20000 Meilen unter dem Meer
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In diesem Buch begleitet man den Professor Aronnax und seine Gefährten durch die 7 Weltmeere indem wohl erstaunlichsten Unterseeboot, welches je beschrieben wurde: der Nautilus. Es ist wunderschön illustriert. Zudem liegen dem Buch verschiedene Einschübe und Karten bei, was das Leseerlebnis nur noch steigert. Zeitweise kam es mir mehr so vor als würde ich ein Lehrbuch in den Händen halten und keinen Roman, da sämtliche Wesen der Meere genau beschrieben und klassifiziert wurden. Außerdem fiel es mir teilweise schwer zu erkennen, welche Gegebenheiten der Wirklichkeit entsprechen und welche frei erfunden sind. Die Erklärungen wie zum Beispiel die Nautilus funktionieren soll, waren so überzeugend vorgetragen, dass ich nicht sofort erkennen konnte, was wirklich möglich ist und was nicht. Generell habe ich mich teilweise schon etwas durchquälen müssen, da die Beschreibungen der Umgebung und der Lebewesen doch viele Seiten beanspruchten. Aber generell war es dennoch eine sehr interessante Reise und ich bin froh sagen zu können, dass ich dieses Buch gelesen habe.
Auf Tauchstation 💦🌊
Wir schreiben das Jahr 1867. In unzähligen Küstenstädten und Häfen geht die Nachricht herum, dass in den Meeren etwas bisher unbekanntes unterwegs ist, welches mit unzähligen Schiffsunglücken in Verbindung gebracht wird. Viele gehen davon aus, dass es sich um einen riesigen Wal oder ähnliches handelt. Aus diesem Grund, begibt sich die Fregatte "Abraham Lincoln" auf eine Expedition, um das riesige mysteriöse Wesen zu jagen. An Bord dabei sind der Naturforscher Pierre Aronnax, sein Gehilfe Conseil und der Waljäger Ned Land. Diese Expedition wird für die Drei ein Abenteuer, dass sie nie für möglich gehalten hätten. Bisher kannte ich nur den Film von 1954, mit Kirk Douglas, und dieser ist schon kult. Das Buch aber toppt das ganze nochmals um Längen.

Sehr interessant
Endlich mal wieder ein Klassiker geschafft! 20.000 Meilen unter dem Meer ist eine interessante Erzählung von Jules Verne in der er den Grund des Meeres und dessen Geheimnisse erforscht. Alleine die ganzen Ideen war sich in den dunklen Tiefen verbirgt und wie die Nautilus funktioniert ist sehr detailliert und spannend. Es werden Begegnungen mit diversen Tieren beschrieben, aber auch der Südpol erforscht und Atlantis gefunden. Nicht umsonst haben wir es hier mit eine Sci-Fi Buch zutun - einen der ersten Stunde. Manchmal habe ich das lesen gestoppt, um bestimmte Sachverhalte zu recherchieren. Wirklich erstaunlich wie sich Jules Verne mit der Materie auseinander gesetzt hat. So toll die Beschreibungen der Tiefsee und der Natur und der Nautilus sind - so bleiben die Figuren Recht flach. Ausgenommen Kapitän Nemo. Er ist eine tragische Figur, der rätselhaft bleibt. Die zwischenmenschlichen Konflikte hätten gerne mehr ausgearbeitet werden können - leider verschenktes Potenzial. Wer ein Abenteuer erwartet wird enttäuscht sein, wer entdecken und lernen und hinterfragen möchte, der ist hier richtig.
Heute möchte ich euch den Roman '20.000 Meilen unter den Meeren' (orig. Vingt mille lieues sous les mers) von Jules Verne vorstellen, der erstmals zwischen 1869 und 1870 in Fortsetzungen erschien. Die hier vorliegende anonyme deutsche Übersetzung basiert auf der vierten französischen Ausgabe von 1878 und enthält sämtliche Illustrationen der Originalausgabe von 1869/71. Der Roman vereint spannendes Abenteuer mit visionären Science-Fiction-Elementen und zählt zu den bedeutendsten Klassikern des Genres. Im Zentrum steht der französische Professor Aronnax, der gemeinsam mit seinem treuen Diener Conseil und dem Harpunier Ned Land von der Nautilus gefangen genommen wird – einem revolutionären Unterseeboot unter dem Kommando des geheimnisvollen Kapitäns Nemo. Die drei Gefangenen reisen durch atemberaubende Unterwasserwelten, begegnen versunkenen Schätzen, fremdartigen Meereswesen und zahlreichen Gefahren. Während die äußeren Entdeckungen staunen lassen, enthüllt sich allmählich auch Nemos tragische Vergangenheit und seine Ablehnung der Welt an der Oberfläche. Am Ende gelingt den Gefährten die Flucht – doch Nemo bleibt eine rätselhafte Figur. Jules Vernes Stil ist geprägt von sachlicher Präzision und einer Fülle technischer sowie naturkundlicher Details. Seine Sprache ist dabei von einem fast dokumentarischen Charakter, der die fiktive Welt glaubwürdig erscheinen lässt. Durch bildhafte Stilmittel wie Metaphern, Vergleiche und Personifikationen wird insbesondere die Schönheit und Faszination der Meereswelt eindrucksvoll hervorgehoben. Dank der Ich-Perspektive Aronnax’ entsteht eine unmittelbare Nähe zum Geschehen, die die Leserinnen und Leser mit auf diese außergewöhnliche Reise nimmt. '20.000 Meilen unter den Meeren' ist nicht nur ein visionäres Werk seiner Zeit, sondern auch ein faszinierender Kommentar auf Macht, Isolation und Fortschritt. Als Meilenstein der Literatur beeinflusste es Generationen von Autoren, Filmemachern und Wissenschaftlern. Für mich ist es ein zeitloses Meisterwerk – und erhält von mir 5 von 5 Sternen. ✨️

Ein Klassiker, für den man Durchhaltevermögen braucht.
Mögt ihr es, wenn Wissenschaft in Büchern eine große Rolle spielt? Eigentlich tue ich mich mit Naturwissenschaften eher schwer. Daher war “20.000 Meilen unter dem Meer” für mich eine Herausforderung. Worum geht’s? Der Tiefseeforscher Pierre Arronnax, sein Assistent Conseil sowie der Waljäger Ned Land begeben sich auf die Suche nach einem mysteriösen Wesen, das die Meere unsicher macht. Dieses stellt sich als U-Boot heraus und so geraten die 3 in Gefangenschaft von Kapitän Nemo, der sie auf eine abenteuerliche Reise um die Welt entführt. Meinung: Nachdem mir “In 80 Tagen um die Welt” sehr gefallen hat, hatte ich an dieses Buch einen ähnlichen Anspruch einer unterhaltsamen Abenteuergeschichte und ja, solche Momente gibt es. Mit Kapitän Nemo schafft Jules Verne einen interessanten moralisch grauen Charakter, dessen Geheimnisse der Handlung eine tolle Dynamik geben. Zudem ergeben die Nautilus und die Weltmeere schon von sich aus ein faszinierendes Setting. Trotzdem konnte ich “20.000 Meilen unter dem Meer” weniger genießen, weil mir zwei Aspekte, die, wie ich weiß gewollt sind, beim Lesen aufgestoßen sind. Zum einen wird ein großer Fokus auf die wissenschaftlichen Aspekte der Reise gelegt, was für wissenschaftliche Romane wie diesen normal ist. Dennoch habe ich mit den seitenlangen Aufzählungen von Tier- und Pflanzenarten gefremdelt. Was mich außerdem gestört hat war wie respektlos der Tiefseeforscher Aronnax mit Lebewesen umgeht und wie gewissenlos diese im Laufe der Geschichte gejagt werden. Wie schon erwähnt ist dies ebenfalls gewollt, aus heutiger Sicht allerdings schwer zu ertragen. Ein echtes Highlight des Buchs ist sein Nachwort, das Jules Vernes Werk einordnet und hilft es besser zu verstehen. Fazit: Ein Klassiker, für den man Durchhaltevermögen braucht, der Fans von wissenschaftlich angehauchter Lektüre aber sicherlich viel Spaß macht.

Eine Geschichte aus den Wurzeln des SciFi sollte man gelesen haben
Ein sehr schönes Buch mit einer sehr schönen Geschichte. Die Übersetzung die ich nun hatte, war ein wenig kompliziert zu lesen, vermutlich dem Alter geschuldet, weswegen alles ein wenig langsamer ging. Die Story ist jedoch sehr spannend und man geht eigentlich sofort mit. Ein wenig kurz, aber das macht es Glaube grade besonders. Manchmal ein wenig brutal, jedoch auch für diese Zeit legitim und besser als ein Buch, welches alles abrundet. Die Abenteuer von Kapitän Nemo lohnen sich ;)
Wissenschaftlicher Roman ohne wirkliche Spannung.
Fazit >>> Ein wahrhaft phantastischer Roman über die Geheimnisvolle Tiefsee und deren unfreiwillige Erkundung. Alles in allem bin ich doch relativ enttäuscht von diesem Klassiker. Jules Verne beschreibt hier zwar äußerst Detailreich und voll gespickt mit Wissenschaftlichen Daten die Welt Unterwasser, verliert sich aber eben in genau diesen Beschreibungen. Dieser Umstand hat meine anfängliche Begeisterung und Euphorie doch stark gebremst. Gefühlt endlose Aneinanderreihungen, Klassifizierungen und Beschreibungen, der im Buch vorkommenden Flora und Fauna, ziehen die Geschichte schon sehr in die Länge. Vergleichsweise bleiben die Charaktere verhältnismäßig blaß und ohne wirkliche Tiefe. Man bereist, zusammen mit der rätselhaften Crew der Nautilus, die ganze Welt und hat am Ende mehr zurückbleibende, offene Fragen als Antworten erhalten. Die ein oder andere Passage war ohne Frage eindrucksvoll und inspirierend geschrieben, jedoch sind diese Momente, für mein Empfinden, zu selten aufgeblitzt. Leider haben wir hier mehr einen wissenschaftlichen Reisebericht, als einen Abenteuerroman. Ein Spannungsbogen, oder emotionale Situationen der gefangen Charaktere auf der Nautilus, welche die Geschichte etwas abwechslungsreicher gemacht hätten, fehlt gänzlich. Das die Geschichte auf den letzten knapp 100 Seiten etwas an Spannung und Fahrt aufnimmt, tröstet für mich leider nicht über die ersten, recht eintönigen 400 Seiten hinweg. Für mich wohlwollende 3,5/5 ⭐️

Lehrreich, aber nicht spannend.
Ich habe das Buch tatsächlich über ein halbes Jahr hinweg gelesen. Ich mag Jules Verne sehr gern, aber diese Geschichte hätte er auch um 100 Seiten kürzen können. Gelungen sind die Charaktere und die einzigartigen, detaillierten Beschreibungen der Unterwasserwelt. Aber da keine Spannung aufkommt, kann man das Buch jederzeit beiseite legen.
Ein zeitloser Roman, der den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise durch die damals und teilweise heute noch unbekannten Tiefen der Meere mitnimmt. Der ethische Konflikt, der immer wieder aufgegriffen wird zwischen der Position des Unterdrückten und des Unterdrückers regt zum Nachdenken an. Wie weit kann der Unterdrückte gehen, um nicht selbst zum Unterdrücker zu werden ? Ebenfalls wird oft die Frage aufgeworfen, wann die Gier nach Forschung und Wissen zu weit geht und man dafür Ethik und Moral über Bord wirft. Das Ende und das Schicksal der Nautilus lassen viel Raum für Interpretation übrig. Einziger Kritikpunkt für mich ist das Jules Verne typische Aufzählen von historischen Personen und Ereignissen. In diesem Buch kommen dann noch viele Aufzählungen der Flora und Fauna des Meeres hinzu. Dies stört ab und zu etwas den Lesefluss, da es sehr viele sind und man trotz flüchtiger Erklärung sich damit und der Handlung nicht immer auseinandersetzen kann, trotz flüchtiger Erklärung.
Klassischer Tiefgang mit prachtvoller Ausstattung.
Die illustrierte Schmuckausgabe von 20.000 Meilen unter dem Meer aus dem Coppenrath Verlag ist ein wahres Highlight in meinem Bücherregal. Die liebevoll gestalteten Illustrationen, Klappen, Extras und das hochwertige Layout machen diesen Klassiker zu einem ganz besonderen Leseerlebnis – fast wie eine Zeitreise in die Tiefen der Meere. Jules Vernes Sprache ist eindrucksvoll, detailreich und manchmal auch herausfordernd. Zugegeben, einige Passagen waren mir ein wenig zu faktenlastig – gerade bei den zoologischen Aufzählungen hätte ich mir etwas mehr Handlung gewünscht. Doch das ist Kritik auf hohem Niveau, denn die faszinierenden Charaktere wie der geheimnisvolle Kapitän Nemo oder der neugierige Professor Aronnax haben mich immer wieder in den Bann gezogen. Ein Muss für alle, die Klassiker lieben und außergewöhnlich schön gestaltete Bücher schätzen. Diese Ausgabe ist nicht nur ein Lesegenuss, sondern auch ein echtes Sammlerstück.
Super interessantes Setting! Aber war nicht so spannend wie angenommen. Hab es auch als Hörbuch gehört und bin oft abgeschweift, weil es doch ziemlich viele wissenschaftlichen (vor allem mathematischen 💀) Erklärungen hab. Aber trotzdem krass wie wenig sich zu heute verändert hat, weil der Ozean einfach immer noch ein Mysterium ist. PS: es ist einfach keine einzige Frau vorgekommen lol
2 Sterne für die Aufmachnung
Das Buch ist wunderschön gestalltet. Es hat schöne Illustrationen, interessante Extras die einen noch tiefer in die Welt eintauchen lassen. Da hören leider meine lobenden Worte auf. Mir hat die Geschichte nicht gefallen, ich bin mit den Charakteren nicht warm geworden und auch mit dem Schreibstil nicht. Ich find es echt schade, ich wollte das Buch lesen seit ich ein Kind war, aber leider wurde ich komplett enttäuscht.
Zu viele Details…
Jules Verne ist bekannt für seine Abenteuerromane und daher habe ich Spannung erwartet. Was ist letztlich bekommen habe ich eine Geschichte, die grundsätzlich als Abenteuer angesehen werden kann, aber die trocken erzählt wurde. Insbesondere die langen und vielen detailreichen Beschreibungen zum Tier und Pflanzenreich waren einfach nur anstrengend. Auch die kleinen Erlebnisse unter Wasser hängen eher wahllos aneinander und der große rote Faden fehlt… schade
Fräge: Gibt's das auch als Romance Version? I mean Captain Nemo?? Hear me out.
Jules Vernes war wirklich ein Einfallspinsel! Echt tolle Geschichte, super vielseitig und definitiv ein Klassiker bei dem es sich lohnt Mal reinzuschauen. Etwas kompliziert sind die viele physikalischen u. Chemischen Erklärungen, aber Hut ab. Es bleibt aber bei der Frage im Titel der Bewertung. Also... jemand Ideen? Haha Klassiker-Liste: 14/99
Ein sehr schön geschriebenes und spannendes Buch.
Erst mal fand ich das Buch toll. Es hat mich wirklich gepackt, wie eigentlich alle Werke von Jules Verne. Ich finde, dass er sehr spannend schreiben kann und sein Humor passt zu seiner Art des Schreibens. Die Witze fließen schön in die Geschichte ein. Man erwartet sie auch nicht weil sie trotzdem recht selten gemacht werden; was gut ist weil ein Überfluss an Witz den Büchern nur schaden würde. Was leider auch ein Klassiker von Jules Verne ist, ist die teilweise seitenlange Beschreibung und Klassifizierung von irgendwelchen Tierarten. Es wirkt deshalb manchmal so, als hätte er eine Enzyklopädie genommen und schlicht davon abgeschrieben. Es kann durchaus interessant sein und ist manchmal wissenswert aber keiner wird sich diese Begriffe merken können, geschweige denn sich vorstellen können wie diese Tiere nun wirklich aussehen. Glücklicherweise gibt es Illustrationen und da es ein Buch ist kann man diese Passagen auch überspringen. Ich persönlich finde jedoch es schade wenn ich in einem Buch Sachen überspringen muss, weil ich mich oft danach fühle als hätte ich etwas verpasst. Die Geschichte an sich ist jedoch sehr spannend. Mir gefällt vor allem der mysteriöse Kapitän Nemo. Wer ist er? Warum hasst er das Land? Warum liebt er die See? Ist er ein guter Mensch oder ein schlechter? Welches Ziel verfolgt er überhaupt und aus welchem Grund?... Fragen über Fragen die Teils eine Antwort und Teils nur eine Andeutung zur Antwort erhalten. Weiterhin find ich die Dynamik zwischen dem Professor mit seinen Gefährten und dem Kapitän Nemo sehr interessant, da sie gleichzeitig Gefangene und Gäste auf dem Schiff sind. Sie versuchen zu entfliehen, doch wollen sie den Wundern der Meere ebenfalls entfliehen, die der Herr Nemo ihnen bietet? Genau deshalb existiert immer eine Spannung zwischen den Beiden Parteien die trotz jeglicher Freundschaft und Kameradschaft nie wirklich verschwindet. Im großen und ganzen war das Buch wundervoll. Ohne diesen Ellen langen beschreibungen wäre es eine 5/5. So ist es nur eine 4/5.
Ein Liebeslied an die Natur und Wissenschaft. Man muss sich bei dem Buch in eine Zeit zurückversetzen, in der die Inhalte der Geschichte starke Science Fiction darstellen. Und nicht nur das Szenario, sondern auch die Charaktere, Dialoge und Erzählweise zeugen von der Zeit. Wenn man sich darauf einlassen kann, dann bekommt man einen faszinierenden Blick auf eine vergangene Zeit und auf eine Welt, die uns in der Regel verborgen bleibt: die Tiefen der Meere.

Wer sich in eine längst vergangene Zeit mit Technik, Meerestieren und Pflanzen hineinversetzen möchte, sollte es lesen.
Als Zwölfjähriger habe ich das Buch das erste Mal gelesen. Davor kannte ich nur die Filme, die mich auch gefesselt haben. Das Buch enthält viele Fachausdrücke, die ich damals noch nicht googeln konnte (ja, so lange liegt es schon zurück). Es hat mich gepackt und gefesselt. Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen. Die beschriebene Technik der Nautilus und die beschriebenen Meerestiere; alles war zu interessant. Kann auch die noch recht neue Schmuckausgabe empfehlen. Wunderschöne Bilder und Zusätze.
Interessant, aber kein Must-Read-Klassiker
Spannender Einstieg und ein etwas unerwartetes Ende. Für Leser von Nature Writing sicherlich genauso interessant, wie für Abenteurfreunde. Allerdings ist das Buch trotz seiner wenigen Seiten kein Buch, dass man an einem Tag verschlingt: Der Mittelteil kann doch sehr langatmig werden. Insgesamt also kein Klassiker, den man unbedingt gelesen haben muss, der allerdings ein netter Zeitvertreib ist!
Nemo. Das ist er also. Ich hab mich lange gesträubt dieses Buch zu lesen. Solche Klassiker haben doch immer etwas an sich, was einem mit Ehrfurcht begegnet. So war es auch bei diesem Buch von Jules Verne. Es ist mein erstes Buch von ihm und das, obwohl ich durch #docbrown von #zurückindiezukunft schon das ein oder andere erfahren konnte. Aber ich schweife ab. Die Phantasie des Autors ist beeindruckend. Das, was er damals schrieb, geht über dem hinaus, was wahrscheinlich gängig war, damals. Er lebte von 1828-1905. Das Werk, so beeindruckend es auch war, so langweilig war es an mancher Stelle. Es zog sich wie Kaugummi, gelegentlich. Aber dann war es wiederum so interessant, was alles passierte, dass es das wieder wett machte. An sich wäre es ein 3 Sterne Buch für mich, wegen dieser Langeweile. Aber ich vergebe vier Wale (haha), weil es ein so unfassbar futuristisches Werk ist, dass ich meinen Hut vor diesen Einfallsreichtum ziehe. Außerdem sieht meine Edition total klasse aus und wird endlich einen Platz im Regal finden. Ein #SciFi, #Fantasy, #Drama aus der Sicht von Professor Aronnax. Gerne hätte ich mehr aus Nemos Blick erfahren. Dieser gebrochene Mann, der glaubt frei zu sein und doch gegangen ist. Es ist so ein Buch, welches man gelesen haben muss. It was totally different to what I'd expected. I mean: This broken man was the legendary Captain Nemo? He just hide himself from the world even he thought he was a free man. But he was caught in himself. The story is told by Professor Aronnax. About this ... Whatever. It was sometimes a bit boring but I understand. Sealife has more but not everyone. But the story itself was really over the time. So future like.
Als Fan von Abenteuergeschichten und der Klassifizierung von Fauna und Flora kommt man bei diesem Buch voll auf seine Kosten. Es ist unglaublich was Jules Verne in dieser Zeit schon alles beschrieben hat, und somit zum Beispiel ein U-Boot beschrieben hat, was es zu dieser Zeit so noch nicht gab. Typisch für ein Buch dieser Zeit liest es sich nicht so locker wie die meiste zeitgenössische Literatur, nichts desto trotz hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen!
Ich möchte kein ungelesenes Buch mehr im Regal stehen zu haben. Bevor neue Bücher kommen, sollen erst sämtliche im Regal gelesen werden. Dabei beginne ich mit der GEOlino Edition, „12 Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur“. Die Bücher stammen aus dem Jahr 2006, den Großteil davon habe ich damals auch gelesen, aber nicht alle. Da ich mich aber an vieles nicht mehr erinnere arbeite ich mich durch die gesamte Reihe. Der erste Band ist dabei „20.000 Meilen unter dem Meer“ von Jules Verne. Das Buch wurde 1870 geschrieben, als Science Fiction noch ziemlich neu war. Das Alter beim Lesen wird beim lesen deutlich bemerkbar, die Schreibart unterscheidet sich deutlich von modernen Büchern und ich musste erst etwas reinkommen. Ab dem Punkt aber habe ich das Buch gerne gelesen. Ich habe als Kind das Buch bereits gelesen, und ich meine mich zu erinnern es noch mindestens ein zweites Mal angefangen zu haben, und jedes Mal hat das Buch eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt. Auch wenn es nicht unspannend geschrieben ist, hat es mich nicht im klassischen Sinne gehooked. Dennoch wollte ich immer wissen wie es weitergeht. Aus heutiger Sicht wirken einige der damaligen Zukunftsfantasien etwas belustigend. Wird in heutigen Science-Fiction-Büchern oder Filmen etwas technologisch eigentlich nicht mögliches erklärt ist Lösung meist Nanotechnik, in dem Buch ist Elektrizität die Wunderlösung für alles. Positiv hervorzuheben sind einige Passagen in denen Kapitän Nemo, einer der Hauptfiguren, den Schutz der Umwelt und die Wichtigkeit des ökologischen Gleichgewichts anmahnt. Seine Ideen und Anmerkungen dazu sind aus heutiger Sicht zwar Quatsch. Dennoch empfinde ich es als beeindruckend, dass Verne sich offenbar zu damaliger Zeit bereits Gedanken darüber gemacht hat. Auch die Bezeichnung von Indigenen als „Wilde“ wird von Kapitän Nemo nicht gut geheißen. Zusammengefasst kann ich das Buch empfehlen, auch wenn es eher an Jugendliche gerichtet ist. Es ist nicht übermäßig spannend und man wird nicht hineingesaugt, aber die beschriebenen Welt ist fantasievoll und ideenreich. Zudem wurde mit dem Kapitän Nemo eine faszinierende Figur geschaffen. Auch wenn es an einigen Stellen sozialkritische Andeutungen gibt, fällt das Buch für mich eher in die Kategorie leichte Unterhaltung für zwischendurch. Ein großer Kritikpunkt ist jedoch die vollständige Abwesenheit weiblicher Charaktere. Es wird lediglich erwähnt, das eine Figur von einer Frau in der Vergangenheit abgewiesen wurde. Ansonsten werden Frauen in keiner Weise erwähnt. Ich denke, das dies auf das Alter des Buches zurückzuführen ist. Dennoch finde ich dies erwähnenswert und kritikwürdig.
20.000 Meilen unter dem Meer Meine Bewertung des Textes (Minimum 1 Punkt / Maximum 5 Punkte): ➡️ Schreibstil/Sprache: 4 ➡️ Charaktere: 2 ➡️ Geschichte: 3 ➡️ Überraschungen/Wendungen: 2 ➡️ Spannung/Atmosphäre/Lebendigkeit: 3 ➡️ Faszination/Magnetische Wirkung: 3 ➡️ Gewichtung/Ausgewogenheit: 2 ➡️ Anspruch/Tiefe/Botschaft: 3 Gesamtbewertung: 3 ⭐⭐⭐️ Das gewisse Etwas (+ oder -): - Besonderheiten: Der überwiegende Teil des Buches ist eine Beschreibung einer naturkundelichen Betrachtung der Welt und der Weltmeere, fast schon ein fiktiver eher trockener Reisebericht, der seinen Schwerpunkt gerade nicht auf eine spannende Handlung und nicht auf würzige Charakterentwicklung legt. Leider ein Buchabbruch nach ungefähr der Hälfte, weil ich das Buch als Abenteuerroman einstufte und auch dies erwartet hatte. Meine Erwartungen wurden mithin enttäuscht. Gleichwohl gebe ich wohlwollende d3 Sterne. Hätten auch nur 2,5 sein können.
Neben den anderen Klassikern auf meiner Liste eine angenehme Abwechslung! 🪼
Ein visionäres Abenteuer, das die Zeit überdauert! Jules Vernes Klassiker ist weit mehr als nur ein alter Abenteuerroman; es ist ein Monument der Science-Fiction. Wer sich auf die Reise mit der Nautilus begibt, braucht zu Beginn zwar ein wenig Geduld, wird aber mit einer faszinierenden Welt belohnt. ● Schreibstil und Einstieg Zugegeben: Der Schreibstil ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Verne verliert sich gerne in detaillierten wissenschaftlichen Klassifizierungen von Fischen und Meerespflanzen sowie technischen Beschreibungen. Hat man sich aber erst einmal an die etwas entschleunigte Sprache des 19. Jahrhunderts gewöhnt, entfaltet die Geschichte einen ganz eigenen Sog. ● Die grenzenlose Vorstellungskraft Was mich am meisten beeindruckt hat, ist Vernes unglaubliche Visionskraft. Er beschreibt Technologien wie den Elektroantrieb oder die Tiefseeforschung mit einer Präzision, die für seine Zeit fast schon prophetisch wirkt. Man vergisst beim Lesen oft, dass dieses Buch geschrieben wurde, lange bevor die moderne Marine oder Elektrotechnik existierte. ● Charakter und Atmosphäre Im Zentrum steht der mysteriöse Kapitän Nemo – ein Mann zwischen genialem Erfinder und verbittertem Rächer. Die Enge der Nautilus im Kontrast zur endlosen Freiheit des Ozeans erzeugt eine ganz besondere Atmosphäre, die mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. ● Fazit: Ein sehr angenehm zu lesendes Buch für alle, die Lust auf ein intellektuelles Abenteuer haben. Wer über die teils langatmigen Katalogisierungen hinwegsieht, entdeckt ein Werk, das auch heute noch durch seine Kreativität und seinen Forschergeist besticht.
'20 000 Meilen unter den Meeren' ist eine abenteuerliche und spannende Reise ins Unbekannte. In eine Welt, die der unseren so nah ist und dann doch so fern. Als vermehrt Berichte über ein nicht identifizierbares Seeungeheuer auftauchen, das ganze Schiffe versenkt, macht sich eine Expedition, unterstützt durch den Wissenschaftler Dr. Arronax und seinen Gehilfen Conseil, auf, dieses Ungeheuer zu jagen und zu töten. Bei einem Angriff des Ungeheuers auf das Expeditionsschiff, werden der Professor, sein Gehilfe und ein sich ebenfalls an Bord befindender Harpunist, Ned Land, über Bord geworfen und finden sich schließlich an Bord des vermeintlichen Monsters wieder. Dieses entpuppt sich als das Unterseeboot „Nautilus“, bemannt von einer anonymen Besatzung sowie dem Kapitän Nemo, der dem irdischen Leben entsagt hat und sein Dasein in und unter den Meeren fristet. So beginnt eine Reise durch unentdeckte Gewässer, hin zu versunkenen und verloren geglaubten Schiffen, an sagenumwobene Orte und nicht zuletzt durch eine unvorstellbare Flora und Fauna. Zuweilen verschwindet der Plot zwischen der Flut von Informationen über ebendiese Entdeckungen und den Erklärungen der technischen Finesse der Nautilus, was manch einen mit Sicherheit langweilt und etwas kämpfen lässt. Ich fand es unglaublich beeindruckend, fortschrittlich und interessant, vor allem in Anbetracht der Zeit, in der dieses Werk entstand.
Nemo. Das ist er also. Ich hab mich lange gesträubt dieses Buch zu lesen. Solche Klassiker haben doch immer etwas an sich, was einem mit Ehrfurcht begegnet. So war es auch bei diesem Buch von Jules Verne. Es ist mein erstes Buch von ihm und das, obwohl ich durch #docbrown von #zurückindiezukunft schon das ein oder andere erfahren konnte. Aber ich schweife ab. Die Phantasie des Autors ist beeindruckend. Das, was er damals schrieb, geht über dem hinaus, was wahrscheinlich gängig war, damals. Er lebte von 1828-1905. Das Werk, so beeindruckend es auch war, so langweilig war es an mancher Stelle. Es zog sich wie Kaugummi, gelegentlich. Aber dann war es wiederum so interessant, was alles passierte, dass es das wieder wett machte. An sich wäre es ein 3 Sterne Buch für mich, wegen dieser Langeweile. Aber ich vergebe vier Wale (haha), weil es ein so unfassbar futuristisches Werk ist, dass ich meinen Hut vor diesen Einfallsreichtum ziehe. Außerdem sieht meine Edition total klasse aus und wird endlich einen Platz im Regal finden. Ein #SciFi, #Fantasy, #Drama aus der Sicht von Professor Aronnax. Gerne hätte ich mehr aus Nemos Blick erfahren. Dieser gebrochene Mann, der glaubt frei zu sein und doch gegangen ist. Es ist so ein Buch, welches man gelesen haben muss. It was totally different to what I'd expected. I mean: This broken man was the legendary Captain Nemo? He just hide himself from the world even he thought he was a free man. But he was caught in himself. The story is told by Professor Aronnax. About this ... Whatever. It was sometimes a bit boring but I understand. Sealife has more but not everyone. But the story itself was really over the time. So future like.
Mein erstes Werk von Jules Verne und ich mag es sehr! Der Protagonist ist zwar etwas selbstverliebt, aber die Beschreibungen der Tier- und Unterwasserwelt sind einmalig. Für das 19. Jhd. großartiger Science-Fiction, sogar mit ein paar Ansätzen zum Thema Umweltschutz. Sehr unterhaltsamer Klassiker! Ich habe diese beiden Versionen geschenkt bekommen, mit tollen überarbeiteten Illustrationen: https://amzn.to/2L4OrYZ und https://amzn.to/2LoDNbz
Die Schmuckausgabe von „20.000 Meilen unter den Meeren“ ist ein Meisterwerk, das man einfach besitzen muss, wenn man Jules Verne liebt. Schon die Geschichte selbst ist packend und fesselnd, doch diese besondere Ausgabe hebt das Leseerlebnis auf ein völlig neues Niveau. Die Illustrationen sind nicht nur wunderschön, sondern sie fangen den Geist und die Magie der Unterwasserwelt perfekt ein. Man hat das Gefühl, zusammen mit Kapitän Nemo und der Crew der Nautilus durch die Tiefen der Ozeane zu gleiten. Besonders beeindruckend sind die liebevollen Details – Farben, Bilder und spannende Extras, die einen in die Zeit des Romans zurückversetzen. Die Beigaben bereichern die Erzählung und schaffen ein Erlebnis, bei dem man die Welt um sich herum völlig vergisst. Es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen, weil man völlig in die Geschichte eintaucht und sich dabei wunderbar abschalten kann. Diese Ausgabe ist ein wahres Juwel – sowohl für langjährige Fans von Jules Verne als auch für Neulinge. Absolute Kaufempfehlung!
Eigentlich hätte ich gern 3,5 gegeben ... aber ich runde auf, weil ich mich gut unterhalten gefühlt habe. Im Grunde lösst das Buch zuviele Fragen über Nemo und seine Menschenfeindlichkeit offen. Es ist eine sehr lange Aufzählung von Wundern des Meeres, die zwar wunderbar zu lesen ist und zum Träumen einlädt, der es aber ohne den zweiten Teil an (oh Wunder) Geschlossenheit mangelt. .. warum mussten sie es in zwei Ausgaben rausbringen?
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In diesem Buch begleitet man den Professor Aronnax und seine Gefährten durch die 7 Weltmeere indem wohl erstaunlichsten Unterseeboot, welches je beschrieben wurde: der Nautilus. Es ist wunderschön illustriert. Zudem liegen dem Buch verschiedene Einschübe und Karten bei, was das Leseerlebnis nur noch steigert. Zeitweise kam es mir mehr so vor als würde ich ein Lehrbuch in den Händen halten und keinen Roman, da sämtliche Wesen der Meere genau beschrieben und klassifiziert wurden. Außerdem fiel es mir teilweise schwer zu erkennen, welche Gegebenheiten der Wirklichkeit entsprechen und welche frei erfunden sind. Die Erklärungen wie zum Beispiel die Nautilus funktionieren soll, waren so überzeugend vorgetragen, dass ich nicht sofort erkennen konnte, was wirklich möglich ist und was nicht. Generell habe ich mich teilweise schon etwas durchquälen müssen, da die Beschreibungen der Umgebung und der Lebewesen doch viele Seiten beanspruchten. Aber generell war es dennoch eine sehr interessante Reise und ich bin froh sagen zu können, dass ich dieses Buch gelesen habe.
Auf Tauchstation 💦🌊
Wir schreiben das Jahr 1867. In unzähligen Küstenstädten und Häfen geht die Nachricht herum, dass in den Meeren etwas bisher unbekanntes unterwegs ist, welches mit unzähligen Schiffsunglücken in Verbindung gebracht wird. Viele gehen davon aus, dass es sich um einen riesigen Wal oder ähnliches handelt. Aus diesem Grund, begibt sich die Fregatte "Abraham Lincoln" auf eine Expedition, um das riesige mysteriöse Wesen zu jagen. An Bord dabei sind der Naturforscher Pierre Aronnax, sein Gehilfe Conseil und der Waljäger Ned Land. Diese Expedition wird für die Drei ein Abenteuer, dass sie nie für möglich gehalten hätten. Bisher kannte ich nur den Film von 1954, mit Kirk Douglas, und dieser ist schon kult. Das Buch aber toppt das ganze nochmals um Längen.

Sehr interessant
Endlich mal wieder ein Klassiker geschafft! 20.000 Meilen unter dem Meer ist eine interessante Erzählung von Jules Verne in der er den Grund des Meeres und dessen Geheimnisse erforscht. Alleine die ganzen Ideen war sich in den dunklen Tiefen verbirgt und wie die Nautilus funktioniert ist sehr detailliert und spannend. Es werden Begegnungen mit diversen Tieren beschrieben, aber auch der Südpol erforscht und Atlantis gefunden. Nicht umsonst haben wir es hier mit eine Sci-Fi Buch zutun - einen der ersten Stunde. Manchmal habe ich das lesen gestoppt, um bestimmte Sachverhalte zu recherchieren. Wirklich erstaunlich wie sich Jules Verne mit der Materie auseinander gesetzt hat. So toll die Beschreibungen der Tiefsee und der Natur und der Nautilus sind - so bleiben die Figuren Recht flach. Ausgenommen Kapitän Nemo. Er ist eine tragische Figur, der rätselhaft bleibt. Die zwischenmenschlichen Konflikte hätten gerne mehr ausgearbeitet werden können - leider verschenktes Potenzial. Wer ein Abenteuer erwartet wird enttäuscht sein, wer entdecken und lernen und hinterfragen möchte, der ist hier richtig.
Heute möchte ich euch den Roman '20.000 Meilen unter den Meeren' (orig. Vingt mille lieues sous les mers) von Jules Verne vorstellen, der erstmals zwischen 1869 und 1870 in Fortsetzungen erschien. Die hier vorliegende anonyme deutsche Übersetzung basiert auf der vierten französischen Ausgabe von 1878 und enthält sämtliche Illustrationen der Originalausgabe von 1869/71. Der Roman vereint spannendes Abenteuer mit visionären Science-Fiction-Elementen und zählt zu den bedeutendsten Klassikern des Genres. Im Zentrum steht der französische Professor Aronnax, der gemeinsam mit seinem treuen Diener Conseil und dem Harpunier Ned Land von der Nautilus gefangen genommen wird – einem revolutionären Unterseeboot unter dem Kommando des geheimnisvollen Kapitäns Nemo. Die drei Gefangenen reisen durch atemberaubende Unterwasserwelten, begegnen versunkenen Schätzen, fremdartigen Meereswesen und zahlreichen Gefahren. Während die äußeren Entdeckungen staunen lassen, enthüllt sich allmählich auch Nemos tragische Vergangenheit und seine Ablehnung der Welt an der Oberfläche. Am Ende gelingt den Gefährten die Flucht – doch Nemo bleibt eine rätselhafte Figur. Jules Vernes Stil ist geprägt von sachlicher Präzision und einer Fülle technischer sowie naturkundlicher Details. Seine Sprache ist dabei von einem fast dokumentarischen Charakter, der die fiktive Welt glaubwürdig erscheinen lässt. Durch bildhafte Stilmittel wie Metaphern, Vergleiche und Personifikationen wird insbesondere die Schönheit und Faszination der Meereswelt eindrucksvoll hervorgehoben. Dank der Ich-Perspektive Aronnax’ entsteht eine unmittelbare Nähe zum Geschehen, die die Leserinnen und Leser mit auf diese außergewöhnliche Reise nimmt. '20.000 Meilen unter den Meeren' ist nicht nur ein visionäres Werk seiner Zeit, sondern auch ein faszinierender Kommentar auf Macht, Isolation und Fortschritt. Als Meilenstein der Literatur beeinflusste es Generationen von Autoren, Filmemachern und Wissenschaftlern. Für mich ist es ein zeitloses Meisterwerk – und erhält von mir 5 von 5 Sternen. ✨️

Ein Klassiker, für den man Durchhaltevermögen braucht.
Mögt ihr es, wenn Wissenschaft in Büchern eine große Rolle spielt? Eigentlich tue ich mich mit Naturwissenschaften eher schwer. Daher war “20.000 Meilen unter dem Meer” für mich eine Herausforderung. Worum geht’s? Der Tiefseeforscher Pierre Arronnax, sein Assistent Conseil sowie der Waljäger Ned Land begeben sich auf die Suche nach einem mysteriösen Wesen, das die Meere unsicher macht. Dieses stellt sich als U-Boot heraus und so geraten die 3 in Gefangenschaft von Kapitän Nemo, der sie auf eine abenteuerliche Reise um die Welt entführt. Meinung: Nachdem mir “In 80 Tagen um die Welt” sehr gefallen hat, hatte ich an dieses Buch einen ähnlichen Anspruch einer unterhaltsamen Abenteuergeschichte und ja, solche Momente gibt es. Mit Kapitän Nemo schafft Jules Verne einen interessanten moralisch grauen Charakter, dessen Geheimnisse der Handlung eine tolle Dynamik geben. Zudem ergeben die Nautilus und die Weltmeere schon von sich aus ein faszinierendes Setting. Trotzdem konnte ich “20.000 Meilen unter dem Meer” weniger genießen, weil mir zwei Aspekte, die, wie ich weiß gewollt sind, beim Lesen aufgestoßen sind. Zum einen wird ein großer Fokus auf die wissenschaftlichen Aspekte der Reise gelegt, was für wissenschaftliche Romane wie diesen normal ist. Dennoch habe ich mit den seitenlangen Aufzählungen von Tier- und Pflanzenarten gefremdelt. Was mich außerdem gestört hat war wie respektlos der Tiefseeforscher Aronnax mit Lebewesen umgeht und wie gewissenlos diese im Laufe der Geschichte gejagt werden. Wie schon erwähnt ist dies ebenfalls gewollt, aus heutiger Sicht allerdings schwer zu ertragen. Ein echtes Highlight des Buchs ist sein Nachwort, das Jules Vernes Werk einordnet und hilft es besser zu verstehen. Fazit: Ein Klassiker, für den man Durchhaltevermögen braucht, der Fans von wissenschaftlich angehauchter Lektüre aber sicherlich viel Spaß macht.

Eine Geschichte aus den Wurzeln des SciFi sollte man gelesen haben
Ein sehr schönes Buch mit einer sehr schönen Geschichte. Die Übersetzung die ich nun hatte, war ein wenig kompliziert zu lesen, vermutlich dem Alter geschuldet, weswegen alles ein wenig langsamer ging. Die Story ist jedoch sehr spannend und man geht eigentlich sofort mit. Ein wenig kurz, aber das macht es Glaube grade besonders. Manchmal ein wenig brutal, jedoch auch für diese Zeit legitim und besser als ein Buch, welches alles abrundet. Die Abenteuer von Kapitän Nemo lohnen sich ;)
Wissenschaftlicher Roman ohne wirkliche Spannung.
Fazit >>> Ein wahrhaft phantastischer Roman über die Geheimnisvolle Tiefsee und deren unfreiwillige Erkundung. Alles in allem bin ich doch relativ enttäuscht von diesem Klassiker. Jules Verne beschreibt hier zwar äußerst Detailreich und voll gespickt mit Wissenschaftlichen Daten die Welt Unterwasser, verliert sich aber eben in genau diesen Beschreibungen. Dieser Umstand hat meine anfängliche Begeisterung und Euphorie doch stark gebremst. Gefühlt endlose Aneinanderreihungen, Klassifizierungen und Beschreibungen, der im Buch vorkommenden Flora und Fauna, ziehen die Geschichte schon sehr in die Länge. Vergleichsweise bleiben die Charaktere verhältnismäßig blaß und ohne wirkliche Tiefe. Man bereist, zusammen mit der rätselhaften Crew der Nautilus, die ganze Welt und hat am Ende mehr zurückbleibende, offene Fragen als Antworten erhalten. Die ein oder andere Passage war ohne Frage eindrucksvoll und inspirierend geschrieben, jedoch sind diese Momente, für mein Empfinden, zu selten aufgeblitzt. Leider haben wir hier mehr einen wissenschaftlichen Reisebericht, als einen Abenteuerroman. Ein Spannungsbogen, oder emotionale Situationen der gefangen Charaktere auf der Nautilus, welche die Geschichte etwas abwechslungsreicher gemacht hätten, fehlt gänzlich. Das die Geschichte auf den letzten knapp 100 Seiten etwas an Spannung und Fahrt aufnimmt, tröstet für mich leider nicht über die ersten, recht eintönigen 400 Seiten hinweg. Für mich wohlwollende 3,5/5 ⭐️

Lehrreich, aber nicht spannend.
Ich habe das Buch tatsächlich über ein halbes Jahr hinweg gelesen. Ich mag Jules Verne sehr gern, aber diese Geschichte hätte er auch um 100 Seiten kürzen können. Gelungen sind die Charaktere und die einzigartigen, detaillierten Beschreibungen der Unterwasserwelt. Aber da keine Spannung aufkommt, kann man das Buch jederzeit beiseite legen.
Ein zeitloser Roman, der den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise durch die damals und teilweise heute noch unbekannten Tiefen der Meere mitnimmt. Der ethische Konflikt, der immer wieder aufgegriffen wird zwischen der Position des Unterdrückten und des Unterdrückers regt zum Nachdenken an. Wie weit kann der Unterdrückte gehen, um nicht selbst zum Unterdrücker zu werden ? Ebenfalls wird oft die Frage aufgeworfen, wann die Gier nach Forschung und Wissen zu weit geht und man dafür Ethik und Moral über Bord wirft. Das Ende und das Schicksal der Nautilus lassen viel Raum für Interpretation übrig. Einziger Kritikpunkt für mich ist das Jules Verne typische Aufzählen von historischen Personen und Ereignissen. In diesem Buch kommen dann noch viele Aufzählungen der Flora und Fauna des Meeres hinzu. Dies stört ab und zu etwas den Lesefluss, da es sehr viele sind und man trotz flüchtiger Erklärung sich damit und der Handlung nicht immer auseinandersetzen kann, trotz flüchtiger Erklärung.
Klassischer Tiefgang mit prachtvoller Ausstattung.
Die illustrierte Schmuckausgabe von 20.000 Meilen unter dem Meer aus dem Coppenrath Verlag ist ein wahres Highlight in meinem Bücherregal. Die liebevoll gestalteten Illustrationen, Klappen, Extras und das hochwertige Layout machen diesen Klassiker zu einem ganz besonderen Leseerlebnis – fast wie eine Zeitreise in die Tiefen der Meere. Jules Vernes Sprache ist eindrucksvoll, detailreich und manchmal auch herausfordernd. Zugegeben, einige Passagen waren mir ein wenig zu faktenlastig – gerade bei den zoologischen Aufzählungen hätte ich mir etwas mehr Handlung gewünscht. Doch das ist Kritik auf hohem Niveau, denn die faszinierenden Charaktere wie der geheimnisvolle Kapitän Nemo oder der neugierige Professor Aronnax haben mich immer wieder in den Bann gezogen. Ein Muss für alle, die Klassiker lieben und außergewöhnlich schön gestaltete Bücher schätzen. Diese Ausgabe ist nicht nur ein Lesegenuss, sondern auch ein echtes Sammlerstück.
Super interessantes Setting! Aber war nicht so spannend wie angenommen. Hab es auch als Hörbuch gehört und bin oft abgeschweift, weil es doch ziemlich viele wissenschaftlichen (vor allem mathematischen 💀) Erklärungen hab. Aber trotzdem krass wie wenig sich zu heute verändert hat, weil der Ozean einfach immer noch ein Mysterium ist. PS: es ist einfach keine einzige Frau vorgekommen lol
2 Sterne für die Aufmachnung
Das Buch ist wunderschön gestalltet. Es hat schöne Illustrationen, interessante Extras die einen noch tiefer in die Welt eintauchen lassen. Da hören leider meine lobenden Worte auf. Mir hat die Geschichte nicht gefallen, ich bin mit den Charakteren nicht warm geworden und auch mit dem Schreibstil nicht. Ich find es echt schade, ich wollte das Buch lesen seit ich ein Kind war, aber leider wurde ich komplett enttäuscht.
Zu viele Details…
Jules Verne ist bekannt für seine Abenteuerromane und daher habe ich Spannung erwartet. Was ist letztlich bekommen habe ich eine Geschichte, die grundsätzlich als Abenteuer angesehen werden kann, aber die trocken erzählt wurde. Insbesondere die langen und vielen detailreichen Beschreibungen zum Tier und Pflanzenreich waren einfach nur anstrengend. Auch die kleinen Erlebnisse unter Wasser hängen eher wahllos aneinander und der große rote Faden fehlt… schade
Fräge: Gibt's das auch als Romance Version? I mean Captain Nemo?? Hear me out.
Jules Vernes war wirklich ein Einfallspinsel! Echt tolle Geschichte, super vielseitig und definitiv ein Klassiker bei dem es sich lohnt Mal reinzuschauen. Etwas kompliziert sind die viele physikalischen u. Chemischen Erklärungen, aber Hut ab. Es bleibt aber bei der Frage im Titel der Bewertung. Also... jemand Ideen? Haha Klassiker-Liste: 14/99
Ein sehr schön geschriebenes und spannendes Buch.
Erst mal fand ich das Buch toll. Es hat mich wirklich gepackt, wie eigentlich alle Werke von Jules Verne. Ich finde, dass er sehr spannend schreiben kann und sein Humor passt zu seiner Art des Schreibens. Die Witze fließen schön in die Geschichte ein. Man erwartet sie auch nicht weil sie trotzdem recht selten gemacht werden; was gut ist weil ein Überfluss an Witz den Büchern nur schaden würde. Was leider auch ein Klassiker von Jules Verne ist, ist die teilweise seitenlange Beschreibung und Klassifizierung von irgendwelchen Tierarten. Es wirkt deshalb manchmal so, als hätte er eine Enzyklopädie genommen und schlicht davon abgeschrieben. Es kann durchaus interessant sein und ist manchmal wissenswert aber keiner wird sich diese Begriffe merken können, geschweige denn sich vorstellen können wie diese Tiere nun wirklich aussehen. Glücklicherweise gibt es Illustrationen und da es ein Buch ist kann man diese Passagen auch überspringen. Ich persönlich finde jedoch es schade wenn ich in einem Buch Sachen überspringen muss, weil ich mich oft danach fühle als hätte ich etwas verpasst. Die Geschichte an sich ist jedoch sehr spannend. Mir gefällt vor allem der mysteriöse Kapitän Nemo. Wer ist er? Warum hasst er das Land? Warum liebt er die See? Ist er ein guter Mensch oder ein schlechter? Welches Ziel verfolgt er überhaupt und aus welchem Grund?... Fragen über Fragen die Teils eine Antwort und Teils nur eine Andeutung zur Antwort erhalten. Weiterhin find ich die Dynamik zwischen dem Professor mit seinen Gefährten und dem Kapitän Nemo sehr interessant, da sie gleichzeitig Gefangene und Gäste auf dem Schiff sind. Sie versuchen zu entfliehen, doch wollen sie den Wundern der Meere ebenfalls entfliehen, die der Herr Nemo ihnen bietet? Genau deshalb existiert immer eine Spannung zwischen den Beiden Parteien die trotz jeglicher Freundschaft und Kameradschaft nie wirklich verschwindet. Im großen und ganzen war das Buch wundervoll. Ohne diesen Ellen langen beschreibungen wäre es eine 5/5. So ist es nur eine 4/5.
Ein Liebeslied an die Natur und Wissenschaft. Man muss sich bei dem Buch in eine Zeit zurückversetzen, in der die Inhalte der Geschichte starke Science Fiction darstellen. Und nicht nur das Szenario, sondern auch die Charaktere, Dialoge und Erzählweise zeugen von der Zeit. Wenn man sich darauf einlassen kann, dann bekommt man einen faszinierenden Blick auf eine vergangene Zeit und auf eine Welt, die uns in der Regel verborgen bleibt: die Tiefen der Meere.

Wer sich in eine längst vergangene Zeit mit Technik, Meerestieren und Pflanzen hineinversetzen möchte, sollte es lesen.
Als Zwölfjähriger habe ich das Buch das erste Mal gelesen. Davor kannte ich nur die Filme, die mich auch gefesselt haben. Das Buch enthält viele Fachausdrücke, die ich damals noch nicht googeln konnte (ja, so lange liegt es schon zurück). Es hat mich gepackt und gefesselt. Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen. Die beschriebene Technik der Nautilus und die beschriebenen Meerestiere; alles war zu interessant. Kann auch die noch recht neue Schmuckausgabe empfehlen. Wunderschöne Bilder und Zusätze.
Interessant, aber kein Must-Read-Klassiker
Spannender Einstieg und ein etwas unerwartetes Ende. Für Leser von Nature Writing sicherlich genauso interessant, wie für Abenteurfreunde. Allerdings ist das Buch trotz seiner wenigen Seiten kein Buch, dass man an einem Tag verschlingt: Der Mittelteil kann doch sehr langatmig werden. Insgesamt also kein Klassiker, den man unbedingt gelesen haben muss, der allerdings ein netter Zeitvertreib ist!
Nemo. Das ist er also. Ich hab mich lange gesträubt dieses Buch zu lesen. Solche Klassiker haben doch immer etwas an sich, was einem mit Ehrfurcht begegnet. So war es auch bei diesem Buch von Jules Verne. Es ist mein erstes Buch von ihm und das, obwohl ich durch #docbrown von #zurückindiezukunft schon das ein oder andere erfahren konnte. Aber ich schweife ab. Die Phantasie des Autors ist beeindruckend. Das, was er damals schrieb, geht über dem hinaus, was wahrscheinlich gängig war, damals. Er lebte von 1828-1905. Das Werk, so beeindruckend es auch war, so langweilig war es an mancher Stelle. Es zog sich wie Kaugummi, gelegentlich. Aber dann war es wiederum so interessant, was alles passierte, dass es das wieder wett machte. An sich wäre es ein 3 Sterne Buch für mich, wegen dieser Langeweile. Aber ich vergebe vier Wale (haha), weil es ein so unfassbar futuristisches Werk ist, dass ich meinen Hut vor diesen Einfallsreichtum ziehe. Außerdem sieht meine Edition total klasse aus und wird endlich einen Platz im Regal finden. Ein #SciFi, #Fantasy, #Drama aus der Sicht von Professor Aronnax. Gerne hätte ich mehr aus Nemos Blick erfahren. Dieser gebrochene Mann, der glaubt frei zu sein und doch gegangen ist. Es ist so ein Buch, welches man gelesen haben muss. It was totally different to what I'd expected. I mean: This broken man was the legendary Captain Nemo? He just hide himself from the world even he thought he was a free man. But he was caught in himself. The story is told by Professor Aronnax. About this ... Whatever. It was sometimes a bit boring but I understand. Sealife has more but not everyone. But the story itself was really over the time. So future like.
Als Fan von Abenteuergeschichten und der Klassifizierung von Fauna und Flora kommt man bei diesem Buch voll auf seine Kosten. Es ist unglaublich was Jules Verne in dieser Zeit schon alles beschrieben hat, und somit zum Beispiel ein U-Boot beschrieben hat, was es zu dieser Zeit so noch nicht gab. Typisch für ein Buch dieser Zeit liest es sich nicht so locker wie die meiste zeitgenössische Literatur, nichts desto trotz hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen!
Ich möchte kein ungelesenes Buch mehr im Regal stehen zu haben. Bevor neue Bücher kommen, sollen erst sämtliche im Regal gelesen werden. Dabei beginne ich mit der GEOlino Edition, „12 Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur“. Die Bücher stammen aus dem Jahr 2006, den Großteil davon habe ich damals auch gelesen, aber nicht alle. Da ich mich aber an vieles nicht mehr erinnere arbeite ich mich durch die gesamte Reihe. Der erste Band ist dabei „20.000 Meilen unter dem Meer“ von Jules Verne. Das Buch wurde 1870 geschrieben, als Science Fiction noch ziemlich neu war. Das Alter beim Lesen wird beim lesen deutlich bemerkbar, die Schreibart unterscheidet sich deutlich von modernen Büchern und ich musste erst etwas reinkommen. Ab dem Punkt aber habe ich das Buch gerne gelesen. Ich habe als Kind das Buch bereits gelesen, und ich meine mich zu erinnern es noch mindestens ein zweites Mal angefangen zu haben, und jedes Mal hat das Buch eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt. Auch wenn es nicht unspannend geschrieben ist, hat es mich nicht im klassischen Sinne gehooked. Dennoch wollte ich immer wissen wie es weitergeht. Aus heutiger Sicht wirken einige der damaligen Zukunftsfantasien etwas belustigend. Wird in heutigen Science-Fiction-Büchern oder Filmen etwas technologisch eigentlich nicht mögliches erklärt ist Lösung meist Nanotechnik, in dem Buch ist Elektrizität die Wunderlösung für alles. Positiv hervorzuheben sind einige Passagen in denen Kapitän Nemo, einer der Hauptfiguren, den Schutz der Umwelt und die Wichtigkeit des ökologischen Gleichgewichts anmahnt. Seine Ideen und Anmerkungen dazu sind aus heutiger Sicht zwar Quatsch. Dennoch empfinde ich es als beeindruckend, dass Verne sich offenbar zu damaliger Zeit bereits Gedanken darüber gemacht hat. Auch die Bezeichnung von Indigenen als „Wilde“ wird von Kapitän Nemo nicht gut geheißen. Zusammengefasst kann ich das Buch empfehlen, auch wenn es eher an Jugendliche gerichtet ist. Es ist nicht übermäßig spannend und man wird nicht hineingesaugt, aber die beschriebenen Welt ist fantasievoll und ideenreich. Zudem wurde mit dem Kapitän Nemo eine faszinierende Figur geschaffen. Auch wenn es an einigen Stellen sozialkritische Andeutungen gibt, fällt das Buch für mich eher in die Kategorie leichte Unterhaltung für zwischendurch. Ein großer Kritikpunkt ist jedoch die vollständige Abwesenheit weiblicher Charaktere. Es wird lediglich erwähnt, das eine Figur von einer Frau in der Vergangenheit abgewiesen wurde. Ansonsten werden Frauen in keiner Weise erwähnt. Ich denke, das dies auf das Alter des Buches zurückzuführen ist. Dennoch finde ich dies erwähnenswert und kritikwürdig.
20.000 Meilen unter dem Meer Meine Bewertung des Textes (Minimum 1 Punkt / Maximum 5 Punkte): ➡️ Schreibstil/Sprache: 4 ➡️ Charaktere: 2 ➡️ Geschichte: 3 ➡️ Überraschungen/Wendungen: 2 ➡️ Spannung/Atmosphäre/Lebendigkeit: 3 ➡️ Faszination/Magnetische Wirkung: 3 ➡️ Gewichtung/Ausgewogenheit: 2 ➡️ Anspruch/Tiefe/Botschaft: 3 Gesamtbewertung: 3 ⭐⭐⭐️ Das gewisse Etwas (+ oder -): - Besonderheiten: Der überwiegende Teil des Buches ist eine Beschreibung einer naturkundelichen Betrachtung der Welt und der Weltmeere, fast schon ein fiktiver eher trockener Reisebericht, der seinen Schwerpunkt gerade nicht auf eine spannende Handlung und nicht auf würzige Charakterentwicklung legt. Leider ein Buchabbruch nach ungefähr der Hälfte, weil ich das Buch als Abenteuerroman einstufte und auch dies erwartet hatte. Meine Erwartungen wurden mithin enttäuscht. Gleichwohl gebe ich wohlwollende d3 Sterne. Hätten auch nur 2,5 sein können.
Neben den anderen Klassikern auf meiner Liste eine angenehme Abwechslung! 🪼
Ein visionäres Abenteuer, das die Zeit überdauert! Jules Vernes Klassiker ist weit mehr als nur ein alter Abenteuerroman; es ist ein Monument der Science-Fiction. Wer sich auf die Reise mit der Nautilus begibt, braucht zu Beginn zwar ein wenig Geduld, wird aber mit einer faszinierenden Welt belohnt. ● Schreibstil und Einstieg Zugegeben: Der Schreibstil ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Verne verliert sich gerne in detaillierten wissenschaftlichen Klassifizierungen von Fischen und Meerespflanzen sowie technischen Beschreibungen. Hat man sich aber erst einmal an die etwas entschleunigte Sprache des 19. Jahrhunderts gewöhnt, entfaltet die Geschichte einen ganz eigenen Sog. ● Die grenzenlose Vorstellungskraft Was mich am meisten beeindruckt hat, ist Vernes unglaubliche Visionskraft. Er beschreibt Technologien wie den Elektroantrieb oder die Tiefseeforschung mit einer Präzision, die für seine Zeit fast schon prophetisch wirkt. Man vergisst beim Lesen oft, dass dieses Buch geschrieben wurde, lange bevor die moderne Marine oder Elektrotechnik existierte. ● Charakter und Atmosphäre Im Zentrum steht der mysteriöse Kapitän Nemo – ein Mann zwischen genialem Erfinder und verbittertem Rächer. Die Enge der Nautilus im Kontrast zur endlosen Freiheit des Ozeans erzeugt eine ganz besondere Atmosphäre, die mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. ● Fazit: Ein sehr angenehm zu lesendes Buch für alle, die Lust auf ein intellektuelles Abenteuer haben. Wer über die teils langatmigen Katalogisierungen hinwegsieht, entdeckt ein Werk, das auch heute noch durch seine Kreativität und seinen Forschergeist besticht.
'20 000 Meilen unter den Meeren' ist eine abenteuerliche und spannende Reise ins Unbekannte. In eine Welt, die der unseren so nah ist und dann doch so fern. Als vermehrt Berichte über ein nicht identifizierbares Seeungeheuer auftauchen, das ganze Schiffe versenkt, macht sich eine Expedition, unterstützt durch den Wissenschaftler Dr. Arronax und seinen Gehilfen Conseil, auf, dieses Ungeheuer zu jagen und zu töten. Bei einem Angriff des Ungeheuers auf das Expeditionsschiff, werden der Professor, sein Gehilfe und ein sich ebenfalls an Bord befindender Harpunist, Ned Land, über Bord geworfen und finden sich schließlich an Bord des vermeintlichen Monsters wieder. Dieses entpuppt sich als das Unterseeboot „Nautilus“, bemannt von einer anonymen Besatzung sowie dem Kapitän Nemo, der dem irdischen Leben entsagt hat und sein Dasein in und unter den Meeren fristet. So beginnt eine Reise durch unentdeckte Gewässer, hin zu versunkenen und verloren geglaubten Schiffen, an sagenumwobene Orte und nicht zuletzt durch eine unvorstellbare Flora und Fauna. Zuweilen verschwindet der Plot zwischen der Flut von Informationen über ebendiese Entdeckungen und den Erklärungen der technischen Finesse der Nautilus, was manch einen mit Sicherheit langweilt und etwas kämpfen lässt. Ich fand es unglaublich beeindruckend, fortschrittlich und interessant, vor allem in Anbetracht der Zeit, in der dieses Werk entstand.
Nemo. Das ist er also. Ich hab mich lange gesträubt dieses Buch zu lesen. Solche Klassiker haben doch immer etwas an sich, was einem mit Ehrfurcht begegnet. So war es auch bei diesem Buch von Jules Verne. Es ist mein erstes Buch von ihm und das, obwohl ich durch #docbrown von #zurückindiezukunft schon das ein oder andere erfahren konnte. Aber ich schweife ab. Die Phantasie des Autors ist beeindruckend. Das, was er damals schrieb, geht über dem hinaus, was wahrscheinlich gängig war, damals. Er lebte von 1828-1905. Das Werk, so beeindruckend es auch war, so langweilig war es an mancher Stelle. Es zog sich wie Kaugummi, gelegentlich. Aber dann war es wiederum so interessant, was alles passierte, dass es das wieder wett machte. An sich wäre es ein 3 Sterne Buch für mich, wegen dieser Langeweile. Aber ich vergebe vier Wale (haha), weil es ein so unfassbar futuristisches Werk ist, dass ich meinen Hut vor diesen Einfallsreichtum ziehe. Außerdem sieht meine Edition total klasse aus und wird endlich einen Platz im Regal finden. Ein #SciFi, #Fantasy, #Drama aus der Sicht von Professor Aronnax. Gerne hätte ich mehr aus Nemos Blick erfahren. Dieser gebrochene Mann, der glaubt frei zu sein und doch gegangen ist. Es ist so ein Buch, welches man gelesen haben muss. It was totally different to what I'd expected. I mean: This broken man was the legendary Captain Nemo? He just hide himself from the world even he thought he was a free man. But he was caught in himself. The story is told by Professor Aronnax. About this ... Whatever. It was sometimes a bit boring but I understand. Sealife has more but not everyone. But the story itself was really over the time. So future like.
Mein erstes Werk von Jules Verne und ich mag es sehr! Der Protagonist ist zwar etwas selbstverliebt, aber die Beschreibungen der Tier- und Unterwasserwelt sind einmalig. Für das 19. Jhd. großartiger Science-Fiction, sogar mit ein paar Ansätzen zum Thema Umweltschutz. Sehr unterhaltsamer Klassiker! Ich habe diese beiden Versionen geschenkt bekommen, mit tollen überarbeiteten Illustrationen: https://amzn.to/2L4OrYZ und https://amzn.to/2LoDNbz
Die Schmuckausgabe von „20.000 Meilen unter den Meeren“ ist ein Meisterwerk, das man einfach besitzen muss, wenn man Jules Verne liebt. Schon die Geschichte selbst ist packend und fesselnd, doch diese besondere Ausgabe hebt das Leseerlebnis auf ein völlig neues Niveau. Die Illustrationen sind nicht nur wunderschön, sondern sie fangen den Geist und die Magie der Unterwasserwelt perfekt ein. Man hat das Gefühl, zusammen mit Kapitän Nemo und der Crew der Nautilus durch die Tiefen der Ozeane zu gleiten. Besonders beeindruckend sind die liebevollen Details – Farben, Bilder und spannende Extras, die einen in die Zeit des Romans zurückversetzen. Die Beigaben bereichern die Erzählung und schaffen ein Erlebnis, bei dem man die Welt um sich herum völlig vergisst. Es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen, weil man völlig in die Geschichte eintaucht und sich dabei wunderbar abschalten kann. Diese Ausgabe ist ein wahres Juwel – sowohl für langjährige Fans von Jules Verne als auch für Neulinge. Absolute Kaufempfehlung!
Eigentlich hätte ich gern 3,5 gegeben ... aber ich runde auf, weil ich mich gut unterhalten gefühlt habe. Im Grunde lösst das Buch zuviele Fragen über Nemo und seine Menschenfeindlichkeit offen. Es ist eine sehr lange Aufzählung von Wundern des Meeres, die zwar wunderbar zu lesen ist und zum Träumen einlädt, der es aber ohne den zweiten Teil an (oh Wunder) Geschlossenheit mangelt. .. warum mussten sie es in zwei Ausgaben rausbringen?















































