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„Vom Ende der Einsamkeit“ hat mich vor allem wegen seiner stillen Art beeindruckt. Benedict Wells erzählt keine laute oder spektakuläre Geschichte, sondern eine, die eher leise wirkt und nachhallt. Dabei bleibt er unglaublich realistisch und bietet trotz einer gewissen Distanz eine Geschichte, die sehr berührt. Besonders mochte ich, wie das Buch die Entwicklung von Jules über verschiedene Lebensabschnitte zeigt und dabei Themen wie Verlust, Krankheit, Nähe, Liebe, Freundschaft, Einsamkeit und das Weiterleben nach schweren Erfahrungen miteinander verbindet. Den Einstieg empfand ich eher nicht so leicht, weil die Geschichte schon zurückhaltend beginnt und weniger in den Bann zieht, als man es aus anderen Büchern kennt. Im Nachhinein passt das aber sehr gut zum gesamten Ton des Romans, weil er nicht auf schnelle Geschehnisse setzt, sondern auf Atmosphäre und auf die inneren Entwicklungen der Figuren. Gerade das hat das Buch für mich sehr inspirierend ist und emotional gemacht. Außerdem hat mir der Schreibstil gut gefallen. Er ist ruhig, klar und emotional, ohne übertrieben zu wirken. Die Figuren haben auf mich echt und verletzlich gewirkt, sodass ich ihre Gedanken und Entscheidungen gut nachvollziehen konnte. Ich hätte gerne noch mehr Einblicke in die anderen Figuren bekommen, aber ich verstehe auch, warum Wells den Fokus auf Jules belassen hat. Das Buch regt an vielen Stellen zum Nachdenken an, ohne einem alles direkt vorzugeben. Über einige Sätze und Abschnitte werde ich wohl noch länger nachdenken. Insgesamt ist es ein bewegender Roman, der nicht wegen großer Ereignisse im Kopf bleibt, sondern wegen seiner Stimmung und seiner ehrlichen Art, vom Leben zu erzählen. Sehr empfehlenswert! Allerdings muss man in der richtigen Stimmung sein, da ich persönlich einige Stellen schon sehr traurig und teilweise belastend empfand. (Gerade hinsichtlich den Themen Depression, Sucht, Suizid, Tod)
4 Stunden vor
„Vom Ende der Einsamkeit“ hat mich vor allem wegen seiner stillen Art beeindruckt. Benedict Wells erzählt keine laute oder spektakuläre Geschichte, sondern eine, die eher leise wirkt und nachhallt. Dabei bleibt er unglaublich realistisch und bietet trotz einer gewissen Distanz eine Geschichte, die sehr berührt. Besonders mochte ich, wie das Buch die Entwicklung von Jules über verschiedene Lebensabschnitte zeigt und dabei Themen wie Verlust, Krankheit, Nähe, Liebe, Freundschaft, Einsamkeit und das Weiterleben nach schweren Erfahrungen miteinander verbindet. Den Einstieg empfand ich eher nicht so leicht, weil die Geschichte schon zurückhaltend beginnt und weniger in den Bann zieht, als man es aus anderen Büchern kennt. Im Nachhinein passt das aber sehr gut zum gesamten Ton des Romans, weil er nicht auf schnelle Geschehnisse setzt, sondern auf Atmosphäre und auf die inneren Entwicklungen der Figuren. Gerade das hat das Buch für mich sehr inspirierend ist und emotional gemacht. Außerdem hat mir der Schreibstil gut gefallen. Er ist ruhig, klar und emotional, ohne übertrieben zu wirken. Die Figuren haben auf mich echt und verletzlich gewirkt, sodass ich ihre Gedanken und Entscheidungen gut nachvollziehen konnte. Ich hätte gerne noch mehr Einblicke in die anderen Figuren bekommen, aber ich verstehe auch, warum Wells den Fokus auf Jules belassen hat. Das Buch regt an vielen Stellen zum Nachdenken an, ohne einem alles direkt vorzugeben. Über einige Sätze und Abschnitte werde ich wohl noch länger nachdenken. Insgesamt ist es ein bewegender Roman, der nicht wegen großer Ereignisse im Kopf bleibt, sondern wegen seiner Stimmung und seiner ehrlichen Art, vom Leben zu erzählen. Sehr empfehlenswert! Allerdings muss man in der richtigen Stimmung sein, da ich persönlich einige Stellen schon sehr traurig und teilweise belastend empfand. (Gerade hinsichtlich den Themen Depression, Sucht, Suizid, Tod)
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