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Scythe – Die Hüter des Todes

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Über das Buch

Die perfekte Welt hat einen hohen Preis
Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Umgebung müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe – eine Dienstleistung, für die sie hoch geachtet und gleichzeitig gefürchtet sind. Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch was sie nicht ahnen: Am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und seine erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten ...
Neal Shusterman schuf ein packendes, verstörendes und philosophisches Meisterwerk, das noch lange nachhallt und über ethische Fragen nachdenken lässt.
Scharf wie eine Sichel trifft Torsten Michaelis genau den richtigen Ton, um uns eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken zu jagen.

Editionen (6)

ISBN9783839815649
VerlagArgon
Erscheinungsdatum21.09.17

Rezensionen & Bewertungen

3238 Bewertungen

701 Rezensionen

4,4

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  • isigioia
    isigioia

    755 Follower

    4,5

    Eine Welt ohne Tod klingt wie das Paradies… doch sie ist erschreckend brutal. 😶

    Wow also damit habe ich ja mal überhaupt nicht gerechnet 😍📚 Ich habe mich vor dem Lesen ehrlich gesagt gar nicht groß mit dem Buch beschäftigt. Es wurde mir zwar ständig empfohlen und ich wusste nur, dass es eine Dystopie ist, aber den Klappentext habe ich ganz bewusst nicht gelesen. Ich habe nur die ganzen guten Bewertungen gesehen und mir gedacht, komm, einfach machen 😄 Und was soll ich sagen… ich bin richtig froh, dass ich es gelesen habe. 🥹✨ Kurz gesagt geht es um eine Zukunft, in der es keinen natürlichen Tod mehr gibt. Niemand wird mehr krank, niemand stirbt an Altersschwäche und eigentlich scheint die Menschheit das perfekte Leben erreicht zu haben. Gesteuert wird diese Welt von einer allwissenden KI und damit die Bevölkerung trotzdem nicht unendlich wächst, gibt es die Scythe, die darüber entscheiden, wer sterben muss. Allein diese Idee fand ich schon total faszinierend und irgendwie komplett anders als alles, was ich bisher gelesen habe. 😍 Der Schreibstil liest sich einfach übertrieben flüssig. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. 📖✨ Mit den Charakteren konnte ich mich sofort anfreunden. Besonders Citra mochte ich richtig gerne und Rowan fand ich auch super. 🥹 Und diese Tension zwischen den beiden… ich liebe es. 😭❤️ Die Liebesgeschichte läuft eher nebenbei und drängt sich überhaupt nicht in den Vordergrund, was ich total angenehm fand. Gerade dadurch haben die kleinen Momente zwischen den beiden umso besser funktioniert. 🫶 Die Geschichte hat mich wirklich total fasziniert. So eine Welt hatte ich bisher einfach noch nicht gelesen und genau das hat das Buch für mich so besonders gemacht. 😍 Einen halben Stern ziehe ich allerdings ab, weil mich das Buch ungefähr in der Mitte für drei oder vier Kapitel ein kleines bisschen verloren hat. Da hat es sich für mich kurz gezogen. Aber danach war ich wieder komplett drin und das Ende hat mich wieder richtig gepackt. 🤭 Insgesamt wirklich ein richtig starkes Buch und für mich eine absolute Empfehlung. Ich verstehe jetzt auf jeden Fall, warum so viele davon schwärmen. Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Band. 🥹📚✨❤️

    Eine Welt ohne Tod klingt wie das Paradies… doch sie ist erschreckend brutal. 😶

    30. Juni 2026

  • momentz
    momentz

    619 Follower

    4,5

    "Die Natur des Menschen ist sowohl vorhersagbar wie auch rätselhaft, zu großen und plötzlichen Fortschritten fähig, jedoch nach wie vor von verachtenswertem Egoismus geprägt." Ich habe vor einigen Jahren die "Vollendet" Trilogie von Neal Shusterman gelesen und war damals schon begeistert von seiner Fähigkeit, dystopische Welten zu erschaffen. Bei "Scythe" ist es ihm ebenfalls wieder gelungen, mich mit der Geschichte zu fesseln und gleichzeitig zum Nachdenken zu bringen. Zum Inhalt: In einer gar nicht so fernen Zukunft wird die Welt vom Thunderhead regiert, einem allwissenden Computersystem, das ein Bewusstsein entwickelt hat. Der Thunderhead hat es geschafft, die Erde vor der Zerstörung zu retten, es gibt keine Kriege, keine Krankheiten und keine Naturkatastrophen mehr. Nicht einmal Verletzungen können noch zum Tod führen. Die Menschen leben friedlich miteinander und sind praktisch unsterblich - wenn die Körper zu alt werden, kann man sie auf ein jüngeres Alter "resetten" lassen. Das hat logischerweise eine extreme Überbevölkerung zur Folge und deshalb braucht man die Scythe. Diese werden bereits im Teenageralter ausgebildet und verschreiben ihre Leben der Aufgabe, eine vorgeschriebene Anzahl an Menschen in einer ebenfalls vorgeschriebenen Zeitspanne "nachzulesen". Das mag grausam erscheinen, ist aber auch unerlässlich, um die Anzahl an Menschen in der Waage zu halten. Es wird nach dem Grundsatz der Zufälligkeit "nachgelesen", im Grunde kann es jeden zu jeder Zeit treffen. Citra und Rowan, um die es im Buch geht, sind Scythe-Lehrlinge beim selben Meister. Sie wurden beide aufgrund ihrer Empathie ausgewählt, ein Charakterzug der im Scythetum eigentlich unerlässlich sein sollte. Im Laufe ihrer Ausbildung müssen sie leider feststellen, dass es auch unter den Scythe schwarze Schafe gibt, die ihre Macht skrupellos missbrauchen. Um zu versuchen, diesen das Handwerk zu legen und ihren Grundsätzen treu zu bleiben, müssen beide viel riskieren. Das Buch ist spannend und eindringlich geschrieben, es steht hier mal keine Liebesgeschichte im Vordergrund. Citra und Rowan sind liebenswerte Charaktere, die eine glaubwürdige Entwicklung vollziehen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es in Teil 2 weitergeht und kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

    19. März 2025

  • monique_wlz
    monique_wlz

    260 Follower

    4,5

    “Nicht diejenigen, die den Job haben wollen, sollten ihn bekommen…sondern die, die sich am vehementesten weigern zu töten.”

    Scythe - Die Hüter des Todes ist der erste Teil der dystopischen Scythe Reihe. —————————————————————————- Wir blicken in eine Welt, die weit in der Zukunft spielt, in der man das Zählen der Jahre längst eingestellt hat. In eine Welt, in der alle Krankheiten dieser Welt, die Hungernot als auch die Armut besiegt werden konnte. In eine Welt in der das komplette menschliche Leben bereits erforscht wurde, eine Welt in der Frieden herrscht. Und vorallem in eine Welt in der Sterblichkeit der Vergangenheit angehört. Eine künstliche KI namens Thunderhead regiert seither über die Menschen, doch durch das Lösen all dieser Probleme , wurde ein anderes existentes Problem immer größer: Die Überbevölkerung. Da keine „natürliche Auslese“ mehr stattfindet, übernimmt dies nun das Scythetum. Jedes Jahr haben die Scythe, die Aufgabe eine gewisse Quote zu erreichen, sie stehen über dem Gesetz, ihr Beruf ist es Nachlese an Menschen durchzuführen… Wir begleiten Rowan und Citra die auf zwei verschiedenen Arten dem Ehrenwerten Scythe Faraday begegnen doch anstatt an ihnen Nachlese zu betreiben, beruft er sie zu lehre des Scythe denn… “Nicht diejenigen, die den Job haben wollen, sollten ihn bekommen…sondern die, die sich am vehementesten weigern zu töten.” Eine Beziehung zwischen Scythe ist strengstens untersagt und dennoch ist da diese Anziehung zwischen Citra und Rowan…doch sie können ihr nicht nachgeben, wie denn auch wenn die erste Amtshandlung für den Auserwählten der beiden sein wird den anderen zu töten… Der Schreibstil des Autors war für mich Anfangs gewöhnungsbedürftig, da man mitten im geschehen einsteigt und die Kapitel anfangs ziemlich sprunghaft wirken, ich hatte sorge dass das Worldbuilding darunter leiden würde und ich mich schlecht in die Welt einfinden würde, aber ich lag total daneben. Nach circa 50 Seiten hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt und was soll ich sagen, ich bin begeistert. Was ich jedoch als irrelevant und komisch empfand ist, das Personen oft mit ihrer Ethnie beschrieben wurden, zb. „Sie sieht Panasiatisch aus.“ Ich weiß das es irgendwie auch sinn macht da jeder Mensch in dieser fiktiven Welt diese ethnische Aufschlüsselung hat, jedoch war das für mich einfach überhaupt nicht relevant. Inhaltlich habe ich so mitgefiebert und es hat mich teilweise wirklich aufgewühlt zu lesen wie Skrupellos einige Charaktere gehandelt haben. Zu Beginn fand ich die ganze Thematik etwas bedrückend, aber ich glaube so sollte es auch sein. Die Plots waren wirklich gut und ich war shocked, ich hab da richtig mitgefiebert weil ich einfach nicht wollte das es sich so entwickelt. Das Worldbuilding läuft so nebenbei man rutscht einfach so rein und ich hab immer mehr gelesen weil ich mehr über die Welt der Scythe erfahren wollte! Und ich finde auch das, dass Worldbuilding komplexer ist als in anderen Dystopien, die ich bis jetzt gelesen habe. Die Auszüge aus den Nachlesetagebüchern etc. waren immer super spannend und hat das Worldbuilding nochmal positiv beeinflusst. Es gibt einen ganz kleinen Romance Anteil in dem Buch, den hätte ich gerne noch intensiver ausgearbeitet gehabt, mehr spannung, mehr Entwicklung, weil die Zuneigung am Ende war mir irgendwie dann zu heftig für das wie wenig da eigentlich zwischen den beiden zuvor passiert ist. Man hätte ihn auch ganz weglassen können, aber wenn das intensiver ausgearbeitet gewesen wäre, hätte ich glaube ich sogar nochmal mehr mitgefiebert weil ich nicht gewollt hätte das sie sich auf diese Weise “trennen” müssen. So war es auch spannend aber ich habe diese starke Bindung zwischen ihnen vermisst. Die Charaktere mochte ich gerne, sie sind mir beide ans Herz gewachsen. Citra ist meiner Meinung nach eher die Pragmatische, während Rowan eher der Emotionale ist. Alles in einem mochte ich aber Rowan mehr als Citra und mein Herz hat ein wenig geblutet als ich erfahren habe zu wem er letzten Endes gekommen ist. Ich hoffe das es sich für ihn in den kommenden Teilen positiv entwickeln wird..🥹 Scythe Faraday war auch eine unglaublich tolle Figur, genauso wie Scythe Curie und ich habe Goddard wirklich gehasst wie fanatisch kann man sein?! Was mir aber hier allgemein gut gefallen hat ist dass es vorallem gezeigt hat: auch Menschen in der Zukunft sind und bleiben fehlbar, selbst wenn eine Perfekte KI da ist und für Frieden sorgt und die Regierung übernimmt, denn sie ändert nicht die Fehlbarkeit der Menschen, sondern badet sie nur unglaublich gut aus. Ich war schoon so lange ganz gespannt auf diese Reihe und habe den Start sie zu lesen immer vor mich hin geschoben weil ich Angst hatte dass ich zu hohe Erwartungen habe. Aber was soll ich sagen ich wurde nicht enttäuscht! (Ich hab es innerhalb von zwei einhalb Tagen verschlungen 🤭) Vorallem weil die Thematik auch mal fern ab von den bekannten Dystopien wie Hunger Games, Divergent etc. ist wir haben ja sehr viele die da ähnliche Eigenschaften haben, aber diese hier ist mal was anderes! Ich kann dieses Buch für jeden der Dystopien mag absolut empfehlen. „Du sollst nicht führen deine Klinge mit Achtloser Wildheit Sollst all die Kühnen und Dreisten Aus ihrer Herde reißen Denn Hunde, die vielleicht Nur gerne bellen und beißen, Sind wie aasfressende Krähen Feige bis in Ewigkeit“ - Scythe Sokrates ( wie ich finde ein sehr passendes Zitat für unseren Ehrenwerten Scythe Goddard… 🗡️)

    “Nicht diejenigen, die den Job haben wollen, sollten ihn bekommen…sondern die, die sich am vehementesten weigern zu töten.”

    4. März 2025

3 von 701 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 6312%

Interessante aber auch erschreckende Vorstellung bis jetzt 🥲

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Autorin / Autor

Über Neal Shusterman

Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, schrieb seine ersten Geschichten bereits zu Schulzeiten. Er studierte in Kaliforniern Psychologie und Theaterwissenschaften, mittlerweile widmet er sich ganz dem Schreiben von Jugendbüchern und Drehbüchern für Fernsehserien und Spielfilme.

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