes und Wertvolles geschaffen: Eine Geschichte, die trotz ihrer Dunkelheit und Brutalität das menschliche Herz in all seiner Verletzlichkeit und Stärke zeigt. „Die Erlöserin“ ist ein Werk, das lange nach dem letzten Satz nachhallt – ein endgültiger, unausweichlicher Marsch in die Dunkelheit, aber auch ein ergreifendes Echo von Menschlichkeit und Empathie inmitten der Flammen. Absolute Leseempfehlung!!!
Für mich der schwächste Teil der Reihe
Insgesamt fand ich diese Reihe sehr gut. Die Bücher waren alle richtig gut geschrieben und die Geschichte war fesselnd. Trotzdem gehört diese Reihe nicht zu meinen Lieblingsbüchern und ich bin froh sie beendet zu haben. Für mich persönlich war es einfach zu Kriegs-lastig und die Geschwindigkeit der Erzählung zu schnell. Man wird von Kampf zu Kampf geführt, ohne Ereignisse zu verarbeiten, wie z.B. sehr wichtige Tod oder Traumata. Achtung (ggf.) kleiner Spoiler: ich fands ziemlich blöd, dass eine Figur von den Toten zurückgeholt wurde, nur um dann nach zwei Seiten wieder zu sterben? Gerade bei besonders wichtigen und großen Figuren fand ich es sehr schade, dass man sich keine Zeit genommen hat den Verlust zu verarbeiten. Somit blieb bei mir die emotionale Tiefe der Ereignisse fern. Außerdem gab es für mich einige Handlungsstränge, die offen geblieben sind, was mich immer krass triggert. Bin auch bisschen frustriert und enttäuscht, da ich die Reihe wirklich richtig gut gefunden hätte, hätte man den Fokus nicht nur auf den Krieg gelegt. Dafür hätten mir zwei Bände gereicht und gerade im dritten Teil kam nicht mehr allzu viel neues hinzu und es kam mir nochmal mehr monoton vor als es schon im 2. Teil der Fall war. Wenn man Fan von Krieg und Fantasy ist, kann man die Reihe gut lesen, aber für mich persönlich waren es nicht die besten Bücher, die ich jemals gelesen habe.
Ein würdiger Abschluss.... Ein fulminantes Ende... Rin muss sich auch im letzten Band vielen unerwarteten Herausforderungen stellen. Eine Kriegsstrategie entwickeln und die Menschen überzeugen, für die richtige Seite zu kämpfen. Doch was ist richtig? Was ist falsch? Auch der dritte und letzte Teil dieser Sagenhaften Reihe hat wieder auf ganzer Linie überzeugt. Wahnsinnig spannend und unterhaltsam geschrieben. Was R.F.Kuang mit dieser Reihe geschaffen hat, ist einfach nur unglaublich! Man liest diese Geschichte nicht, man ist mittendrin! Und auch wie in den vorherigen Rezis kann ich mich nur wiederholen, wer diese wunderbare Story der Mohnblumensaga noch nicht kennt, sollte das schnell ändern! Absolute Leseempfehlung ! PS: Wer hier auf eine Lovestory hofft, ist mit diesen Büchern nicht gut beraten, diese sucht man hier vergebens.
Krieg, Götter, Erlösung.
Fang Runin sieht sich Intrigen gegenüber, Teilen der Trifekta und einem Drachen. Was soll ich sagen, ich bin zwischendurch für ein paar Monate verhungert. Entsprechend fällt mir nicht viel ein. Nach wie vor gehört dieses Buch zu einer wirklich einnehmenden Trilogie, allerdings strengte es mich zunehmend an, Rin mit Geduld und Verständnis zu begegnen, was aber auch wieder davon zeugt, wie gut R.F. Kuang schreibt. Ein erfolgreicher und gelungener Abschluss!
So alle drei Bücher hintereinander in einem Ritt gelesen. Dadurch war es jetzt auf der Zielgeraden etwas anstrengend aber es hat sich gelohnt. Auch wenn Rins Hin und Her auch etwas zermürbend war und Verrat hier, Verrat da, aber so ist eben der Krieg und gerade auf Ende zu alles etwas undurchsichtig. Das Buch hat wie Kuangs andere Bücher die ich bisher gelesen habe kein Happy ekd und auch ein offenes Ende. Ein weiterer Teil wäre schön aber da die Geschichte der drei Bände aus Rins Perspektive erzählt wurde, macht das keinen Sinn. Die Story musste so enden wie sie geendet ist und jeder kann sich dann seinen weiteren Teil denken. Der Abschluss hat definitiv Sinn gemacht.
Ich muss jetzt erstmal für eine Weile an die nächstbeste Wand starren.
Ich fand dieses Buch nervig, zäh, langatmig, anstrengend und verstörend. Rin ging mir unglaublich auf die Nerven, weil sie so naiv ist, leichtgläubig und immer wieder dieselben Fehler macht. Die restlichen Charaktere fand ich schwach, unmoralisch oder schlicht uninteressant. Ich hätte mir oft eine Karte oder einen besseren Überblick, einen ordentlichen Plan gewünscht. Alles in Allem hat sich dieses Buch gelesen wie das wahre Leben. Der wahre Krieg. Es war frustrierend. Es war furchteinflößend. Und wenn ich nicht vier Sterne gebe, müsste ich nur einen geben - denn ich lese Bücher um aus dem wahren Leben zu fliehen, nicht um mich nachhaltig zu traumatisieren. Nicht zu vergessen: Rebecca F. Kuang hat internationale Geschichte, chinesische Militärstrategien, kollektive Traumata und Sinologie studiert. Sie weiß genau was sie hier schreibt - viele der Ereignisse in diesem Buch lehnen sich an die Geschichte Chinas an. Das Ende hat mich überrascht, es kam so schnell und unerwartet. Aber ich schätze mal auch das entspricht dem wahren Leben.
Der Anfang zieht sich etwas dahin, aber schnell kommt wieder Spannung auf. In diesem letzten Teil fügen sich die Puzzleteile langsam zusammen und Wahrheiten kommen ans Licht. Wahrheiten, die einem möglicherweise noch mal eine ganze andere Sicht auf die Dinge geben. Es wird spannend und emotional. Wie auch schon in den Vorgängerbänden spielen Krieg und Strategie eine große Rolle, wobei der Fokus dieses Mal auf Letzterem liegt. Man sieht Charaktere aus neuen Winkeln, zweifelt daran, wem man noch vertrauen kann. Durch die vergangenen Teile und alle Infos, die man hier sammelt, lässt sich erahnen, wie die Geschichte ausgehen und der Kreislauf gebrochen wird. Für mich ein guter Abschluss, auch wenn ich Frustration darüber verstehen kann. Mir bleiben am Ende noch ein paar kleine offene Fragen, bei denen ich mir etwas mehr Genauigkeit gewünscht hätte. Insgesamt ein beeindruckendes Werk. Diese Reihe ist definitiv nichts für die Massen, aber wer bereit ist, sich auf eine anspruchsvolle Geschichte einzulassen, wird hier auf seine Kosten kommen.
»Ich bin das Ende und der Anfang. Die Welt ist ein Gemälde, und ich halte den Pinsel. Ich bin eine Göttin.«
Im Zeichen der Mohnblume ist eine echt intensive Geschichte, die einen emotional ziemlich mitnimmt. Es geht um Krieg, Macht und die harten Konsequenzen von Entscheidungen, aber auch um Menschlichkeit, Zusammenhalt und den Preis, den man für Stärke zahlt. Rin, die Hauptfigur, ist eine der tragischsten Heldinnen, die man sich vorstellen kann. Am Anfang wirkt sie noch wie jemand, der einfach nur überleben will, doch je weiter die Geschichte geht, desto mehr verfällt sie dem Wahnsinn – besonders durch ihre Verbindung zum Phönix. Man merkt richtig, wie sie sich immer mehr verliert, paranoider wird und die Grenzen zwischen richtig und falsch verschwimmen. Ihr Kampfgeist ist bewundernswert, aber auch zerstörerisch – für sie selbst und für alle um sie herum. Was das Buch so besonders macht, ist, dass es eben nicht die typische „Held gewinnt“-Story ist. Siege fühlen sich nie endgültig an, weil hinter jedem Sieg neue Kämpfe und Opfer stehen. Es zeigt, dass es im Krieg nicht nur darum geht, wer die besseren Soldaten hat, sondern dass es genauso um Politik, Manipulation und die Psyche der Menschen geht. Ohne Verbündete, ohne Menschen, die einem den Rücken stärken, ist man verloren – das wird in der Geschichte immer wieder deutlich. Und trotz all der Dunkelheit gibt es auch Momente der Menschlichkeit und Nächstenliebe. Freundschaften sind überlebenswichtig, auch wenn sie oft auf harte Proben gestellt werden. Aber das Buch zeigt auch brutal ehrlich: Niemand kommt unbeschadet aus so einem Leben heraus. Insgesamt ist Im Zeichen der Mohnblume ein verdammt starkes, aber auch niederschmetterndes Buch. Es macht nicht glücklich – im Gegenteil, es macht einen nachdenklich und vielleicht sogar ein bisschen paranoid. Aber genau das macht es so gut.

Episches Finale
Die Vorfreude auf das Finale war riesengroß nach den anderen 2 Bänden. Der Inhalt ist relativ komplex und die Kapitel sind gefühlt echt lang. 🙈 Alles sehr detailliert und viel Entwicklung der Charaktere. Mich hätte mehr Inhalt über den Schamanismus interessiert und weniger kriegskunst wäre schön gewesen. Alles in einem fand ich das das Buch doch gezogen hat und an einigen Stellen die Spannung gefehlt hat. Denke das ist der Grund warum ich so lange für dieses Buch gebraucht habe. Aber sonst hat mir die Reihe gut gefallen
Im Zeichen der Mohnblume: Die Erlöserin" ist nicht nur der Abschluss einer brutalen, düsteren sowie epischen High-Fantasy Trilogie, sondern ein Werk, das den Leser in eine gnadenlose Welt voller Zerstörung, Krieg und Verrat zieht. R. F. Kuang hat mich sprachlos, erschüttert und mit einem großen Gedankenchaos zurück gelassen. Sie liefert ein Finale, das bittersüß, grausam, ehrlich und erbarmungslos zugleich ist. Sie gibt auf diesen komplexen Krieg, der von der asiatischen Geschichte inspiriert ist, keine einfache Antwort. Es gibt kein glückliches Ende, kein „sie leben glücklich bis ans Ende ihres Lebens". Kuang bietet nur die bittere Realität, die aus den Kosequenzen des Krieges und was dieser aus den Charakteren gemacht hat, entstanden ist. Die Autorin Übertrifft sich mit diesem Abschluss selbst. Hat Charaktere geschaffen, die unter die Haut gehen. Gibt der Handlung und den Kriegsstrategien ihre Zeit. Das Ganze erzählt sie mit einer Bildgewalt und Schonunglosigkeit, die mir regelmäßig den Atem geraubt hat. Hut ab vor diesem außergewöhnlichen Erzähltalent. Und auch wenn ich während des Lesens nur Bedrücktheit und keinen Funken Fröhlichkeit empfunden hebe, gehören diese Bücher definitiv zu den Besten die ich je gelesen habe. Aber Achtung: nichts für schwache Nerven!!!
Diese Trilogie lässt mich sprachlos zurück
Es ist Wahnsinn, was hier wieder passiert und nicht passiert ist. Wie viel Verrat, Niederschläge und Hoffnung. Und vorallem die große Frage: gibt es bei Krieg überhaupt Gewinner und hört das überhaupt wirklich auf. Diese Buchreihe ist wirklich einzigartig!
Ein gelungener Abschluss für eine epische Reihe 🐦🔥🐉
Mit Rin bin ich auch im dritten Teil nicht wirklich warm geworden und manchmal hatte ich das extreme Bedürfnis zu schreien… Aber es gibt ja noch soviele andere tolle Charaktere wie Kitay 🫶🏻 und auch Venka 🫶🏻 Ich habe alle drei Bücher wirklich geliebt, trotz der ganzen Grausamkeiten. Eine Reihe die wirklich in meinen Gedanken und meinem Herz bleiben wird ❤️

Ich mach’s kurz: Dieses Buch ist zu lang. Punkt. Es zieht sich stellenweise wie Kaugummi – ABER (und das nervt fast noch mehr): es ist trotzdem verdammt spannend. Und die Plot-Twists? Teilweise so unvorhersehbar, dass ich kurz dachte: Okay, respekt. Jetzt zu Rin… Was zur Hölle ist mit ihr passiert?! Die Frau ist keine Heldin. Nicht mal ansatzweise. Über die drei Bände hinweg entwickelt sie sich gefühlt konsequent zur Endgegnerin ihrer eigenen Story. Phönix = Wut und Zerstörung? Ja Glückwunsch, sie hat das Konzept komplett durchgespielt. Am Ende geht’s nicht mehr um „Nikan retten“ – die hat einfach Bock, alles niederzubrennen. Und ihre Gedankengänge? Irgendwann einfach nur noch… anstrengend. Wirklich. Kitay hingegen? Der einzige Mensch in diesem Chaos, der noch halbwegs geradeaus denken kann. Für mich ganz klar: heimlicher Held, auch wenn er sich emotional komplett in den Abgrund mitziehen lässt. Was man der Reihe lassen muss: Sie ist brutal. Und zwar richtig. Hier wird nichts romantisiert, nichts weichgezeichnet. Teilweise sitzt du da und denkst dir einfach nur: Alter… das ist heftig. Aber genau deshalb fühlt es sich auch so echt an. Fazit: Ich fand die Reihe stark – aber empfehlen? Schwierige Kiste. Das ist kein „ach wie schön“-Fantasy, das ist eher „fühl dich schlecht und denk danach drüber nach“.

Wow
Ich bin wirklich überfordert mit der Bewertung hier, daher werde ich die Sterne später anfügen. Es gab vieles in diesem Buch was ich mochte, doch auch einiges was ich kritisiere. Fangen wir mit dem Schreibstil an. R F Kuang weiß definitiv wie man schreibt. Sie stellt den Krieg da wie er wirklich ist, brutal und zermürbend. Und das merkt man dieser Reihe an. Die Stimmung ist meistens düster und erdrückend, aber das passt hier super. Rin als Protagonistin, liebe ich sehr. Ich möchte auf gar keinen Fall ihre Handlungen rechtfertigen, doch ich verstehe warum sie getan hat was sie eben getan hat. Sie hat Fehler, macht Fehler und ist eben noch unfassbar jung. Trotzdem liebe ich ihren Rage. Sie ist keine typische Heldin, sondern eher eine Antiheldin und das fand ich sehr erfrischend. Kitay und Venka waren meine liebsten Nebencharaktere. Beide mochte ich auf ihre eigene Art und Weise. Zu Chaghan konnte ich nie eine Verbindung aufbauen, daher war er mir eigentlich eher egal. Nezha hingegen habe ich nach dem Ende von Band 2 gehasst. Nach diesem Teil hier hasse ich ihn etwas weniger, aber mögen werd ich ihn trotzdem nie. Leider war das Ende auch überhaupt nicht meins. Ich verstehe warum es so passieren musste wie es passiert ist, aber ich persönlich hätte mir einfach etwas anderes gewünscht. Ab hier: Spoilerwarnung❗️ Die Trifekta… Ein Punkt der mich leider sehr genervt hat. Über 3 Bücher wurde die Legende dieser 3 Figuren aufgebaut. Es hieß sie seien so stark und mächtig. Und dann sterben sie innerhalb eines Wimpernschlags? Really? Das fand ich unfassbar schade. Auch die erste Hälfte des Buches, war leider nicht meins. Vieles hat sich für mich einfach gezogen. Es war nicht ganz langweilig aber die Sogwirkung aus Band 1 kam absolut nicht auf. Und so sehr ich Rin auch liebe, sie hat mich in der ersten Hälfte etwas genervt. Sie wurde in den vorherigen Bänden bereits ausgenutzt und jetzt verhält sie sich hier wieder wie ein Spielball und lässt sich rumschubsen? Ernsthaft? Klar Rin macht Fehler und eigentlich gefällt mir das, aber das hier war eher lächerlich. ❗️Spoilerwarnung Ende❗️ Alles in allem mag ich die Reihe wirklich gerne und werde sie auch eventuell nochmal lesen, nur ein Highlight ist sie leider für mich nicht geworden🥰
„Die Erlöserin“ ist ein würdiger Abschluss der Trilogie. Kuang gelingt es, die Geschichte zu einem packenden und nachdenklich stimmenden Ende zu führen. Fans von epischer Fantasy mit tiefgründigen Charakteren und politischen Themen werden dieses Buch zu schätzen wissen. Es ist jedoch nicht für schwache Nerven geeignet, da es viele brutale Szenen enthält.
Höhenflug der Gefühle
Auch das Finale der Trilogie um Rin, Kitay, Nezha &&& konnte mich begeistern. Jedoch war das Buch schon ab irgendeinem Punkt nur noch wirr, brutal, grausam und deprimierend - das muss man echt wissen. Es zog sich teilweise auch ein bisschen uns ich bin auch "froh" die Geschichte nun abgeschlossen zu haben, so sehr ich die beschriebene Welt & Charaktere beeindruckend empfunden habe. Das Ende hat mich nichtsdestotrotz emotional auch gekillt, heule nun. Eine insgesamt solide Trilogie - ich würde jedes weitere Buch der Autorin sofort kaufen!!!
Nun ist die Geschichte um Rin also zu Ende und ich muss sagen, dass mir dieser Band am besten gefallen hat. Rin hat sich für mich hier am vernünftigsten verhalten und aus ihren vorangegangenen Fehlern gelernt. Außerdem hat sie gelernt auf andere zu hören, was nicht zuletzt an dem Ankerband zu Kitay lag. Aber auf den letzten 70 Seiten ist sie mir wieder sehr unsympathisch geworden, mit ihren Entscheidungen und wie sie sich ihren Freunden und Verbündeten gegenüber verhalten hat. Aber ihre allerletzte Entscheidung konnte ich dann doch wieder verstehen.
Was für ein Finale!
Die Charaktere machen im Verlauf der drei Bände eine beeindruckende Entwicklung durch, was die Geschichte durchgehend spannend und mitreißend macht. Mit den ausführlichen Beschreibungen der Schlachten und Strategien hatte ich stellenweise etwas Mühe, da mich dieser Teil weniger interessiert, aber insgesamt hat mir das Buch (bzw. die Reihe) wirklich sehr gut gefallen!

Ein Ende mit einem großen Knall.
Der dritte Teil zeigt auf welche Folgen Krieg haben und wie schwer es ist über diese hinweg zu kommen nachdem man die ganze Zeit in jedem nur einen Feind vermuten konnte. Gleichzeitig geht es auch darauf ein wie leicht es ist, Menschen nur noch als Waffen zu sehen und ihnen nicht mehr an Gefühlen und Gedanken zu geben als einer einfachen Waffe. Ich fand es gut und bewegend geschrieben und man fängt auch dabei an vieles zu hinterfragen.
Was soll ich sagen - es war ein auf und ab der Gefühle und eine würdige Reise! Nach Beendigung dieser Trilogie habe ich mich gefühlt, als würde ich einen guten Freund weglegen. Ich fühle mich etwas leer, weil ich nicht weiß, was nur ansatzweise Ähnlichkeit mit der Reihe hat oder daran herankommt, kennt ihr das? Ich sträube mich noch ein bisschen, in eine neue Welt einzutauchen und hänge mit meinem Gedanken immer wieder an den Büchern. Es war absolut fantastisch 💜
Great ending
3.5★ I really liked this series overall, but book one is still my favorite. With every book, I found myself liking Rin a little less—but I’m pretty sure that was the point. Her character just keeps getting more complicated (and frustrating), which honestly made her feel more real. The ending was WILD. Like actually insane. So many twists kept coming one after another, and I didn’t see half of them coming. It’s definitely a heavy read and deals with some really dark topics, so it’s not always “enjoyable” in a fun way—but it’s super gripping. Overall, I had a good time with it and I’m really glad I read the series.
Authentisches, wehmütiges Finale
Auch der letzte Teil der Trilogie ist unglaublich gut geschrieben. Es ist schwer in Worte zu fassen, was hier am meisten beeindruckt nach den ersten beiden Büchern - Es ist einerseits ein Ende, das mich als Leser sprachlos zurücklässt und das Gefühl vermittelt, da müsse noch etwas kommen. Irgendeine Anekdote oder eine Bedeutung - aber so ist es in Kriegen eben meistens nicht. Und das macht diesen Roman schmerzlich realitätsnah und regt zum Nachdenken an. Immer wieder hat das Buch heftige Erkenntnisse. Für mich war es die Aussage des Sehers, es würden keine neuen Geschichten geschrieben, sie würden sich nur wiederholen. Und ja, auch diese Geschichte wiederholt sich (leider) immer wieder. Es ist ein unglaublich bereicherndes und authentisches Buch, das sich selbst treu bleibt und den Leser auch mit eigenen Vorurteilen konfrontiert. Ich bin der festen Überzeugung, es bringt den Leser persönlich weiter.
Ich bin etwas unentschlossen was diese Reihe angeht. Zum einen war es super spannend und ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen, zum anderen fand ich es sehr schwer einzelne Personen im Buch zu mögen. Und sobald man jemanden mochte passiert wieder eine Wendung. Im Grunde eine großartige Reihe doch teilweise leider etwas langatmig
Ein gelungener Abschluss der Reihe
Das und wie gut R. F. Kuang schreiben kann, beweist die mir immer wieder. Für mich kam der dritte Band der Reihe nicht ganz an den zweiten heran, dennoch fand ich auch ihn richtig gut. Das Worldbuilding und die Handlung bleiben weiterhin durchdacht. Das Ende? Es hat mich zerstört, aber ich hätte mir kein besseres Ende für die Geschichte ausmalen können. Ich kann eigentlich nicht viel mehr sagen, als das alle diese Reihe gelesen haben sollten. Sonst verpasst ihr etwas.

Krasses und trauriges Ende
Ich hab schon etwas mit dem Ende gerechnet aber das es so krass wird hätte ich nicht gedacht. Die ganze Zeit hab ich schon irgendwie gehofft das Rin es doch irgendwie schaffen wird ohne sich wieder beugen zu müssen. Die Reihe zeigt sehr viele Prallen zu der Welt in der wir leben und zu vergangen Kriegen was ich sehr gut fand. Leider nur 4 Sterne da so viele Fragen irgendwie noch ungeklärt sind die ich noch gerne gewusst hätte: Was ist mit Lehrer Feyrik, Kesegi, Unegen und Enki passiert? Warum hat Rin es so einfach geschafft die Trifekta und den Wind Gott zu besiegen obwohl sie eig so stark waren? Etc…

Furchtbare Charakterbeschreibung, die eine komplexe Welt mit einer guten Story, leider zunichte gemacht haben.
Ich bin ehrlicherweise schockiert über den dritten Teil. Achtung Spoiler: In drei teilen wurde eine hoch komplexe Welt erschaffen und darin eine sehr verworrene Geschichte integriert, die aber zu keinem Zeitpunkt verwirrend oder schlecht war. Kriegsgeschehnisse wurden gnadenlos dargestellt und damit eine grausame Atmosphäre geschaffen. Man hat die Beweggründe von Rin von Anfang an verstanden und das Potenzial war riesig. Die Charakterentwicklung war manchmal etwas plötzlich und unvermittelt aber dennoch verständlich. Was aber überhaupt nicht funktioniert hat, in eigentlich keinem Teil, aber im dritten am wenigsten, waren die Charaktere an sich. Ich hab noch nie so wenig mitgefühlt, wenn wichtige Personen gestorben sind. Es kam nie eine wirkliche Trauer auf. Selbst am Ende vom dritten Teil, war man schon fast froh das es vorbei war. Ich hab tatsächlich das Gefühl der Autorin ging es genauso. Was eigentlich mit dem Vorwort schon fast ironisch ist, da wurden wir Leser aufgefordert Eimer für die Tränen bereit zu halten. Ich wüsste nicht, wann ich einen gebraucht hätte. Ich verstehe die Entwicklung von Rin. Von der Musterschülerin, die den ärmlichen Verhältnissen entkommen möchte und dann unverhofft in einen Krieg gerät, der sie natürlich (auch negativ) formt. Aber eine echte Tiefe haben die Charaktere leider nicht bekommen. Emotional hat mich der Schreibstil der Autorin leider nie abgeholt. Es war eher eine sachliche Beschreibung der Ereignisse und Menschen, aber keine emotionale und tiefe Verbindung zu all den Personen, vor allem nicht zu Rin und Kitay.
I survived the Poppy Wars Trilogy
This trilogy is something you witness and survive, truly. Never have I seen Fantasy Books that are based on war deal so gruesomely realistically with the aftermaths of it. And though I sobbed at the end it was clear that there was only one way the story COULD end. As Rin said repeatedly, it was a foregone conclusion.
Episches Finale!!
Wenn man nicht möchte das eine Geschichte endet… und sie es aber leider doch tut. Alle drei Bücher der Reihe habe ich geliebt! Die Geschichte um Rin, Kitay, Nezah und den Rest war eine ganz besondere Reise und eine Achterbahnfahrt der Gefühle! Der Schreibstil war einmalig und trotz der Längen der Bücher, die teilweise 800 Seiten dick sind, für mich nie langweilig. Wer auf Mulan Vibes, Machtkämpfe und Götter steht, dem kann ich die Reihe nur empfehlen. Aber, Triggerwarnung, die Geschichte ist nichts für jedermann, denn es geht um Krieg mit allen seinen Folgen.
Unerwartetes und unbefridigendes Ende.
Der Anschluss dieser Trilogie hat mich ein wenig enttäuscht. Die Portagonistin empfand ich mit fortschreitenden Buch immer unsympathischer. Von dem Ende abgesehen ist das Buch allerdings ganz gut. Auch in dem letzten Band der Reihe gibt es immer noch Wendungen und unerwartete Handlungsstränge.
Ich habs geschafft. Endlich.
Mehr kann ich fast nicht dazu sagen. Für die Trilogie habe ich fast einen Monat gebraucht. Mit jedem Band wurde es anstrengender. Auch Band drei zog sich unermesslich. So viel Gerede, das Keine Früchte trug. Rin war unfassbar nervig und ich konnte mit keinem Charakter über 3 Bücher hinweg eine Bindung aufbauen. Tote waren mir egal. wenn es spannend wurde, dann nur für so 50 Seiten, nur um dann 100 bis 200 Seiten in langweilige Erzählungen auszuschweifen. Das Ende war vorhersehbar und ich bin froh, dass es passierte. Nur über Nezha hätte ich gerne mehr erfahren. Über ihn und seine Geschichte. Aber jetzt ist es vorbei und ich würde es nicht nochmal lesen.

Epischer Abschluss der Triologie
Auch im letzten Band der Triologie beschreibt R. F. Kuang weiterhin schonungslos die Kriegshandlungen. Ebenso kommen in diesem Band die Folgen des anhaltenden Kriegsgeschehens und deren Nachwehen vor. Schonungslos, ungeschönt, ehrlich. Hier tauchen ganz viele moralische Fragen auf und man fängt an, mitzugrübeln, welcher Weg der Richtige ist. Das Ende ist ebenso grausam und ehrlich - aber nach einigem Überlegen das einzige und sinnvoll Ende, was Kuang hätte wählen können. Diese Reihe ist für mich definitiv eine der besten Triologien, die ich bisher gelesen habe. Eine ganz klare Leseempfehlung (aber nur, wenn man nicht zart besaitet ist) von mir.
Höhen und Tiefen
Diese Reihe ist wirklich schwierig zu bewerten. Teil 1 war fantastisch, Teil 2 enttäuschend und Teil 3 irgendwie beides. Am frustrierendsten fand ich, was mich an Teil 2 schon gestört hat: Rin muss immer wieder aus Fehlern lernen, die sie am Ende von Teil 1 eigentlich schon gemacht und auch bereits daraus gelernt hatte. Ein besonderer Reiz von Teil 1 war der Schock-Faktor, der in den Fortsetzungen nicht mehr wirklich da ist. Außerdem wird ein bestimmter Handlungsstrang sehr lange aufgebaut, um dann total abrupt zu enden. Trotzdem ist Rin eine Protagonistin, wie ich sie sonst noch nie gelesen habe. Sie ist bei weitem keine Heldin und besonders das gefällt mir so an ihr. Es ist wahrscheinlich auch schwierig immer die richtigen Entscheidungen zu treffen mit einem Gott der Rache und des Zorns im Kopf. Rins mentale Abgründe waren für mich definitiv ein Highlight. Etwas mehr hätte ich gerne von den ideologischen Auseinandersetzungen zwischen Rin, der Republik und den Hesperianern gelesen. Stattdessen beschränkten sich die Konflikte für meinen Geschmack zu häufig auf Schlachten zwischen den Armeen. Die aufgrund der göttlichen Kräfte von Rin (und einigen anderen) auch teilweise unnötig wirken. Das Ende konnte mich aber wieder überzeugen. Auch, wenn es nicht unbedingt ein Ende war, dass ich mir gewünscht hätte. Aber es war trotzdem nachvollziehbar und logisch. Und lässt mich auch ein bisschen auf einen weiteren Band hoffen.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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✨️ Band 3 ✨️
Oha.... 🤯🤯 was für ein episches Ende einer tollen und außergewöhnlichen Trilogie 🤌🏻💪🏼. Auch im letzten Band gab es schwerwiegende Themen, wie z.b Krieg, Rassismus, Verrat und Religion ☝🏻. Die Entwicklung von Rin als Protagonistin ist einfach bloß erschreckend 😢. Sie nimmt schonungslos Rache an ihren Feinden und verliert sich dadurch immer mehr in ihrem Chaos 🫣. Es war wieder einmal düster, brutal und emotional 🌒☠️. Die Folgen, welche mit Krieg einhergehen, werden wieder bildhaft beschrieben und sind nichts für schwache Nerven 🩸🔪☠️. Mit dem Ende hatte ich absolut gar nicht gerechnet 🤯. Es hatte mich eiskalt erwischt, war aber im Nachhinein auch irgendwie das einzige, was Sinn gemacht hat 🤗. Diese Trilogie ist eine absolute Leseempfehlung 🫶🏼🥰.
Bitteres Ende für eine bittere Geschichte
Nachdem Rin in Band 2 belogen und verraten wurde, gelang ihre Flucht in ihre Heimat und von dort geht ihre Reise weiter. Sie nimmt Rache, sie fegt mit ihrer Fähigkeit als Schamanin ihre Feinde vom Feld. Dabei versinkt sie immer weiter ins Chaos und es ist wirklich grausam als Leser dies beizuwohnen. Die Schrecken und Folgen des Krieges werden so gut und so schonungslos rüber gebracht. Das Ende ist absolut konsequent durchgezogen worden und ist so unglaublich bitter. Die Autorin hat eine sehr starke Geschichte verfasst, die sich mit Krieg und dessen Folgen, aber auch mit Verrat, Religion, Rassismus und Kolonialmacht auseinandersetzt und was all das mit einem Land und einer Kultur anstellen kann. Was es mit den Menschen machen kann. Eine sehr starke Reihe.
Ein kraftvoller, schonungsloser und unvergesslicher Abschluss einer außergewöhnlichen Trilogie.
Auch der dritte und letzte Band der Reihe hatte es in sich und die Geschichte ging so fantastisch und intensiv weiter, wie ich es mir erhofft hatte. R.F. Kuang hat es wieder einmal geschafft, mich vollkommen in diese düstere, komplexe und emotionale Welt hineinzuziehen. Das Ende war nicht das, was ich erwartet hatte. Mit etwas Abstand wird für mich aber klar: Es war das einzig sinnvolle und richtige Ende. Ein Abschluss, der wehtut, aber genau deshalb so tief berührt. Ich habe gelitten, ich habe geweint, war entsetzt, wütend – und habe trotzdem jede einzelne Seite geliebt. Für mich eine absolut lesenswerte Reihe, die mich noch für eine sehr lange Zeit begleiten wird.
Nicht in Worte zu fassen…
Es hat mich sehr viel Überwindung gekostet den dritten und letzten Teil der Reihe anzufangen und jetzt, wo ich sie beendet habe, geht es mir gar nicht gut… ‼️ Spoiler ‼️ Ich dachte mir schon, dass es kein Happy End geben wird, ich hatte auch schon eine big ass fight Szene im Kopf zwischen Rin & Nezha, aber dass die Fang Runin so stirbt, davor mit Kitay kämpft (weil er sie stoppen wollte) und Nezha es nicht geschafft hat, Rin das Leben zu nehmen und sie es basically selbst macht, damit habe ich wirklich nicht gerechnet… Es sind einige Tränen geflossen in den ca. letzten 15 Seiten. Als ich das „Bonus Kapitel“ gesehen hatte, wusste ich nicht, was auf mich zukommen wird… es hat einige Sätze gebraucht, bis ich verstanden habe, dass es um Nezha‘s POV geht und um Szenen, die verteilt über die Reihe passiert sind… sein POV hat mich erneut zu weinen gebracht… R.F. Kuang hat mich wirklich dazu gebracht, dass ich sagen kann, dass diese Reihe in meiner Top 2 ist von meinen Lieblingsbüchern/ Reihen. Shoutout an Sie 👏🏻👏🏻👏🏻
Man sollte hier keine Heldengeschichte erwarten.
Im letzten Band spitzt sich nochmal alles zu. Entscheidungen, Ideologien und Konflikte, die in den ersten beiden Büchern aufgebaut wurden, laufen hier zusammen. Gerade im letzten Teil passiert sehr viel auf einmal, was stellenweise etwas überwältigend sein kann. Man merkt deutlich, dass alles auf das Ende zusteuert. Rin ist dabei auf keinen Fall die klassische Heldin. Für mich ist sie eher eine Anti-Heldin, deren Zorn und ihr Wunsch nach Macht immer wieder moralische Grenzen verschwimmen lassen. Viele ihrer Entscheidungen konnte ich nicht komplett nachvollziehen. Gleichzeitig wirkt ihr Weg über die drei Bücher hinweg konsequent – vieles davon war im Grunde schon im ersten Band angelegt. Das Ende hat bei mir vor allem ein Gefühl hinterlassen: Eigentlich hätte es gar nicht anders ausgehen können. Insgesamt ein intensiver Abschluss einer Reihe, die Themen wie Krieg, Macht, Kolonialisierung und Radikalisierung ziemlich kompromisslos behandelt. Eine Wohlfühlreihe ist das auf keinen Fall – aber genau das macht sie auch so eindrucksvoll.
Ein episches Finale für eine geniale Triologie.
Die Reihe ist keine leichte Kost. Es werden sehr realistisch und anschaulich die Gräueltaten und Folgen eines langen Krieges und das damit verbundene Leid dargestellt und es wirft sehr viele moralische Fragen auf. Es geht viel um Schlachten, Kriegsstrategien und politische Machtkämpfe. Rin ist keine klassische Heldin, was sie manchmal schwer verständlich, aber gleichzeitig nahbar macht. Die Reihe ist an die Geschichte Chinas Mitte des 20. Jahrhunderts angelehnt. Man findet Parallelen zum zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg (1937-1945), dem Nanjing Massaker und zur Einheit 731. Die Reihe ist absolut empfehlenswert und regt zum Nachdenken an.
Es gibt viel zu sagen! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ - Bewertung mehr als verdient. „Im Zeichen der Mohnblume - Die Erlöserin“ ist nicht nur der Abschluss einer düsteren und epischen Trilogie, sondern auch ein emotionaler Kraftakt, der den Leser in eine gnadenlose Welt voller Verrat, Illusionen und unermesslicher Zerstörung entführt. R. F. Kuang versteht es meisterhaft, die apokalyptischen Töne eines Krieges, der sich zu einem Bürgerkrieg ausweitet, in eine Sinfonie der Verzweiflung und des menschlichen Willens zu kleiden. Und dabei verliert sie nie die komplexen, zutiefst menschlichen Charaktere aus den Augen, die diesen Krieg führen – allen voran Rin, Kitay und Nezha. Rin, die Protagonistin der Trilogie, ist vielleicht das beste Beispiel für eine Anti-Heldin, die moderne Fantasy zu bieten hat. Ihre Reise ist nicht die einer klassischen Heldin, sondern die eines gebrochenen, zornigen Wesens, das auf der Suche nach Macht und Identität oft die Grenze zwischen Recht und Unrecht verwischt. Ihr feuriger Eifer, der sie antreibt, das Unrecht, das ihr und ihrem Volk angetan wurde, zu rächen, führt zu einer Kette von Entscheidungen, die genauso zerstörerisch wie tragisch sind. Rin ist keine Figur, die sich um Sympathie bemüht – und doch fühlt man mit ihr. Man versteht ihren Schmerz, ihre Wut, ihren ständigen Kampf, ihre Zerbrechlichkeit, die sie hinter einer Fassade aus unermesslicher Macht versteckt. Kuang zwingt uns, Rin nicht als Heldin zu sehen, sondern als Produkt einer Welt, die sie in den Wahnsinn und in die Dunkelheit getrieben hat. Kitay, auf der anderen Seite, fungiert als Rins moralisches Gegengewicht. Er ist nicht nur ihr engster Vertrauter, sondern auch ihre emotionale Stütze in den dunkelsten Momenten. Kitay verkörpert das Gewissen, das Rin oft zu verlieren droht. Seine Loyalität und Liebe zu Rin sind unerschütterlich, auch wenn er sich immer wieder bewusst wird, wie weit sie sich von dem Mädchen entfernt hat, das er einst kannte. Doch auch Kitay bleibt nicht unversehrt. Der Bürgerkrieg, der Verrat und die Grausamkeit des Krieges hinterlassen Spuren in ihm, und im Laufe des Buches erkennen wir, dass auch er Opfer bringen muss, die ihm alles abverlangen. Nezha ist das komplexeste Puzzlestück dieser Dreiecksbeziehung. Sein Verrat an Rin erschüttert die Fundamente ihrer Welt – und unserer Erwartungen. Doch Kuang lässt uns nicht einfach in den klassischen Kategorien von „Gut“ und „Böse“ verharren. Nezhas Entscheidungen sind geprägt von seiner eigenen Last, seiner Verantwortung und dem tiefen inneren Konflikt zwischen Freundschaft, Ehre und Pflicht. Man versteht seine Beweggründe, auch wenn man sie nicht gutheißen mag. Seine Kämpfe, sowohl äußerlich als auch innerlich, zeigen die Grautöne, die den gesamten Krieg durchziehen. Er ist weder nur der Bösewicht noch das unschuldige Opfer, sondern ein Mann, der in einer Welt gefangen ist, in der es keinen klaren Ausweg gibt. Der Krieg selbst, der als treibender Hintergrund für die Charakterentwicklung dient, wird von Kuang als ein unbarmherziges, unerschütterliches Monster dargestellt. Es gibt keine Helden in diesem Konflikt, nur Überlebende, und oft nicht einmal das. Verrat ist allgegenwärtig – sei es politisch, persönlich oder ideologisch. Die Illusionen von Ehre und Ruhm, die so oft in Kriegsromanen gefeiert werden, zerbrechen unter der brutalen Realität des Kampfes und der Zerstörung. Die Schlachtfelder sind keine Orte des Ruhms, sondern der Verzweiflung, und selbst die größten Siege fühlen sich leer und sinnlos an. Die letzten 150 Seiten des Buches sind eine emotionale Tour de Force. Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, ob ich das Ende mögen würde. Wie sollte diese apokalyptische Reise in etwas enden, das befriedigend und gerecht zugleich wäre? Doch Kuang liefert ein Ende, das all diesen Erwartungen trotzt. Es ist ein würdiges Finale – herzzerreißend, ehrlich, grausam und bittersüß. Es gibt keinen einfachen Trost, keine leichten Antworten. Es gibt nur die Realität der Konsequenzen, die von den Handlungen der Charaktere geformt wurden. Rin ist keine Heldin. Sie ist eine Frau, die von einer Welt geformt wurde, die ihr keine Wahl ließ. Und doch fühlt man am Ende mit ihr. Kuang hat etwas Seltenes und Wertvolles geschaffen: Eine Geschichte, die trotz ihrer Dunkelheit und Brutalität das menschliche Herz in all seiner Verletzlichkeit und Stärke zeigt. „Die Erlöserin“ ist ein Werk, das lange nach dem letzten Satz nachhallt – ein endgültiger, unausweichlicher Marsch in die Dunkelheit, aber auch ein ergreifendes Echo von Menschlichkeit und Empathie inmitten der Flammen. Absolute Leseempfehlung!!!
Für mich der schwächste Teil der Reihe
Insgesamt fand ich diese Reihe sehr gut. Die Bücher waren alle richtig gut geschrieben und die Geschichte war fesselnd. Trotzdem gehört diese Reihe nicht zu meinen Lieblingsbüchern und ich bin froh sie beendet zu haben. Für mich persönlich war es einfach zu Kriegs-lastig und die Geschwindigkeit der Erzählung zu schnell. Man wird von Kampf zu Kampf geführt, ohne Ereignisse zu verarbeiten, wie z.B. sehr wichtige Tod oder Traumata. Achtung (ggf.) kleiner Spoiler: ich fands ziemlich blöd, dass eine Figur von den Toten zurückgeholt wurde, nur um dann nach zwei Seiten wieder zu sterben? Gerade bei besonders wichtigen und großen Figuren fand ich es sehr schade, dass man sich keine Zeit genommen hat den Verlust zu verarbeiten. Somit blieb bei mir die emotionale Tiefe der Ereignisse fern. Außerdem gab es für mich einige Handlungsstränge, die offen geblieben sind, was mich immer krass triggert. Bin auch bisschen frustriert und enttäuscht, da ich die Reihe wirklich richtig gut gefunden hätte, hätte man den Fokus nicht nur auf den Krieg gelegt. Dafür hätten mir zwei Bände gereicht und gerade im dritten Teil kam nicht mehr allzu viel neues hinzu und es kam mir nochmal mehr monoton vor als es schon im 2. Teil der Fall war. Wenn man Fan von Krieg und Fantasy ist, kann man die Reihe gut lesen, aber für mich persönlich waren es nicht die besten Bücher, die ich jemals gelesen habe.
Ein würdiger Abschluss.... Ein fulminantes Ende... Rin muss sich auch im letzten Band vielen unerwarteten Herausforderungen stellen. Eine Kriegsstrategie entwickeln und die Menschen überzeugen, für die richtige Seite zu kämpfen. Doch was ist richtig? Was ist falsch? Auch der dritte und letzte Teil dieser Sagenhaften Reihe hat wieder auf ganzer Linie überzeugt. Wahnsinnig spannend und unterhaltsam geschrieben. Was R.F.Kuang mit dieser Reihe geschaffen hat, ist einfach nur unglaublich! Man liest diese Geschichte nicht, man ist mittendrin! Und auch wie in den vorherigen Rezis kann ich mich nur wiederholen, wer diese wunderbare Story der Mohnblumensaga noch nicht kennt, sollte das schnell ändern! Absolute Leseempfehlung ! PS: Wer hier auf eine Lovestory hofft, ist mit diesen Büchern nicht gut beraten, diese sucht man hier vergebens.
Krieg, Götter, Erlösung.
Fang Runin sieht sich Intrigen gegenüber, Teilen der Trifekta und einem Drachen. Was soll ich sagen, ich bin zwischendurch für ein paar Monate verhungert. Entsprechend fällt mir nicht viel ein. Nach wie vor gehört dieses Buch zu einer wirklich einnehmenden Trilogie, allerdings strengte es mich zunehmend an, Rin mit Geduld und Verständnis zu begegnen, was aber auch wieder davon zeugt, wie gut R.F. Kuang schreibt. Ein erfolgreicher und gelungener Abschluss!
So alle drei Bücher hintereinander in einem Ritt gelesen. Dadurch war es jetzt auf der Zielgeraden etwas anstrengend aber es hat sich gelohnt. Auch wenn Rins Hin und Her auch etwas zermürbend war und Verrat hier, Verrat da, aber so ist eben der Krieg und gerade auf Ende zu alles etwas undurchsichtig. Das Buch hat wie Kuangs andere Bücher die ich bisher gelesen habe kein Happy ekd und auch ein offenes Ende. Ein weiterer Teil wäre schön aber da die Geschichte der drei Bände aus Rins Perspektive erzählt wurde, macht das keinen Sinn. Die Story musste so enden wie sie geendet ist und jeder kann sich dann seinen weiteren Teil denken. Der Abschluss hat definitiv Sinn gemacht.
Ich muss jetzt erstmal für eine Weile an die nächstbeste Wand starren.
Ich fand dieses Buch nervig, zäh, langatmig, anstrengend und verstörend. Rin ging mir unglaublich auf die Nerven, weil sie so naiv ist, leichtgläubig und immer wieder dieselben Fehler macht. Die restlichen Charaktere fand ich schwach, unmoralisch oder schlicht uninteressant. Ich hätte mir oft eine Karte oder einen besseren Überblick, einen ordentlichen Plan gewünscht. Alles in Allem hat sich dieses Buch gelesen wie das wahre Leben. Der wahre Krieg. Es war frustrierend. Es war furchteinflößend. Und wenn ich nicht vier Sterne gebe, müsste ich nur einen geben - denn ich lese Bücher um aus dem wahren Leben zu fliehen, nicht um mich nachhaltig zu traumatisieren. Nicht zu vergessen: Rebecca F. Kuang hat internationale Geschichte, chinesische Militärstrategien, kollektive Traumata und Sinologie studiert. Sie weiß genau was sie hier schreibt - viele der Ereignisse in diesem Buch lehnen sich an die Geschichte Chinas an. Das Ende hat mich überrascht, es kam so schnell und unerwartet. Aber ich schätze mal auch das entspricht dem wahren Leben.
Der Anfang zieht sich etwas dahin, aber schnell kommt wieder Spannung auf. In diesem letzten Teil fügen sich die Puzzleteile langsam zusammen und Wahrheiten kommen ans Licht. Wahrheiten, die einem möglicherweise noch mal eine ganze andere Sicht auf die Dinge geben. Es wird spannend und emotional. Wie auch schon in den Vorgängerbänden spielen Krieg und Strategie eine große Rolle, wobei der Fokus dieses Mal auf Letzterem liegt. Man sieht Charaktere aus neuen Winkeln, zweifelt daran, wem man noch vertrauen kann. Durch die vergangenen Teile und alle Infos, die man hier sammelt, lässt sich erahnen, wie die Geschichte ausgehen und der Kreislauf gebrochen wird. Für mich ein guter Abschluss, auch wenn ich Frustration darüber verstehen kann. Mir bleiben am Ende noch ein paar kleine offene Fragen, bei denen ich mir etwas mehr Genauigkeit gewünscht hätte. Insgesamt ein beeindruckendes Werk. Diese Reihe ist definitiv nichts für die Massen, aber wer bereit ist, sich auf eine anspruchsvolle Geschichte einzulassen, wird hier auf seine Kosten kommen.
»Ich bin das Ende und der Anfang. Die Welt ist ein Gemälde, und ich halte den Pinsel. Ich bin eine Göttin.«
Im Zeichen der Mohnblume ist eine echt intensive Geschichte, die einen emotional ziemlich mitnimmt. Es geht um Krieg, Macht und die harten Konsequenzen von Entscheidungen, aber auch um Menschlichkeit, Zusammenhalt und den Preis, den man für Stärke zahlt. Rin, die Hauptfigur, ist eine der tragischsten Heldinnen, die man sich vorstellen kann. Am Anfang wirkt sie noch wie jemand, der einfach nur überleben will, doch je weiter die Geschichte geht, desto mehr verfällt sie dem Wahnsinn – besonders durch ihre Verbindung zum Phönix. Man merkt richtig, wie sie sich immer mehr verliert, paranoider wird und die Grenzen zwischen richtig und falsch verschwimmen. Ihr Kampfgeist ist bewundernswert, aber auch zerstörerisch – für sie selbst und für alle um sie herum. Was das Buch so besonders macht, ist, dass es eben nicht die typische „Held gewinnt“-Story ist. Siege fühlen sich nie endgültig an, weil hinter jedem Sieg neue Kämpfe und Opfer stehen. Es zeigt, dass es im Krieg nicht nur darum geht, wer die besseren Soldaten hat, sondern dass es genauso um Politik, Manipulation und die Psyche der Menschen geht. Ohne Verbündete, ohne Menschen, die einem den Rücken stärken, ist man verloren – das wird in der Geschichte immer wieder deutlich. Und trotz all der Dunkelheit gibt es auch Momente der Menschlichkeit und Nächstenliebe. Freundschaften sind überlebenswichtig, auch wenn sie oft auf harte Proben gestellt werden. Aber das Buch zeigt auch brutal ehrlich: Niemand kommt unbeschadet aus so einem Leben heraus. Insgesamt ist Im Zeichen der Mohnblume ein verdammt starkes, aber auch niederschmetterndes Buch. Es macht nicht glücklich – im Gegenteil, es macht einen nachdenklich und vielleicht sogar ein bisschen paranoid. Aber genau das macht es so gut.

Episches Finale
Die Vorfreude auf das Finale war riesengroß nach den anderen 2 Bänden. Der Inhalt ist relativ komplex und die Kapitel sind gefühlt echt lang. 🙈 Alles sehr detailliert und viel Entwicklung der Charaktere. Mich hätte mehr Inhalt über den Schamanismus interessiert und weniger kriegskunst wäre schön gewesen. Alles in einem fand ich das das Buch doch gezogen hat und an einigen Stellen die Spannung gefehlt hat. Denke das ist der Grund warum ich so lange für dieses Buch gebraucht habe. Aber sonst hat mir die Reihe gut gefallen
Im Zeichen der Mohnblume: Die Erlöserin" ist nicht nur der Abschluss einer brutalen, düsteren sowie epischen High-Fantasy Trilogie, sondern ein Werk, das den Leser in eine gnadenlose Welt voller Zerstörung, Krieg und Verrat zieht. R. F. Kuang hat mich sprachlos, erschüttert und mit einem großen Gedankenchaos zurück gelassen. Sie liefert ein Finale, das bittersüß, grausam, ehrlich und erbarmungslos zugleich ist. Sie gibt auf diesen komplexen Krieg, der von der asiatischen Geschichte inspiriert ist, keine einfache Antwort. Es gibt kein glückliches Ende, kein „sie leben glücklich bis ans Ende ihres Lebens". Kuang bietet nur die bittere Realität, die aus den Kosequenzen des Krieges und was dieser aus den Charakteren gemacht hat, entstanden ist. Die Autorin Übertrifft sich mit diesem Abschluss selbst. Hat Charaktere geschaffen, die unter die Haut gehen. Gibt der Handlung und den Kriegsstrategien ihre Zeit. Das Ganze erzählt sie mit einer Bildgewalt und Schonunglosigkeit, die mir regelmäßig den Atem geraubt hat. Hut ab vor diesem außergewöhnlichen Erzähltalent. Und auch wenn ich während des Lesens nur Bedrücktheit und keinen Funken Fröhlichkeit empfunden hebe, gehören diese Bücher definitiv zu den Besten die ich je gelesen habe. Aber Achtung: nichts für schwache Nerven!!!
Diese Trilogie lässt mich sprachlos zurück
Es ist Wahnsinn, was hier wieder passiert und nicht passiert ist. Wie viel Verrat, Niederschläge und Hoffnung. Und vorallem die große Frage: gibt es bei Krieg überhaupt Gewinner und hört das überhaupt wirklich auf. Diese Buchreihe ist wirklich einzigartig!
Ein gelungener Abschluss für eine epische Reihe 🐦🔥🐉
Mit Rin bin ich auch im dritten Teil nicht wirklich warm geworden und manchmal hatte ich das extreme Bedürfnis zu schreien… Aber es gibt ja noch soviele andere tolle Charaktere wie Kitay 🫶🏻 und auch Venka 🫶🏻 Ich habe alle drei Bücher wirklich geliebt, trotz der ganzen Grausamkeiten. Eine Reihe die wirklich in meinen Gedanken und meinem Herz bleiben wird ❤️

Ich mach’s kurz: Dieses Buch ist zu lang. Punkt. Es zieht sich stellenweise wie Kaugummi – ABER (und das nervt fast noch mehr): es ist trotzdem verdammt spannend. Und die Plot-Twists? Teilweise so unvorhersehbar, dass ich kurz dachte: Okay, respekt. Jetzt zu Rin… Was zur Hölle ist mit ihr passiert?! Die Frau ist keine Heldin. Nicht mal ansatzweise. Über die drei Bände hinweg entwickelt sie sich gefühlt konsequent zur Endgegnerin ihrer eigenen Story. Phönix = Wut und Zerstörung? Ja Glückwunsch, sie hat das Konzept komplett durchgespielt. Am Ende geht’s nicht mehr um „Nikan retten“ – die hat einfach Bock, alles niederzubrennen. Und ihre Gedankengänge? Irgendwann einfach nur noch… anstrengend. Wirklich. Kitay hingegen? Der einzige Mensch in diesem Chaos, der noch halbwegs geradeaus denken kann. Für mich ganz klar: heimlicher Held, auch wenn er sich emotional komplett in den Abgrund mitziehen lässt. Was man der Reihe lassen muss: Sie ist brutal. Und zwar richtig. Hier wird nichts romantisiert, nichts weichgezeichnet. Teilweise sitzt du da und denkst dir einfach nur: Alter… das ist heftig. Aber genau deshalb fühlt es sich auch so echt an. Fazit: Ich fand die Reihe stark – aber empfehlen? Schwierige Kiste. Das ist kein „ach wie schön“-Fantasy, das ist eher „fühl dich schlecht und denk danach drüber nach“.

Wow
Ich bin wirklich überfordert mit der Bewertung hier, daher werde ich die Sterne später anfügen. Es gab vieles in diesem Buch was ich mochte, doch auch einiges was ich kritisiere. Fangen wir mit dem Schreibstil an. R F Kuang weiß definitiv wie man schreibt. Sie stellt den Krieg da wie er wirklich ist, brutal und zermürbend. Und das merkt man dieser Reihe an. Die Stimmung ist meistens düster und erdrückend, aber das passt hier super. Rin als Protagonistin, liebe ich sehr. Ich möchte auf gar keinen Fall ihre Handlungen rechtfertigen, doch ich verstehe warum sie getan hat was sie eben getan hat. Sie hat Fehler, macht Fehler und ist eben noch unfassbar jung. Trotzdem liebe ich ihren Rage. Sie ist keine typische Heldin, sondern eher eine Antiheldin und das fand ich sehr erfrischend. Kitay und Venka waren meine liebsten Nebencharaktere. Beide mochte ich auf ihre eigene Art und Weise. Zu Chaghan konnte ich nie eine Verbindung aufbauen, daher war er mir eigentlich eher egal. Nezha hingegen habe ich nach dem Ende von Band 2 gehasst. Nach diesem Teil hier hasse ich ihn etwas weniger, aber mögen werd ich ihn trotzdem nie. Leider war das Ende auch überhaupt nicht meins. Ich verstehe warum es so passieren musste wie es passiert ist, aber ich persönlich hätte mir einfach etwas anderes gewünscht. Ab hier: Spoilerwarnung❗️ Die Trifekta… Ein Punkt der mich leider sehr genervt hat. Über 3 Bücher wurde die Legende dieser 3 Figuren aufgebaut. Es hieß sie seien so stark und mächtig. Und dann sterben sie innerhalb eines Wimpernschlags? Really? Das fand ich unfassbar schade. Auch die erste Hälfte des Buches, war leider nicht meins. Vieles hat sich für mich einfach gezogen. Es war nicht ganz langweilig aber die Sogwirkung aus Band 1 kam absolut nicht auf. Und so sehr ich Rin auch liebe, sie hat mich in der ersten Hälfte etwas genervt. Sie wurde in den vorherigen Bänden bereits ausgenutzt und jetzt verhält sie sich hier wieder wie ein Spielball und lässt sich rumschubsen? Ernsthaft? Klar Rin macht Fehler und eigentlich gefällt mir das, aber das hier war eher lächerlich. ❗️Spoilerwarnung Ende❗️ Alles in allem mag ich die Reihe wirklich gerne und werde sie auch eventuell nochmal lesen, nur ein Highlight ist sie leider für mich nicht geworden🥰
„Die Erlöserin“ ist ein würdiger Abschluss der Trilogie. Kuang gelingt es, die Geschichte zu einem packenden und nachdenklich stimmenden Ende zu führen. Fans von epischer Fantasy mit tiefgründigen Charakteren und politischen Themen werden dieses Buch zu schätzen wissen. Es ist jedoch nicht für schwache Nerven geeignet, da es viele brutale Szenen enthält.
Höhenflug der Gefühle
Auch das Finale der Trilogie um Rin, Kitay, Nezha &&& konnte mich begeistern. Jedoch war das Buch schon ab irgendeinem Punkt nur noch wirr, brutal, grausam und deprimierend - das muss man echt wissen. Es zog sich teilweise auch ein bisschen uns ich bin auch "froh" die Geschichte nun abgeschlossen zu haben, so sehr ich die beschriebene Welt & Charaktere beeindruckend empfunden habe. Das Ende hat mich nichtsdestotrotz emotional auch gekillt, heule nun. Eine insgesamt solide Trilogie - ich würde jedes weitere Buch der Autorin sofort kaufen!!!
Nun ist die Geschichte um Rin also zu Ende und ich muss sagen, dass mir dieser Band am besten gefallen hat. Rin hat sich für mich hier am vernünftigsten verhalten und aus ihren vorangegangenen Fehlern gelernt. Außerdem hat sie gelernt auf andere zu hören, was nicht zuletzt an dem Ankerband zu Kitay lag. Aber auf den letzten 70 Seiten ist sie mir wieder sehr unsympathisch geworden, mit ihren Entscheidungen und wie sie sich ihren Freunden und Verbündeten gegenüber verhalten hat. Aber ihre allerletzte Entscheidung konnte ich dann doch wieder verstehen.
Was für ein Finale!
Die Charaktere machen im Verlauf der drei Bände eine beeindruckende Entwicklung durch, was die Geschichte durchgehend spannend und mitreißend macht. Mit den ausführlichen Beschreibungen der Schlachten und Strategien hatte ich stellenweise etwas Mühe, da mich dieser Teil weniger interessiert, aber insgesamt hat mir das Buch (bzw. die Reihe) wirklich sehr gut gefallen!

Ein Ende mit einem großen Knall.
Der dritte Teil zeigt auf welche Folgen Krieg haben und wie schwer es ist über diese hinweg zu kommen nachdem man die ganze Zeit in jedem nur einen Feind vermuten konnte. Gleichzeitig geht es auch darauf ein wie leicht es ist, Menschen nur noch als Waffen zu sehen und ihnen nicht mehr an Gefühlen und Gedanken zu geben als einer einfachen Waffe. Ich fand es gut und bewegend geschrieben und man fängt auch dabei an vieles zu hinterfragen.
Was soll ich sagen - es war ein auf und ab der Gefühle und eine würdige Reise! Nach Beendigung dieser Trilogie habe ich mich gefühlt, als würde ich einen guten Freund weglegen. Ich fühle mich etwas leer, weil ich nicht weiß, was nur ansatzweise Ähnlichkeit mit der Reihe hat oder daran herankommt, kennt ihr das? Ich sträube mich noch ein bisschen, in eine neue Welt einzutauchen und hänge mit meinem Gedanken immer wieder an den Büchern. Es war absolut fantastisch 💜
Great ending
3.5★ I really liked this series overall, but book one is still my favorite. With every book, I found myself liking Rin a little less—but I’m pretty sure that was the point. Her character just keeps getting more complicated (and frustrating), which honestly made her feel more real. The ending was WILD. Like actually insane. So many twists kept coming one after another, and I didn’t see half of them coming. It’s definitely a heavy read and deals with some really dark topics, so it’s not always “enjoyable” in a fun way—but it’s super gripping. Overall, I had a good time with it and I’m really glad I read the series.
Authentisches, wehmütiges Finale
Auch der letzte Teil der Trilogie ist unglaublich gut geschrieben. Es ist schwer in Worte zu fassen, was hier am meisten beeindruckt nach den ersten beiden Büchern - Es ist einerseits ein Ende, das mich als Leser sprachlos zurücklässt und das Gefühl vermittelt, da müsse noch etwas kommen. Irgendeine Anekdote oder eine Bedeutung - aber so ist es in Kriegen eben meistens nicht. Und das macht diesen Roman schmerzlich realitätsnah und regt zum Nachdenken an. Immer wieder hat das Buch heftige Erkenntnisse. Für mich war es die Aussage des Sehers, es würden keine neuen Geschichten geschrieben, sie würden sich nur wiederholen. Und ja, auch diese Geschichte wiederholt sich (leider) immer wieder. Es ist ein unglaublich bereicherndes und authentisches Buch, das sich selbst treu bleibt und den Leser auch mit eigenen Vorurteilen konfrontiert. Ich bin der festen Überzeugung, es bringt den Leser persönlich weiter.
Ich bin etwas unentschlossen was diese Reihe angeht. Zum einen war es super spannend und ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen, zum anderen fand ich es sehr schwer einzelne Personen im Buch zu mögen. Und sobald man jemanden mochte passiert wieder eine Wendung. Im Grunde eine großartige Reihe doch teilweise leider etwas langatmig
Ein gelungener Abschluss der Reihe
Das und wie gut R. F. Kuang schreiben kann, beweist die mir immer wieder. Für mich kam der dritte Band der Reihe nicht ganz an den zweiten heran, dennoch fand ich auch ihn richtig gut. Das Worldbuilding und die Handlung bleiben weiterhin durchdacht. Das Ende? Es hat mich zerstört, aber ich hätte mir kein besseres Ende für die Geschichte ausmalen können. Ich kann eigentlich nicht viel mehr sagen, als das alle diese Reihe gelesen haben sollten. Sonst verpasst ihr etwas.

Krasses und trauriges Ende
Ich hab schon etwas mit dem Ende gerechnet aber das es so krass wird hätte ich nicht gedacht. Die ganze Zeit hab ich schon irgendwie gehofft das Rin es doch irgendwie schaffen wird ohne sich wieder beugen zu müssen. Die Reihe zeigt sehr viele Prallen zu der Welt in der wir leben und zu vergangen Kriegen was ich sehr gut fand. Leider nur 4 Sterne da so viele Fragen irgendwie noch ungeklärt sind die ich noch gerne gewusst hätte: Was ist mit Lehrer Feyrik, Kesegi, Unegen und Enki passiert? Warum hat Rin es so einfach geschafft die Trifekta und den Wind Gott zu besiegen obwohl sie eig so stark waren? Etc…

Furchtbare Charakterbeschreibung, die eine komplexe Welt mit einer guten Story, leider zunichte gemacht haben.
Ich bin ehrlicherweise schockiert über den dritten Teil. Achtung Spoiler: In drei teilen wurde eine hoch komplexe Welt erschaffen und darin eine sehr verworrene Geschichte integriert, die aber zu keinem Zeitpunkt verwirrend oder schlecht war. Kriegsgeschehnisse wurden gnadenlos dargestellt und damit eine grausame Atmosphäre geschaffen. Man hat die Beweggründe von Rin von Anfang an verstanden und das Potenzial war riesig. Die Charakterentwicklung war manchmal etwas plötzlich und unvermittelt aber dennoch verständlich. Was aber überhaupt nicht funktioniert hat, in eigentlich keinem Teil, aber im dritten am wenigsten, waren die Charaktere an sich. Ich hab noch nie so wenig mitgefühlt, wenn wichtige Personen gestorben sind. Es kam nie eine wirkliche Trauer auf. Selbst am Ende vom dritten Teil, war man schon fast froh das es vorbei war. Ich hab tatsächlich das Gefühl der Autorin ging es genauso. Was eigentlich mit dem Vorwort schon fast ironisch ist, da wurden wir Leser aufgefordert Eimer für die Tränen bereit zu halten. Ich wüsste nicht, wann ich einen gebraucht hätte. Ich verstehe die Entwicklung von Rin. Von der Musterschülerin, die den ärmlichen Verhältnissen entkommen möchte und dann unverhofft in einen Krieg gerät, der sie natürlich (auch negativ) formt. Aber eine echte Tiefe haben die Charaktere leider nicht bekommen. Emotional hat mich der Schreibstil der Autorin leider nie abgeholt. Es war eher eine sachliche Beschreibung der Ereignisse und Menschen, aber keine emotionale und tiefe Verbindung zu all den Personen, vor allem nicht zu Rin und Kitay.
I survived the Poppy Wars Trilogy
This trilogy is something you witness and survive, truly. Never have I seen Fantasy Books that are based on war deal so gruesomely realistically with the aftermaths of it. And though I sobbed at the end it was clear that there was only one way the story COULD end. As Rin said repeatedly, it was a foregone conclusion.
Episches Finale!!
Wenn man nicht möchte das eine Geschichte endet… und sie es aber leider doch tut. Alle drei Bücher der Reihe habe ich geliebt! Die Geschichte um Rin, Kitay, Nezah und den Rest war eine ganz besondere Reise und eine Achterbahnfahrt der Gefühle! Der Schreibstil war einmalig und trotz der Längen der Bücher, die teilweise 800 Seiten dick sind, für mich nie langweilig. Wer auf Mulan Vibes, Machtkämpfe und Götter steht, dem kann ich die Reihe nur empfehlen. Aber, Triggerwarnung, die Geschichte ist nichts für jedermann, denn es geht um Krieg mit allen seinen Folgen.
Unerwartetes und unbefridigendes Ende.
Der Anschluss dieser Trilogie hat mich ein wenig enttäuscht. Die Portagonistin empfand ich mit fortschreitenden Buch immer unsympathischer. Von dem Ende abgesehen ist das Buch allerdings ganz gut. Auch in dem letzten Band der Reihe gibt es immer noch Wendungen und unerwartete Handlungsstränge.
Ich habs geschafft. Endlich.
Mehr kann ich fast nicht dazu sagen. Für die Trilogie habe ich fast einen Monat gebraucht. Mit jedem Band wurde es anstrengender. Auch Band drei zog sich unermesslich. So viel Gerede, das Keine Früchte trug. Rin war unfassbar nervig und ich konnte mit keinem Charakter über 3 Bücher hinweg eine Bindung aufbauen. Tote waren mir egal. wenn es spannend wurde, dann nur für so 50 Seiten, nur um dann 100 bis 200 Seiten in langweilige Erzählungen auszuschweifen. Das Ende war vorhersehbar und ich bin froh, dass es passierte. Nur über Nezha hätte ich gerne mehr erfahren. Über ihn und seine Geschichte. Aber jetzt ist es vorbei und ich würde es nicht nochmal lesen.

Epischer Abschluss der Triologie
Auch im letzten Band der Triologie beschreibt R. F. Kuang weiterhin schonungslos die Kriegshandlungen. Ebenso kommen in diesem Band die Folgen des anhaltenden Kriegsgeschehens und deren Nachwehen vor. Schonungslos, ungeschönt, ehrlich. Hier tauchen ganz viele moralische Fragen auf und man fängt an, mitzugrübeln, welcher Weg der Richtige ist. Das Ende ist ebenso grausam und ehrlich - aber nach einigem Überlegen das einzige und sinnvoll Ende, was Kuang hätte wählen können. Diese Reihe ist für mich definitiv eine der besten Triologien, die ich bisher gelesen habe. Eine ganz klare Leseempfehlung (aber nur, wenn man nicht zart besaitet ist) von mir.
Höhen und Tiefen
Diese Reihe ist wirklich schwierig zu bewerten. Teil 1 war fantastisch, Teil 2 enttäuschend und Teil 3 irgendwie beides. Am frustrierendsten fand ich, was mich an Teil 2 schon gestört hat: Rin muss immer wieder aus Fehlern lernen, die sie am Ende von Teil 1 eigentlich schon gemacht und auch bereits daraus gelernt hatte. Ein besonderer Reiz von Teil 1 war der Schock-Faktor, der in den Fortsetzungen nicht mehr wirklich da ist. Außerdem wird ein bestimmter Handlungsstrang sehr lange aufgebaut, um dann total abrupt zu enden. Trotzdem ist Rin eine Protagonistin, wie ich sie sonst noch nie gelesen habe. Sie ist bei weitem keine Heldin und besonders das gefällt mir so an ihr. Es ist wahrscheinlich auch schwierig immer die richtigen Entscheidungen zu treffen mit einem Gott der Rache und des Zorns im Kopf. Rins mentale Abgründe waren für mich definitiv ein Highlight. Etwas mehr hätte ich gerne von den ideologischen Auseinandersetzungen zwischen Rin, der Republik und den Hesperianern gelesen. Stattdessen beschränkten sich die Konflikte für meinen Geschmack zu häufig auf Schlachten zwischen den Armeen. Die aufgrund der göttlichen Kräfte von Rin (und einigen anderen) auch teilweise unnötig wirken. Das Ende konnte mich aber wieder überzeugen. Auch, wenn es nicht unbedingt ein Ende war, dass ich mir gewünscht hätte. Aber es war trotzdem nachvollziehbar und logisch. Und lässt mich auch ein bisschen auf einen weiteren Band hoffen.






















































