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“Nicht diejenigen, die den Job haben wollen, sollten ihn bekommen…sondern die, die sich am vehementesten weigern zu töten.”
Scythe - Die Hüter des Todes ist der erste Teil der dystopischen Scythe Reihe. —————————————————————————- Wir blicken in eine Welt, die weit in der Zukunft spielt, in der man das Zählen der Jahre längst eingestellt hat. In eine Welt, in der alle Krankheiten dieser Welt, die Hungernot als auch die Armut besiegt werden konnte. In eine Welt in der das komplette menschliche Leben bereits erforscht wurde, eine Welt in der Frieden herrscht. Und vorallem in eine Welt in der Sterblichkeit der Vergangenheit angehört. Eine künstliche KI namens Thunderhead regiert seither über die Menschen, doch durch das Lösen all dieser Probleme , wurde ein anderes existentes Problem immer größer: Die Überbevölkerung. Da keine „natürliche Auslese“ mehr stattfindet, übernimmt dies nun das Scythetum. Jedes Jahr haben die Scythe, die Aufgabe eine gewisse Quote zu erreichen, sie stehen über dem Gesetz, ihr Beruf ist es Nachlese an Menschen durchzuführen… Wir begleiten Rowan und Citra die auf zwei verschiedenen Arten dem Ehrenwerten Scythe Faraday begegnen doch anstatt an ihnen Nachlese zu betreiben, beruft er sie zu lehre des Scythe denn… “Nicht diejenigen, die den Job haben wollen, sollten ihn bekommen…sondern die, die sich am vehementesten weigern zu töten.” Eine Beziehung zwischen Scythe ist strengstens untersagt und dennoch ist da diese Anziehung zwischen Citra und Rowan…doch sie können ihr nicht nachgeben, wie denn auch wenn die erste Amtshandlung für den Auserwählten der beiden sein wird den anderen zu töten… Der Schreibstil des Autors war für mich Anfangs gewöhnungsbedürftig, da man mitten im geschehen einsteigt und die Kapitel anfangs ziemlich sprunghaft wirken, ich hatte sorge dass das Worldbuilding darunter leiden würde und ich mich schlecht in die Welt einfinden würde, aber ich lag total daneben. Nach circa 50 Seiten hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt und was soll ich sagen, ich bin begeistert. Was ich jedoch als irrelevant und komisch empfand ist, das Personen oft mit ihrer Ethnie beschrieben wurden, zb. „Sie sieht Panasiatisch aus.“ Ich weiß das es irgendwie auch sinn macht da jeder Mensch in dieser fiktiven Welt diese ethnische Aufschlüsselung hat, jedoch war das für mich einfach überhaupt nicht relevant. Inhaltlich habe ich so mitgefiebert und es hat mich teilweise wirklich aufgewühlt zu lesen wie Skrupellos einige Charaktere gehandelt haben. Zu Beginn fand ich die ganze Thematik etwas bedrückend, aber ich glaube so sollte es auch sein. Die Plots waren wirklich gut und ich war shocked, ich hab da richtig mitgefiebert weil ich einfach nicht wollte das es sich so entwickelt. Das Worldbuilding läuft so nebenbei man rutscht einfach so rein und ich hab immer mehr gelesen weil ich mehr über die Welt der Scythe erfahren wollte! Und ich finde auch das, dass Worldbuilding komplexer ist als in anderen Dystopien, die ich bis jetzt gelesen habe. Die Auszüge aus den Nachlesetagebüchern etc. waren immer super spannend und hat das Worldbuilding nochmal positiv beeinflusst. Es gibt einen ganz kleinen Romance Anteil in dem Buch, den hätte ich gerne noch intensiver ausgearbeitet gehabt, mehr spannung, mehr Entwicklung, weil die Zuneigung am Ende war mir irgendwie dann zu heftig für das wie wenig da eigentlich zwischen den beiden zuvor passiert ist. Man hätte ihn auch ganz weglassen können, aber wenn das intensiver ausgearbeitet gewesen wäre, hätte ich glaube ich sogar nochmal mehr mitgefiebert weil ich nicht gewollt hätte das sie sich auf diese Weise “trennen” müssen. So war es auch spannend aber ich habe diese starke Bindung zwischen ihnen vermisst. Die Charaktere mochte ich gerne, sie sind mir beide ans Herz gewachsen. Citra ist meiner Meinung nach eher die Pragmatische, während Rowan eher der Emotionale ist. Alles in einem mochte ich aber Rowan mehr als Citra und mein Herz hat ein wenig geblutet als ich erfahren habe zu wem er letzten Endes gekommen ist. Ich hoffe das es sich für ihn in den kommenden Teilen positiv entwickeln wird..🥹 Scythe Faraday war auch eine unglaublich tolle Figur, genauso wie Scythe Curie und ich habe Goddard wirklich gehasst wie fanatisch kann man sein?! Was mir aber hier allgemein gut gefallen hat ist dass es vorallem gezeigt hat: auch Menschen in der Zukunft sind und bleiben fehlbar, selbst wenn eine Perfekte KI da ist und für Frieden sorgt und die Regierung übernimmt, denn sie ändert nicht die Fehlbarkeit der Menschen, sondern badet sie nur unglaublich gut aus. Ich war schoon so lange ganz gespannt auf diese Reihe und habe den Start sie zu lesen immer vor mich hin geschoben weil ich Angst hatte dass ich zu hohe Erwartungen habe. Aber was soll ich sagen ich wurde nicht enttäuscht! (Ich hab es innerhalb von zwei einhalb Tagen verschlungen 🤭) Vorallem weil die Thematik auch mal fern ab von den bekannten Dystopien wie Hunger Games, Divergent etc. ist wir haben ja sehr viele die da ähnliche Eigenschaften haben, aber diese hier ist mal was anderes! Ich kann dieses Buch für jeden der Dystopien mag absolut empfehlen. „Du sollst nicht führen deine Klinge mit Achtloser Wildheit Sollst all die Kühnen und Dreisten Aus ihrer Herde reißen Denn Hunde, die vielleicht Nur gerne bellen und beißen, Sind wie aasfressende Krähen Feige bis in Ewigkeit“ - Scythe Sokrates ( wie ich finde ein sehr passendes Zitat für unseren Ehrenwerten Scythe Goddard… 🗡️)

4. März 2025
“Nicht diejenigen, die den Job haben wollen, sollten ihn bekommen…sondern die, die sich am vehementesten weigern zu töten.”
Scythe - Die Hüter des Todes ist der erste Teil der dystopischen Scythe Reihe. —————————————————————————- Wir blicken in eine Welt, die weit in der Zukunft spielt, in der man das Zählen der Jahre längst eingestellt hat. In eine Welt, in der alle Krankheiten dieser Welt, die Hungernot als auch die Armut besiegt werden konnte. In eine Welt in der das komplette menschliche Leben bereits erforscht wurde, eine Welt in der Frieden herrscht. Und vorallem in eine Welt in der Sterblichkeit der Vergangenheit angehört. Eine künstliche KI namens Thunderhead regiert seither über die Menschen, doch durch das Lösen all dieser Probleme , wurde ein anderes existentes Problem immer größer: Die Überbevölkerung. Da keine „natürliche Auslese“ mehr stattfindet, übernimmt dies nun das Scythetum. Jedes Jahr haben die Scythe, die Aufgabe eine gewisse Quote zu erreichen, sie stehen über dem Gesetz, ihr Beruf ist es Nachlese an Menschen durchzuführen… Wir begleiten Rowan und Citra die auf zwei verschiedenen Arten dem Ehrenwerten Scythe Faraday begegnen doch anstatt an ihnen Nachlese zu betreiben, beruft er sie zu lehre des Scythe denn… “Nicht diejenigen, die den Job haben wollen, sollten ihn bekommen…sondern die, die sich am vehementesten weigern zu töten.” Eine Beziehung zwischen Scythe ist strengstens untersagt und dennoch ist da diese Anziehung zwischen Citra und Rowan…doch sie können ihr nicht nachgeben, wie denn auch wenn die erste Amtshandlung für den Auserwählten der beiden sein wird den anderen zu töten… Der Schreibstil des Autors war für mich Anfangs gewöhnungsbedürftig, da man mitten im geschehen einsteigt und die Kapitel anfangs ziemlich sprunghaft wirken, ich hatte sorge dass das Worldbuilding darunter leiden würde und ich mich schlecht in die Welt einfinden würde, aber ich lag total daneben. Nach circa 50 Seiten hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt und was soll ich sagen, ich bin begeistert. Was ich jedoch als irrelevant und komisch empfand ist, das Personen oft mit ihrer Ethnie beschrieben wurden, zb. „Sie sieht Panasiatisch aus.“ Ich weiß das es irgendwie auch sinn macht da jeder Mensch in dieser fiktiven Welt diese ethnische Aufschlüsselung hat, jedoch war das für mich einfach überhaupt nicht relevant. Inhaltlich habe ich so mitgefiebert und es hat mich teilweise wirklich aufgewühlt zu lesen wie Skrupellos einige Charaktere gehandelt haben. Zu Beginn fand ich die ganze Thematik etwas bedrückend, aber ich glaube so sollte es auch sein. Die Plots waren wirklich gut und ich war shocked, ich hab da richtig mitgefiebert weil ich einfach nicht wollte das es sich so entwickelt. Das Worldbuilding läuft so nebenbei man rutscht einfach so rein und ich hab immer mehr gelesen weil ich mehr über die Welt der Scythe erfahren wollte! Und ich finde auch das, dass Worldbuilding komplexer ist als in anderen Dystopien, die ich bis jetzt gelesen habe. Die Auszüge aus den Nachlesetagebüchern etc. waren immer super spannend und hat das Worldbuilding nochmal positiv beeinflusst. Es gibt einen ganz kleinen Romance Anteil in dem Buch, den hätte ich gerne noch intensiver ausgearbeitet gehabt, mehr spannung, mehr Entwicklung, weil die Zuneigung am Ende war mir irgendwie dann zu heftig für das wie wenig da eigentlich zwischen den beiden zuvor passiert ist. Man hätte ihn auch ganz weglassen können, aber wenn das intensiver ausgearbeitet gewesen wäre, hätte ich glaube ich sogar nochmal mehr mitgefiebert weil ich nicht gewollt hätte das sie sich auf diese Weise “trennen” müssen. So war es auch spannend aber ich habe diese starke Bindung zwischen ihnen vermisst. Die Charaktere mochte ich gerne, sie sind mir beide ans Herz gewachsen. Citra ist meiner Meinung nach eher die Pragmatische, während Rowan eher der Emotionale ist. Alles in einem mochte ich aber Rowan mehr als Citra und mein Herz hat ein wenig geblutet als ich erfahren habe zu wem er letzten Endes gekommen ist. Ich hoffe das es sich für ihn in den kommenden Teilen positiv entwickeln wird..🥹 Scythe Faraday war auch eine unglaublich tolle Figur, genauso wie Scythe Curie und ich habe Goddard wirklich gehasst wie fanatisch kann man sein?! Was mir aber hier allgemein gut gefallen hat ist dass es vorallem gezeigt hat: auch Menschen in der Zukunft sind und bleiben fehlbar, selbst wenn eine Perfekte KI da ist und für Frieden sorgt und die Regierung übernimmt, denn sie ändert nicht die Fehlbarkeit der Menschen, sondern badet sie nur unglaublich gut aus. Ich war schoon so lange ganz gespannt auf diese Reihe und habe den Start sie zu lesen immer vor mich hin geschoben weil ich Angst hatte dass ich zu hohe Erwartungen habe. Aber was soll ich sagen ich wurde nicht enttäuscht! (Ich hab es innerhalb von zwei einhalb Tagen verschlungen 🤭) Vorallem weil die Thematik auch mal fern ab von den bekannten Dystopien wie Hunger Games, Divergent etc. ist wir haben ja sehr viele die da ähnliche Eigenschaften haben, aber diese hier ist mal was anderes! Ich kann dieses Buch für jeden der Dystopien mag absolut empfehlen. „Du sollst nicht führen deine Klinge mit Achtloser Wildheit Sollst all die Kühnen und Dreisten Aus ihrer Herde reißen Denn Hunde, die vielleicht Nur gerne bellen und beißen, Sind wie aasfressende Krähen Feige bis in Ewigkeit“ - Scythe Sokrates ( wie ich finde ein sehr passendes Zitat für unseren Ehrenwerten Scythe Goddard… 🗡️)
4. März 2025








