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Jugendliebe mit sehr lebendigen Beschreibungen des Navajo Nation Reservats in Arizona, USA.
Wir befinden uns im Reservat der Navajo-Indianer, dem größten Reservat der USA - es ist heiß, die rote Erde ist trocken und nachts schleicht ein Kojote durch die Canyons und um die Häuser. "Wacholdersommer" erzählt die Geschichte zweier Teenager, die sich nach acht Jahren Trennung wiedersehen. Als Kind hat Will seiner Freundin Kaye versprochen, sie zu heiraten. Dann musste er wegen Mordes ins Gefängnis. Kaye hat all die Jahre auf ihn gewartet. Doch als Will vorzeitig entlassen wird, ist er nicht mehr derselbe wie damals. Kaye gibt ihn trotzdem nicht auf. Am besten an der Geschichte haben mir die anschaulichen Schilderungen des Alltags im Reservat und die Einblicke in die Kultur und Mythen der Navajo gefallen. Auch, wenn die Kultur und die Rollenverteilung doch sehr traditionell war. Mir persönlich war Hauptperson Kaye viel zu übergriffig-aufdringlich-unempathisch in ihrem Verhalten Will gegenüber. Will als Charakter fand ich deutlich überzeugender. Neber der Liebesgeschichte gab es noch einen weiteren Handlungsstrang. Alles miteinander verwoben hat letztlich die Navajo-Kultur, über die ich dank des Buchs einiges gelernt habe.
15. Apr. 2024
Jugendliebe mit sehr lebendigen Beschreibungen des Navajo Nation Reservats in Arizona, USA.
Wir befinden uns im Reservat der Navajo-Indianer, dem größten Reservat der USA - es ist heiß, die rote Erde ist trocken und nachts schleicht ein Kojote durch die Canyons und um die Häuser. "Wacholdersommer" erzählt die Geschichte zweier Teenager, die sich nach acht Jahren Trennung wiedersehen. Als Kind hat Will seiner Freundin Kaye versprochen, sie zu heiraten. Dann musste er wegen Mordes ins Gefängnis. Kaye hat all die Jahre auf ihn gewartet. Doch als Will vorzeitig entlassen wird, ist er nicht mehr derselbe wie damals. Kaye gibt ihn trotzdem nicht auf. Am besten an der Geschichte haben mir die anschaulichen Schilderungen des Alltags im Reservat und die Einblicke in die Kultur und Mythen der Navajo gefallen. Auch, wenn die Kultur und die Rollenverteilung doch sehr traditionell war. Mir persönlich war Hauptperson Kaye viel zu übergriffig-aufdringlich-unempathisch in ihrem Verhalten Will gegenüber. Will als Charakter fand ich deutlich überzeugender. Neber der Liebesgeschichte gab es noch einen weiteren Handlungsstrang. Alles miteinander verwoben hat letztlich die Navajo-Kultur, über die ich dank des Buchs einiges gelernt habe.
15. Apr. 2024






