Schlechte Verlierer

Schlechte Verlierer

Taschenbuch
4.35
Dichter

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Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
N/A
Preis
7.10 €

Beiträge

2
Alle
4.5

Ein typischer Bukowski. Storys die vom Leben als Bukowski erzählen. Von Außenseitern, Trinkern, Verlorenen. Kurze Geschichten die Bukowskis Welt zeigen und welches Verständnis er vom Schreiben hat.

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Instagram/ reado: lesen_mit_jonas Charles Bukowski - ,,Schlechte Verlierer" Es war mal wieder Zeit, einen Bukowski zur Hand zu nehmen. Ich bin großer Fan seiner Art zu schreiben. Seine harte, kompromisslose Art Geschichten zu erzählen ist es, was mich schon das ein oder andere Mal (im positiven Sinne) umgehauen hat. Hier gibt es eine Auswahl von kurzen Erzählungen aus dem Jahre 1972. 12 Geschichten sind hier versammelt. Außerdem gibt es ein Vorwort, ,,Buk", welches ein Porträt Bukowski's von ,,Glenn Esterly" beinhaltet, welches im ,,Rolling Stone" erschien. Der Journalist hat den Autoren einen Tag lang begleitet und interviewt (1976). Wer ,,Bukowski" sowieso schon gerne liest, wird auch an diesem Band seinen Gefallen finden. Wer mit ihm nichts anfangen kann bzw. noch nichts von ihm gelesen hat, wird hier vermutlich keine Freude beim Lesen haben. Es sind die typischen Geschichten, die man von ihm kennt. Es geht immer um Außenseiter, die häufig dem Alkohol und den Frauen nicht abgeneigt sind. Häufig spielen Unzufriedenheit, der Hass auf die Menschheit, die Welt, bzw. das eigene Leben eine zentrale Rolle. Es sind Geschichten aus dem Alltag der häufig nicht gerade privilegierten Menschen, also den Verlieren. Bukowski's bzw sein literarisches Ego ,,Henry" hätte er wohl, je nach Lebensabschnitt, selbst so betiteln. Auch rein fiktive Geschichten sind hier zu lesen. So schwer und manchmal sogar abstoßend diese Geschichten auch sind, sie spiegeln eben auch einen Teil der Gesellschaft wider, den es nach wie vor bis heute gibt. Da draußen laufen eben verbitterte, unzufriedene, saufende, drogenabhängige, Vergewaltiger..., ebenso herum wie komplett gegenteilige Menschen. Genau das beschreibt ,,Charles Bukowski" in seinen Geschichten. Gerade seine autobiographischen Storys gefallen mir häufig am besten. Aber auch einige komplett erdachte Werke haben mich hier überzeugen können. Kleine Warnung: In der Geschichte ,,Der Lustmolch" geht es um Vergewaltigung. Extrem hart und offen beschrieben. Wer das nicht lesen kann/will, sollte diese Geschichte überspringen. Sonst allerdings für Freunde vom Autor eine Empfehlung von mir zu diesem Buch. Eine Frage die ich mir häufig schon gestellt habe: Hätte ein Autor wie Bukowski mit seinem Stil heute noch Erfolg? Gerade aufgrund der Themen und der Schreibweise. Wenn ihr noch ähnliche Autor/innen kennt, egal ob alte oder neue, lasst es es mich gerne wissen. Verlag: MaroVerlag

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