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Biografien

Was fange ich bloß mit guten weißen Menschen an?

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Über das Buch

Was bedeutet es, wenn ein weißes Publikum auf einmal eifrig Filme und Bücher über schwarzes Leid konsumiert? Warum fällt es den Medien so schwer, weißen Terrorismus als eben solchen zu benennen? Warum waren Schwimmbäder schon immer Orte, an denen sich die Diskriminierung auf besondere Art manifestierte, und sind es noch heute? Wie gestalten wir die Zukunft, wenn wir umgeben sind von Menschen, die die Vergangenheit zurücksehnen? Und: Wird der Traum, durch die Zeit zu reisen, nicht immer ein weißes Privileg sein? Dieser Band versammelt acht brillante Essays, in denen sich Brit Bennett mit Fragen des Rassismus in all seinen Facetten auseinandersetzt.

Editionen (1)

ISBN9783499008412
VerlagROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum14.09.21
Seitenzahl112

Rezensionen & Bewertungen

26 Bewertungen

5 Rezensionen

4,3

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  • esarahh
    esarahh

    108 Follower

    3,5

    Anti-Rassismus-Lektüre POC

    Wie bewertet man ein Sachbuch? Es ist sehr kurz, man könnte es in einer Stunde lesen. Allerdings finde ich, dass man Einiges erstmal nachwirken lassen sollte. Trotz seiner Kürze ist es enorm wichtig! Es geht um die Diskriminierung Schwarzer Menschen, wie es hier auch namentlich genannt wird. Gerade die Kapitel zur Sklaverei sind hart. Außerdem, wieviel Alltagsrassismus noch besteht: "Sich zu mischen bedeutet, sich anzustecken." Meine einzige Frage zu dem Buch ist: Kann man denn aber alle "Weißen" über einen Kamm scheren? Finde ich nicht. Ansonsten sehr informativ & ich finde, dass man sich mit der Thematik Rassismus auseinandersetzen muss, gerade zu Zeiten der wachsenden AfD. Denn das betrifft uns alle: "Man kann die Vergangenheit nicht ändern. Aber man kann sie wiederholen."

    Anti-Rassismus-Lektüre POC

    8. Juli 2025

  • buecherwesen
    buecherwesen

    87 Follower

    5,0

    Schnell zu Lesen, aber deswegen nicht weniger gehaltvoll. Sehr wichtige Beiträge zum Thema Rassismus.

    22. Apr. 2023

  • glueless
    glueless

    7 Follower

    5,0

    Das Buch hat 4 Jahre ungelesen in meinem Bücherregal gechillt und jetzt hab ich mich endlich aufgerafft es zu lesen. Es ist eine Essaysammlung mit insgesamt 8 Essays, von denen mir folgende am besten gefallen haben: - „Was fange ich bloß mit guten weißen Menschen an“ Dieser Essay hat mir eine neue Erkenntnis darauf gebracht, wie es als schwarze Person ist, von guten Weißen umgeben zu sein, die den Fokus bei zb. tödlicher Polizeigewalt gegen Schwarze dahin verschieben, wie gut sie sich engagieren und was für eine nichtrassistische Einstellung sie haben. Und ehrlich gesagt hab ich mich da natürlich auch wiedergesehen. Und durch den Essay hab ich auf jeden Fall den Denkanstoß mitgenommen, den Fokus bei den Opfern zu lassen und das Leid schwarzer Menschen nicht zur Selbstinszenierung zu nutzen. - „Weißer Terrorismus ist so alt wie Amerika selbst“ In diesem Essay ging es um rassistisch motivierte Gewalt von weißen Terrorist:innen an schwarzen Menschen und, dass das rassistisch motivierte Motiv kleingeredet wird und der Terrorist als gestörter Einzeltäter dargestellt wird und nicht als kleiner Teil eines rassistischen Systems. Dieser Essay hat mich durch seine Sprache richtig gut mitgenommen und richtig wütend gemacht! -„Ich dachte es würde besser für dich sein“ Dieser Essay hat mich am meisten mitgenommen, denn darin geht es um die Sicht einer schwarzen jungen Frau auf den ersten Wahlkampf und das erste Jahr der ersten Legislaturperiode von Trump. Schon in dieser Zeit passieren so viele schreckliche Dinge und aus der Zukunftsperspektive, in der Trump nun das zweite mal regiert und mit dem Wissen, was noch alles Schlimmes passieren wird ist der Essay wirklich herzzerreißend. Ein Zitat daraus: „In Trump Zeiten fühlt sich eine Woche wie ein Jahr an und ein Jahr wie eine Woche.“ Also insgesamt große Empfehlung, ich bin sehr dankbar für den Blickwinkel einer jungen, schwarzen Us amerikanischen Frau! Große Empfehlung!

    24. Mai 2026

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Brit Bennett

Brit Bennett wuchs im südlichen Kalifornien auf und studierte an der Stanford University und an der University of Michigan. Ihre Arbeiten erschienen in «The New Yorker», «The New York Times Magazine», «The Paris Review» und «Jezebel». Ihr Debüt «Die Mütter» wurde unter anderem für den PEN/Robert W. Bingham Prize und den Prix Femina étranger nominiert. Auch «Die verschwindende Hälfte», ihr zweiter Roman, wurde ein Bestseller in den USA.

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