Underworld

Underworld

Taschenbuch
2.58

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Beschreibung

Finalist for the Pulitzer Prize
Finalist for the National Book Award
Finalist for the National Book Critics Circle Award
Winner of the Howell’s Medal of the American Academy of Arts and Letters

“A great American novel” (San Francisco Chronicle) that spans five decades of American history, following the intimate lives of the men and women who lived through them.

It begins with a moment of legend: the 1951 baseball game between the New York Giants and the Brooklyn Dodgers in which the winning homerun known as the Shot Heard Round the World coincides with news of the Soviet Union’s first hydrogen bomb test.

The baseball itself, scuffed and passed from hand to hand, becomes the thread that weaves an astonishing tapestry that spans the Cold War, the Civil Rights Movement, Vietnam protests, and beyond, telling the story of Nick Shay, Klara Sax, and the hidden histories of a nation both haunted and illuminated by its past.

Sweeping yet intimate, Underworld is an astonishing story of men and women brought together and torn apart against the backdrop of half a century of American history.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
848
Preis
23.00 €

Beiträge

3
Alle
1

Ich musste nach gut einem Viertel abbrechen, weil ich merkte, dass mein innere Abneigung so stark gewachsen war, dass das Buch keine faire Chance bei mir gehabt hätte. Es beginnt eigentlich noch ganz interessant mit einem der wichtigsten Baseballspiele der Geschichte aus dem 1951. Ein rasanter Drohnenflug zwischen einzelnen bekannten und unbekannten Zuschauern bis hin zu den Spielern auf dem Feld. Diese Fahrt dauert immerhin 80 Seiten. Im Folgenden bekommt man aber einen Erzählstil geboten, bei dem man mitten in das Geschehen als Leser ohne Einführung hineingeworfen wird. Man liest die Gedankenströme der entsprechenden Personen und ist aufgrund der fehlenden Bezüge allein gelassen. Wen man er mit er, wer ist er überhaupt und was mit dem Geschehen gemeint, dass immer als es bezeichnet wird? Das war mir zu anstrengend. Nachdem die Unterhaltungen dann fast schon godotische Verhältnisse annahmen und seitenweise über das Muttermal Gorbatschows und dessen Ähnlichkeit mit der Landesfläche von Litauen doziert wurde (wobei man die Landkarte herumdrehen muss), war für mich der Zeitpunkt gekommen, um von der Unterwelt wieder ans Tageslicht der verständlichen Literatur hinaufzusteigen. Not my cup of tea.

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Ich musste nach gut einem Viertel abbrechen, weil ich merkte, dass mein innere Abneigung so stark gewachsen war, dass das Buch keine faire Chance bei mir gehabt hätte. Es beginnt eigentlich noch ganz interessant mit einem der wichtigsten Baseballspiele der Geschichte aus dem 1951. Ein rasanter Drohnenflug zwischen einzelnen bekannten und unbekannten Zuschauern bis hin zu den Spielern auf dem Feld. Diese Fahrt dauert immerhin 80 Seiten. Im Folgenden bekommt man aber einen Erzählstil geboten, bei dem man mitten in das Geschehen als Leser ohne Einführung hineingeworfen wird. Man liest die Gedankenströme der entsprechenden Personen und ist aufgrund der fehlenden Bezüge allein gelassen. Wen man er mit er, wer ist er überhaupt und was mit dem Geschehen gemeint, dass immer als es bezeichnet wird? Das war mir zu anstrengend. Nachdem die Unterhaltungen dann fast schon godotische Verhältnisse annahmen und seitenweise über das Muttermal Gorbatschows und dessen Ähnlichkeit mit der Landesfläche von Litauen doziert wurde (wobei man die Landkarte herumdrehen muss), war für mich der Zeitpunkt gekommen, um von der Unterwelt wieder ans Tageslicht der verständlichen Literatur hinaufzusteigen. Not my cup of tea.

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Seltene Höhepunkte haben viele viele Seiten Langeweile leider nicht aufheben können.

Bücher haben manchmal ihre Längen, das kennt man. Mehrmals habe ich mit mir gerungen, das Buch wegzulegen. Wie oft habe ich mich gefragt- warum lese ich dieses Buch weiter? Wenn ich an die vergangenen Seiten denke- was habe ich erfahren? Die Charaktere haben mich nicht angesprochen, die Zusammenhänge erschließen sich mir bis heute nicht. Handlung gibt es kaum welche. Warum sind so viele Bewertungen derart positiv? Ich weiß es nicht. Und trotzdem habe ich das Buch fertig gelesen. Weil ich wissen wollte, ob mir nicht doch noch jenes Licht aufgeht, das viele in diesem Werk sehen. Meine Antwort auf diese Frage - nein. Mit Sicherheit ein Buch, das in Erinnerung bleiben wird, aber weit unten rangiert. Ich wollte es lieben, bin jedoch froh, es jetzt wirklich und endgültig weglegen zu können.

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