Siegerin

Siegerin

Taschenbuch
4.029
PsychologinElternTraumaMilitär

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Beschreibung

Wie lernt man zu töten, ohne daran zu zerbrechen? Als Psychologin berät Abigail seit Jahren erfolgreich das israelische Militär, wie es Soldaten besser auf Einsätze vorbereitet. Doch dann wird ihr einziger Sohn Schauli einberufen, und sie muss sich entscheiden: Was wiegt schwerer, das Wohl ihres Landes oder das ihres Kindes?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Weitere Themen
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
256
Preis
14.40 €

Autorenbeschreibung

Yishai Sarid wurde 1965 in Tel Aviv geboren, wo er bis heute lebt. Nachdem er als Nachrichtenoffizier in der israelischen Armee tätig war, studierte er in Jerusalem und an der Harvard University und arbeitete später als Staatsanwalt. Heute ist er als Rechtsanwalt tätig und veröffentlicht Artikel in diversen Zeitungen. Bei Kein & Aber erschienen bislang seine Romane Limassol, Alles andere als ein Kinderspiel, Monster, Siegerin und zuletzt Schwachstellen.

Beiträge

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Alle
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Die Psychologie des Tötens. Eine Militärpsychologin in Israel, die dafür sorgt, dass die Soldaten keine Angst vorm töten haben. Darum geht es, ganz kurz zusammengefasst. Sie gibt Seminare und kann den Kampferprobten Soldaten auch gut kontern und erkennt dennoch Schwachstellen, dass das töten doch nicht spurlos an allen vorbei geht. Sie hat einen erwachsenen Sohn, der zum Militärdienst ei gezogen wird und es sieht soweit alles gut aus. Beide scheinen mit der Situation klar zu kommen. Es gibt Einblick in drei Patienten Beziehungen. Einen Soldaten konnte sie nicht von den Traumata befreiten, mit einem hat sie nach der Therapie eine freundschaftliche Affäre und mit der Dritten verbindet sie eine Freundschaft. Natürlich kommt, was kommen musste. Israel zieht in den Krieg, so auch der Sohn. Kann sie ihm die Angst vorm töten nehmen, wie all den anderen? Ein interessanter Einblick in die Psyche des israelischen Militärs, leider sehr aktuell. Ich war erschrocken, dass sogar Entführungen durch die Hamas etc. geübt werden und sogar sehr weit gehen. Befremdlich fand ich die geknüpften Beziehungen mit ehemaligen Patienten und das die Protagonistin teilweise wichtige Anzeichen, dass da gerade ein Mensch zerbricht, übersieht bzw. übersehen wollte. Das Thema ist kein einfaches, vor allem aktuell nicht, aber dennoch lesenswert.

5

Die Buchbeschreibung von „Siegerin“ von Yishai Sarid erschienen in der deutschen Fassung bei „Kein & Aber“ spiegelt eigentlich in einem einzigen Satz alles wieder, was dieses Buch in mir bewegt hat: „Wie lernt man zu töten, ohne daran zu zerbrechen?“ Die Geschichte der Militärpsychologin Abigail fasziniert und hat mich als Leser fest an sie gebunden. Das Buch zeigt trotz seiner „nur“ knapp über 250 Seiten so viele Facetten des menschlichen Denkens und auch, wie versucht wird, das Denken zu unterbinden. Yishai Sarids Buch lässt sich auch ohne Krieg und ohne Militär sehr gut auf die persönlichen Erlebnisse eines*einer jeden*jeder Einzelnen übersetzen. Nach „Monster“ das zweite Buch von Yishai Sarid, welches mich viel nachdenken lässt.

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