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📚 Inhalt Michelle Halbheer erzählt in ihrer Biografie vom Leben mit ihrer drogenabhängigen Mutter, zur Platzspitz-Zeit. Der Platzspitz war die offene Drogenszene in Zürich. Michelle ist dort teilweise mit aufgewachsen und der Anblick von Nadeln, Spritzen oder Joints war für sie nichts Besonderes. Halbheer spricht offen über die ambivalenten Gefühle, die sie ihrer Mutter gegenüber hat oder hatte und dem Versuch, ihre «normale» Familienfassade aufrecht zu halten, bevor alles zusammenbrach. 📖 Meinung Eine schwierige Biografie einer erwachsenen Frau, die als Kind in der Drogenszene aufgewachsen ist. Bevor ich das Buch las, habe ich den Film mit meinen Eltern und meiner Schwester im Kino gesehen. Das war seit Jahren das erste Mal, dass wir zu viert im Kino waren, da wir alle interessiert am Leben von Michelle Halbheer waren. Und ja, es ist kein leichter Film. Man sieht ein Kind, welches teilweise in die Rolle der Erwachsenen gedrängt wird, da sie schnell Verantwortung für ihre Mutter übernehmen muss. Spätestens als sich ihre Eltern trennen, liegt enorm viel Last auf den kleinen Schultern und Michelle ist doppelt und dreifach belastet: Schule, Haushalt, Sorgen um ihre Mutter und so zu tun, als wäre alles in bester Ordnung. Gerade beim Buch bringt die Autorin ihre Gedanken natürlich auf einer viel tieferen Ebene rüber. Ich finde es unfassbar traurig, dass Kinder so eine schwere Last auf sich tragen müsse, hingegen finde ich es wahnsinnig stark, dass Michelle Halbheer alles so gut verarbeiten konnte und stärker aus der Situation rausgegangen ist. Da das Buch ziemlich dünn ist, konnte ich es sehr schnell lesen. Ich hatte zwischendurch ein wenig Mühe mit dem Schreibstil, da ich die Sätze manchmal nicht so flüssig fand und man den Schweizer Einschlag gut rausgelesen hat. Obwohl ich selber Schweizerin bin, stört mich das in der Literatur sehr und ich hoffe, dass man in meinen Sätzen nicht bemerkt, dass ich aus der Schweiz komme.
7. Juni 2025
📚 Inhalt Michelle Halbheer erzählt in ihrer Biografie vom Leben mit ihrer drogenabhängigen Mutter, zur Platzspitz-Zeit. Der Platzspitz war die offene Drogenszene in Zürich. Michelle ist dort teilweise mit aufgewachsen und der Anblick von Nadeln, Spritzen oder Joints war für sie nichts Besonderes. Halbheer spricht offen über die ambivalenten Gefühle, die sie ihrer Mutter gegenüber hat oder hatte und dem Versuch, ihre «normale» Familienfassade aufrecht zu halten, bevor alles zusammenbrach. 📖 Meinung Eine schwierige Biografie einer erwachsenen Frau, die als Kind in der Drogenszene aufgewachsen ist. Bevor ich das Buch las, habe ich den Film mit meinen Eltern und meiner Schwester im Kino gesehen. Das war seit Jahren das erste Mal, dass wir zu viert im Kino waren, da wir alle interessiert am Leben von Michelle Halbheer waren. Und ja, es ist kein leichter Film. Man sieht ein Kind, welches teilweise in die Rolle der Erwachsenen gedrängt wird, da sie schnell Verantwortung für ihre Mutter übernehmen muss. Spätestens als sich ihre Eltern trennen, liegt enorm viel Last auf den kleinen Schultern und Michelle ist doppelt und dreifach belastet: Schule, Haushalt, Sorgen um ihre Mutter und so zu tun, als wäre alles in bester Ordnung. Gerade beim Buch bringt die Autorin ihre Gedanken natürlich auf einer viel tieferen Ebene rüber. Ich finde es unfassbar traurig, dass Kinder so eine schwere Last auf sich tragen müsse, hingegen finde ich es wahnsinnig stark, dass Michelle Halbheer alles so gut verarbeiten konnte und stärker aus der Situation rausgegangen ist. Da das Buch ziemlich dünn ist, konnte ich es sehr schnell lesen. Ich hatte zwischendurch ein wenig Mühe mit dem Schreibstil, da ich die Sätze manchmal nicht so flüssig fand und man den Schweizer Einschlag gut rausgelesen hat. Obwohl ich selber Schweizerin bin, stört mich das in der Literatur sehr und ich hoffe, dass man in meinen Sätzen nicht bemerkt, dass ich aus der Schweiz komme.
7. Juni 2025






