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Die Geschichte war nicht schlecht, aber wirklich sehr kurzlebig. Ich habe sie vor - was, 2 Wochen? - beendet und kann mich nur noch an 3 Namen erinnern. Die Protagonistin, Emika, ist selbst eigentlich super unwichtig für die Story. Die Geschichte hätte vielleicht besser funktioniert, wenn sie aus Hideos oder Saskes Sicht erzählt worden wäre. Die Charaktere blieben insgesamt alle sehr stumpf. Sie werden nur oberflächlich angeschnitten, weshalb sie alle sehr austauschbar sind. Die Idee fand ich eigentlich sehr gut. Die Passagen in der VR fand ich auch sehr gelungen. Ich habe mich wirklich gefühlt, als würde ich meinem Freund beim Zocken zuschauen. Diese Momente waren sehr bildgewaltig. Auch das sonst sehr cyberpunkmäßige Setting kam gut bei mir an. Die Geschichte spricht die Vor- und Nachteile der Technik an und wirft ethische und moralische Fragen auf. Leider geht die Autorin nicht so richtig darauf ein. Ich hätte mir einen klein wenig philosophischeren Werdegang gewünscht. Erst ganz am Ende handelt sie in einem Satz kurz ab, worüber man das ganze Buch hinweg wieder und wieder hätte diskutieren können. Man könnte jetzt einwerfen, dass sich das Buch an eine jüngere Leserschaft richtet, die mit solch einer moralischen Thematik vielleicht überfordert wäre. Aber sorry, nein. Einer unserer Protagonisten murkst einen anderen ohne mit der Wimper zu zucken ab. Ohne kurz darüber nachzudenken, ob das sein muss oder nicht. Ohne auch nur den Anflug eines Zögerns. Ohne Reue. DAS passte für mich so GAR NICHT in einen Jugendroman für jüngere Leser... Mir scheint es, als hätte Lu sich nicht wirklich Gedanken darüber gemacht, an wen sie ihre Geschichte richtet. Insgesamt eine solide Geschichte, die man lesen kann, aber nicht muss.
24. Feb. 2023
Die Geschichte war nicht schlecht, aber wirklich sehr kurzlebig. Ich habe sie vor - was, 2 Wochen? - beendet und kann mich nur noch an 3 Namen erinnern. Die Protagonistin, Emika, ist selbst eigentlich super unwichtig für die Story. Die Geschichte hätte vielleicht besser funktioniert, wenn sie aus Hideos oder Saskes Sicht erzählt worden wäre. Die Charaktere blieben insgesamt alle sehr stumpf. Sie werden nur oberflächlich angeschnitten, weshalb sie alle sehr austauschbar sind. Die Idee fand ich eigentlich sehr gut. Die Passagen in der VR fand ich auch sehr gelungen. Ich habe mich wirklich gefühlt, als würde ich meinem Freund beim Zocken zuschauen. Diese Momente waren sehr bildgewaltig. Auch das sonst sehr cyberpunkmäßige Setting kam gut bei mir an. Die Geschichte spricht die Vor- und Nachteile der Technik an und wirft ethische und moralische Fragen auf. Leider geht die Autorin nicht so richtig darauf ein. Ich hätte mir einen klein wenig philosophischeren Werdegang gewünscht. Erst ganz am Ende handelt sie in einem Satz kurz ab, worüber man das ganze Buch hinweg wieder und wieder hätte diskutieren können. Man könnte jetzt einwerfen, dass sich das Buch an eine jüngere Leserschaft richtet, die mit solch einer moralischen Thematik vielleicht überfordert wäre. Aber sorry, nein. Einer unserer Protagonisten murkst einen anderen ohne mit der Wimper zu zucken ab. Ohne kurz darüber nachzudenken, ob das sein muss oder nicht. Ohne auch nur den Anflug eines Zögerns. Ohne Reue. DAS passte für mich so GAR NICHT in einen Jugendroman für jüngere Leser... Mir scheint es, als hätte Lu sich nicht wirklich Gedanken darüber gemacht, an wen sie ihre Geschichte richtet. Insgesamt eine solide Geschichte, die man lesen kann, aber nicht muss.
24. Feb. 2023






