The Silence

The Silence

Hardcover
2.333

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Beschreibung

From one of the most dazzling and essential voices in American fiction, a timely and compelling novel set in the near future about five people gathered together in a Manhattan apartment, in the midst of a catastrophic event.

Don DeLillo completed this novel just weeks before the advent of Covid-19. The Silence is the story of a different catastrophic event. Its resonances offer a mysterious solace.

It is Super Bowl Sunday in the year 2022. Five people, dinner, an apartment on the east side of Manhattan. The retired physics professor and her husband and her former student waiting for the couple who will join them from what becomes a dramatic flight from Paris. The conversation ranges from a survey telescope in North-central Chile to a favorite brand of bourbon to Einstein’s 1912 Manuscript on the Special Theory of Relativity.

Then something happens and the digital connections that have transformed our lives are severed.

What follows is a dazzling and profoundly moving conversation about what makes us human. Never has the art of fiction been such an immediate guide to our navigation of a bewildering world. Never have DeLillo’s prescience, imagination, and language been more illuminating and essential.

“Mysterious...Unexpectedly touching...[DeLillo offers] consolation simply by enacting so well the mystery and awe of the real world.” —Joshua Ferris, The New York Times Book Review

“DeLillo [has] almost Dayglo powers as a writer.” —Michiko Kakutani, The New York Times

“Brilliant and astonishing…a masterpiece…manages to renew DeLillo’s longstanding obsessions while also striking deeply and swiftly at the reader’s emotions…The effect is transcendent.” —Charles Finch, Chicago Tribune

“Daring... provocative... exquisite...captures the swelling fears of our age.”
—Ron Charles, The Washington Post

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
128
Preis
21.50 €

Beiträge

7
Alle
3

Dieser dünne Roman macht lust auf mehr.

Trotz der schmalen Handlung dieses Romans sind die Dialoge interessant und philosophisch. Es geht unter anderem um die Frage, wie unterschiedlich Menschen mit der Situation des kompletten Ausfalls umgehen

Dieser dünne Roman macht lust auf mehr.
1

Für Amerikaner mag das von DeLillo aufgezeichnete Szenario eine der schlimmsten Dystopien der Literaturgeschichte sein, wenn ausgerechnet kurz vor dem Super Bowl im Jahr 2022 ein landesweiter Stromausfall die Gesellschaft zum Erstarren bringt. Aber es ist nicht der Horror, dass das Bud Lite im seinen Namen nicht mehr erfüllenden Kühlschrank warm wird. Vielmehr regt es die Gesellschaft der Intellektuellen in einer New Yorker Wohnung dazu an, sich über die Zusmmenleben im Allgemeinen und Albert Einstein im Besonderen Gedanken zu machen, während man auf die schwarze Mattscheibe starrt. Zum Höhepunkt des Buchs verschwindet ein Pärchen für ein entspannten Quicky mal nach nebenan, bei dem die Frau zum Anmachen gerne einen deutschen Satz vom Partner ins Ohr geflüstert bekommen will, was der auch gleich mit Karl Marx Produktivitätstheorie beantwortet. Was für ein Slapstick, was für Dialoge. Manche finden sie messerscharf, ich finde sie nichts sagend. Das Beste an dieser Erzählung, Roman wäre zu viel gesagt, ist die Kürze. Aber wenn so Sätze wie „Die Welt ist alles, das Individuum ist nichts“ am Ende unkommentiert im Raum verharren, dann ist das für mich Blödsinn. Heutzutage ist das Individuum doch alles, so wie die Individualisierung der Gesellschaft vorangetrieben wird. Immerhin: Mein erster DeLillo, den ich beendet habe. Wir Beide können irgendwie nicht miteinander.

1.5

"'Wir sind die menschlichen Splitter einer Zivilisation.'"

Hello Bücherfreunde, ich habe das Buch am Bahnhof gefunden und deswegen keine großen Erwartungen gehabt. Aber irgendwie dachte ich, es geht um das menschliche Miteinander in einer Ausnahmesituation. Vielmehr geht es jedoch um jeden der fünf Charaktere im einzelnen. Denn obwohl sie zusammen sind, sich als Freunde und Partner, Lehrende und Lernender bezeichnen, sind sie alle allein. Jeder der Hauptcharaktere hat im Verlauf der Erzählung einen Monolog, auf den keiner der anderen eingeht. Auch wenn die Darstellung des Mensch als Egoist vielleicht korrekt ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass man so an seinen eigenen Gedanken hängt, dass es einem egal ist, was sein Gegenüber erzählt. Spätestens wenn meine Freunde von ihrem Flugzeugabsturz berichten, würde das doch irgendwelche Emotionen in mir auslösen... Im allgemeinen wurden mir zu viele interessante Aussagen unkommentiert gelassen, wie beispielsweise auch mein oben genanntes Zitat. Richtig empfehlen kann ich das Buch nicht wirklich, nichtsdestotrotz wünsche ich euch wie immer... Viel Spaß beim Lesen XOXO Jojo

1

Für Amerikaner mag das von DeLillo aufgezeichnete Szenario eine der schlimmsten Dystopien der Literaturgeschichte sein, wenn ausgerechnet kurz vor dem Super Bowl im Jahr 2022 ein landesweiter Stromausfall die Gesellschaft zum Erstarren bringt. Aber es ist nicht der Horror, dass das Bud Lite im seinen Namen nicht mehr erfüllenden Kühlschrank warm wird. Vielmehr regt es die Gesellschaft der Intellektuellen in einer New Yorker Wohnung dazu an, sich über die Zusmmenleben im Allgemeinen und Albert Einstein im Besonderen Gedanken zu machen, während man auf die schwarze Mattscheibe starrt. Zum Höhepunkt des Buchs verschwindet ein Pärchen für ein entspannten Quicky mal nach nebenan, bei dem die Frau zum Anmachen gerne einen deutschen Satz vom Partner ins Ohr geflüstert bekommen will, was der auch gleich mit Karl Marx Produktivitätstheorie beantwortet. Was für ein Slapstick, was für Dialoge. Manche finden sie messerscharf, ich finde sie nichts sagend. Das Beste an dieser Erzählung, Roman wäre zu viel gesagt, ist die Kürze. Aber wenn so Sätze wie „Die Welt ist alles, das Individuum ist nichts“ am Ende unkommentiert im Raum verharren, dann ist das für mich Blödsinn. Heutzutage ist das Individuum doch alles, so wie die Individualisierung der Gesellschaft vorangetrieben wird. Immerhin: Mein erster DeLillo, den ich beendet habe. Wir Beide können irgendwie nicht miteinander.

Ich glaube, das ist Literatur..

3

New York 2022. Am Superbowl-Sunday trifft sich eine Gruppe von Menschen in einer Wohnung auf der East-Side, um sich gemeinsam das Spiel anzusehen. Doch bevor es richtig losgehen kann, bricht die gesamte digitale Kommunikation zusammen. »Die Stille« vermittelt auf 106 Seiten eine – ich kann es nicht anders beschreiben – merkwürdige Stimmung. Denn während Bildschirme und Telefonleitungen still bleiben, haben die Protagonist*innen großen Redebedarf. Und reden dabei konsequent aneinander vorbei. Jede*r nur für sich. Die Dialoge ergeben keinen Sinn, alles wirkt losgelöst voneinander, gerade so, als ob den Personen in der Wohnung die Verbindung zueinander verloren gegangen ist. Und es scheint mir eine gute Metapher für die Situation, in der sie sich wiederfinden. Beim Lesen war ich doch recht ratlos, weil es mir sehr schwerfiel, die Gespräche und Verhaltensweisen der Protagonist*innen nachzuvollziehen. Vieles kam mir unwirklich vor. Mit etwas Abstand zum Buch komme ich zu dem Schluss: Es geht um Misskommunikation. Und das hat [a:Don DeLillo|233|Don DeLillo|https://images.gr-assets.com/authors/1401807364p2/233.jpg] in aller Kürze gut umgesetzt. »Die Stille« empfiehlt sich für die eigene Endzeitstimmung und wenn man über Zwischenmenschliches gern zwischen den Zeilen liest. Es ist aufgrund der Länge ein kurzweiliges Buch, das aber zum längeren Nachdenken anregt. Liebhaber*innen einer konkreten Handlung kommen hier nicht auf ihre Kosten. Das eBook wurde mir freundlicherweise von NetGalley und Kiepenheuer & Witsch zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

1

Too random Oder ich hab beim Hörbuch nicht gut genug zugehört und es nicht gecheckt.

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