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MitWarcrossliefertBestsellerautorin Marie Luden Auftakt zu einer temporeichenCyberpunk-Jugendbuchreihe, die durch vielAction,Spannungund eine starke, coole Protagonistin überzeugt. Ein Muss für alle, dieVideospieleundeSports lieben, aber nicht aufRomantikverzichten möchten!
Die Welt ist verrückt nach Warcross, dem gigantischsten Videospiel aller Zeiten! Erfinder Hideo Tanaka wird wie ein Gott verehrt, eSport-Turniere füllen ganze Stadien und die Meisterschaft ist das größte Event der Welt. Kopfgeldjägerin Emika Chen erhält zu Beginn der Warcross-WM ein verlockendes Jobangebot von Hideo Tanaka: Undercover soll sie an dem Wettkampf teilnehmen und einen Hacker aufspüren, der Warcross sabotiert. Eine waghalsige Jagd beginnt, bei der Emika nicht nur ihr Leben aufs Spiel setzt, sondern auch ihr Herz …
Warcross – Das Spiel ist eröffnetist der erste von zwei Bänden.
Eine interessante Welt, die durch die Spiele einen leicht dystopischen Hauch hat. Hat mir wirklich viel Spaß gemacht und mich an meine Jugend erinnert, wo ich Bücher dieser Art sehr oft gelesen habe.
13. Feb. 2025
4,0
Eine interessante Welt, die durch die Spiele einen leicht dystopischen Hauch hat. Hat mir wirklich viel Spaß gemacht und mich an meine Jugend erinnert, wo ich Bücher dieser Art sehr oft gelesen habe.
„Warcross“ startet mit einer Prämisse, die auf dem Papier wirklich vielversprechend klingt: eine riesige Gaming-Welt, eSport auf Stadionniveau, eine Hackerjagd, Tokio als Setting und dazu eine Protagonistin, die sich undercover in ein internationales Turnier einschleust. Das klingt erst einmal nach Tempo, Spannung und einer richtig coolen Cyberwelt – und tatsächlich fängt die Geschichte auch genau so an: spannend, dynamisch und mit einem Setup, das sofort neugierig macht.
Im Mittelpunkt steht Emika Chen, die sich als Kopfgeldjägerin mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt, bis sie plötzlich mitten in die Warcross-Welt hineingezogen wird. Warcross selbst ist dabei nicht einfach nur ein Videospiel, sondern ein globales Phänomen, das Gesellschaft, Alltag und Unterhaltung komplett durchdrungen hat. Das erinnerte schon’ ein bisschen an Ready Player One. Als Emika ein Angebot von Hideo Tanaka bekommt – dem gefeierten Erfinder des Spiels – scheint für sie alles auf einmal größer, gefährlicher und persönlicher zu werden. Sie soll undercover in der Warcross-Weltmeisterschaft mitspielen und gleichzeitig einen Hacker aufspüren, der das System bedroht. Allein dieser Ausgangspunkt hat wirklich Potenzial, weil er Spannung, Technik, Wettbewerb und eine gewisse dystopische Note miteinander verbindet.
Besonders gelungen fand ich dabei das Setting in Tokio. Das hat dem Buch für mich definitiv Atmosphäre gegeben.. Gerade diese Mischung aus futuristischer Technik und japanischem Flair mochte ich sehr gern.
Auch thematisch hat „Warcross“ durchaus Aspekte, die sich erstaunlich aktuell anfühlen. Gerade Themen wie Datenschutz, Hacker-Gefahren, digitale Kontrolle und technologische Entwicklungen, die sich immer stärker in den Alltag drängen, haben für mich funktioniert. In diesen Momenten merkt man, dass in der Grundidee wirklich etwas Spannendes steckt.
Leider war für mich aber genau diese starke Grundidee am Ende auch ein bisschen das Problem, weil das Buch aus ihr viel weniger gemacht hat, als ich gehofft hatte.
Denn obwohl die Story stark beginnt, hatte ich recht schnell das Gefühl, dass das eigentliche Herzstück – also das Spiel „Warcross“ selbst – für mich nicht wirklich greifbar wurde. Gerade zu Beginn fiel es mir schwer, mir das Spiel konkret vorzustellen, weil es in meiner Wahrnehmung nicht besonders klar oder spannend ausgearbeitet war. Ich hatte mir da ehrlich gesagt etwas Raffinierteres, Eigenständigeres oder strategisch Interessanteres erhofft. Letztendlich wirkte es auf mich dann eher wie eine Art virtuelle Jagd nach dem gegnerischen Artefakt, und das war für mich im Vergleich zu dem riesigen Hype, den das Buch um dieses Spiel aufbaut, einfach zu wenig.
Dazu kommt, dass Emikas Rolle innerhalb ihres Teams – insbesondere ihre Position als „Architektin“ – für mich ebenfalls nicht gut genug herausgearbeitet wurde.Dies blieb für mich eher Behauptung als wirklich spürbarer Teil der Handlung. Ich hatte oft das Gefühl, dass das Buch mir sagt, wie besonders oder wichtig gewisse Dinge sind, ohne dass ich sie als Leserin wirklich erleben konnte.
Was mir dagegen deutlich klarer vermittelt wurde – vielleicht sogar ein bisschen zu klar – war die Liebesgeschichte. Und hier kommen wir leider zu dem Punkt, der mich beim Lesen mit Abstand am meisten gestört hat.
Ich war tatsächlich selbst ein bisschen Opfer meiner eigenen Erwartungshaltung. Ich hatte den Klappentext vor dem Lesen nicht noch einmal gelesen und war deshalb überrascht, dass die Lovestory überhaupt so präsent ist – obwohl sie dort ja durchaus schon angeteasert wird. Insofern war das zum Teil auch einfach eine falsche Erwartung von meiner Seite.
Aber diese Liebesgeschichte war für mich leider nicht nur präsent, sondern vor allem ziemlich cheesy und stellenweise wirklich unangenehm zu lesen. Dieses ständige Geschwärme für Hideo hat mich schnell genervt – und zwar nicht, weil ich grundsätzlich etwas gegen Romance in Jugendbüchern hätte, sondern weil sie hier für mich sehr klischeehaft und wenig subtil geschrieben war. Diese klassischen Momente mit errötenden Wangen, unbeholfen zittrigen Stimmen und dieser ganzen „oh nein, ein attraktiver Mann ist in der Nähe, mein gesamtes Nervensystem verabschiedet sich“-Energie haben bei mir eher Augenrollen als Herzklopfen ausgelöst.
Emika selbst fand ich dabei noch mit am stärksten. Sie ist als Protagonistin grundsätzlich gut herausgearbeitet, bringt eine brauchbare emotionale Grundlage mit und hat genug Persönlichkeit, um die Geschichte zu tragen. Die anderen Figuren wirkten neben ihr leider ziemlich eindimensional. Gerade in einem Buch, das so sehr auf Teamdynamik, Wettbewerb, Loyalität, Verrat und digitale Machtspiele setzt, hätte ich mir deutlich mehr Tiefe bei den Nebencharakteren gewünscht.
Auch bei den Twists hat mich das Buch leider nicht wirklich überraschen können. Einige Wendungen waren für mich recht vorhersehbar, wodurch gerade gegen Ende ein Teil der Spannung verloren gegangen ist.
Am Ende blieb bei mir deshalb vor allem das Gefühl zurück, dass „Warcross“ eine richtig gute Idee hatte, aber für mich nicht das Beste daraus gemacht hat.
So hat das Ende von Teil 1 bei mir überhaupt nicht den Wunsch ausgelöst, direkt zu Band 2 greifen zu wollen.
7. Apr. 2026
2,5
„Warcross“ startet mit einer Prämisse, die auf dem Papier wirklich vielversprechend klingt: eine riesige Gaming-Welt, eSport auf Stadionniveau, eine Hackerjagd, Tokio als Setting und dazu eine Protagonistin, die sich undercover in ein internationales Turnier einschleust. Das klingt erst einmal nach Tempo, Spannung und einer richtig coolen Cyberwelt – und tatsächlich fängt die Geschichte auch genau so an: spannend, dynamisch und mit einem Setup, das sofort neugierig macht.
Im Mittelpunkt steht Emika Chen, die sich als Kopfgeldjägerin mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt, bis sie plötzlich mitten in die Warcross-Welt hineingezogen wird. Warcross selbst ist dabei nicht einfach nur ein Videospiel, sondern ein globales Phänomen, das Gesellschaft, Alltag und Unterhaltung komplett durchdrungen hat. Das erinnerte schon’ ein bisschen an Ready Player One. Als Emika ein Angebot von Hideo Tanaka bekommt – dem gefeierten Erfinder des Spiels – scheint für sie alles auf einmal größer, gefährlicher und persönlicher zu werden. Sie soll undercover in der Warcross-Weltmeisterschaft mitspielen und gleichzeitig einen Hacker aufspüren, der das System bedroht. Allein dieser Ausgangspunkt hat wirklich Potenzial, weil er Spannung, Technik, Wettbewerb und eine gewisse dystopische Note miteinander verbindet.
Besonders gelungen fand ich dabei das Setting in Tokio. Das hat dem Buch für mich definitiv Atmosphäre gegeben.. Gerade diese Mischung aus futuristischer Technik und japanischem Flair mochte ich sehr gern.
Auch thematisch hat „Warcross“ durchaus Aspekte, die sich erstaunlich aktuell anfühlen. Gerade Themen wie Datenschutz, Hacker-Gefahren, digitale Kontrolle und technologische Entwicklungen, die sich immer stärker in den Alltag drängen, haben für mich funktioniert. In diesen Momenten merkt man, dass in der Grundidee wirklich etwas Spannendes steckt.
Leider war für mich aber genau diese starke Grundidee am Ende auch ein bisschen das Problem, weil das Buch aus ihr viel weniger gemacht hat, als ich gehofft hatte.
Denn obwohl die Story stark beginnt, hatte ich recht schnell das Gefühl, dass das eigentliche Herzstück – also das Spiel „Warcross“ selbst – für mich nicht wirklich greifbar wurde. Gerade zu Beginn fiel es mir schwer, mir das Spiel konkret vorzustellen, weil es in meiner Wahrnehmung nicht besonders klar oder spannend ausgearbeitet war. Ich hatte mir da ehrlich gesagt etwas Raffinierteres, Eigenständigeres oder strategisch Interessanteres erhofft. Letztendlich wirkte es auf mich dann eher wie eine Art virtuelle Jagd nach dem gegnerischen Artefakt, und das war für mich im Vergleich zu dem riesigen Hype, den das Buch um dieses Spiel aufbaut, einfach zu wenig.
Dazu kommt, dass Emikas Rolle innerhalb ihres Teams – insbesondere ihre Position als „Architektin“ – für mich ebenfalls nicht gut genug herausgearbeitet wurde.Dies blieb für mich eher Behauptung als wirklich spürbarer Teil der Handlung. Ich hatte oft das Gefühl, dass das Buch mir sagt, wie besonders oder wichtig gewisse Dinge sind, ohne dass ich sie als Leserin wirklich erleben konnte.
Was mir dagegen deutlich klarer vermittelt wurde – vielleicht sogar ein bisschen zu klar – war die Liebesgeschichte. Und hier kommen wir leider zu dem Punkt, der mich beim Lesen mit Abstand am meisten gestört hat.
Ich war tatsächlich selbst ein bisschen Opfer meiner eigenen Erwartungshaltung. Ich hatte den Klappentext vor dem Lesen nicht noch einmal gelesen und war deshalb überrascht, dass die Lovestory überhaupt so präsent ist – obwohl sie dort ja durchaus schon angeteasert wird. Insofern war das zum Teil auch einfach eine falsche Erwartung von meiner Seite.
Aber diese Liebesgeschichte war für mich leider nicht nur präsent, sondern vor allem ziemlich cheesy und stellenweise wirklich unangenehm zu lesen. Dieses ständige Geschwärme für Hideo hat mich schnell genervt – und zwar nicht, weil ich grundsätzlich etwas gegen Romance in Jugendbüchern hätte, sondern weil sie hier für mich sehr klischeehaft und wenig subtil geschrieben war. Diese klassischen Momente mit errötenden Wangen, unbeholfen zittrigen Stimmen und dieser ganzen „oh nein, ein attraktiver Mann ist in der Nähe, mein gesamtes Nervensystem verabschiedet sich“-Energie haben bei mir eher Augenrollen als Herzklopfen ausgelöst.
Emika selbst fand ich dabei noch mit am stärksten. Sie ist als Protagonistin grundsätzlich gut herausgearbeitet, bringt eine brauchbare emotionale Grundlage mit und hat genug Persönlichkeit, um die Geschichte zu tragen. Die anderen Figuren wirkten neben ihr leider ziemlich eindimensional. Gerade in einem Buch, das so sehr auf Teamdynamik, Wettbewerb, Loyalität, Verrat und digitale Machtspiele setzt, hätte ich mir deutlich mehr Tiefe bei den Nebencharakteren gewünscht.
Auch bei den Twists hat mich das Buch leider nicht wirklich überraschen können. Einige Wendungen waren für mich recht vorhersehbar, wodurch gerade gegen Ende ein Teil der Spannung verloren gegangen ist.
Am Ende blieb bei mir deshalb vor allem das Gefühl zurück, dass „Warcross“ eine richtig gute Idee hatte, aber für mich nicht das Beste daraus gemacht hat.
So hat das Ende von Teil 1 bei mir überhaupt nicht den Wunsch ausgelöst, direkt zu Band 2 greifen zu wollen.
7. Apr. 2026
3 von 43 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Marie Lu
Marie Lu, Autorin der Bestseller-Trilogie Legend, wurde 1984 in Shanghai geboren und lebte für einige Zeit in Texas, bevor sie an der University of Southern California studierte. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie bei den Disney Interactive Studios, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die Bestsellerautorin lebt mit ihrem Mann und drei Hunden in Santa Monica, nahe dem Meer. Ihre wenige Freizeit verbringt sie mit Lesen, Zeichnen, dem Spielen von Assassin´s Creed und Im-Stau-Stehen. Hier geht es zur englischsprachigen Webseite von Marie Lu