Was fange ich bloß mit guten weißen Menschen an?
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Anti-Rassismus-Lektüre POC
Wie bewertet man ein Sachbuch? Es ist sehr kurz, man könnte es in einer Stunde lesen. Allerdings finde ich, dass man Einiges erstmal nachwirken lassen sollte. Trotz seiner Kürze ist es enorm wichtig! Es geht um die Diskriminierung Schwarzer Menschen, wie es hier auch namentlich genannt wird. Gerade die Kapitel zur Sklaverei sind hart. Außerdem, wieviel Alltagsrassismus noch besteht: "Sich zu mischen bedeutet, sich anzustecken." Meine einzige Frage zu dem Buch ist: Kann man denn aber alle "Weißen" über einen Kamm scheren? Finde ich nicht. Ansonsten sehr informativ & ich finde, dass man sich mit der Thematik Rassismus auseinandersetzen muss, gerade zu Zeiten der wachsenden AfD. Denn das betrifft uns alle: "Man kann die Vergangenheit nicht ändern. Aber man kann sie wiederholen."

Das Buch hat 4 Jahre ungelesen in meinem Bücherregal gechillt und jetzt hab ich mich endlich aufgerafft es zu lesen. Es ist eine Essaysammlung mit insgesamt 8 Essays, von denen mir folgende am besten gefallen haben: - „Was fange ich bloß mit guten weißen Menschen an“ Dieser Essay hat mir eine neue Erkenntnis darauf gebracht, wie es als schwarze Person ist, von guten Weißen umgeben zu sein, die den Fokus bei zb. tödlicher Polizeigewalt gegen Schwarze dahin verschieben, wie gut sie sich engagieren und was für eine nichtrassistische Einstellung sie haben. Und ehrlich gesagt hab ich mich da natürlich auch wiedergesehen. Und durch den Essay hab ich auf jeden Fall den Denkanstoß mitgenommen, den Fokus bei den Opfern zu lassen und das Leid schwarzer Menschen nicht zur Selbstinszenierung zu nutzen. - „Weißer Terrorismus ist so alt wie Amerika selbst“ In diesem Essay ging es um rassistisch motivierte Gewalt von weißen Terrorist:innen an schwarzen Menschen und, dass das rassistisch motivierte Motiv kleingeredet wird und der Terrorist als gestörter Einzeltäter dargestellt wird und nicht als kleiner Teil eines rassistischen Systems. Dieser Essay hat mich durch seine Sprache richtig gut mitgenommen und richtig wütend gemacht! -„Ich dachte es würde besser für dich sein“ Dieser Essay hat mich am meisten mitgenommen, denn darin geht es um die Sicht einer schwarzen jungen Frau auf den ersten Wahlkampf und das erste Jahr der ersten Legislaturperiode von Trump. Schon in dieser Zeit passieren so viele schreckliche Dinge und aus der Zukunftsperspektive, in der Trump nun das zweite mal regiert und mit dem Wissen, was noch alles Schlimmes passieren wird ist der Essay wirklich herzzerreißend. Ein Zitat daraus: „In Trump Zeiten fühlt sich eine Woche wie ein Jahr an und ein Jahr wie eine Woche.“ Also insgesamt große Empfehlung, ich bin sehr dankbar für den Blickwinkel einer jungen, schwarzen Us amerikanischen Frau! Große Empfehlung!
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Anti-Rassismus-Lektüre POC
Wie bewertet man ein Sachbuch? Es ist sehr kurz, man könnte es in einer Stunde lesen. Allerdings finde ich, dass man Einiges erstmal nachwirken lassen sollte. Trotz seiner Kürze ist es enorm wichtig! Es geht um die Diskriminierung Schwarzer Menschen, wie es hier auch namentlich genannt wird. Gerade die Kapitel zur Sklaverei sind hart. Außerdem, wieviel Alltagsrassismus noch besteht: "Sich zu mischen bedeutet, sich anzustecken." Meine einzige Frage zu dem Buch ist: Kann man denn aber alle "Weißen" über einen Kamm scheren? Finde ich nicht. Ansonsten sehr informativ & ich finde, dass man sich mit der Thematik Rassismus auseinandersetzen muss, gerade zu Zeiten der wachsenden AfD. Denn das betrifft uns alle: "Man kann die Vergangenheit nicht ändern. Aber man kann sie wiederholen."

Das Buch hat 4 Jahre ungelesen in meinem Bücherregal gechillt und jetzt hab ich mich endlich aufgerafft es zu lesen. Es ist eine Essaysammlung mit insgesamt 8 Essays, von denen mir folgende am besten gefallen haben: - „Was fange ich bloß mit guten weißen Menschen an“ Dieser Essay hat mir eine neue Erkenntnis darauf gebracht, wie es als schwarze Person ist, von guten Weißen umgeben zu sein, die den Fokus bei zb. tödlicher Polizeigewalt gegen Schwarze dahin verschieben, wie gut sie sich engagieren und was für eine nichtrassistische Einstellung sie haben. Und ehrlich gesagt hab ich mich da natürlich auch wiedergesehen. Und durch den Essay hab ich auf jeden Fall den Denkanstoß mitgenommen, den Fokus bei den Opfern zu lassen und das Leid schwarzer Menschen nicht zur Selbstinszenierung zu nutzen. - „Weißer Terrorismus ist so alt wie Amerika selbst“ In diesem Essay ging es um rassistisch motivierte Gewalt von weißen Terrorist:innen an schwarzen Menschen und, dass das rassistisch motivierte Motiv kleingeredet wird und der Terrorist als gestörter Einzeltäter dargestellt wird und nicht als kleiner Teil eines rassistischen Systems. Dieser Essay hat mich durch seine Sprache richtig gut mitgenommen und richtig wütend gemacht! -„Ich dachte es würde besser für dich sein“ Dieser Essay hat mich am meisten mitgenommen, denn darin geht es um die Sicht einer schwarzen jungen Frau auf den ersten Wahlkampf und das erste Jahr der ersten Legislaturperiode von Trump. Schon in dieser Zeit passieren so viele schreckliche Dinge und aus der Zukunftsperspektive, in der Trump nun das zweite mal regiert und mit dem Wissen, was noch alles Schlimmes passieren wird ist der Essay wirklich herzzerreißend. Ein Zitat daraus: „In Trump Zeiten fühlt sich eine Woche wie ein Jahr an und ein Jahr wie eine Woche.“ Also insgesamt große Empfehlung, ich bin sehr dankbar für den Blickwinkel einer jungen, schwarzen Us amerikanischen Frau! Große Empfehlung!









