Blick ins Buch

Romane

Vergiss mich

4,6(175)
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

»Wann hat jemals ein Romancier derart offen und wahrhaftig über die Liebe eines Mannes zu seiner Mutter geschrieben? Das ergreifendste Buch dieses Jahres, wenn nicht gar seit sehr langer Zeit!« Björn Hayer, Cicero

Es ist Sommer. Alex Schulman kommt ins Landhaus seiner Mutter, um sie davon abzuhalten, sich zu Tode zu trinken. Und sie zu überzeugen, sich in eine Entzugsklinik einzuweisen. Und er fragt sich: Was genau ist passiert, wie ist aus der schillernden, liebevollen Mutter dieses geisterhafte Wrack geworden? In Erinnerungen erzählt Alex Schulman vom Auseinanderbrechen der Beziehung zwischen Mutter und Sohn und vom verzweifelten Versuch des erwachsenen Kindes, ihr die Hand zu reichen, als die Kluft zwischen ihnen am größten ist.

Eine ergreifende Erzählung von der Liebe eines Kindes zu seiner Mutter, über Co-Abhängigkeit, Sehnsucht und das Bedürfnis nach Versöhnung.

Die autobiographische Vorlage zum SPIEGEL-Bestseller ›Die Überlebenden‹.

Editionen (4)

ISBN9783423284806
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum15.05.25
Seitenzahl256

Merkmale

1 Bewertungen

MittelEinfachAnschaulichTraurigVerstörendNachdenklich

Rezensionen & Bewertungen

175 Bewertungen

33 Rezensionen

4,6

Tippen zum Filtern

  • readingsalina
    readingsalina

    74 Follower

    5,0

    Schmerzhaft und tief berührend!

    "Wir reisen in die einzige Zeit unseres Lebens, in der wir ganz waren, denn dort fühlen wir uns geborgen. Das ist die helle Erklärung. Die dunkle lautet, dass wir zu dem Schmerz zurückkehren, den wir verdrängt haben. Dass wir uns zwingen, ihm nocheinmal zu begegnen, um endlich heilen zu können." Und genau das tut Alex Schulmann in diesem autobiographischen Text - dem Schmerz nocheinmal begegnen. Es ist kein Roman, sondern das Aufarbeiten seiner Lebensqualität. Unglaublich ehrlich, schmerzhaft und tief berührend erzählt er davon, wie die Alkoholsucht seiner Mutter seit dem Kindheit sein Leben beeinflusst und geformt hat. Immer auf der Suche nach Erklärungen und dem tiefen Wunsch nach Liebe und Aussöhnung. Immer zwischen Liebe und Ablehnung, Hoffnung und Angst, liebevollen Gesten und schmerzhaftem Schweigen. "Alles, was wir zusammen erlebt hatten, wir erwähnten es mit keinem Wort" Das hat mich zutiefst berührt. Ich habe mitgeweint und mitgelitten. Und wollte oft den kleinen Alex fest in die Arme nehmen. Sprachlich so wundervoll erzählt und durch Fabian Busch einfach perfekt gelesen. Ganz große Empfehlung!

    3. Juli 2025

  • anja._liest
    anja._liest

    331 Follower

    5,0

    Dieser Roman erschien in Schweden bereits 2016 und wurde nun ins Deutsche übersetzt. Es ist die autobiografische Geschichte von Alex Schulman. Seine Mutter ist abhängig vom Alkohol und das prägt ganz seine Kindheit und ihn unterbewusst auch im Erwachsenenalter. Als er erwachsen ist, will er seine Mutter dazu bringen den Alkohol aufzugeben. Nach über dreißig Jahren Abhängigkeit, ist das nicht ganz so leicht. Das Buch hat einen traurigen, melancholischen Ton. Alex lernt schon sehr früh seine Mutter nicht zu stören, kennt genau die Zwischentöne von ihr und weiß wie er mit ihr umgehen muss, um Ärger aus dem Weg zu gehen. Das behält er sich bei aber einfach ist es nicht. Die Mutter stößt ihn weg, macht ihm Vorwürfe, doch er ist immer da für sie. Die Mutter war nicht immer so. Früher war sie liebevoll und fürsorglich aber allmählich verschwindet diese Mutter immer mehr. Übrig bleibt die Frau, die im Schlafzimmer liegt und nicht gestört werden soll, mit ihrer unberechenbaren Wut und den unkontrollierten Ausbrüchen. Wie gewohnt von Schulman, ist auch das ein sehr ergreifendes Buch, noch dazu offenbart er sich hier selbst. Zu den melancholischen Tönen kamen dann auch noch versöhnliche dazu. Schulman klagt nicht an, sondern sucht nach Gründen. Kraftvoll, eindringlich, unfassbar traurig. Genau meins, deswegen auch eine ganz klare Leseempfehlung.

    28. Mai 2025

  • laroute
    laroute

    131 Follower

    4,5

    "Die Überlebenden" habe ich erst kürzlich gelesen und "Vergiss mich" nun aus der Bibliothek ausgeliehen, ohne mich vorher mit dem Inhalt genauer zu beschäftigen. Und dann war ich erstmal irritiert: so etwas ähnliches hatte ich von ihm doch gerade erst gelesen. Und es ist so: "Vergiss mich" wurde in Schweden vor den anderen Büchern schon 2016 veröffentlicht (deutsch übersetzt erst dieses Jahr) und es ist autobiographisch, eine Suche nach dem Verhältnis zwischen ihm und seiner Mutter, geschrieben bald nach ihrem Buch. Die nachfolgenden Bücher sind autofiktional und so finden sich ähnliche Gefühle und Beschreibungen überall wieder. Alex Schulman beobachtet sehr fein und kann Emotionen in extrem schönen Worten beschreiben. Sehr eindrücklich ist, wie sich die Unvorhersehbarkeit in den Reaktionen seiner Mutter auf ihn und auf ihr Verhältnis ausgewirkt haben. Das zu lesen war auch für mich als Mutter lehrreich.

    30. Juli 2025

3 von 33 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 256100%
wattwanderin
wattwanderin23. Sept. 2025

Erschütternde Geschichte dreier Brüder und ihrer alkoholkranken Mutter. Was für eine traurige Jugend. Der älteste erzählt authentisch aus seiner Sicht.

Autorin / Autor

Über Alex Schulman

Alex Schulman, geboren 1976, ist einer der populärsten schwedischen Schriftsteller. Sein Roman ›Die Überlebenden‹, 2021 bei dtv erschienen, wurde in 30 Sprachen übersetzt. Mit ›Verbrenn all meine Briefe‹, bei dtv 2022, gelang ihm in Schweden 2018 der Durchbruch als literarischer Autor.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick