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"Wow – ein Buch, das nachhalt.“
»Eigentlich will ich nicht sterben«, sagt Caspar und gesteht sich und ihr mehr ein, als er ertragen kann. »Eigentlich will ich einfach nur nicht mehr leben.« Mit „Zwei Leben in einer Nacht“ hat Carolin Wahl ein Werk geschaffen, das tief berührt und zum Nachdenken anregt. Es zeigt auf eindrucksvolle Weise, welchem enormen Leistungsdruck schon unsere Jüngsten – Kinder und Jugendliche – heute ausgesetzt sind. Welche Ansprüche, welche Erwartungen und Idealbilder wir auf sie projizieren, oft in der Absicht, nur das Beste für sie zu wollen. Doch dieser Druck lastet schwer – manchmal zu schwer. Für viele wird er zur Belastung, die sie nicht mehr bewältigen können. Gleichzeitig zeigt das Buch auch die dunkle Seite des digitalen Zeitalters: die zerstörerische Macht der sozialen Netzwerke. Dort, wo sich hinter der Anonymität des Internets skrupellose Menschen verstecken, die gezielt die Verletzlichkeit junger Menschen ausnutzen – bis zur absoluten seelischen Erschöpfung. „GHOST: Wir können nur gewinnen, wenn wir wirklich gehen … Davor sind wir alle Verlierer.“ Ein reales Beispiel mit konkretem Bezug zu Hamburg macht deutlich: Vieles, was wir uns nicht vorstellen wollen, ist längst Realität geworden. Vielleicht sollten wir die Diskussion, ob Kinder und Jugendliche stärker vor sozialen Medien geschützt werden müssen, tatsächlich ernster nehmen – zumindest solange es uns nicht gelingt, ihnen die nötige Medienkompetenz und Resilienz zu vermitteln. Und darüber hinaus stellt sich eine grundsätzliche Frage an uns als Gesellschaft: Ist der Druck, den wir auf unsere schwächsten Mitglieder ausüben, überhaupt noch zu verantworten? Ein wahnsinnig starkes Buch. Absolute Leseempfehlung.
19. Aug. 2025
"Wow – ein Buch, das nachhalt.“
»Eigentlich will ich nicht sterben«, sagt Caspar und gesteht sich und ihr mehr ein, als er ertragen kann. »Eigentlich will ich einfach nur nicht mehr leben.« Mit „Zwei Leben in einer Nacht“ hat Carolin Wahl ein Werk geschaffen, das tief berührt und zum Nachdenken anregt. Es zeigt auf eindrucksvolle Weise, welchem enormen Leistungsdruck schon unsere Jüngsten – Kinder und Jugendliche – heute ausgesetzt sind. Welche Ansprüche, welche Erwartungen und Idealbilder wir auf sie projizieren, oft in der Absicht, nur das Beste für sie zu wollen. Doch dieser Druck lastet schwer – manchmal zu schwer. Für viele wird er zur Belastung, die sie nicht mehr bewältigen können. Gleichzeitig zeigt das Buch auch die dunkle Seite des digitalen Zeitalters: die zerstörerische Macht der sozialen Netzwerke. Dort, wo sich hinter der Anonymität des Internets skrupellose Menschen verstecken, die gezielt die Verletzlichkeit junger Menschen ausnutzen – bis zur absoluten seelischen Erschöpfung. „GHOST: Wir können nur gewinnen, wenn wir wirklich gehen … Davor sind wir alle Verlierer.“ Ein reales Beispiel mit konkretem Bezug zu Hamburg macht deutlich: Vieles, was wir uns nicht vorstellen wollen, ist längst Realität geworden. Vielleicht sollten wir die Diskussion, ob Kinder und Jugendliche stärker vor sozialen Medien geschützt werden müssen, tatsächlich ernster nehmen – zumindest solange es uns nicht gelingt, ihnen die nötige Medienkompetenz und Resilienz zu vermitteln. Und darüber hinaus stellt sich eine grundsätzliche Frage an uns als Gesellschaft: Ist der Druck, den wir auf unsere schwächsten Mitglieder ausüben, überhaupt noch zu verantworten? Ein wahnsinnig starkes Buch. Absolute Leseempfehlung.
19. Aug. 2025






